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PowerMike

...schreibt in diesem Blog über Technik und mehr

16.11.2012 02:24    |    PowerMike    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: 42, Audi, R8, R8 LMS, Sevilla, Speeddays, Speed Days, Spyder

Vorfreude schon im FlugzeigVorfreude schon im FlugzeigRelativ kurzfristig hatten wir die Chance an den Audi Speed Days teilzunehmen. Gerade die Neuerungen am Facelift sind natürlich für uns überaus interessant. Daher haben wir sehr gerne die Einladung angenommen. Los ging es am Samstag mit einem von Audi gechartertem Flieger in Richtung Sevilla.

 

Dort angekommen wurden wir direkt von freundlichen Hostessen empfangen und zum "Event Check-In" geleitet. Nach der Akkreditierung und Aufteilung in zwei Gruppen (Rot und Weiß) ging es für mich, als rote Gruppe, erst einmal ins Hotel. Die weiße Gruppe fuhr direkt zur Rennstrecke mit neuen RS Modellen.

 

Am Hotel bekamen wir nach dem Mittagessen die Schlüssel eines R8 V10 Spyder in die Hand. Immer zu zweit ging es raus aus der Stadt in die wunderschöne Umgebung um Sevilla. Hatte es in den vergangenen Tagen durchgehend geregnet, hatten wir an beiden Tagen mit dem Wetter unheimliches Glück.

 

Gemeinsam auf dem Weg zur RennstreckeGemeinsam auf dem Weg zur RennstreckeDie Gegend um Sevilla bietet ein wunderschönes Panorama, und was kann schöner sein, als diese Erlebnisse im neuen Spyder Facelift zu erleben. Die neue 7Gang S-Tronic schaltet butterweich und das Cruisen ist ein Genus. Nach ca. 100km gab es einen kleinen Boxenstopp in einer Finca, wo uns bei Kaffee und einem kleinen Snack eine kleine Ruhe gegönnt wurde.

Die gewonnenen Eindrücke sind unbeschreiblich!!

 

Kaum angekommen, zog es die Teilnehmer schon wieder zurück hinters Steuerrad. Nach weiteren 100km gab es einen fulminanten Empfang am Hotel durch die begeisterten Einheimischen. Die Kameras wurden gezückt und Fotos geschossen. Das war der erste Tag im V10 Spyder, dem Scenic Drive um Sevilla herum.

 

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel fand das Abendprogramm mitten in der Altstadt von Sevilla statt. Von freundlichen Hostessen zur Abendlocation geleitet, wurde dort das Event hervorragend abgerundet. Es gab ein atemberaubendes Essen in mehreren Gängen, mit einem Rahmenprogramm, welches dem Essen durchaus Konkurrenz machte.

 

Abfahrbereit in der BoxengasseAbfahrbereit in der BoxengasseDie Nacht war kurz und am Sonntag ging es direkt nach dem Frühstück wieder in die Fahrzeuge. Dieses Mal im neuen RS4 auf die Autobahn in Richtung Rennstrecke.

 

Nach einem kleinen Empfang und Vorstellung der Instruktoren gab es dass Renn-Eqiupment und es ging raus in die Fahrzeuge. Auf der Strecke standen uns der neue R8 V10 plus in der S-Tronic Variante zur Verfügung. Nach einem Bremsen - Modul ging es dann raus auf die Piste. Dort konnten wir das harmonische Verhalten des R8 bei hohen Geschwindigkeiten, im Grenzbereich und in schnellen Kurven erfahren. Bei allen Aktionen blieb das ESP an, welches extrem gut abgestimmt ist und den Fahrer zurückhaltend unterstützt und dabei keineswegs den Fahrspaß beeinträchtigt.

 

Der V10 Plus fährt sich unglaublich agil, Audi hat bei der leichten Modellpflege noch einmal den R8 verbessert. Was alles möglich ist gab es am Ende als Beifahrer bei einem der Instruktoren zu erleben, welcher in meinem Fall das Auto eher quer als schnell bewegt hat.

 

Sonnenschein auf der RennstreckeSonnenschein auf der RennstreckeWie immer bei schönen Dingen. Die Zeit vergeht wie im Flug. Leider ging der Flieger um 15:30 Uhr und daher mussten wir irgendwann den R8 in die Ecke stellen und uns zum Flughafen shutteln lassen.

 

Ich habe Sevilla mit der Erfahrung verlassen, dass auch perfekte Dinge verbessert werden können. Der neue R8 Facelift ist eine rundum gelungene Rennmaschine, die man aber auch moderat bewegen kann. Für mich steht fest, das war nicht der letzte Tag auf einer Rennstrecke und ich werde mir wohl überlegen müssen, wie ich das Dach von meinem R8 runter bekomme.

 

Großen Dank geht von uns an die Willy Tiedtke GmbH & co Kg in Hamburg (http://www.willytiedtke.de), die uns dieses unglaubliche Erlebnis erst ermöglich hat!

 

Helge Busemann

Neidfaktor GmbH

Kontakt: www.neidfaktor-hamburg.de

 

Gastartikel von smhb0310

 


17.04.2012 21:57    |    PowerMike    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: E-Plus, Flatrate, kostenlos, Moblifunk, teuer, yourfone

yourfone.de Screenshotyourfone.de ScreenshotFaires Angebot von yourfone? yourfone wirbt gerade im Fernsehen mit "kostenlosen" Leistungen die 19,90 Euro kosten.

 

Wörtlich heißt es:

 

  "yourfone bringt Dich

  • kostenlos ins Festnetz,
  • kostenlos in alle Handynetze
  • und unbegrenzt ins Internet.
  • Alles drin - für die günstigsten 19,90 der Welt."

 

In Zeiten in denen eine Flatrate nicht mehr unbegrenzt ist, sollte mich das nicht wundern. Allerdings finde ich, dass hier ein neuer Tiefpunkt der Werbeversprechen erreicht ist. Geworben wirbt für kostenlose Leistungen die 19,90 Euro kosten. Hallo? Also wenn das kein Widerspruch ist.

