220 CDI von Mietwagenfirma kaufen?

Mercedes C-Klasse W204

Hallo,
würdet ihr einen CDI kaufen, der vom Autoverleih kommt. Beim Mercedes-Händler um die Ecke stehen ein dutzend Avantgard Automatik rum, Bj. 05/07 ca. 30 000 km gelaufen, alle von sixt, für ca. 28 T €. Find ich ziemlich günstig, allerdings weiß ich nicht, wie die von den Fahrern "gequält" wurden. Scheinbar ist ja für die Endgeschwindigkeit auch relevant, ob die Fahrzeuge richtig eingefahren worden sind.
Außerdem hab ich Bedenken, inwieweit nicht erhöhter Verschleiß etc. mir später höhere Reparaturkosten bescheren.
Zwar gibt es ja auch Dauermietfahrzeuge die nur einen fahrer hatten, aber genau weiß man das nie.

gruß
phoenix

Beste Antwort im Thema

...mal eine Zusammenfassung:

- Alle die hier vom Kauf eines ehemaligen Mietwagens abraten haben selbst noch nie einen solchen gekauft.
- Alle die sich hier gemeldet haben und schon mal einen ehemaligen Mietwagen in Ihrem Besitz hatten, hatten mit dem keinerlei Probleme.

Ich hatte vor Jahren auch mal einen BMW sehr günstig aus einem Mietwagenpool (1 Jahr alt + 20 Tkm, ca. 30 % unter Neupreis) gekauft und diesen etliche Jahre OHNE größere Probleme gefahren. Was der in seinem 1. Jahr erlebt hat weiss ich nicht, es hat ihm jedenfalls nicht geschadet.

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dann sind wir hier ja schon 3 unter "artenschutz" ... stehende ;o)

gruß, rainer

Nein, jetzt sind wir schon 4 !! Auch ich stimme "helmutyx59" ohne Einschränkungen zu. Gruß von whitefoot

Zitat:

Original geschrieben von helmutyx59


mag ja sein, dass es viele leute gibt (offensichtlich auch leider in diesem forum), die auf solche "fragen" antwort suchen. ich kenne zum glück aber auch solche, die auch mit fremden fahrzeugen sorgsam umgehen, weil sie achtung vor dem eigentum anderer haben- eine einstellung, die in deutschland scheinbar nichts mehr bringt, außer kopfschütteln oder als spießer dargestellt zu werden. egal, ob wände beschmiert (ist ja kreativ) oder leihwagen gequält werden, der fakt ist ein echtes grundübel! passiert aber dem eigenen besitz auch nur ein vogelschiss, drohen dieselben zeitgenossen mit dem anwalt.
es ist mit dem wort "doppelmoral" stark untertrieben, wenn man einerseits so ein autoliebhaber und andererseits ein technikschinder ist. kann ich nicht verstehen.
hoffe, dass mich nicht alle hier für einen träumer halten...

aber zum thema: wer hat sich denn nun hier echt mit einem gekauften ex- leihwagen angeschmiert???

gruß. rainer

AMEN!!!

Ich liebe mein auto, und respektiere die anderen autos

ich auch. gehe mit leih-/ firmenwagen stets so um wie mit meinem eigenen (und der wird nicht schlecht behandelt).
allerdings muss ich auch sagen, dass die heute verbaute technik, schlimmeres verhindert (Fahrzeug läuft im Kaltlauf etwas fetter, usw.)

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Hallo!

Leute, es ist ja ganz nett, sich hier selbst als der letzte anständige Mensch zu beweihräuchern.

Fakt ist jedoch, nur um zurück zum thema zu kommen, dass es nun einmal Menschen gibt (nicht zu wenige), welche Leihwägen schlecht behandeln. Deshalb sollte man sich das Risiko sparen und keinen Leihwagen kaufen.

Böse Welt...

Gruß,
M. (auch ein anständiger Mensch mit Herz für Mietautos)

...mal eine Zusammenfassung:

- Alle die hier vom Kauf eines ehemaligen Mietwagens abraten haben selbst noch nie einen solchen gekauft.
- Alle die sich hier gemeldet haben und schon mal einen ehemaligen Mietwagen in Ihrem Besitz hatten, hatten mit dem keinerlei Probleme.

