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22.09.2019 23:27    |    16SDriver    |    Kommentare (0)

Bei Kadett C "üblich" ist Rost an dem Ecken der Frontscheibeneinfassung direkt über dem Kotflügel. Auch hier war auf der Fahrerseite etwas hoch gekommen. ich beschloss: öffnen und richtig, unterrostet. Nun war aber klar, die Frontscheibe muss raus. Das ging auch gut und dann ging es los. Ja wie bei Opel üblich Rostpickelchen aber ansonsten sah die Frontscheibeneinfassung noch gut aus. Bis ich die Rostpickel aufgeschliffen habe. Plotzlich kam so viel weißes Zeug zum Vorschein, das deutete auf Spachtel. Ergebnis: Mindestens eine 250g Dose Spachtel modellierte den gesamten Scheibenrahmen ausser oben am Dachverlauf. Also musste alles runter. Und darunter: Rost. ich muss schon sagen, sehr gut kaschiert das Ganze. Erst weiß und dann sprühte die braune Pest. Nun wäre es vielelicht sinnvoller gewesen das so zu lassen weil das Auto hinterher sowieso nicht mehr bei Regen fährt, aber irgendwann kommt das wieder durch und da jetzt ist eh alles demontiert muss das eben jetzt auch noch fertig gemacht werden. Aber sein musste das echt nicht....Mal sehen wie lange ich dafür brauche.

Heureka, manchmal läuft es aber auch, Montag angefangen und Freitag Mittag vobereitet zum lackieren. Leider am Wochenende keine Zeit, also erst in der Woche danach. Aber alles schneller gemacht als gedacht.

Die Woche danach, Donnerstags dann Farbe und Klarlack drauf, leider wirds schon zu früh dunkel. so ein paar Stellen hätte ich noch etwas mehr Klarlack gönnen können, aber dafür Läuferfrei. Einige Stellen muss ich nacharbeiten. leider sind die Übergänge am Dach nicht so geworden wie in meiner Theorie, lässt sich aber mit leben. Ich habe leider im Grenzbereich zu nah und dicht lackiert, sodaß nach dem Schleifen und Polieren doch einwenig was sichtbar ist. Wenn man genau hinsieht. Da es aber auf dem Dach noch einige "Fehlstellen"gibt, ist das für mich so in Ordnung.

Zum Abschluss noch die Kanten, wo die Bleche zusammengeschweißt sind (die Zwischenräume) zuerst mit Karosseriedichtmasse abgedichtet (die liegen nicht immer plan auf) und dann mit Farbe nachgepinselt. Nun habe ich gesehen, daß innen der Bereich hinter der Amaturenverleidung, der schwarz ist auch aussieht wie gewollt und nicht gekonnt. Also den auch nochmal schleifen, alles abkleben und einmal einschwärzen. Dann kann ich die Scheibe wieder einsetzen.

-Geschafft, Scheibe sitzt gut, diese Arbeit beendet. In der Scheibenkante habe ich Teroson Dichtband zu einer Schnur gerollt und in die Rundung gelegt. Bei den Scheiben vorne ist das sinnvoll, da hier doch schon mal öfter Wasser speziell in den Scheiben ecken rechts und links über die Schweißkante drüberläuft und sich dann Weg nach innen sucht. Wenn die Scheibendichtung dann da drauf drückt nach den Einsetzen, dann gibt das so eine Art Kaltverschweißung und die Sache ist dicht.

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18.08.2019 00:33    |    16SDriver    |    Kommentare (3)

10.05.2019: Heute habe ich angefangen, im Motorraum weiter zu machen. Hier habe ich ja im jahr 2018 nach dem Motorausbau schon einwenig sauber gemacht und Farbe entfernt, die im hinteren Teil lose war. Nun geht es aber daran den hinteren Teil, der im Zuge der Fahrzeuglackierung nicht gemacht worden war bzw. nur mit Kunstharzfarbe gestrichen worden war, zu reinigen. Kunstharzfarbe ist schlecht abzukriegen, insbesondere mit Bürstenaufsätzen für Bohrmaschinen, weil die Farbe schmilzt, wenn sie warm wird. Das verklebt die Bürsten, also muss man immer nur in kurzen Intervallen arbeiten. Aber einen Teil habe ich schon geschafft. Glücklicherweise war nicht die komplette Wagenbreite damit eingepinselt.

18.05.2019: So heute wr die Quertraverse auf der der Kühler hängt dran. Diese hatte ich schon im letzten Jahr gesäubert, weil auch nicht ganz rostfrei, insbesondere in dem nach vorne hin zeigenden Bereich. Hier wurde schlicht- weil auch schlecht da hin zu kommen ist nicht lackiert. Also habe ich alles blenk gemacht und heute mit Rostschutzgrundierung versehen, jetzt auch im vorderen Bereich und selbstvertändlich kommt da hinterher auch Farbe hin.

Dann habe ich schon mal weitergeschliffen im hinteren Bereich sowie die Längsträger von unten von Dreck, Öl und Schmutz befreit, denn diese werden da- im Gegensatz ab Werk- jetzt hier auch ordentlich lackiert. Ab Werk waren die alle nur "angenebelt".

17.08.2019:Lange nichts geschrieben, zu viel Arbeit am Auto. Es war doch viel aufwändiger, als ich angenommen hatte, insgesamt habe ich nun 12 Wochen an Schleif und Vorbereitungszeit damit verbracht, um dem Motorraum einen "neuen Anstrich" zu verpassen. Am 25.07. 2019 bin ich dann tatsächlich fertig geworden, an diesem Tage war das wetter dann acuh noch instabil, hatte sich aber nachmittags gefangen und ich habe den letzten Rest gemacht. Insgesamt musste ich die Lackierung in zwei Teile aufteilen, hinterer Teil im Motorraum mit der Beifahrerseite und den rechten Teil. Man stelle sich vor man muss in der Mitte drin stehen und teileweise auch wieder rauskriechen um die Träger von unten zu lackieren. Alles auf einmal zu lackieren hätte unweigerlich "Abdruckstellen" meiner Hose im Lack hinterlassen. dafür ist es einfach zu eng. Also habe ich in einer Nahtstelle "getrennt", wo man hinterher sowieso schlecht den Übergang nachvollziehen kann. Das hat gut geklappt, so kann ich damit leben. Insgesamt habe ich sieben 400mL Basislack benötigt, das rot deckte wirklich furchbar schlecht und 6 Dosen Klarlack.

Mit einer Spritzpistole hätte man das nicht so lackiert bekommen, da ich Bereiche insbesondere neben den Haubenhaltern bis hoch unter das Scheibenwischerblech sauber lackieren wolle, da wäre man mit einer Spritzpistole niemals hingekommen.

