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22.05.2012 17:37    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Pirelli_24h_2012

 

von Espaceweiß

 

Als ich am vergangenen Dienstag ans Telefon ging und eine nette Stimme sagte „Hallo, hier ist Claudia von MOTOR-TALK…“ konnte ich es kaum fassen!!

 

Wenn man an einem solchen Preisausschreiben teilnimmt, plant man ja nicht die Einzelheiten im Detail, denn zu 99 % gewinnt man ja eh nicht. Doch nun hatte ich 20 Minuten Zeit, bei Claudia zurückzurufen und zu bestätigen, dass und mit wem ich zum Nürburgring fahren würde. Von Thomas, einem ganz lieben Verwandten, wusste ich, dass er schon Karten hat, und ganz heiß auf das 24-Stunden-Rennen ist. Bei ihm rannte ich offene Türen ein, und seine Karte war schnell an einen seiner Freunde weitergereicht.

 

Jetzt muss ich zugeben, dass ich nicht unbedingt mit Rennsport-Genen auf die Welt kam, aber ein bisserl Benzin im Blut ist schon vorhanden. Immerhin bin ich bei MOTOR-TALK seit Dezember 2004 angemeldet und dort sehr regelmäßig anzutreffen. Dennoch habe ich mich erst mal bei Wikipedia über den Nürburgring, das 24-Stunden-Rennen sowie über das Team Dörr erkundigt, um nicht ganz ahnungslos dort aufzuschlagen. Schließlich will man sich ja nicht gleich blamieren…

 

Freitagmittag schon ging´s los, und wir fuhren zunächst zum angegebenen Hotel, wurden dort sehr freundlich vom Motorsport-Team Dörr empfangen, bezogen schnell das Zimmer und ab ging es mit dem Shuttle zum Nürburgring. Dort erhielten wir von Hannes Koch, dem Mann von Pirelli Deutschland, unsere Eintrittskarten, Zugangsberechtigungskarten zur McLaren VIP-Lounge und wurden mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut gemacht.

 

Auf ins Getümmel

 

Dann gingen Thomas und ich erst mal runter in die Boxengasse, Thomas musste erst mal ein wenig die ihm vertrauten Gerüche nach Benzin und all den anderen süchtig machenden Essenzen einatmen. Diese Zeit dort mit den (für mich) neuen und unbekannten Eindrücken verging wie im Fluge, ich kann bei Weitem nicht alles wiedergeben, was da auf mich einprasselte. Es war, als würde ich von einem fernen Planeten kommend in eine völlig andere Welt eintauchen.

 

Thomas versorgte mich kontinuierlich mit Informationen zu technischen Details; unglaublich wie viel Ahnung er von der Materie hat. Hier zeigte er mir eine (sequenzielle?) Flüssiggas-Einspritzanlage, dort innenbelüftete Keramik- Bremsscheiben, Carbon-Windleit-„Bleche“, und all das bunte teure Zeug, was den Rennwagen vom Serienwagen unterscheidet. Jesses nee, wenn ich mir nur einen kleinen Teil davon hätte merken können… Das was mein Gehirn nicht schaffte, ließ ich meine Kamera machen, so entstanden ca. 900 Bilder.

 

Da ich mich bei MOTOR-TALK hauptsächlich in Mercedes-Foren bewege, und zugebe, dieser Marke zugeneigt zu sein, waren natürlich auch die SLS´e für mich von besonderem Interesse. Die schiere Größe dieser Fahrzeuge ist besonders beeindruckend, wenn man direkt dabei steht. Und dann erst deren Sound… Thomas zeigte mir so nebenbei, dass der Auspuff des SLS ca. 20 cm hinter den Vorderrädern aus dem vorderen Kotflügel ragt, und sagte mir, dass man in der Nacht diesen Auspuff glühen sieht (womit er recht haben sollte..)

 

Als dann noch zwei weitere „Gewinner-Pärchen“ dazugekommen waren, kam auch einer der für das Team Dörr fahrenden Rennfahrer, Peter Posavac. Er erläuterte die Besonderheiten, die das 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring bzw. der Nordschleife von anderen motorsportlichen Veranstaltungen unterscheidet. Hier kann ich mich erinnern, dass er die Weiträumigkeit der Nordschleife damit unterstrich, dass es vorkommen kann, dass es im südlichen Bereich (mit der Start-und-Ziel-Geraden) trockenes Wetter herrscht, während es im nördlichen Bereich der Strecke heftig regnet.

