1000 Fehler Motorsteuergerät gewechselt auf Verdacht, immer noch Fehler
Hallo,
mein Auto ein Omega b, 2,2l Y22XE Handschalter Kombi V94 Baujahr 2000.
Hatte bisher sehr viele Probleme mit dem Auto, aber bis heute nicht geschafft das Problem zu beseitigen.
Hatte Ruckeln, Leistungsverlust und schlechte Volllasteigenschaften.
Habe sehr viele dinge getauscht unter anderem auch E-Drosselklappe, Gas Poti und sogar auch Motorkabelbaum. Viele elektrische andere Komponenten auch neu wie Nockenwellensensor, Kurbelwellensensor, Zündspulenmodul, Einspritzventile samt Druckrohr mit Ventil, Temperatursensoren.
Nun auch das Motorsteuergerät.
Hatte mit dem alten Steuergerät ( Mehrmals ausgeblinkt und überprüft ) Fehler die in keiner Liste zu finden sind und bei dem neuen (gebraucht) ebenfalls. Deswegen frage ich mal hier nach.
altes Steuergerät: 1405, 0403, 0500, 0170, 1120, 1122, 1550, 0130 AGR-Ventil war abgezogen. Ist aber in Ordnung.
Mit den ganzen Fehlern Motorkontrollleuchten beide aus. Im Volllastbetrieb ruckeln extrem mit Aussetzern und Motorkontrolle Schraubenschlüssel an. Neustart wieder aus.
Motorsteuergerät gewechselt. Lesespule und Transponder ebenfalls mit.
Angeblich vom Z22XE und überprüft.
Motorkontrollleuchte direkt an bei Neustart ebenfalls. Deswegen AGR Ventil angesteckt, Ergebnis Motorkontrollleuchte (Schraubenschlüssel) immer noch an.
Ausgeblinkt 1613, 1122, 1600, 1550, 2106, 0100, 0571, 1405, 0403.
Sonst war nichts abgezogen.
Auto hat immer noch gleiches Verhalten wie vorher. Minimal mehr Leistung.
Schlüsselt mir jemand die Fehlercode auf? Vielleicht hat ja noch jemand ein Tipp für mich.
Und warum zeigt mir mein getauschtes Steuergerät 1600 Rechnerprogramm an? Ist das normal weil es vom Z22EX stammen soll, oder ist evtl. das Steuergerät auch defekt?
Folgende Fehlercode finde ich nicht: 1613, 1122, 1550, 2106, 0571, 0403, 1120,
Danke für Eure Hilfe!
89 Antworten
Teste einfach dein Carsoft und deine Motorsteuerung !
ganz einfach ,
die vordere Regelsonde unter dem AGR trennen und danach die Zündung an und auslesen !
da sollte ein Wert von ca 410 - 440 mV da stehen .
das entspricht einer mittleren Gemischeinstellung die zum Berechnen der Einspritzmenge,Zeit
der Ev,s genommen wird !
dabei wird die Luftmasse/menge und die Drosselklappenstellung zum Berechnen genommen .
wenn DU dann eine Fahrt machst,was macht dann dein Motor ?
übrigens siehst DU auf Bild LOG 15 die min und max Werte meiner Lamdasonden .
auf jedem LOG siehst DU immer min und max einer Bezugsgröße bzw eines Sensors oder
eines Bauteiles ( Aktor genannt )
mfg
wegen deinem P 0172 Gemisch zu Fett -klemme mal das TEV am Luftfilterkasten ab ,
einfach den Schlauch der zum Ansaugkrümmer führt , mal für eine Fahrt mal mit
einer Schraube oder Tütenklemme abklemmen ,
das da keine KS-Dämpfe die nicht Berechnet werden können
(da das TEV nach dem LMM sitzt),
den Ansaugkrümmer erreichen !
Hi Rosi,
Also nur mit Zündung an zeigen mir sogar beide Lambdas 411,76mV.