Die einzelnen Schleifschritte hier jetzt detailiert zu beschreiben wäre zu aufwändig, Fakt ist es geht nur per Hand, da hier so viele Ecken und kleine Bereiche sind, die nur mit den Fingern zu erreichen sind.

Nun muss ich mit Politur nochmals durchwischen, denn es legt sich doch einiges an Sprühnebel nieder.

Anhand der Bilder lässt sich erkennen, welcher imense Abklebeaufwand nötig ist, damit man sauber nur das lackiert, was man auch lackiert haben will. Macht man es so, dann kann man hinterher alles entfernen ohne das man groß nacharbeiten muss. Vorarbeit ist das wichtigste.

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13.10.2018 22:23    |    16SDriver    |    Kommentare (2)

Mit im Zusammenhang der Erneuerung des Unterbodenschutzes fand ich um die "Ecke, genauer gesagt direkt über dem Halter des Türfangbandes eine interessante "Beule". Sie war hart, sah aber unschön aus. Ich beschloss: Aufmachen. Die Farbe wich, es wurde weiß und staubig, Hinweis auf Spachtel. Wie tief der aber gehen sollte hatte ich nicht vermutet. Einen ganzen Hohlraum zugekleistert, weil vorher dort ein Loch entstangen war. Worher, ist nicht zu sagen, denn das Blech von innen ist tadellos. Nun gut, also Spachtel rausbohren und versuchen Loch metallisch zu verschließen. Ist auch nicht das optimale, aber A Säulen Belch dafür austauschen auch nicht. Also habe ich Stück für Stück aufgeschweißt, wieder abgeschliffen, wieder geschweißt bis das Loch letzendlich zu war, abgeschliffen, Form wieder hergestellt. 5 Stunden Arbeit, aber dann sah es wieder besser aus. Nun muss ich da auch noch einmal dünn spachteln, um die Unebenheiten auszubügeln, aber nicht Zentimeter dick. Da ich den Schweller beiden Seiten wegen optischer Mängel auch noch neu mit Farbe versorgen will, kann ich das dann in einem Zuge machen.

20.10.2018: Habe hete richtig was geschafft, Fahrerseite richtig angschliffen, abgeklebt und in der Mittagssonne, die gerade richtig in der jahreszeit stand Grundierung auf den gesamten oberen Schwellerbereich, A Säule. Ja, bin zufrieden, die Seite könnte dann lackiert werden, nachdem die Übergangsbereiche geschlichtet sind.

Beifahrerseite ist an disem Tag auch schon viel passiert. Dort blätterte an vielen Stellen, weil vorher nicht angeschliffen und gesäubert, die Farbe ab. Daher musste ich dort große Bereiche erstmal entfernen bis auf den Originallack damit ich wieder einen Übergang schaffen konnte.

Ebenso die Fläche unterhalb des Türgummis wies auf beiden Seiten mit Kunstharzfarbe nachgepinselte Flächen auf. Das sah nicht gut aus un d auf Kunstharzfarbe kann man nicht lackieren. Also erstmal mit Acryl Verdünnung alles runter. Auf der BFS zeigten sich dann noch stärkere Rostnarben, die habe ich mit "Roststopp" eingepinselt damit es dort nicht weiter gammelt.

24.10.2018: Heute ist ein Teile von der BFS fertig geworden, die A Säule angeschliffen, abgeklebt und Rostschutz drauf. Im nächsten Schritt wird dann dieser Teil und der Schweller mit Haftgrund in einem Zug überzogen, sodaß ich danach Farbe aufbringen könnte. Ob das dieses Jahr aufgrund der Temperatur noch klappt, steht noch aus.

 

03.11.2018: Es geht doch noch weiter, nun habe ich auf der Beifahrerseite nun die Haftgrundierung aufgebracht, obwohl die Temperatur nun nicht so optimal war, aber bei Grundierung geht das. Ist gut geworden.

 

20.02.2019: Das alte Jahr vergangen ist, die Tage werden wieder länger und so langsam kann ich nach der Arbeit dann wieder in die Garage gehen. Zuerst werden dann die Schweller und A Säule wieder mit Farbe versorgt. Letztes Wochende wäre es temperaturmäßig schon fast möglich gewesen.

 

06.04.2019: So, endlich geht es weiter, nachdem ich in der Woche die Beifahrerseite soweit abgeklebt hatte, habe ich mich dann heute daran gemacht diese Seite zu lackieren.

Mein Problem war: Der Vorbesitzer hatte mir gesagt, was für eine Farbe das sein sollte- seiner meinung nach. Das stimmte aber nicht. Der letzte Vorbesitzer aus Deutschland meinte, weil er auch was lackiert hatte, lobsterrot. das kam schon ziemlich genau hin, dennoch habe ich die Farbe einmal analysieren lassen und heraus kam Lotus Ardent Red B94 zu 95 %. Gut, ich habe Farbkarten lackiert und verglichen, das sah schon gut aus, aber irgendwie kann man das durch Anhalten am Referenzlack doch nicht so begutachten wie man glaubt zu sehen ob der Farbton passt. Also habe ich das einfach versucht und mich überraschen lassen. Erst Basislack, dann Klarlack. Nachdem ich fertig war und nach einiger Trockenzeit die Zeitungen zum Abkleben abgenommen habe war ich hocherfreut. Gut, der Fadingbereich vom Klarlack muss noch geschliffen werden, aber sonst habe ich einen guten Farbübergang der nicht auffällt. Ein Arbeitsschritt weniger. Jetzt kommt die andere Seite dran.

18.04.2019: Eigentlich sollte heute die FS lackiert werden, Wetter war gut, aber zu windig und: Ich fand das was was dann wieder eine Milchmädchenrechnung daraus machte. ich sah im Bereich der oberen Kotflügellasche an der A Säule so einen kleinen Riss. Also hakte ich dahinter und es brach etwas Farbe bis aufs Blech ab. Aber es war rostfrei blank. War mir esrtmal unerklärlich, aber ich musste aufschleifen, damit man das hinterher nicht sah. Und dann kam es. Ich bekam keine glatte Fläche mehr hin, denn darunter war lackiert worden ohne Anzuschleifen und sauber zu machen. Also war eine größere Fläche "offen" zu machen. Gut und schnell geht soetwas mit Schleifgitter verschiedener Körnung, weil man gut sieht, wo man was wegnimmt. Danach noch einmal naß mit 320er glätten und schon kann man wieder grundieren.Gut, das klappte und dann, abgeklebt und nochmals Rostschutz drauf. Vielleicht kann ich Samstag mein eigentliches Vorhaben nachholen. Das war dann dieser Tag. Also habe ich mich danach dann noch mit den Stirnseiten der Türen beschäftigt, denn diese sahen auch nicht so aus, wie ich das gerne hätte.

