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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

25.11.2010 16:47    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (4)

Weihnachten droht so langsam mit der Rute, und Du brauchst Geld für Geschenke? Oder in Deiner Garage hat sich so einiges angesammelt, was Du gerne loswerden möchtest? Oder vielleicht willst Du ja auch gleich Dein Fahrzeug verkaufen. Für solche Fälle empfiehlt sich der Marktplatz hier auf MOTOR-TALK oder auch eBay – oder am besten beides zusammen.

 

Der MOTOR-TALK Marktplatz bietet Dir die Möglichkeit, direkt mit und für andere MOTOR-TALKer zu inserieren und mit ihnen zu handeln. Beim Dealen von Nutzer zu Nutzer könnt Ihr Euch über die Beiträge im Forum ein Bild Eures Gegenüber machen, und Euch natürlich auch sicher sein, dass Ihr hier eine fachkundige Öffentlichkeit für Euer Angebot oder Euer Gesuch findet.

 

Allerdings kann man beim Inserieren eben auch eine Menge falsch machen, und dann machen sich die Interessenten an Euren Schätzen ebenso rar wie der vielleicht fest eingeplante Verkaufserlös. Wenn Ihr aber ein paar einfache Tipps beachtet, habt Ihr beste Karten auf gute Geschäfte im MOTOR-TALK Marktplatz. Die Tipps, wie Ihr mit einem ansprechenden Inserat auch einen guten Preis erzielt, gelten natürlich nich tnur hier, aondern auch auf anderen Plattformen, wie z.B. auf eBay, dem weltweit größte Einkaufsportal.

 

Deshalb mal, falls Ihr den Marktplatz noch nicht so gut kennt, ein kleiner Ratgeber wie Ihr 1) die Eingabemaske benutzt, 2) Euer Inserat am besten gestaltet und 3) wie Ihr MOTOR-TALK und eBay ideal verbinden könnt.

 

 

 

Die Eingabemaske

 

Einen Artikel im Marktplatz einzustellen ist nicht (viel) schwieriger, als einen Beitrag im Forum zu verfassen. Dazu kannst Du bis zu zwei Bilder hochladen, die über Deinem Inserat angezeigt werden. Das erste Bild wird später auch in der Übersicht angezeigt. Über die Auswahl-Menüpunkte Marke, Thema und Artikelkategorie kannst Du eine passend Einordnung für Dein Inserat vornehmen. Das ist besonders wichtig, da Dein Inserat sonst weder einer Rubrik zugeordnet noch bei Suchanfragen gefunden werden kann.

 

Du kannst auch eine eBay- Angebotsnummer eingeben, wenn Du Deinen Artikel gleichzeitig bei eBay eingestellt hast. Dazu später mehr. Der Standort des Artikels ist anzugeben, und natürlich gerade bei Sachen, die man nicht ohne weiteres per Postverschicken kann (wie ein Auto z.B.), auch für Interessenten ganz besonders wichtig. Wenn Du den Artikel versenden möchtest, musst Du auch die Versandgebühren angeben. Hier kannst Du Dich an den Preislisten der diversen Paketdienste wie DHL, GLS, Hermes usw. orientieren.

 

Außerdem bieten wir auch die Möglichkeit, die Transaktion über den Treuhandservice moneybookers abzuwickeln. Das bietet beiden eine gewisse Sicherheit vor Betrug, denn das Geld landet erst beim Verkäufer, wenn der Käufer die Ware auch erhalten hat. Der Verkäufer hat aber schon vorher die Sicherheit, dass bezahlt wurde.

 

Im Textfenster kannst Deinen Angebots-Text verfassen, mit dem Editor ansprechend gestalten und online stellen. Und Du kannst, was Du bei Deinem Inserat vermutlich tun möchtest, das Thema abonnieren, um über Antworten auf Dein Inserat sofort benachrichtigt zu werden.

 

 

Wie solltest Du Dein Inserat gestalten?

 

 

Ganz wichtig sind im Grunde drei Punkte:

 

• Das Foto,

• Die Überschrift, und natürlich

• Der Text.

