560SEC verschiedene Motorvarianten...Ausgleich möglich?

Mercedes

Hello liebe Fangemeinde,

ich schaue mich derzeit intensiv nach 560sec`lern um und bin kurz davor mir einen zu erstehen. Mit den Schwächen und vcerschiedenen Typen bin ich mittlerweile ganz gut vertraut, jetzt nur mal eine allg. Frage zum Verständnis:

Es gab ja in der neuen Modellgeneration ab 1986 eine nachträgliche Leistungssteigerung des 5,6 Liter Morors auf 279PS bzw. 300PS (ohne Kat). Zur Zeit bin ich an einem wirklich perfekt dastehendem Modell von 1986 aus erster Hand. Dieser war ursprünglich ein RÜF mit eingetragenen 272PS, der Kat wurde ein oder zwei Jahre nach EZ von Mercedes nachgerüstet. Geht es den Motor ohne Ihn Grundlegend zu zerstören und ohne 10000€ reinzustecken diesen Motor auch die Leistung von 1987 zu bekommen...bringt es vllt auch schon was einfach den Kat abzuklemmen ( in ppar Jahren ist er ja eh Oldtimer).

Vielen Dank schonmal im Vorraus.

LG Klaus

PS: Ich weiß der SEC ist kein Rennwagen usw, mir geht es um kleinere Änderungen um lediglich die Leistung von nach 1987ern herzustellen.

Beste Antwort im Thema

Fahrer: 20 Jahre alt; Fahrzeug: 22 Jahre alt.

Noch Fragen?

Und was heißt hier Altmetall? Besser Altmetall (126) als Altmetalloxid (220)

75 weitere Antworten
75 Antworten

Aber wirklich schön zu sehen wie gut ein "altes" Auto dastehen kann.
Das Leder schaut wirklich super aus, vor allem wenn ich mir vor Augen führe wie sehr der aktuelle Falten wirft (nach 40tkm).
Beim 3er BMW ist es wirklich schlimm was mit den Autos manchmal angestellt wird, noch schlimmer als es mit S-Klassen der Fall ist.
Gerade der E36 ist regelrecht "exekutiert" worden.

So langsam gehts auch bei den E9Xern "richtig" los...
Der F30 rollt an, die Preise fallen.
Aber wie beim S-kommt auf den Halter an was der Wagen ist 😉

Danke.

Ja, traurig, was mit vielen Autos angestellt wird.
Klar, der E 9x kommt jetzt verstärkt zum Verbasteln dran:
http://www.bmw-syndikat.de/.../...3er_BMW_-_E90___E91___E92___E93.html

Und irgendwann wird der F30 dran sein.

Auch der W 126 blieb leider nicht verschont:
http://www.hvtm.hu/car/m/mercedes-benz/840522.jpg

Geld für solchen Müll ausgeben um das Auto zu verschandeln und sich noch, nach Ansicht der allermeisten anderen Personen, lächerlich zu machen.
Ich weiß wirklich nicht, was in solchen Köpfen vorgeht. 🙁

http://farm7.staticflickr.com/6215/6352372836_d866332ae6_b.jpg

Wobei das immerhin schon wieder nach vernünftig durchgeführt ausschaut.

Für meinen Geschmack sehen diese extremen Tieferlegungen einfach nur prollig und unmöglich aus. Schade um den schönen W108.

Gruß
Martin

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von mercedes - martin


Für meinen Geschmack sehen diese extremen Tieferlegungen einfach nur prollig und unmöglich aus. Schade um den schönen W108.

Gruß
Martin

100% Zustimmung. Original sieht immer besser aus.

Einen W/C126 empfinde ich mit den original Kanaldeckelfelgen auch als wesentlich schöner, als mit "19 Zoll aftermarket Böllern".

Zitat:

Original geschrieben von mercedes - martin


Für meinen Geschmack sehen diese extremen Tieferlegungen einfach nur prollig und unmöglich aus. Schade um den schönen W108.

Gruß
Martin

Auch von mir 100% Zustimmung samt "Danke."

Mein SL ist original.

