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18.08.2020 14:29    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (80)

Rettungsgasse - Quelle: PMDesign via stock.adobe.comRettungsgasse - Quelle: PMDesign via stock.adobe.com

Liebe MOTOR-TALKer,

 

jeden Tag ereignen sich Unfälle - viele davon auf Autobahnen.

Gerade dort ist es wichtig, dass die Helfer und Rettungsdienste schnell die Unfallstelle erreichen können.

 

Um an diese zu gelangen, ist es notwendig, eine Rettungsgasse zu bilden.

Viel zu oft sieht der Alltag auf den Autobahnen allerdings anders aus.

Rettungskräfte erreichen nicht schnell oder nur schleppend die Unfallstelle, da die Durchfahrt kaum möglich ist.

Rettungsgassen werden erst gebildet, wenn sich Einsatzfahrzeuge nähern.

Dabei ist es wichtig, Rettungsgassen sofort bei Stauungen oder Verkehrsstockungen zu bilden.

 

Mit der Kampagne: „Mach Platz! Wir wollen retten!" will die Polizei auf das Thema aufmerksam machen und die Verkehrsteilnehmer zur Bildung von Rettungsgassen sensibilisieren.

Die Kampagne soll die Situation der Einsatzkräfte verbessern, um Menschen schneller Hilfe leisten zu können, die über eine Rettungsgasse schnell erreicht werden müssen.

 

Denn letztendlich könnte sich jeder von uns/unseren Lieben in einem der Unfallfahrzeuge befinden.

Wollen wir nicht alle, dass uns schnell die Hilfe erreicht?!

 

Daher: Denkt bitte an die Rettungsgasse und fahrt vorsichtig!

 

Mit besten Grüßen aus der Werkstatt

Euer MOTOR-TALK-Team

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21.09.2020 11:39    |    Rabe319

Wäre schön, wenn sich alle dran halten würden.


21.09.2020 12:10    |    noku1

Ich sehe immer wieder Autofahrer, die sich auch schon bei stockendem Verkehr ganz nach links oder weit nach rechts orientieren. Wenn es einer vormacht, ziehen einige dahinter meist nach, bis wieder jemand das Programm nicht schnallt.

 

Zudem ist es unsinnig, wenn der Verkehr zum Stehen kommt, so nahe wie möglich an den Vordermann ran zu fahren. Das verkürzt zwar die Staulänge, aber nicht die Wartezeit. Hielten alle 1 1/2 bis 2 Autolängen Abstand, hätten auch die, die das Bilden der Rettungsgasse verpennt haben, eine Möglichkeit, das Versäumte nachzuholen. Für Fahrzeuge am Stauende kann ein noch bedeutend größerer Abstand sehr hilfreich sein.


21.09.2020 12:13    |    StephanRE

Solche Radispots habe ich schon gehört.

Unser lokaler Radiosender hängt derartige Kommentare oft an die Verkehrsmeldungen dran.

Die hatten sogar mal kostenlos Rettungsgassenaufkleber verteilt.

 

Sogar bei den TV Nachrichten hört man manchmal sowas wie: "...aufgrund von fehlender Rettungsgasse konnte die Feuerwehr nur spät zum Unfallort vordringen..."

 

Wer mit offenen Augen durch die Gegend fährt sieht auch manchmal auf Brücken oder Plakaten an der Autobahn solche Hinweise.

 

Aber es muß so lange gemacht werden bis es an den Ohren raus kommt. Nur dann wird das überhaubt mal was. Das gilt natürlich auch innerstädtisch mit Hallteverboten oder dem generellen Verhalten wenn sich ein Einsatzfahrzeug nähert.

Vor allem ist es wichtig, das nicht hinterfragt wird ob dem Platz gemacht werden muß oder nicht (ist ja blos ein ziviler Mercedes, da sitzt bestimmt nur ein Politiker drin, der kann warten... oder auch: Großes Blaues Auto? THW? was´n das? Der kann warten!)