20.04.2019: Endlich, Wetter gut, alle lackiert bekommen aber es fliegt viel Müll in der Luft rum, es sind mehr sichtbare Pickel als auf der BFS. Da diese oberflächlich sind kriegt man das mit 2000 Schliff und polieren weitestgehend raus. Leider habe ich zwei langsam auftretende Läufer gezogen, glücklicherweise ganz seicht und nicht grob auffällig.

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12.10.2018 00:15    |    16SDriver    |    Kommentare (0)

Eigentlich wollte ich ja recht überschaubar restaurieren, aber dann habe ich mir gesagt Jetzt ist schon alles auseinander, also mache ich es auch richtig und damit dann auch das letzte Mal.

Also, Unterboden auch auffrischen. Mit Perma Film Black habe ich gute Erfarungen gemacht, bei meinem Kombi hat das gut funktioniert, Perma Film ist nach dem Trocknen schön schwarz, seidenmatt glänzend, hat eine relativ glatte Oberfläche, an dem auch kein Schmutz anhaftet und lässt sich gut reinigen. Zunächst habe ich die Radhäuser und Kotflügelinnenseiten gemacht, damit das schon fertig und trocken ist, wenn ich die Vorderachse wieder einbaue. Wenn das fertig ist, kommt der Rest Unterboden. Vorbehandelt muss der gesäuberte Alt Schutz mit Fluid Film AS-R, er wird dünn aufgenebelt, muss einwirken und bildet dann die Basis für Perma Film. Dies wird dann mit einer Hakensonde aufgetragen. Wichtig: Auto komplett zukleben, der Nebel setzt sich überall ab. Das Zeug ist nicht das schnellste im Trocknen, je nach Dicke kann man schon mal 4 Wochen warten.

Nun geht es mit der Unterbodenschutzerneuerung und "inversem" Abkleben weiter.

 

07.05.2019: Heute habe ich nach umfangreichem Abkleben die vorderen Radhäuser sowie die Kotflügel innen mit Permafilm versorgt. Temperatur war nicht optimal, eine Folge der Klimahüpfer, der Mai ist dieses Jahr leider viel zu kalt. Nun muss das trocknen, somit habe ich jetzt angefangen im Mottorraum weiter zu schleifen.

23.09.2019: Heute habe ich angefangen im vorderen Bereich den Unterboden mit einer Kunststoffbürstenaufsatz zu säubern, heißt Staub runter und leicht angerauht.

24.09.2019: Vorne fertig, jetzt Auto umgedreht und hinten weiter gemacht, aber Achse im Weg, also die auch noch heute ausgebaut. ja, nun steht er schon richtig so, jetzt ist alles frei um den Rest auch noch sauber zu machen und dann wird abgeklebt und mit der Hakenlanze Permafilm untendrunter aufgetragen. Ich schätze, da noch ein paar Stellen etwas intensiverer Betreuung bedürfen daß ich das am übernächsten Samstag fertig bekomme. Dann kommt auch noch die Achse dran.

01.11.2019: Nun habe ich den Unterboden fertig, es hat doch etwas länger gedauert, gut Ding will Weile haben. ich hatte doch noch eine Stelle gefunden, die jemand gut mit Glasfastermatte modelliert hatte. Also alles rausreißen und neumachen. Die Ecke war nicht ganz so groß, sollte aber ordentlich sein. Danach den gesamten Unterboden erst mit einem nicht ganz so harten Bürstenaufsatz gesäubert und damit gleichzeitig aufgerauht und dann musste es ordentlich abgeklebt werden.

Die Hinterachse war dafür schon zu der Zeit raus gebaut und das Auto auf Böcke hinten gestellt, sodaß ich Freiraum hatte zu arbeiten. Einwenig nachgearbeitet habe ich die Federtöpfe und Bereiche um den Rahmenlängsträger. Die Bilder zeigen das.

Das gesamte Auto musste eingepackt werden, da das Permafilm mit sienem leichten Nebel sich überall draufsetzt.

Für die Unterbodenbehandlung habe ich extra von Hodt Korosionsschutz die Druckbecherpistole und eine Hakensonde für den Unterboden. Damit bekommt man eine schöne gleichmäßige Struktur hin.

Dafür einen Einmalmaleranzug anziehen sonst sieht man hinterher wie ein Marienkäfer aus und nach Kontrolle ob alles abgeklebt ist (Grube oder hebebühne vorausgesetzt) fängt man dann an.

Die Spritzmenge ist so, daß man langsam arbeiten kann, nicht wie bei einer Autolackierung.

So eine Dreivirtelstunde braucht man wenn man alle Stellen des Unterbodens einmal von vorne nach hinten überzogen hat. Ich habe dann drei Stunden gewartet bis die erste Schicht etwas angetrocknet ist und habe dann eine zweite Bahn gezogen. Bis das Permafilm allerdings richtig trocken ist, braucht es mindestens(temperaturäbhängig) eine Woche, bis alle Stellen richtig durch sind garantiert drei, schichtabhängig. Danach gibt es eine schöne seidenmatte Fläche (glänzt wenn frisch und wird seidenmatt wenn es trocknet).

Nun haben wir leider schon November aber ich will unbedingt noch die Hinterachse wieder reinbekommen, damit das Auto wieder rollbereit ist.

Leider muss ich erst die Federtöpfe einwenig nacharbeiten, 42 Jahre haben doch einige Rostspuren hinterlassen. Danach muss ich diese strahlen lassen und lackieren. Ich wollte erst diese auch pulverbeschichten lassen, jedoch habe ich mich dagegen entschieden, denn die Achse ist zwar mit Platten nach innen hin verschlossen, aber innen komplett. Bei der Beschichtung wird jedoch auf 180-200 Grad erwärmt, damit sich das Pulver verbindet. Und da könnte es passieren, daß mir alle Simmeringe verschmelzen ggf. innen in der Achse was verzieht. Da ich das nicht riskieren will, wird sie nach der Straharbeit mit 2 K Epoxy grundiert und danach mit 2 K Ral 9005 schwarz seidenmatt lackiert. Nur, die Temperaturen sind alles andere als dafür geeignet. Aber ich will dieses Jahr fertig werden. Da es keine Aussenlackierung ist, geht das aber wohl. Dauert dann nur 2 Wochen bis es richtig anfassbar ist.

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26.09.2018 23:08    |    16SDriver    |    Kommentare (0)

Die Vorderachse war ein Stück Stahl, aber mehr auch nicht, mittelmäßig angerostet, sämtliche Staubschutzkappen der Gelenke eingerissen, also alles neu, Achse dafür raus. Mit meinem Motorheber, einer Querstange unter dem Kühler quer her ging das gut. Dann alles auseinanderbauen, entrosten, strahlen lassen, grundieren und lackieren sowie Buchsen neu machen. Auch dies ist schon geschehen, liegt auch zusammenbaubereit im Keller.