Mein E 36, leider ist die Baureihe noch latent unter Verbastelungsverdacht, ohnehin (s. Fotos auf der vorigen Seite).

Bei meinem Käfer konnte ich mich für zeitgenössische ATS-Leichtmetallräder erwärmen (s. Anhang), die mir wesentlich besser gefallen als die Standardfelgen mit Radkappen.

Da für einen W 126 oder R 107 Vor-Mopf die Reifen in 14" Mangelware sind, halte ich eine Umrüstung auf 15"-Felgen im originalen Barockdesign für tolerabel.

Als bekennender schnellfahrender Originalzustandsliebhaber stehe ich zu den AMG-Versionen ambivalent.

Leistung? (wenn unauffällig) Ja
Tuningoptik? Nein

Was meint ihr?

Pict2054n

Zitat:

Original geschrieben von thoelz


...
Was meint ihr?

Sehe ich genauso 🙂 - Und einen VW Käfer hatte ich auch als erstes Auto Anfang der 80er, einen marsroten 1303 Bj. 1973, war damals allerdings mächtig stolz auf den Heckbürzel über den Motorlüftunggittern und die gewölbte Windschutzscheibe.......

Am liebsten hätte ich seinerzeit das 1303 Cabrio gehabt, aber das war mir zu teuer, viele fuhren mit den damaligen Alufelgen herum, aber ich war ja froh, überhaupt einen eigenen Wagen zu haben.

Gruß
Martin

Kopie-von-vw-1303-bj-1973

Genau so einen hatten Nachbarn. Ende der 70er/Anfang 80er bin ich da häufig mitgefahren: "Superkäfer" 1303 S mit Panoramascheibe, Schräglenkerhinterachse, stolzen 50PS (und ebenso stolzen 12L Verbrauch 😁).

Wegen des stärkeren Motors wurde ja die hintere Haube mit so vielen Kühlschlitzen versehen. Dumm nur, daß es deshalb auf den Zündverteiler regnete.
Wenn es da Probleme gab, wurde oft ein solcher Gummispoiler als Regenschutz drangebaut. Bei den grandiosen 135km/h Endgeschwindigkeit hielt sich eventueller zusätzlicher Anpreßdruck wahrscheinlich noch in Grenzen. 😉

Aber sehr charaktervolles Auto.

Mein 420er geht übrigens Dienstag zum Bosch Car Service mit dem Auftrag Zündung und KE Jetronic prüfen und einstellen.

Kann mir jemand sagen was da vermutlich geschehen wird?

Zitat:

Original geschrieben von thoelz


...
Wenn es da Probleme gab, wurde oft ein solcher Gummispoiler als Regenschutz drangebaut. Bei den grandiosen 135km/h Endgeschwindigkeit hielt sich eventueller zusätzlicher Anpreßdruck wahrscheinlich noch in Grenzen. 😉

Aber sehr charaktervolles Auto.

Probleme hatte ich keine, der "Spoiler" war auschließlich aus optischen Gründen montiert, fand ich damals saugut 🙂 .

Hatte den Wagen während meiner Bundeswehrzeit nach dem Abitur, Freitags nachmittags auf der A1 Richtung NRW bei Vollgas und Tacho 130 bergab mit Rückenwind 😎 war da wohl sicher nicht viel mit Zusatzabtrieb....

Gruß
Martin

@ Martin,
ja, das sind Erinnerungen, die man nie mehr vergißt. 🙂

@ Mercedes GD 300:
Ich vermute mal ein Funktionstest. Also ob der Zündzeitpunkt korrekt ist, die AKR funktioniert, der Kraftstoffdruck und ggf auch das Spritzbild der Einspritzdüsen (wozu die natürlich rausmüsse).

Gegenfrage: was hast Du denn in Auftrag gegeben bzw läuft irgendetwas nicht normal?

Also der Auftrag lautet "prüft das mal durch".

Folgende Symptome: Wenn der Motor warm ist zieht er untenrum schlechter als wenn er kalt ist. Ab 2.500 Touren merkt er wie er fast ruckartig besser beschleunigt.

