900.000 km (UPDATE: 1,3 Mio. km (!)) mit dem S4 - Feedback zum tollen Wagen
Hallo Zusammen,
Aktuell habe ich meinen Treuen Begleiter jetzt 5 Jahre und bin bei über 901tkm. (über 750tkm selber gefahren)
Er wird jeden Tag gefahren, überwiegend lange Strecken/Fahrten hauptsächlich im Außendienst Europaweit...
Folgende Sachen sind bisher repariert worden:
Alle Querlenker: 2x (Meyle HD)
Komplettes Fahrwerk: 1x (H&R Monotube)
Sport Stabis: 1x (H&R )
alle Zündkerzen: 7x (NGK LPG 1496)
alle Zündspulen: 2x (NGK)
alle Reifen: 4x Sommer(Pirelli p8 ) 2x Winter (Contis)
Kupplung+ ZMS: 1x
Hauptkühler: 1x
beide Hosenrohre mit Kats: 1x (gegen orginale gebrauchte)
alle Bremsscheiben,Beläge: 2x(Zimmermann Sport)
alle Lampdasonden: 1x (Bosch)
alle Standbirnen: 3x (Philips)
Motorhaubenhalter(Gasdruck ding): 1x
Klima neubefüllung: 2x
Frontscheibentausch: 1x
LPG Service(Filter,Justierungen): 6x
Ölwechsel, mit Filter: 11x (10w60 (Shell Helix Racing) )
Öl: 100l zusätzlicher Öl verbrauch( durch nachschütten)
Hauptsächlich alles selber gelernt zu machen und ausgeführt.
Folgende Sachen sind aktuell kaputt und müssen repariert werden:
Handschufach
Beifahrerscheibenmotor
Steinschlagschäden Motorhaube
Schloss für Motorhaube(elektronik geht nicht)
Glaube einer der Querlenker ist wieder dran..
Steinschlag wieder in der Scheibe(echt ärgerlich)
Saugrohrumschaltung(sitzt fest)
Wie ihr sehen könnt, sind folgende Sachen nicht repariert worden:
Motor, Kardanwelle, Auspuff, Getriebe, Tacho, Klima, Servo, Wasserpumpe, Anlasser, Karosserie...
Über die Jahre sind folgende Kosten auf mich zugekommen:
Anschaffung des Autos: 12000€
Umbau auf Autogas: 3500€
Gesamtkosten Sprit: 72953€ Autogas + 9313€ Benzin
Gesamtkosten Rechnungen: 18351€
Gesamtkosten Steuern/Versicherung: 4100€
Weitere Ausgaben: 9572€ (Freunde, Familie, Mechaniker, Tüv)
Gesamt: 129789€
Bei ca. 750tkm Laufleistung...
Kosten pro km: 0,17 €
Da ich dieses Auto als privates Dienstfahrzeug genutzt habe, stand mir KM Geld zu..
Km Geld: 465210 km abgerechnet.
Gesamteinnahmen durch Firma: 139563€
Differenz: 9774€ Plus dieses Geld habe ich jetzt verfügbar, und wollte den Motor Generalüberholen lassen.
Bisher sagt jeder, ich soll mich trennen und verhökern, aber ich hänge an ihn, er springt jeden morgen an und hat nicht einmal im Stich gelassen. Jetzt mal ehrlich wer würde das Auto jetzt noch Kaufen?...
Jetzt habe eine Frage an euch?
Soll ich so weitermachen?
Viele Grüße
Tim
Fahrzeugdaten:
Audi S4 B6 Avant (4.2 V8)
Motorcode: BBK (Handschalter)
BJ: 2003
VSI Prins LPG (bei 105.000)
Beste Antwort im Thema
Hallo Zusammen,
Aktuell habe ich meinen Treuen Begleiter jetzt 5 Jahre und bin bei über 901tkm. (über 750tkm selber gefahren)
Er wird jeden Tag gefahren, überwiegend lange Strecken/Fahrten hauptsächlich im Außendienst Europaweit...
Folgende Sachen sind bisher repariert worden:
Alle Querlenker: 2x (Meyle HD)
Komplettes Fahrwerk: 1x (H&R Monotube)
Sport Stabis: 1x (H&R )
alle Zündkerzen: 7x (NGK LPG 1496)
alle Zündspulen: 2x (NGK)
alle Reifen: 4x Sommer(Pirelli p8 ) 2x Winter (Contis)
Kupplung+ ZMS: 1x
Hauptkühler: 1x
beide Hosenrohre mit Kats: 1x (gegen orginale gebrauchte)
alle Bremsscheiben,Beläge: 2x(Zimmermann Sport)
alle Lampdasonden: 1x (Bosch)
alle Standbirnen: 3x (Philips)
Motorhaubenhalter(Gasdruck ding): 1x
Klima neubefüllung: 2x
Frontscheibentausch: 1x
LPG Service(Filter,Justierungen): 6x
Ölwechsel, mit Filter: 11x (10w60 (Shell Helix Racing) )
Öl: 100l zusätzlicher Öl verbrauch( durch nachschütten)
Hauptsächlich alles selber gelernt zu machen und ausgeführt.