 

Es gilt: Blaulicht und Martinshorn ist bei einem Fahrzeug angeschaltet (Auch Motorräder, zivile oder kommunale Fahrzeuge können das sein): Dem ist UNVERZÜGLICH Vorfahrt ein zu räumen! keine Panik oder falscher Aktionismus. Kühlen Kopf bewahren und schauen wo ich Platz machen kann. Der Rettungswagen kann an einer Engstelle auch nicht durchrasen und Bremsen hat der auch. Wenn ich mit meinem PKW über einen 30 cm hohen Bordstein rumpel um Platz zu machen ist das nicht sinnvoll. Da bekomm ich wohlmöglich Achsbruch oder beschädige die Räder oder den Unterboden. Das löst dann wohlmöglich einen Folgeunfall aus...

 

Wer Sonderrechte oder Wegerechte hat ist in der StvO §§ 35 (Sonderrechte) bzw. 38 (wegerechte) nach zu lesen.


21.09.2020 13:18    |    raumschiffer

Zitat:

@Barmherzige schrieb am 20. September 2020 um 20:21:27 Uhr:

Ich frage mich sowieso was die Menschen heute in der Fahrschule lernen. Man sieht es jeden Tag. Vereinzelne Verkehrsteilnehmer denken ja auch das der rechte Fahrstreifen nur für LKWS ist und deshalb die Mittelspur blockieren.

Das betrifft ja wohl nicht nur Fahranfänger*innen, sondern alle Altersklassen, wobei davon auszugehen ist das, dass Gros der älteren und alten Autofahrenden den Führerschein nicht erst kürzlich gemacht haben.

 

Besonders das negierte Rechtsfahrgebot, dass hier angesprochen wird stellt nicht nur auf Autobahnen ein großes Problem da.

 

Die oft festzustellenden Mittelspurfahrer*innen auf Autobahnen, sollten sich erst garnicht darauf wagen. Wer sich schon mit Angstpotential (nach dem Motto: ich kann nachdem ich überholt habe bestimmt nicht mehr raus um langsame Fahrzeuge wie LKWs erneut zu überholen) auf die Autobahn begibt, sollte das lieber anderen überlassen. Und dann tuckern die noch oft so langsam, dass sie andere behindern.

Damit aber kein Missverständnis entsteht; ich bin kein Raser.

 

Am meisten ärgert mich, wenn die Leute nicht bei der Sache (beim autofahren) sind. Ok, dass Ärgern ist meine Privatsache, aber die Auswirkungen des unprofessionellen Autofahrens (nicht bei der Sache sein, sondern beim Handy und Co) ist gefährlich für alle Verkehrsteilnehmende. Dadurch wird keine Gasse gebildet, das Blinkgebot mißachtet, zu schnell gefahren, Stopschilder als Dekoration angesehen und viele weitere gefährliche Fahrsituationen entstehen. Handys dürften in Fahrzeugen manuell vom Fahrer*innensitz garnicht erst funktionieren!


21.09.2020 13:48    |    Alphateddy

ich frage mich wie die Menschen es geschafft haben, ohne die Rettungsgasse in den vergangenen Jahrzehnten. Mußten da einige ihr Leben lassen ?


21.09.2020 14:02    |    StephanRE

Gerade die alten Hasen am Steuer machen die Probleme mit dauerlinks und keine Rettungsgasse etc die Jungen sind noch frisch und haben das gelernt.

 

Wenn ich manchmal von alten Hasen höre " ...Ich fahr doch 120 da muß ich doch auf die Mitte und rechts ist nur für LKW ..." dann sträuben sich mir die Nackenhaare. Oder auch" ...der Krankenwagen kann doch über den Standstreifen..."

 

Im Laufe der Jahre entwickeln sich solche falschen Theorien und da es keiner richtig stellt dent man halt das man Recht hat.


21.09.2020 14:08    |    Mixman

Zitat:

@neu-1 schrieb am 20. September 2020 um 15:11:38 Uhr:

Leider sind nicht überall Standstreifen vorhanden. Also die gültige Regelung einhalten und allen ist geholfen.

Aber immer noch auf mehr als 90% der Autobahnen gibt es einen Stand bzw. Pannenstreifen.

Dieser galt auch über 30 Jahre als Notspur wo Feuerwehr, Rettungswagen etc. freie Fahrt hatten.

Hat wunderbar funktioniert.

 

Der Standstreifen ist zu 99% immer frei und muss nicht erst kilometerweit geräumt werden!!!

 

Ich frage mich wie wir es vor Erfindung der (in meine Augen schwachsinnigen) Rettungsgasse geschafft haben.