Dabei macht es keinen Unterschied, ob ich die Regelsonde abgezogen oder Aufgesteckt habe, beide Varianten gemessen.
Und dein min und max habe ich ja auch gesehen. Das ist bei mir genau so, nur kann ich diese nicht mit ablesen, sondern nur den Ist Wert. Spitzen abwärts bis 56 mV hatte ich auch schon gesehen.
Habe gerade sogar noch ein Test mehr gemacht, kalten Motor gestartet. (Regel und Diagnose Sonde eingesteckt).
Dabei im erhöhtem Drehzahlbereich gehen die Werte der Regelsonde auch aufwärts bis um 900 mV. Danach fängt die Regelsonde an zu ich nenne es mal Pendeln zwischen sehr hoch 900 mV und niedrigen 176 mV.
Bis erreichen der Betriebstemperatur dann immer mehr im mittleren bis unterem Bereich am Pendeln. Wenn er ganz warm ist bleibt die Regelsonde nahezu auf 78 mV stehen mit ab und zu ein schwenk zur 56 mV. Diagnosesonde dabei ca. im mittleren Bereich die ganze zeit so bis 300 mV.
Ohne Regelsonde kann ich nicht fahren. Zwar schon, aber er hat erst mal fast kein Gas mehr angenommen
(kalter Zustand). Ca. 1 Minute später auf einmal wie ein Schalter umgelegt konnte ich fahren. Aber sehr viel ruckeln und noch mehr Leistungsverlust.
Tankentlüftungsventil hat keine Auswirkungen. Weder beim Fahren noch vom LMM.
Der Fehler kommt ja auch nur sporadisch.
Vom Gefühl her auf jeden Fall ein Benzinmangel.
Aber wie bringe ich die niedrigen werte vom LMM in Verbindung?
Muss mal ein anderen gleichen Omega 2,2l messen damit, ob das vielleicht an mein Gerät liegt???
Aber 2 LMM zeigen das selbe, egal ob mit Y oder Z Steuergerät und egal mit welchem Motorkabelbaum.
Habe ja mittlerweile 2 Stück die in Ordnung sind.
Würde ja mal gerne zu jemanden Fahren der erfahren ist und mir hilft und mal schauen kann, aber wenn ich mit dem Spritmangel lange Strecken fahre komme ich wohl an mit Loch im Kolben.
Eindeutiges Zeichen dafür, Weißes Brennbild. Auch das der P 0170 Gemisch zu Fett normal nicht sein kann, sonst hätte ich ein schwarzes Brennbild.
http://www.motor-talk.de/.../...as-wasser-alles-hinkommt-t4990398.html
schaue DIR erstmal meine Zündis an !
eine Frage ,auch wenn es irgendwo schon bei Dir steht ,welche Zündis hast DU verbaut !
mfg
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Also Zündkerzen alle 4 Weiss ca. gleich wie auch Lambdas wie auf Seite 3 beide Fotos. Und habe die Originalen von GM drin.
Achso bei mir steht auch kein Wasser oder Öl in den Löchern. Ventildeckeldichtung auch neu. Zündkerzen ca. 5000 km alt.
Temperaturgeber Motor der 2-polige auch Neu
was zeigt dieser Geber an ,wenn der Motor warm wird .
EDIT -schaue DIR LOG 7 an ,das war der Moment wo der Motor gestartet wurde !
ergo erhöhte Drehzahl bei Kaltstart ,nach ca 10 Sekunden ist die Drehzahl auf
die normale Drehzahl gefallen ,LOG 6 !
dabei im LOG 6 +7 die Werte beachten ,LMM ,Wassertemperatur und Einspritzzeit .
was steht bei DIR wenn DU davon Fotos machst !
die Kennzeichnung der Bilder beachten ,nicht die Reihenfolge !
