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13.12.2019 19:14    |    notting    |    Kommentare (102)    |   Stichworte: E-Auto, Gebäudebesitzer, laden, Stromnetzbetreiber, Wallbox

Welche Hindernisse sind dir begegnet, als du eine private Wallbox wolltest bzw. bekommen hast?

Warum Gebäudebesitzer keine Lademöglichkeiten wollen & wie Stromnetzbetreiber Steine in Weg legenWarum Gebäudebesitzer keine Lademöglichkeiten wollen & wie Stromnetzbetreiber Steine in Weg legen

Hallo!

 

Eigentlich beschäftige ich mich gerade als Mieter in einem Mehrparteienhaus damit, wie ich mein nächstes Auto sicher aufladen kann, wenn‘s denn ein E-Auto wird. Ich pendle recht weit (daher bezieht sich "sicher" in der Hauptsache darauf, dass ich wenn ich losfahren will auf jeden Fall genügend Reichweite habe) und will eine AHK um unseren Anhänger ziehen zu können.

Aber je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto besser verstehe ich, warum Gebäudebesitzer inkl. viele Beteiligte in Eigentümergemeinschaften nicht darauf scharf sind, dass es auf ihrem Grundstück Lademöglichkeiten gibt, selbst wenn der Mieter bzw. ETW-Besitzer sie zahlt.

Also ich angefangen habe mich damit zu beschäftigen, war der erste Gedanke, dass der Gebäudebesitzer einfach kein Kabel-Chaos will, weil jeder von einem Elektriker die Kabel irgendwie legen lässt. Evtl. ist ein dickes Kabel und eine Unterverteilung bzw. Platz für zusätzliche Stromzähler erforderlich, da oft genug nicht garantiert ist, dass die Zuordnung Stellplatz/Wohnung so bleibt oder überhaupt so vernünftig realisierbar ist was die Leitungsverlegung angeht. Dann wäre ggf. nämlich eben genau kein dickes Kabel möglich.

Auf jeden Fall müssten solche Dinge wie das dicke Kabel, die Unterverteilung, der Schaltschrank für die Stromzähler usw. auf alle umgelegt werden, auch auf diejenigen die kein Interesse haben. D.h. potenzieller Ärger mit anderen Mietern. Oder einer der Interessenten sagt "zu teuer" und ein anderer sagt (ggf. irgendwann später) "zu schwach ausgelegt".

Der nächste Punkte wurde indirekt gerade schon angesprochen. Der Hausanschluss hat nur eine begrenzte Leistung, die man zum Laden von E-Autos verwenden kann. Je nach dem wieviele Leute ein E-Auto auf dem Grundstück laden wollen, dann das einfach zu wenig sein. Man bekommt auch nicht beliebig viele Stromanschlüsse. Bzw. der Netzbetreiber wird auch nicht beliebig starke Hausanschlüsse machen wollen.

Z. B. mein Netzbetreiber hat in der Preisliste max. 3x200A, also 125kW (wo schon div. Verluste in der Leitung vermutlich drin sind, weil 230V * 3 Phasen * 200A/Phase ein bisschen mehr ergibt).

Dazu kommt noch der Baukostenzuschuss (BKZ). Bei nur max. 3 Wohneinheiten bzw. max. 22kW beträgt er 0EUR. Wenn man den o.g. Anschluss voll ausreizen wollte, wären über 4kEUR fällig. Dazwischen gibt es div. Stufen. Das würde ggf. bedeuten, dass der erste Mieter der das will keinen BKZ bezahlen muss. Kommen weitere Mieter dazu, müsste irgendwann auch der erste (oder alle) plötzlich BKZ zahlen um die Kosten fair zu verteilen.

Beispiel bei dem jeder Mieter 22kW für‘s E-Auto bekommt (wenn noch das Haus dranhängt muss man kommt die dort genutzte Leistung noch dazu bei man muss entspr. der Leistung noch mehr "Mieter" hinzufügen):

- 22kW = 0EUR BKZ

- 44kW = 880EUR BKZ (nächste Grenze = 50kW)

- 66kW = 2112EUR BKZ (nächste Grenze = 78kW)

- 88kW = 3080EUR BKZ (nächste Grenze = 100kW)

D.h. der BKZ pro Mieter beträgt bei einem Mieter 0EUR, bei zwei 440EUR, bei drei 704EUR und bei vier 770EUR. Es wird also in dieser Hinsicht vor allem für den ersten Mieter immer teurer je mehr Stromverträge mit Endkunden über den Anschluss gemacht werden (unter der Annahme, dass der Vermieter den Hausanschluss an sich hat machen lassen und dass das schon auf alle umgelegt wurde, wie das auch bei den Hausanschluss für die Stromanschlüsse in den Wohnungen üblich ist). D.h. der Vermieter müsste wenn der Hausanschluss stärkere Sicherungen bekommen, weil mehr Leistung von anderen gewünscht ist, beim ersten Mieter den BKZ-Anteil eintreiben. Bzw. wenn er das gleich von vornherein anhand des Worst-case-Szenarios tut, gibt‘s auch wieder Mecker vom ersten Mieter, weil das ja keine real entstandenen Kosten sind usw.

 

Dazu kommt noch eine weitere Grenze. Die meisten Stromzähler vertragen nämlich keine 125kW. Bei meinem Stromnetzbetreiber bedürfen mehr als 50A, also ca. 30kW (nur ein Viertel der 200A die man durchaus als Hausanschluss bekommen könnte!) einer besonderen Genehmigung und ggf. auch besonderen Stromzählern, wenn man ohne Wandlermessung (halbindirekte Messung) mit einem Messwandler auskommen will. Letzteres bedeutet schnell mal Kosten im 4stelligen Bereich. Desweiteren gibt es Einschränkungen wo man diese Dinger hinsetzen darf. Z. B. bei meinem Stromnetzbetreiber steht da, dass Heizöl-Lagerräume mit >5m³ verboten sind und selbst darunter gibt‘s noch Einschränkungen. Aufzugsräume sind verboten, Wohnbereiche auch, feuchte/nasse Räume nur bis Spritzwasser nach IP X4 (also nicht draußen) uvm. Diese Gerätschaften belegen inkl. Zugang schnell mal mehrere m² die auch irgendwie bezahlt werden müssen.

(Anmerkung: Der BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V) sieht in seinen Musterbedingungen übrigens eine Grenze von 63A vor. Kann also je nach Stromnetzbetreiber verschieden sein.)

 

Apropos Lastmangement & Co.: Das örtliche E-Werk bietet Komplettpakete mit Lastmanagement Abrechnung auf die einzelnen Nutzer usw. Aber mir wurde auf Nachfrage explizit gesagt, dass es nicht möglich ist, mehrere Garagen ggf. auf mehrere Stromzähler aufzuteilen, um die teure Geschichte mit der Wandlermessung (s.o.) zu umgehen. Kann ich allerdings soweit ich mich mit der Technik auskenne nicht nachvollziehen.

 

Auf jeden Fall sind 11kW in meinem Fall für mich sehr grenzwertig, da ich relativ weit pendel und manchmal erst sehr spät heimkomme, aber trotzdem morgens recht früh losfahren muss auch wegen dem Staufaktor. Drei Garagen mit jeweils 11kW wären da schon extrem hart an der Grenze mit der Wandlermessung. Bzw. wenn das Lastmanagement zu sehr drosselt, weil gerade zuviele laden (oder jemand bevorzugt wird), wird ggf. am nächsten morgen jmd. mit nicht ausreichender Reichweite dastehen bzw. sich nicht ganz zu Unrecht beschweren. Das mit der zu geringeren Reichweite betrifft sehr wahrscheinlich diejenigen, die am weitesten fahren müssen. Meiner Erfahrung nach wird in der Hauptsache deswegen soweit gefahren, weil die Leute Druck von der Arbeitsagentur bekommen z. B. wegen (Ketten-)Zeitverträgen nie wissen ob‘s sich lohnt umzuziehen usw. Und Zeitvertrag heißt auch, dass man einfach ohne Begründung nicht verlängert werden kann, wenn man nach Meinung des Chefs zu oft zu spät kam. Dazu kommt wegen der langen Strecke noch die Staugefahr. Mir ist es schon mehrfach passiert, dass obwohl ich normalerweise schon 1-1,5h vor Beginn der Kernzeit auf der Arbeit bin wegen Stau zu spät kam. Einige Leute sind nicht mal solche Frühaufsteher wie ich. Da kann man nicht auch noch den Fall brauchen, dass der Akku nicht gut genug geladen ist. Es ist so schon schwierig ein bezahlbares E-Autos zu finden, mit dem man zwei Tage so eine Strecke pendeln kann um eben solche Probleme zu überbrücken Dazu kommen noch Stromausfälle seitens des Stromnetzes (hatten wird dieses Jahr schon 2x in der Stadt und es war beides Mal nicht mal die Folge von Sturm oder so), Software-Bugs im Bereich EVSE <-> Auto (evtl. auch Hardware-Bugs) usw.

 

Nun nehmen wir mal an, der Mieter hat nun alle diese Hürden überwunden und hat nun seine eigene Lademöglichkeit. Spätestens dann muss man regelmäßig über das Thema Sicherheit nachdenken. Z. B. muss man aufpassen, dass das Kabel keine Stolperfalle darstellt. In einer Einzel-/Doppelgarages sollte das in der Praxis weniger problematisch sein, da kein "Besucher-Durchgangsverkehr". Je muss man aber mal an Parkhäuser oder Stellplätze im Hof denken. Je nach dem wie die Fahrzeuge stehen und die Fußgängerwege sind, kann das ein Problem sein.

