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3L Umbau auf manuelle Schaltung

VW Lupo 6X/6E
Themenstarteram 16. März 2013 um 14:31

Moin Leute!

Mein 3L zickt schon seit längerem, nach den Trommelbremsen hinten und einer immer schon ruckelnden Kupplung im Leerlauf, einer schier ständig laufenden Hydraulikpumpe nun seit gestern abend auch noch ein weiteres Kupplungsdesaster; beim Einkuppeln springt der Wagen fast vorwärts, stoßweise. So sehr ich mit diesem Auto an und für sich zufrieden bin, klein, handlich, sparsamer Sptritverbrauch, schönes Laufen, bin ich doch von Anfang an von dieser Extremelektronik enttäuscht bzw. von den Leuten, die sich das alles mal ausgedacht haben. Trauen die den fahrenden Menschen so wenig zu, daß alles abgenommen werden muß? Mit dem Erfolg, daß im Falle eines Defektes gar nichts mehr geht; hab schon einige Tausender bei VW gelassen...

Hab nun neulich hier bei Euch mit Interesse die Diskussion um die hinteren Bremsen gelesen, besonders der Umbauvorschlag auf Gußtrommel von Dir, Frank, sagt mir zu; muß dringendst bei mir gemacht werden, bremse grad nur noch im äußersten Notfall und dann nur mit aufgesezten Mickymäusen. Daneben haben mir die Hinweise auf den Umbau auf manuelle Schaltung gefallen, und nun scheint sich bei mir an dieser Stell die nächste Baustelle eröffnet zu haben. Hat jemand damit Erfahrung, sind es Teile aus dem normalen Lupo? Stelle ich mir als prima Lösung vor, kann, was man so bisher erlebt hat, aber auch mit Haken und Ösen verbunden sein.

Übermorgen also erstmal wieder zu VW zockeln...

Gruß an alle Leidensgenossen

Jakob

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9 Antworten

Moin

Worauf bezieht sich Deine Frage / Fragen, auf die Teile für den Umbau auf Handschaltung oder auf die Trommelbremsen aus Stahl?

Der Umbau auf Handschaltung geht größtenteils mit den Teilen vom Lupo SDI z.B. Oder dem Arosa SDI ist halt alles identisch. Außer das Widerlager da muß man etwas tricksen, aber volvo-for-life hat hier ja ein einfaches Widerlager etwas umgearbeitet, was wohl ganz praktisch, einfacher und sinnvoller ist.

Hier mal 3 Links dazu, damit andere die es noch nicht kennen leichter haben.

Nr. 1

Nr. 2

 

Und Nr.3

Nr. 3 mit dem Video von volvo-for-life ist es zuerst nicht so ein langer Stoff. :D

 

Oder Zielte Deine Frage mehr in Richtung Trommelbremse aus Stahl statt die teuren, anfälligen aus Alu?

Für die Stahltrommeln auch 3 Links.

Bremse 1

Bremse 2

Bremse 3

 

Also die Trommelbremse aus Stahl sind meiner Meinung und meinder Erfahrung bis jetzt mehr als sinnvoll. Bessere und konstantere Bremsleistung und selbst nach einem Jahr ist die Handbresme noch ein Handbremse, während die Alu-Handbremse vielfach nur Deko war und ein Gefahrenpotential hatte.

Man sollte aber die umgebaute Bremse nachher beim TÜV eintragen lassen,besser vorher vielleicht dort einmal vorsprechen. Letztlich kann man die Teile vom normalen 50-60PS Benziner Lupo ohne ABS nehmen. Die vom Lupo mit ABS sind größere Trommeln.

Also wäre das Gesuche bei VW an der Ersatzteiltheke etwas eigenartig unter Umständen.

Ich habe die Teile von Textar genommen, aber bei ebay werden ganze Sätze angeboten, wobei ich deren Qualität oder Hersteller nicht kenne, der Verkäufer sonst aber gute Arbeit macht.

HIER!

Die Teile von Textar sind sicherlich auch nix besonderes, aber da wußte ich damals das es sich um einen namenhaften Hersteller handelt.

Ich hatte Seit meinem Umbau auf Handschaltung nur 2 kleine Probleme, weil meine Widerlager-Eigenkonstruktion den Motorschwingung über tausende von Kilometern nicht gewachsen war, die Schweißnähte in den Befestigungsarmen eingerissen sind bzw. brachen. Da ich aber 2 Befestigungsarme hatte, war dies nur ein bedingtes, kleines Problem.