17.09.2019: Heute haeb ich die Vorderachse wieder zusammengesetzt. Das hatte es in sich.

Denn zuvor musste ich mir Gedanken machen, wie man die Federn wieder da rein bekommt. Bei einem Frottriebler mit Federbein nicht man einen Federspanner, spannt die Feder, setzt diese ein, Domlager drauf, Schraube drauf, enstpannen und fertig. Dies geht hier nicht so, denn hier ist der Vorderachsrahmen im Weg um einen Federspanner ordentlich anzusetzen. Das herausbekommen ging noch, da war es auch nicht schlimm, ob die Feder noch einen Krater mehr hat oder nicht, musste ja eh alles neu gemacht werden. Aber beim Einbau, sollten diese möglichst nicht beschädigt werden. Also musste ich mir erstmal überlegen, wie ich eine Konstruktion baue, um die Federn so einzubauen, daß ich sie möglichst unbeschädigt hineinbekomme. Und es scheiterte an den Schraubmuttern bzw. der Länge dieser. Diese passten nicht unter den Vorderachsrahmen.

Also musste eine andere Lösung her, die steht zwar in keinem handbuch aber hat gut funktioniert und auch so, daß sie sicher ist. Denn Spannen von Federn und der mögliche Abriss irgendwelcher Teile kann sehr böse enden. Zunächstmal sind Ferderspanner grundätzlich so gebaut, das man beim Ansetzen der Krallen an diesen Stellen den Lack beschädigt und beim Spannen noch seitlich an der Feder dran her rubbelt. Was sich Konstrukteure dabei denken, weiss ich nicht. Jedenfalls mussten diese erstmal bearbeitet werden, Schrumpfschlauch auf die Krallen und den Bereich dazwischen so mit der Flex bearbeiten, daß eine Rundungsform der Feder im Radius folgend ensteht. Sonst runiniert man sich die ganze Arbeit.

Ja, Federn gespannt, Achse sieht toll aus, nun kann sie wieder eingebaut werden, damit ich den Unterboden bearbeiten kann. Aktuell steht das Auto vorne auf einem Rollwagen. Das klappt gut, jedoch kann ich damit nicht umgekehrt auf die Grube fahren um den Unterboden zu bearbeiten, da der Rollenabstand zu klein ist. Die Achse kommt aber nochmals raus, denn ich habe mich entschlossen Motor und Getriebe vorher zusammenzusetzen, die Karosse dann so hoch zu heben, daß ich den Motor samt Getriebe drunter her schieben kann und dann abzusenken und zu positionieren. Ausgebaut habe ich ihn ja nach oben, aber jetzt wo alles frisch lackiert ist, finde ich diese Lösung parktikabler. Ich hoffe so weniger irgendwo anzuecken.

 

Dann habe ich die Federn in voller Länge von oben bis unten gespannt und von 39cm bis auf ca. 21 cm zusammengedrückt. Da kommt man schon ins Schwitzen, denn die Vorspannung die dann darauf lastet ist ist heftig. Man vertraut zwar seiner Arbeit, aber kann ich auch dem Werkzeug vertrauen?

Dann habe ich zwei Rolladengurte genommen, 20mm breit und habe diese je 4mal 180 Grad versetzt stramm um die gespannte Feder gewickelt und mit einer Pressklemme die Enden zusammengehalten. Dann die Federspanner entspannt und abgenommen. Die Feder entspannt sich zwar dann wieder im unteren und oberen Bereich, namlich da wo ich die Windung nicht mit umwickelt habe, reicht aber aus. Dann die Feder fix in die Achse gesteckt, unten in die Führunh im Querlenker und dann das Traggelenk mit der Verbindung zum oberen Lenker festgeschraubt. Nun war alles gesichert, die Pressklemme gelöst und ducrh die rauhe Oberfläche des Rolladengurtes ist die Reibung so groß, daß man ganz langsam loslassen kann und die Feder sich stückweise in die vorgegebene Position drückt. Das funktioniert tatsächlich hervorragend.

genauso lässt sich eine vorgespannte Feder bei diesen Typus der Vorderachse auch wieder ausbauen. Vor allem ohne Lack abzurubbeln durch mechanischen Kontakt mit anderen Metallteilen. Arbeitsaufwand pro Seite ca. 1/2 Stunde mit zwei Leuten.

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26.09.2018 00:15    |    16SDriver    |    Kommentare (0)

Beim Kadett C nicht ganz so einfach wie bei Kadett D, die Achse ist im Weg, also alles nach oben raus, wobei ich das Getriebe vorher schon ausgebaut habe.

Das klappte ganz gut, ich habe das geeignete Werkzeug dazu. Der Motor kam auf ein Rollbrett, sodaß ich auch diesen bearbeiten konnte. Denn auch hier war alles hin, sämtliche Spritleitungen marode und schön aussehen tat er auch nicht mehr. Nächstes Etappenziel: Motor aufhübschen, Ventildeckel lackieren, Motor entrosten, alle Dichtungen neu und wieder zusammenbauen. Mein lieber Krokoschinski, ganz schöne Drecksarbeit... Mittlerweile erledigt, alles Einzelteile lackiert, steht jetzt fertig zum Einbau.

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26.09.2018 00:05    |    16SDriver    |    Kommentare (1)

