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30.04.2013 15:09    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Daimler, E-Klasse, ESP, Mercedes, Mercedes-Benz, Sicherheit, Sindelfingen, S-Klasse, Stuttgart, W124, W140, W212

Sindelfingen – 25.04.2013

 

Ein ganz besonderer Moment wie es sich später auflösen sollte. Nach der Theorie über Intelligent Drive, sollte es zum Fahren gehen. Uns begrüßte ein netter Herr mit einer dauerhaft freundlichen Mine im Gesicht und einem hang zum dauerhaften Lächeln. Ja das machte diesen Menschen vom ersten Augenblick sehr Sympathisch.

 

Es war Ing. Frank-Werner Mohn, ein Mercedes-Benz Urgestein aus dem Bereich Fahrdynamik. Im laufe unserer Vorführfahrt über Landstraßen und Autobahnen, wurde manche erlebte Geschichte aus einem bewegten Testerleben erzählt. Unter anderem auch wie es zum ESP (Elektronischen Stabilitätsprogramm) kam.

 

Im Frühjahr 1989 ging es mit einem 300E-24V (W124) über verschneite und eisige Straßen Richtung Nordschweden, besser gesagt nach Arjeplog einen Teil Lapplands.

Wo seit den frühen 80er Jahren die Wintertests der großen europäischen Herstellern erfolgen.

Man fuhr Kolonne unter hinter Frank-Werner Mohn die Kollegen in ihren Begleitfahrzeugen. Da der 24V noch Tauffrisch war freuten sich alle auf eine Testfahrt auf den zugefroren See. Doch es kam anders, auch einem erfahrenen Piloten sind bei extremer Glätte physikalische Grenzen gesetzt, dies musste auch unser Frank-Werner erfahren, er rutsche in den Graben.

Wie Kollegen nun mal so sind wurde so mancher Witz darüber gerissen, was natürlich Frank-Werner besonders ärgerte.

Nun fing es an in seinem Kopf zu arbeiten, ABS gab es ja schon. Dabei dachte er, es müsste doch möglich sein, etwas zu erfinden was solche Unfälle verhindert. Sensoren an den Rädern kannte man vom ABS, diese müsste man anders steuern, um ein ausbrechen erfolgreich zu verhindern.

 

Mit BOSCH fand MB dann auch einen Partner um dieses System zu verwirklichen. Schon 6 Jahre später konnte man ebenfalls in Arjeplog, dieses ESP in einem W140 den angereisten Motorreportern vorstellen. Ja, es sollte ein durchschlagender Erfolg werden. Da es 1997 ein schwedischer Testfahrer fertig brachte eine A-Klasse aus dem Hause MB zum Kippen zu bringen, da konnte man auf die Idee von Frank-Werner Mohn zurück greifen. Somit war der Siegeszug von ESP besiegelt. 2012 wurden alle für Deutschland produzierten Fahrzeuge mit einem elektronischen Stabilitätsprogramm ausgerüstet, ein besonderer Dank an Frank-Werner Mohn.

 

Im sei Dank, für diese großartige Idee aus dem Jahr 1989 und dem schwedischen Winter. Er selbst sagte, er danke Gott für diesen Einfall.

 

Damit begann eine neue Zeitrechnung für die Sicherheitssysteme in Fahrzeugen von Mercedes-Benz, wovon auch alle anderen Hersteller profitieren und nicht zu letzt der Käufer und Fahrer von den Produkten aus dem Hause Mercedes-Benz.

Für die Zukunft wünsche ich Frank-Werner Mohn alles Gute und noch viele gute Ideen, die sich dann hoffentlich auch umsetzen lassen.

 

Fazit:

Es war für mich eines der besonderen Augenblicke dieses erlebnisreichen Tages. Wunderbar, für mich diesen wertvollen Menschen kennen gelernt zu haben. Schön, dass es diese Menschen gibt.

 

MB Dieselmaster alias Jens Grove für Motor-Talk.de

 

Ein besonderer Dank an die Daimler AG.