Die Lösung von volvo-for-life ist hier sicherlich in einigen Punkten etwas besser.

Obwohl ich es beim 2ten Mal noch etwas anders machen würde.

 

Aber was Du so eben an Fehlern beschreibst, würde ich mal auf einen kaputten Druckspeicher und Kupplungsnehmerzylinder tippen.

Bei VW hat man Dir neue Gangsteller angedreht oder was?

Mfg

Frank

Themenstarteram 17. März 2013 um 16:41

Hallo Frank!

Dankeschön für die schnelle Antwort und die vielen links. Hab mir alles angesehen und durchgelesen, nur noch nicht die pdf-Dateien ausgedruckt, kommt aber noch. Meine Fragen zielten auf die beiden Baustellen Hinterachbremse und 'springende' Kupplung ab. Glaube, ich werde mir den Umbausatz über e-bay bestellen, hört sich ganz vernünftig an der Händler, womit dieses schwarze Loch in Kürze vielleicht umflogen wäre. Das andere kommt halt morgen, wenn ich bei VW aufschlagen werde und sie bitten muß, die Kupplung bzw. den Gangsteller oder was auch immer damit zusammenhängt zu reparieren (werd wohl vorher noch bei der Bank zwecks Kreditaufnahme vorbei müssen...). Hab noch nie das Auto bis zum Gangsteller oder noch weiter durchleutet. Im Dez. 2012 hab ich den Wagen bei VW wegen der ständig laufenden Hydraulikpumpe vorbeigebracht, woraufhin sie mir dann einen neuen Druckspeicher eingebaut haben, ist also jetzt vier Monate alt. Das Ergebnis tendiert gen null, Pumpe läuft genauso viel, kommt mir im Nachhinein so vor, als haben sie eben auch nicht genau gewusst, wo sie suchen sollen und erstmal ein unverfängliches Bauteil getauscht. Hat mich mit Radlagertauch 630,- Steine gekostet. Bin gespannt, was mich morgen erwartet.

Ziehe meinen Hut vor Euch, wenn ich mir so die anfänglichen Diskussionen um den Umbau auf manuelle Schaltung ab 2007 durchlese. Es gibt tatsächlich noch andere, die auch Ideale haben. Cool.

Mfg Jakob

Moin

Wenn die Dir einen neuen Druckspeicher eingebaut haben, würde ich mal aus Datum des Druckspeichers sehen. Der altert auch wenn er nur im Regal liegt, nach 3Jahren im Regal liegen kann er schnell mal hin sein.

Das Datum ist eingraviert, z.b. 23/02/1, heißt vermutlich 23KW 2002.

Wenn die Hydraulik ständig läuft wäre der Druckspeicher erste Wahl, gut sollte nirgends eine Leckage sein. Könnte sicherlich auch mal die Pumpe selber sein oder einfach der Druckschalter.

Druckschalter sollte aber über das Diagnosegerät auszulesen sein.

Mfg

Frank

Druckspeicher-06a
Themenstarteram 22. März 2013 um 22:22

Hallo Frank!

Hab mal auf das Datum meines neuen Druckspeichers geschaut, scheint von 14/12/01, also aus dem Frühjahr letzten Jahres zu sein. Als ich Anfang der Woche zu VW fuhr, schnurrte er wieder wie ein Kätzchen, kein zockeln mehr. Bin damit um die Reparatur erstmal rum gekommen, hatte die Symptome in dieser Woche allerdings noch drei mal, immer wenn ich zu hause ankam. Am nächsen Morgen alles wieder ganz normal, schätze, irgendein Sensor, der die Kupplung mit bedient, misst Bockmist. Naja, dann also doch zu VW, vielleicht kommen sie übers Auslesen an den Schwachpunkt. Danke erstmal für Deine Infos.

Hau rein Jakob

Moin Jakob

Dann sollte wir den Druckspeicher zu 99% ausschließen können. 1% weil so ein Druckspeicher auch mal so seinen Geist aufgeben kann.

Ich fürchte bei VW werden die keinen Fehler im Fehlerspeicher finden, zumindest keinen relevanten.

Wäre aber trotzdem mal interessant zu wissen.

