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ständig Stromschlag beim aussteigen

Ford Mondeo Mk4 (BA7)
Themenstarteram 16. April 2018 um 19:45

Hallo, jedes mal wenn ich aussteige oder an einen Ticket Automat mit Metall komme dann bekomme ich einen kräftigen Stromschlag. Auch jetzt wenn es so warm ist, hat das auch jemand oder kennt jemand gescheite Abhilfe???

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10 Antworten

Hallo , ich schließe mich der Frage an besitze zwar den Kuga aber das Symptom ist das selbe .

Hatte es auf die Winterklamotten geschoben (Gummisole) aber es ist immer noch mit Sneakers.

Kann es sein das die Fahrzeuge nicht richtig Geerdet sind ?

Lästige Stromschläge müssen nicht sein.

Lästige Stromschläge müssen nicht sein. (Bildquelle: sUs_angel/iStock/Thinkstock)

Trockene Luft, Teppichboden, die falschen Schuhe sind Ursachen von lästigen, durch elektrostatische Entladung verursachte Stromschläge. Ebenso die Auswirkungen: Sie geben jemandem die Hand, öffnen ein Fenster, berühren den Monitor und schon brizzelt es. Werden kleine unbedachte Handlungen mehrmals täglich mit einem Stromstoß geahndet, wird der Arbeitstag zum Spießrutenlauf.

Wenn Kunststoffrollen von Bürostühlen über Teppichböden rollen, Ärmel über die Schreibtischauflage gleiten oder Gummisohlen über den PVC schlurfen, baut sich durch die Reibung elektrische Ladung auf, die wegen der isolierenden Eigenschaften der Kunststoffe nicht abgeleitet werden kann.

Bei der Berührung von geerdeten Gegenständen oder Geräten entlädt sich die aufgebaute Energie und es kommt zur elektrostatischen Entladung (ESD – Electrostatic Discharge). Spürbar ist die Entladung bei Aufladungen ab 3.500 Volt, unter ungünstigen Bedingungen können jedoch weit über 20.000 Volt entstehen.

Gefahrenpotenzial

Obwohl 20.000 Volt reichlich bedrohlich klingen, sind Stromstöße durch elektrostatische Entladung normalerweise nicht gesundheitsschädlich.

Gefährlich können sie jedoch trotzdem sein: Der Schreckmoment birgt eine Unfallgefahr und beim Umgang mit explosiven Stoffen kann die ESD zum zündenden Funken werden.

Tipp: trockene Luft vermeiden

Der wichtigste Faktor zur Eindämmung von elektrostatischer Aufladung ist die Luftfeuchtigkeit: Je trockener die Luft ist, desto stärker ist die Aufladung. Bei extrem trockener Luft von 10 bis 20 % Luftfeuchte kann das Öffnen eines Plastikbeutels Ladungen von bis zu 20.000 Volt erzeugen, bei schwülen 65 bis 90 % nur noch – nicht spürbare - 1200 Volt.

Normalerweise reicht eine Luftfeuchtigkeit von 45 bis 50 % aus, um die Gefahr statischer Aufladung zu minimieren. Dieser Wert muss allerdings regelmäßig gemessen und gegebenenfalls mit Raumluftbefeuchtern angepasst werden.

Tipp: Arbeitsplatz richtig ausstatten

Wenn Sie von Mitarbeitern darauf hingewiesen werden, dass sie übermäßig oft einen Schlag abbekommen, obwohl die Luftfeuchtigkeit ausreichend ist, finden Sie vielleicht rund um den Arbeitsplatz die Übeltäter:

Schreibtischstuhl: Am Stuhl können sowohl die Rollen als auch Veloursbezüge aus Kunstfasern für statische Aufladung sorgen. Hilfreich sind Antistatikmatten unter dem Arbeitsplatz und Spezialrollen.

Arbeitstisch: Die Oberflächen sollten aus leitendem Material bestehen. Falls sich auf dem Schreibtisch eine Kunststoff-Auflage befindet, sollten Sie dem Mitarbeiter raten, darauf zu verzichten.

Kleidung: Kleidungsstücke aus Baumwolle laden sich viel weniger auf als Seide, Wolle und Kunstfasern. Bei den Schuhen sind Kunststoffsohlen in Verbindung mit Teppichböden oft eine fatale Mischung. Ledersohlen oder Schuhe mit Spezialsohlen können Abhilfe schaffen

Bodenbelag: Wenn alle anderen Faktoren ausgeschlossen sind und der Bodenbelag als letzter Verdächtiger übrig bleibt, können Sie ein Antistatikspray ausprobieren, bevor Sie den Boden auswechseln lassen.