Temperaturfühler hatte ich auch vergessen aufzuzählen. Der ist auch Original von GM und neu. Werte jetzt kann ich sie ja mittlerweile auslesen stimmen auch mit der Instrumententafel überein. Ja jedenfalls ist der auch mit neu.
Original neu sind KWS, NWS, Temperaturfühler und Zündkerzen.
Habe mich vorhin noch durch hunderte verschiedene andere Beiträge gelesen, einer war da sehr Interessant, jedoch leider ohne Ausgang. Der hatte auch Fehlercode Gemisch zu Fett und sehr niedrige Regelsondenwerte, die abmagern veranlassen. Allerdings hatte er sehr hohe Diagnosesonde Werte, ich nicht.
Zwei dinge beschäftigen mich jetzt. Erstens suche ich jetzt noch mal alles ab ob Falschluft gezogen wird, evtl. auch über Bremskraftverstärkerschlauch wegen der zu geringen Luftmenge die angezeigt wird,
und 2. über einen Beitrag beim anderen Thema von dir über KS-Druckregler wegen dem P 0170.
Werde darüber berichten ob es was ergeben hat.
Zitat:
@rosi03677 schrieb am 11. Juni 2015 um 13:01:49 Uhr:
EDIT -schaue DIR LOG 7 an ,das war der Moment wo der Motor gestartet wurde !
ergo erhöhte Drehzahl bei Kaltstart ,nach ca 10 Sekunden ist die Drehzahl auf
die normale Drehzahl gefallen ,LOG 6 !
dabei im LOG 6 +7 die Werte beachten ,LMM ,Wassertemperatur und Einspritzzeit .
was steht bei DIR wenn DU davon Fotos machst !
die Kennzeichnung der Bilder beachten ,nicht die Reihenfolge !
Bei mir sieht alles vergleichbar ähnlich aus, nur die Luftmasse nicht.
Nur nochmal die Frage zu Gemisch zu Fett und dadurch abmagern versuch.
Wenn Kraftstoff vom TEV oder KS-Druckvertil im Krümmer kommt, kann das echt so viel auswirken das erkannt wird Grund dessen Gemisch zu Fett?
Ich dachte alleine die Lambdasonden erkennen nur ob ein Gemisch zu Fett oder Mager ist.
Es würde doch mit der Luft zusammen verbrannt werden oder nicht? Wenn dann dadurch das Gemisch zu Fett wäre, wären doch die Zündkerzen nicht weiß gebrannt oder?
Gehirn angestrengt ,wenn vorhanden !
denke das Problem wird der KS-Druckregler sein .
im Leerlauf ist ja der KS-Druck begrenzt ,ca 2,5 Bar.
beim Gasgeben steigt der KS-Duck kontinuierlich auf bis 3 Bar.
im Leerlauf ,wenn der Motor kalt ist wird ja die Einspritzzeit der
EV,s verlängert ,bis ca 6 - 7 ms ,bei den Temperaturen jetzt.
(im Winter bei -5 Grad hatte ich mal meinen gemessen ,bis 9 ms)
wenn der Motor langsam warm wird ,geht die Eiinnspritzzeit kontinuierlich
zurück ,mit steigenden Motortemperatur ,bis auf 2 ms ,im Leerlauf .
die Lamdasonden werden ja erst zur Signalauswertung herangezogen ,
wenn Sie ihre ca 420 mV überschreiten ,
erst dann beginnt der geschlossene Regelkreis der Lamdas,
den man auch Sehen kann ,wenn die Spannungsamplitude wechselt ,
von ca 60 -900 mV im ständigen Wechsel ,
Gemisch fett , Gemisch mager,Gemisch fett usw.
wenn nun der KS-Druck zu wenig ist ,
kommt es zu einer Mangelversorgung der Ev,s und
die berechnete KS-Menge die ja über die Aktivierungzeit der EV,s vom MSTG
errechnet wird ,anhand der Luftmasse/menge +Temperatur reicht dann
nicht mehr aus ,das die Zylinder mit einem perfekten KS-Luft Gemich gefüllt werden !