Was elektrische Sicherheit angeht gibt‘s eine Pflicht, solche elektrischen Geräte die der Benutzer in die Hand nehmen darf, mind. 1x/Jahr zu prüfen (bei fest installierter Infrastruktur gelten etwas andere Regeln). Dazu braucht man einen entspr. ausgebildeten Menschen mit einer elektrotechnischen Ausbildung. Ein Elektrotechniker oder selbst Elektrotechnik-Ingenieur, der keine entspr. Unterweisung bekommen hat bzw. das nicht regelmäßig macht bzw. sich was das Thema angeht auf dem laufenden hält, darf das nicht machen. Von den benötigten Geräten mal ganz abgesehen.

 

Im Zweifelsfall hat zunächst der Vermieter den Ärger, weil das Opfer meist nicht wissen kann wie die Zuständigkeiten sind bzw. der Vermieter zunächst haftet und denjenigen dann in Regress nehmen kann. Im dümmsten Fall ist der Mieter der diese Installationen veranlasst hat nicht mehr greifbar bzw. der Vermieter muss die Sachen auf eigene Kosten entfernen lassen, weil der Nachmieter z. B. nur eine CEE-Steckdose will...

Für so eine elektrische Prüfungen wird übrigens ein Betrag im oberen 2stelligen bis unteren 3stelligen Bereich fällig - jedes Jahr pro AC-Wallbox/-Ladesäule (bei DC-Lademöglichkeiten ist das deutlich teurer als bei AC).

 

Aufgrund dieser drohenden Probleme und Risiken kann ich es durchaus verstehen, wenn Vermieter nicht scharf auf Lademöglichkeiten sind. Auch hinsichtlich Laternenparker, leichtere Nutzung von Konkurrenzangeboten weil‘s sich eher lohnt dort kurz eine Pause zum Laden zu machen & Co. finde ich es besser, wenn innerorts analog zu Tankstellen mit richtig hohen Leistungen geladen werden kann. Diese Lademöglichkeiten werden auch auch effizienter genutzt, trotz evtl. sogar pro kW gebotener Leistung höherer Kosten für den Ladesäulen-Betreiber.

Auch interpretiere ich solche Aussagen wie "Das deutsche Stromnetz wird die Mio. von E-Autos versorgen können" nun deutlich kritischer als vor meinen Recherchen.

 

PS: Gerade von heute: https://www.electrive.net/.../

Zitat:

WEG-Reform wird frühestens 2020 beschlossen

Hat Dir der Artikel gefallen? 9 von 11 fanden den Artikel lesenswert.

16.12.2019 08:10    |    Bayernlover

Zum Thema selbst kann ich wenig beitragen, da ich keinen Hybriden oder E-Auto habe.

 

Was mir aber auffällt: wenn @Zimpalazumpala schreibt, dass die Schwarz-Gruppe in Zukunft (!) alle Filialen ausstatten wird (!!!) und @notting dann entgegnet, dass ja sein Kaufland heute (!) keine Ladesäulen besitzt, habe ich so eine Vorahnung, was ich vom Rest des Artikels halten kann.


16.12.2019 09:30    |    Zimpalazumpala

"Mein" Kaufland hat auch noch keine Lader, da freue ich mich jetzt ja schon drauf. Bei mir ist das Glas halt eher halb voll, als halb leer. Kaufland in Bad Neustadt an der Saale besitzt definitiv eine Ladestation. Die (und viele andere Kaufland Läden) sind auch in GE gelistet, mit Ladelogs ... also funktionieren sie sogar. 50 kWh Tripplelader. Trotzdem würde ich sie bei einer Routenplanung nur anfahren, wenn ich einen Plan B habe, da gut frequentiert und auch manchmal zugeparkt.

Aber, um zum Artikel zurück zu kommen: alleine dass man nur negative Punkte abstimmen kann, gibt schon eine gewisse Grundtendenz vor.


16.12.2019 10:07    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@BiDiLa schrieb am 16. Dezember 2019 um 07:37:18 Uhr:

Wenn Verbrenner-Fahrer über E-Autos und Ladeinfrastruktur diskutieren hat das ungefähr das Niveau des Hundegebells vor dem Siamkater auf der Mauer.

...

So hart würd ich da pauschal nicht urteilen wollen.

 

Jeder, der heute schon elektrisch fährt, war irgendwann auch in der Situation, einen mehr oder weniger passenden Verbrenner zu haben, und den gewöhnt zu sein.

Jeder von "uns" musste sich dann gedanklich erst einmal mit dem Thema BEV vertraut machen, und wenn ich von mir ausgehe, dann wette ich mal, dass jeder, der schon umgestiegen ist (wenn es nicht gerade "nur" der Drittwagen als Spaßmobil war), sich genau mit diesen Gedanken getragen hat:

- kann der Karren wirklich meine Strecken bewältigen (vom Verbrenner kennt man kein Reichweitenproblem, aber man hat gehört, dass es viel länger dauert, einen Akku zu "tanken")

- ist denn sichergestellt, dass ich immer Zugang zu Strom habe (man hört ja immer wieder, dass es absolut notwendig ist, die Dinger ständig irgendwo einzustöpseln)

- kann ich mir diesen enormen Zeitaufwand überhaupt erlauben (man hat gehört, man muss schleichen, um Reichweite zu haben, und dann muss man ewig laden, bevor es weiter geht)

- und überhaupt, ist das nicht massiv teurer, als weiter zur Tankstelle zu fahren (wirklich bekannt gemacht werden ja nur die Anbieter, die sich nicht gerade durch annehmbare Preise auszeichnen)

 

"Wir" haben uns getraut, über diese Hürden zu springen, in der Hoffnung/in dem Glauben, dass es schon nicht so schlimm werden wird. Und erst dann konnten wir die Erfahrungen machen, die uns heute die Gewissheiten zu vielen dieser Themen geben. Allzu schnell vergessen wir dabei, dass es für über 95% der Autofahrer absolutes Neuland ist, dass da, anders als für uns, nichts in Fleisch und Blut ist.

 

Darum werbe ich dafür, auch bereits 100 mal gestellte Frage mit Ruhe und Fakten zu beantworten, nicht mit Polemik oder persönlichen Anfeindungen, auch, wenn die Fragen aus unserer Sicht lächerlich oder belanglos, oder schon tot diskutiert scheinen. Reichen wir lieber die Erfahrungen, die wir haben, möglichst emotionslos weiter. Ich hätte mich gefreut, wenn ich bei meiner Entscheidung schon so viele "Erfahrenere" hätte fragen können, wie es bei ihnen läuft.

 

Ich glaube, die meisten Fragen nicht aus böser Absicht, sondern weil E Mobilität zum Teil wirklich ein völlig anderes Konzept ist, als Verbrenner fahren.


16.12.2019 12:43    |    MichaelN

Wir zeihen auch demnächst in unsere eigene Wohnung in einem neuen 14 Parteien MFH. Auf meine Bitte eine Wallbox mit 22kW in meiner Garage zu installieren wurde mir dann auch geantwortet, das würde nur funktionieren, wenn ich der einzige bliebe. Wenn noch ein paar andere das wollen, dann reicht die Leistung des Hausanschlusses nicht aus. Kompromiss ist, das man mir zumindest ein entsprechend ausgelegtes Kabel verlegen wird, aber es wird erstmal nciht belegt.

 

Der nächste Knackpunkt: die Lademöglichkeit in der Garage nutzt mir eigentlich nichts. Dort steht mein Cabrio drin und ich habe keine Lust das auch nur alle 2-3 Tage raus zufahren um den e-Wagen zum laden anzuschließen. Einmal davon abgesehen, das der Wagen im Winter nicht angemeldet ist und gar nicht draußen rum stehen darf. Vor der Garage zum Laden stehen bleiben geht auch nicht.

 

Also was bleibt? WEG und Energieversorger üerzeugen vor dem Haus auf mehr oder weniger öffentlichem Grund ein paar Säulen zu installieren, die alle nutzen können?! Wer hat DAMIT schon Erfahrungen?


16.12.2019 13:53    |    camper0711

Zitat:

@hd311 schrieb am 13. Dezember 2019 um 21:21:13 Uhr:

Lösung ohne ImmoKauf:

...

oder einen SION kaufen, der läd sich selbst wenn die Sonne scheint,

kannst Du da bitte ein KONKRETES Angebot verlinken?

(eines real verfügbaren Fahrzeugs!)

 

oder laberst Du einfach gerne inhaltsfreien Schwachsinn?


16.12.2019 20:17    |    notting

Zitat:

@Bayernlover schrieb am 16. Dezember 2019 um 08:10:15 Uhr:

Zum Thema selbst kann ich wenig beitragen, da ich keinen Hybriden oder E-Auto habe.

 

Was mir aber auffällt: wenn @Zimpalazumpala schreibt, dass die Schwarz-Gruppe in Zukunft (!) alle Filialen ausstatten wird (!!!) und @notting dann entgegnet, dass ja sein Kaufland heute (!) keine Ladesäulen besitzt, habe ich so eine Vorahnung, was ich vom Rest des Artikels halten kann.

Nochmal ganz langsam für dich: Andere nächstgelegene Kaufland-Filialen bei uns in der Gegend haben das schon. Ich habe ganz klar Indizien dafür vorgebracht, dass das damit zutun haben könnte, dass das Kaufland bei uns nur Mieter ist. Mir ist auch nix bekannt, dass Gewerbe-Immobilien-Mieter das Recht bekommen sollen auf dem Kundenparkplatz der eben für alle Kunden aller Läden dort ist (also != dem entspr. Mieter zugewiesene Parkplätze) Ladesäulen aufzustellen.