Die ständig laufende Pumpe könnte den Fehler noch in Undichtigkeiten im ganzen System haben, da wären aus meiner Sicht der Gangsteller und das Ventil in der Hydraulikpumpe, welches die Kupplung steuert. Diese Undichtigkeiten wären von außen nicht zu sehen. Man kann den Druck im System über ein Diagnosegerät auslesen, ich kann Dir nur leider nicht sagen in welchem Messblock er steht Der Geber für den Druck ist der G270 und ist in der Hydraulikpumpe mit integriert.

Früh morgens nach den ersten öffnen der Fahrertür sollte die Pumpe bei den jetzigen Temperaturen max. 15 Sekunden laufen. 20Sekunden wäre definitiv zu lange. Wenn Dein System einigermaßen OK ist und der Druckspeicher ja fit sein sollte, würde ich eher 10Sekunden vermuten. Bei Temperaturen merklich über 0°C dürfte es auch kürzer sein.

Wenn ich mich so an früher erinnere, dann denke ich das die Pumpe im Stand, Leerlauf mit laufenden Motor so immer nach einer Minute kurz anlief. Mein System war damals aber auch nicht mehr das allerbeste :D:rolleyes:

Der gespeicherte Druck des Druckspeichers sollte so für gut 3 Schaltvorgänge reichen während der Fahrt.

Und der "Arbeitsbereich" des Systems reicht von 55-39bar. wenn also die Pumpe loslegt sollte sie bis 55bar Druck aufbauen, ausgehen und sich ab 39bar wieder einschalten.

Nur vermute ich das die VW Techniker damals noch einen kleinen Zusatz eingebaut haben, die Pumpe immer eine maximale Laufzeit und eine Mindestpause für die Pumpe programmiert haben. So etwas wie die Pumpe läuft max. 30Sekunden und macht dann min. 20Sekunden Pause. Sonst sollte die Pumpe bei einem defekten Druckspeicher ja dauerhaft laufen, was sie aber nie macht, so weit ich weiß.

Eine kleine Möglichkeit für Deine zu häufig laufende Pumpe könnte noch etwas zu wenig Hydrauliköl im Vorratstank der Pumpe sein.

Wenn Du nach einer langen Nacht morgens die Motorhaube öffnest, ohne die Fahrertür zu öffnen und ohne das die Pumpe anlief, dann sollte der Füllstand in etwa mittig des Schaufensters liegen.

Leuchte mal von hinten mit einer Taschenlampe durch sonst sieht man eher den Dreckstreifen.

Du könntest ggf. ein wenig Hydrauliköl nachfüllen, wird aber nicht viel sein ein Schnapsglas voll, max. 0,1l. Was zu viel drin ist drückt sich die Nächte oben Durch die Entlüftung wieder raus.

 

Wenn Du "irgendeinen Sensor" vermutest, der Dein Springen und Rucken der Kupplung verursacht, dann liegst Du nicht ganz falsch. Es ist vermutlich der Kupplungsnehmerzylinder, wie ich schon oben schrieb. Strenggenommen der Geber G162, der hinten integriert ist. Der Geber kann verschleißen und liefert dann nicht mehr richtige und gleichmäßige Werte. Somit wird der Kupplungsschleifpunkt nicht mehr getroffen, Du sitzt neben einen Fahrschüler in der 1. Fahrstunde :D.

Springt Dein Lupo denn auf Stopp an oder mußt Du auch immer erst auf N schalten?

Leider sind in der Kette zum Kupplungsnehmerzylinder weitere Schwachstellen drin, die ganz ähnliche Fehler verursachen können, die Kupplung selber kann runter sein (eher weniger), das Ausrücklager kann hin sein, die Führungshülse vom Ausrücklager kann hin sein.

Wie viel hat Deine Kupplung runter?

Ich schätze Deion Kupplungsnehmerzylindermuß ersetzt werden und danach muß eine Getriebegrundeinstellung gemacht werden wobei der Kupplungswert vom G162 eingestellt werden muß, rund 1,9V (der Kupplungsschleifpunkt).

Hatte ich 2007 auch, hat damals bei VW rund 275€.

