4x4 und Winter eure erfahrung
Hallo dar jetzt der Insignia in wenigen Wochen auch bei mir steht mit 4X4.
(Und ich es nicht abwarten kann) Wie habt ihr erfahrung gemacht mit euren Insignias mit 4X4 im Schnee und bei glätte nice to have? oder must have?
Nachteile (bis auf den Verbrauch).
Wie ist der Vorteil auf Trockener Straße?
Gruß Philipp
Beste Antwort im Thema
So hier mal ein paar Fotos und die Erklärung dazu.
Vorab eins, bei allen Fahrzeuge bei denen der Motor vorn Quer eingebaut ist, funktioniert der Allradantrieb nach dem selben Prinzip.
Es gibt verschiedene Varianten die Kraft nach hinten zu leiten (Viscokupplung, Lamellenkupplung (Haldex), oder auch starrer Durchtrieb) aber die Funktionsweise ist immer gleich. Das war schon 1985 beim Golf 2 Synchro so und ist heut immer noch so so, z.b. Mitsubishi Evo, Insignia, VW 4-Motion, Fiat Panda usw.
BILD1:
Das Drehmoment vom Motor wird über die Kupplung an die Getriebeeingangswelle (gelb markiert) abgegeben.
Von dort wird das Drehmoment über die verschiedenen Gangübersetzungen an die Abtriebswelle geleitet (blau markiert).
Von der Abtriebswelle erfolgt die Übertragung an das Differential (rot markiert). Diese Übersetzung wird auch oft als Hauptübersetzung oder Achsübersetzung bezeichnet.
BILD2:
Man erkennt hier 2 Verzahnungen am Vorderachsdifferential.
1 ist die Verzahnung der Kegelräder, von dort wird das Drehmoment an die Vorderräder geleitet.
2 ist die Verzahnung der Hohlwelle die das Drehmoment zum Winkeltrieb leitet.
BILD3:
Hier sieht man eine ausgebaute Durchtriebswelle des Verteilergetriebes bzw. des Winkeltriebes.
BILD4:
Durchtriebswelle und Hohlwelle in den Differentialverzahnungen.
BILD5:
Beide Wellen im Gehäuse.
BILD6:
Abtrieb zum rechten Vorderrad an der anderen Seite des Winkelgetriebes.
Bild7:
Über eine Hypoidverzahnung wird das Drehmoment um 90° nach hinten umgeleitet.
BILD8:
Hier wird nochmal veranschaulicht wie das Drehmoment vom Vorderachsdifferential zum Winkeltrieb und zu den Vorderrädern geleitet wird.
Das Drehmoment das nach hinten übertragen wird, wird an der Vorderachse abgegriffen. Deswegen ist es ist es technisch nicht möglich mehr Drehmoment an die Hinterachse als an die Vorderachse zu leiten.
In den letzten Beiträgen hat es wohl ein paar Verwechslungen von Kraftverteilung und Drehmoment gegeben. Da gebe ich zu hat man teilweise aneinander vorbei geredet.
Bei einer Kraftverteilung von 100:0 liegt das volle Drehmoment (100%) an Vorderachse an. Die Hinterachse bekommt 0%.
Bei einer Kraftverteilung von 75:25 liegt das volle Drehmoment (100% an der Vorderachse an. Die Hinterachse bekommt 50%.
Bei einer Kraftverteilung von 50:50 liegt das volle Drehmoment (100%) an Vorder- und Hinterachse an.
So kam es zu den Aussagen das die Hinterachse bis zu 100% des Drehmomentes bekommen kann.
Ich hoffe das jeder jetzt versteht das die Hinterachse zwar 100% des Drehmoments bekommen kann, aber niemals mehr als die Vorderachse.