Folgende Sachen sind aktuell kaputt und müssen repariert werden:
Handschufach
Beifahrerscheibenmotor
Steinschlagschäden Motorhaube
Schloss für Motorhaube(elektronik geht nicht)
Glaube einer der Querlenker ist wieder dran..
Steinschlag wieder in der Scheibe(echt ärgerlich)
Saugrohrumschaltung(sitzt fest)
Wie ihr sehen könnt, sind folgende Sachen nicht repariert worden:
Motor, Kardanwelle, Auspuff, Getriebe, Tacho, Klima, Servo, Wasserpumpe, Anlasser, Karosserie...
Über die Jahre sind folgende Kosten auf mich zugekommen:
Anschaffung des Autos: 12000€
Umbau auf Autogas: 3500€
Gesamtkosten Sprit: 72953€ Autogas + 9313€ Benzin
Gesamtkosten Rechnungen: 18351€
Gesamtkosten Steuern/Versicherung: 4100€
Weitere Ausgaben: 9572€ (Freunde, Familie, Mechaniker, Tüv)
Gesamt: 129789€
Bei ca. 750tkm Laufleistung...
Kosten pro km: 0,17 €
Da ich dieses Auto als privates Dienstfahrzeug genutzt habe, stand mir KM Geld zu..
Km Geld: 465210 km abgerechnet.
Gesamteinnahmen durch Firma: 139563€
Differenz: 9774€ Plus dieses Geld habe ich jetzt verfügbar, und wollte den Motor Generalüberholen lassen.
Bisher sagt jeder, ich soll mich trennen und verhökern, aber ich hänge an ihn, er springt jeden morgen an und hat nicht einmal im Stich gelassen. Jetzt mal ehrlich wer würde das Auto jetzt noch Kaufen?...
Jetzt habe eine Frage an euch?
Soll ich so weitermachen?
Viele Grüße
Tim
Fahrzeugdaten:
Audi S4 B6 Avant (4.2 V8)
Motorcode: BBK (Handschalter)
BJ: 2003
VSI Prins LPG (bei 105.000)
174 Antworten
Zitat:
@felix945 schrieb am 7. August 2017 um 01:18:32 Uhr:
Da sag nochmal einer das ne gasanlage den motor killt 😁Hast du flashlube?
Damals hatte ich mich dagegen entschieden(wegen Kosten/Nutzen). Ob das gut war werde ich beim Motorinstandsetzung sehen... 😁
Zitat:
@a3Autofahrer schrieb am 5. August 2017 um 21:41:00 Uhr:
Tolle Laufleistung. Wahrscheinlich ist der Motor wegen Langstreckenlauf nicht geheizt worden, keine Drehzahlorgien wenige Kaltstarts, geringe Leistungsabrufe. Das Öl hat bei dem Langhuber auch gut gepasst, Kondensate konnten sich gar nicht manifestieren. Möglicherweise sind die Verbrennungsrückstände vom Autogas geringer als vom additivierten Benzin, so dass weniger Asche entstanden ist.Da kann man schon neidisch werden, einen mit Autogas betriebenen 400 Nm Sauger inklusive V8-Feeling über solche großen Strecken fahren zu können. Großartig!
Du hast absolut recht. Wenn ich den Motor jedes mal getreten hätte, wäre bei 180tkm Schluss gewesen.
Durch die Umrüstung auf Fis-Control, konnte ich mir den Öldruck und alle Temperaturen(inkl. Öltemp) anzeigen lassen. Auch das Drehmoment und den Last Zustand, Zündaussetzer und Einspritzmenge usw...
Zum Fahrerprofil: Hauptsächlich bin ich nach der Öltemperatur gefahren. Beim Start habe ich den Dicken warmlaufen lassen locker 2-3 Minuten im Standgas, und das konsequent.(Tut mir leid Umwelt, das hole ich wieder durch das Gas wieder rein !!)
