325d bj 2008 mit 200tkm kaufen ?
hallo
ich bin auf der suche nach einen schönen diesel der wenig verbraucht und wenig in der steuer sowie in Versicherung bezahlbar ist
eigentlich wollte ich einen 320d E90 mit 177PS und wenig km
er sollte sportsitze und das große navi besitzen und nicht mehr wie 130tkm runter haben
nun habe ich aber einen sehr schönen 325d! in der stadt gefunden der ihn privat verkauft
dieser 325d steht da wie ne eins
Scheckheft nur bei BMW und viele Teile sind neu
tüv neu und auf die frage ob ich eine Werkstatt oder tüv meiner wahl bei der Probefahrt heraussuche und ihn untersuchen lassen werde hat er freundlich zugestimmt; )
extrem tolle Ausstattung nach meinen wünschen entsprechend
winter und sommerräder gibts dazu sind fast neu
das einzige was mir zur richtig bedenken gibt is der km stand von 200tkm
frage: würdet ihr 9000 euro für einen 325d mit Baujahr 2008 mit 197ps und mit 200tkm kaufen wenn ihr auf das auto wirklich angewiesen seid und um die 700 km in der woche zurücklegen müsstet ???
nebenbei:
ich würde nebenbei 273 euro Versicherung und 463 euro steuern bezahlen pro jahr für diesen 325d
60 Antworten
Zitat:
@Pyro-Bass schrieb am 23. Juli 2015 um 09:37:26 Uhr:
Interessant wäre die Frage "warum verkauft der Vorbesitzer den"?Der Motor ist super und der schlimmste Wertverlust ist ebenfalls durch.
Vielleicht, weil der mal was neues will?
Oder Kinder im Anmarsch sind?
Muss nicht immer was technisches dahinterstehn..
Der schlimmste Wertverlust ist gar nicht durch. Noch kann er ihn gut verkaufen, mit 350.000 km allerdings wird er es nur noch mit der "Was ist letzte Preis Bande" zu tun haben. Dann geht er für 1500 vom Hof, was lachhaft ist, aber besser den Gegenwert eines iPhone bekommen, als gar nichts!
Zitat:
@Pyro-Bass schrieb am 23. Juli 2015 um 09:37:26 Uhr:
Interessant wäre die Frage "warum verkauft der Vorbesitzer den"?Der Motor ist super und der schlimmste Wertverlust ist ebenfalls durch.
Naja, in Absolutwerten tut es schon deutlich mehr weh, denn in den ersten 2-3 Jahren bei Benzinern und bei Dieseln in 3-5 Jahren ist die Hälfte vom Neupreis Weg.
Bei M sogar in 1,5 Jahren schon.
Von daher ist er jetzt 9.000 Wert, in 1 Jahr 7.000, in 2 Jahren 5.500.... Usw.
Wenn Du ihn neu kaufst und er im ersten Jahr schon 12.000 verliert, tut das wohl mehr weh
Kupplung und 2Massenschwungrad soll kommen? Nach 20 BMW s in der Familie (allerdings nie mehr als 350.000km) kann ich mich nicht erinnern dass je sowas getauscht wurde. Ist das beim E90 anfällig(er)?
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Allen Kritikern in Ehren, aber der Preis ist super !
Was soll passieren die Kiste wird zuverlässig laufen , einfach machen.
Zitat:
@SignoreRossi78 schrieb am 23. Juli 2015 um 08:47:28 Uhr:
Wagen fahren und sich anschauen! Ich habe bei meinem 320d jetzt 214tsd. runter.
Was auf alle Fälle kommen wird bei der Laufleistung ist...
Stoßdämpfer, Querdenker, DPF, zweimasseschwungrad und die Kupplung.
Wie die meisten hier beschrieben ist der Motor bei der Laufleistung nicht das Problem! Ich persönlich finde den Preis ohne die Ausstattung und den zustand gesehen zu haben zu hoch! Ist ja ein Privat Verkauf.
Sprichst du aus Erfahrung? Ich fahr zwar den N57 325d, aktuell 275 tkm.
- Glühstifte wurden bei ca. 250.000 km gewechselt sonst nix bzw. war noch nie in der Werkstatt außer Ölwechsel / Bremsen...
Ich denke bei 500.000 km dürfte der Reihensechser eingefahren sein ;-)
Zitat:
@aat schrieb am 23. Juli 2015 um 21:03:03 Uhr:
Allen Kritikern in Ehren, aber der Preis ist super !
Was soll passieren die Kiste wird zuverlässig laufen , einfach machen.
Gebrauchte sind und bleiben immer ein Glücksspiel - egal welchen Typs und welcher Motorisierung. Damit muss man(n) einfach leben. Alles kann, nichts muss... 😉
Fürs Fahrwerk können 50.000km Stadt mit sehr viel Kopfsteinpflaster deutlich schlimmer sein als 500.000 km Autobahn, gerade bei RFT Reifen.
Ne kaputte Pendelstütze wäre jetzt auch nicht die Welt.
50 Euro für beide Teile li/re, Einbau dauert auch nur 30 min für nen Profi.
Ich hatte nen Opel, der hatte bei 120.000km schon mehr zu reparieren als der BMW bei fast 50.000km mehr. Probleme mit Abgasanlage usw.