 

notting


16.12.2019 20:33    |    notting

Zitat:

@MichaelN schrieb am 16. Dezember 2019 um 12:43:10 Uhr:

Der nächste Knackpunkt: die Lademöglichkeit in der Garage nutzt mir eigentlich nichts. Dort steht mein Cabrio drin und ich habe keine Lust das auch nur alle 2-3 Tage raus zufahren um den e-Wagen zum laden anzuschließen. Einmal davon abgesehen, das der Wagen im Winter nicht angemeldet ist und gar nicht draußen rum stehen darf. Vor der Garage zum Laden stehen bleiben geht auch nicht.

Letzteres wäre in meinem Fall meist nicht mal das Problem - wenn meine Garage nicht gerade mal wieder spontan über mehrere Wochen nicht zugängl. wäre wg. Bauarbeiten :mad:

 

Aber generell denke ich auch eher über mobile EVSE nach:

- Du kannst sie leichter mitnehmen wenn du mal umziehst oder woanders laden musst.

- Du kannst sie leichter austauschen wenn du z. B. plötzl. ein Fahrzeug (auch z. B. eines Gasts) hast, was z. B. über Typ2 nur arschlangsam lädt, aber über CCS deinen Stromanschluss dort ausreizen könnte (z. B. eben 22kW). Haken: Ein mobiler 20kW CCS-Lader kostet heute locker mal 8kEUR (selbst China-Hersteller über osteuropäischen Importeur...). Dann bringt er dir aber ggf. auch unterwegs was, wenn z. B. nur Typ2 vorhanden ist und dein Auto so nur <=11kW kann, aber über CCS mehr.

- Du kannst das Kabel (vor der EVSE) eher verlängern wenn das zu ladende Fahrzeug eben nicht in bzw. direkt vor die Garage gestellt werden kann. Haken: Dann kann man meist aber auch nicht die Garage abschließen...

 

Haken:

- Spätestens wenn an einer Stelle CEE ist (oder gar Schuko), kann man die Verbindung einfach trennen, wenn ein Fremder drankommt (weil z. B. nicht verschlossene Garage).

- Teurer als eine Wallbox mit den gleichen Features.

- IIRC auch schlechter bis nicht versichert (fest montierte Sachen gehen IIRC über die Gebäude-Versicherung ohne nennenswerte Begrenzungen (zumindest wenn man es nach der Montage der Versicherung meldet, kann dann eben auch mehr Versicherung kosten), Auto-Zubehör im Auto ist aber meist nur sehr begrenzt versichert).

- Wallboxen haben eher einen Nutzungsschutz drin (vor Missbrauch durch Fremde) als CEE-Dosen. Denke da auch an CEE-Dosen, wo

- Meist kein Lastmanagement vorgesehen?

 

notting


17.12.2019 08:00    |    Tillamook

Herzlichen Dank an viele Beteiligte in diesem Blog! Klasse Unterhaltung hier, richtig was zum lachen :)

 

Da kosten V8 und Zoe gleich viel im Unterhalt, da reichen fast 70 kWh über Nacht nicht für den nächsten Arbeitstag aus, und überhaupt sind 11 kW Ladeleistung ja nix. :D Fehlt nur noch die "Ich fahre mit 250 km/h und Anhänger täglich über die Autobahn zur Arbeit" Fraktion. Mein Tag hat 24h, aber der Arbeitstag einiger hat anscheinend schon 25h. Da ist natürlich keine Zeit zum laden.

 

Ich sag nur: 0,88€ / 100km und 2,3 kW Ladeleistung, reicht für 25.000km pro Jahr. Eigene, real existierende Erfahrung.


17.12.2019 11:58    |    camper0711

Zitat:

@Tillamook schrieb am 17. Dezember 2019 um 08:00:00 Uhr:

Ich sag nur: 0,88€ / 100km und 2,3 kW Ladeleistung, reicht für 25.000km pro Jahr.

bei 15 kWh/100 km ist das ein Strompreis von knapp 6 Cent/kWh ...

 

wo bekommt man so billigen Strom?


17.12.2019 12:32    |    Autoliebhaber3

Hallo alle zusammen,

ich denke Ihr könnt mir sicherlich die Nachvollgende Frage beantworten.:

 

In meinem Sicherungskasten befinden sich viele 16A Sicherungen.

Auf eine habe ich mir ein Kabel zur Garage/Stellplatz legen lassen.

Für den Fall das ich an der dort befindlichen HaushaltsSteckdose efektiv 3kW ziehen kann ohne das die

Sicherung rausfliegt (hab mal grosse Verluste gesezt 200V X 15Ah ) .

Wie weit kann ich mit der 8 Stunden Ladung dann in etwa (min.-Max.) Fahren?

Ist es schon standart das ich die Ladestromstärke begrenzen kann, so wie es zu meinen verhältnissen passt ?

(damit die Sicherung nicht rausfliegt)


17.12.2019 13:23    |    Zimpalazumpala

Zitat:

@camper0711 schrieb am 17. Dezember 2019 um 11:58:28 Uhr:

Zitat:

@Tillamook schrieb am 17. Dezember 2019 um 08:00:00 Uhr:

Ich sag nur: 0,88€ / 100km und 2,3 kW Ladeleistung, reicht für 25.000km pro Jahr.

bei 15 kWh/100 km ist das ein Strompreis von knapp 6 Cent/kWh ...

 

wo bekommt man so billigen Strom?

Mit einer Schnittmenge, wenn öfters kostenfrei geladen wird. Ich liege aktuell bei ca 3 Cent/ kWh über 12.000 km.


17.12.2019 13:29    |    Zimpalazumpala

Zitat:

@Autoliebhaber3 schrieb am 17. Dezember 2019 um 12:32:20 Uhr:

Hallo alle zusammen,

ich denke Ihr könnt mir sicherlich die Nachvollgende Frage beantworten.:

 

In meinem Sicherungskasten befinden sich viele 16A Sicherungen.

Auf eine habe ich mir ein Kabel zur Garage/Stellplatz legen lassen.

Für den Fall das ich an der dort befindlichen HaushaltsSteckdose efektiv 3kW ziehen kann ohne das die

Sicherung rausfliegt (hab mal grosse Verluste gesezt 200V X 15Ah ) .

Wie weit kann ich mit der 8 Stunden Ladung dann in etwa (min.-Max.) Fahren?

Ist es schon standart das ich die Ladestromstärke begrenzen kann, so wie es zu meinen verhältnissen passt ?

(damit die Sicherung nicht rausfliegt)

Das ist ein einfaches Rechenbeispiel:

Nimm einen Verbrauch zwischen 15-20 kWh/ 100 km an.

In 8 h kannst du 8 x 3 kW laden. Den Rest kannst du dir selbst ausrechnen.

Der BMW Notladeziegel lässt sich in der Ladeleistung 3 x begrenzen, bei Tesla kann man die Ladeleistung über das Fahrzeug vorgeben.


17.12.2019 13:55    |    Autoliebhaber3

Super, dann komme ich mit einer einfachen Steckdose immer 100km weit und der Accu hat ne lange Lebenszeit dafür ( zumal der Accu dann immer noch Reserven hat beim Abstellen ).

 

Also "notting",

Du brauchst bei Deinem nechsten Vermieter einfach nicht so viel erzählen.

Sondern lediglich Ihm schreiben, das Du auf eigene Kosten Dir eine Abschließbare Steckdose verlegst. Zusätzlich bietest Du Ihm an nach Deinem auszug Sie Ihm zu überlassen oder wieder Abzubauen.

 

Meistens ist es doch der Grund warum Vermieter etwas nicht möchten, weil der Mieter Ihnen nicht sagen will, das Er alles aleine machen lest und für den Vermieter nur Vorteile, ohne das Er etwas dazutuhen muss, entstehen.

 

Absolut Geil: Tolles Auto und 5.- Euro Ökostrom für 100km


17.12.2019 15:26    |    Tillamook

Wie komme ich auf 0,88€ / 100 km ?

 

- Kostenlos laden (Kaufland, Ikea, Lidl)

- Flatrate laden (15€ / Monat)

 

...und selbst wenn ich nur zuhause für 28ct / kWh laden würde, liege ich in den Betriebskosten immernoch 2/3 unter einem Benziner. Das ist auch der Grund, warum unser erst letztes Jahr angeschaffter Focus Diesel wieder weg soll. Ich habe aufs (Wortspiel :D ) Geld verbrennen keine Lust mehr, die Unterhaltskosten beim Verbrenner sind mir einfach zu teuer.

 

Hab dieses Jahr fast 25.000 km rein elektrisch hinter mir. Bin nicht erfroren, nicht liegen geblieben und die Lichter wurden auch nicht dunkel. Die Karre trägt sich im Unterhalt durch die Pendlerpauschale schon von alleine... *hust* denkt mal drüber nach.


17.12.2019 15:31    |    Twinni

Könnte man die Auswahl oben noch ergänzen mit einer 5. möglichen Antwort: "Ich hatte überhaupt keine Probleme"?


17.12.2019 15:35    |    BenutznameSchonVergeben

Zitat:

@MichaelN schrieb am 16. Dezember 2019 um 12:43:10 Uhr:

Wir zeihen auch demnächst in unsere eigene Wohnung in einem neuen 14 Parteien MFH. Auf meine Bitte eine Wallbox mit 22kW in meiner Garage zu installieren wurde mir dann auch geantwortet, das würde nur funktionieren, wenn ich der einzige bliebe. Wenn noch ein paar andere das wollen, dann reicht die Leistung des Hausanschlusses nicht aus. Kompromiss ist, das man mir zumindest ein entsprechend ausgelegtes Kabel verlegen wird, aber es wird erstmal nciht belegt.