 

Motorsport zum Anfassen

 

Anschließend ging es in die Box des Motorsport-Teams Dörr, dort konnten wir die beiden McLaren MP4 sowie die anderen Renner des Teams bewundern, u.a. einem Porsche und zwei BMW´s. Auch hier bekamen wir ausführlich die Technik erklärt, geduldig wurden all unsere Fragen beantwortet, wurden uns Details erläutert, selbst das Lenkrad mit all seinen Tasten und Schaltern wurde in seiner Funktion erklärt. Rein quantitativ war das kaum zu fassen.

 

Bei Pirelli ging es dann weiter in Richtung Rennreifen. Der Rennfahrer hatte offensichtlich viel Erfahrung, die er großzügig an uns weiter gab. Gerade seine Erklärungen über die Unterschiedlichkeit zwischen Slicks und Regenreifen waren auch für „Renn-Laien“ sehr gut erfassbar und nachvollziehbar. Peter Posavac machte das sehr gut, seine Art, etwas zu erklären, war Spitzenklasse. Er kam zu jeder Zeit sympathisch, engagiert und kompetent, freundlich und niemals überheblich rüber: Kompliment!

 

Im Zelt der Pirelli-Truppe spielte eine (hervorragende!!) Band Rock-Klassiker, und wenn es nicht so geregnet hätte, hätten die Leute bestimmt noch draußen getanzt. Zusammen mit den MOTOR-TALK-Chefs Bert und Tom sowie den Mitarbeitern Timo, Lucas und Constantin ging es dann noch für ein Weilchen in die Discothek des Dorinth-Hotels, bis die nötige Bettschwere erreicht war.

 

Am Samstagmorgen erkundigte sich Thomas mit seinem Apple Telefon nach dem Wetter, und da sah es sehr düster aus, doch dieses dumme Ding irrte sich komplett. Außer einem sicherlich heftigen Regenschauer in der Nacht zu Sonntag hielt das Wetter durch; es war insgesamt viel besser als angekündigt.

 

Thomas und ich gingen zusammen mit dem „Mit-Gewinner“ Soundrel und seiner Begleiterin durch das Fahrerlager, die Boxengasse, schauten uns in aller Ruhe all das genauer an, was man sonst noch nicht mal im Fernsehen sieht, und ließen uns durch das Gewühl von Menschen treiben. Während dessen lief auf der Strecke Rennbetrieb, von dem ich nicht sagen kann, welche Art von Wettbewerb da gerade stattfand. Auf jeden Fall sorgte dieser Rennbetrieb für die „artgerechte“ akustische Untermalung der Szenerie. Am Ende der Boxengasse gibt es ein Rondell, von dessen Dach man einen herrlichen Blick über die Haupttribüne und die Start-Ziel-Gerade und Teile der Rennstrecke hat, hierher kamen wir im Verlauf des Rennens mehrfach.

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15.05.2012 17:22    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (2)    |   Stichworte: Pirelli_24h_2012

Mai 2012, ganz Deutschland freut sich auf den Brückentag nach Himmelfahrt. Ganz Deutschland? Nein. Diese vier MOTOR-TALKer nebst Begleitung haben was Besseres vor ;)

 

Denn für vier MOTOR-TALKer und ihre Begleitung fällt der Brückentag dieses Jahr aus! Stattdessen begeben sie sich freiwillig in die „Grüne Hölle“, um ganz exklusiv in die 24 Stunden am Nürburgring einzutauchen.

 

Zusammen mit dem P Zero Club von Pirelli und Dörr Motorsport haben wir Euch eingeladen dabei zu sein, wenn eines der härtesten Langstreckenrennen der Welt wieder mit den Hufen, pardon, Breitreifen scharrt. Ihr seid hautnah dabei, wenn der McLaren MP4-12C GT3 an den Start geht und kommt mit Rennfahrern und Mechanikern ins Gespräch. Außerdem erfahrt Ihr von Pirelli natürlich alles über Motorsportreifen. Und wenn Ihr 24 Stunden durchhaltet, seht Ihr den McLaren hoffentlich auch ins Ziel einfahren ;)

 

Als MOTOR-TALK Reporter hautnah an der Piste sind:

 

GaryK, chris_hannig, Scoundrel, Espaceweiß

 

Freut Euch also auf ein verlängertes VIP-Wochenende am Nürburgring für je zwei Personen mit allem Drum und Dran. Wir freuen uns so lange mindestens genauso auf Eure Berichte von diesem Motorsport-Event der Extraklasse!


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