 

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte heißt es, und Inserate ohne Bild sind einfach generell viel erfolgloser als Inserate mit Bild. Auch die Phrase „Fotos auf Anfrage“, die man oft findet, wirkt auf die meisten Interessenten eher abschreckend. Das vermeidet erfolgreich Spontankäufe und riecht im schlimmsten Fall sogar nach Hehlerware, die man nicht öffentlich zeigen will …

 

Insofern ist ein schlechtes Bild immer noch besser als gar kein Bild, aber ein gutes Bild ist natürlich viel besser als ein schlechtes. Ein gutes Bild zeigt erst mal den Artikel, der auch tatsächlich verkauft wird, keinen baugleichen Artikel, kein Produktfoto des Herstellers oder sonstiges. Der Artikel sollte das Bild gut ausfüllen und deutlich zu sehen sein.

 

Ein gutes Format ist 800x600 Pixel oder etwas größer. Ist das Bild zu klein, kann man nichts erkennen – ist es zu groß, muß der Interessent permanent hin und her scrollen. Ein gutes Bild sollte also auf einem Bildschirm gut aussehen, aber den Bildschirm nicht sprengen. Bei mehreren Bildern empfehlen sich natürlich verschiedene Perspektiven.

 

Achtung: Das erste Bild ist die Visitenkarte Deines Angebots in der Liste der Suchergebnisse. Es macht Sinn, hier das beste, schönste und schärfste Foto zu nehmen, das den Artikel in seiner ganzen Pracht zeigt. Wenig Sinn macht es, hier eine Detailaufnahme, ein verwackeltes, unscharfes oder sonstwie unvorteilhaftes Bild zu verwenden – dann werden sich viele Dein Inserat nämlich gar nicht erst angucken.

 

 

Die Überschrift

 

Genauso wichtig wie ein ansprechendes Foto ist die Überschrift des Inserats. Zunächst mal ist es kein Problem, die Zeichenzahl, die dafür zur Verfügung steht, auch auszunutzen. Allerdings solltest Du es auch nicht übertreiben, ein Titel ist kein Fließtext. Er sollte die wesentlichen Informationen enthalten und natürlich neugierig machen. Wesentliche Informationen sind Hersteller, Artikelname und wenn sinnvoll genaue Artikelbezeichnung, Baujahr und allgemeine Informationen, die für den Käufer interessant sind. Ein bisschen lust auf mehr machen ist natürlich auch erlaubt, sollte aber nicht den Hauptteil ausmachen Beispiel:

 

Opel Corsa, topfit, 85.000 km, EZ 06, 80 PS, pflegeleichter Flitzer!

 

Hingucker wie Rar, Neuw., NEU!, OVP O.ä. kann man durchaus noch unterbringen, wenn Platz ist und das wesentliche gesagt wurde. Zu allgemeine Titel wie „Audi, blau, schnell“ oder „Winterreifen, für Auto“ bringen es nicht. In Suchmaschinenanfragen landet Ihr zu weit unten, weil der Titel zu allgemein ist – und der Interessent weiss auch nicht genau, was Ihr nun verkaufen wollt und will es vielleicht auch gar nicht mehr herausfinden.

 

Epileptische Anfälle an der Tastatur wie !!!!!!!!!!SUPER!!!!!!!!!!!! oder $$$ungebdingt anschauen$$$!!€€ solltet Ihr auch vermeiden, das wirkt nicht nur unseriös und albern, es sucht vor allem niemand per Suchmaschine nach solchen Begriffen. Auch sollte nicht alles groß geschrieben werden, das bedeutet im Internet, dass man den Leser anschreit.

 

 

Und der Text?

 

Im Anzeigentext ist vor allem Ehrlichkeit Trumpf. Stärken und Schwächen des Angebots solltet Ihr klar benennen, dabei natürlich die Vorzüge herausstellen (zuverlässig, top gewartet, sparsam, geräumig) aber auch die Nachteile nicht verschweigen (z.B. kleine Schramme am hinteren Stoßfänger). Dazu solltet Ihr so viele Details wie möglich anführen, die den Artikel auszeichnen. Allerdings nicht gleich die Herstellerbroschüre abtippen oder einscannen … zumal professionelle Marketingsprache auf die meisten Leser nicht authentisch wirkt.

 

Generell sollten die wesentlichen Inhalte so klar und leicht verständlich wie möglich formuliert werden. Kurze Sätze schreiben. Nach 2-3 Sätzen einen Absatz einfügen. Das (Deiner Meinung nach) Offensichtliche ruhig benennen. Das ist immer besser, als etwas Wichtiges zu vergessen. Nein, die Garage gehört nicht zum Angebot.

