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A4 2.7TDI so sieht Kabelbaum nach Reparatur bei einer AUDI-Vertragswerkstatt 2013 aus

Audi A4 B7/8E
Themenstarteram 16. Oktober 2017 um 21:15

Ich hatte meinen Audi 2013 zu einer Reparatur bei der Audi Werkstatt.

Das Getriebe machte unschöne Geräusche ... und surrte Motordrehzahlabhängig mit.

Aus- und Einbau hat mich damals 399€ gekostet.

Die Reparatur hat ein Getriebespezialist für 750€ durchgeführt, da Audi ja selbst keine Reparaturen durchführt (Ersatzteile gibts bei Audi zwar alle ... die wollen jedoch immer am liebsten Neuteile einbauen... Also in diesem Falle neues Getriebe).

Also Getriebe abgeholt und reparieren lassen.

Nach 3Tagen alles repariert ... Getriebe zurück.

Der Meister meinte telefonisch zu mir das Ausrücklager von der Kupplung solle am besten mit gewechselt werden. Weiterhin sei wohl das linke Motorlager defekt also auch der Temperatursensor vor dem Rußpartikelfilter.

Ich in Abwesenheit... bitte Reparieren... Der Dicke muss ja laufen.

Ich hatte zu dieser Zeit ca.380000km auf dem Tacho.

Kupplung sei ok. Zweimassenschwungrad sollte man wohl mitmachen... Ich Nein (schätzungsweise 1000€ bei AUDI)

Also nach 3Tagen war bei Audi alles wieder zusammen geebaut und konnte abgeholt werden.

Gesamtkosten bei Audi knapp 800€

- Temperatursensor ca. 100€

- Motorlager ca. 100€

- Ausrücklager ca. 100€

Nach etwa 2Jahren hatte ich Probleme mit dem Rußpartikelfilter.

Diagnose: Temperatursensor unplausibel und mech. defekt (den genauen Fehlercode könnte ich noch irgendwo in meinen Unterlagen stehen haben)

Erste Kosten für Fehlersuche bei Audi sollte in etwa 150€ sein... Meister meinte wird wohl Masseproblem sein (Grübel ?)

Hab das nicht bei der Inspektion beheben lassen!!

Habe mich dann quasi am Nachmittag mal wieder selber unter das Auto gelegt.

Auf Rampen gefahren, Verkleidungen abgebaut.

Das erste was mir auffiel... ein Kabelbaum welcher "einfach so rumhängt" kann nicht OK sein!

Kabelbefestigungen gesucht... Jedoch keine gefunden :(

Also mal im Internet recherchiert... Keine Bilder und nix gefunden.

Der Kabelbaum verläuft auf der Linken Zylinderbank bis zur Drosselklappe nach vorn vom Motorsteuergert weg, geht dann 90° nach unten, ich sag mal irgendwie zwischen den Kühlerschläuchen durch, dann unten an der Lichtmaschine vorbei, da am Kühlerrohr mit Kabelbindern befestigt... Und dann??? Hängend bis zur Getriebetransportöse.

In diesem Bereich ist das Kabel für da linke Motorlager, Temperatursensor nach Vorkat, Kurbelwellendrehzahlsensor herausgeführt.

Ab da verläuft das Kabel oberhalb des Getriebes "liegend" einmal zum rechten Motorlager, zum Differenzdrucksensor sowie Temperatursensor Rußpartikelfilter.

Ich habe im 1.Schritt den "hängenden" Teil damals mit Edelstahlschweißdraht vom Kühlrohr unten links bis zur Getriebetransportöse fixiert.

In diesem Moment fiel mir schwarzes Isolierband, gewickelt um den Kabelschutz, auf.

Ich habe dieses umgehend entfernt und musste feststellen, dass man 2dünne Drähte mittels Qutschverbinder wieder verbunden hatte. Laut Schaltplan waren dies genau die die für den vermeintlich mechanisch defekten Temperaturfühler in Frage kamen.

Da die Quetschverbinder augenscheinlich okay aussahen, habe ich diese einmal nachgepresst ... für 0,35mm2 Kabel.