Wie sehen andere den Preis für so ein Fahrzeug an

Eigentlich bin ich seit 1991 Kadett D Fahrer, es hat sich so ergeben. Aber, schon immer seit ich die Fahrerlaubnis hatte war Kadett C Coupe immer ein Auto was mich faszinierte. Nur leider war es Anfang der 1990er Jahre so, daß die Versicherung eines solchen Fahrzeuges als Azubi nicht stemmbar war. Die Typenklasse lag ähnlich hoch wie die von einem Porsche. Ich hätte zwar die Möglichkeit gehabt von einem Nachbarn einen Top Berlinetta 12S in Bernsteingoldmetallic zu bekommen, aber irgendwie hat es eben nicht geklappt. Dieses benannte Auto hat natürlich jemand gekauft, der der absolut falsche war und 1 Jahr später war ein Top Exemplar schrottreif. So bin ich bei Kadett D hängengeblieben und irgendwie war über die Jahre auch immer nie so das richtige dabei, obwohl ich immer mal wieder nach sowas Ausschau gehalten habe. Man hat ja gewisse Vorstellungen. Rot sollte er sein und natürlich möglichst guter Zustand. Bis Ende 2017 hat es dann gedauert bis ein Fahrzeug auftauchte, was rot war, in Bochum gebaut wurde und vom Zustand her erstmal gut aussah. Standort war tiefstes Belgien. Die Fotos sagten zwar was aus, aber nur persönlich ansehen hilft. Also am 2. November 2017 hingefahren und angesehen. Der Besitzer rollte die Schutzdecke weg und ein tolles Auto kam zum Vorschein- ein 2.0E Rallye, ein originaler, kein umgebauter. Der originale Fahrzeugbrief ist vorhanden und daraus ergab sich, daß er jedes Jahr immer zum Winter hin abgemeldet wurde, teils sogar 2 Jahre lang. Das erklärt die tatsächlich gute Blechsubstanz. Nach Insepktion des Blechkleides welches keine (sichtbaren) Schweißungen aufwieß, auch nicht das Batterieblech und sich in den Seitenteilen schön Mike Sanders Korrosinsschutzfett breit machte wusste ich, den nehme ich mit. Der Preis war im nachhinein gesehen mit 15300 Euro eigentlich zu hoch, wenn man den folgenden Bericht(e) ließt und died amit entstehenden Zusatzkosten bis zur Anmeldung. Aber ich hatte nur eine Option, entweder Zähne zusammenbeißen oder der nächste kommt und nimmt ihn.

Am 2.Dezember bei dichtem Nebel habe ich Ihn dann abgeholt.

Die nächsten Wochen folgten und ich diagnostizierte: Blechkleid gut, Lackierung gut, technisch K.O.

Damit war eine Neuzulassung mit H Abnahme so erstmal nicht machbar. Ich hätte nur das nötigste machen können und es hätte funktioniert- das entsprach aber nicht meiner Vorstellung.

da das Fahrzeug schon einmal neu lackiert wurde, es war original orange, jedoch nicht die Mühe gemacht wurde den Motorraum ordentlich zu lackieren, entschied ich: Alles ausbauen, zerlegen, lackieren (Einzelteile, nicht die Aussenhaut), und nach meinen Vorstellungen restaurieren.

Dies ist nun ein Bericht, wie und was ich gemacht habe.

 

Zunächt habe ich mal so Kleinigkeiten gemacht wie Türgriffe ausgetauscht, die ja immer ausgeleiert sind, Ersatzteile beschafft, Zustandsbilder gemacht um mich dann langsam an den Motorausbau zu machen, damit ich an den Motorraum dran gehen kann. Demnächst geht es dann weiter.

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01.08.2014 15:20    |    16SDriver    |    Kommentare (66)    |   Stichworte: D, Kadett, Opel

So, nun schreiben wir den 1. August 2014 und ich habe es geschafft. Mein lag ersehnter Traum ist heute fertig geworden. Kadett D Berlina Voyage 16S. So wie er da steht kann ich glaube ich ohne zu übertreiben sagen ist er der einzige weltweit mit dieser Ausstattung in dem aktuellen Zustand.

 

Hier die Bilder..

Das wars also mit meiner Restauration. Begin 22.07.2008, Ende 1. August 2014.

 

Mittlerweile ist er das 4. Mal in Folge ohne etwas machen zu müssen durch die HU gekommen.

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18.02.2013 22:20    |    16SDriver    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: D, Kadett, Opel

In einer der letzten Auto Oldtimer Zeitschriften las ich einen Beitrag zur Zylinderkopf Optimierung durch Glättung der Auslasskanäle, und des Brennraumes, um die Verbrennungsgase leichter abzuleiten. Also hab ich mich heute mal drangemacht, so wie beschrieben und hab dan halben tag mit zwei Zylindern verbracht. Nächste Woche mach ich dann noch die anderen beiden und hoffe mal das dann der Motor wie erwähnt in dem Artikel insgesamt sauberer, runder und gleichmäßiger läuft. Weniger Sprit soll er dann auch verbrauchen. Ich wär schon zufrieden, wenn der Motor in seiner Ursprungszusammensetztung wieder läuft, sieben Jahre hat er dann gestanden auseinandergebaut und verpackt.

15.04.2013: So, nachdem es lange kalt war ich aber in der Zwischenzeit auch bei 5 Grad mal zwei Stunden oder so geopfert habe ist der Zylinderkopf und die Auslasskanäle poliert, nur die Ventile will noch noch machen. Man muss schon vorsichtig arbeiten, damit man nicht an den Dichtflächen der Ventile hängen bleibt.Ist aber alle gutgegangen. Nun muss ich noch die Federspannungen der einzelnen Ventilfedern kontrollieren, denn die haben doch stark abweichende Werte, wie ich festgestellt habe. Dann könnte ich den Zylinderkopf komplettieren. Motor wäre dann nur noch zusammenzubauen.

 

28.12.2013: Ventile geschliffen und poliert, fertig zum Einbau

29.12.2013 Zylinderkopf komplettiert, einbaufertig

 

28.01.2013: Motor ist komplettiert und ein erster Startversuch unternommen. Zuerst recht holprig. Aber er lief- kurz. Problem war einmal die Zündanlage, ich habe eine mit elektronischer Zündung an einem Kabelbaum mit herkömmlicher Kontaktzündung angeflanscht. Da wollte er nicht zünden aufgrund der in diesem Kabelnbaum noch verwendeten Widerstandsleitung. Die sorgt dafür, daß die Zündspule nicht abbrennt, wenn der Kontakt geschlossen ist und nicht sofort gestartet wird. Die elektronische Zündung schaltet nach zwei Sekunden ab. Abhilfe war einmal indirekt über ein Relais zu gehen. Nun funktioniert es.

Weiterhin abermals mit den Zündkabeln versteckt. nach dieser korrektur lief er sofort wie eine eins. Auch nur kurz, denn ich habe den Wasserkreislauf noch nicht angeschlossen. Wird am Samstag den 08.02.2014 geschehen.

So tatsächlich heute Kühler, Lüfter und Kupplung eingebaut. Wasserkreislauf komplett bis auf Ausgleichsbehälter. Ich muss erst jetzt noch die Bremsleitungen am HBZ anschließen und dann Bremse in Betrieb nehmen, dann kann ich den Behälter einbauen und den Motor mal laufen lassen. Die wird dann am nächsten Samstag gemacht. Leider ist jetzt noch zu dunkel um nach der Arbeit das in der Woche zu machen.