 

In einigen EU Ländern überlegen Sie schon wieder die Rettungsgasse abzuschaffen oder haben Sie erst garnicht eingeführt.


21.09.2020 14:14    |    Alphateddy

ich sehe schon Verhältnisse, wo eine Sperre (z.b. Pseudobaustelle) einen Stau verursacht und dann ein Diplomatenfahrzeug oder sonst was an mir in der RG vorbeirauscht begleitet von der Polizei mit Blaulicht.

Aus den Diplomatenfahrzeugen werden dann später Fahrzeuge, die es sich leisten können.


21.09.2020 14:21    |    raumschiffer

Zitat:

@gdht schrieb am 20. September 2020 um 20:35:18 Uhr:

Leute, es macht doch keinen Sinn, Andere zu beschimpfen oder gar zu denunzieren (anzuzeigen), höhere Strafen zu fordern etc. Die meisten denken einfach nicht daran, schon bei Schrittgeschwindigkeit Platz zu machen. Ich habe, als ich noch Notarzteinsätze gefahren bin, immer einsichtige Autofahrer erlebt, wenn sie darauf angesprochen wurden. Fußgänger, Gaffer, Besserwisser - die behinderten uns wirklich.

Dennoch ist es wichtig, immer wieder auf die Rettungsgasse hinzuweisen.

Übrigens gehören auch rücksichtslos Parkende angesprochen, die es einem Feuerwehr-LKW unmöglich machen, zum Einsatzort zu kommen.

Genau, darum geht es und damit ist ja eigentlich auch alles gesagt.

 

Das was Parkende betrifft, die Feuerwehr-LKW-Einsätze unmöglich machen, haben wir so eine Fall in der Nebenstraße. Die wird es bei einem erforderlichen Feuerwehreinsatz als Erste treffen. Deshalb verstehe ich so viel Unüberlegtheit nicht. Aber warscheinlich trifft meine vorherige Aussage da auch zu; die Menschen sind nicht bei dem was sie tun ...


21.09.2020 14:22    |    Alphateddy

Zitat:

@StephanRE schrieb am 21. September 2020 um 14:02:38 Uhr:

Gerade die alten Hasen am Steuer machen die Probleme mit dauerlinks

 

" ...Ich fahr doch 120 da muß ich doch auf die Mitte und rechts ist nur für LKW ..." dann sträuben sich mir die Nackenhaare.

Es gibt rechte Fahrstreifen bei dreispurig, da fahre ich in der Mitte, weil die "LKWspur" ist schlecht mit Spurrillen und außerdem wenns es die Verkehrslage zulässt auch die Mitte weil so hat man bessere Ausweichmöglichkeiten bei Wildwechsel... und ja ich bin ein Alter und fahre nur meist "nur" 120


21.09.2020 14:23    |    raumschiffer

Zitat:

@Alphateddy schrieb am 21. September 2020 um 13:48:27 Uhr:

ich frage mich wie die Menschen es geschafft haben, ohne die Rettungsgasse in den vergangenen Jahrzehnten. Mußten da einige ihr Leben lassen ?

- ist das jetzt ironisch gemeint?


21.09.2020 14:42    |    raumschiffer

Zitat:

@Alphateddy schrieb am 21. September 2020 um 14:22:09 Uhr:

Zitat:

@StephanRE schrieb am 21. September 2020 um 14:02:38 Uhr:

Gerade die alten Hasen am Steuer machen die Probleme mit dauerlinks

 

" ...Ich fahr doch 120 da muß ich doch auf die Mitte und rechts ist nur für LKW ..." dann sträuben sich mir die Nackenhaare.

Es gibt rechte Fahrstreifen bei dreispurig, da fahre ich in der Mitte, weil die "LKWspur" ist schlecht mit Spurrillen und außerdem wenns es die Verkehrslage zulässt auch die Mitte weil so hat man bessere Ausweichmöglichkeiten bei Wildwechsel... (heh?)[/i] und ja ich bin ein Alter und fahre nur 120

Das würde ich ja in dem Fall nicht zugeben (bin selbst ein alter Zausel).