Alle Rechte am Bildmaterial bei: Daimler AG


29.04.2013 12:34    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: E-Klasse, Mercedes, Sindelfingen, Stuttgart, W212

Ahrensburg , 25. April 2013 6.00 Uhr

 

Ein Wecker klingelt und der MB Dieselmaster reibt sich den Schlafsand aus den Augen, schläfrig geht es Richtung Badezimmer. Die Vorfreude steigt, denn heute ist der Tag. Ja der Tag, wo es nach Sindelfingen geht Motor-Talk.de hat mich auserwählt, als Vertreter der Community, zusammen mit Sabine Stahl aus der Motor-Talk Redaktion nach Sindelfingen zu Mercedes-Benz zu Reisen und die gemopfte E-Klasse unter Augenschein zu nehmen.

 

Nun erst mal den Kopf unter Wasser halten und Munter werden, dies klappt auch ganz gut. Rasieren und fönen, gelen nicht vergessen, After Shave anlegen und schnell noch etwas Frühstücken, denn um 8. 25 Uhr soll der Flieger nach Stuttgart abheben.

 

Ahrensburg, 25. April 2013 7.05 Uhr

 

Nun geht es auf Richtung Flughafen Hamburg, nicht bedacht, dass es um diese Zeit doch schon voll auf den Strassen ist, man quält sich so durch, möchte ja nicht zu spät sein. Nach 50 Minuten endlich da. Parken und rein ins Terminal 2, gleich zur Sicherheitskontrolle hatte ja schon über das Internet eingecheckt.

Sicherheitskontrolle um 8.10 Uhr hinter mich gebracht nun aber schnell um 8.25 Uhr soll der Flieger abheben, am Flugsteg --- KEIN FLUG NACH STUTTGART --- ???? Was ist denn hier los???? Man sah nur fragende Gesichter, nach einer Weile wurde uns dann Mitgeteilt, die Maschine würde auf Grund eines Schadens noch in Stuttgart stehen.

 

Hamburg, 25. April 2013 10.30 Uhr

 

Jetzt geht doch los, der Flieger ist endlich da. Sabine hat mir schon eine SMS geschrieben Sie fährt schon nach Sindelfingen, da der Terminplan so eng ist. Schade das Thema Dauererprobung werde ich nicht mitbekommen, doch die Hoffnung ist noch da, dass es trotzdem noch ein interessanter Tag wird.

 

Stuttgart, 25. April 2013 12.10 Uhr

 

Endlich am Terminal in Stuttgart! Dort werde ich schon mit einem Schild „Mercedes-Benz“ erwartet. Freundlich werde ich begrüßt, ein gemopfter E 500 erwartet mich, was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wisse, der 500 er wird mich durch den Tag begleiten.

Es geht auf zum Tor 14, wo ich schon von Christian Anosowitsch erwartet werde und in Empfang genommen werde.

 

12.30 Uhr

 

Schnell noch Mittagessen und einen Espresso. Das T-Shirt von Motor-Talk überziehen und nun um 13.00 Uhr kann es endlich losgehen.

 

13.00 Uhr

 

Es geht zur Theorie, Dr. Jörg Breuer erwartet uns zum Vortrag über

INTELLIGENT DRIVE

 

Also die Sicherheitssysteme und Assistenzsysteme in der neuen E-Klasse MOPF.

 

Die Radarsensoren der intelligenten Systeme arbeiten bis zu 200 km/h, so viel schon einmal Vorweg. Wer über 200 Km/h fährt sollte auch so viel Verantwortung und Aufmerksamkeit mitbringen, ein Fahrzeug selber sicher im Straßenverkehr zu bewegen.

 

COLLISION PREVENTION

 

- Abstandswarnung

- Kollisionswarnung

- Adaptiver Bremsassistent

 

ATTENTIONS ASSIT

 

Dieser funktioniert im Bereich von 60 km/h bis zu 200 km/h und beobachtet den Zustand des Fahrers, registriert eine eventuelle Unaufmerksamkeit und noch einiges mehr. Die Frische des Fahrers wird in 5 Lebensstufen eingeteilt. Beim erreichen der letzten Lebensstufe wird eine Empfehlung zu einer Pause ausgegeben.

 

ESP – nun intelligenter!

 

Das ESP reagiert nun feinfühliger und ist noch sensibler abgestimmt. Es greift nun nur im äussersten Notfall ein. Ottonormal wird das ESP dadurch nur noch in Extremsituationen merken.

