ForumW204
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Mercedes
  5. C-Klasse
  6. W204
  7. 250 CDI mit 400.000km noch beim ersten Motor oder Getriebe?

250 CDI mit 400.000km noch beim ersten Motor oder Getriebe?

Mercedes C-Klasse W204
Themenstarteram 16. Juli 2015 um 7:54

Guten Morgen,

bin gerade vor der nächsten Inspektion und fragte mich, wie lange so ein 250CDI generell hält.

Mein 165.000 sollten eigentlich kein Problem darstellen, aber er ist doch schon ein Motor aus 2007 oder später.

Ich würde vom Bauchgefühl nicht sagen "400.000 hält der locker". In Mobile habe ich eben einen gefunden, welcher 395.000 auf der Uhr hat, alle anderen liegen nur bei 220 bis 250tkm.

Ich sorge für Inspektionen und starte morgens vor der Fahrt immer die Standheizung, welche aktuell NUR das Kühlwasser wärmt. Danach wird nur Viertel-Gas gefahren, mehr kann man nicht tun um lange Freude am Fahren zu haben. Dennoch fahre ich fast nur noch Kurzstrecke, bis auf ein paar Ausnahmen. Der DPF ist auch noch ohne Probleme, was mich eigentlich wundert.

Wie sind denn die allgemeinen Erfahrungen?

Wahrscheinlich werden mich andere Dinge ärgern, welche richtig Geld kosten. Das Zündschloss surrt beim Input auch noch wie bei 105tkm (als ich ihn gekauft hatte). Der Lichtschalter, die Rücklichter und die WaPu habe ich schon durch, Injektoren hatter sowieso die Magnet drin, der Drehknopf arbeitet fehlerfrei und der Bildschirm vom Comand fährt auch einwandfrei rein und raus... Kann doch nicht sein, das ein Auto läuft wie ein Schweizer Uhrwerk.

Grüße aus Südhessen

Ähnliche Themen
26 Antworten

Was auch gesagt werden muss, ein 250er mit 2,15l Hubraum, welcher 68PS mehr hat, ist stabiler gebaut.

Ich möchte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, aber schaut man sich die Technischen Änderungsmerkmale der Audi-TT-Motoren Ende der 90er an, weiß man, worauf ich hinaus möchte.

http://www.roadstter.de/.../vergleich.htm

EDIT: Und den stabileren 250er Motor, bewegt man auch mit gleicher Leistung, welche Prozentual geringer ist, als beim 200er CDI

Zitat:

@cooperolli schrieb am 17. Juli 2015 um 09:19:10 Uhr:

@XTino

mich würde mal interessieren welcher verstaubte Fachmann Dich mit solch teilweise Haarsträubenden Informationen bezüglich der Motoren versorgt. Kavitation bei den Einsptitzelementen ist bei den größeren Diesel Modellen fast genausowenig feststellbar wie an Deinem 200er. Ausfälle elektrischer/elektronischer Elemente? Einzelfälle! Taumelbewegung der Kurbelwelle? Motorentechnik von vor 30 Jahren?! Steuerkette nur bedauerliche Einzelfälle bzw. Baujahrabhängig. Macht den Leuten hier nicht immer so eine Angst.

empfehle hier zu lesen! Besonders ab Seite 15

Ich arbeite beim ältesten Dieselmotorenhersteller im Bereich Fehlerbeseitigung/Gewährleistung. Der verstaubte Fachmann bin ich zufälligerweise selber...

Sehe ich genauso, alles andere ist paranoides Verhalten. Einfach fahren und vernünftig behandeln, dann passiert da auch nichts. Übrigens gibt es auch Taxis die keinerlei Probleme haben. Es ist nämlich ein Unterschied, ob ich ein Taxi ab Werk bestelle oder wie es viele machen, einen MB von der Stange und dann nur umrüsten.

Genau, lesen und verstehen! Hier wird wieder bestätigt daß die Schuhe die manche tragen nicht von Ihnen selber gebunden wurden.

Zitat:

@cooperolli schrieb am 17. Juli 2015 um 09:41:53 Uhr:

-Zitat:"Wer technisch gut unterwegs sein will kauft sein Auto nach Fahrprofil und geografischer Gegebenheit. "

Ich glaube wer technisch gut beraten sein will überliest so einen Quatsch! Ich kaufe meine Autos nach Gefallen und Leistung. Nicht nach geografischer Gegebenheit. Sei mir nicht böse, Du hörst Dich an wie mein Opa, der ist 96.

Es ist zwar Quatsch mit der geografischen Gegebenheit, aber ansonsten vollkommen richtig.

Aus technischer Sicht ist das Fahrprofil der wichtigste Faktor. Ob dir das Auto gefällt, ist aus technischer Sicht vollkommen belanglos.

Dabei ist es vollkommen in Ordnung nach Gefallen zu kaufen, hat nur nichts mit der technischen Sicht zu tun.

Zitat:

@cooperolli schrieb am 17. Juli 2015 um 10:40:44 Uhr:

Es ist nämlich ein Unterschied, ob ich ein Taxi ab Werk bestelle oder wie es viele machen, einen MB von der Stange und dann nur umrüsten.

Erstens machen das die allerwenigsten. Denn Mercedes bietet für Taxen ab Werk enorme Rabatte beim Kauf. Ein Fahrzeug von der Stange kommt den Unternehmer deutlich teurer zu stehen.

Davon abgesehen, wo sollte jetzt der "Unterschied" bestehen ... den hast du uns nicht erläutert.

Goegrafische Lage ist eben nicht Quatsch. Würde mir z. B. in Sibirien nie einen Dieselmotor auswählen.