Erst wenn ich eine Öltemperatur von 30 Grad hatte bin ich erst langsam losgefahren. Bei ungefähr 52 Grad Wassertemperatur sprang er auf Autogas um. Danach explodierten förmlich die Temperaturen. Wasser und Öl-Temperaturen stiegen schnell an. Drehzahlen über 3000 und die normale Last Nutzung habe ich erst bei einer Öl-Wasser-Temperatur von min. 80 gemacht. Auf Benzin habe ich immer bei einer Ansauglufttemperatur von über 70 und einer Wasser-Temperatur von über 104 und bei einer Öltemperatur bei über 120 einfach aus Vorsicht gemacht.
Anfangs habe ich auch wie jeder ein 5w30-5w40 genutzt. Aber als im Hochsommer+Stadt immer eine Öltemperatur von über 110 bekommen habe und das Öl regelrecht verdampft ist, habe ich mich dann für das 10w60 entschieden. Nachteil war das ich wirklich lange warmlaufen lassen muss, und im Winter bei -10 das echt noch länger machen musste. Aber das Öl hielt lange die Temperatur, und stieg selbst bei Vollast nicht über 122. Der Ölverbrauch war auch geringer.
Da ich auch keine Vollast Benzin Umschaltung hatte, bin ich einfach vorsichtig gefahren. Tipp vom Gaser war, max 70% Last auf Gas, wollte ich mehr haben dann habe ich schon vorher auf Benzin umgeschaltet. Ebenso bei allen Überholvorgänge und Drehzahlen über 5500.. Zusätzlich habe ich nach langen Gas Fahrten, beim Parken,Tanken, und Ampelphasen automatisch auf Benzin umgestellt. Immer dann wenn ich das Gefühl hatte, dass er einfach keine Wärme abführen kann.
Was ich persönlich echt gefährlich finde, dass wenn ich 80 Grad Wassertemperatur habe, er im Tacho 90 anzeigt und die Öltemperatur grade mal (Sommer: 48 Winter: 35) Grad hat. Und wenn ein normaler Bürger nach der Wassertemperatur geht, weil er nix andere sieht, logischerweise ihn konsequent quälen könnte wenn er ihn dann schon normal benutzen würde.
Ich finde die Öltemperatur sollte ein Minimum an Information sein, dass jedes Fahrzeug besitzen sollte.
Und die wievielte abgasanlage hast du?
Und welche Gasinjektoren?
In den gaskreisen wo ich verkehre vergammeln die aufgrund des enormen wasserausstoßes ultraschnell
Mit freundlichen Grüßen
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FIS Control wird auch kommen bei mir. Genau auch wegen der sonst fehlenden Öltemp-Anzeige. Grad bei dem Motor wäre die wichtig, denn die Aufwärmphase fürs Öl kann schon mal 30 Minuten dauern (keine Gasanlage), auch wenn die Wassertemp lange vorher auf 90°C steht.
Zitat:
@felix945 schrieb am 7. August 2017 um 11:06:05 Uhr:
Und die wievielte abgasanlage hast du?
Und welche Gasinjektoren?In den gaskreisen wo ich verkehre vergammeln die aufgrund des enormen wasserausstoßes ultraschnell
Mit freundlichen Grüßen
Gasinjektoren: Keihin KN8 (genaue Artikelnummer schaue ich nochmal)
1. Abgasanlage, aber 2. Hosenrohre mit komplett neuen-gebrauchten Vor-Hauptkats.
Ja keihin... hmm mhhh hmmm ich hadere ob ich von Valtek auf Keihin / Hana wechseln soll...
Der Vorteil: man kann die Valteks problemlos selbst überholen.
Aber das ist viel zu weit OT
Danke für die Antwort 🙂
Zitat:
@killer7977 schrieb am 4. August 2017 um 16:20:10 Uhr:
Hersteller: Prins
Anlagenart: VSI (Verdampfertechnik)
Verbauer: Autogas Frankfurt in Maintal
Da hab ich meinen 3.0i (ebenfalls BJ2002) bei 82 tkm auch umrüsten lassen, allerdings ne BRC P&D. Aktuell 250.000 und die Karre schwächelt. Fahrwerk ist bereits neu, Schaltsaugrohr vmtl hin (deins vielleicht auch?) und allgemein beginnts überall zu klappern und poltern. Trotz neuem Fahrwerk.
Mess mal deine Kompression. Wenn die leidlich akzeptabel ist, dann würde ich die Schwäche bei der Leistung eher in der Nockenwellenverstellung bzw. dem Schaltsaugrohr suchen. Meiner stand zuletzt vor 30.000 km noch auf allen Zylindern um ca 11 bar. Stabil, beim Kauf hatte der auch nicht mehr. 5W40, regelmäßig im Kurzintervall gewechselt. Säuft trotzdem 1l Öl alle 2500km. Stabil....