 

DISTRONIC – Funktionsbereich 0-200 km/h

 

Die DISTRONIC wurde nun mit lenkender Unterstützung ausgerüstet, welche auch im Stop und Go Modus funktioniert.

Das System beobachtet nun nicht nur die Fahrzeuge vor einem, nein auch die Fahrzeuge links und rechts von einem, zum anderen verhindert es ein rechts Überholen.

 

LENK-ASSISTENT

 

SPURHALTE-ASSISTENT mit aktiven eingreifen

 

QUERVERKEHR-ERKENNUNG mit BAS-Plus

Erstmals ist es möglich Querverkehr zu erkennen und ebenso Fußgänger. Auch darauf zu reagieren und ggf. bis zum Stillstand zu Bremsen. Im Stadtverkehr ist dies System im Bereich von 0-72 km/h einsetzbar.

 

1 Mio. Testkilometer wurden damit absolviert.

 

PRE-SAVE-PLUS-SYSTEM

Dieses System erkennt den möglichen Heckaufprall und reagiert mit automatischen einschalten der Warnblinkanlage, Bremsen Aktivierung und straffen der Gurte, das Verletzungsrisiko wird erheblich vermindert.

 

VEKEHRSZEICHEN-ASSITENT

Erkennt die Verkehrszeichen und gibt nun auch eine eindringliche Warnung.

 

ADAPTIVER FERNLICHT ASSISTENT

 

AKTIVER-PARK-ASSITENT

Nicht nur Quereinparken, nun auch Längs rückwärts.

 

13.45 Uhr

 

Praxis-Erfahrung mit Frank-Werner Mohn und einer E-Klasse 500 mit allen derzeit lieferbaren Assistents-Systemen. Herr Mohn wusste uns von so mancher Geschichte rund um das ESP zu berichten.

Zu erst auf die Landstrasse, danach auf die Autobahn. Erfahrung der neuen DISTRONIC, welche nun sanfter und effektiver arbeitet. Angenehmer als bei den Mitbewerbern.

Vorführung des aktiven ESP mit der Prävention vor Unfällen mit dem Gegenverkehr. Dieses war schon sehr beeindruckend.

 

Jetzt ging es Richtung Testgelände. Kurze Vorführung PARK-ASSIST einparken und anschließendes ausparken. Quer und Längs, beides funktionierte hervorragend.

 

Nun war es endlich soweit und wir durften ran. Sabine war so nett und lies mir den Vorzug, es selbst zu erfahren. Aktiver Schutz vor Auffahrunfällen im Stadtverkehr, mit 50 km/h auf ein Fahrzeug zu fahren und auf das System vertrauen, so etwas ist nicht leicht, im Kopf spielen sich tausend Gedanken ab, von „jetzt müsste der Wagen doch bremsen“ bis zu „jetzt ist es zu spät“. Es ertönt ein Singnalton, ich kann es nicht lassen und betätige die Bremse und lasse wider los, natürlich es hätte geknallt. Alles auf Anfang, nun doch dem System vertrauen, wieder auf 50 km/h beschleunigen und siehe da, der Wagen steht tatsächlich rechtzeitig, ein Unfall wurde vermieden. Noch mal testen mit System und dann noch einmal „manuell“ beim einsetzenden Warnton. Alles schon sehr beeindruckend.

Aktiver Spurhalte Assist mit aktiven Totwinkel-Assistenten, ein ausscheren bei einem Fahrzeug im toten Winkel, wird aktiv durch einseitigen eingriff in die Bremse verhindert.

Zum Schluss noch den Fußgänger Assistenten getestet und für gut befunden, alles in allem ein sehr beeindruckender Test.

Mir ist klar geworden die ca. 2.600.- Euro für dieses komplette Paket der Assitenssysteme, sollte jeder Käufer einer E-Klasse übrig haben, ein deutlicher Gewinn an Sicherheit für einen Selber und für andere Verkehrsteilnehmer.

 

15.05 Uhr

 

DESIGN CENTER

 

Nun alles um das Design der überarbeiteten E-Klasse. Designgeschichte ab 1901 bis Heute.

Den Vortrag hielt Herr Frenzel, man merkte sofort Design begeistert ihn. Besonders natürlich mit Stern.

