50ccm Roller und Zustelltätigkeit

Guten Abend,

welcher 50ccm Roller ist für eine Tätigkeit als Zusteller von Abo-Zeitungen am ehesten geeignet? Das allnächtlich zu transportierende Gewicht liegt derzeit bei maximal ca. 140 kg, und ein Pkw scheidet aufgrund der Anschaffungs- und Folgekosten aus. Da der Job auf Stückpreisbasis durchgeführt wird, führt auch nur eine motorisierte Unterstützung zu höheren Einnahmen; das bisherige Bewältigen per Fahrrad ist ausgereizt, da geht nix mehr. Der Untergrund der Gesamtstrecke von ca. 27km schwankt von Asphalt bis leichte Schüttelpiste. (Vom Arbeitgeber wird kein Fahrzeug gestellt).

Welche Roller kämen evtl. für beständig Stop&Go und Ganzjahreseinsatz bei jedem Wetter in Frage?

Schönen Abend
Wauhoo

Beste Antwort im Thema

Aha, einer der "VIP Kunden", die sich die Zeitung von unterbezahlten armen Kerlen an die Tür bringen lassen und sich dann über die Anwesenheit des Boten echauffieren.

Die Müllabfuhr kann auch gleich ihre V8 Dieselboliden mit 15l Hubraum vor dem Ort parken und die ganzen Tonnen rausschieben.

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Zitat:

@Forster007 schrieb am 31. Dezember 2016 um 17:59:43 Uhr:


Es gibt das Auto.

Du steigst keine 600x ein und aus.

Zitat:

Fahrrad übrigens auch.

Bei mehr als 20km unrealistisch, deswegen haben unsere Fahrradzusteller primär zusammenhängende, innerstädtische Zustellgebiete. Und die tlw. 50 bis 150kg Zeitungsgewicht, (oder je nach Tourenanzahl auch noch mehr), wollen auch erst einmal mit dem Fahrrad und Muskelkraft bewältigt werden.

Zitat:

Elektro wäre auch denkbar.

Denkbar, aber bei allgemeiner Zustellerknappheit unrealistisch, weil das Elektroauto in seinem Radius begrenzt ist und für jene ein Elektrofahrzeug benutzende Zusteller Vertretungstouren dann wegfallen, gerade, wenn Zusteller in dörflicher Umgebung wohnen.

Zitat:

Unsere müllfahrzeuge sind interessanterweise leiser als ein quad.

Die Lkw., die die gelben Säcke holen, sind nicht leiser; von Müllfahrzeugen schrieb ich nicht.

Möglich, das unsere müllfahrzeuge nicht mehr zu alten Eisen gehören.
Ist aber auch nicht das Thema. Wenn es bei zeitungsaustragen anders geht.
Ich selbst habe Zeitungen ausgetragen und weiß wie das mit dem Fahrrad ist. Es waren vielleicht nicht 600, aber 450 mit langen Wegen waren es trotzdem. Mit Hinfahrt und Rückfahrt zum austragungsort habe ich mit Fahrrad 3 Stunden gebraucht. Kilometerleistung lag bei ca. 15 km.
Fahrrad war aber nicht explizit dafür entwickelt. Da gibt es bessere und mit denen hätte es auch schneller gehen können. Habe das damals vor der Schule gemacht und musste 6:50uhr fertig sein. Bzw da fuhr der zug zur schule.
Einziger Vorteil : Zeitung kam schon am Abend des Tages davor an und das im zustellbereich.
Wie schon gesagt, es geht anders, aber wenn es geht mit quad oder Roller uni sich keiner beschwert, warum nicht.

Zitat:

@Forster007 schrieb am 31. Dezember 2016 um 18:29:54 Uhr:


Mit Hinfahrt und Rückfahrt zum austragungsort habe ich mit Fahrrad 3 Stunden gebraucht. Kilometerleistung lag bei ca. 15 km.