der Zylinderfüllungsgrad sinkt auf das Niveau eines kleineren Motors ,wie 2,2 Liter .
die Folge wird ein mageres Gemisch sein und Ruckler in allen Lebenslagen des Motors .
die Regellamda kann nicht in ihrem Wert hochkommen ,
weil nchts da ist was Sie messen kann,der Spannungssprung nach oben zu den ca 900 mV
bleibt aus,weil zu viel Sauerstoff im Abgas ist .
die Diagnosesonde dümpelt an ihrem unteren Level rum und meldet Abgas zu mager ,da sie
auch nicht auf ihre langsame Spannungsamplitude von ca 350 - 600 mV kommt !
die Regelsonde macht ja das KS-luft Gemisch und die Diagnosesonde überwaccht die
Umwandlungsrate des Katalysators .
man könnte ja mal Probieren ob sich die Regelsonde in ihrem unteren Spannungwert
etwas nach oben bewegt ,wenn man den kleinen 90 Grad bogen am Druckregler im
kalten und warmen Zustand vom KS-Druckregler abzieht und den Spannungshub der
beiden Sonden beobachtet ,ob der etwas nach oben geht dabei und wenn man den
Unterdruckschlauch wieder drauf steckt ,ob der Spannungswert wieder fällt !
mfg
Moin
Du kannst natürlich auch den Rücklaufschlauch vom Benzin zum Tank etwas in
seinem Querschnitt verengen um den KS-Druck etwas anzuheben .
mfg
Hallo Leute, hallo Rosi,
erst mal danke für deine ausführliche Beschreibung. Der Leistungsverlust ist behoben.
Es lag aber nicht am Druckregler sondern die scheiß Kraftstoffpumpe. Hatte mir nun doch mal einen Kraftstoffdruckmessgerät ausgeliehen.
Angeschlossen, Motor gestartet, Druck wunderbar.
Probefahrt, wieder wie immer keine Leistung und ruckeln.
Wieder Druckmesser dran, siehe da 0,5 bar.
Also habe ich nochmal gemessen nach dem wieder alles kalt war, Druck wieder gut, auch bei kurze Vollgas stoße.
Innerhalb von 10 Minuten brach der Druck langsam nach und nach wieder ein. Bis 0,5 bar.
Habe ich so auch noch nie gehört. Vermute einen Wicklungsschluss im Pumpenmotor.
Jetzt ist ne neue Pumpe drin. Siehe da, nun zieht er auch wenn er warm geworden ist.
Alle weiteren Tests werde ich mal morgen machen, sprich Lambda Luftmasse usw. doch zuvor wechsele ich noch auf Nummer sicher den Kraftstofffilter, obwohl er noch neuwertig aussieht.
Aber eine Sache die mir noch aufgefallen ist, habe zu viel Unterdruck in der Entlüftung. Er zieht sogar eine Flamme vom Feuerzeug durch den geschlossenen Öldeckel in Ventildeckel rein. Damit muß ich mich noch mal auseinander setzen.
Zitat:
@mozartschwarz schrieb am 10. Juni 2015 um 21:46:49 Uhr:
Ein weiß-graues Kerzenbild ist nicht unbedingt zu mager. Mager ist schon richtig weiß... P0170 heißt nicht unbedingt zu fett. Kann auch mager heissen...
Schwer einzuschätzen. Evtl. spinnt deine Benzinpumpe unter Last. Deshalb Benzindruck messen. Vielleicht ist es doch der Riss im Krümmer..13bar ist jetzt auch nicht so toll, wirds aber nicht sein...
Druck messen haben wir ja gleich vorgesclagen. Durchsatz ist nett aber zu lastfrei....
paar Fotos zum Regelkreis etc.. Luftmasse halte ich für Messfehler. Weil nach den 9 kg/h ist der nächste messbare schritt direkt 18 kg/h. Aber gut, schaut selbst.