 

 

Abwicklung

 

Wenn Dein Angebot im Marktplatz steht, wird es sowohl in der Kleinanzeigensuche als auch im passenden Fachforum angezeigt. Um zusätzlich noch etwas darauf aufmerksam zu machen, kannst Du in Deiner Signatur auf Dein Marktplatzangebot verlinken. Das sollte natürlich so aussehen, dass es die anderen nicht nervt, also bitte keine blinkenden Großbuchstaben usw. Mit dem Signatur-Editor kannst Du das sinnvoll gestalten, das würde dann ungefähr so aussehen:

 

['url=http://www.motor-talk.de/marktplatz.html]Verkaufe mein Lieblings-Auto![/url]

 

Das ' Apostroph soll hier nur den Code sichtbar machen. Ohne würde das Ganze so aussehen, wie es soll:

 

Verkaufe mein Lieblings-Auto! Statt auf den Marktplatz würdest Du natürlich auf Dein Inserat verlinken.

 

Hat sich ein MOTOR-TALKer auf Dein Inserat gemeldet, werdet Ihr Euch evtl. handelseinig. Bei Fahrzeugen empfiehlt sich das Zurate ziehen unseres Leitfadens, falls Ihr unsicher seid, wie so was abzuwickeln ist. Aber es gibt ja auch unkompliziertere Deals. Am einfachsten ist natürlich Barzahlung bei Abholung. Wenn Versand ins Spiel kommt, fängt aber die Unsicherheit an. Der Käufer muss meistens Geld losschicken, ohne bereits etwas in der Hand zu haben. Und dann geht das spannende Warten los.

 

Zu empfehlen ist dabei der Weg per Banküberweisung, oder die Bezahlung mit beispielsweise Paypal. Absolut abzuraten ist vom Verkauf gegen Scheck, oder wenn in gebrochenem Englisch Geschäfte über Mittelsmänner oder Western Union angeboten werden. Das sind bekannte Betrügermaschen, gegen die Euch niemand schützen kann außer Eurem gesunden Menschenverstand.

 

 

Verkauft? Dann weg mit dem Inserat!

 

Ach ja, und wenn Du Deinen alten Kram verkauft hast, ist es ein toller Service für MOTOR-TALKER, die nach Dir den Marktplatz nutzen möchten, wenn Du Deine veraltete Anzeige dann auch löschst oder zumindest bspw. mit „verkauft“ kennzeichnest. Das erspart Dir viele sinnlose PNs, und den anderen Nutzern das ebenso sinnlose Blättern in veralteten Inseraten.

 

 

MOTOR-TALK und eBay verknüpfen

 

Als zusätzlichen Mehrwert bieten wir Dir die Möglichkeit an, Dein Inserat auf MOTOR-TALK mit Deiner Auktion bei eBay zu verknüpfen. Du kannst den gleichen Artikel also auf den beiden Plattformen MOTOR-TALK.de und eBay anbieten und die Inserate verknüpfen.

 

Das bietet drei wesentliche Vorteile: Erstens, je mehr Leute Dein Inserat sehen, desto wahrscheinlicher ist, dass jemand das haben will, was Du anbietest. Auf MOTOR-TALK sind derzeit knapp 1,7 Mio. Nutzer registriert. Das ist schon eine ganze Menge, aber bei eBay sind es weit über 100 Mio. registrierte Nutzer, die Du theoretisch erreichen kannst. Auch in Suchmaschinen wie Google erhöhst Du Deine Sichtbarkeit durch so eine Verlinkung.

 

Zweitens, die Kaufabwicklung über eBay bietet Dir das derzeit für private Online—Geschäfte maximal mögliche an Sicherheit. Der Käuferschutz ist mittlerweile sehr weit ausgebaut – und davon profitieren auch Verkäufer, die auf viel weniger Misstrauen stoßen.

 

eBay-Angebote werden auf MOTOR-TALK auch optisch besonders hervorgehoben und als eBay-Angebote gekennzeichnet. Das bietet Dir den Mehrwert eines zusätzlichen Aufmerksamkeits-Catchers und zeigt Käufern sofort, dass Du diesen sicheren Weg der Abwicklung anbietest.

 

Es macht also absolut Sinn, MOTOR-TALK und eBay zu verknüpfen und die Vorteile beider Plattformen zu kombinieren.