Wir erfuhren wissen wertes über die verschiedenen 6 Designcenter rund um die Welt. Den Hauptsitz in Sindelfingen, wo allein 420 Personen im Bereich Design beschäftigt sind.

Designer aller Bereiche, Modedesigner, Innenraumdesigner, Grafikdesigner und Textildesigner.

 

Design enthält:

-Tradition

-Emotion

-Progressivität

 

DESIGN SOLL DIE HINTERLEGTE TECHNIK SICHTBAR MACHEN!

 

Zum Abschluss gaben uns der Mercedes-Designer Mark Fetherston und der Innendesigner einblicke in ihre Arbeit und erklärten anhand von Modellen ihre Sichtweisen.

 

Letztendlich war um kurz nach 17.00 Uhr unser schöner Tag bei Mercedes-Benz in Sindelfingen vorbei.

 

Die Klärung der Fragen konnten wir leider nicht mehr vor Ort klären, diese werden nun von MB schriftlich geklärt und uns dann zu gesendet.

 

 

Stuttgart 18.15 Uhr

 

Sabine und ich lassen den Tag in einem amerikanischen Schnellrestaurant am Flughafen Revue passieren und fachsimpeln über Motor-Talk, Mercedes-Benz, Autos und verstopfte Innenstädte. Sabine fliegt um 20.30 Uhr nach Berlin und ich um 20.50 Uhr nach Hamburg.

 

Stuttgart 20.50 Uhr

 

Endlich im Flieger, es geht wieder heimwärts Richtung Hamburg, ein erlebnisreicher Tag mit tiefen einblicken und schönen Wetter und sommlichen Temperaturen neigt sich den Ende zu.

 

Ahrensburg, 25. April 2013 23.00 Uhr

 

Daheim, die Familie will wissen, wie war es ... .

 

Ein besonderer Dank an die Daimler AG.

Alle Rechte am Bildmaterial bei: Daimler AG


05.02.2013 18:37    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: BMC 2013, BMW, Brabus, Bremen, Chevrolet, Mercedes, Old/Youngtimer, Oldtimer, Opel, S-Klasse, W140, W201

Hallo liebe Old- und Youngtimer Fans,

 

da es im Bremen Classic Motorshow Blog nicht so richtig funktioniert. Dann halt hier bei mir, mit sehr vielen Bildern und eindrücken.

 

Am Samstag war es soweit, um 7.00 Uhr machte ich mich diesmal mit der ganzen Familie auf den Weg nach Bremen, die Vorfreude war auf jeden Fall riesig. Die Fahrt dorthin verging wie im Flug und um kurz nach 8.30 Uhr war die Bürgerweide erreicht. Parkplatz sofort gefunden, noch einige Minuten warten, dann konnte es pünktlich um 9.00 Uhr losgehen.

Die Tore öffneten sich, wie schon beim letzten Mal, beginn war in der Halle 7, eine Halle die ich sehr mag, mit ihren Clubs und Vereinen

Dies mal begrüßte einen eine Stilecht präsentierte Horde Minis einen. Schräg gegenüber dann die Fiat 500 als Renner, dahinter der kleinste BMW. Die Knutschkugel, sogar als Polizeiwagen getarnt.

Borgward, Lloyd, einige Lanz Bulldog, LKWs und ein englischer Doppeldecker. Audi/NSU präsentierte sich bis hin zum modernen Audi Quattro der 80er und einem Coupe der frühen 90er. Bei den Alt-Opel Freunden, gab es ein Bitter CD Coupe von 1974 zu bewundern und einen wunderschönen Opel Kadett Aero.

 

Weiter ging es in die Hallen 6 und 5, erst den historischen Motorsport in sich aufnehmen und die Freude die sich damit wiederspigelte.

Die Fahrzeuge vom Porsche Club bewundern, dann die Kilometer Jünglinge mit den Panorama Ford Transit, für mich das Highlight und auch schon verkauft.

Ein seltener Volvo 242 zeigte sich, nicht im schönsten Zustand, der Chrysler New Yorker, machte mich an, wenn auch ein Ami im Kleinformat und verwitterten Lack, was mich bei der Kilometerleistung wundererte, aber er kam ja schon 1984 auf diese Welt, da darf man schon mal einen Kratzer haben, er sollte ja auch nur 5000,- Euro kosten. Der Wankel Citroen GS, sah da schon besser aus, war aber auch teurer. Alles in allen sehr schöne Fahrzeuge. Besonders schön war die restaurierte ELENOR in dieser Halle.

