5w 40 Motorrad Öl
Hallo, ich habe einen Öl- und Filterwechsel vor. Ich habe mir das oben genannte Öl für meine Yamaha r1 RN 04 gekauft. Jetzt ist die Frage darf ich dieses Öl reinkippen ? Oder lieber doch nicht ? Viele behaupten kupplungsrutschen und andere Dinge können durch das Öl entstehen, stimmt das ? Hat jemand andere Erfahrungen gemacht oder fährt selbst das Öl ?
Beste Antwort im Thema
Na wer anderen "Bekanntschaft mit einem Blow-Up" wünscht, hat bestimmt auch Spaß daran ahnungslosen Usern falsches Öl zu empfehlen...
121 Antworten
Naja, man kann's auch übertreiben... unter den GS-Fahrern, oder generell BMW-Kunden sind genug Vögel dabei, bei denen man sich fragt, was bei denen falsch läuft.
Wird man so, wenn man lange GS fährt ?
Trifft das auch auf andere Premium - Modelle dieser Marke zu ?
Das wäre schrecklich...
Zitat:
@kyloe schrieb am 14. August 2015 um 21:26:08 Uhr:
Yamaha wird nicht reagieren und hat es in der Vergangenheit auch nicht. Für ein über 16 Jahre altes Mopped interessiert sich die Firma nicht mehr.Ich meine mal gelesen zu haben, dass Tyson eine verstärkte Kupplungsfeder hat (Tellerfeder) und auch andere Kupplungsbeläge (evt. Kevlar oder ähnlich, EBC ?). Vllt. funzt ja die Kombi. *daumendrück*
Wäre schön, wenn er sich dazu melden würde.
Ich mach das mal, wir schreiben gerade parallel email.
Wir nehmen die warnenden Worte ernst, ich bedanke mich, wieder was gelernt zu haben und tyson wird sich selbst melden.
Es wird jetzt ein teilsynth. 10W 40 Castrol Power1 in die R1 gefüllt.
Das teure Motulzeugs nehme ich ab, aber gegen Bezahlung.
Ich werde damit Enduros füttern. Ich habe ja genug.
Zitat:
@moppedsammler schrieb am 14. August 2015 um 22:41:49 Uhr:
http://www.gs-forum.eu/.../Wird man so, wenn man lange GS fährt ?
Trifft das auch auf andere Premium - Modelle dieser Marke zu ?Das wäre schrecklich...
Ich denke nicht, ich behaupte mal die, die so sind, waren auch vorher schon so... kann nur sein, das dieses Klientel mehrheitlich vom "Premiumversprechen" solcher Marken evtl. mehr angezogen wird.
Die bezahlen, gewiss, einen großen Batzen Kohle, aber dafür muss dann auch von vorne bis hinten zu 1000% perfekt sein.
Wenn das nicht der Fall ist, und sei es nur durch falsche Vorstellungen, die das Produkt auch niemals halten könnte, wird trotzdem der Fehler beim Produkt oder beim Händler gesucht.
Dazu kann ich die "Was einem mit Kunden alles passieren kann"-Berichte eines (privat) im GS-Forum verkehrenden BMW-Händlers empfehlen (Lohnt sich wirklich, müsste man eigentlich im Witze-Fred verlinken!):
http://www.gs-forum.eu/.../
http://www.gs-forum.eu/.../
http://www.gs-forum.eu/.../
Da weißt Du nicht, ob Du lachen oder heulen sollst...
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Also Leute ich nehme lieber das Öl 10w40 teilsyntetische von Castrol wie moppedsammler erst kürzlich erwähnt hat.
Nochmal zurück zu kommen:
Ein Kumpel der auch an bikes schraubt (vor Jahren Zweirradmechaniker gelernt)sagte mir: Wenn die Lamellen keinen vollsynetisches Öl abbekommen haben und noch neu sind kann man es verwenden, aber wenn die schon mal mit 10w40 was der Fall jetzt ist weil ich sie laufen lassen habe und es bisschen hin und her bewegt habe ist das wohl mit dem 5w40 vollsyntetisches Öl zu spät. Es funktioniert nicht wenn man man von 10w40 teilsyntetisch dann auf 5w40 vollsyntetisches wechselt, aus dem
Grund weil es eben mal mit dem 10w40 gelaufen ist. Es kann zu kupplungsrutschen kommen aber muss nicht und wenn es dazu kommt, kannst du die ganzen Lamellen wieder wechseln, da man das Öl nicht mehr sauber bekommt. Seine Worte waren: Nimm lieber das 10w40 teilsyntetische von Motul, Castrol oder sonst was Markenprodukte haben bisher immer ihre Aufgaben erfüllt, wenn man einmal was reinkippt wird es schnell teuer. Damit meinte er aber kein Motorschaden oder sonst was sondern die Lamellen müssten evtl wieder gewechselt werden.. es kommt halt immer drauf an wie es die Lamellen eben aufnehmen! Ich persönlich finde das es logisch klingt ! Ich denke das Probkem mit dem Öl ist jetzt aber endgültig gelöst !!!