 

 

Profile verknüpfen

 

Wenn Du regelmäßig auf eBay verkaufst, bietet es sich an, Dein eBay-Profil direkt in Deinem Cockpit mit Deinem MOTOR-TALK-Profil zu verknüpfen. Das kannst Du bei „Profildaten“ unter „Über mich“ tun. Der eBay-Link wird dann in Deinem Profil angezeigt. Vorteil ist, MOTOR-TALKer, die über Dein Angebot hier auf Dich stoßen, können so direkt von Deinem Profil durch Deine eBay-Angebote surfen.

 

 

Also, räumt mal wieder auf ;) Die Haushaltskasse wird’s Euch danken.


17.11.2010 15:45    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (450)    |   Stichworte: Design, Designsprache, Exterieur, Fahrzeugdesign, Interieur, Passat, Polo, Sharan, Umfrage, Volkswagen, VW

Wie gefällt Euch die neue Designsprache vom VW Passat? Hässliches Entlein oder Superstar?

Die Fahrzeugoptik ist wichtig und spielt bei der Entscheidung für oder gegen den Kauf eines bestimmten Modells eine wichtige Rolle. Designer sind permanent damit beschäftigt, ein Fahrzeugdesign zu entwickeln, welches nicht nur die Fans der Marke hält sondern natürlich auch neue Anhänger der Marke hervorbringt.

 

Mit der jüngst auf den Markt gebrachten siebten Generation des VW Passat hat Volkswagen ein weiteres Mal das neue Markendesign umgesetzt, mit welchem seit 2008 sukzessive alle wichtigen Modelle des Wolfsburger Autobauers versehen wurden. Die verschiedenen Designmerkmale wie die veränderte Frontpartie, die durchgehende Seitenlinie sowie die neue Heckpartie finden sich außer am VW Passat auch am Polo, Golf, Sharan und Multivan. Auch die Modelle Caddy, Eos, Jetta, Phaeton, Sharan, Tiguan, Touareg und Touran wurden mittlerweile an die von Chefdesigner Walter Maria de Silva entwickelte Formensprache angeglichen.

 

Vorreiter des neuen Design war der VW Scirocco III. Chefdesigner de Silva: "Wir gehen zu einer waagrechten Liniencharakteristik zurück, wobei der obere Teil auch die Scheinwerfer beinhaltet. ... Das Markengesicht von VW besteht immer aus drei grundsätzlichen Elementen, die dann miteinander verbunden ein klares, typisches Antlitz ergeben.“ Inzwischen wurde nach und nach fast die gesamte Palette durch Modellwechsel und Facelifts auf das neue Design umgestellt.

 

Seit 2008 definiert sich das Volkswagen Markengesicht also vor allem durch die veränderte Frontpartie, außerdem die Seitenlinie und das Heck. Besondern ins Auge fällt bei der Front natürlich die klare, dreiteilige horizontale Gliederung (in Anlehnung an Modelle der 70er Jahre) mit schwarz glänzendem oder verchromten zwei- oder dreileistigen Kühlergrill. Im Kühlergrill ist das Markenemblem klar abgesetzt, anders als beim sog. „Plakettengrill“ zwischen 2005 und2008.

 

Die herumgezogenen Scheinwerfereinheiten mit innenliegenden Rundblinkern verbreitern sich asymmetrisch nach außen. Die VW-Designer nennen das „Smiling Face“, die Autos sollen eine einheitliche sympathische Ausstrahlung haben.

 

Unter den breiten, ebenfalls klar horizontalen Stoßfängern befindet sich als drittes horizontales Element immer ein großer, mittiger Lufteinlass, der in der Breite den Kühlergrill aufnimmt und - meistens - von zwei zusätzlichen, runden Lichteinheiten flankiert wird.

 

Was die Seitenpartie angeht, so sollen die Autos vor allem durch zwei Merkmale dynamischer, breiter und flacher, sozusagen „wie ein gespannter Muskel“ wirken: Erstens durch die durchgehende, leicht ansteigende Seitenlinie und zweitens durch die vom Golf IV abstammende, breite C-Säule. Und die Heckklappe? Die zeigt ebenfalls eine klare horizontale Gliederung und reicht bei vielen Modellen in den Stoßfänger hinein.

 

Und nun wollen wir von Euch wissen: Wie steht Ihr persönlich zum neuen Markendesign des VW Passat? Und vor allem: Was genau gefällt Euch und was hätten sich die Designer sparen, bzw. anders überlegen sollen? Welche Designmerkmale früherer Passat-Generationen vermisst Ihr? Und welche gar nicht? Fragen über Fragen...

 

Lasst Euch einfach in den Kommentaren aus und schreibt Eure Meinung auf!