Ich hatte vor Jahren auch mal einen BMW sehr günstig aus einem Mietwagenpool (1 Jahr alt + 20 Tkm, ca. 30 % unter Neupreis) gekauft und diesen etliche Jahre OHNE größere Probleme gefahren. Was der in seinem 1. Jahr erlebt hat weiss ich nicht, es hat ihm jedenfalls nicht geschadet.

Wir haben ebenfalls einmal einen ehemaligen Sixt Mercedes gekauft. Das war 1991 und ein 190E. Der Wagen fährt im Bekanntenkreis noch heute mit erstem Getriebe und erstem Motor. Absolut keine Auffälligkeiten. Ich würde es wieder machen.

Also meine Meinung hierzu:

1. Auch meine volle Zustimmung an "helmutyx59"

Warum soll ein Mietwagen schlechter sein als ein Gebrauchter ?? Die Autos von den meisten Vermietungen die ich kenne gehen nach Vertragsende an die Hersteller zurück, dort wird alles gecheckt, repariert usw. und gehen dann zum Verkauf. Desweiteren hat mann ja noch ne Garantie.

Wären die Autos so schlecht wie manche hier meinen, würden die doch irgendwann auf den Autos sitzenbleiben. Wer will schon nen "schlechtes" Auto ??

Außerdem "trete" ich alle meine Wagen mal ab und zu. Ich meine MB sagt doch selber 0-100 in 7,x sec.. Das will man natürlich auch mal spüren 😁, was sollte dabei kaputt gehen, was nicht schon von Anfang an einen Fehler hatte.

Ich hatte mal ne nigelnagelneue E klasse W 211, was meint ihr wie oft ich damit in der Werkstatt war, fast Wöchentlich. Und das war KEIN Mietwagen. Hätte ich einen Mietwagen geholt, wäre ich vieleicht nicht so oft beim 🙂 gelandet. Wenn an einem Mietwagen was defekt ist, wird er umgehend zum 🙂 gebracht und repariert. Und solange sind die Autos nicht bei der Vermietung, damit man die möglichkeit hätte den Wagen zu verheizen.

Das einzige Problem das ich sehe, wäre bei Dieselfahrzeugen, die werden gerne mal falsch betankt, bei CDI's kann es da schon zu Problemen kommen. Wäre also von Vorteil zu Wissen, ob sowas vorgefallen ist und wie man die Sache behoben hat (Nur ausgepumpt und durchgespült, oder Austausch von Teilen).

Also ich geb mal meinen Senf dazu.......... Natürlich ist Mietwagen ein zweischneidiger Schwert..

Ich bin Fahrer bei einem Großen Autovermieter. Mit der C-Klasse triffst du ein ganz spezielles Problem.

Bei fast allen Autovermietungen. Sind C Klasse 3 BMW und Audi A4, die letzte Fahrzeugkategroie die sich Jugendliche bis 21 leisten können. Außerdem braucht man bei Europcar auch nur eine EC und KEINE kredikarte für die Miete. Hinzukommt das der 220 CDI die Topmotorisierung bei der Cklasse darstellt. Sowie der 200 K.

Diese werden oft von Jugendlichen gefahren. Ich bin zwar auch einer aber ich sehe halt wie die Autos nach der Miete zurückkommen.

Defekte Kupplungen und Bremsen nach 10tk sind da keine seltenheit. Zudem sind diese autos mit einem Preis für um die 100 das WE recht erschwinglich für Jugendliche.

Mein Tip..

Ab einer gewissen Fahzeuggruppe........so E-Klasse aufwärts könnt eman sich ein Ex Mietwagen kaufen.

Aber keine C-klasse

Deine Argumentation kann ich ganz und voll nachvollziehen. Ich selbst behandle allerdings einen Mietwagen so wie meinen Eigenen. Ich bin allerdings etwas nicht mehr jugendlich. 😁

Wenn man aber mit knappen Geld und wenig PS mal eine PS-starke Karre nutzen kann, dann will man es auch testen, egal was die Folgen sind. Ist für mich nachvollziehbar und noch nicht mal verwerflich.