Der Temperaturfehler äusserte sich dadurch, dass bei kaltem Motor 560°C als Temperatur im Messwertblock 102 stand, sobald es warm wurde War dieser 50 ..100°C wärmer als der Sensor am Vorkat. Auch nach Zündung aus und wieder an.

Habe dann alles wieder mit Isolierband umwickelt und mit Kabelbindern am "Schweißdraht" alle 5cm fixiert.

Jetzt im Oktober 2017 hatte ich sporadisch keine Gasannahme mehr. Nach mehreren kurzen Aussetzern stand dann endlich auch einmal ein Fehler im Motorsteuergerät.

G28 ... unplausibel.

Ich erstmal fix recherchiert... Sensor Drehzahlsensor ... Kurbelwelle ...und fix mal Ersatz bestellt. Das war Mittwoch Abend. Lieferung vorraussichltich Freitag.

Original kostet bei Audi ca 100€.

Originalteil bei Bosch 25...30€.

Ich dann wieder mal in meiner Freizeit Donnerstag Schnelldiagnose von Oben durchgeführt.

Einmal Kühlwasserbehälter locker... rechten Arm an der linken Bank vorbeigequetscht ... Sensorkabel und Steckverbinder abgetastet. Nix auffälliges gefunden.

In meiner Vorahnung... Plan für Freitag Nachmittag: Kabelstrang nochmal untersuchen!!! :eek:

Denn am Freitag soweit alles wieder vorbereitet...

Kabelverlauf von unten gecheckt... Alles an Ort und Stelle wie 2015 verlassen.

Dennoch alles auseinander genommen.

Laut Schaltplan soll das Kabel für den Drehazhlsensor folgende Farben haben: grau, blau und schwarz

Anfangs kein Kabel in diesen Farben gefunden. Das machte mich schonmal stutzig.

Ein dickeres Kabel (schwarz) 3-4mm Durchmesser ... Für was ist das? :confused:

Habe dann weiter das alte scharze Isolierband bis hinter die Lichtmaschine untersucht. Da ist kein Platz für eine Hand :rolleyes:.

Dann kamen komische 3 braune Kabel mit Quetschverbindern zum vorschein ... Am Schwarzen Kabel 3 Adern grau, blau und schwarz. Am Ende der 3 braunen Kabel wieder 3 Quetschverbinder mit grau, blau und schwarz. :eek:

Alles ziemlich kurz und wenig Platz... Also so gelassen und wieder erstmal nur nachgepresst.

Weiterhin festgestellt... Noch 4 Quetschverbinder für 0,35mm2 Kabel. Wieder nachbessern...

Seitdem ist wieder Ruhe. Keine Sensorfehler, keine Motoraussetzer.

Den Ersatzsensor für die Drehzahl werde ich wohl wieder zum Händler zurückschicken.

Wie gesagt ... Audiwerkstatt.

Das Auto ist bis zum letzten Service/Inspektion lückenlos bei Audi gewesen!!!

Das wars, Audiwerkstatt adieu!

Die letzte Inpsektion war schon sauteuer, weil sie wohl kein angeliefertes Öl mehr annehmen dürfen... also 250€ für Öl bezahlt!

Anbei habe ich für Euch noch 2Fotos vom Kabelbaum wie man es nicht kaputtreparieren sollte.

Vor einer Demontage muss stets erst alles was irgendwo dran befestigt ist, egal ob Kabel oder Schläuche, Steckverbinder, Gestänge ... entfernt werden. Dann kann man auch das Getriebe, den Motor etc ohne irgendwelceh Beschädigungen ausbauen!!

Also:

Die freundliche Vertragswerkstatt hat bei mir beim Geetriebausbau einfach den unteren Kabelbaum zerrissen und haben daraufhin - Temperatursensor 100€, Motorlager 100€ abkassiert.

Hätten Sie einen Kunden darauf aufmerksam machen müssen, dass die Werkstatt zu blöde ist? :mad:

20160529-172849
20160529-172900
Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 26. Juli 2018 um 8:09

Was hätt ich da einleiten sollen?

Hab die Aktion ja erst nach 100000km mitbekommen... ca. 2Jahre danach. Durch erneuten Fehler.