 

Der nächste Knackpunkt: die Lademöglichkeit in der Garage nutzt mir eigentlich nichts. Dort steht mein Cabrio drin und ich habe keine Lust das auch nur alle 2-3 Tage raus zufahren um den e-Wagen zum laden anzuschließen. Einmal davon abgesehen, das der Wagen im Winter nicht angemeldet ist und gar nicht draußen rum stehen darf. Vor der Garage zum Laden stehen bleiben geht auch nicht.

 

Also was bleibt? WEG und Energieversorger üerzeugen vor dem Haus auf mehr oder weniger öffentlichem Grund ein paar Säulen zu installieren, die alle nutzen können?! Wer hat DAMIT schon Erfahrungen?

Alter Schwede, das sind ja gnadenlose Luxusprobleme! Bis vor anderthalb Jahren stand auch mein Spaßauto immer in der Garage, jetzt ist es der eGolf. Dann musst halt ne Plane kaufen, das Auto ganzjährig anmelden und schon ist die Garage frei.

 

Wie andere mit praktischer e-Auto Erfahrung bereits geschrieben haben: Lasst euch von solchen Blogartikeln nicht verunsichern! In 18 Monaten Elektromobilität hatten wir morgens nie Probleme mit dem Füllstand des Akkus! Und das ohne Wallbox, ohne Starkstrom-Schnickschnack, mit einer Schuko-Steckdose und dem 0€-Ladegerät von VW.

 

Auch einige Wochen ohne Garage konnten wir überbrücken: Kabeltrommel hilft. Den Stecker hat uns nachts keiner ausgesteckt.


17.12.2019 16:03    |    garrettv8

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 16. Dezember 2019 um 10:07:33 Uhr:

Ich glaube, die meisten Fragen nicht aus böser Absicht, sondern weil E Mobilität zum Teil wirklich ein völlig anderes Konzept ist, als Verbrenner fahren.

Das Problem ist doch das in Deutschland alles über einen Kamm geschert wird. Allen voran die Regionalen & finanziellen Verhältnisse der Menschen.

Ein Ballungszentrum/Großstadt ist nunmal etwas ganz anderes als das platte Land.

Ebenso ist eine Familie mit wenig Geld, 2 Kindern in einer Strukturschwachen Region nicht vergleichbar mit dem erfolgreichen Unternehmer in Hamburg. Auf dieser Grundlage kann ich aber keine extrem teure Mobilitätsform mit der Zwangskeule einführen wollen. Dazu sind die Unterschiede zu groß und die Anforderungen der Menschen zu weit auseinander. Aber das Land lebt nunmal von & mit der Mobiliät des Einzelnen.

 

Ich wohne zb. ländlich und hier ist man unverzichtbar auf das Auto angewiesen.

Hier geht nichts ohne weder Einkaufen, noch Arzt oder Arbeit. Der aktuelle Verbrenner deckt das finanziell tragbar ab bei maximaler Flexibilität im Nutzungsverhalten. Ich fahre nie besonders teure Autos als Alltagsfahrzeuge idR. max 10k€. was auch völlig ausreicht, die werden repariert und so günstig wie möglich am laufen gehalten. Und da sind wir auch schon beim entscheidenten Punkt.

Ich hätte zwar die Möglichkeit (EFH 42kW HA) ein E-Fahrzeug zu kaufen und daheim zu Laden> aber die Frage ist doch schlicht: Warum?! Warum in 3 Teufels Namen sollte ich ein dermaßen teures Fahrzeug (40-100.000€) für den Alltagseinsatz kaufen ,was nichtmal ansatzweise meinen Anforderungen genügt ?! Dazu gibt es absolut keinen Grund. Hinzu kommt eine Einschränkung des Nutzungsverhaltens über den Ladezwang die es beim Verbrenner in der Form einfach nicht gibt. Den tanke ich in 5min. auf dem Arbeitsweg voll, ziehe die Karte an der Zapfe durch- fertig.

Das ganze ist schlicht zu teuer & obendrein umständlich weil ich mich nach der Technik richten müßte. Ich gebe doch nicht irrwitzige Summen für etwas aus das mir persönlich nur Nachteile beschert :o

 

Völlig anders sieht das natürlich bei einem Stadtbewohner aus der alles zum Leben vor der Nase hat , täglich nur wenig fährt & mit lokaler Emissionsfreiheit noch seinen Beitrag leistet zur sauberen Stadtluft. Der kann und soll das gerne fahren wenn er möchte.

Ebenso bei jemandem den Geld nicht juckt oder oder oder...

 

Aber das was die Politik gerade macht ist einfach keine Lösung , anstatt Vielfalt zuzulassen wird sozialistisch beschlossen. Danke hatte ich schonmal.:(


17.12.2019 17:06    |    BaldAuchPrius

Auch dir antworte ich gern

Zitat:

@garrettv8 schrieb am 17. Dezember 2019 um 16:03:53 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 16. Dezember 2019 um 10:07:33 Uhr:

Ich glaube, die meisten Fragen nicht aus böser Absicht, sondern weil E Mobilität zum Teil wirklich ein völlig anderes Konzept ist, als Verbrenner fahren.

Das Problem ist doch das in Deutschland alles über einen Kamm geschert wird. Allen voran die Regionalen & finanziellen Verhältnisse der Menschen.

Ein Ballungszentrum/Großstadt ist nunmal etwas ganz anderes als das platte Land.

Ebenso ist eine Familie mit wenig Geld, 2 Kindern in einer Strukturschwachen Region nicht vergleichbar mit dem erfolgreichen Unternehmer in Hamburg. Auf dieser Grundlage kann ich aber keine extrem teure Mobilitätsform mit der Zwangskeule einführen wollen. Dazu sind die Unterschiede zu groß und die Anforderungen der Menschen zu weit auseinander. Aber das Land lebt nunmal von & mit der Mobiliät des Einzelnen.

Sorry, niemand fordert, dass zum Stichtag 1.1.2020 jeder und alle nur noch elektrisch fahren.

Deine einkommensschwache Familie mit den 2 Kids hat auch bisher keine Neuwagen gekauft, sondern gebrauchte. Warum hast du was dagegen, dass Neuwagenkäufer und Leaser eben BEV nehmen, die dann in 3 bis 5 Jahre zu für die Familie erschwinglichen Gebrauchten werden?

 

Zitat:

Ich wohne zb. ländlich und hier ist man unverzichtbar auf das Auto angewiesen.

Hier geht nichts ohne weder Einkaufen, noch Arzt oder Arbeit. Der aktuelle Verbrenner deckt das finanziell tragbar ab bei maximaler Flexibilität im Nutzungsverhalten. Ich fahre nie besonders teure Autos als Alltagsfahrzeuge idR. max 10k€. was auch völlig ausreicht, die werden repariert und so günstig wie möglich am laufen gehalten. Und da sind wir auch schon beim entscheidenten Punkt.

Ich hätte zwar die Möglichkeit (EFH 42kW HA) ein E-Fahrzeug zu kaufen und daheim zu Laden> aber die Frage ist doch schlicht: Warum?! Warum in 3 Teufels Namen sollte ich ein dermaßen teures Fahrzeug (40-100.000€) für den Alltagseinsatz kaufen ,was nichtmal ansatzweise meinen Anforderungen genügt ?! Dazu gibt es absolut keinen Grund. Hinzu kommt eine Einschränkung des Nutzungsverhaltens über den Ladezwang die es beim Verbrenner in der Form einfach nicht gibt. Den tanke ich in 5min. auf dem Arbeitsweg voll, ziehe die Karte an der Zapfe durch- fertig.

Das ganze ist schlicht zu teuer & obendrein umständlich weil ich mich nach der Technik richten müßte. Ich gebe doch nicht irrwitzige Summen für etwas aus das mir persönlich nur Nachteile beschert :o

Ich wohne auch ländlich, und hab nicht so einen "luxuriösen" Stromanschluss zur Verfügung... brauche ich auch nicht (obwohl ich seit September 18 60.000 km mit dem BEV gefahren bin), die 2 kW reichen.

 

Du bist also der klassische Gebrauchtkäufer... und, warum beschwerst du dich dann heute, wo es doch darum geht, dass der Anteil der BEV an den Neuwagen wachsen soll... im Lauf der Zeit werden die dann auch alt, sodass sie in dein Preisraster passen, wo ist das Problem?

 

Du hast die Gelegenheit für einen großzügig dimensionierten Anschluss... was kommst du mir mit Ladezwang? "Dein" BEV stünde jeden morgen voll geladen vor deiner Tür, und wenn du nicht täglich >200 km fahren musst, müsstest du selbst mit BEV der letzten Generation so gut wie nie wo anders als daheim laden.

 

Deine Anforderungen... ja, was sind denn deine Anforderungen?: Mindestens 2 Tonnen "Schutzblech" drumrum, wenigstens 400 PS, auf jeden Fall mindestens 250 km/h schnell, 7 Sitze plus riesen Kofferraum, dazu Anhängelast von wenigstens 3 Tonnen für den Anhänger, den du täglich brauchst?

 

Zitat:

Völlig anders sieht das natürlich bei einem Stadtbewohner aus …

Stimmt, der hat eher selten Strom am Stellplatz daheim

 

Zitat:

Ebenso bei jemandem den Geld nicht juckt oder oder oder...

du, in den letzten Jahren, das kannst du nicht im Bewusstsein haben, klar, lag der durchschnittliche KFZ Neu Preis bei rund 40.000€, und die Generation BEV, die jetzt kommt/schon da ist, beginnt bei 19.000 plus Akkumiete (Zoe), geht zu Modellen zwischen 35 und 40 tsd, und hat nach oben keine Grenze... Verbrenner auch nicht, aber da führe ich auch nicht den neuesten Maybach an, um zu argumentieren, dass Verbrennerautos zu teuer sind.