 

Als der yourfone-Werbespot eben im Vorfeld zum Champions League Kracher Bayern München gegen Real Madrid lief, habe ich erst nach wenigen Sekunden richtig zugehört und bin daher erst bei dem Slogan oben eingestiegen. Die Bezeichnung als weltgünstigste Allnet-Flat (am Anfang) hatte ich damit verpasst. Dementsprechend war ich auch ziemlich erstaunt - vor allem über die Dreistigkeit der Aussage. Als Verbraucher fühle ich mich hier schlichtweg verarscht. Bei mir blieb nämlich nur hängen: kostenlos = 19,90 Euro monatlich.

 

Bin ich einfach nur noch nicht komplett abgestumpft, oder übertreibt es yourfone hier wirklich?

 


26.09.2011 08:05    |    PowerMike    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: Anhänger, Blattfeder, Einparkhilfe, Elektroantrieb, Getriebe, Hybrid, IAA, IAA 2011, ZF

Als Zulieferer blickt ZF schon weiter in die Zukunft als es manche Hersteller machen. Im ersten Bericht zu meinem Standbesuch bei ZF habe ich über bestehende Technik berichtet. Nun geht es um Produkte bei denen noch kein Serieneinsatz feststeht.

 

 

Den Anfang macht ein "Electric Twistbeam mit Aludämpfern". Klingt futuristisch, doch so schlimm ist es gar nicht. Wie auf dem Foto zu sehen ist, handelt es sich um eine Vorderachse mit Elektroantrieb. Konzipiert ist dieser Antrieb für Kleinwagen. Doch im Detail: Bemerkenswert ist sicherlich die Feder, die bei diesem Konzept aus GFK besteht. Der Grund für diesen Werkstoff ist sehr simpel: Der gesamte Antrieb soll und muss leicht sein. Daher bestehen die Dämpfer auch aus Aluminium.

 

Der kleine "Fremdkörper" hinter der Feder ist ein Elektromotor mit 60kW (bzw. 82PS) Spitzenleistung. Im Gegensatz zu anderen Herstellern setzt ZF hier nicht auf Elektromotoren die auf der Radnabe sitzen, sondern auf die Befestigung hinter der Nabe. Als Grund wird die Massenträgheit angegeben. Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Das mit der Massenträgheit klingt zwar logisch, andererseits gibt es genügend Hersteller die mit diesem "Nachteil" leben können. Solange das System in der Praxis funktioniert, interessiert das den Kunden später aber eh nicht mehr.

 

Ich hatte das Gefühl, dass dieser Elektroantrieb gut durchdacht ist und insbesondere im Kleinwagensegment Chancen hat. Die verwendete Flüssigkeitskühlung dürfte weniger anfällig sein als die teilweise verwendete Luftkühlung im Q5 Hybrid, und die kompakte Bauweise ist auch ein Pluspunkt. Ob das aber auch die Automobilhersteller so sehen?

 

 

Weiter ging es zu einem Ausstellungsstück an dem verschiedene Dinge gezeigt wurden. Für mich war ein kleines Teil daran sehr interessant, das dazu nur im persönlichen Gespräch erwähnt wurde. Und zwar handelt es sich um ein Dämpfungsteil zum Energieabbau bei einem Unfall. Bei meinem Audi A3 ist dieses Teil noch ein normales Stück Metall was den Stoßfänger befestigt. Die Energie wird in dem Fall vom Stoßfänger abgebaut, und was noch übrig bleibt wird mehr oder weniger direkt an die Karosserie abgegeben.

 

Bei dem neuen Dämpfer findet allerdings ein weiterer Energieabbau statt. Der vordere Zylinder schiebt sich dabei in den hinteren Zylinder. Der Energieabbau ist dabei progressiv - also zunehmend. Somit steigt die Chance, bei einem Unfall, die Reparaturkosten niedriger zu halten. Auch wenn der Aufbau sehr simpel ist, sind es manchmal die kleinen Teile die uns alle vor teuren Reparaturen bewahren können.

 

 

So ein weiteres "kleines Teil" ist die Anhänger-Einparkhilfe. Wer sich die aktuellen Neuwagenkonfiguratoren anschaut, wird feststellen, dass man mittlerweile zu beinahe jedem Wagen eine Einparkhilfe dazubestellen kann. Selbst für den, nun wirklich übersichtlichen, VW up! bietet VW ab Werk eine an. Es scheint also Bedarf an solchen technischen Hilfsmitteln zu bestehen. Und ich gebe gerne zu, dass auch mein Auto beim Rückwärtsfahren fröhlich piept.;)

 

Doch allein eine Warnung vor Hindernissen hilft nicht beim Rangieren eines Anhängers. Viel wichtiger ist es den Fahrer zu warnen, dass er seinen Anhänger gleich nicht mehr manövrieren kann. Wer schon einmal einen Anhänger am Auto hatte, kann gerne den nächsten Absatz überspringen. Für alle anderen erläutere ich die Problematik ausführlicher.

 

Der Anhänger hängt bei einem Auto an der Anhängerkupplung. Der Anhänger kann sich dabei auf dem Kugelkopf uneingeschränkt nach links und rechts drehen. Theoretisch könnte sich der Anhänger auch Huckepack auf das Autodach setzen - rein theoretisch.;) Beim Rückwärtsfahren gibt es nun ein Problem: Da sich der Anhänger auf dem Kugelkopf frei drehen kann, darf das Auto nie 90 Grad versetzt zum Anhänger stehen. Denn ab diesem Moment, kann der Anhänger nicht mehr nach vorne oder hinten bewegt werden. Er bewegt sich nur noch seitlich. Wer sich das nicht bildlich vorstellen kann, dem empfehle ich das ganze mit Spielzeugautos auszuprobieren. Es ist schlicht unmöglich bei einem Winkel von 90 Grad einen Anhänger vorwärts bzw. rückwärts zu manövrieren. Und genau an diesem Punkt setzt die neue Einparkhilfe an.