Samstag, 15.02.2014: Nachdem es noch so eine Fummelei mit dem Lichtmaschinenhalter gab, habe ich die Bremse angeschlossen und den Wasserkreislauf befüllt und Tankanschlüsse hergestellt. Erneuter Startversuch, kommt sofort, aber riecht ziemlich nach CO und kein Standgas. Also erstmal Vergaserdeckel ab, reinsehen, denn mir war aufgefallen, daß kein Beschleunigerpumpenstrahl kommt, der Vergaser aber an den Innenwandungen immer nass ist. Bei der Abnahme stelle ich fest, keine Deckeldichtung drauf. Ich hatte den Vergaser gebraucht gekauft und der war sauber und sah ok aus. Daher habe ich da jetzt nicht drauf geachtet. Dadurch lief der ganze Sprit dazwischen her und trat unregelmäßig und in nicht vorhergesehenen Mengen aus. Also neue Dichtung drauf, zusammengeschraubt, 2min Justage, Zündung eingestellt, akustische Nachjustage, läuft wie ein Uhrwerk, tadellos, absolut runder Leerlauf- nach acht Jahren auseinandergebaut und verpackt gelagert im Keller.

Bin zufrieden, Motor fertig, jetzt Pedale rein und Sitz, dann kann er zum ersten Mal  seit September 2011 wieder aus eigener Kraft fahren.

20.03.2014: Bremse mit Bremsflüssigkeit befüllt, entlüftet, bremst wieder. Muss noch ordentlich eingestellt werden, wenn er richtig wiedre fährt.


18.02.2013 22:20    |    16SDriver    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: D, Kadett, Opel

So nach dem das Auto wieder bei mir ist, hab ich mich dran gegeben, den Motorraum als erstes zu säubern, da nach der Lackierorgie doch einiges an Staub und auch Klarlack sich dort niedergelegt hat, den ich gerne vor Einbau der ersten Teile wieder weg hätte. Die Beifahrerseite ist soweit sauber, die Fahrerseite muss noch. Leider ist ja jetzt Winter und es liegt hier auch noch Schnee, sodaß da wenig möglich ist. Obwohl ich die eine Seite schon in der ersten Januarwoche gemacht habe. Die Dachzierleisten sind auch schon wieder dran, sowie die Zierleisten an der Fenstersäule. Die Kunsstoffhalter für die Zierleisten der Türen sind auch schon wieder montiert. Sobald der Motorraum sauber ist, kann ich schon den Kabelbaum wieder einziehen. Das ist der nächste Schritt.

Es ist wirklich ein tolles Gefühl, wenn alles top sauber ist und nur noch zusammengebaut werden muss. Da erwartet man wirklich den ersten Tag, wo das Auto wieder fährt.

28.06.2013: So richtig geht es noch nicht weiter, immer das gute Deutschlandwetter, da lässt sich wenig machen, es geht aber jetzt als nächstes weiter mit der Aufarbeitung des Unterboden. derzeit ist der vordere Radhausteil schon abgekelebt und ich warte da es etwas wärmer wird. Dann werde ich diesen zunächst mit Fluid Film Spray leicht versetzen und danch mit Perma Fim black einsprühen. Da der aufgebrachte Unterbodenschutz dicht ist, werde ich da mehr nur eine optische Auffrischung vornehmen.

Vorgesäubert habe ich ihn schon und in der zwischenzeit habe ich die Türfalze von innen versiegelt, damit dort kein Wasser mehr zwischen laufen kann.

Sobald ich damit fertig bin, gibt es Bilder und dann folgt der gesamte Unterboden.

So nachdem ich hier lange nichts geschrieben habe, will ich mal wieder aktualisieren. Dieses Jahr konnte ich ja dank des hervorragend startenden Sommers der auch schon Anfang Juli begann erst recht spät anfangen und so richtig zusammenbauen auch noch nicht. Denn da waren doch noch folgende Arbeiten zu erledigen, die vorab noch kurz beschrieben werden sollen:

Nachlackierung der Unterkante das Heckabschlussbleches wegen naja Lackiererei hat eben nicht ordentlich genug gearbeitet. Das dumme, die Lackierung hat Wasserbasislack, nur eben Klarlack gibt es keinen Wasserbasierten, weil dann käme auch nur Müll dabei raus. Das die EU sowas wieder von der Lobby hat durchgebracht hat, ist einer der absoluten Fehlentscheidungen. Denn Wasserbasislack lässt sich nicht schleifen, ist dünn wie Pergament und deckt einfach nur schlecht. Und das fatale, es hat keine Lösungsmittel, somit greift es den Untergrund nicht an und kann sich somit nicht verankern. Ist der Klarlack runter, kann man den Basislack immer weiter mit den Fingern abschieben. Beim Schleifen bilden sich immer wieder neue Abrisskanten, es schleift sich nicht wie bei Acryllack irgendwann ein, sodaß man beilackiern kann. Wie die Bilder zeigen, sah die Kante echt scheiße aus. Nu hab ich es irgendwie hinbekommen so einigermaßen eine glatte Fläche hinzulegen. Ich habe dann zweimal übergrundiert und dann hat es mit dem Basislack(Acryl) geklappt. Halbe Stunde später war dann 2K Klarlack drauf und am nächsten Tag anpoliert und fertig.

Ich kann als Tipp n ur jedem raten, Finger weg von Wasserbasislack. Die Aussage "ist ja umweltfreundlich" ist sowas von unwichtig, denn es gibt keinen wasserbasierten Klarlack, der auch noch halten würde. Überlackiert wird immer mit lösungsmittelhaltigem 2K Lack. Dann spielt es auch keine Rolle mehr den Basislack in Acryl auszuführen. Aber, nun kann man nicht mehr anlackieren und entweder muss von einem Bauteil alles runter und dann komplett neu aufgebaut werden, oder ein neues verwendet werden. Und daher weht der Wind mit Wasserbasislack. Man will mehr Teile verkaufen bzw. Arbeitsleistung, das war der  wirkliche Gund sowas einzuführen. Deshalb nur Acryllack als Basislack oder 2K Farblack und 2K Klarlack bilden einen gute Farbgrundlage.

Weiterhin musste noch der Unterboden (oder ich wollte, war aber auch nötig an manchen Stellen wegen Brüchigkeit) gemacht werden. Zunächst habe ich die Kotflügel, die vorderen Radhäuser und die hintereren sowie die Schürze innen gut und passend abgeklebt und mit Fluid Film vorbehandelt. Leichter Film, der in den alten Unterbodenschutz einzieht, soll die Haftung des Perma Film verbessern. Hab ich dann so gemacht, war aber wohl an manchen Stellen etwas zu stark, dann trocknet Permal Film nicht richtig und bleibt leicht klebrig. Ich glaub da werde ich nochmal eine Schicht drüber legen und schauen ob die dann trocknet. Mit der Hakenlanze und Druckbecher von Hodt Korrosionsschutz klappt das gut bei ca. 4 bar. Mit dem gleichen System nur mit angeflanschter Rundumdüse werde ich Fluid Film Liquid B in die Träger und entsprechenden Stellen noch einbringen, dann sollte erstmal Ruhe sein. Wenn man den Werbevideos glauben darf.