 

Zitat:

Aber das was die Politik gerade macht ist einfach keine Lösung , anstatt Vielfalt zuzulassen wird sozialistisch beschlossen. Danke hatte ich schonmal.:(

Hatte ich auch. Allerdings scheinst du an dieser Stelle ein wenig andere Erlebnisse gehabt zu haben als ich.

 

Also im Sozialismuuuuß gab es bei Tabus und Verboten keine Fristen, da wären die Verbrenner von heute auf morgen verboten worden, und zwar alle, auch die Bestandsfahrzeuge.

So lange Fristen... und verboten werden erst einmal nur reine Verbrenner... wenn du weiter Knalltreiblinge willst, die Hybriden bleiben dir mit "BrummBrumm" doch erhalten. Und schon zugelassene Autos können unbegrenzt weiter genutzt werden … was willst du?

 

Es ist auch verboten, Batteriesäure in die Kanalisation zu kippen …. böser Sozialismuuuuß ;)


17.12.2019 17:38    |    Autoliebhaber3

Ich denke auch das der Ladevorgang an einer Kraftstoff Tanke in dem sinne länger dauert,

als daheim ein Stecker An-und-Ab zu stecken.

Es sei denn man glaubt man muss daneben stehen bleiben wie beim Zapfhan.

Auserdem braucht man hier nichtmal zusätzlich an der Tanke anhalten.

 

Ich wohne auch Ländlich und gerade da kommt mir ein E-Auto Praktisch sinvoll vor.

bis auf ausnahme eines Urlaubs.


17.12.2019 17:44    |    a3Autofahrer

Zitat:

@Autoliebhaber3 schrieb am 17. Dezember 2019 um 17:38:00 Uhr:

Es sei denn man glaubt man muss daneben stehen bleiben wie beim Zapfhan.

Zapfhahn? Ist doch kein Bier! Beim Bier will man ja die Blume bauen, aber an der Tanke sind die Zapfpistolen im "Dauerfeuermodus" (einrasten lassen) nutzbar. :D

 

Beim Krafstoff tanken muss dann keiner daneben stehen und sich mit tiefen Atemzügen die Dröhnung geben. :D


17.12.2019 17:50    |    camper0711

Zitat:

@Tillamook schrieb am 17. Dezember 2019 um 15:26:22 Uhr:

Wie komme ich auf 0,88€ / 100 km ?

 

- Kostenlos laden (Kaufland, Ikea, Lidl)

- Flatrate laden (15€ / Monat)

 

...

das einem der Strom "geschenkt" wird, wird nur solange gehen, bis E-Autos ausreichend weit verbreitet sind, so dass die Kosten (des Stromverschenkers) den Werbe- bzw. Imagewert der Aktion übersteigen ;)

 

LANGFRISTIG kann

 

1. E-Mobilität nur im Kontext einer "Energiewende" sinnvoll sein, wenn hierfür "Überschussstrom" verwendet wird - sprich: wenn permanent einige Millionen E-Autos (bzw. jedes E-Auto viele Stunden am Tag) am Netz hängt, um verbraucherseitig die nach Sonnenstand und Witterung schwankende Einspeisung zu puffern!

 

2. nur dieser "Überschussstrom" für wenige Cent/kWh verramscht werden

 

jetzt-und-sofort-Aufladungen (nach Sonnenuntergang/wenn gerade 10.000.000 Hausfrauen den Herd einschalten) für die EXTRA Strom erzeugt werden muss, können auf Dauer nur zu gehobenen Preisen laufen ;)


17.12.2019 18:15    |    garrettv8

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Dezember 2019 um 17:06:38 Uhr:

Sorry, niemand fordert, dass zum Stichtag 1.1.2020 jeder und alle nur noch elektrisch fahren.

Zitat:

Und schon zugelassene Autos können unbegrenzt weiter genutzt werden

dazu brauch es auch keinen Stichtag..das wird schleichend vorangetrieben , Einführung der Plakette war der erste Schachzug, nun sind seit einiger Zeit EU5 Fahrzeuge dran die immernoch einen Wert darstellen aber reihenweise ins Ausland gehn und das nicht aus freien Stücken...

Von gesicherter Nutzung eines so teuren Gegenstand wie dem KFZ sind wir mittlerweile weit entfernt.

Es geht ja gerade schon wieder los mit der 6dTemp Geschichte & den nachfolgenden Untergruppen, niemand weiß ob diese Autos noch fahren dürfen in 3-5Jahren. So sieht nunmal keine Planbarkeit aus.

 

Zitat:

Warum hast du was dagegen, dass Neuwagenkäufer und Leaser eben BEV nehmen,

hab ich nicht - aber die Wahl sollte erhalten bleiben und momentan sieht es nicht so aus als ob die Politik Türen offen lassen will in der Zukunft. Für Leasing spielt das natürlich keine Rolle.

Zitat:

die dann in 3 bis 5 Jahre zu für die Familie erschwinglichen Gebrauchten werden?

Welches Fahrzeug soll denn das sein. Ein Tesla sicher nicht. Ein Twizy ebensowenig. Ich kenne wenige Familien die ein überdachtes Moped oder die Luxusklasse nutzen.

Mal schaun was da als vollwertige Alternative bis ich sag mal 20k€ die nächsten Jahre gebraucht kommt - ich bin gespannt.

 

Zitat:

sodass sie in dein Preisraster passen, wo ist das Problem?

Zitat:

um zu argumentieren, dass Verbrennerautos zu teuer sind.

kaufen kann ich sowas auch jetzt schon nur klafft zwischen Nutzwert und Kosten eine solche Lücke das ich mit jedem konventionellem Fahrzeug besser bedient bin.

Wer das Geld gerne ausgeben will soll es tun.

 

Zitat:

Deine Anforderungen... ja, was sind denn deine Anforderungen?

eben andere als zb. deine - genau das ist das was ich meine - andere Leute andere Anforderungen.

Zitat:

Mindestens 2 Tonnen "Schutzblech" drumrum,

Ein Wert den etliche Mittelklasse PKW problemlos erreichen. Wenn es danach geht dürfte kein Tesla fahren.

 

Zitat:

wenigstens 400 PS, auf jeden Fall mindestens 250 km/h schnell, 7 Sitze plus riesen Kofferraum,

gibt sicher Leute die das brauchen, ich nicht du eben auch nicht aber gibt es.

 

Zitat:

dazu Anhängelast von wenigstens 3 Tonnen für den Anhänger, den du täglich brauchst?

nicht täglich aber genau das zb. 1-2x im Monat, dazu Allrad und Platz für 4 Leute.

dafür habe ich zb. einen Transporter.

 

ps.nicht das ein falscher Eindruck entsteht für Kurzstrecken fahre ich Sommers auch gerne Mopped ;)

 

Zitat:

Es ist auch verboten, Batteriesäure in die Kanalisation zu kippen …

der Vergleich hinkt aber gewaltig.


17.12.2019 18:23    |    ballex

Zitat:

Ein Wert den etliche Mittelklasse PKW problemlos erreichen. Wenn es danach geht dürfte kein Tesla fahren.

Nö, das stimmt schlicht nicht. Das Model 3 ist bspw. in jeder Ausführung deutlich leichter als 2 Tonnen und auch nicht wirklich schwerer als vergleichbar motorisierte Mittelklasse Limos á la 3er und Co. ;) Ist zwar OT hier...aber ums eigentliche Thema geht es ja sowieso nur noch am Rande.


17.12.2019 18:23    |    Autoliebhaber3

@camper0711:

Dein Zenario ist sicher Richtig wenn alles bleibt wie es ist und nur e-Autos dazu kommen.

 

Besser ist natürlich es kommen erstmal etwas mehr E-Autos Dazu und man merkt dann was Du

gesagt hast und fängt an abhilfe zu betreiben.

 

Noch haben wir nicht zu viele E-Autos


17.12.2019 18:44    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@garrettv8 schrieb am 17. Dezember 2019 um 18:15:12 Uhr:

...

dazu brauch es auch keinen Stichtag..das wird schleichend vorangetrieben , Einführung der Plakette war der erste Schachzug, nun sind seit einiger Zeit EU5 Fahrzeuge dran die immernoch einen Wert darstellen aber reihenweise ins Ausland gehn und das nicht aus freien Stücken...

Von gesicherter Nutzung eines so teuren Gegenstand wie dem KFZ sind wir mittlerweile weit entfernt.

Es geht ja gerade schon wieder los mit der 6dTemp Geschichte & den nachfolgenden Untergruppen, niemand weiß ob diese Autos noch fahren dürfen in 3-5Jahren. So sieht nunmal keine Planbarkeit aus.

Sorry, die Euro5er sind zum Teil nun schon 10 Jahre und älter. Und das Gejammer über Euro 6d temp erinnert mich an das Gejammer eines Kleinkindes, das gerade feststellen musste, dass Mama Recht hatte, als sie sagte, der Her ist heiß. Schon bei Einführung von 6d temp war klar, dass die kaum Bestand hat. Aber die temp Karre war halt paar Euronen billiger, und jetzt maulen... Es war doch schon bei Einführung bekannt, dass Einfahrverbote kommen werden, die sich nicht auf eine Norm, sondern auf den absoluten Ausstoß beziehen.

 

Zitat:

aber die Wahl sollte erhalten bleiben und momentan sieht es nicht so aus als ob die Politik Türen offen lassen will in der Zukunft. Für Leasing spielt das natürlich keine Rolle.