 

ZF hat in dem Kugelkopf Sensoren verbaut. Diese messen den Winkel in dem der Anhänger zum Auto steht. Eine Pattsituation von 90 Grad kann also nicht vorkommen. Zusätzlich gibt es bei dem System einen kleinen Controller. Über den Controller sagt man dem Auto wie sich der Anhänger bewegen soll. Also zum Einparken den Controller nach rechts oder links drehen und dann nur noch Gas geben bzw. bremsen. Schon kann der Anhänger sicher manövriert werden.

 

Einen Anhänger rückwärts auf beispielsweise eine Slipanlage zu fahren ist mit dieser Einparkhilfe ganz einfach. Ideal für Anfänger oder Menschen die das einfach nicht oft machen. Ähnlich wie bei den Parksensoren, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein bis dieses System weit verbreitet sein wird.

 

 

Mein Fazit zum Standbesuch bei ZF:

Auf einem der Tische war "Technik entdecken" aufgeklebt. Und genau das passt wunderbar zum Stand von ZF. Denn ZF hat neben den großen Dingen, wie den Getrieben und Achsen, auch Kleinigkeiten wie den erwähnten Crash-Absorber ausgestellt, die man nicht auf den ersten Blick sieht. Zudem gab es Technik zum Anfassen wie die Anhänger-Einparkhilfe. Der Besuch hat sich also rundum gelohnt.

Es ist schade, dass die Zulieferer nicht die Aufmerksamkeit wie die großen Automobilhersteller bekommen. Denn gerade die Zulieferer sind sehr innovativ und zeigen bereitwillig Technik die in naher Zukunft von den Automobilherstellern als Neuheit präsentiert wird. Wenn also in zwei Jahren die Anhänger-Einparkhilfe bei einem Hersteller präsentiert werden sollte, hab ich sie schon ausprobiert. Dabei war ich gar nicht mal der Zeit voraus - sondern einfach nur auf dem richtigen Messestand.

 


20.09.2011 20:08    |    PowerMike    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Audi, BMW, CDC, Continuous Damping Control, Elektroantrieb, Getriebe, Hybrid, IAA, IAA 2011, Probefahrt, Sparco, ZF

ZF aus Friedrichshafen ist ein Automobilzulieferer der Antriebs- und Fahrwerkstechnik liefert. Ein Stück ZF findet sich in vielen Modellen bei Audi, BMW, Ford, Opel und vielen weiteren Herstellern wieder. Nur wissen das die wenigsten. Im Rahmen der IAA konnte ich einen Blick in die Welt von ZF werfen.

 

Wer auf dem Stand von ZF fertige Fahrzeuge erwartet, wird enttäuscht. Doch die technikaffinen unter uns wissen, dass ZF vor allem "unter der Haube" arbeitet. Daher gab es neben der Demonstration der neuesten CDC-Generation (Continuous Damping Control) vor allem Getriebe, Aufhängungen und Komponenten für Elektroantriebe zu sehen. Und aber auch ein Modell bei dem ZF zeigen will wie umfassend sie die Automobilhersteller beliefern könnten.

 

Doch fangen wir bei der CDC an. Man nehme einen Sparco-Sitz (kleine Anekdote am Rand: Recaro hatte am ersten Messetag spontan angeboten den Sitz gegen ein eigenes Modell auszutauschen:D), ein Lenkrad und einen Flatscreen. weiterlesen


08.06.2011 15:04    |    PowerMike    |    Kommentare (2)

Testfahrzeug Audi A3 8P 2.0 TDI
Leistung 140 PS / 103 Kw
Hubraum 1968
Aufbauart Schrägheck
Kilometerstand 118000 km
Getriebeart Automatikschaltung
Erstzulassung 7/2006
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer mehr als 3 Jahre
Gesamtnote von PowerMike 4.0 von 5
weitere Tests zu Audi A3 8P anzeigen Gesamtwertung Audi A3 8P 4.0 von 5
Fahrzeugtest ansehen

30.10.2009 04:06    |    PowerMike    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: Chicago Bulls, Dirk Nowitzki, NBA, Saison 2009/2010, San Antonio Spurs

Tim Duncan beim FreiwurfTim Duncan beim Freiwurf

Um 01:00 Uhr hat heute Nacht die Partie zwischen den San Antonio Spurs und den Chicago Bulls begonnen. Die Chicago Bulls hatten Heimvorteil.

 

Von Anfang an war es ein interessantes Spiel. Über lange Zeit waren es eigentlich immer nur 1 oder 2 Punkte Unterschied beim Spielstand. Beide Teams trafen also gleich gut. Daher bin ich gerne drangeblieben und habe meine Nachtruhe verkürzt.

 

Am Ende des ersten Viertels stand es 23-22. Vorteil für die Spurs. Durch die Ausgeglichenheit des Spiels hat sich zum Ende des zweiten Viertels nicht viel geändert. Es stand 46-47. Die Bulls konnten also 2 Punkte mehr machen als die Spurs.

 

Während dem Halftime Report gab es ein paar Wiederholungen mit sehenswerten Aktionen zu sehen (also so wie immer;)). Und im TNT-Studio war Charles Barkley als Experte zu sehen und zu hören.

 

So interessant wie die Partei bisher war, habe ich auf ein weiterhin spannendes Spiel gehofft. Jedoch wurde ich enttäuscht. Schon seit dem Beginn des dritten Viertels begann die Treffsicherheit der San Antonio Spurs nachzulassen. Dementsprechend konnte Chicago fortziehen. Bis auf 64-74 - die erste zweistellige Führung in dieser Partie.

 

Irgendwie war die Luft raus. Die Treffsicherheit der Bulls war weiterhin nicht die beste, aber auch die Spurs ließen nach. Somit war das letzte Viertel eher eines was ich nebenbei betrachtet hatte. Ich habe lieber den Eröffnungsartikel zur diesjährigen Saison geschrieben.