232 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Henson2
Das Wort "Quatsch" sollte man nur verwenden, wenn man sich wirklich absolut sicher ist. Das bist Du Dir dann wohl. In dem von Dir geposteten Video gibt es Zahlen von 10 bis 65. 90 halte ich für unrealistisch. Wo hast Du diese Zahl her?Wenn ich mir Infos zu Haldex durchlese, komme ich immer zu Werten von 50:50.
z.B. hier http://www.awdwiki.com/en/Haldex/
90:10 ist der wert den ich auch im kopf habe. das XWD wird ja gerade damit beworben, dass im normalen betrieb nur 4% nach hinten, im extremfall aber 85%
an ein einzelnes hinterradgeschickt werden können.
edit: http://www.xrosswheeldrive.com/
Zitat:
Original geschrieben von Henson2
Das Wort "Quatsch" sollte man nur verwenden, wenn man sich wirklich absolut sicher ist. Das bist Du Dir dann wohl. In dem von Dir geposteten Video gibt es Zahlen von 10 bis 65. 90 halte ich für unrealistisch. Wo hast Du diese Zahl her?Wenn ich mir Infos zu Haldex durchlese, komme ich immer zu Werten von 50:50.
z.B. hier http://www.awdwiki.com/en/Haldex/
Ja, aber die 50:50 stehen auch nur bei der Haldex Gen. 1.
Gen 4. ist auf der Seite gar nicht genauer beschrieben, und Borgwarner schreibt, dass 85% des Drehmomentes an ein beliebiges Rad gebracht werden kann.
Guten Abend @ Community,
ich lese schon seit langer Zeit mit aber nun habe ich mich übewunden mich euch anzuschließen =) , leider aber auch nicht ganz grundlos. Kurze Einleitung zu meiner Insignia "geschichte"
1. Insignia
Opel Insignia 2.0Cdti (160ps - Handschalter) ST Sport
EZ 02/2010 und habe meinen großen nun vor einigen Monaten verkauft, weil ein neues Spielzeug nun her musste. Bisher kann ich sagen, dass ich super glücklich war. Ich habe knapp eine Laufleistung von knapp 80tkm hinter mir. Alles soweit ohne Probleme durchlebt (nur die typischen Mängel vom Anfang mit Bremsen und Sitzheizung). Ansonsten lief der durch und durch. Habe nun vor kurzem ein Angebot gehabt und mich entschieden auf einen neuen Insignia ST.
2. Insignia
Opel Insignia 2.0Cdti (160ps - AT) ST 4x4 Sport
EZ 07/2012 und habe meine Ausstattung nur minimal verbessert zum Vorgänger ( wenn jemand näheres wissen will gerne PM )
Nun zum Thema 4x4 vs. FWD und nun eine Frage an alle 4x4 - Fahrer bzw. super wären Erfahrung von meiner Motorisierung.
Ich durfte neulich im Schnne 60km (Stadt & Landstr.) bei 4cm Schnee bewältigen gegen 4.00h morgens. Aber so wirkliche Begeisterung spüre ich nicht vom 4x4. Denn angeblich ist ab Stand immer 4x4 aktiv und schaltet sich ab. Nunja in der Stadt als ich an der Ampel stand und dann abgebogen bin kam mein Heck quer. Nunja auf der Landstr. war kaum was spürbar. Im Kreisverkehr kam dann aber wieder das Heck quer ... Nunja dachte mir oke (-2°C Außentemp.) und evtl. ist Glätte im spiel.
Jetz am Wochenende wollte ich es wissen. Also ab auf eine Areal mit viel Fläche.
Das Anfahren funktioniert super mit wenig Gas. Wenn ich mehr Gas gäbe und ihn beschleunige blinkt zwar das ESP aber er zieht schön nach vorne ohne Problem. Nun kommts aber .... Habe probiert mit 30km/h leicht einzulenken (ohne viel Gas) und das Heck brach wieder aus. Auch wenn ich viel Gas gegeben habe ist das Heck ausgebrochen.... Hat jemand ähnliche Erfahrung?