Ja, 15km; wir reden hier aber von weit mehr als 50km Gesamtstrecke. Die machst Du nicht mit dem Fahrrad, alleine deswegen, weil Du schon nur für die Strecke mit den Zeitungen als Last Stunden unterwegs bist, ohne dabei auch nur eine Zeitung zugestellt zu haben. Und wölltest Du Auto und Fahrrad mischen, klappt das auch nicht, wenn das motorisierte Fahrzeug über keine Fahrradtransportmöglichkeit verfügt; wölltest Du Auto und zu Fuß mischen, klappt das allenfalls auch nur dann, wenn Du insgesamt wenige Kilometer und wenige Touren hast. Zu Fuß brauchst Du nämlich länger, Dein maximales Zeitfenster erhöht sich aber nicht, (allenfalls bei zusätzlicher Vertretung).

Zitat:

aber 450 mit langen Wegen waren es trotzdem.

1x die Woche und Anzeigeblätter? Das ist aber immer noch ein Unterschied zu allnächtlichem Zustellen von bestellten Zeitungen, deren Gewicht und Volumen zudem keine Nacht identisch und Dir vorher nicht bekannt sind. Auch hast Du mit Anzeigeblättern nicht den Umstand, Dir die Kunden einprägen zu dürfen; schon daran scheitern einige. Und nur nach Zustelliste vorzugehen, ist zwar möglich, dauert aber die doppelte Zeit und ist daher nur bei Vertretung sinnvoll anwendbar.

Die Zustellfahrräder kannst übrigens relativ vergessen, die sind schwer, unhandlich und meist mit Gängen ausgestattet, die in der Praxis so gar nicht benötigt werden. Einzig die mit Elektrounterstützung wären akzeptabel, aber selbst die Dt. Post fährt hier nur einige davon, sind doch auch diese für lange Strecken nicht geeignet.

Es war zwar einmal die Woche, dafür aber sehr dicke Zeitung mit Anzeigeblättern integriert. Ab und zu sogar noch zusätzliche Einzeln, die man auch nicht in die Zeitung hineinschieben durfte.

Das du scheinbar so einen weiten Anweg mit Last hast, liegt an der schlechten Planung deiner Zeitungsgenossenschaft. Ich kenne da andere bessere Varianten. Nämlich das einer einfach mit einem Auto durch die Zustellungsbezirke fährt und die Zeitungen direkt in die Bezirke liefert. Da entfällt dann die lange Lastanfahrt. Man kann also dann einfach Lastfrei hinkommen.
Auch hier könnte man dann Auto und Fahrrad verbinden, um selbst diese Strecke noch zu beschleunigen.

Es ist, wie schon gesagt, Technisch und vor allem Planungsmäßig möglich. Ist unter Umständen nur mehr Aufwand nötig. Möglich, dass sich dies deine Zeitungsvertrieb ersparen möchte.
Darunter sollten aber Kunden, die es stört, nicht leiden.
Ich persönlich habe zwar mit dem Lärm auch keine Probleme, aber kenne in meiner Siedlung leider welche, die eben schon mit ner Harley ihre Probleme hatten und es deshalb Probleme schon gab.
Deshalb sage ich ja, es kommt eben auf das Gebiet drauf an. Wenn du in einem Toleranteren Gebiet austeilst, ist das ja OK.

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Wauhoo, darf ich direkt fragen, wie es um den Kisbee steht?

Warum die Frage?

Du hattest geschrieben, dass sich der Kisbee in Generalüberholung befindet, daher die Frage.

Zitat:

@eddy_mx schrieb am 4. Januar 2017 um 10:34:44 Uhr:


Du hattest geschrieben, dass sich der Kisbee in Generalüberholung befindet, daher die Frage.

Ja, hatte ich; es staht aber auch geschrieben "im Januar", und der hat erst angefangen. Ich sehe derzeit allerdings nicht, daß ich bei den kommenden bzw. angekündigten gefühlten -16°C nur irgenwohin mit diesem Teil fahre, auch nicht zur Werkstatt.