Tolle Ausreden, aber schauen Sie mal:

 

Zitat aus: https://www.bussgeldkatalog.de/rechtsfahrgebot/

Von bussgeldkatalog.de, letzte Aktualisierung am: 28. August 2019

 

Bußgelder – Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot

Verstoß: Nicht­befolgen des Rechts­fahr­gebotes

Buß­geld (€) Punkte Fahr­verbot

- bei Gegen­verkehr, beim Überholt­werden, an Kuppen, in Kurven oder bei Unüber­sicht­lichkeit und dadurch einen anderen gefährdet

80.- 1 nein

- auf Auto­bahnen oder Kraftfahr­straßen und dadurch einen anderen gefährdet

80.- 1 nein

 

Wo gilt das Rechtsfahrgebot?

 

Das Rechtsfahrgebot gilt auf Autobahnen immer. In geschlossenen Ortschaften dürfen Sie sich einen Fahrstreifen aussuchen (bis 3,5 t zGm). (StVO) in § 2 Abs. 2.


21.09.2020 14:54    |    Alphateddy

danke für diese hinreichende Belehrung... das wusste ich ja alles gar nicht :)

Ach ja und noch das ... wer Feinde braucht sucht sich welche und wenn er keine findet macht er Freunde und Brüder zu solchen.


21.09.2020 18:24    |    StephanRE

Zitat:

@Alphateddy schrieb am 21. September 2020 um 14:22:09 Uhr:

Zitat:

@StephanRE schrieb am 21. September 2020 um 14:02:38 Uhr:

Gerade die alten Hasen am Steuer machen die Probleme mit dauerlinks

 

" ...Ich fahr doch 120 da muß ich doch auf die Mitte und rechts ist nur für LKW ..." dann sträuben sich mir die Nackenhaare.

Es gibt rechte Fahrstreifen bei dreispurig, da fahre ich in der Mitte, weil die "LKWspur" ist schlecht mit Spurrillen und außerdem wenns es die Verkehrslage zulässt auch die Mitte weil so hat man bessere Ausweichmöglichkeiten bei Wildwechsel... und ja ich bin ein Alter und fahre nur meist "nur" 120

Kurz gesagt: Auf der Autobahn hat man rechts zu fahren. Punkt. Egal wie schnell ich fahre.

Das heißt natürlich nicht das ich nach jedem LKW immer wieder einschere. Wenn es paßt dann überhohle ich auch mal 3 oder 4 oder noch mehr fahrzeuge. Sobald es paßt fahre ich aber wieder rechts. Bei Wildwechsel ist es übrigens nicht sinnvoll aus zu weichen. Bei 120 oder mehr sollte man das tunlichst vermeiden. Zuerst mal vollbremsung. Dann kann man immer noch ausweichen.

Ich fahre übrigens auch meist so 120 -130 und fahre auch schon rund 30 Jahre.


21.09.2020 21:35    |    Alphateddy

komisch, aber in der Öffentlichkeit - vor allem in dieser anonymen Welt des Internets schaukelt es sich immer wieder zu den gewöhnlichsten Auseinandersetzungen auf. Witz, Interesse, Toleranz und lösungsorientierte Kommunikation werden ersetzt durch Besserwisserei, hochmütiges Moralisieren und gemeines Zurechtweisen anderer. Hier schalten sich die gediegeneren Menschen einfach nur weg. Das alles ist wie über Fußball streiten... lächerlich


21.09.2020 22:06    |    StephanRE

Nur das es beim Fußball nicht um Menschenleben geht.

 

Behinderung von Rettungskräften ist schlichtweg lebensgefährlich.

 

Und genau dieses weghören und ignorieren regt mich auf.


21.09.2020 22:44    |    Alphateddy

ich höre jetzt weg


22.09.2020 11:48    |    Colorsa

Zitat:

@Alphateddy schrieb am 21. September 2020 um 13:48:27 Uhr:

ich frage mich wie die Menschen es geschafft haben, ohne die Rettungsgasse in den vergangenen Jahrzehnten. Mußten da einige ihr Leben lassen ?

Darauf gibt es eine klare Antwort: "Leider Ja!" Das bedarf auch keiner Diskussion, da Statistiken es belegen.


22.09.2020 18:21    |    Mixman

Zitat:

@Colorsa schrieb am 22. September 2020 um 11:48:49 Uhr:

Zitat:

@Alphateddy schrieb am 21. September 2020 um 13:48:27 Uhr:

ich frage mich wie die Menschen es geschafft haben, ohne die Rettungsgasse in den vergangenen Jahrzehnten. Mußten da einige ihr Leben lassen ?