Wiegesagt ein Teil ist schon gemacht, der Unterboden selbst muss noch gemacht werden. Wichtig ist auch, auf altem Unterbodenschutz lagert sich mit der Zeit so eine fester Dreckschicht ab, die muss mit der Bohrmaschinenbürste erst runter sodaß man den reinen Unterbodenschutz wieder vor sich hat.

Weiterhin hab ich das Dach innen noch lackiert, da ich die befürchtung habe, daß sonst aufgrund von Schwitzwasser das Dach irgendwann mal von innen durchrosten könnte. Es war einwenig Flugrost drauf, was ich runtergeschliffen habe und dann lackiert habe. Eine Tortur, lackier mal einer im Auto. Nu haben wir auf der Arbeit einen Ventilator auf einem altem Stuhldrehkreuz, den hab ich mir ausgeliehen, vorne in den Motorraum gestellt, innen alles mit Folie ausser das Dach abgeklebt und den von vornenach hinten durchblasen lassen. Das funktionierte gut, das Bild zeigt die Anordnung. Der Volumenstrom war so groß, daß der Nebel unverzüglich nach hinten raus flog und durch den passend wehenden Wind sofort weggeweht wurde. Bei Farbe geht das noch, aber bei Klarlack wäre ich ohne Lüfter innerhalb von 20 Sekunden im Nebel verschwunden. Trotzdem habe ich natürlich Augen und Maskenschutz mit Aktivkohlefilter benutzt. Hat geklappt, alles perfekt gelaufen.

Dann war da noch eine Kante am Scheibenwischerblech, die hat die Lackiererei abgeklebt und nicht mitlackiert. Damit das hinterher auch wirklich stimmig ist, habe ich diese noch lackiert. Auch bereits erledigt.

Damit sind alle Lackarbeiten erledigt und ich habe angefangen den mittlerweile wieder voll zugestaubten und auch leicht mit Sprühnebel eingesauten Scheibenwischerkasten zu säubern und die vorher auch aufgebrachten Dämmmatten wieder einzubringen. Dies habe ich am 05. 08. 2013 erledigt. Weiterhin schon das Schutzplastik des Lüfters eingebaut und ebenfalls die Haubenaufstellstange montiert.

Am 06. 08. Werde ich den Mottorraum nochmal säubern und und hinterher am Unterboden weitermachen. Ist der fertig, dann kann ich richtig losslegen und zusammenbauen. Vorab kann ich aber auch so schon mal die Türen wieder zusammenbauen.

Weiterhin habe ich dann noch die Seitentaschen hinten im Kofferraum auslackiert, weil da gerne auch Schwitzwasser die Ecken wieder durchrosten lässt. Dies ging zwar nur so einigermaßen gut, weil man da sehr schlecht hinkommt. Und das mit ner Sparydose. Hat man den Arm drin, sieht man nichts mehr. Bin aber zufrieden. Ich glaub gibt kein zweites Auto was die Ecken so ordentlich hat. Selbst ab Werk waren das Schmutzecken.

Und immer wenn man denkt es kommt nichts mehr, dann kommt -ja sicher von irgendwo weil Loch her. Diesmal, Bodenblech, aber da, wo es doppelt ist, in einem Hohlraum. Da denkt man geht doch gar nicht, wie kommt da Wasser hin? Ganz einfach, durch ein Loch seitlich, was im Radkasten endet, wo die Halterung für den Schräglenker angeschweißt ist. Dort kann bei Regen das Wasser rein und dann gammelt es. Ein winziger Propfen Knetgummi von Teroson hätte ab Werk ausgereicht und da wären nich Probleme aufgetaucht. Nun gut, es war nur das Oberblech größtenmteils angegriffen und ein Loch nach unten hin so cm 3x3cm groß. Hab ich aber ganz gut hinbekommen, zwei Tage wieder verdaddelt dadurch, aber musste sein. Wenn schon Restauration, dann alles. Und dabei wär das fast nicht augefallen, da da eine Anti Dröhn matte drauf ist, aber zwei Beulen nach aussen ließen mich sagen "Werf da mal den Hammer rein" und richtig, danach waren die Beulen nach innen gewölbt.

Nun hab ich das auch erledigt ud heute (12.08.2013) den Unterboden soweit gesäubert daß ich abkleben kann und dann zunächst wieder mit Fluid Film das ganze einsprühe. Leider muss das so zwei Wochen einziehen, aber in der Zwischenzeit komplettier ich dann schonmal die Türen.

Der Motor braucht auch eine neue Ölpumpe. den hab ich schon mal rausgekramt und mal den Überdruckklblben  rausgenommen, d.h.versucht. Ging auch raus, hat aber oben gefressen, heißt er geht rein, klemmt aber wenn er ganz drin ist. Das darf er nicht. Sind Spuren im Gehäuse, also eine neue Ölpumpe, denn Öldruck ist lebenswichtig. Ich hoffe der Verbesitzer, der ein ausgesprocherner Verhunzer war hat nicht viel gefahren, denn wenn  der Öldruck schon lange weg war weiß ich nicht was mit den Kurbelwellenlagern los ist. Die Nockenwelle war beim Kauf schon völlig hin. Sieben Jahre hat er jetzt gestanden. Kolben, Wandungen und der rest sieht erstmal gut aus. Nur wie er sich anhört wiß ich erst, wenn er wieder zusammen ist. Ich geh da mal optimistisch ran und sag ist noch alles in Ordnung.

12.08.2013: Heute hab ich alles soweit abgeklebt, die Hinterachse ausgebaut und mit Fluid Film vorbehandelt. Das soll den alten Unterbodenschutz etwas aufweichen und griffig für Perma Film zu machen. Leider muss man dazwischen so zwei Wochen verstreichen lassen, zunächst glänzt das ganze aber schon am nächsten Tag wird das wieder matt, jedcoh braucht das alles seine Zeit. Bloß nicht zu dick, sonst härtet der Perma Film nicht aus und bleibt leicht klebrig.

19.08.2013: Heute hab ich den Unterboden mit Perma Film Black behandelt. Riesen Sauerei auch wenn man vorsichtig arbeitet. Aber geschafft. Damit ist die Restauration selbst beendet, nun beschreibe ich noch alles bis er wieder zusammengebaut ist.

20.08.2013: Heute eben alles an Abklebematerial abgezogen, Kontaktkanten zum Blech mit lackierten Flächen gesäubert, weil jetzt noch recht frisch. Nun heißt es erstmal warten bis Freitag, weil Durchtrocknung dauert so bis zu vier Tage. Dann kommt die neue Hinterachse rein.