Du hättest bestimmt auch heute noch gern die freie Wahl, ob dein Schnellzug von einer ELok, oder einer Baureihe 01 gezogen wird.

 

Zitat:

Zitat:

die dann in 3 bis 5 Jahre zu für die Familie erschwinglichen Gebrauchten werden?

Welches Fahrzeug soll denn das sein. Ein Tesla sicher nicht. Ein Twizy ebensowenig. Ich kenne wenige Familien die ein überdachtes Moped oder die Luxusklasse nutzen.

Mal schaun was da als vollwertige Alternative bis ich sag mal 20k€ die nächsten Jahre gebraucht kommt - ich bin gespannt.

Nun, ID.3, Corsa E, IonicE z.B. Neupreise unter 40.000 … normaler Wertverlust... eher mehr, in 3 bis 5 Jahren gelten deren Akkus als veraltet =wertgemindert

 

Zitat:

kaufen kann ich sowas auch jetzt schon nur klafft zwischen Nutzwert und Kosten eine solche Lücke das ich mit jedem konventionellem Fahrzeug besser bedient bin.

Wer das Geld gerne ausgeben will soll es tun.

Lenke nicht ab.

Zitat:

Zitat:

Deine Anforderungen... ja, was sind denn deine Anforderungen?

eben andere als zb. deine - genau das ist das was ich meine - andere Leute andere Anforderungen.

... nicht täglich aber genau das zb. 1-2x im Monat, dazu Allrad und Platz für 4 Leute.

dafür habe ich zb. einen Transporter.

 

ps.nicht das ein falscher Eindruck entsteht für Kurzstrecken fahre ich Sommers auch gerne Mopped ;)

Wovon reden wir gerade... von gewerblicher Nutzung von Klein LKW, oder vom privaten PKW?


17.12.2019 19:02    |    garrettv8

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Dezember 2019 um 18:44:04 Uhr:

Schon bei Einführung von 6d temp war klar, dass die kaum Bestand hat.

und diesen Zustand erachtest du bei einem PKW der immerhin eine große Anschaffung ist als normal?

Die Umwelttechnische Gesamtbilanz von Fahrzeugen die absichtlich aus dem Markt genommen werden muß man sicher nicht näher erläutern.

 

Zitat:

Du hättest bestimmt auch heute noch gern die freie Wahl, ob dein Schnellzug von einer ELok, oder einer Baureihe 01 gezogen wird.

es ist ein Unterschied ob ich ein Verkehrsmittel auf den Markt bringe und es sich aufgrund entscheidenter Vorteile von alleine durchsetzt oder es zwanghaft durchdrücken will

 

 

Zitat:

Lenke nicht ab.

von was? war an dem Satz etwas unklar?

 

Zitat:

Wovon reden wir gerade... von gewerblicher Nutzung von Klein LKW, oder vom privaten PKW?

natürlich immer noch privater Nutzung


17.12.2019 19:07    |    notting

Zitat:

@camper0711 schrieb am 17. Dezember 2019 um 11:58:28 Uhr:

Zitat:

@Tillamook schrieb am 17. Dezember 2019 um 08:00:00 Uhr:

Ich sag nur: 0,88€ / 100km und 2,3 kW Ladeleistung, reicht für 25.000km pro Jahr.

bei 15 kWh/100 km ist das ein Strompreis von knapp 6 Cent/kWh ...

 

wo bekommt man so billigen Strom?

Eben, Gratis-Lader gibt's nicht überall, z. B. bei uns nicht.

 

notting


17.12.2019 19:36    |    notting

Zitat:

@Autoliebhaber3 schrieb am 17. Dezember 2019 um 12:32:20 Uhr:

In meinem Sicherungskasten befinden sich viele 16A Sicherungen.

Auf eine habe ich mir ein Kabel zur Garage/Stellplatz legen lassen.

Für den Fall das ich an der dort befindlichen HaushaltsSteckdose efektiv 3kW ziehen kann ohne das die

Sicherung rausfliegt (hab mal grosse Verluste gesezt 200V X 15Ah ) .

Wie weit kann ich mit der 8 Stunden Ladung dann in etwa (min.-Max.) Fahren?

Ist es schon standart das ich die Ladestromstärke begrenzen kann, so wie es zu meinen verhältnissen passt ?

(damit die Sicherung nicht rausfliegt)

Was meinst du mit den 15Ah(-Akku?)?!

Grundsätzl. gilt, dass eine Schuko-Steckdose über Stunden nur mit max. 2,3kW (10A) belastet werden sollten. Und selbst dann nur wenn sie sehr modern und alles vom Elektriker frischt überprüft worden.

Nachteil: Kann man einfach so rausziehen (deine Ladung unterbrechen und/oder Strom klauen, wenn Zugangsschutz z. B. durch eine abgeschlossene Garage besteht ist das nicht so das Problem), du solltest noch einen RCD usw. bezahlen der irgendwo hin muss (was Wallboxen z. T. drin haben und auch noch eine mech. Sperre haben die verhindert dass ein Typ2-Stecker rausgezogen wird bzw. dass man Strom nur gegen Freischaltung mit mech. Schlüssel oder RFID-Karte bekommt).

Schau auch mal in die Handbücher der E-Autos, inwieweit man die Ladeleistung reduzieren kann. Was Renaults angeht: https://www.motor-talk.de/faq/renault-q190.html#Q6102858

Dann gibt's noch das Problem, dass einige 1phasige Lader sehr ineffizient sind bzw. viel Blindleistung (=Strom pendelt aufgrund elektrotechn. Effekte sinnfrei hin und her und blockiert sozusagen einen Teil der Leitungskapazität) erzeugen. Hier hilft nur in die techn. Daten des E-Autos zu schauen, welche Ladezeiten für die 2,3kW-Ladung angegeben sind.

Beim Zoe II 41kWh steht z. B.

Zitat:

Schuko-Ladung9

– (230 V AC/10 A/2,3 kW/1-phasig) 26h 45min

Ich denke, dir ist bewusst, dass

- du möglichst immer laden solltest wenn es irgendwie geht, eben insb. wenn du daheim eine entspr. Möglichkeit hast.

- bei höhere Ladeleistungen oft nicht 0->100% angegeben wird, sondern ein kleinerer Bereich und auch nicht mal über diesen kompletten Bereich die genannte Ladeleistung gefahren wird, um den Akku zu schonen -> https://www.motor-talk.de/.../...o-schnell-wie-man-meint-t6300850.html

- schon deutl. vor 0% das Auto bzgl. Reichweiten-Warnung nervt bzw. ggf. sogar schon deutl. vorher z. B. die Motorleistung usw. deutl. gedrosselt wird. D.h. i.d.R. willst du nicht auf 0% runter. Tut auch dem Akku nicht so gut.

Also erschrecke nicht wg. dem hohen Wert, es geht näml. weiter:

Zitat:

REICHWEITE5

Tatsächliche Reichweite bei gemischtem Fahrzyklus[8] (km)

– bei kalten Außentemperaturen ca. 200

[...]

[8] Inner-, außerstädtisch, Schnellstraße bis 90 km/h

Man muss ja auch mal bei nicht so guten Bedinungen fahren. Bei E-Autos hängt der Verbrauch noch stärker von der Fahrweise ab (was z. B. gefahrene Geschwindigkeiten angeht) als bei Verbrennern. Viele Verbrenner können aber natürl. nicht rekuperieren, was sich natürl. sehr positiv auf die Reichweite auswirkt, aber auch nur einen Teil der Energie beim Bremsen zurückgewinnt. D.h. auch beim E-Auto wirkt sich z. B. der Spritspartipp mit rechtzeitig Fuß vom Gas statt zu bremsen (bei möglichst schwacher Rekuperation) auch sehr positiv aus.

 

Jetzt rechnen wir mal:

In 26,75h werden effektiv 41kWh in den Akku gepackt (IIRC ist Renault einer der wenigen Hersteller die Akkukapazität in real nutzbar angibt, man möge mich ggf. korrigieren).

Das reicht für 200km.

200km * 8h / 26,75h = fast 60km

Du kannst also lt. den Angaben von Renault mit 8h ununterbrochener(!) Schuko-Ladung auch unter widrigeren Umständen bei deren wie auch immer gearteten "realen" Verbrauch mit v_max = 90km/h grob 60km weit fahren.

 

Übrigens: Wenn du die 26,75h mit den 2,3kW multiplizierst kommt eine viel größere Energiemenge dabei raus als der Akku Kapazität hat (ggf. die elektr. begrenzte beachten). Das sind einmal die Ladeverluste im Akku selbst, die _immer_ da sind (und evtl. mit höherer Ladeleistung auch steigen), aber es sind auch die (Zeit-)Verluste durch ineffiziente Lader bzw. Blindleistung drin.

Die Verbrauchsanzeige im E-Auto ignoriert das alles aber, weil sie wirkl. nur das misst was während der Fahrt vom Akku kommt bzw. den Rest nicht mitbekommt.

Wenn du weiter mit den Werten aus der Zoe-Preisliste rechnest, wirst du auch feststellen, dass die 3phasige Ladung mit 11kW etwas effizienter ist (eben 11kW und in nur 5,3h voll).

 

notting


17.12.2019 19:40    |    LT 4x4

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Dezember 2019 um 17:06:38 Uhr:

Deine Anforderungen... ja, was sind denn deine Anforderungen?: Mindestens 2 Tonnen "Schutzblech" drumrum, wenigstens 400 PS, auf jeden Fall mindestens 250 km/h schnell, 7 Sitze plus riesen Kofferraum, dazu Anhängelast von wenigstens 3 Tonnen für den Anhänger, den du täglich brauchst?

