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[Kaufberatung] Motorradkauf - 7 Jahre nach gefährlichem Unfall

Themenstarteram 26. Juni 2015 um 14:10

Hallo zusammen,

ich habe 2005 meinen Führerschein (A&B) gemacht und bin die nächsten Jahre nur sporadisch mit Motorrädern gefahren. 2008 habe ich mir eine 600er GSR (offen) gekauft, die zum Ende der Saison ein unverschuldeter Totalschaden wurde. Ich wurde übersehen, der Fahrer ist abgehauen, aber bis auf eine lädierte Schulter und gebrochene Rippen hatte ich viel Glück.

Seit diesem Unfall bin ich nicht mehr gefahren. Warum? Kein Geld, ich bin mir bewusst mit Anfang 20 viel zu wild gefahren zu sein und die Familie war dagegen. Angst? Nicht direkt, aber es wird sicher ein merkwürdiges Gefühl wieder aufzusteigen. Nun möchte ich wieder loslegen, auch weil mein Vater sich wieder eine Maschine geholt hat. Nur kann mich schwer in eine Richtung einordnen, daher benötige ich eure Hilfe.

Hier die Fakten:

- gefahrene Kilometer mit Motorrädern maximal 3tkm, also Fahranfänger

- gefahrene Kilometer mit PKW knapp 400tkm (Vertrieb)

- Wann soll gefahren werden? Wenn möglichst wenig Leute unterwegs sind, also gerne Sonntags 7 oder 21 Uhr und eigentlich keine größeren Touren, maximal 100km. Kein Weg zur Arbeit, dafür steht der Audi in der Tiefgarage. Ich wohne im Schwarzwald, da brauche ich auch nicht weit weg.

- Vorliebe bei Motorrädern: Naked, gerne ein kleines Windschott, die richtigen Sportler sind mir zu unbequem

- Kein Autobahngebolze -> 100% Landstraße

- Schrauben überlasse ich gerne Anderen

- 1,85m und 78kg

- Budget: Gerne unter 10.000 EUR, aber angesichts der zu erwartenden Fahrleistung sollte auch die Hälfte reichen

Ursprünglich hatte ich 2 Motorräder im Blick: Wieder eine GSR oder eine Kawa Z1000. Nun bin ich aber selbst auf den Trichter gekommen, dass die Z1000 deutlich zu viel ist für den Anfang. Auch finanziell macht es bei meinen wenigen möglichen Ausfahrten wenig Sinn. Bleibt die GSR, die ich mir durchaus wieder hinstellen würde. Leistungsmäßig wäre es wohl vernünftig, das als oberstes Maß anzusehen. Welche Alternativen gibt es denn noch? Ich möchte ungern auf ein ganz altes Bike zurückgreifen, wobei ich abgesehen von ABS keine Argumente hervorbringen kann.

Eine GSR gebe es auch ganz in der Nähe, wobei sie schon relativ viel km runter hat und ich das wenig einschätzen kann: http://home.mobile.de/ZWEIRADCENTERSCHWENNINGEN#des_209919610

Welche Motorräder könnt ihr noch empfehlen?

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36 Antworten

KTM oder Husqvarna Nuda (Letztere wäre mein Favorit). Beide perfekt für den schwarzen Wald und Dein Fahrprofil

Hol dir wieder ne GsR....

die bekommst für wenig Geld ..und da weisst, was du hast..

Die GSR ist aber eine Drehorgel und macht bei nicht entsprechender Drehzahl keinen Spaß.

Dann lieber wie schon gesagt die KTM oder ein Drehmomentmonster wie MT09. Auch die 07er geht sehr gut ab. Sind vom Preis Leistungs Verhältnis meiner Meinung nach die besten Motorräder die Yamahas.

Das Schöne an der 09 ist der Fahrmodus Schalter. So kann die Power gedrosselt werden nach Belieben.

am 28. Juni 2015 um 7:05

Wenn Du eigentlich auf gemütlich stehst, keinen Chopper willst, etwas klassische Optik, dann schau dir die XJR an.

Kein Raserding, richtig Dampf, schaltfaul zu fahren. Fahrwerk ist schnell gemacht (wers braucht), gebraucht ab 4k.