Zitat:

@cooperolli schrieb am 17. Juli 2015 um 10:51:22 Uhr:

Genau, lesen und verstehen! Hier wird wieder bestätigt daß die Schuhe die manche tragen nicht von Ihnen selber gebunden wurden.

Finde ich toll das du in der Mercedes Konstruktion arbeitest...... Dann müssten sich 99,5 % aller Teilnehmer hier im Forum verabschieden deiner Meinung nach.

Zitat:

@XTino schrieb am 17. Juli 2015 um 11:23:54 Uhr:

Goegrafische Lage ist eben nicht Quatsch. Würde mir z. B. in Sibirien nie einen Dieselmotor auswählen.

Und ich würde für eine Atlantiküberquerung kein Auto nehmen.

Da wir hier in einem deutschen Forum sind, sollten wir auch von dieser Voraussetzung ausgehen und nicht irgendwelche Szenarien annehmen, die hier nie jemand erleben wird.

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 17. Juli 2015 um 13:10:40 Uhr:

Zitat:

@XTino schrieb am 17. Juli 2015 um 11:23:54 Uhr:

Goegrafische Lage ist eben nicht Quatsch. Würde mir z. B. in Sibirien nie einen Dieselmotor auswählen.

Und ich würde für eine Atlantiküberquerung kein Auto nehmen.

Da wir hier in einem deutschen Forum sind, sollten wir auch von dieser Voraussetzung ausgehen und nicht irgendwelche Szenarien annehmen, die hier nie jemand erleben wird.

War ja auch nur ein Fallbeispiel. Dann gehen wir halt mal in die Deutsche Realität. Im Alpenraum wirst du wahrscheinlich nicht glücklich mit einem drehmomentschwachen Motor. Dagegen wird der gleiche Motor in der Norddeutschen Ebene vollkommen ausreichen. Besser so?

Da ich im Nutzfahrzeugbereich arbeite wird unser Produkt genau nach Anforderungen des Kunden gebaut um max Lebensdauer und geringste Ausfallhäufigkeit zu gewährleisten, sowie die Betriebskosten so gering wie möglich zu halten.

Aber mit meiner Denke hier in einem privaten Spielzeugbereich komme ich nicht weit. Hier gibts scheinbar nur Farben, breite Reifen und irgendwelche Spielereien im Fahrgastinnenraum.

Aber ich möchte Jupp als Platzhirsch seinen Rang nicht streitig machen.... ;)

Bei soviel Fachkompetenz im W204 Forum wird mir noch ganz schwindelig. Werd jetzt wohl ein paar Tage frei nehmen, sonst bekomm ich noch Minderwertigkeitsgefühle :cool:

Zitat:

@XTino schrieb am 17. Juli 2015 um 13:47:15 Uhr:

War ja auch nur ein Fallbeispiel. Dann gehen wir halt mal in die Deutsche Realität. Im Alpenraum wirst du wahrscheinlich nicht glücklich mit einem drehmomentschwachen Motor. Dagegen wird der gleiche Motor in der Norddeutschen Ebene vollkommen ausreichen. Besser so?

Da ich im Nutzfahrzeugbereich arbeite wird unser Produkt genau nach Anforderungen des Kunden gebaut um max Lebensdauer und geringste Ausfallhäufigkeit zu gewährleisten, sowie die Betriebskosten so gering wie möglich zu halten.

In dem zweiten Absatz beschreibst du sehr schön, was "aus technischer Sicht" Kriterien sind.

Und nun erkläre mir mal, was das mit "glücklich werden" zu tun hat ;).

Hallo,

in allen Foren wird fast immer nur nach einer Laufleistung in Kilometer gefragt. Da ich mich seid ca. 45 Jahren mit Antriebe - Motoren, Turbinen und ähnlichen beschäftige, sollte einmal die Sichtweise über die Haltbarkeit auf die Konstruktionsvorgaben gerichtet werden. Da geht es um Betriebsstunden mit entsprechenden Belastungen durch Kaltstarts, Kurzstrecken, Volllast usw.

Das heißt also im Umkehrschluss, wer viel Autobahn mit höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten fährt,

kommt bei den Betriebsstunden auch auf eine wesentlich höhere Gesamtlaufleistung.

 

(Es waren vor längerer Zeit bei PKWs ca. 3000 Std. und LKWs 6000 Std. Wo heute die Ziele sind weiß ich nicht, aber vielleicht einer von Euch.)

Mit Gruß

sidaf

Am Ende sind Betriebsstunden ähnlich aussagekräftig wie Kilometer oder Kaltstarts. Erst durch alle diese Faktoren im Zusammenhang ergibt sich ein habwegs klares Bild. Dabei sind die Betriebsstunden bei Automotoren, im Gegensatz zu Turbinen leider nicht wirklich so aussagekräftig, weil die Bedingungen unter denen ein KFZ-Motor läuft ein unglaublich variables Spektrum hat im Gegensatz zu einer Turbine.

Aus der Automobilindustrie kenne ich auch keine Lastenhefte, die Betriebsstunden vorschreiben. Da sind es eigentlich immer nur Kilometer bzw. Jahre. Bei Mercedes waren es gerne 250tkm oder 15 Jahre (mein Wissen ist aber auch schon ein paar Jahre alt). 250tkm passt aber nicht wirklich zu 3000 Betriebsstunden, denn das würde einem Schnitt von 83km/h entsprechen ... das ist kaum möglich und sicher nicht praxisgerecht.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Mercedes
  5. C-Klasse
  6. W204
  7. 250 CDI mit 400.000km noch beim ersten Motor oder Getriebe?