 

Nun auf in die Halle mit den Händlern, des glänzenden Lacks, dort machte mich der 230 S Universal, ein Kombi, besonders an. Wunderschön, besser als NEU, aber auch viel teurer. 72.000.- Euro sollte dieses Schmuckstück kosten. Anbieter war Schultz Classic aus Bockel. Auch sehr, sehr viele andere schöne Klassiker aus vielen Epochen gab es zu sehen. Hin bis zum fast neuen Mercedes SLK, dieser allerdings aufgepeppt mit einem 6,5 Liter V8 von Brabus.

Dann wie immer in alten Prospekten suchen, nach Jugend und Kindheitserinnerungen. Teil begutachten, dann eine Pause einlegen und sich dann abkühlen im Parkhaus und die Gebrauchtwagen beschauen und es wurde sogar begierde geweckt in Form eines neuwertigen W201 in Dunkelblau mit wunderschöner MB Tex Ausstattung in Beige, wie gerade in Bremen vom band gelaufen.

 

Es war ein rundum gelungender Tag und selbst meine Frau war begeistert und hatte das kommen nicht bereut.

 

Freue mich schon HEUTE auf das nächste Jahr.

 

Euer MB Dieselmaster


28.09.2012 14:09    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (44)    |   Stichworte: Abschied, Alles wird gut, Insolvenz, Trauer, W140

FASSUNGSLOSIGKEIT

 

Es ist für mich fast unbegreiflich, aber nun kommt es so. Ich werde gezwungen mich von meiner GROSSEN Liebe zu trennen. Mein W140 kann nicht mehr bei mir bleiben. Es zerreißt mir fast das Herz. Die schlechte wirtschaftliche Lage macht es mir fast nicht möglich meine schönen Wagen zu behalten, es hat sich der pure Überlebenskampf eingestellt. Alles dreht sich um die Sicherung der Existenz. Jeder unter Euch der auch Selbstständig ist, hat sicher schon mal schlechte Zeiten erlebt, aber was mir in diesem Jahr wieder fahren ist das kann ich selber nicht fassen.

Insolvenz eines meiner Kunden und damit hat es mich auch fast zerrissen, ein hoher 5 stelliger Betrag musste abgeschrieben werden, da es nicht mehr eingefordert werden konnte. Dazu kamen Entlassungen der Mitarbeiter, welche mir sehr ans Herz gewachsen waren. Mit den meisten bin ich 15 Jahre gemeinsam geschritten, alle haben immer gekämpft.

Nach vielen HIN und HER, vielen aufgestellten Rechnungen, musste leider die Vernunft siegen. HELMUT und ich müssen getrennte Wege gehen. Was mir sehr zu schaffen mach, so einen werde ich wohl selten wieder finden. Wir sind gemeinsam nun 23.000 km zusammen gefahren und haben jeden Kilometer genossen. Nie hast du mich im Stich gelassen. Du liefst immer wie ein junger Hirsch, man was werde ich dich vermissen.

Nun wird er wohl eine neue Heimat in der Nachbarschaft finden. Ich muss heulen bei dem Gedanken, so etwas hatte ich noch nie, TRÄNEN für ein Auto. Nun er war was besonderes mein HELMUT, der Traumwagen, den ich immer wollte, den ich zum Glück einmal hatte.

 

Wie geht es weiter?

 

Ich weiss es im Augenblick auch nicht. Es fühlt sich echt so etwas von schlecht an am Abgrund zu stehen. Ein kleiner Schritt noch, man ist abgestürzt. Angst macht sich breit. HARTZ 4 droht mit schämischen Lachen und sagt "Dich kriege ich auch noch! Dein Haus und auch dein Auto". Jahre lang jeden Pfennig und Cent in die Firma investiert und nun droht die Insolvenz! Was für ein Scheiss! Sorry Leute ich muss mir meinen Frust von der Seele schreiben. Die ganze Branche der Druckindustrie geht den Bach runter. PRINOVIS wird wohl auch bald ein Opfer der Krise. Was alleine der Konkurs von NECKERMANN für Auswirkungen für unser Branche hat, dass kostet sicher auch hunderten in Druckvorstufe ihren Job. Es ist eine sehr schlechte Zeit für unsere Branche.