Ist einfach 22 Jahre und 270.400 km alt, und die Grundeinstellung soll einfach mal überprüft werden

Warm darf der Motor natürlich nicht schlechter ziehen als kalt. Da erscheint ein Durchprüfen sinnvoll. Kannst ja das Ergebnis gerne mal posten.
Viel Erfolg bei der Fehlersuche!

Zitat:

Original geschrieben von Mercedes_GD300


Also der Auftrag lautet "prüft das mal durch".

Folgende Symptome: Wenn der Motor warm ist zieht er untenrum schlechter als wenn er kalt ist. Ab 2.500 Touren merkt er wie er fast ruckartig besser beschleunigt.

Ist einfach 22 Jahre und 270.400 km alt, und die Grundeinstellung soll einfach mal überprüft werden

Hi,

ich vermute, das Stauscheibenpoti ist nicht 100% in Ordnung. Genau bis 2500 1/min sind die am abgenudeltsten, da in dem Bereich die Stauscheibe am meisten bewegt wird.
Im Prinzip kann man es an der Drehzahl nicht wirklich fest machen, eher an der durchströmenden Luftmenge, die ja das Stauscheibenpoti misst.
Scheinbar ist das Stauscheibenpoti bei Bosch wieder lieferbar, wenn das so ist hast du Glück. Meine letzte Info ist, dass es 169 € kostet. Dann halt noch der Einbau und die Justage.

Was auch noch mit der Zeit abnudelt ist das EHS. Es ist sozusagen die "Feinverstellung" der KE. Also eigentlich der Teil, der die Lambdaregelung übernimmt.
Die KE funktioniert wie die KA: Eine Stauscheibe lenkt je nach Luftbedarf aus und verstellt im Mengenteiler (oft wird fälschlicherweise MengenVERteiler gesagt). Der Mengenteiler teilt eigentlich über Querschnitte im Steuerkolben, der sich je nach Auslenken der Stauscheibe auf und ab bewegt, die Benzinmenge, die an den hydraulischen Einspritzventilen ankommt ein. Steigt der Druck an den Einspritzventilen über ca 3,5 bar (anhaltswert), wird eine Nadel engegen einer Federkraft weggedrückt und es erfolgt eine Einspritzung auf allen Einspritzventilen.
So ist das ja recht simpel.
Damit man hier noch elektrisch eingreifen kann, wird noch ein elektrisch gesteuertes Bypassventil (Elektro-Hydraulisches Stellglied, EHS) zwischen die zwei Kammern im Mengenteiler eingeschleift. Dieses Ventil wird über das Motorsteuergerät angesteuert und übernimmt Funktionen wie zusätzliche Einspritzung im Warmlauf und die Gemischanpassung anhand des Lambdasignals. Funktioniert dieses Ventil nicht mehr (bleibt hängen durch nachlassen der Federkraft oder ist zugesetzt durch Ablagerungen), stimmt das Gemisch auch nicht mehr. Die KE kann das nur zu begrenzten Teilen ausgleichen.
Das Steuergerät errechnet den korrekten Öffnungsquerschnitt des EHS durch Auswerten der Daten des Stauscheibenpotis (wichtigste Größe zu Lasterfassung), der Lambdasonde (haben feste Wechselintervalle, die oft vernachlässigt werden -> wird träge -> falsches Gemisch), des Ansauglufttemperaturfühlers (am Luftfilterkasten) und des Kühlmitteltemperaturgebers (4-Polig am Saugrohr).

Also ich würd einfach mal pauschal nach 20 Jahren alle diese Sensoren ersetzen und dann mich erst mit anderen Sachen beschäftigen. Voraussetzung: Zündung muss funktionieren!
Was viele nicht wissen: der 4-Polige Kühlmitteltemperaturgeber gibt auch ein Signal ans Zündsteuergerät.

Na das klint ja soweit schonmal ganz gut 😉

Wenn dann der Ventiltrieb überholt ist, dann ist der Motor hoffentlich reif für die nächsten 300.000 km.

Deine Antwort
Ähnliche Themen