 

Am Ende ging das Spiel 85-92 aus. Aufgrund des starken dritten Viertels der Chicago Bulls war es durchaus ein verdienter Sieg. Auch wenn ich ein bisschen auf Seiten der San Antonio Spurs war - die ja dann im letzte Viertel noch ein wenig Gas gegeben haben. Tim Duncan hatte bei den SAS gut gespielt. Aber allein konnte er nicht gewinnen. Zumindest von Tony Parker kam so gut wie nichts.

 

Für die Spurs geht es am Samstag in Sacramento weiter (07:30 Uhr ET / 00:30 Uhr MEZ). Und die Bulls dürfen schon morgen ihr Glück in Boston versuchen (07:00 Uhr ET / 00:00 Uhr MEZ).

 

Dirk Nowitzki hat übrigens morgen Abend ein Heimspiel. Seine Dallas Mavericks spielen um 10:30 Uhr ET / 03:30 Uhr MEZ gegen den amtierenden Meister - die L.A. Lakers.

 

Gruß

PowerMike


30.10.2009 03:36    |    PowerMike    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: ILP, NBA, RayV, Saison 2009/2010

NBA 2009/2010NBA 2009/2010

Die NBA hat diese Woche begonnen und diesmal bin ich mit dem International League Pass dabei. Letztes Jahr gab es bei dieser Art der Übertragung massive Probleme. Sowohl was die Bildqualität als auch die Stabilität betrifft.

 

Doch diese Saison scheint alles besser zu laufen. Am Eröffnungstag der Saison 2009/2010 gab es zwar ganz am Anfang Probleme mit einer verzögerten Übertragung. Und leider stand auch nur der SD-Stream zur Verfügung, aber das wurde schnell behoben. Seit gestern sind die Streams komplett nutzbar. Und auch die Videothek ist mit einem Tag Verzögerung gestartet.

 

So wie es aussieht haben die NBA und vor allem RayV dazugelernt. Die Probleme wurden schnell behoben, und auch Verbesserungen werden schnell eingepflegt. Gestern und heute Vormittag waren die Ergebnisse der Archiv-Spiele direkt zu sehen. Aktuell muss man erst auf "Click To Show Score" klicken um die Ergebnisse zu sehen. Ist ja auch blöd wenn man den ganzen Tag zwanghaft versucht NICHT die Ergebnisse der letzten Nacht anzuschauen, und dann beim Blick in das Archiv direkt alles gezeigt bekommt.

 

Der ILP für die Saison inkl. den PlayOffs und HD kostet übrigens 199 Dollar. Dank des für uns sehr gute Dollarkurs, macht das +134 Euro. Für NBA-Fans und regelmäßige Zuschauer ist das also ein gutes Geschäft. Denn ein Empfang über den Fernseher ist nicht möglich. Egal ob über Kabel, Sat oder IP-TV wie z.B. T-Home.

 

Die HD-Übertragung bietet nicht die volle HD-Auflösung. Allerdings ist das Bild doch ziemlich gut am PC. Und am Fernseher ist es nochmal einen Tick besser. Oder anders gesagt: Da fällt der Unterschied nicht so sehr auf.;) Wer also überlegt ob er zuschlagen soll, sollte den Aufpreis für HD investieren. Es lohnt sich. Von der Datenrate her sollte ein 3000er DSL-Anschluss ausreichen.

 

Übrigens ist der Stream nicht direkt über VLC oder ähnliche Programme zu empfangen. Es muss der RayV-Player verwendet werden der aber automatisch installiert wird. Die Archiv-Spiele werden mit Flash ausgeliefert.

 

Gruß

PowerMike


17.06.2009 14:07    |    PowerMike    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: 8P, A3, Apple, Audi, iPhone, iPhone 3.0, neue Firmware, Sonstiges, Suchfunktion

Heute kommt die Version 3.0 für das iPhone heraus. Kommt? Ja, denn aktuell ist sie noch nicht über iTunes verfügbar.;)

 

Ich habe es mir nicht nehmen lassen und mir die Final der 3.0 schon vorab auf mein iPhone 3G draufzuspielen. Das Update hat problemlos funktioniert.

 

Oben in der Gallerie findet ihr ein paar Screenshots von iTunes und dem iPhone.

 

Gruß

PowerMike


15.06.2009 05:19    |    PowerMike    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: 2009, Hedo Turkoglu, Kobe Bryant, MVP, NBA, Orlando Magic, The Finals

Heute Nacht begann um 02:00 Uhr das 5. Spiel zwischen den Los Angeles Lakers und den Orlando Magic. Die Lakers führten vor Beginn der Partie mit 3-1. Somit hatten sie 3 Matchbälle zum Sieg der NBA Finals.

 

 

Das erste Viertel begann und Orlando legte los wie die Feuerwehr. Nach 5 Minuten stand es schon 6-15! Von einer frühzeitigen Aufgabe war da nichts zu spüren. Orlando wollte die Finals gewinnen. Zumal in der Vergangenheit schon 3-1 Rückstände umgedreht wurden. Allerdings noch nie bei den Finals.

 

Im Verlauf des ersten Viertels konnte Orlando das hohe Tempo nicht durchhalten. Dazu kamen noch mehrere vergebene Dreier. Und so konnten die Lakers nach und nach wieder rankommen bis zum Stand von 26-28.

 

Zweites Viertel: Beide Teams schenkten sich nichts. Während Orlando viele Layups hinlegte, zeigten die Lakers das sie dafür die Dreier besser hinbekommen. Dies zeigte auch die Statistik. Zur Mitte des Viertels hin, versenkte LA 3 von 6 Dreipunktewürfen. Während Orlando keinen einzigen ihrer 6 Versuche im Korb unterbringen konnte. 39-40 stand es nach etwas mehr als 6 Minuten.

 

Die Lakers erkannten nach einer Auszeit das sie das Zeug hatten zu gewinnen. Erstmals gingen sie nach 19 Minuten Spielzeit mit 42-40 in Führung. Und um Orlando zu zeigen das sie es erst meinen, erhöhten sie gleich mal auf 49-40.