Aber schaue Dir bei laufenden Motor im Stand mal die Arbeit des Kupplungsnehmerzylinders an, bzw. was macht das Kupplungsseil. Am Anfang sieht es noch gut aus und nach einigen Sekunden Minuten ruckt und zuckt das Kupplungsseil, das Getriebesteuergerät will einen bestimmten Punkt der Kupplungsstellung halten, kann dies aber nicht, weil sich der Wert des Kupplungsgebers G162 ständig verändert und schwankt. Dabei kannst du auch mal drauf achten wie lange und häufig die Hydraulikpumpe läuft.

Der Kupplungsnehmer sollte kleine leichte schwellenden Bewegungen machen. Wenn es eher ruckartig und gleichmäßig ist, wird wohl der G162 hin sein.

Du kannst ggf. etwas tricksen und die gekontert Mutter auf dem Kupplungsseil etwas strammer drehen und wieder kontern, aber merke Dir wie weit Du gedreht hast.

Ich würde vielleicht mal 1/2 bis 1 Umdrehung strammer stellen, vielleicht hast Du Dein Problem so etwas ausgetrickst. Das hält aber nicht so lange an, vermute ich mal.

 

Mfg

Frank

Kupplungsnehmerzylinder-01a
Kupplungszylinder-1
Themenstarteram 25. März 2013 um 22:26

Moin Frank!

Wow, wo nimmst Du denn die Zeit her, den Leuten auf ihre Problemchen so eingehend und fuindiert zu antworten?! Respekt!! Mir selber läuft sie grad ein wenig davon, deshalb erstmal nur ein ausgeprochenes Dankeschön für Deinen Respons und ein paar Dinge. Meine Pumpe läuft exakt 18 Sekunden lang nach dem Türöffnen nach einer längeren Standphase. Und genau wie Du schreibst, bei kälteren Temperaturen länger und häufiger als im Sommer. Das Auto ist von 03/2000 und hat 226.000 tkm runter, da kann er vielleicht die einen oder anderen Verschleißgeschichten haben, obwohl ich meine, ihn recht behutsam zu fahren und ihn in keiner Weise trete. Die Sache der ruckelnden Kupplung scheint dann wohl am wahrscheinlichsetn mit dem Geber des Kupplungsnehnmerzylinders zusammen zu hängen, was einen Gang zu den Vauweh-Damen und -Herren nötig macht, da ich selber grad mit anderen Dingen beschäftigt bin und Auslesen wohl auch dazugehört, was ich eh nicht selber kann. Werd mir die Choose aber mal wie Du es beschrieben hast bei laufendem Motor mal angucken. Der Lupo springt übrigens immer wieder mal auf 'Stop' an, ging jetzt lange nicht, vor zwei Wochen plötzlich wieder und heute (kalt) wieder nur auf 'N'. Mal so, mal so.

Hab heute die neuen Bremsen (Gußtrommeln ect.) bekommen, werde sie nach Ostern einbauen.

Wünsche ein diesbezüglich ein frohes Fest und errtmal danke für Deinen Einsatz bisher

Mfg Jakob

Zitat:

Original geschrieben von george75

Moin Frank!

Wow, wo nimmst Du denn die Zeit her, den Leuten auf ihre Problemchen so eingehend und fuindiert zu antworten?! Respekt!! Mir selber läuft sie grad ein wenig davon, ...

Ich habe keine Familie (OK Ehefrau), kein Privatleben, keinen Freunde, kein......!

Oder ist meinen Frau der Grund warum ich hier so lange.....!

:D:D:D:D

Mfg

Frank

Ich glaube bei Deiner "geringen Fahrleistung" passt Du / Dein 3L mit in das "Defektschema", da ist es fast egal ob Du immer behutsam fährst. 13Jahre bei 226tkm sind nur etwas über 17tkm pro Jahr, ähnlich wie bei mir und anderen.

Ich habe schon früher mal geschrieben, das bei 3L die so ungefähr nur bis 15tkm im Jahr laufen, scheinbar diese Probleme deutlich höher auftreten als bei 3L die wirklich fast ausschließlich Langstrecke laufen und so problemlos ihre 300-400tkm rennen.

Es ist eher die Anzahl von Schalt- / Kupplungsvorgängen, die den Verschleiß beim Kupplungsnehmerzylinder ausmachen, weniger wie flott oder behutsam Du anfährst.

Wenn man mehr Kurzstrecke fährt, schaltet das Getriebe bei 50km (17tkm) deulich häufiger, als ein 3L der fast nur Autobahn / Landstraße mit 100km (30tkm) fährt.

