125i turbo-umbau
Hallo zusammen,
kennt sich jemand mit Turbo-Umbau aus?
Lohnt es sich einen 125i umzubauen?
Was wird genau gemacht bei dem Umbau?
Ich finde ein 3Liter Sauger der 218PS hat, ist ziemlich wenig. Ich denke das man da noch sehr viel an Leistung mit einem turbo rausholen kann.
Beste Antwort im Thema
Falsch...das billigste ist für 500-1000€ beim Chiptuner einen 130i daraus zu machen.
Das ergibt dann immerhin 260-270PS und ist ein deutlicher Unterschied.
Der 125i ist lediglich ein gedrosselter 130i, der sich problemlos wieder entkastrieren lässt. 😉
25 Antworten
Natürlich geht das. Nur hast du dann keinen Sauger mehr, ob du das willst - weiß ich nicht. Ich persönlich liebe die freie Atmung der Sauger-Motoren, ohne jegliches "Turbo"-Puschen ab 2000 1/min 🙂
Die N54-Motoren mit Bi-Turbo sind ein anderes Kaliber, aber so ein Single-Turbo ohne Twin-Scroll - ich weiß nicht, würde ich nicht tun. 🙂
Außerdem kostet sowas richtig Geld.
Was dabei gemacht wird? Ein Abgaskrümmer eingebaut, welcher einen Turbolader aufnehmen kann - ein Turbolader eingebaut, die KGE in den Turbolader "eingeleitet" bzw. verbunden, die Ölversorgung samt Ölrücklauf- und zulaufleitungen. Ein Wastegate-Ventil muss auch eingebaut werden, welches den Ladedruck regelt.
BMW_verrückter
Danke für die schnelle antwort 🙂
Das es dann kein sauger mehr ist mir bewusst.
Gibt es sonst noch möglichkeiten aus einem Sauger Leistung rauszuholen? Abgesehen von einer scharfer nockenwelle etc.
Wenn BMW einen Motor mit sechs Zylindern, drei Litern Hubraum und 218 PS baut, dann wird das wohl Absicht gewesen sein. Der hat eine bestimmte Charakteristik und wird genau deswegen gekauft.
Man kann einen Turbolader an diesen Motor anbauen. BMW machte das nicht, denn man sah dafür keinen Markt. Also muss man das selber tun. Ich empfehle einen anderen Wagen zu kaufen, der einen drei Liter Sechszylinder mit Turbo hat. Der wird wohl um die 300 PS haben.
Zitat:
Original geschrieben von eric93
Gibt es sonst noch möglichkeiten aus einem Sauger Leistung rauszuholen? Abgesehen von einer scharfer nockenwelle etc.
Erstens die moderne Methode: Chiptuning. Bringt bis zu 10%. Eher weniger. Und dann die klassischen Sachen: Motor frisieren. Kanäle polieren. Früher hat man die Kraftstoffversorgung aufgemotzt. Weber-Vergaser. Das geht schon seit Jahrzehnten nicht mehr, da die Betriebserlaubnis wegen des Abgases verloren geht.
Ich meine, dass bei einem heutigen Benzinmotor kaum etwas geht mit Leistungssteigerung. Die sind dermaßen in sich gesteuert, dass kleine Eingriffe riesen Auswirkungen haben. Da geht nichts mehr.
Gibt es nicht die relativ günstige Methode den 125i in einen 130i (also motorisch) umzuwandeln? Habe da mal hier oder im 1erforum davon gelesen.
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Den 125i kann man schön auf 130i-Niveau entdrosseln lassen, dann hat man ca. 270 PS, das würde ich als erstes in Betracht ziehen 😉 Hierzu ist das 1erforum(.de) zu empfehlen, da stehen viele handfeste Infos über die Entdrosselung. Laut den Erfahrungsberichten fühlt sich der Motor dann deutlich potenter an, dreht obenrum freier aus und hat auch untenrum mehr Druck.
125i auf Turbo umbauen wird sicherlich schwierig... der 125i hat den N52-Motor, dessen Motorblock laut BMW auch nicht für die Turboaufladung geeignet ist, deswegen hat man beim 135i mit N54 den Motorblock vom M54 (Vorgänger des N52) verwendet, da dieser robuster (und aber auch schwerer) zu sein scheint.
Zitat:
Original geschrieben von jwl1
deswegen hat man beim 135i mit N54 den Motorblock vom M54 (Vorgänger des N52) verwendet, da dieser robuster (und aber auch schwerer) zu sein scheint.
versteh ich das richtig? der 135i hat einen turbo?
Richtig, der 135i hat einen Turbo. Das billigste ist dann wohl vom 125i zum 135i zu wechseln, also wenn man unbedingt mehr Leistung haben möchte.
Falsch...das billigste ist für 500-1000€ beim Chiptuner einen 130i daraus zu machen.
Das ergibt dann immerhin 260-270PS und ist ein deutlicher Unterschied.
Der 125i ist lediglich ein gedrosselter 130i, der sich problemlos wieder entkastrieren lässt. 😉
Ich hatte mich zu unpräzise ausgedrückt. Wenn man unbedingt turbo will, dann ist das 135i kaufen bestimmt günstiger als einem 125i einen Lader zu verpassen. Die Taktik für kleines Geld zum 130i zu kommen kenne ich. Ich habe den TE einfach als Turbo-Junkee wahrgenommen.
Der N52-Motor hat ja bekanntlich einen aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung Kurbelgehäuse. Dieses ist leicht aber auch robust. Durch das Magnesium kann es aber sein, dass dieser den Drücken und auch der Temperatur nicht ganz "gegenhalten" kann. Der N52-Motor hat nicht umsonst die Zylinderwände und die Teile um die Zylinder (open-deck-Bauweise) aus Aluminium-Silizium-Legierungen - teilweise wegen den Temperaturen, aber auch wegen der Korrosion, wo Magnesium nicht das Beste vom Besten ist 🙂
Würde auch eher auf den 130i umbauen!
Grüße,
BMW_Verrückter
Verkauf den 125i und kauf dir einen 135i. Das kommt dich günstiger als ein Turboumbau, ist sicherer und weitaus unkomplizierter.
Zitat:
Original geschrieben von eric93
versteh ich das richtig? der 135i hat einen turbo?
Nicht nur einen, sondern sogar zwei. 😉
Zitat:
Original geschrieben von GDM
beim entdrosseln bauen manche tuner auch die disa vom x30i ein. nur so wird er ein "echter" 30i.
Wenn es ein 130i werden soll, wie er ab Werk kam, sollte man auch auf die im Vergleich zum 125i sportlichere Getriebeübersetzung umrüsten.
Und eigentlich noch die Karosse ändern😉
Ich denke ein 125i, welcher von seiter Kastration befreit wird, geht auch mit der längeren Übersetzung gut und ist beim Gleiten mit 200 über die Autobahn im 6. beim Verbrauch minimal im Vorteil. Die kürzere Übersetzung macht es natürlich sportlicher, das ist richtig. Einfach ein kürzeres Differential rein und los geht´s. Aber das sollte man erst in Erwägung ziehen, wenn nach dem "Aufbohren" immer noch Leistung fehlt. Aber die meisten sind doch nur Fetzer, die gar nicht in der Lage sind so einen 1er 6Zylinder auf der kurvigen Landstraße an die Grenze zu bringen. Also da mal ganz ehrlich in sich reinhören, ob der Mehraufwand für die eigenen Fahrkünste wirklich lohnend ist.