Übrigens spricht auch die derzeitige Sturmlage nicht für einen Pkw als Zustellfahrzeug. Beim Quad kann ich wenigstens durch Gewichtsverlagerung noch Stabilisierung herbeiführen; ein Pkw würde wohl vom Sturm bei Seitenwind zur Seite gepustet.

Verstehe, danke für die Antwort. Ich bin einfach darin interessiert, was bei einer hohen Laufleistung und überdurchschnittlicher Beanspruchung instand gesetzt werden muss. Nimmt die Idee eines Blogs eigentlich schon konkrete Züge an oder hast du dich dagegen entschieden?

Ahja, ich hatte es vergessen: Alle guten Wünsche für das neue Jahr.

Bevor das Auto umfällt, ist das Quad schon weggeflogen 😁

Kommt ja ganz auf das auto an. Aber ein normales Auto wird nicht so schnell umgeweht. Und wenn das weggeweht wird, sollte man überlegen, gar nicht draußen herum zu laufen, weil dann ja auch andere Autos durch die Gegend fliegen werden.

Zitat:

@Sharan16 schrieb am 4. Januar 2017 um 17:48:01 Uhr:


Bevor das Auto umfällt, ist das Quad schon weggeflogen 😁

Nun, evtl. beim Privatpkw, der für mich ganz konkret aber nicht in Frage kommt. Die Zustellfahrzeuge, also Firmenfahrzeuge, sind Kleinlieferwagen und entsprechend anfällig für Seitenwind.

@eddy_mx
Was instandgesetzt werden muß, sind die Motoraufhängung und die Pleuellager; alles andere wird sich evtl. während der Demontage herausstellen.

Darüberhinaus verdoppele ich die Neujahrsgrüße und gebe die Hälfte davon an Dich zurück; den Rest behalte ich.

@Forster007
Es geht nicht ums Umkippen des Autos, sondern um die Seitenwindanfälligkeit bspw. bei Sturmböen; beim Quad kann man durch Gewichtsverlagerung präventiv schon vorher gegensteuern.

Kenne ich. Bin mit den großen Transportern hier oben in Nähe Ostsee unterwegs. Einfach ein paar sandsäcke hinten rein und schon ist das Problem gelöst. Schafft der Wind dann selbst das umzukippen, dann zählt das, was ich schon geschrieben habe ;-)

Zitat:

@Wauhoo schrieb am 4. Januar 2017 um 18:13:36 Uhr:


und die Pleuellager; alles andere wird sich evtl. während der Demontage herausstellen.

Das obere Lager kannst du tauschen. Die Kurbelwellenlager ebenso. Beim unteren Pleullager bekommst du eine neue KW+Pleul... Da kann man wahrscheinlich einen kompletten neuen Motor kaufen.

Zitat:

@Papstpower schrieb am 5. Januar 2017 um 11:47:07 Uhr:


Das obere Lager kannst du tauschen. Die Kurbelwellenlager ebenso. Beim unteren Pleullager bekommst du eine neue KW+Pleul... Da kann man wahrscheinlich einen kompletten neuen Motor kaufen.

Im anderen Thema bezüglich der Laufleistung eines Rollers hast Du mich indirekt auf die Idee gebracht, nötigenfalls die neue Kurbelwelle des ersten Motors in den zweiten Motor einzusetzen; wenn die passt, braucht keine neue gekauft zu werden. Evtl. funzt es auch, lediglich Zylinder und Zylinderkopf des zweiten Motors, weil heile, auf den ersten umzusetzen, dann bräuchte der Motorblock nicht gespalten werden. Wobei, nö, da ist ja die Steuerkette gelängt. Auf einen dritten Motor hab' ich allerdings keinen Bock.

Heute hatte es das erste Mal Frischlinge auf der Straße, etwa 8, die da so 'rumstanden. Wegen Nebel war eine Vollbremsung allerdings unnötig.

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