Joa, das ist genau das, was wir hier von Anfang an geschrieben haben... 😁
Liegt aber weniger an der Viskosität (xW-x) als an Teil- und Vollsynthetisch.
Zitat:
@WorldEater666 schrieb am 14. August 2015 um 23:05:00 Uhr:
Joa, das ist genau das, was wir hier von Anfang an geschrieben haben... 😁
Ich weiß hatte ich gelesen gehabt, du hattest recht es klingt logisch !
Zitat:
@Tyson91 schrieb am 14. August 2015 um 23:06:35 Uhr:
Ich weiß, hatte ich gelesen gehabt. Du hattest recht es, denn klingt logisch !Zitat:
@WorldEater666 schrieb am 14. August 2015 um 23:05:00 Uhr:
Joa, das ist genau das, was wir hier von Anfang an geschrieben haben... 😁
Das mit'n Öl ist ähnlich wie der Geschmack von Menschen, jeder hat ein anderen !
Nee, bei Motoröl brauchst' keinen Geschmack haben... im Idealfall nimmst Du einfach das aus der Anleitung oder das, was vorher auch schon drin war. Vorrausgesetzt es gab keine Probleme. 😉
😁 auweiha
zwischen , C25 - H52 und C35 - H72 + Additive
(das ist die chemische Formel für Kohlenwasserstoffverbindungen bzw. der Bereich für technische Öle)
gibts für qualitatives, gleichwertiges ÖL, Preisunterschiede bis zum 8-fachen (800%).
Na,da kann man nur hoffen damit die Geldbeutel genauso groß sind wie die Goschen. 😎
Das es qualitative Unterschiede gibt, mag ja sein. Die Frage ist nur, ob die Motoren so empfindlich konstruiert sind, dass sie ein derart hochwertiges Öl brauchen oder ob die Motoren robust genug sind, um mit einem einfachen Öl zu funktionieren.
Mir ist kein Motorradmotor bekannt, der jetzt wahnsinnige Anforderungen an sein Motoröl stellt. In der Regel sind die recht pflegeleicht und anspruchslos.
Zitat:
@sschloja schrieb am 14. August 2015 um 01:01:05 Uhr:
Uh das ist ja wieder Futter für den Gast. 😁Hab das PDF gelesen aber ich verstehen tu ich das glaub ich immer noch nicht so richtig. Viskosität in bestimmten Temperaturbereichen okay. Aber sobald der Motor läuft wird die Suppe doch betriebswarm. Also wird auch ein Öl, das bis 40 Grad geeignet ist im Motor doch deutlich heißer... Daher meine Frage wieso ich bei über 30 Grad mit irgendnem Öl nicht weit fahren dürfen sollte.
Das ist in meinen Augen völlig sinnbefreit, bitte Klär mich jemand auf!
Zum besseren Verständnis der Kennzeichnung von Ölen:
SAE - Viskositätsklassen (SAE J 300) Viskosität der Ölsorte:
15 dünnflüssig, Pumpfähigkeit -20C° | W bedeutet Winteröl | 40 Schmierfähigkeit bis + 40 C°
15W40 bedeutet dann vereinfacht: -15 C° Winter 40 C° maximale Außentemperatur.
Die Kennzeichnung beziehen sich auf :
1.) Außentemperaturbereich und Pumpfähigkeit der Öle ( -35 C° bis + 60 C°
2.) Bezugstemperatur im gekühlten Motor : kinetische Viskosität bei 100 C°(Wert theoretisch entspricht nicht der Praxis) , daher HTHS Viskosität bei 150 C°
3.) Pumpfähikeit, Schmierfähigkeit und Fliessverhalten bei entsprechenden Temperaturen.
API-Klassifizierung : N für Ottomotor und J4 für Dieselmotor
Und ACEA Klassifizierungen für die einzelnen Motortypen: A Pkw-Ottomotor; B = Pkw - Dieselmotor; C = Pkw-Otto- und Diesel-motor ; D= schwere LKW-Diesel.
MIL-L-Spezifikation usw. usw.
ich hoffe damit die Erklärung der Tabelle und Klassifizierung von Ölen nun verständlicher sein wird.
siehe angehängte Tabelle
Hi Tourer024,
40 bedeutet nicht "Schmierfähigkeit bis +40°C", woher hast Du denn das? Die 40 bedeutet schlicht, dass das Öl bei 100°C eine bestimmte Viskosität hat. Die hätten das auch XYZ oder so nennen können, mit der Aussentemperatur hat es jedenfalls nichts zu tun! Bei Auto -ölen setzt sich z.Zt. immer mehr 0W-20 Öl durch, dies darf aber getrost auch im Frühjahr, Sommer und Herbst in Mitteleuropa gefahren werden, was nach Deiner Definition ja nicht möglich wäre.
Grüße
Peter