Darauf gibt es eine klare Antwort: "Leider Ja!" Das bedarf auch keiner Diskussion, da Statistiken es belegen.

Die möchte ich gerne mal sehen.

Leg doch mal die Fakten auf den Tisch und nenne mal Quellen.

 

;)


22.09.2020 18:47    |    StephanRE

ganz einfach: bei vielen Unglücken kommt es auf Minuten, ja sogar Sekunden an. Wie oft werrden die rettungskräfte ein paar Minuten aufgehalten wegen iditen? So einfach ist das.

 

In den Staistiken sind das die Fälle die unter: ...verstorben aufgrund von verspäteter Ankunft der rettungskräfte.. geführt werden.

 

Die jenigen bei denen es zu Verschlechterungen deswegen kommt sind da noch garnicht aufgeführt.

 

Das gehirn bekommt irreparable Schäden wenn es mehr wie 3 Minuten ohne Sauerstoff ist. da ist "nur" eine Minute warten auf den Falschparker schon eine Ewigkeit.


22.09.2020 19:05    |    Mixman

Zitat:

@StephanRE schrieb am 22. September 2020 um 18:47:20 Uhr:

ganz einfach: bei vielen Unglücken kommt es auf Minuten, ja sogar Sekunden an. Wie oft werrden die rettungskräfte ein paar Minuten aufgehalten wegen iditen? So einfach ist das.

 

In den Staistiken sind das die Fälle die unter: ...verstorben aufgrund von verspäteter Ankunft der rettungskräfte.. geführt werden.

 

Die jenigen bei denen es zu Verschlechterungen deswegen kommt sind da noch garnicht aufgeführt.

 

Das gehirn bekommt irreparable Schäden wenn es mehr wie 3 Minuten ohne Sauerstoff ist. da ist "nur" eine Minute warten auf den Falschparker schon eine Ewigkeit.

Na das nenne ich mal eine aussagekräftige Statistik.

Mal eben schnell selber ausgedacht.

 

Ich bin dann auch mal weg. :D


22.09.2020 19:16    |    StephanRE

wie sprechen uns wieder wenn Du einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hattest...


22.09.2020 23:28    |    raford

Zitat:

@Lumpi3000 schrieb am 18. August 2020 um 18:43:17 Uhr:

Die Strafen sind einfach nicht hoch genug. An Ort und Stelle den Führerschein einsammeln wäre schon mal ein Anfang ... Da bräuchts nur zwei, drei Vorfälle und die Leute bilden die Rettungsgassen schon bevor überhaupt ein Unfall passiert ist.

Aber in diesem ach so tollen Land ... Niemals.

Bist du Sammler?


23.09.2020 08:54    |    hps54

Klar, eigentlich eine Selbstverständlichkeit.....denkt man, aber....

....vorletzte Woche wieder auf der Rückfahrt vom Bodensee gehabt:

 

stur Heil auf der Spur zu bleiben anstatt die Rettungsgasse zu bilden. Es gab genug Stau um das zu "üben", aber nix da! Die Hirnlosen sind eindeutig in der Überzahl!!!

Erst wenn ein Polizeiauto selbst im Stau steht und erkennbar wird, machen die Hirnis Platz.

 

Weiteres Problem:

was nützt es mir, wenn ich auf einer dreispurigen Bahn Platz machen will und ich in der Mitte fahre, aber die rechts fahrenden nicht auf die Standspur ausweichen?

Links kann ich ja ohne Probleme Platz machen.

 

Es ist wirklich zum Heulen.

 

Besserung wird es m.E. ohne drakonische Strafen nicht geben (Beispiele: Handy am Steuer und Nichtblinken im Kreisverkehr).


23.09.2020 11:25    |    robytoby12

Ich lebe im kleinsten Bundesland, dort gibt es keine Stoppschilder und Fahrzeuge sind vom Werk aus ohne Blinker erhältlich. Zum Thema Rettungsgasse: Ich glaube kaum dass es Personen gibt die bewußt einem Einsatzfahrzeug keinen Platz machen. Steht man allerdings mit einem Meter Abstand zum nächsten Fahrzeug und das setzt noch zurück dann geht es manchmal nicht, besonders dann wenn das hinter einem Stehende keinen Abstand hält aus welchen Gründen auch immer


23.09.2020 11:46    |    StephanRE

@hps54 Bitte bitte nicht auf den Standstreifen wechseln! Der ist Tabu.