21.08.2013: Alles kontrolliert, paar Stellen wo ich nicht richtig getroffen habe nochmal nachgepinselt und morgen kommt dann die neue Hinterachse und Stoßdämpfer schonmal rein. Wieder ein Teil mehr Richtung fertigstellung. Das nächste werden dann die vorderen Federbeine sein und danach Tank sowie Brems- und Spritleitungen einbauen.

24.08.2013: Hinterachse eingebaut, wen alles neu ist dauert das zwei Minuten. Der nächste Akt ist die Scheiben in die Türen hinten einzusetzen. Am Band hat Opel das damals nicht gemacht, dafür ist es zu fummelig, da die Scheibe fast genausosgroß ist, wie der Ausschnitt. Eines der Minuspunkte an diesem Auto, Scheiben ein und Ausbau hinten. Dreitürige Fahrzeuge haben da Glück.

27.08.2013: Heckscheibe eingebaut und Federbeine zusammengebaut und eingebaut. Und wie das immer so ist, Federbeine zusammen und was sieht man, richtig Staubschutzkappen über Stoßdämpfer vergessen, also alles wieder auseinander bauen.

30.09.2013: mann, schon wieder einen Monat lang nichts geschrieben, aber trotzdem was passiert. Mittlerweile sind Bremsleitungen montiert und angeschlossen, Motor mit Getriebe eingebaut, Motor jedoch nur das Unterteil, Zylinderkopf und Nockenwelle folgt später. Jetzt kommt erstmal innen Heizungsteil, da ich sonst aussen da mit den Schläuchen schlecht alles  angeschlossen krieg, wenn alles hochgebaut ist. Damit kann ich dann heute die Motorhaube schonmal aufsetzen, damit der Motorraum nicht mehr so vollstaubt. Ansonsten fehlt dann noch Himmmel einbauen. Innen alles wieder rein und dann wäre ich fast fertig. Die neuen Felgen mit Radchrom sind auch schon montiert. Ich denke so im November wäre realistisch.

Das dachte ich zumindest. Nun haben wir Anfang Februar 2014 und er steht immer noch nackt da. Zwar mittlerweile mit Motor, aber sonst fast leer.

Weiteres Problem, der Lack, ich hasse Wasserbasislack und ich weiß warum. Das Auto hat noch keinen Regen gesehen und auf der Motorhaube sowie auf der Fahrertür löst sich der Klarlack. Und noch schlimmer, das Dach ist nicht deckend lackiert an einigen Stellen. heißt ganzes dach nochmal neu, haube neu und Tür neu. Hervorragend, das wäre mit Lösungsmittelhaltigem lack nicht passiert. Ich kann nur dringend davon abraten  sich Wasserbasierten Lack auf sein Auto pinseln zu lassen. Es hält einfach nicht, denn der Lack muss sich ja mit dem Untergrund verzahnen und das geht eben nur nur leichte Anlösung des Untergrundes. Aber Wasser löst eben keinen alten Lack an. Und daher hält es auch nicht.

Und anlackieren geht hier auch nicht mehr. Nur Scheiße, made bei EU.

08.04.2014: Auto hat ein neues Dachkleid, Tür und Haube. mal sehen, wie lange es diesmal hält. Demnächst werde ich dann die Kotlügel montieren und wenn es etwas wärmer ist geht es innen an den Himmel und dann die Scheiben rein.

Dann fehlt nur noch die Innenausstattung und dann wäre er fertig. mal sehen, wann das in diesem Jahr dann der Fall ist.

15-18.04.2014: Kotflügel sind montiert, Stoßstange auch, aber Beifahrerseite Kotflügel gefällt mir nicht. Gekauft hab ich ihn als Original Teil, ob das aber wirklich so ist bezweifel ich. Denn, an alles Stellen passt er gut, nur die Linie entlang der Haube stht in der Mitte bis zu 4mm über der Haube. Vergleichsmessungen mit der anderen Seite zeigten daß der Kotflügel bzw. die Kante tatsächlich um 4mm zu hoch sind. Russische Pressung offensichtlich. Gefällt mir nicht, werde mich noch nach einem anderen umsehen, vorher nachmessen, denn die Kante darf nur 40mm hoch sein statt jetzt 44mm. Also muss da noch ein neuer dran, auch wenn er ansonsten top ist. Aber wenn schon restauriert, dann auch überall richtig.

 

10.07.2014:Man, dauert das alles lange, die lezten zwei Monate habe ich, wenn denn Zeit war, mit der Vervollständigung des Kabelbaumes verbracht. Bis dann alles dokumentiert ist, was geändert worden ist und alles geht, braucht es Zeit. Aber jetzt ist alles top

Nächster Punkt, den neuen Himmel spannen. Alles andere als leicht, wie die das am Bnad gemacht haben ist mir ein Rätsel. Ganz so wieab Werk habe ich es nicht hinbekommen. Es sieht ordentlich aus, ich musste aber um ihn faltenfrei zu spannen an weiteren Flächen verkleben, sonst hätte das ausgesehen wie ein Faltenhund.

Benutzt hab ich extra angeblich nicht durchschlagenden Vinylkleber der im Gegensatz zu dem Werkskleber auch transparent ist. Somit hoffe ich nicht wieder braucne Flecken zu sehen nach endlicher Zeit. Ganz fertig bin cih damit noch nicht, vorne fehlt noch, pro Seite habe ich vier Stunden mit zurechtschneiden und verkleben benötigt. Und so ganz optimal war er auch nicht genäht, obwohl original Teil.

12.07.2014: So, heute ist das Amaturenbrett wieder eingezogen, alle Kabel sind drin, ordentlich verstaut, Teppich vorne liegt schon wieder wo er soll. Nächstes Wochenende will ich den Himmel fertig geklebt haben, sodaß zuerst die hinteren Scheiben reinkönnen und dann die vordere. Danach fehlt es dann nur noch an der Innenausstattung. Aber die ist schnell aus der Garage geholt und eingebaut. Ab jetzt denke ich sind so vier bis fünf Wochen realistisch, bis er komplett ist.

Tatsächlich hat es nur noch bis zum ersten August gebraucht, bis er fertig war.


Blogautor(en)

16SDriver 16SDriver

Alt Opel Euroservice


Ich komme aus Bochum und beschäftige mich nun seit 1991 mit Kadett D.

Bei mir befinden sich fast alle technischen Unterlagen und Prospekte die es über den

Kadett D und den Opel Euroservice der guten alten Zeit gab.

Ich bewege als Oldiefan einen 5 türigen Kadett D GLS Limousine und einen Kadett D Caravan Berlina Voyage.

Weiterhin betreue ich den Astra F meiner Kollegin.