Die aktuellen Parameter sind 2,4 Tonnen, permanent Allrad,

360 PS, 238 Km/h, 5 Sitze + Kofferraum und 3,5 T Anhängelast

mit 580 Km Reichweite zu 10,1 EUR / 100 Km Kraftstoffkosten.

Das wird wechselweise alles benötigt und zwar ohne Vorwarnung.

 

Daran muß sich ein Nachfolgebaumuster messen lassen.

Sei es als E-Fahrzeug oder wasauchimmer.


17.12.2019 19:45    |    notting

Zitat:

@Autoliebhaber3 schrieb am 17. Dezember 2019 um 13:55:49 Uhr:

Super, dann komme ich mit einer einfachen Steckdose immer 100km weit und der Accu hat ne lange Lebenszeit dafür ( zumal der Accu dann immer noch Reserven hat beim Abstellen ).

 

Also "notting",

Du brauchst bei Deinem nechsten Vermieter einfach nicht so viel erzählen.

Sondern lediglich Ihm schreiben, das Du auf eigene Kosten Dir eine Abschließbare Steckdose verlegst. Zusätzlich bietest Du Ihm an nach Deinem auszug Sie Ihm zu überlassen oder wieder Abzubauen.

 

Meistens ist es doch der Grund warum Vermieter etwas nicht möchten, weil der Mieter Ihnen nicht sagen will, das Er alles aleine machen lest und für den Vermieter nur Vorteile, ohne das Er etwas dazutuhen muss, entstehen.

 

Absolut Geil: Tolles Auto und 5.- Euro Ökostrom für 100km

Ich hatte hier bereits geschrieben, dass ich _viel_ mehr pro Tag fahre. Bzw. weil die Strecke so lang ist fahre ich eben mit deutl. höheren Geschwindigkeiten als 90km/h was sich massiv auf den Verbrauch auswirkt. Dadurch ist in div. Situationen selbst 11kW Ladung etwas knapp. Bzw. ich bin eher auf ca. 7-8EUR/100km gekommen, also 50% mehr als du veranschlagst.

Außerdem geht's um mehrere PKW-Garagen bzw. meine Garage ist max. weit vom Hausanschluss bzw. Zählerschrank des Hauses weg. D.h. man musste auch in Vorbereitung der Versorgung der anderen Garagen erstmal einen neuen Hausanschluss und Zählerschrank bauen, was sehr viel Geld und Platz kostet.

 

Desweiteren haben die meisten E-Autos entweder eine viel zu knappe bzw. zu geringe Reichweite für mich, sind zu groß für meine Garage und/oder dürfen offiziell keine kleinen Anhänger ziehen.

 

notting


17.12.2019 19:52    |    notting

Zitat:

@BenutznameSchonVergeben schrieb am 17. Dezember 2019 um 15:35:55 Uhr:

[...]

Alter Schwede, das sind ja gnadenlose Luxusprobleme! Bis vor anderthalb Jahren stand auch mein Spaßauto immer in der Garage, jetzt ist es der eGolf. Dann musst halt ne Plane kaufen, das Auto ganzjährig anmelden und schon ist die Garage frei.

Mit den Planen hast du schnell mal doch mehr Kratzer im Lack.

 

Zitat:

Wie andere mit praktischer e-Auto Erfahrung bereits geschrieben haben: Lasst euch von solchen Blogartikeln nicht verunsichern! In 18 Monaten Elektromobilität hatten wir morgens nie Probleme mit dem Füllstand des Akkus! Und das ohne Wallbox, ohne Starkstrom-Schnickschnack, mit einer Schuko-Steckdose und dem 0€-Ladegerät von VW.

1. ist der Preis im Auto-Preis einkalkuliert und 2. hat z. B. Renault schon bei der Einführung des ersten 41kWh-Akkus aufgehört das Teil 2,3kW-Ladekabel beizulegen. Vermutl. weil 3phasig zumindest bei 11kW etwas effizienter ist und wer die höhere Reichweite ggü. dem 22kWh-Akku braucht sehr sicher nicht nur mit 2,3kW laden will.

 

Zitat:

Auch einige Wochen ohne Garage konnten wir überbrücken: Kabeltrommel hilft. Den Stecker hat uns nachts keiner ausgesteckt.

Du glücklicker. Andernorts ist man schon froh, wenn das Auto nicht Brandstiftung zum Opfer gefallen ist oder die Garage nicht ausgeräumt wurde weil nicht verschlossen...

 

notting


17.12.2019 20:29    |    notting

Zitat:

@garrettv8 schrieb am 17. Dezember 2019 um 16:03:53 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 16. Dezember 2019 um 10:07:33 Uhr:

Ich glaube, die meisten Fragen nicht aus böser Absicht, sondern weil E Mobilität zum Teil wirklich ein völlig anderes Konzept ist, als Verbrenner fahren.

Das Problem ist doch das in Deutschland alles über einen Kamm geschert wird. Allen voran die Regionalen & finanziellen Verhältnisse der Menschen.

Ein Ballungszentrum/Großstadt ist nunmal etwas ganz anderes als das platte Land.

Ebenso ist eine Familie mit wenig Geld, 2 Kindern in einer Strukturschwachen Region nicht vergleichbar mit dem erfolgreichen Unternehmer in Hamburg. Auf dieser Grundlage kann ich aber keine extrem teure Mobilitätsform mit der Zwangskeule einführen wollen. Dazu sind die Unterschiede zu groß und die Anforderungen der Menschen zu weit auseinander. Aber das Land lebt nunmal von & mit der Mobiliät des Einzelnen.

Soweit stimme ich dir zu. Aber man muss auch mal überlegen:

- Kann ich daheim laden? (wofür bei dir durchaus die Voraussetzung gegeben zu sein scheinen) -> Dann kannst du über Nacht (meistens) mit einer gewissen Leistung laden. Das mit dem "meistens" ist weniger ein Problem wenn die Reichweite deutl. höher ist als du brauchst.

- Manchmal kann man auch unterwegs zu vernünftigen Konditionen laden wenn man ohnehin parkt (leider ohne Garantie, auch weil die schlicht durch andere E-Autos belegt sein können).

- Wie weit muss ich pendeln? Viel weniger als die E-Auto-Reichweite auch unter ungünstigeren Umständen? Das wäre gut.

- Wie oft fährst du längere Strecken, wo dann das mit der Reichweite und der Ladegeschwindigkeit richtig interessant wird? Alle 2-3h solltest du eh Pause machen. Ladesäulen mit >=150kW werden immer verbreiteter. Dazu gibt's noch welche mit 100kW und praktisch jede Raststätte hat mind. 50kW.

- Sprich sonst noch was dagegen wie z. B. das Thema AHK?

 

Desweiteren gehen die E-Auto-Preise gerade im Verhältnis zur Reichweite gerade deutl. nach unten. Der Zoe II 41kWh kostet soviel wie der Zoe I 22kWh (ohne Prämien). D.h. inkl. Kaufakku und aktueller Prämie ab 25.900EUR. Ab nächstem Jahr steigt die Prämie für diese Preisklasse von E-Autos (Nettolistenpreis <=40kEUR) sogar um 2kEUR, also ab 23.900EUR. Der Zoe ist zu diesen Preisen schon so recht gut ausgestattet (wie immer kommt z. B. noch ein Aufpreis für eine schönere Farbe dazu). Der 52kWh-Akku kostet 2kEUR mehr und unabh. davon 50kW-CCS-Ladung 890EUR (ist halt eher kein Langstrecken-Auto).

 

Als junger Gebrauchter sollte er nochmal deutl. günstiger bekommen zu sein. Wobei der Zoe II aktuell quasi brandneu ist und daher eher keine Gebrauchten existieren. Wenn du auf CCS verzichten kannst, wäre evtl. der Zoe I (vermutl. mit 41kWh) auch eine Option.

 

Der Zoe hat egal ob I oder II als eines der wenigen E-Autos serienm. 22kW Typ2. Man findet innerorts aktuell nur eher selten CCS, was eher mit mehr Leistung angeboten wird. Außerdem ist der Strom über Typ2 bzw. mit <=22kW an öffentl. Ladesäulen meist billiger -> https://www.motor-talk.de/.../...rife-2019-update-august-t6673003.html bzw. https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/

 

Vllt. braucht man ohnehin einen Zweitwagen, wofür der Zoe ausreichend ist?

 

Aber klar, würde auch mein altes Auto (ist übrigens ein Verbrenner) erst bis zum wirtschaft. Totalschaden fahren.

 

notting


17.12.2019 23:29    |    Zimpalazumpala

Die Zoe wird bei uns aktuell für 14.900€ beworben. Die E Prämie ist schon weg, Akkumiete von gpünstigstenfalls 79€ / Monat kommt noch dazu. EGölfe gibt es aktuell für unter 22 k€


18.12.2019 09:04    |    Trackback

Kommentiert auf: jennss:

 

Das beste E-Auto für Laternenparker?

 

[...] einer Eigentümergemeinschaft Bauvorhaben auf dem Grundstück erst mal abstimmen müssen ist das hier

 

https://www.motor-talk.de/.../...ber-steine-in-weg-legen-t6758740.html

 

auch ganz interessant...

 

Ich persönlich bin ja von Anfang an der Meinung gewesen, dass Elektroautos [...]

 

Artikel lesen ...


18.12.2019 09:35    |    Autoliebhaber3

Zitat:

@notting schrieb am 17. Dezember 2019 um 19:45:07 Uhr:

Zitat:

@Autoliebhaber3 schrieb am 17. Dezember 2019 um 13:55:49 Uhr:

Super, dann komme ich mit einer einfachen Steckdose immer 100km weit und der Accu hat ne lange Lebenszeit dafür ( zumal der Accu dann immer noch Reserven hat beim Abstellen ).