 

Das Autohaus hat sich natürlich "dumm gestellt" und wollte für dir Fehlersuche 150€ ... Ohne Reparatur, nur für das Provisorium...

 

Nee...

 

Ich kann jedem nur empfehlen, das Auto bei der Abholung nochmal auf die Bühne zu bringen und eine "Abnahme" zu machen... Egal ob Audi oder freie Werkstatt.

Bei der Annahme wird das Auto ja auch vom Meister auf die Hebebühne für die erste Sichtprüfung gehoben.

 

EDIT

 

Das diese Quetschverbinder genommen werden ist ja ok. Es muss aber nach der Reparatur auch darauf geachtet werden, dass der Kabelbaum wieder dem Original entsprechend mit Kabelbindern, Clips, etc. befestigt wird.

Steht auch so ähnlich in den Reparaturanleitungen....

 

 

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Also das kommt mir bekannt vor...

Zwar nicht von Audi, aber von einer VW vertragswerkstatt.

War damals (ca. 2002) ein Passat als Checkheft gepflegter Jahreswagen, den meine Eltern damals von jenem Vertragshändler gekauft hattrn, hatte aber noch andere Probleme und Betrügereien inkludiert.

VW und der Vertragshändler selbst lehnen damals jede Hilfe ab. Kurz um, seit dem Fahren meine Eltern kein Auto aus dem VW Konzern mehr. Ich offensichtlich schon.

Ohje....siehst Du, aus dem Grund mache ich meinen Service selber. Wieviele Kratzer ich alleine nach Werkstattbesuchen entdeckt habe.

Ein Beispiel sehe ich gerade ganz aktuell an meinem TFSI:

Die Zündkerze in Zylinder 4 wurde mal bei irgend einem Service offensichtlich nicht sauber eingesetzt. Falsches Drehmoment, Dreck im Gewinde, was weiß ich. Folge ist starke Rostbildung in der Bohrung und ein schlechtes Abdichten der Kerze. Sowas banales wie einen ZK-Wechsel bekommen die nicht hin.

Ein anderes Beispiel:

Die haben mal meine Wunterreifen in der Werkstatt "verloren". Sollten von einer Felge auf die andere gezogen werden. Bekommen habe ich dann 8 Felgen ohne Reifen. Dann ging der Scheiß los mit "....ja die Reifen waren ja aber schon angefahren..."

Also mache ich alles was geht selber und "mische" mich bei Reparaturen in der Werkstatt immer ein, vielleicht bestehe ich sogar drauf dabei zu sein. Ich gebe also vor, was genau gemacht werden soll, welches Teil von welchem Hersteler eingebaut werden soll und prüfe danach alles.

Mein Weg Ärger in Werkstätten zu ersparen...

Wenn ich was nicht selbst machen kann, dann fahre ich zur freien Werkstatt bei uns, die wissen wenigstens, was sie tun.

Und deutlich günstiger ist's auch.

Haben ne gemütliche Couch, und wenns nicht zu lange dauert, kann man gemütlich zusehen.

Ist schon Mist, wenn die Werkstatt beim Getriebewechsel nicht nur den Kabelbaum mit Sensorleitungen zerstört/ abreißt, sondern diesen auch nicht irgendwie zusammenflickt, so dass die Verbindungsstellen nach einigen Monaten Fehler erzeugen, die in falsche Richtung weisen. Will gar nicht wissen, wo der Kabelbaum weiter oben die Zuglasten aufnehmen musste...

Eigentlich müsste man die Werkstatt schadenersatzpflichtig machen...

Eigentlich ist das schon ein dicker Hund. Wenn das tatsächlich deine Stammwerkstatt war, zu der du schon seit Jahren hinfährst, hätten die dir ruhig sagen können, dass sie was beschädigt haben. Es wäre mit Sicherheit niemand dran gestorben und "ehrlich währt am längsten". Klar, die pinkeln sich ja nicht gerne selbst ans Bein, aber sowas kann halt mal vorkommen. Wenn sie das gleich ordentlich repariert und das 4-Augen-Gespräch gesucht hätten, wäre es ja gut gewesen. Nach dem Motto: "Herr A4-TDI Fahrer, uns ist beim Ausbau des Getriebes leider ein Malheur unterlaufen. Wir haben es fachgerecht repariert. Wenn sie Probleme damit haben sollten, kommen Sie vorbei, wir kümmern uns dann drum". Aber das, was hier vorgefallen ist, finde ich schon einen heftigen Vertrauensbruch. Und dann sollst du auch noch Geld für die Reparatur der Sensoren zahlen, die vmtl. gar nicht kaputt waren.