 

Wer rechts fährt geht bis zur Begrenzungslinie nach rechts, nicht weiter!

 

wer auf einer der anderen Fahspuren fährt geht nach links, so schwer ist das doch wirklich nicht.

 

@robytoby12 Man soll die rettungsgasse ja auch VORHER bilden. also wenn man noch rollt bereits nach rechts oder links ausweichen, je nach dem auf welcher Fahrspur man steht.

 

P.S. das mit den fehlenden Blinkern und Stoppschildern kenne ich auch aus anderen Bundesländern. Speziell große, teure Autos haben wohl dieses "Extra" der fehlenden Blinker.


23.09.2020 15:27    |    Mixman

Zitat:

@StephanRE schrieb am 23. September 2020 um 11:46:37 Uhr:

@hps54 Bitte bitte nicht auf den Standstreifen wechseln! Der ist Tabu.

 

Wer rechts fährt geht bis zur Begrenzungslinie nach rechts, nicht weiter!

:D:D:D --- Finde den Fehler - ohne Worte --- :D:D:D


24.09.2020 07:36    |    hps54

Zitat:

@PIPD black schrieb am 20. August 2020 um 08:37:47 Uhr:

Ich hätte nicht gedacht, dass das immer noch so ein großes Thema ist. Es war ja letztes Jahr schon ein Riesentheater darum und es gab viele Aufklärungsaktionen. Viele Autofahrer klebten sich entsprechende Schilder aufs Auto, an Autobahnen hingen Schilder und Banner......wenn ich mal in einen Stau kam, klappte das zuletzt IMMER problemlos. Selbst wenn die Reihe noch nicht gut geordnet war, war die Gasse erkennbar. Wenn dann jemand ganz links oder ganz rechts fuhr, ordneten sich auch die Vor- und Hinterherfahrenden entsprechend ein. Insofern verwundert mich die Aktion jetzt doch etwas. Aber in Erinnerung rufen schadet sicher auch nicht.:)

Ich weiß nicht, wo du unterwegs bist, aber da wo ich letztens 700 km auf der Bahn war, ist kein einziges Mal bei zahlreichen Staus die Gasse gebildet worden. Zum Glück kam kein Rettungsfahrzeug. Dann wäre es haarig geworden.


24.09.2020 11:29    |    Alphateddy

Dann sieht das ja so aus, als ob die Rettungsgassenbildner eine verschwindende Minderheit sind


27.09.2020 17:06    |    joe_drechsel

Idioten, Volliditioten, Vollpfosten.

So würde ich gerne viele Fahrzeuglenker betiteln, die ich am vergangenen WE auf der A81 vor der Ausfahrt Neuenstadt/Kocher gesehen haben.

Kurz vor dem Kreuz Weinsberg war es nach einem Unfall zu einer Totalsperrung gekommen. Ein Rettungsgasse zu bilden war unmöglich, da diese oben bezeichneten Menschen auf der Standspur Stoßstange an Stoßstange fuhren, um am Stau vorbei schneller an die Ausfahrt zu kommen.

Meine Dashcam lief mit - kann ich die alle anzeigen?


27.09.2020 17:16    |    StephanRE

Wenn du Bilder von denen gemacht hast kannst du ein yproblem wegen Datenschutz bekommen. Du kannst versuchen sie anzuzeigen, frage ist nur ob die Polizei die Daten verwenden darf aus Datenschutzgründen. Und ohne Beweise geht halt nix.


28.09.2020 10:12    |    neu-1

Eventuell ohne Anzeige die Bilder einfach der Polizei übergeben.


28.09.2020 10:21    |    StephanRE

Und dann bekommt dich die Polizei eben wegen Datenschutz.

 

Nene wenn dann lieber ganz offen bei der Polizei anfragen die werden schon das Richtige tun. Mit dem Stick zur nächsten Polizeiwache. Dann heißt es entweder: " Bitte löschen Sie die Bilder" oder aber " Danke für den Hinweis, wir gehen der Sache nach" .