Mal angenommen so Helden gibts wirklich: die mieten dann bestimmt Handschalter. Automatik ist ja viel zu unsportlich 😁

@ Harkov

"Defekte Kupplungen und Bremsen nach 10tk sind da keine seltenheit. Zudem sind diese autos mit einem Preis für um die 100 das WE recht erschwinglich für Jugendliche."

Da hast du ja recht, aber:

Werden diese Defekte dann nicht behoben ???? Ich meine Kupplung, Reifen und Bremsen sind eh verschleißteile oder nicht.
Wenn so ein defekt festgestellt wird, läßt man dann den nächsten Mieter damit rumfahren ??
Und 10 tkm sind doch beim Mietwagen binnen kürzester Zeit drauf, die Dinger werden doch fast non-stop gefahren.

Und Vollgas hin Vollgas her, wie gesagt ich fahre gelegentlich auch mal Bleifuß. Am "schlimmsten" hatte ich damals meinen 325i behandelt,
fast schon als Rennwagen genutzt 😁 (18 Jahre jung) , trotzdem 250 tkm, mit dem org. Motor.

Wie muß man sich den so nen Mietwagen vorstellen? Verschrubt, verbeult, alles mögliche Defekt, Löcher, Risse in den Sitzen, durchgelutschtes Fahrwerk...... OK dann natürlich sollte man keinen Mietwagen, Kaufen bzw. Mieten, ich will ja nicht mein Leben aufs Spiel setzen mit so "gefährlichen" Autos. 😉

Ich denke, dass man einem Leihwagen nicht schlimme Schäden zuführt, wenn man Bleifuß fährt. Ich hatte mal einen Audi 80 Avant, der wurde 1 x die Woche über viele Jahre von Mannheim nach Leipzig und zurück geprügelt mit 2-Liter Maschine. Mit Vollgas fuhr er knapp 200 km/h. Der Motor lief immer besser.

Aber das Schlimmste was einem Motor, auch im Leihwagen passieren kann ist, dass der Bleifuß bei kaltem Motor zutritt. Da steckt man als Käufer nicht drin. Und gerade Jugendliche machen sich darüber keinen "Kopp". Ich persönlich fahre alle Motoren erst mal richtig warm.

Zitat:

Original geschrieben von gnatzopa


@helmutyx59
auch ich gehöre zu der "eigenartigen Sorte" die das fremde Eigentum achten und es auch so behandeln.
Ich schließe mich Deiner Meinung aus Überzeugung an.
Gruß gnatzopa

ditto, bei mir wird der Werkstattwagen auch ausgesaugt, gewaschen und getankt bevor er zurückgegeben wird.....

lg
Peter

@ Tuono, bist du aus Mannheim?, wenn ja sind wir ja Nachbarn. Zweitwohnung in LU.

Zum Thema:
Also ich fahre schon sehr lange Mercedes, und glaub mir, wenn ein Auto im Kalten zustand getreten werden kann, ist es ein MB.
Ein BMW empfehle ich immer vorher warm zufahren, die sind da viel empfindlicher.
Klar sollte jedes Auto grundsätzlich warm gefahren werden. Ein bekannter Mechaniker hat einen 560 SEC, der führte mir das mehr wie einmal vor, sein Wagen hat nichtsdestotrotz weit über 350 tkm, und er schwört das es immer noch dieselbe Maschine ist, ohne das ihm jemals der Motor verreckt wäre.

Es ist fakt das MB "Motoren" robuster sind und länger halten (klar gibt auch mal Ausnahmen), oder warum sind so viele Taxis von MB ??
Bei BMW ( hatte ich ja auch mal, und soll nicht heißen das es schlechte Autos sind) sieht die Sache etwas anders aus, mein Freund mit nem M5 E34, hatte mit seinen Gesamtkilometer von gerade mal 180tkm schon zwei mal Motorschaden, nach seiner Aussage, einfach zu oft schlecht behandelt. Theoretisch hätte der 560SEC vom Bekannten, (der mit dem Wagen sogar öfters in Hockenheim war) mindestens doppelt so oft kaputt sein müssen.

Desweiteren habe ich bis her noch nie (bzw. so gut wie nie) von kapitalen Motorschäden bei MB gehört, im Gegensatz zur Konkurrenz.

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