 

RETTUNG?

 

Nun ist es sicher ungewöhnlich, hier öffentlich so etwas zu schreiben. Wenn einer Geld übrig hat oder Interesse an einem kleinen Betrieb der Druckvorstufe, der kann sich gerne bei mir per PN an mich wenden. Das Thema hat sich erledigt und ich kämpfe nun wieder für einen Chef und gebe dort mein Bestes. Meinen ganzen Einsatz!

 

FAZIT

 

Ich werde meinen guten Freund und Wegbegleiter HELMUT sehr vermissen! Noch ist er da, aber es wird immer knapper!

 

EUER MB DIESELMASTER

 

EDIT:

 

Ich habe einen Job, leider erst einmal nur für 1 Jahr. Um ein weiteres Jahr verlängert!


06.09.2012 11:42    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Amphicar, BMW, Chevrolet, CS, Käfer, Mercedes, Oldtimer, Opel, Pontiac, S-Klasse, Umweltzone, VW, W124, W140, Youngtimer

Nach einiger Pause, aus verschieden Gründen, bin ich nun wieder aktiv. Durch Zufall gab es ein Treffen mit einigen hier aus diesem tollen Forum Motor-Talk.de.

Es war ein Freitag im August, genau genommen der 24. August 2012, also noch Sommer, was für ein Glück! Glück wieso, als erstes war es trocken, dann kam als zweites die Sonne raus. Die ersten wollten gegen 17.30 Uhr erscheinen und dann kamen die Freunde mit ihren W124 an. Zwei 500er, ein Coupe und ein T-Modell, nur ich hatte keinen Youngtimer mit.

Was wir bis dahin noch nicht wussten, es war CAR-FREITAG!!! Ja richtig gelesen, eine feste Größe an der Oldtimer Tankstelle Brandshof im Sommer! Daher hatten wir Glück, es war ja noch Sommer. Jeden Freitag im Sommer treffen sich dort ab 18.00 Uhr Fahrer von Oldtimern und Youngtimern dort um sich auszutauschen. Es gibt Grillwurst, alkfreies Bier und andere leckere Getränke, für uns Fahrer und Cocktails für die Beifahrer, natürlich mit ordentlich Umdrehungen, so wie es sich gehört.

Die ganz harten und großen Fans der 50er und 60er Jahre kommen auch noch dementsprechend gekleidet. Dann kamen die Autos die jeder mit ein wenig Benzin im Blut sehen möchte, die Fahrzeuge aus dem Ami-Land, der 50er, 60er Jahre. Auch Fahrzeuge aus deutschen Landen kamen, Volkswagen Käfer, BMWs aus den 70ern und 80ern, sowie die Sternenträger aus den 90ern, fast schon zu neu. Aber auch diese Wagen haben nun schon ihre 20 Jahre auf den Buckel und wollen ja auch nur eins, Oldtimer werden. Sie werden es sicher auch bei entsprechender Pflege schaffen.

Es wurden tolle Gespräche geführt, gleich gesinnte getroffen, Telefonnummern ausgetauscht. Die Zeit verging wie im Flug, so dass die ersten schon wieder aufbrachen. So um 20.30 Uhr machte ich mich auch wohlgelaunt wieder auf den Heimweg.

Weil es so schön war, bin ich am 31. August wieder hin und habe erneut einen tollen Abend in Hamburg genossen. Ja Hamburg ist die Oldtimer und Youngtimer Hauptstadt Deutschlands, keine störenden Umweltzonen, also auch freie Fahrt für Diesel ohne Plakette. Aber auch sonst ist Hamburg eine der schönsten Städte Deutschlands, weltoffen und freundlich, eben hanseatisch! So soll es sein und auch bleiben!

 

In diesem Sinne, schöne Treffen hier in Hamburg, weiterhin allen viel Spass mit ihren Schätzen. Übrigens nach dem Kalender ist noch Sommer!!!