28.09.2020 10:21    |    Alphateddy

wenn bei einer Vollsperrung die Ausfahrt nicht weit ist, bzw. über den Standstreifen erreichbar ist, dann wird es wohl schwierig und auch unsinnig sein, denen eine Anzeige zu machen, ja sogar einen Vorwurf zu machen.

Wenn es dann einen Rückstau auf der Standspur gibt, dann ist das allerdings rücksichtslos und gefährlich. Allerdings höre ich doch immer wieder, dass die "Rettungsgasse" nicht die Standspur ist, sondern auf den Fahrbahnen gebildet werden soll.

Eine Vollsperrung ist eine außerordentliche Situation. Ich habe schon Stunden in ähnlichen Situationen verbracht. Einmal sogar ne ganze Nacht. Eh .. wo bleibt der Realitätssinn?


28.09.2020 10:42    |    StephanRE

Eine Standspur ist tab!

 

Wenn es die Situation zuläßt darf die Polizei sie freigeben. Sogar wenden und zurückfahren ist dann erlaubt. Aber eben nur wenn die Polizei oder eine von denen beauftrage "Behörde" ( z.B. Feuerwehr, THW) es ausdrücklich erlauben.


28.09.2020 13:12    |    Alphateddy

@StephanRE du hast vor lauter Eifer das "u" vergessen

Es gibt wirklich gravierenderes. Bei einer Vollsperrung werden auch gerne die Autos verlassen. Das dürfen sie auch nicht usw. Es gibt vieles was man darf und nicht darf und dennoch ...

Auf der "Umweltspur" rechts überholen mit Affentempo, dass finde ich echt assi . Du gehts wahrscheinlich auch um 2Uhr morgens nicht bei rot über die Ampel auch wenn weit und breit kein Auto zu sehen ist.


28.09.2020 17:56    |    PeterBH

Zitat:

@joe_drechsel schrieb am 27. September 2020 um 17:06:29 Uhr:

Idioten, Volliditioten, Vollpfosten.

So würde ich gerne viele Fahrzeuglenker betiteln, die ich am vergangenen WE auf der A81 vor der Ausfahrt Neuenstadt/Kocher gesehen haben.

Kurz vor dem Kreuz Weinsberg war es nach einem Unfall zu einer Totalsperrung gekommen. Ein Rettungsgasse zu bilden war unmöglich, da diese oben bezeichneten Menschen auf der Standspur Stoßstange an Stoßstange fuhren, um am Stau vorbei schneller an die Ausfahrt zu kommen.

Meine Dashcam lief mit - kann ich die alle anzeigen?

Fast möchte ich schreiben "sei froh, wenn die tatsächlich abfahren" - hab es des Öfteren erlebt, dass dann kurz vor der Ausfahrt die "Fahrspur" wieder gewechselt wird. Und immer wieder gibt es Idioten, die die dann zurück lassen. Von mir aus könnten die auf der Standspur verdursten und verhungern.


30.09.2020 18:54    |    TERRA.PILOT

Zum Thema !!


Bild

30.09.2020 22:28    |    Alphateddy

Hier passt dann sogar ein Gülletrecker durch die Gasse


05.10.2020 22:56    |    kdmwn

Hm eigentlich wollte ich nix dazu sagen, hat ja eh keine Wert... oder es bring sowieso nix.

 

Aber am Sa 03.10.2020 morgens gegen 10:00 Uhr auf der A8 -> M, ca. KM 108

Stau auf der 3 spurigen Autobahn. Man konnte auch so etwas wie eine Rettungsgasse erkennen.

 

Dann kam die Polizei, von hinten, Kennzeichen KE ... den Rest habe ich vergessen.

Nun ja, die linke Fahrspur war fast vorbildlich "geräumt" weiter links konnte Mann oder Frau oder Divers,

schon gar nicht fahren.

 

Und was fällt den Polizisten ein? - Ums verrecken wollten die mit Blaulicht und Martinshorn notorisch auf der Linken Spur und Leitplanke vorbei! ? ! ? ! ?

 

Wenn es ned mal die Polizei blickt.

 

Wofür haben wie dann eigentlich eine Rettungsgasse gebildet?

Ich wäre da am liebte ausgestiegen...

 

Nun ja, es war in Bayern, da gehen die Uhren eben anders...


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