Ich mag die bunten SP-Varianten ab 2001 (Motor Silber). SP sind immer mehrfarbig. Hab ich gefahren. Ohne zu schrauben...

Animiert nicht zum Rasen, man kann auch mal flott Angasen, ist aber kein Supersportler. Und hat ne große fanbase

Ist mal ein Kontrast zu den Kurvenwetzern

Wenn man schonmal nen Unfall hatte, wie sehr schielt man dann in Richtung ABS? ;)

Das wäre zumindest für mich in so einer Situation ein Kaufkriterium.

Gruss

Jürgen

am 29. Juni 2015 um 19:02

Ich habe es nie vermisst. Auch wenn es für wenig Geübte super ist.

Bei aktuellen Maschinen gibt es ein super Gefühl.

Du kannst ja beim ADAC ein Wiedeteondteigertraining machen. Das gibt's mit BMW und da kannst Du ABS ausprobieren. Ist ne super Sache.

Zitat:

@Caravan16V schrieb am 29. Juni 2015 um 08:36:04 Uhr:

Wenn man schonmal nen Unfall hatte, wie sehr schielt man dann in Richtung ABS? ;)

Überhaupt nicht.

Ducati Monster. :)

Themenstarteram 30. Juni 2015 um 11:14

Es wäre jetzt kein hop oder top Argument, aber mehr Sicherheit ist immer gut. Anfangs wäre mir ein "Wheelie"-Schutz sicher wichtiger, aber da muss ich mich wohl nur selbst zurückhalten :)

Wheelie-Schutz? Gute Idee. Da gibt es einmal die mechanische Ausführung, vom Drag-Strip abgekupfert.

http://www.google.fr/imgres?...

 

Ansonsten am besten ein Zündunterbrecher, wenn das Hinterrad schneller als das Vorderrad dreht. Achso, das gibt's ja schon...

nennt sich ASR. Endlich keine Burn-outs mehr...

Zitat:

Achso, das gibt's ja schon...

nennt sich ASR. Endlich keine Burn-outs mehr...

Manchmal auch ATC. :D

Zitat:

@WeWa2 schrieb am 30. Juni 2015 um 12:51:04 Uhr:

Zitat:

Achso, das gibt's ja schon...

nennt sich ASR. Endlich keine Burn-outs mehr...

Manchmal auch ATC. :D

Oder DTC. :):D

am 30. Juni 2015 um 19:13

Manchmal hülfe auch Verstand statt Elektronik.

Ne Bekannte sagt immer, beim Moped fahren es jeder selbst in der Hand, in der rechten.

Zitat:

@JGibbs schrieb am 30. Juni 2015 um 19:13:13 Uhr:

Manchmal hülfe auch Verstand statt Elektronik.

...

Die ganze Elektronik ist nicht dafür da, den Verstand zu ersetzen. Dann wird's tatsächlich gefährlich.

Sie bringt nur einen Mehrgewinn, wenn man sie dazu zusätzlich einsetzt. Und ab und zu hilft sie sogar, wenn beim Fahrer der Verstand mal ausgesetzt hat. Soll ja auch mal vorkommen - natürlich nur bei den Anderen ;)

Motorradfahren ist wie Bogenschiessen.

Pfeil und Bogen war für Dschingis Khan und Robin Hood mal ein sinnvolles Jagd- und Kriegsgerät.

Heute gibt es das Zen-Bogenschiessen in Japan, das olympische High-Tech, die Puristen, die mit Flaschenzug-Bögen jagen,

und die Freizeit-Aktivität in Ferienparks...

Ganz Aussterben wird das Motorradfahren nicht. Dazu ist es zu cool, zu ansprechend. Aber es wird sich in verschiedene

Freizeitaktivitäten aufsplittern, die immer weniger miteinander zu tun haben.

Ich werde weiterhin versuchen, mit einem einfachen Bogen den Pfeil in der Mitte zu spalten...

am 30. Juni 2015 um 21:43

Wenn man on the Edge unterwegs ist, darf der Verstand nicht aussetzen. Sonst ist man schnell over the Edge.

Viele glauben aber leider, dass sie dank der Elektrohelfer alles können.

Aber hier gilt auch: A fool with a tool is still a fool.

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