 

MB Dieselmaster im September 2012


18.06.2012 10:20    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: 16-02-12, 300SE, 350SE, 420SE, Ausfahrt, Burgen, Mercedes, Schlösser, SH, S-Klasse, W116, W140

3 S-Klassen in Schleswig-Holstein

 

Sven aus Selent hatte die Idee, mach mal was für die S-Klassen Fahrer in SH. Gesagt und getan, hier bei Motor Talk angekündigt. Es hatten sich erst 5 Fahrzeug gemeldet, von denen nun noch 3 übrig blieben, dies sollte der tollen Ausfahrt nicht schaden. 

 

Immerhin kamen Fahrzeuge aus 3 Baureihen! Den Anfang machte Sven mit seinem W116, einen Graumetallic 350 SE mit Automatik. danach folgte ein Dunkelblauer W126, von Justus mit 4,2 Liter V8 Triebwerk und als neuster Vertreter mein Blauschwarzmetallic W140, als 300 SE der ersten Serie.

 

Treffpunkt war am Samstag die Blomenburg in Selent, unser Ausgangspunkt. Um kurz nach 14.00 Uhr machten sich die drei S-Klassen mit Besatzung auf die reise durch SH. Das erste Ziel führte uns zum Jagdschloss Bredenbek, kurzer Halt mit Fotogelegenheit.

Danach machten wir uns auf den Weg nach Salzau, dem Treffpunkt des SH-Musikfestivals, es bot sich ein trauriges Bild, denn gerade vor kurzen brannte die Veranstaltungsscheune ab, das Schloss allerdings ist unbeschädigt und steht zum Verkauf!

 

Weiter zog der Tross dann Richtung Gut Panker, zuvor konnten wir den Ausblick auf die Ostsee genießen, dort am Gut Panker hatten wir Zaungäste, die Trakehner-Pferde schauten zu uns herüber.

 

Höhepunkt unserer Rundreise sollte der Bungsberg sein, der höchste Punkt in SH, mit unglaublichen 168 Metern über N.N. Unsere S-Klassen meisterten den Aufstieg, ohne Probleme. Nun sollten die Besatzungen sich zur Aussichtsplattform des Fernmeldeturms aufmachen, noch mal 40 Meter in die Höhe, als rein in den Turm, die Freude war Gross auf die schöne Aussicht. Oben angekommen war uns die Tür zur Plattform verschlossen, ein wenig enttäuscht ging es hinunter. Nun blieb uns nur noch der Gipfel, den wir dann eroberten.

 

Nun wollten wir uns das schöne Eutin ansehen, natürlich das Schloss. In Eutin standen die Rosen in voller Blüte und verströmten einen schönen Duft. Auf dem Parkplatz noch ein wenig Fachsimpeln über Motoren und Technik.

 

Den Abschluss dieser wunderschönen Tour stellte dann das Schloss Plön dar. Dort sollte dann auch der schöne Tag ausklingen. Im Pförtnerhaus konnten wir dann noch Speis und Trank zu uns nehmen und noch einige schöne Gespräche führen. Gegen 20.00 Uhr ging es dann für jeden wieder Richtung Heimat.

 

Jana und Sven möchte ich nochmals unseren Dank aussprechen für diesen schönen erlebnisreichen Tag.

 

Euer

MB Dieselmaster alias Jens


25.05.2012 16:48    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Bootshaus, Meeting Point Bremen, Mercedes, S-Klasse, W140

DAS GEHEIMNIS MEINER SUCHT!

 

Hier ist die Droge W140, wer diese einmal genossen hat, kommt nicht mehr los. Da mag es die eingefleischten W126 Fahrer geben oder die w116 Liebhaber, alles sind sehr gute Autos aus dem Hause Mercedes-Benz. Was erst nach einer Fahrt einen befällt, das ist der W140.

 

Mag er von der Größe her die Meisten abschrecken, aber erstmal Platz genommen, fängt das Schwärmen an. Das hatte noch Qualität! Man sind das Sitze! Nun wollen wir mal los, Schlüssel rein und den Motor starten. Türen werden geschlossen, die Welt um einen herum, wie in Watte gepackt. Wir befinden uns in einer anderen Galaxie! Es ist der W140.

