360° Rundumschutz ? zuviel versprochen?
Letzte Woche hatte ich eine Havarie.
Seitlich Hinten ist mir jemand reingefahren, bei ca. 10 - 30 km/h (Spurwechsler)
Keine Warnung, keine Reaktion, keine Crash Anzeige, kein Piep
Es ist ein für mich erheblicher Schaden an einem Neuwagen (laut Gesetzt nicht mehr) entstanden
Rundumschutz - NEIN! Das stimmt leider so nicht ganz - Schade
Es fehlt die Kommunikation zu den anderen Fahrzeugen, die evtl. das zufahren des Verursachers auf mein Fahrzeug verhindert hätte, dann könnte man von 360° Rundumschutz sprechen.
Haftet nun auch Ford? Kann man den Wagen zurückgeben? Ich denke nicht.
Wer weiß Rat / Hilfe?
PS: Bei xxxy wird mir nicht geholfen, auf so eine Antwort verzichte ich also gerne
Beste Antwort im Thema
Was ist das für eine Frage? Wie soll das Auto bitteschön verhindern, das dir einer reinfährt?
Selbst mit Car2Car-Communication wird das vorkommen können.
Wofür sollte Ford da haften müssen? Genau dafür hat dein Unfallgegner eine Haftpflichtversicherung und diese ist auch der einzige relevante Ansprechpartner.
16 Antworten
Was ist das für eine Frage? Wie soll das Auto bitteschön verhindern, das dir einer reinfährt?
Selbst mit Car2Car-Communication wird das vorkommen können.
Wofür sollte Ford da haften müssen? Genau dafür hat dein Unfallgegner eine Haftpflichtversicherung und diese ist auch der einzige relevante Ansprechpartner.
Zitat:
@FOFO2013TDCI schrieb am 27. August 2019 um 06:55:10 Uhr:
Seitlich Hinten ist mir jemand reingefahren, bei ca. 10 - 30 km/h (Spurwechsler)
...
Haftet nun auch Ford? Kann man den Wagen zurückgeben?
Bin mir echt nicht sicher, ob ich die Frage verstanden habe. Ist das ernst gemeint??
Entweder ist dieser Beitrag Satire oder jemand hat keinerlei Verständnis von den verbauten Assistenten...
Von "360 Grad Rundumschutz" habe ich zumindest auch noch nichts gelesen..
Zusätzlich, um umfassende Schutz zu haben, sollte man immer auch einen Helm tragen.
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Ford wirbt schon mit 360 grad Schutz aber das verstehen wohl einige falsch. https://youtu.be/ix9HeNhP9iI
Wo sehe ich jetzt in dem Werbevideo, welches KFZ von hinten angefahren kommt und der Focus aktiv etwas unternimmt?
Es soll lediglich zum Gedankenspiel anregen.. und ggf. zu Verbesserungen anregen
Richtig es heißt wohl nur "Co-Pilot360" - das hat mich ggf. in die Irre geführt
Zitat:
@FOFO2013TDCI schrieb am 27. August 2019 um 08:05:50 Uhr:
Es soll lediglich zum Gedankenspiel anregen.. und ggf. zu Verbesserungen anregenRichtig es heißt wohl nur "Co-Pilot360" - das hat mich ggf. in die Irre geführt
Mein Freund, du willst jetzt einfach nicht zugeben, dass du sche...e geschrieben hast. Ned mehr, aber auch ned weniger. Steh wenigstens dazu.
Ich denke, dass der "Rundumschutz" dafür ist, dass eigene Fehlhandlungen vermieden werden bzw. die eigene Handlung abgesichert ist, wie zum Beispiel ein Spurwechsel obwohl nicht frei ist, zu langsame Reaktion, wenn ein Fußgänger auf der Straße steht. Oder glaubt hier tatsächlich Jemand, dass wenn ihr steht und euch Jemand von vorne ins Auto fährt, es eine Warnung gibt? Wenn ein Baum auf das Auto fällt, piept ja wohl auch nichts.
Solange wir hier von Assistenzsystemen reden und nicht vom vollautonomen fahren wird die Haftpflicht des Unfallverursachers (Schädiger) den Schaden übernehmen.
Die Haftungsfrage für Vollautonomes fahren ist letztendlich auch schwierig. Haftet der Fahrer, weil er hätte eingreifen müssen? Haftet der Hersteller? Haftet der Programmierer der Software? Haftet evtl. der Mobilfunkanbieter, weil das G5 oder bis Dato G6 Netz - und somit die car2car Kommunikation nicht funktioniert hat?
Fakt ist, dass einem die klassische Haftpflicht und Kasko erhalten bleiben werden. Auch ein autonomes Fahrzeug kann die Physik nicht übergehen und ein Mensch, der in der Stadt 5 Meter vorm Auto auf die Straße läuft wird leider geschädigt - Wofür man im Rahmen der Gefährdungshaftung haftet.
Gedankenspiel zum Topic:
In der Theorie hätte der Ford unseres geschädigten den Aufprall anhand der Sensoren berechnen können. Er hätte warnen können. Aber die Fragen sind doch: Was kann ein Mensch mit der Information anfangen? Und wie reagiert er? Angenommen der Ford warnt 2 Sekunden vor Kollision und man selber steht an der Ampel und schaut beseelt glücklich mit guter Musik im Wagen nach Vorne. Plötzlich piept das Ding wie verrückt. Schrecksekunde. Blick auf den Bildschirm "Kollisi.." peng.
Wenn man nun davon ausgeht, dass der Ford 4 Sekunden vorher warnen kann. Was fängt man mit der Info an? Jodelt man selber dem Fahrzeug vor einem drauf um die Kollision am Heck zu vermeiden? Jodelt man in Fußgänger rein, die gerade vor einem an der Ampel die Straße überqueren? Fährt man über die rote Ampel und wird geblitzt? Viel Spaß bei der Argumentation vor Gericht.
Zitat:
@Crain88 schrieb am 27. August 2019 um 10:21:46 Uhr:
Wenn man nun davon ausgeht, dass der Ford 4 Sekunden vorher warnen kann. Was fängt man mit der Info an? Jodelt man selber dem Fahrzeug vor einem drauf um die Kollision am Heck zu vermeiden? Jodelt man in Fußgänger rein, die gerade vor einem an der Ampel die Straße überqueren? Fährt man über die rote Ampel und wird geblitzt? Viel Spaß bei der Argumentation vor Gericht.
Bei den hier angesprochenen 30 km/h, was nun wirklich nicht übermäßig schnell ist, fährt so ein Auto in einer Sekunde 8,3 Meter. In 4 Sekunden also gute 33m. Meinst Du wirklich, Du willst, wenn 33m hinter Dir jemand mit 30 km/h rumrollt, dass Dein Auto Alarm schlägt, und Dich zum Ausweichen in die Büsche zwingt???