Wenn er bei Dir gelegentlich auf Stop, mal wieder nur auf N startet, ist der Kupplungsgeber noch nicht ganz hin ist, bzw. die Außentemperatur und so die Viskosität des Öls mit reinspielt.

Bei VW wird man vermutlich kaum Fehler im Speicher finden, bzw. diese wenn nicht richtig deuten können.

Beobachte mal die Arbeit des Zylinders im Stand / Leerlauf, dies vielleicht auch mal mit kalten und mit warmen Motor (Öl).

Wenn er bei Dir mal so, mal so läuft, könnte der Verschleiß so auf der Kippe sein. Bei Deiner behutsame Fahrweise kann die Kupplung bei 226tkm noch OK sein. Trotzdem hat sie einen gewissen Verscheliß vielleicht reicht es auch nur den Kupplungswert von rund 1,9V übers Diagnosegerät einzustellen / nachzustellen (Kupplungsschleifpunkt vom Kupplungsnehmerzylinder).

Es können auch ein paar Tricks helfen.

Den Kupplungsnehmer von außen reinigen, die kleine Gummitülle auf dem Zylinder zum Kupplungsseil wird hin sein. Dort kann Dreck für einen gewisse Schwergängigkeit sorgen, der Dreck arbeitet sich etwas ein. Dort mit Bremsenreiniger und Druckluft oder mit einen kräftigen Wasserstrahl mal spülen, dann ordentlich mit Silikonöl oder Waffenöl reinsprühen, die Gummitülle vielleicht mit einer Plastiktüte und Klebeband etwas nachbauen (:rolleyes::confused:).

Was nicht schaden könnte das Hydrauliköl zu einem Teil zu erneuern. Auch wenn ich so etwas früher auch nicht gemacht habe. Aber der Kupplungsnehmerzylinder hat unten eine Entlüftungsschraube, wo mal das Öl mit etwas Vorsicht ablassen könnte.

Man läßt den Motor nur kurz an, Motor aus Zündschlüssel raus Fahrertür zu, öffnet die Entlüftungsschraube mit Vorsicht kurz, läßt ein paar ml ab. Ohne das Luft reinkommt, Schraube nur leicht lösen bis Öl austritt, Schraube wieder rein.

Motor kurz wieder anlassen,.....

Wieder Schraube leicht lösen und etwas Öl ablassen.

Motor kurz wieder anlassen,...

....

Ich schätze das Öl direkt im Zylinder wird mit der Zeit verdrecken, Metallabrieb sammelt sich dort und kann nicht raus. Dieser Abrieb macht den Zylinder schwergängiger, was die Probleme begünstigt.

Dann wie zuvor geschrieben, ...und die gekontert Mutter auf dem Kupplungsseil etwas strammer drehen und wieder kontern, aber merke Dir wie weit Du gedreht hast.

Ich würde vielleicht mal 1/2 bis 1 Umdrehung strammer stellen...

Über diese Mutter wird der Kupplungswert eingestellt.

Frohe Ostern!

Mfg

Frank

Themenstarteram 7. April 2013 um 13:45

Moin Frank!

Back home from Osterurlaub... Du hast Dir mal wieder viele Gedanken zu meinem 3L gemacht, herzlichen Dank! Das mit dem verdreckten Hydrauliköl am Nehmerzylinder leuchtet mir ziemlich ein, ist unbedingt einen Versuch wert und ein genialer Schachzug, das Problem einfach und selbst zu lösen. Jetzt wo es warm ist springt er auch immer schön auf 'Stop' an und muckt auch mit der Kupplung nicht mehr, was mir ein deutlicher Hinweis auf die Baustelle Nehmerzylinder zu sein scheint. Hab nochmal die Zeit des Pumpens nach dem Türaufmachen gestoppt, sind doch 22 Sekunden und nach 10 km Fahrt und 20 min Warten arbeitet er bei erneutem Türöffnen wieder so lange. Schätze, da ist 'ne Dichtung an der Pumpe undicht oder einer der Arbeitszylinder. Das und auch ein Umbau ist aber erstmal alles Zukunftsmusik, muß mich erstmal um den Bremsumbau kümmern, da meine Zeit z.Zt. recht bescheiden dafür ist und der Schrauber mit Hebebühne auch erst in ein paar Tagen Zeit hat.

Soviel erstmal von meiner Seite, wünsche allzeit sparsame Fahrt

Jakob

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