 

Dank einem verwandelten Freiwurf und einem Steal konnte LA anschließend auf 52 Punkte erhöhen. Orlando machte danach auch noch einen Korb rein, den LA aber direkt konterte. So stand es bei 2:11 Minuten Restspielzeit 54-42. Danach folgten ein paar Korbleger zum Viertelendstand von 56-46.

 

 

Wie schon im vierten Spiel hatten die Orlando Magic den besseren Start. Doch anders als im letzten Spiel, kamen die Lakers wesentlich schneller zurück. Orlando hat viele Punkte bei ihren Dreierversuchen liegen gelassen. Da lief nichs - ganz im Gegensatz zu den Lakers. Der Halbzeitstand fiel mit 56-46 dementsprechend aus. Denkbar schlechte Voraussetzungen für die benötigte Siegesserie von Orlando. Ich war gespannt wie es weitergeht.

 

 

Das dritte Viertel war relativ fair. Es gab wenige Fouls für diese mitentscheidende Spielphase. Jedoch holte sich Dwight Howard sein 4. persönliches Foul. Eine denkbar schlechte Konstellation für Orlando. Aber seine Foulstatistik war exemplarisch für Orlando. Sie hatten einfach keine Möglichkeit die Führung der Lakers zu verkürzen. Stattdessen machte sich Verzweifelung breit. Negativ hervorzuheben ist auf alle Fälle die eklatante Dreierschwäche von Orlando. Ganze 2 von 14 Dreierversuchen gingen rein. In Folge dessen bauten die Lakers ihre Führung auf 76-61 aus. Für das letzte Viertel sah es nun ganz schlecht aus.

 

15 Punkte Rückstand... um das aufzuholen müssen sich die Orlando Magic viel einfallen lassen. Mal sehen ob die Ansprache von Stan van Gundy in der kurzen Pause Wirkung gezeigt hat. Kurz vor Beginn des letzten Viertels sagte er noch "We are playing frustrated". Wahre Worte.

 

Das letzte Viertel begann direkt mit einem Korbleger der Lakers. Im Gegenzug traf Orlando endlich mal wieder einen Dreier. 78-64. Ein Punkt war aufgeholt. Doch LA hat das Spiel nicht verlernt. Und so konnten sie Ihre Führung auf 80-64 ausbauen. Es folgten mehrere Ballverluste und Rebounds auf beiden Seiten bis Orlando erneut einen Dreier traf. 80-67 stand es nun. Der folgende Angriff der Lakers wurde exzellent verteidigt und die shot clock tickte herunter. Angriff für Orlando der mit einem vergebenen Dreier endete. Im Gegenzug traf Kobe Bryant für die Lakers einen Dreier. Es waren nun wieder 16 Punkte Rückstand gegen Orlando. Und das bei noch verbleibenden 8:13 Minuten.

 

Eine Auszeit später ging es weiter. Es folgten wieder mehrere Ballverluste auf beiden Seiten und der Abschluss der Lakers. Orlando legte nach, sodass es 85-69 stand. 6:37 Minuten Restspielzeit. Wenn Orlando schon nicht gewinnen kann, sollten sie sich wenigstens respektabel verabschieden. Doch irgendwie war der Wille dazu nicht zu spüren. In den Gesichtern konnte man nur noch Resignation erkennen.

 

Dafür zeigte Kobe Bryant sein Können umso mehr. Noch im Rückwärtsfallen traf er einmal den Korb. Für ihn wäre es der 4. NBA-Titel seiner Karriere. Und dafür ackerte er und trieb sein Team an. Die Lakers hatten noch lange nicht genug. Sie wollten zeigen das sie den Titel verdient gewinnen. Gut für das Spiel war es allemal. Denn von Orlando kam zu wenig. Die Lakers zeigten trotz des Vorsprungs immer noch Durchsetzungskraft unter dem Korb. Mit drei Dreiern polierte Orlando seine Statistik auf. Doch das reichte bei weitem nicht. Am Ende gewannen die LA Lakers mit 99-86 gegen Orlando Magic. Definitiv verdient.

 

 

Von diesem Spiel habe ich mir wesentlich mehr erwartet. Ich hoffte das Orlando eine große Aufholjagd startet. Doch die Lakers waren einfach zu stark. Sehr schade. Denn Orlando hat phasenweise (in den vorhergehenden Spielen) gezeigt das sie mithalten können. Doch gegen Phil Jackson, der damit seinen 10. Meistertitel gewonnen hat, und Kobe Bryant, der seinen 4. Meistertitel gewonnen hat, konnte Orlando nichts ausrichten. Natürlich haben die beiden die Finalserie nicht allein gewonnen. Doch die Erfahrung der vorhergehenden Titel war mit Sicherheit sehr hilfreich. Kobe Bryant wurde übrigens zum MVP der Finals gewählt.

 

 

Die NBA hat mit dem heutigen Tag die Saison 2008/2009 beendet. Weiter geht es Ende Oktober. Einerseits hoffe ich das irgendein Betreiber in Deutschland die nächste Saison übertragen wird (Sky?). Andererseits, sofern das überhaupt passiert, besteht die Gefahr das wieder nur vorher festgelegte Spiele übertragen werden. Das ist natürlich zum Ende der Saison hin ziemlich schlecht. Sollte kein Sender die NBA in Deutschland übertragen, besteht bestimmt wieder die Möglichkeit alle Spiele mittels dem NBA League Pass Broadband International zu sehen. Für diese Saison konnte man zu Beginn einen "Early Bird Full Season Pass" für ca. 65 Euro bekommen. Wenn für die nächste Saison der Preis gehalten oder nur geringfügig erhöht wird, ist das ein faires Angebot. Nur die Übertragungsqualität muss noch verbessert werden.