Meine Einstellungen waren ESP an, SPORT/TOUR war aus, also normale Einstellung. Bei mir passiert eigentlich sowas wie von "Phillipp (Insignia und 3er im Schnee)" im Video [anbei sehr cooles Video]. Ich mein das System funktioniert super wenn ich gewollt ihn zum ausbrechen bringen will. Nur ich möchte nicht in der Stadt oder ABauffahrten immer eine Heckeinlage bringen =/
Ich konnte zuvor den FWD fahren und hatte keine Problem mit dem Heck im Winter. Nun wollte ich mir endlich einmal 4x4 gönnen und bin eher enttäuscht. Habe zum Teil, dass Gefühl als ob es ein Hecktriebler wäre. Das Fahrerinformationscenter (zwischen Tacho) meldet mir keinen Fehler.
Wär euch sehr dankbar über einige Erfahrungen. Denn das Gefühl " fahren wie auf Schienen " kann ich leider bisher nicht teilen =(
Wünsche allen eine Gute Fahrt und Danke für die Antworten schonmal.
der Allrad vom Insi ist eher aggressiv, das konnte ich bei einer Testfahrt auch schon erfahren. Im trockenen war dieser schon sehr unruhig in den Kurven. Dafür volle Traktion beim Beschleunigen. Ich habe den FWD und kann ihm nur beste Wintereingeschaften nachsagen. Klar hat FWD grenzen, beim Insi sind sie aber weit.
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Moin
Hey wie bringst du deinen Insignia zum Ausbrechen? ( is jetzt ernst gemeint )
Ich bin etwas entäuscht vom 4X4 weil ich das ding nich so zum Driften bekomme wie ich das gerne hätte!
der Bleibt einfach stur in der Spur. mit ausgeschaltetem ESP und ASR und viel gas kommt er mit dem heck, aber dazu brauchts schon arg viel.
Ansonsten bleibt er echt Stabil, und auch beim überholen auf Schnee oder rutschiger fahrbahn zuckt er maximal kurz mit dem heck stabilisiert sich aber sofort wieder, meistens sogar ohne ESP eingriff.
Also ein super Fahrsicheres Auto ( sagt auch meine Frau ) aber leider bring ich das heck nicht so zum wegrutschen wie ich das gerne hätte.
Ach ja ich bin auch der Meinung das der Insignia bi zu 90% der kraft an die Hinter/Vorderachse Leiten kann, hinten auch Radselektiv.
Mein Auto is ein Insignia ST 4X4 2,0 250PS
Beim 4x4 muss man wenn das Heck beginnt auszubrechen ( was meist ja nicht in einem extremen Driftwinkel endet ) einfach auf dem Gas bleiben und etwas gegenlenken, das ESP und die variable Kraftverteilung fängt das dann nach kurzer Zeit ab und das Auto fährt wieder in die Spur.
Wer aber beim geringsten Anzeichen des Ausbrechens schon vom Gas geht wird nicht in den Genuss kommen.
Zitat:
Original geschrieben von Tigerle996
MoinHey wie bringst du deinen Insignia zum Ausbrechen? ( is jetzt ernst gemeint )
Ich bin etwas entäuscht vom 4X4 weil ich das ding nich so zum Driften bekomme wie ich das gerne hätte!
der Bleibt einfach stur in der Spur. mit ausgeschaltetem ESP und ASR und viel gas kommt er mit dem heck, aber dazu brauchts schon arg viel.
Ansonsten bleibt er echt Stabil, und auch beim überholen auf Schnee oder rutschiger fahrbahn zuckt er maximal kurz mit dem heck stabilisiert sich aber sofort wieder, meistens sogar ohne ESP eingriff.Also ein super Fahrsicheres Auto ( sagt auch meine Frau ) aber leider bring ich das heck nicht so zum wegrutschen wie ich das gerne hätte.
Ach ja ich bin auch der Meinung das der Insignia bi zu 90% der kraft an die Hinter/Vorderachse Leiten kann, hinten auch Radselektiv.
Mein Auto is ein Insignia ST 4X4 2,0 250PS
Ich kann deine Erfahrungen zum 2.0T 4x4 nur bestätigen.