Besondere Gefahren

Bei leicht entzündlichen Stoffen kann unter extremen Bedingungen elektrostatische Entladung als Zündfunke wirken. Wenn viel Reibung im Spiel ist, zum Beispiel bei Folienabrollung und Schüttgütern können so große elektrostatische Kräfte auftreten, dass ein solcher Stromschlag auch gesundheitsschädlich ist. Die Berufsgenossenschaftliche Regel (BGR 132) „Vermeidung von Zündgefahren infolge elektrostatischer Aufladungen“ sich umfassend mit dieser Thematik und steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Fazit

Normalerweise sind kleine Stromschläge aufgrund elektrostatischer Entladung nur lästig, aber nicht gefährlich. Wenn sie aber mehrmals täglich und über einen längeren Zeitraum immer wieder auftreten, müssen Sie nach der Ursache forschen und sie beheben.

Autorin: Lisa Reisch, Freie Fachjournalistin

 

Quelle: https://www.elektrofachkraft.de/.../...tische-entladung-verhindern?...

Themenstarteram 16. April 2018 um 20:53

Gut, aber das hilft mir auch nicht weiter. Beim Fiesta bekomme ich mit den selben Klamotten und Schuhen keine geballert. Nehme ich dann mein Auto und steige aus knallt es....

Kann an den unterschiedlichen Fussmatten / Sitzbezügen liegen.

Ein Auto zu erden ist schwierig, es hat ja nur über die Reifen Bodenkontakt - und die sind aus Gummi, mehr oder weniger. Vllt. wenn möglich vor dem Rausgehen nochmal an die Heizkörper fassen.

Ist zwar keine Dauer Lösung, aber vor dem aussteigen an Metal fassen z.B. Türrahmen und festhalten beim aussteigen, dann wirst du entladen.

Hallo damals gab es doch die Gummierder für s Auto die an den Fahrzeugboden geschraubt wurden. Vielleicht gibt es noch welche in der Bucht und schafft Abhilfe.

Themenstarteram 17. April 2018 um 19:20

Ich versuche es erst mal mit so einem Antistatik Band wo man unter dem Auto fest macht. Wenn das nix hilft kommen neue Sitzbezüge rein...

Wird nichts bringen, da du dich auflädst und dann am Türschloß / Griff / Metall entlädst

 

Nutzloses Schwänzchen

Manche Autofahrer bringen am Heck ihrer Fahrzeuge Riemen an, die beim Fahren über den Boden schleifen. Auf einigen habe ich ein Blitzsymbol gesehen, also vermute ich, dass damit Spannungen abgeleitet werden sollen. Dieter Karg, Leipzig

1. November 2001

Man sieht sie immer seltener, die "Schwänzchen", die zu einer besseren Erdung des Autos beitragen sollen. Die aus leitendem Material bestehenden Bänder führen angeblich elektrostatische Aufladungen des Autos zur Straße ab. So soll zum Beispiel vermieden werden, dass der (dann ebenfalls aufgeladene) Fahrer einen elektrischen Schlag bekommt, wenn er aus dem Auto langt und einen metallischen Gegenstand berührt.

 

Der Nutzen dieser Bänder wurde von Experten immer bezweifelt, aus zwei Gründen: Erstens sind die meisten Autos überhaupt nicht isoliert gegenüber der Straße. Denn die Reifen enthalten genügend Kohlenstoff und Stahleinlagen, sodass sie Strom leiten. Zweitens entstehen die meisten unangenehmen Entladungen nicht, weil das ganze Fahrzeug elektrisch geladen wäre, sondern weil die Insassen auf den Sitzen herumrutschen. Besonders Kleidung aus synthetischen Textilien führt zu Ladungstrennungen zwischen Mensch und Fahrzeug. Und weil moderne Autos innen fast vollständig mit nichtleitenden Materialien ausgekleidet sind, kann diese Ladung während der Fahrt nicht abfließen. Wenn man zudem Schuhe mit isolierender Sohle trägt, ist man auch nach dem Aussteigen noch geladen. Erst beim Griff an die Tür kann die Ladung plötzlich fließen - es funkt. Der ADAC und die Dekra empfehlen dagegen Sitzauflagen aus natürlichen Materialien. Außerdem sollte man schon beim Aussteigen mit festem Griff den metallischen Teil der Tür anfassen und erst wieder loslassen, wenn man mit beiden Beinen fest auf der Erde steht. Christoph Drösser

Die Adressen für "Stimmt’s"-Fragen: DIE ZEIT, Stimmt’s?, 20079 Hamburg oder stimmts@zeit.de . Das "Stimmt’s?"-Archiv: www.zeit.de/stimmts

Audio: www.zeit.de/audio

Themenstarteram 17. April 2018 um 21:29

Wenn ich mit der Hand die Tür festhalten und aussteigen will müsste ich ja Affenarme haben. Heute versucht, geht nicht. Aber Ledersitzbezüge müssten das Problem auch beheben. Hätte da welche im Auge als Echtlederbezug...

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