 

Gruß

PowerMike


13.06.2009 20:00    |    PowerMike    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: 2009, NBA, Orlando Magic, The Finals

NBA - The FinalsNBA - The Finals

Am Freitag begann um 3 Uhr deutscher Zeit das vierte Spiel der diesjährigen NBA-Finals zwischen den Los Angeles Lakers und den Orlando Magic. Die Lakers führten zu Beginn der Partie mit 2-1. Mit einem Sieg wären sie dem Meistertitel ganz nah. Orlando wiederum könnte zum 2-2 ausgleichen. Man kann also sagen, dass dieses vierte Spiel wegweisend sein wird im diesjährigen Titelkampf.

 

Das erste Viertel wurde von Orlando praktisch dominiert. Die Lakers waren nicht schlecht. Aber der Siegeswille der Magic war doch deutlich höher. Besonders hervorzuheben waren Dwight Howard und Hedo Turkoglu. Dwight Howard holte sich im ersten Viertel 11 Rebounds! Dementsprechend stand es zwischen den Lakers und den Magic am Ende des ersten Viertels 20-24.

 

Am Anfang des zweiten Viertel zeigte Orlando erneut die besseren Spielzüge. Schon im ersten Viertel genügte es einmal unter dem Korb durch zu dribbeln, damit mind. ein Spieler von Orlando frei zum Wurf kommen konnte. Wenn dann noch ein Orlando Spieler frei zum Dunk kommen kann, und Rashard Lewis unbedrängt einen Dreier erzielen kann, ist das Resultat zur Mitte des zweiten Viertels eine Führung mit 8 Punkten (29-37). Phil Jackson hatte dies auch erkannt und nahm ein Timeout. Sein Kommentar zu seinen Jungs: "They play a point better basketball". Und damit hatte er definitiv recht.

 

Direkt nach der Auszeit war LA engagierter, doch ein absolut sehenswerter Turnover sowie ein technisches Foul von deren Coach (inkl. Freiwurf für Orlando) brachen diesen Willen gleich wieder. Wenn dazu noch Orlando mit eisernem Willen Rebounds holt, wird es schwer für jedes Team. Doch nicht nur in der Offensive lief es. Auch in der Defensive überzeugte Dwight Howard. Seine Defensivarbeit führte unter anderem zu einem Hochball den Orlando anschließend mit einem Punktgewinn abschloss. Am Ende wurde auch das zweite Viertel verdient von den Orlando Magic gewonnen. Sie waren einfach besser. Die beiden Teams gingen beim Stand von 37-49 in die Halbzeitpause.

 

 

Sollte Orlando Magic auch in der zweiten Halbzeit so weiterspielen, werden sie auf 2-2 ausgleichen. Allein die Reboundstatistik ist beeindruckend: Dwight Howard holte 14 Rebounds - exakt genau so viele wie das gesamte Team der Lakers.

 

 

Das dritte Viertel begann mit einem Dunk von Dwight Howard. Doch danach kamen die Lakers zurück und verkürzten Dank unter anderem drei Dreier auf 53-54. Was auch immer Phil Jackson seinem Team in der Pause erzählt hat - es hat geholfen. Die Zwölfpunkte-Führung wurde innerhalb von knapp 6 Minuten Spielzeit fast vollständig egalisiert. Mit zwei Freiwürfen ging LA anschließend das erste Mal in diesem Spiel in Führung. 55-54 stand es nun. Und das Spiel war jetzt völlig offen.

 

Die verbliebenen Minuten waren sehr kampfbetont. Auch Stan van Gundy sah das so, und äußerte sich nach dem dritten Viertel wie folgt: "I think their defense was great. They were extremely aggressive." Dank insgesamt 4 Dreier und einem sehr starken Trevor Ariza, der allein 13 Punkte im dem Viertel machte, bauten die Lakers ihre Führung auf 67-63 aus. Das letzte Viertel sollte also wieder spannend werden. Wird Orlando zurückkommen, oder werden die Lakers ihr drittes Spiel gewinnen?

 

Das vierte Viertel eröffneten die Lakers mit einem schönen Layup. Anschließend zeigten beide Teams eine gute Defensivleistung. Beide hatten es raus die Wege so zu verstellen, das der Gegner innerhalb der 24 Sekunden nicht zum Wurf kam. Doch die beste Defensivleistung nützt nichts, wenn entweder ein Foul dem Gegner Freiwürfe beschert (Orlando), oder aber ein Rebound in der Offensive nicht zum Punktgewinn genutzt wird (Los Angeles). Überragend fand ich die erste Hälfte des Viertels nicht. Pietrus und Bryant zeigten zwar jeweils einen schönen Dreier. Aber das Spiel wirkte insgesamt nicht mehr so locker wie vorher. Orlando, die bis zur Hälfte des Spiels wie der sichere Sieger aussahen, schienen die drohende 3-1 Führung der Lakers im Kopf zu haben. Doch bei einem Stand von 75-73 würde ich noch nicht aufgeben. Da ist noch alles drin.

 

Als ob Mickael Pietrus meine Worte gehört hätte, legte er nach einem Rebound einem Zug zum Korb hin der von Kobe Bryant nicht gestoppt werden konnte. Die 2 Punkte waren drin, und der Freiwurf durch die Bryant-Attacke ebenfalls. Somit war nun wieder Orlando in Führung: 75-76. Die Stimmung in der Amway Arena von Orlando brandete natürlich sofort auf. Die Lakers spürten das sie etwas machen mussten, und erzielten 4 Punkte in Folge bis Dwight Howard mit einem Dunk nachlegte. 4 Minuten vor Ende stand es nun 79-78. Ein großartiger Block von Turkoglu konnte zwar nicht zu einem Führungswechsel genutzt werden. Doch Orlando war auf alle Fälle wieder da. Dazu hatten sie jetzt noch Glück, denn LA vergab einen Dreierversuch und verursachte gleich darauf ein Foul an Hedo Turkoglu. Der ließ sich nicht zweimal bitten und holte einen Punkt über die Freiwürfe.