Zu der Sache mit dem heck kann ich morgen noch Videos hochladen. Also der bei dir eintretende fall ist bei mir so wenn du auf Tour fährst, dann schiebt er erstmal nur über alle Räder und muss sehr bewusst in den Drift mit viel Gas gelegt werden.
Bei mir bewirkt es wunder sobald Sport gedrückt ist (und ASR + ESP aus) dann geht das ding bei 10 km/h und einem leichten Gas geben bei 1500 touren schon quer. Also ich finde es sehr sehr leicht ihn quer zu bekommen.
Habe damit auch teilweise auf nasser Straße Erfahrung gemacht. Habe mich beim Abbiegen mal fast gedreht, mit vollem lenkwinkel noch eingefangen obwohl ich da bei 4000 durchgetreten habe 😉 zack war er hinten weg 😁
Ich lade Morgen mal ein video hoch wie es denke ich bei dir aussieht, da hatte ich nach dem Neustart vergessen auf Sport zu drücken 😉
Gruß Philipp
hallo
das mit dem leichten heckausbrechen ist doch normal, physik halt, nur das ,wenn man gas gibt, man das auto dannach wieder schnell in die gewünschte richtung bekommt , wogegen ein 2wd nur stur über die vorderachse weiter schiebt.
ich jedenfalls bin bis jetzt sehr zufrieden mit 4x4 bei winterlichen strassen,
bei mir liegen aber erst ~30 cm,
in kurven fahre ich generell zurückhaltend.
gruß jens
@Duiker
auch der 2wd hat ASR / ESP / TC oder wie die ganzen Assistenten heissen. Damit sollte ein modernes Auto beim Gasgeben in der Kurve eigentlich nicht mehr über die Vorderräder hinausschieben da man sofort eingebremst wird.
Zitat:
Original geschrieben von .Philipp.
Ich kann deine Erfahrungen zum 2.0T 4x4 nur bestätigen.
Zu der Sache mit dem heck kann ich morgen noch Videos hochladen. Also der bei dir eintretende fall ist bei mir so wenn du auf Tour fährst, dann schiebt er erstmal nur über alle Räder und muss sehr bewusst in den Drift mit viel Gas gelegt werden.
Bei mir bewirkt es wunder sobald Sport gedrückt ist (und ASR + ESP aus) dann geht das ding bei 10 km/h und einem leichten Gas geben bei 1500 touren schon quer. Also ich finde es sehr sehr leicht ihn quer zu bekommen.
Habe damit auch teilweise auf nasser Straße Erfahrung gemacht. Habe mich beim Abbiegen mal fast gedreht, mit vollem lenkwinkel noch eingefangen obwohl ich da bei 4000 durchgetreten habe 😉 zack war er hinten weg 😁
Ja, gleiche Erfahrungen habe ich auch gemacht, sobald der Sportmodus an ist, hat man ein sehr Hecklastiges Fahrverhalten. Andernfalls bringt man ihn nur schwer zum Ausbrechen.
Man könnte mir ja mal bitte erklären, warum hier die Vorderräder nicht immer angetrieben werden (dass das Video Schwachsinn ist, stimmt ja, aber was besseres habe ich nicht gefunden.)
In einigen Szenen sieht man deutlich, dass NUR die hinteren Räder angetrieben wurden.
http://www.youtube.com/watch?v=48z0l5JAFTA
Siehe Szene ab 20 SEK, das Vorderrad geht erst mit, dann nicht mehr, nur die hinteren drehen sich. Wie soll das bei einer 50:50 Verteilung gehen?
---------
Wenn der Insignia schon "normal" quer fährt, dann würde ich mal zum FOH gehen, könnte ja sein, dass was mit dem Differenzialausgleich nicht funktioniert, und die Räder in scharfen Kurven z.B. am Heck radieren, weil sie sich unterschiedlich schnell drehen, bzw. sollte das Kurveninnere Rad langsamer drehen als das Äußere, ist das nicht der Fall hätte man genau das, was beschrieben wurde, das Auto bricht sofort hinten aus.
