3.0 TDI Motorschaden? Laute schlagende Geräusche
Jetzt hat es meinen schönen A6 glaube ich mit einem Motorschaden erwischt. Ich hatte in der Vergangenheit mit Kühlwasserlust zu kämpfen, bis mir hier bei euch mitgeteilt wurde, dass es sich bei Kühlwasserverlust sehr oft bzw. immer um einen defekt des AGR-Kühler handelt. Es war bei meinem auch so. Nach Austausch des AGR-Kühler war das Problem tatsächlich behoben. Gestern Abend nun, habe ich beim Überholen auf der Landstraße gemerkt, dass der Wagen nicht mehr wie gewohnt beschleunigt. Ich bin dann noch ganz normal ohne Probleme bis nach Hause gekommen ca. 3 km. Der Motor lief ruhig und hat sich nicht geschüttelt, allerdings ist er etwas rauh im Leerlauf zu Hause gelaufen. Daraufhin habe ich den Motor abgestellt und kurz danach wieder gestartet. Der Motor startete etwas schwer und lief daraufhin katastrophal. Er schüttelt sich ganz leicht imLeerlauf und gibt laute Geräusche (siehe Videos) von sich. Öl ist ausreichend im Motor, qualmen tut er auch nicht. Es hört sich aber überhaupt nicht gut an. Bei dem Wagen handelt es sich um einen 2006, BMK mit 440000 Kilometer. Ölwechsel alle 10.000 km. Ist der Motor hin, was denkt Ihr?
Beste Antwort im Thema
Ich habe nun endlich Zeit gehabt und den Motor geöffnet. Der Motor ist innen komplett verschlammt, obwohl ich alle 10.000 Kilometer Ölwechsel mit Synthetiköl gemacht habe und das Fahrzeug nur Langstrecke gefahren wird. Im Zylinder 6 hat das Kühlwasser gestanden und der Zylinder ist auch bereits oberflächlich angerostet. Risse sind im Zylinder und Zylinderkopf mit dem Auge nicht ersichtlich. Die Kopfdichtung sieht ebenfalls ok aus. Auf allen 6 Zylindern sind im Zylinderkopf an der gleichen Position die Kipphebel heraus gefallen und haben sich im Zylinderkopf verteilt. Alle 6 Hydraulikelemente an denen der Kipphebel herausgefallen ist, lassen sich nicht herausziehen und sitzen fest im Zylinderkopf. 3 Ausgleichselemente sind oben abgebrochen. Wahnsinn, dass der Motor überhaupt noch gelaufen ist. Ich lasse den Zylinderkopf nun überprüfen ob er gerissen ist. Ansonsten läuft der neue/gebrauchte Motor bis jetzt einwandfrei und ohne Probleme.
92 Antworten
Zitat:
@a3Autofahrer schrieb am 24. Januar 2019 um 23:48:40 Uhr:
Naja, frische Öle haben durchaus schon eine leicht gelbliche Färbung. Warum ist mir nicht bekannt. Vielleicht kann @Hesse89 mal das Frischöl aus einer angebrochenen Öldose Öl zeigen. Dann kann man doch sehen, ob es gelber geworden ist.Habe mal zwei Bilder angehängt, vom Peilstab. Eines 1100 km und das andere 5000 km nach Ölwechsel.
Das kommt natürlich sicher auch auf das Alter des Motors an.
Ölablagerungen, wie oft wird gewechselt, usw.
Zitat:
@quattrofun schrieb am 24. Januar 2019 um 22:39:09 Uhr:
Zitat:
@a3Autofahrer schrieb am 24. Januar 2019 um 21:23:22 Uhr:
Okay, Dein Öl ist also quasi ganz frisch und noch fast unbelastet hinsichtlich Rußpartikel. Deshalb ist es noch nicht dunkel.Warmes Öl ist schon so dünnflüssig. War es denn warm?? Im Zweifel 50,- in die Hand nehmen und bei oelcheck.de analysieren lassen.
Und: Wie hoch ist der Ölpegel?
Du hattest doch das Problem mit der Flüssigkeit am Verdichterlaufrad...
Ich würde die Kompression messen lassen und im Zweifel danach endoskopieren.
Das soll nur Öl sein??
Wenn du bei einem Diesel das Motoröl wechselst, dann ist es nach kurzem Starten und Blick auf den Ölmessstab gleich schwarz wie das Alte.
Aber niemals wird es gelb sein.
Hast du mal selbst Öl gewechselt?
Das stimmt nicht.