 

Noch 3 Minuten und Orlando war jetzt richtig im Spiel. Dwight Howard holte sich einen Rebound, wurde bedrängt und holte sich trotzdem 2 Punkte. Und zusätzlich verwandelte er seinen Freiwurf. Orlando war nun mit 3 Punkten in Führung. Das die Lakers nicht aufgaben zeigt Trevor Ariza: 2:30 vor Ende zeigte er sein Können mit einem Dreier. Turkoglu im Gegenzug aber auch. Und schon war der Abstand wieder hergestellt. Die Halle tobte. Ein Rebound und ein Layup von Turkoglu führten zum 82-87. 1:34 Minuten vor Ende folgte die übliche Auszeit die immer in so einer Phase kommt.

 

Die Lakers waren anschließend im Ballbesitz. Bei 5 Sekunden auf der shot clock musste ein Wurfversuch kommen. Und der ging daneben. Die Lakers konnten ihre Chance zum Ausbauen der Führung nicht nutzen, sodass Pau Gasol mit einem Dunk sein Team wieder etwas heranführen konnte. Bei einem Stand von 84-87 und 11,1 Sekunden hatte Dwight Howard nun zwei Freiwürfe - die er vergab. Bis auf 10,8 Sekunden tickte die Uhr herunter bis das nächste Timeout aufgerufen wurde.

 

3 Punkte lagen die Lakers zurück. Zusätzlich hatten sie den Ball. Das ist zu schaffen. Ein Dreier und sie erzwingen eine Verlängerung. Zumal sie noch eine weiteres Timeout haben. Trevor Ariza nahm seine Position an der Seitenlinie ein, ein schneller Pass zu Bryant folgte, der passte direkt zurück zu Ariza. Ariza sah wiederum Derek Fisher freistehend und passte zu ihm. Derek Fisher stand ideal für einen Dreier. Er versuchte es und versenkte den Wurf. 4,6 Sekunden vor Ende stand es 87-87. Die Lakers hatten wieder alle Chancen auf die Verlängerung. Sie mussten nur noch 4,6 Sekunden überstehen.

 

Nun folgten die Timeout-Spielchen. Beide Teams hatte noch genügend. Und so folgten 3 Timeouts hintereinander. Um es kurz zu machen: Nach den Timeouts schnappte sich Turkoglu den Ball und passte zu Pietrus. Doch der traf nur den Ring und erzielte keine Punkte. Die Teams gingen mit 87-87 in die Verlängerung. Nach Spiel 2 ist das schon die zweite Verlängerung bei den Finalspielen. Die gab es zuletzt 1984 zwischen den Boston Celtics und den LA Lakers. Übrigens auch bei den Spielen 2 und 4.

 

Die letzten 5 Minuten begannen mit einem Dreier von Rashard Lewis, den die Lakers mit einem Korbleger beantworteten. Ein Rebound der Lakers sowie ein erfolgreicher 2 Punktewurf folgten und die Lakers waren wieder mit einem Punkt vorne (91-90). Beide Teams waren nun bärenstark in der Defensive. Die Fehler und Rebounds folgten auf beiden Seiten. Am Ende gipfelte die Abwehrschlacht in einem Foul der Lakers. Orlandos Dwight Howard stellte sich an die Freiwurflinie und machte zumindest einen der beiden rein. 91-91.

 

Bei 1:01 Minuten versuchte Phil Jackson Ruhe ins Spiel reinzubringen und zog die Timeout-Karte. Dank Ballbesitz der Lakers schien das auch die richtige Zeit dafür gewesen zu sein. Wieder zurück auf dem Feld ließ Kobe Bryant die Zeit runterticken. Doch abschließen konnte er nicht. Zu seinem Glück ließ sich Nelson zu einem Foul verleiten wodurch die Lakers trotz vergebenem Wurf wieder im Ballbesitz waren. Derek Fisher ließ sich auch dieses Mal nicht die Chance nehmen und versenkte treffsicher seinen Dreier.

 

31,3 Sekunden vor Ende stand es nun 94-91. Die Lakers hatten gute Chancen das Spiel für sich zu entscheiden. Zumal Orlando nach einem verpatzten Wurf und Rebound den Ball direkt in die Hände von Pau Gasol spielte. Der fackelte nicht lange und machte einen Dunk. Bei 21,6 Sekunden vor Ende lagen die Lakers nun mit 5 Punkten vorne. Das wird schwierig für Orlando.

 

Erneut leitete Turkoglu den Spielzug ein - der wieder im Chaos endete. So richtig unter Kontrolle konnte keines der Teams den Ball bekommen. Bis Derek Fisher den Ball in die Finger bekam, ihn weiter spielte zu Ariza und der weiter zu Pau Gasol spielte. Gasol versenkte den Ball im Korb. 98-91 und 3,4 Sekunden vor Ende. Das war es für Orlando. Zumal Gasol noch zwei Freiwürfe bekam. Einen davon konnte er verwandeln. Auch den Magic war klar das dieser Rückstand nicht mehr aufzuholen war. Somit passierte nichts mehr und die Partie endete mit 99-91. 8 Punkte Vorsprung für die LA Lakers.

 

Zu Anfang der Partie sah es nicht so aus als ob die Lakers das Spiel gewinnen könnten. Im Fußball gilt der Spruch "Das Spiel hat 90 Minuten". Hier waren es 53 Minuten bis der Sieger feststand. Und das waren die Lakers dank hervoragenden zwei Vierteln und der Verlängerung. Die Lakers führen somit mit 3-1 gewonnen Spielen und können in der Nacht von Sonntag auf Montag ihre 15. Meisterschaft erreichen. Das 5. Finalspiel beginnt um 02:00 Uhr deutscher Zeit.

 

Gruß

PowerMike


08.06.2009 05:19    |    PowerMike    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: 2009, NBA, Orlando Magic, The Finals

NBA - The FinalsNBA - The Finals

Gerade eben ging das zweite Spiel der diesjährigen NBA Finals zwischen den Orlando Magic und den Los Angeles Lakers zu Ende. Es war ein sehr spannendes Spiel bei dem sich keines der Teams absetzen konnte. Es waren fast permanent nur 2 oder 3 Punkte Unterschied.