Zitat:
Original geschrieben von Feivel88
In einigen Szenen sieht man deutlich, dass NUR die hinteren Räder angetrieben wurden.
http://www.youtube.com/watch?v=48z0l5JAFTA
Siehe Szene ab 20 SEK, das Vorderrad geht erst mit, dann nicht mehr, nur die hinteren drehen sich. Wie soll das bei einer 50:50 Verteilung gehen?
---------
Schonmal was von einem Differential gehört? Das ist beim Insignia vorn offen. Da geht die Kraft immer zum leichter drehenden Rad was in diesem fall vorn links ist. Deswegen dreht das Rad vorn rechts erst nicht mit. Erst nachdem die TC das Rad vorn links abgebremst hat.
Vorn offen? Wie konnte dann mein Test super Funktionen wo die quattros scheitern?
Ich hab doch mal den Test gemacht rechts auf Eis Links auf Straße. Er drehte nicht spürbar durch und geregelt hat nichts. War an einer 25-30%tigen Steigung. http://m.youtube.com/?reload=7&rdm=meh9i16u1#/watch?v=Op4cnc0Ntw0
Gruß Philipp
Zitat:
Original geschrieben von Roadrunner 16V
Schonmal was von einem Differential gehört? Das ist beim Insignia vorn offen. Da geht die Kraft immer zum leichter drehenden Rad was in diesem fall vorn links ist. Deswegen dreht das Rad vorn rechts erst nicht mit. Erst nachdem die TC das Rad vorn links abgebremst hat.
Wir sehens leider nur von einer Seite... ich fordere also den Video beweis... 😉 Der Hersteller schreibt eben nicht, dass der Allrad nur eine 50:50 verteilung hat.
Hier schreibt man auch nicht von 50:50.
http://www.gelaendewagen.at/artikel09/opel_allradsystem_166.php
Zitat:
Original geschrieben von Henson2
Das Wort "Quatsch" sollte man nur verwenden, wenn man sich wirklich absolut sicher ist. Das bist Du Dir dann wohl. In dem von Dir geposteten Video gibt es Zahlen von 10 bis 65. 90 halte ich für unrealistisch. Wo hast Du diese Zahl her?Wenn ich mir Infos zu Haldex durchlese, komme ich immer zu Werten von 50:50.
z.B. hier http://www.awdwiki.com/en/Haldex/
"Das neue, adaptive 4x4-Allrad-System von Opel bietet im Insignia in Verbindung mit dem "FlexRide" Fahrwerk und den elektronisch-hydraulischen Lamellenkupplungen höchste Sicherheit: Nur rund 80 Millisekunden vergehen zwischen dem Erkennen einer kritischen Situation durch die Sensoren und der darauf abgestimmten Kraftverteilung an die Räder. Das zur Verfügung stehende Drehmoment kann stufenlos von Null bis nahezu 100 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse und auch zwischen den Rädern der Hinterachse verteilt werden."
http://www.gelaendewagen.at/artikel09/opel_allradsystem_166.php 😉
Zitat:
Original geschrieben von Feivel88
Wir sehens leider nur von einer Seite... ich fordere also den Video beweis... 😉 Der Hersteller schreibt eben nicht, dass der Allrad nur eine 50:50 verteilung hat.Hier schreibt man auch nicht von 50:50.
www.gelaendewagen.at/artikel09/opel_allradsystem_166.php
Die Erklärung da mit Drehmoment ist teilweise Technisch richtig, für den Endverbraucher aber irreführend!
Fakt ist, das die Kraft, die nach hinten abgeleitet wird, an der Vorderachse abgegriffen wird.
Man kann nicht mehr abgreifen als vorhanden ist. Das maximum das vorn anliegt KANN auch nach hinten übertragen werden. Aber hinten mehr wie vorn ist technisch nicht möglich!!
Wenn ich die Woche auf Arbeit bißchen Zeit hab mach ich mal paar Fotos und versuche ein Erklärung zu schreiben. Hab nämlich grad nen Getriebe offen wo man das gut erkennen bzw. dokumentieren kann.
Auch darfst Du nicht Drehmoment und Lastverteilung verwechseln!