Zitat:
@RussForce schrieb am 25. Januar 2019 um 00:00:49 Uhr:
Zitat:
@quattrofun schrieb am 24. Januar 2019 um 22:39:09 Uhr:
Das soll nur Öl sein??
Wenn du bei einem Diesel das Motoröl wechselst, dann ist es nach kurzem Starten und Blick auf den Ölmessstab gleich schwarz wie das Alte.
Aber niemals wird es gelb sein.
Hast du mal selbst Öl gewechselt?Das stimmt nicht.
Ich hatte mal einen BMW, bei dem wurde Longlife gefahren.
Ich habe das Öl gewechselt, habe den Motor paar Minuten laufen lassen.
Und das neue Öl war schwarz.
Also sage nicht das stimmt nicht.
Zitat:
@quattrofun schrieb am 25. Januar 2019 um 00:05:46 Uhr:
Zitat:
@RussForce schrieb am 25. Januar 2019 um 00:00:49 Uhr:
Das stimmt nicht.
Ich hatte mal einen BMW, bei dem wurde Longlife gefahren.
Ich habe das Öl gewechselt, habe den Motor paar Minuten laufen lassen.
Und das neue Öl war schwarz.Also sage nicht das stimmt nicht.
Aus Erfahrung kann ich sagen, dass mein Öl eine Zeit lang hell bleibt. Beim 1.9tdi war das Öl schnell Schwarz aber nicht beim a6
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Zitat:
@a3Autofahrer schrieb am 24. Januar 2019 um 21:23:22 Uhr:
Okay, Dein Öl ist also quasi ganz frisch und noch fast unbelastet hinsichtlich Rußpartikel. Deshalb ist es noch nicht dunkel.Warmes Öl ist schon so dünnflüssig. War es denn warm?? Im Zweifel 50,- in die Hand nehmen und bei oelcheck.de analysieren lassen.
Und: Wie hoch ist der Ölpegel?
Du hattest doch das Problem mit der Flüssigkeit am Verdichterlaufrad...
Ich würde die Kompression messen lassen und im Zweifel danach endoskopieren.
Das Motoröl war in der Vergangenheit immer, selbst nach einem Ölwechsel nach kurzer Zeit wieder schwarz.
Das Öl war kalt, ich habe den Motor, nachdem ich das Video aufgenommen habe, nicht mehr gestartet.
Ölpegel ist so wie ich es sehen kann, bei der runden Kugel am Peilstab.
Das Öl ist dünnflüssif wie Wasser.
Ja richtig, ich hatte das Problem mit der Flüssigkeit am Verdichterlaufrad...vielleicht war das bereits ein Anzeichen, dass etwas defekt war.
Zitat:
@quattrofun schrieb am 24. Januar 2019 um 23:01:04 Uhr:
Zitat:
@a3Autofahrer schrieb am 24. Januar 2019 um 22:50:47 Uhr:
Gleich schwarz? Bei meinem V6 TDI nicht. Darum fällt mir am Anfang nach dem Ölwechsel es auch immer so schwer, auf dem Peilstab den Pegel zu erkennen.Gut das neue Öl ist vielleicht geringfügig heller nach dem Ölwechsel, aber mit Sicherheit nicht gelb.
Und den Pegel am Messstab erkennst du deshalb schlecht, weil dieser Messstab beim Audi A6 ein Unding ist.
Stimmt, es ist anfangs etwas heller als das alte Öl, aber nicht so hell gelb und richtig dünnflüssig. Der Peilstab ist eine Katastrophe...
Schei*e. 🙁
Ich fürchte, das Öl ist voll verdünnt. Wenm es kalt schon so dünnflüssig ist...
Vergleiche einfach mit dem gleichen Öl aus der Ölflasche, wenn Du noch eine dahast.
Bitter ist, dass ich in dem Thread mit der Flüssigkeit am Turbo schon gefragt hatte, ob der Pegel überhöht ist. Sprachen dann auch über die Ablesequalität des Peilstabs, aber dann war der Thread auch schon zu Ende, bzw. es kam nichts mehr.
Hast Du inzwischen ein Ergebnis vom Ölcheck?
Ich frage noch mal nach, auch wenn Du nun andere Probleme hast. Hatte ich das richtig verstanden gehabt, dass Du eine Ölanalyse beauftragen wolltest? Wegen Verunreinigungen durch Kraftstoff?
Vermute auch starke Verunreinigung durch Diesel.
Da nie da komplette Altöl rauskommt beim Wechsel(Wärmetauscher,Leitungen etc.) ist das Öl bereits nach dem ersten Motorlauf wieder schwarz verfärbt.
Durch starke Dieselverdünnung bekommt es dann wieder diese helle Farbe.