Ich hätte ja gesagt, nimm mal Kontakt mit der Schiedsstelle der HWK auf, aber es ist schon ewig her und nachweisen kannst du es ihnen wahrscheinlich eher nicht. Also bringt dir das alles dummerweise nix.

Du scheinst das technische Know-how zu haben, um das selbst reparieren zu können. Du solltest die Kabel jedenfalls ordentlich verlöten und isolieren. Wenn die durch Wassereintritt korrodieren, bleibst du womöglich stehen und das willst du sicher nicht. Ich würde aber trotzdem mal mit der betreffenden Werkstatt reden, auch wenn sie alles abstreiten werden.

Nimm Lötverbinder dafür.

Das sind Schrumpfschläuche mit Lötbahn in einem - genial.

Ansonsten musste ich Deine Erfahrungen leider teilen und daher sah nach Ablauf des Kulanzzeitraumes keiner meiner Audis mehr eine Audi "Fachwerkstatt".

Das ist auch der Grund, warum wir mittlerweiler leasen. Ich habe keine Zeit und keine Nerven mehr (Job, Haus, Kinder ...) um mich mit so einem Schei# rumzuärgern. Dann zahle ich lieber kalkulierbar mehr und stelle die Karre nach 3 Jahren innerhalb der Herstellergarantie wieder auf den Hof und nehmen den nächsten Wagen.

 

Grüße,

Thilo

Thilo, blöde Frage: Wie funktionieren diese Lötverbinder? Schrumpfschlauch ist mir klar, kenne ich. Also man nehme beide Kabelenden, stecke sie durch den silbernen Ring in der Mitte, und dann?

Themenstarteram 22. Oktober 2017 um 9:31

Heiss machen... In den Verbindern ist Lötzinn und Lötmittel drin.

Also einfach mit Feuerzeug drangehen und das verlötet sich dann von selbst? Interessant!

@"Also einfach mit Feuerzeug"

Es sollte schon ein Heißluftfön sein!

Mit dem Feuerzeug ist es schwierig die Hitze ringsrum gleichmäßig hinzukriegen.

Die Lötverbinder sind echt klasse, weil sie einfach und schnell zu verwenden sind. Ich verwende die schon ne ganze Zeit. Auf Amaz** kostet so ein Set nicht die Welt

Bei meinem A4 wurde der LMM Stecker auch neu gemacht mit diesen Lötverbindern. Der Meister meinte damals, die Lötverbinder seien für Reparaturen vorgeschrieben vom Konzern?

@A4TDI-Fahrer Hast du in diesem Fall eigentlich weitere Schritte eingeleitet und wenn ja, was kam heraus? Oder hast du es dabei belassen?

Themenstarteram 26. Juli 2018 um 8:09

Was hätt ich da einleiten sollen?

Hab die Aktion ja erst nach 100000km mitbekommen... ca. 2Jahre danach. Durch erneuten Fehler.

 

Das Autohaus hat sich natürlich "dumm gestellt" und wollte für dir Fehlersuche 150€ ... Ohne Reparatur, nur für das Provisorium...

 

Nee...

 

Ich kann jedem nur empfehlen, das Auto bei der Abholung nochmal auf die Bühne zu bringen und eine "Abnahme" zu machen... Egal ob Audi oder freie Werkstatt.

Bei der Annahme wird das Auto ja auch vom Meister auf die Hebebühne für die erste Sichtprüfung gehoben.

 

EDIT

 

Das diese Quetschverbinder genommen werden ist ja ok. Es muss aber nach der Reparatur auch darauf geachtet werden, dass der Kabelbaum wieder dem Original entsprechend mit Kabelbindern, Clips, etc. befestigt wird.

Steht auch so ähnlich in den Reparaturanleitungen....

 

 

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