 

Also "notting",

Du brauchst bei Deinem nechsten Vermieter einfach nicht so viel erzählen.

Sondern lediglich Ihm schreiben, das Du auf eigene Kosten Dir eine Abschließbare Steckdose verlegst. Zusätzlich bietest Du Ihm an nach Deinem auszug Sie Ihm zu überlassen oder wieder Abzubauen.

 

Absolut Geil: Tolles Auto und 5.- Euro Ökostrom für 100km

Ich hatte hier bereits geschrieben, dass ich _viel_ mehr pro Tag fahre. Bzw. weil die Strecke so lang ist fahre ich eben mit deutl. höheren Geschwindigkeiten als 90km/h was sich massiv auf den Verbrauch auswirkt. Dadurch ist in div. Situationen selbst 11kW Ladung etwas knapp. Bzw. ich bin eher auf ca. 7-8EUR/100km gekommen, also 50% mehr als du veranschlagst.

Außerdem geht's um mehrere PKW-Garagen bzw. meine Garage ist max. weit vom Hausanschluss bzw. Zählerschrank des Hauses weg. D.h. man musste auch in Vorbereitung der Versorgung der anderen Garagen erstmal einen neuen Hausanschluss und Zählerschrank bauen, was sehr viel Geld und Platz kostet.

 

Desweiteren haben die meisten E-Autos entweder eine viel zu knappe bzw. zu geringe Reichweite für mich, sind zu groß für meine Garage und/oder dürfen offiziell keine kleinen Anhänger ziehen.

 

notting

Also "nötting":

Einen besseren Strompreiss hättest Du sicherlich noch selber gefunden: Schwarzwaldstrom €0,26

Auch bin Ich der Meinung das E-Auto fahren für die Bevölkerung ist, wo es Sin ergiebt.

So ist es auch zu schaffen das das Ganze halbwechs Ökologisch bleibt.

Vileicht siehst Du auch im Vorfeld das Du einer von denen bist wo es noch nicht hinhaut.

Dann würde ich es auch lieber lasse.

Natürlich darfst du auch komplexere Wege gehen, doch dann wäre es doch Gut Du giebst etwas

früher Deine Daten an (Du wirst doch sicherlich Deine Kabelverlegelänge und dürchnitliche Tageskilometer selber mal zur berechnung erfast haben). Ein par Zahlen gleich so hingeschrieben, so das Anderre die es leicht haben , nicht abgeschreckt werden "GANZ EINFACH E-AUTO ZU FAHREN".


18.12.2019 10:04    |    Autoliebhaber3

@notting:

Sicherlich sind Dir viele Dankbar wenn Du schreibst wie es nicht geht E-Auto zu Fahren. Es ist auch gut das Du die ganzen Probleme die es geben "kann" ansprichst. Da Du anscheinent auch für die Anderren (z.B. Garagennutzer) sprichst, fände ich es Gut wenn Du dann auch mal die einfachen Lösungen für die Anderren sprichst und benennst wo es geht . Ich währe sehr froh wenn Du mir die einfachste Steckdose aus der ich Maximale Amp.-Ziehen kann nenst. Ich glaube das reicht bei mir. Ich habe auch keine bedenken das mir jemand den Stecker rauszieht und Stom klaut.

Auch ist es doch schön wenn Du die Laderegler und Autos nenst bei denen möglichst viel mit einer Phase geladen werden kann. Ich glaube es nuzt nicht so viel wenn man nur Sagt wie es nicht geht. Der Markt wird verbessert dürch das was besser geht.


18.12.2019 10:25    |    Autoliebhaber3

Langfristige Verbesserung der Stromnetze für die Zukunft u.a:

Wie " notting " hier auch dürchblicken lassen hat wollen viele Netzbetreiber nicht auf Ihre kosten das Strom-Netz ausbauen, so das es überall fähig für Stromstärken ist. Auch ist es Verständlich das ein Netzbetreiber nicht freiwillig Geld für den Ausbau in die Hand nimmt.

Wenn jezt immer mehr Leute über eine Haushaltssteckdose Ihr Auto Laden, so müssen die Netzbetreiber in diesen bereichen handel.

Gut ist auch wenn in der Garage nicht zu sehen ist ob ein Heizlüfter leuft oder ein PkW Geladen wird.

So wird es schwierig Verbote gegen das Laden am Haushaltsstrom einzuführen geschweigedenn dürchzusetzen. E-Heizen hat viel mehr Strom gezogen und war weit verbreitet.

 

Also wer kann Beispiele mit Produckten für die unten stehende Steckdose (Sie ist Einfach mit 230v belegt mit einer Haushaltssteckdose drauf) benennen. Oder eine bessere Steckdose.

So dass mann, bei einer 8 Stunden Ladezeit, locker 100km Reichweite schaft.

 

https://www.reichelt.de/...a-rot-aufputz-cee-dose-4-16-p50353.html?...

 

Das kann doch nicht so SCHWIERIG SEIN

 

Einfach E-Auto fahren und spas haben. Abends Stecker rein und Gut ist.


18.12.2019 12:34    |    Zimpalazumpala

Wie bekannt ist, ist eine Schukosteckdose nicht dauerhaft auf 16 A ausgelegt.

Dazu benötigt man (Camping) CEE Dosen in blau oder rot.

Ist so ein Teil erstmal montiert (oder das aus deinem Beitrag) kann man dort mobile Ladeeinrichtungen gefahrlos anschließen, beispielsweise den Juice Power Booster ( Multitool und relativ teuer) oder auch den NRGkick. Die decken mit Adaptern so gut wie alles ab.

Hoffe gehilft zu haben, ziehe mich jetzt zurück, da ich mich mit der nur negativen Tendenz dieses Blogs schwer tue.


18.12.2019 13:53    |    BaldAuchPrius

Zitat:

@garrettv8 schrieb am 17. Dezember 2019 um 19:02:57 Uhr:

Zitat:

@BaldAuchPrius schrieb am 17. Dezember 2019 um 18:44:04 Uhr:

Schon bei Einführung von 6d temp war klar, dass die kaum Bestand hat.

und diesen Zustand erachtest du bei einem PKW der immerhin eine große Anschaffung ist als normal?

Die Umwelttechnische Gesamtbilanz von Fahrzeugen die absichtlich aus dem Markt genommen werden muß man sicher nicht näher erläutern.

Nein, aber ich erachte auch diejenigen nicht als normal, die sich wohlwissend um das Problem die temp Gurken gekauft haben. Hat sie keiner dazu gezwungen.

Zitat:

@garrettv8 schrieb am 17. Dezember 2019 um 19:02:57 Uhr:

Zitat:

Du hättest bestimmt auch heute noch gern die freie Wahl, ob dein Schnellzug von einer ELok, oder einer Baureihe 01 gezogen wird.

es ist ein Unterschied ob ich ein Verkehrsmittel auf den Markt bringe und es sich aufgrund entscheidenter Vorteile von alleine durchsetzt oder es zwanghaft durchdrücken will

Ist es nicht ehr so, dass wir etablierte Verkehrsmittel haben, deren Nachteile wir trotz 100 Jahren Entwicklung nicht kompensieren konnten, und diese jetzt ersetzen müssen? Zunächst mal egal wodurch?


18.12.2019 18:09    |    notting

Zitat:

@Autoliebhaber3 schrieb am 18. Dezember 2019 um 09:35:53 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 17. Dezember 2019 um 19:45:07 Uhr:

 

 

Ich hatte hier bereits geschrieben, dass ich _viel_ mehr pro Tag fahre. Bzw. weil die Strecke so lang ist fahre ich eben mit deutl. höheren Geschwindigkeiten als 90km/h was sich massiv auf den Verbrauch auswirkt. Dadurch ist in div. Situationen selbst 11kW Ladung etwas knapp. Bzw. ich bin eher auf ca. 7-8EUR/100km gekommen, also 50% mehr als du veranschlagst.

Außerdem geht's um mehrere PKW-Garagen bzw. meine Garage ist max. weit vom Hausanschluss bzw. Zählerschrank des Hauses weg. D.h. man musste auch in Vorbereitung der Versorgung der anderen Garagen erstmal einen neuen Hausanschluss und Zählerschrank bauen, was sehr viel Geld und Platz kostet.

 

Desweiteren haben die meisten E-Autos entweder eine viel zu knappe bzw. zu geringe Reichweite für mich, sind zu groß für meine Garage und/oder dürfen offiziell keine kleinen Anhänger ziehen.

 

notting

Also "nötting":

Einen besseren Strompreiss hättest Du sicherlich noch selber gefunden: Schwarzwaldstrom €0,26

1. Da fehlt die Grundgebühr, die du wg. der Vergleichbarkeit auch auf den Strompreis umlegen musst (ist logischerweise nutzungsabh.).

2. Schon auf die Idee gekommen, dass aufgrund der beschriebenen Umstände der Verbrauch höher sein wird?

 

Zitat:

Auch bin Ich der Meinung das E-Auto fahren für die Bevölkerung ist, wo es Sin ergiebt.

So ist es auch zu schaffen das das Ganze halbwechs Ökologisch bleibt.

Vileicht siehst Du auch im Vorfeld das Du einer von denen bist wo es noch nicht hinhaut.

Dann würde ich es auch lieber lasse.

Ich befürchte, dass div. Großstädte bei uns das innerhalb der typ. Lebensdauer meines nächsten Autos erzwingen werden.

 

notting


Deine Antwort auf "Warum Gebäudebesitzer keine Lademöglichkeiten wollen & wie Stromnetzbetreiber Steine in Weg legen"