Deshalb würde ich gerne den Pfad des Vermutens verlassen wollen. 🙂
Wenn eine Analyse gemacht wurde, wäre es super, wenn @Hesse89 das hier teilen könnte.
Die Geräusche, die wie ein Zwitschern Klingen, kommen sehr sicher vom Riementrieb. Im Vergleich mal mein 2.7er KLICK
Nach Erneuerung war alles wieder gut.
Motor hört sich doch sonst normal an?
Und nach 1000km so eine starke Ölverdünnung? Welches Öl hast du denn genommen?
Das ist ganz normal, dass es noch kaum schwarz gefärbt ist, da über 8 Liter Öl natürlich viel Schmutz usw. aufnehmen können. Meins sieht nach 2-3Tkm noch gelblich am Messstab aus (jedoch kein DPF/AGR mehr) und nur Lastarme Langstrecke.
EDIT:
Bei kaltem Motor bringt das Ablesen am Peilstab nichts. Da ist meiner auch deutlich über Max.
Steht auch explizit in der BDA: kurz nach der Fahrt bei warmen Motor.
Zitat:
@a3Autofahrer schrieb am 25. Januar 2019 um 18:24:42 Uhr:
Schei*e. 🙁Ich fürchte, das Öl ist voll verdünnt. Wenm es kalt schon so dünnflüssig ist...
Vergleiche einfach mit dem gleichen Öl aus der Ölflasche, wenn Du noch eine dahast.
Bitter ist, dass ich in dem Thread mit der Flüssigkeit am Turbo schon gefragt hatte, ob der Pegel überhöht ist. Sprachen dann auch über die Ablesequalität des Peilstabs, aber dann war der Thread auch schon zu Ende, bzw. es kam nichts mehr.
Hast Du inzwischen ein Ergebnis vom Ölcheck?
Hallo,
sorry, war bis heute nicht zuhause, deshalb keine Antwort.
Wenn ich das neue Öl aus der Flasche mit dem am Ölpeilstab vergleiche, so hat das Öl am Peilstab wesentlich weniger Schmierfähigkeit.
Nein, der Ölpegel ist m. E. nicht erhöht. Im kalten Zustand ist es ja normal, dass der Ölstandpegel an der runden Kugel des Peilstab ist.
Ich habe leider keine Ölanalyse in Auftrag gegeben, da plötzlich diesel Flüssigkeitsnebel am Turbo von der Kurbelgehäuseentlüftung wieder verschwunden war und der Wagen perfekt gefahren ist.
Ich bin jetzt am Überlegen, ob ich nochmal einen Ölwechsel durchführen soll um zu schauen ob die Geräusche dann verschwunden sind.
Selbst wenn der Motor defekt ist, da ich von einem Kolbenkipper oder ähnlichem Ausgehe, so wie es sich anhört, werde ich einen gebrauchten Motor einbauen lassen, da ich den Wagen unbedingt weiterfahren werde.
Zitat:
@a3Autofahrer schrieb am 27. Januar 2019 um 12:58:06 Uhr:
Ich frage noch mal nach, auch wenn Du nun andere Probleme hast. Hatte ich das richtig verstanden gehabt, dass Du eine Ölanalyse beauftragen wolltest? Wegen Verunreinigungen durch Kraftstoff?
Ja richtig, ich wollte eine Ölanalyse in Auftrag geben, habe es aber nicht gemacht. Kann es denn sein, dass das Motoröl innerhalb von 1000 Kilometer nach einem Ölwechsel so massiv verdünnt wird, dass die Schmierfähigkeit massiv beeinträchtigt wird? Kühlwasser kann es ja nicht sein, sonst wäre eine Emulsion vorhanden und die ist nicht anzufinden, weder am Öleinfülldeckel noch am Peilstab oder Kühlwasserbehälter.
Zitat:
@vandybuz schrieb am 27. Januar 2019 um 13:48:25 Uhr:
Vermute auch starke Verunreinigung durch Diesel.Da nie da komplette Altöl rauskommt beim Wechsel(Wärmetauscher,Leitungen etc.) ist das Öl bereits nach dem ersten Motorlauf wieder schwarz verfärbt.
Durch starke Dieselverdünnung bekommt es dann wieder diese helle Farbe.
Ist das tatsächlich so, dass Motoröl durch Dieselverdünnung ganz hell-gelb wird? Kann es denn wirklich 1000 Kilometer nach einem Ölwechsel zu so einer massiven Ölverdünnung kommen, dass die Schmierfähigkeit so massiv herabgesetzt wird, dass der Motor schlagende Geräusche von sich gibt?