PS: Ich würde vorschlagen das Thema umzubenennen: 900.000 km mit nem S4 sind nicht gerade alltäglich.
Ich habe noch Ergebnisse zum Kompressionstest:
Naja so gut sieht es nicht aus:
Zylinder 1: 8,9 bar
Zylinder 2: 9 bar
Zylinder 3: 9 bar
Zylinder 4: 9,2 bar
Zylinder 5: 9,1 bar
Zylinder 6: 8,7 bar
Zylinder 7: 9,4 bar
Zylinder 8: 9,5 bar
Was bedeutet das jetzt ?
Sollwerte für Deinen Motor kenne ich nicht aber 9bar ist schon wenig. Da werden Ventile und Kolbenringe ihren Verschleiß zeigen. Bei der Laufleistung aber noch sehr gut finde ich.
Ich glaub über 10bar soll die Kompression liegen.
Was das bedeutet? Ewig wird er nicht mehr fahren der Motor.
Rein logisch gefragt:
Wenn meine Kompression immer weiter schwindet, schwindet auch meine Leistung des Motors und ggfs geht der Verbrauch hoch.
Wenn die Leistung schwindet, ist die Gesamtbelastung niedriger, demnach könnte ich denken, dass die Laufleistung immer weiter steigt?
Kann ich fehlende Kompression durch dickeres Öl kompensieren?
Bedingt.
Nicht vergessen, durch mangelnde Kompression an Kolbenringen gehen immer mehr Blowby Gase in das Kurbelwellengehäuse (KG). Das KG wird immer heißer, die aggressiven Gase zerstören dein Motoröl und der Verschleiß wird immer schlimmer.
Die Verbrennung wird immer schlechter und irgendwann wirst Du auch Fehlzündungen haben. Immer mehr unverbrannte Gase gelangen in den Kat und auch dort fügen sie Schaden zu.
Du siehst, es ist ein Kreislauf wie bei der Erderwärmung, Eis schmilzt, mehr Sonnenenergie wird aufgenommen, es wird wärmer, mehr Treibhausgase werden freigesetzt (Methaneis), usw...
Zitat:
@killer7977 schrieb am 9. August 2017 um 11:33:47 Uhr:
Wenn die Leistung schwindet, ist die Gesamtbelastung niedriger, demnach könnte ich denken, dass die Laufleistung immer weiter steigt?
Nein, im Gegenteil. Expansion ist Abkühlung des Abgases. Somit bedeutet sinkende Kompression, dass die Abgastemperatur an jedem einzelnen betriebspunkt höher ist als eigentlich zu erwarten. UND mehr Sprit je Wellenarbeit benötigt wird, der Wirkungsgrad sinkt eben. Somit verschleißen die Ventile über die höheren Abgastemperaturen schneller, gerade wenn du dem Pferd die Sporen gibst.
Du kannst gucken, ob du einen Blow By Test (Druckverlust-Test) machen lassen kannst. Dabei wird der Motor im OT blockiert und über das Kerzenloch druck draufgegeben und geschaut wieviel "daneben" fließt. Zudem sieht man obs die Ventile (Zylinderkopf) oder Kolbenringe (Motor raus) Ursache sind.
Ich finde die Kompressionswerte eigentlich noch ganz ok (liegen genau an der Verschleißgrenze), für die Laufleistung ist das gar nicht mal schlecht. Manche V8 erleben nur einen Bruchteil dieser Laufleistung und haben dann schlechtere Werte. Logisch, dass 900t km nicht spurlos an einem Motor vorbeigehen. Und auch logisch, dass der nicht mehr ewig halten wird, vor allem wenn der Verschleiß schon fortgeschritten ist. Aber wie gesagt, Druckverlustprüfung zeigt dir evtl. die Ursache und sagt dir, ob sich eine Überholung lohnt. Aber weil der Rest des Wagens ja ebenfalls diese Laufleistung auf dem Buckel hat, würde ich (rein pragmatisch und herzlos gedacht) vmtl. einfach bis Exitus weiterfahren und die Kiste dann nach Afrika schieben. Es ist im Endeffekt eben nur ein "Ding". Wenn es nicht mehr seinen Zweck erfüllt, ist es quasi nutzlos, auch wenn es noch ideellen Wert hat.
Hab übrigens die Überschrift angepasst, fand den Vorschlag gut. Falls jemand dagegen ist, bitte Veto einlegen.
Wegen der Kompressionswerte:
Neuzustand 10...14 bar
Verschleissgrenze 9 bar
Max. zulässiger Unterschied zwischen den Zylindern 3 bar