Wie kommt Ihr nur immer auf diese utopischen Laufleistungen. 500.000km sind schonmal möglich, schaffen aber die Wenigsten. Die normale Auslegung von Autos liegt irgendwo bei 240.000km. Das gilt für alle Komponenten und viele Fahrzeuge schaffen das nicht einmal.
Bei den hohen Laufleistungen ist das Schadensrisiko hoch und man muß immer mit teuren Reparaturen rechnen. Heutzutage wird nichts mehr groß überdimensioniert
Anforderung sind angeblich 300.000km / 10 Jahre an fast alle Fahrzeugteile, Verschleißteile wie Bremsen mal ausgenommen.
Was nicht heißt dass alle Teile das halten. Die Hersteller versuchen im Rahmen der Entwicklung die normalen 300.000 km abzuleiten und zu raffen, dass man ein Fahrzeugleben in 20.-30.000km im Rahmen einer Erprobung abbilden kann.
Trotzdem würde kaum ein Auto auch nur 200.000km russische Schlechtwegstrecke auf Dauer überleben.
Zitat:
@Pyro-Bass schrieb am 23. Juli 2015 um 22:45:47 Uhr:
Anforderung sind 300.000km / 10 Jahre an fast alle Fahrzeugteile, Verschleißteile wie Bremsen mal ausgenommen.
Also dafür hätte ich dann doch gerne mal ein Beleg... 😉
Glaube kaum, dass die Hersteller mit 300.000 Km und 10 Jahre kalkulieren, wenn schon Gerichte ein Fahrzeug mit 8 Jahren und 200.000 Km abschreiben. Zudem wollen die Hersteller neue Autos verkaufen, nicht die Alten so lange wie möglich laufen lassen...
Ich hab das mal vor einigen Jahren irgendwo gelesen, als ich mich nach meinem 325d umgesehen habe.
Aber wie das so im Netz ist, wenn man es noch mal braucht findet man es nicht wieder :/
Jetzt doch noch gefunden:
http://m.spiegel.de/auto/aktuell/a-855355.html
Ah, hier stand das mit der Raffung und den 300.000km:
http://www.bmwgroup.com/.../alex_betriebsfestigkeit_final.pdf
Vorletzte Seite.
Wenn man jetzt im Schnitt auf 30.000km/Jahr rechnet, wie bei mir sind das 10 Jahre.
Bei 25.000 dann 12 😉
Ich würde den Fahrzeughalter fragen, wie die Kilometer zustande gekommen sind.
Als Fausformel für den Verschleiß gilt ja: 60.000 Stadtkilometer entsprechen 300.000 Streckenkilometer. Danach kann ein Auto mit 200.000 km besser dran sein als ein Fahrzeug mit 50.000 km.
Zitat:
@Pyro-Bass schrieb am 24. Juli 2015 um 00:11:48 Uhr:
Ich hab das mal vor einigen Jahren irgendwo gelesen, als ich mich nach meinem 325d umgesehen habe.
Aber wie das so im Netz ist, wenn man es noch mal braucht findet man es nicht wieder :/Jetzt doch noch gefunden:
http://m.spiegel.de/auto/aktuell/a-855355.html
Interessante Lektüre, aber den Fall kannte ich schon. Auffällig hier nur eins, dass BMW (wie andere Hersteller auch) mit zweierlei Maß misst. Die tatsächlich geplante Laufleistung wird ja nicht verraten... 😁
Interessant wären hier Grundsatzurteile der höheren Gerichte, denn was so ein bayerischer Dorfrichter (mehr Aussagekraft hat ein Urteil des Amtsgerichts ja nicht), der dann auch noch bekennender BMW-Fan zu sein scheint, vom Stapel gelassen hat, zeigt noch relativ wenig Relevanz, sofern dererlei Urteile nicht flächendeckend gefällt werden.
Zitat:
@Martin_A1976 schrieb am 24. Juli 2015 um 00:45:35 Uhr:
Als Fausformel für den Verschleiß gilt ja: 60.000 Stadtkilometer entsprechen 300.000 Streckenkilometer. Danach kann ein Auto mit 200.000 km besser dran sein als ein Fahrzeug mit 50.000 km.
Auch hier wäre es ganz hilfreich, die Aussage mit entsprechenden Verweisen oder aussagekräftiger Lektüre zu versehen. Persönlich erscheint mir die 4-fach Langstreckenlaufleistung einfach viel zu hoch angesetzt, denn abgesehen vom Motor und einigen Nebenaggregaten (Anlasser, Bremse), dürfte es einem Auto halbwegs egal sein, ob Langstrecke oder Kurzstrecke.
* * * * *
Ich frage nur, weil man hier dann doch des Öfteren das Gefühl hat, dass hier Daten und Werte dargelegt werden, die eher in Richtung Stammtischgedöns gehen, aber nur selten handfest nachweisbare Hintergründe haben.
Ich betone aber - ich streite das Vorgetragene mangels eigenen Wissens nicht ab, nur scheint es hier eine wasserdichte (und juristisch streitbare) Faustformel nach wie vor nicht zu geben... 😉