 

47,7 Sekunden vor Ende des 4. Quarters ging Orlando mit 2 Punkten in Führung. Es folgte eine Auszeit. LA glich daraufhin aus. Die Uhr blieb bei 33,5 Sekunden stehen. Den anschließenden Angriff ging Orlando relativ gelassen an. Immerhin startete die shot clock, wie immer, bei 24 Sekunden. Zeit hatten sie also (relativ gesehen:D). Allerdings war der Wurf von Orlando nicht erfolgreich. Bei 9,1 Sekunden Restzeit holte sich LA den Rebound. Die daraufhin folgende Auszeit war eigentlich nur Formsache.

 

Zurück auf dem Feld ging Kobe Bryant direkt zum Korb und versuchte bei 2,0 Sekunden zu werfen. Dabei wurde er allerdings von Turkoglu mit einem Block gestoppt. Er hatte seine Hand auf den Ball bekommen. Mit 0,6 Sekunden blieb die Uhr nun stehen als die nächste Auszeit genommen wurde. 0,6 Sekunden - das reicht noch nicht mal um NBA auszusprechen.

 

Weiter ging es mit einem Einwurf. Zumindest war das geplant. Doch noch bevor der Einwurf ausgeführt werden konnte, war die nächste und letzte Auszeit dieses Quarters fällig. Ich durfte gespannt sein was sich Stan Van Gundy (Coach von Orlando) einfallen ließ. Die Auflösung kam schnell: Turoglu führte den Einwurf auf Lee aus. Der verpasste aber den Korb. Und beim Nachfassen war schon die Zeit abgelaufen. Somit war eine Nachspielzeit beim Stand von 88:88 fällig.

 

Nach einer kurzen Pause ging es weiter. Zuerst holte sich Pau Gasol 2 Punkte für die Lakers mit Freiwürfen. Im Gegenzug brachte Dwight Howard den Ball im Korb unter. Trotz heftiger Gegenwehr und einem Foul. Den folgenden Freiwurf nahm er dankend an und es Stand 91-90. Orlando in Führung. Lakers versuchte sich daraufhin mit einem Dreier und vergab ihn. Gut, Orlando machte es beim nächsten Angriff nicht besser. Auch dieser Dreier ging nicht durch den Ring.

 

Dreier gingen also nicht. Somit begnügten sich die Lakers beim nächsten Angriff mit 2 Punkten. 91-92, die Führung haben wieder die Lakers. Dank eines Ballverlustes von Orlando und einem anschließenden Foul, konnten die Lakers ihre Führung auf 91-94 ausbauen. Orlando verließ dann das Glück. Es folgt ein In&Out und ein Angriff der Lakers den Pau Gasol mit 2 Punkten abschloss. 91-96 für die Lakers. Zusätzlich ein Straf-Freiwurf und schon waren es 91-97.

 

[Werbung]:mad:

Spannend war das Spiel bisher auf auf jeden Fall. Auch wenn ich später arbeiten muss - es hat sich bisher zu 100% gelohnt!

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Weiter geht es mit dem Angriff der Orlando Magic. Bei 56,7 Sekunden Restzeit verkürzte Orlando auf 93-97. Doch was dann? Kobe Bryant verlor beim Gegenangriff den Ball! Doch das konnte Orlando nicht nutzen. Beim anschließenden Dreierversuch gab es erneut ein In&Out! 28,2 Sekunden vor Ende und Pau Gasol bekam zudem zwei Freiwürfe - die er verwandelte. Nerven wie Drahtseile sag ich da nur. Es stand nun 93-99. Die Lakers lagen immer noch in Führung. 28,2 Sekunden verblieben (war ja klar das eine Auszeit folgte;)). Theoretisch wäre das machbar. Aber bei den Finals?

 

Orlando hatte den Ball und versenkte bei 26,2 Sekunden einen Dreier. 96-99 stand es nun. Und dann? Natürlich, es folgte die nächste Auszeit. Die Spannung war regelrecht greifbar. LA spielte nun den Ball ins Feld und wurde direkt gedeckt. Noch vor der Mittellinie verursachte Orlando ein Foul. 22,1 Sekunden Restzeit. Taktisch war das zwar richtig. Doch die Lakers versenkten die folgenden zwei Freiwürfe zum 96-101. Orlando gab trotzdem nicht auf. Direkt hintereinander folgten ein versuchter Dreier, ein Rebound von Orlando und ein vergebener Zweipunktewurf der bei den Lakers landete. Somit war dieses spannende Spiel vorbei.

 

Am Ende setzten sich die Lakers mit 96-101 durch. Sie hatten einfach mehr Glück. Verdient hätten es beide Mannschaften. Damit führen sie nun bei den Finals mit 2-0. Bei maximal 7 Spielen fehlen somit nur noch 2 Siege.

 

Das nächste Spiel findet in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch um 03:00 Uhr MESZ statt. Wer möchte kann es sich live unter http://raptorsnation.net anschauen. Das Spiel wird bestimmt spannend!:)

 

Gruß

PowerMike


05.02.2008 00:44    |    PowerMike    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: NBA

Hallo zusammen,

 

jedes Jahr werden beim Super Bowl außergewöhnliche Werbespots gezeigt. Leider nur in den USA. Hier in Deutschland sind die nicht zu sehen. Aber glücklicherweise gibt es freundliche Mitmenschen die diese bei YouTube bereitstellen.:)

 

Viel Spaß beim Zuschauen.

 

Gruß

PowerMike

 

PS: Dieses Jahr musste man 2,7 Millionen Dollar für 30 Sekunden Werbung bezahlen.;)


03.02.2008 14:53    |    PowerMike    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Hessencrew, Sonstiges

Hallo zusammen,

 

den fleißigen Lesern im 8P-Bereich ist vasquez bestimmt ein Begriff. Umso erstaunter war ich als ich den angehängten Artikel auf bild.de lesen musste. Ob da Audi (als Hauptsponsor) seine Finger mit im Spiel hatte?;)

 

Gruß

PowerMike


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