 

Los gehts, die Automatik schaltet fast unmerklich die Gänge rauf und runter, auch wenn es nur ein Sechszylinder ist, so säuselt dieser sehr leise vor sich hin. In keinem anderen Auto, möchte ich das Fahren so geniessen wie in diesem. Es kommt kein Gefühl auf, jetzt hab ich es aber eilig, ja können könnte er schon. Denn laut Mercedes soll er ja auch 225 km/h fahren und wer mich kennt, der weiss es auch, Jens muss es ausprobieren. Nicht nur so, nein jedes meiner Autos wird exakt Gemessen! Was im Zeitalter von GPS, nun nicht mehr so schwer ist. Also auf 227,7 Km/h schwingt er sich auf, was einen Wert von 240 Km/h auf den Tacho zaubert! Hut ab! Für die Beschleunigung von 0-100 km/h braucht er doch einige Zeit. Genau 9,6 s, also kein Sportwagen, aber mehr als ausreichend.

 

Aber wie schon geschrieben, das Gleiten ist seine Stärke. Kaum Geräusche von Aussen, da dieser Wagen eine Doppelverglasung serienmäßig hatte. Am liebsten Gleite ich mit meinem Schiff über die Norddeutschen Landstrassen. Traumhafte Fahrten durch die Lüneburger Heide oder durch die gelben Rapsfelder der Insel Fehmarn, auch Fahrten nach Rostock sind immer gerne Willkommen. Einmal im Monat geht es auf Fahrt in Richtung Bremen, denn dort findet an jedem 2. Samstag im Monat unser Treffen statt. Dort stellt uns der Boris seine Lokalität zur Verfügung, das Bootshaus direkt an der Weser. Mit Blick aufs Wasser. Dort stehen dann unsere Schmuckstücke (S-Klassen) in Reih und Glied. Wir reden über Dies und Das! Am meisten natürlich über unsere Autos, über die Tücken der Technik, über die Probleme die es gibt! Wer mehr wissen möchte lese doch einfach bei "Weil wir so toll sind" weiter oder besuche unsere schöne Homepage! www.sklasse-bremen.de

 

Jede Fahrt ist ein besonderes Erlebnis und ein besonderer Genuss, den ich nicht mehr missen möchte. Daher das Wort SUCHT! Es ist eine schöne Sucht, die von einen Besitz ergreift, es schadet nicht der Gesundheit, nein diese erfreut einen doch sehr.

 

Jetzt werden viele Sagen, na ein W140, was ist daran Besonderes! Diese Fahrzeug sterben in Deutschland aus, viele werden runter geritten und danach achtlos beiseite gestellt. Viele dieser einmaligen Wagen wurden in die ehemaligen Staaten der GUS exportiert. Schon heute gibt es laut Zulassungsunterlagen, mehr W126 und W116 auf den deutschen Strassen. Er ist eine eine aussterbende Rasse, welche man Retten sollte! Ich auf jeden fall möchte meinen Beitrag dazu beitragen. Regelmässige Pflege und Enthusiasmus gehören dazu, ein wenig Geld braucht es auch! So ein W140 ist kein biliiges oder preiswertes Vergnügen, nein er möchte immer gut Versorgt sein.

Etwas neues habe ich meinen Besten besorgt, ein neues Lenkrad. Man mag es nicht glauben, aber so ein Lenkrad macht unendlich viel aus, es fährt sich viel schöner. Sonst soll mein "HELMUT" so bleiben wie Mercedes ihn Schuf!

 

Jetzt kommt das lange Pfingstwochenende, ja ab Morgen geht es wieder los mit meinem Besten. Cruisen ist dann wieder angesagt. Der Stress kann getrost zu Hause oder besser noch vor der Tür meines W140.

 

Nicht das Ihr denkt, der liebt ja sein Auto, mehr als alles andere, nein so schlimm ist es denn doch nicht! Meine Familie liebt den "HELMUT" auch, besonders meine beiden Söhne sind sehr darauf bedacht, so oft wie möglich mit zu Fahren, ob als Beifahrer oder besser noch als Fahrer!

Ja so hat uns der W140 ganz schön mitgenommen!;)

 

Die einen sagen, einen W140 muss man sich schön Fahren! Da ist schon viel wahres dran!


24.05.2012 13:25    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: Audi, Bentley, BMW, Daimler, Lamborghini, Maserati, Mercedes, Oldtimer, Opel, W140, W201, Youngtimer

Automuseen! Ist das was für Euch?

 AUTOMUSEUM FICHTELBERG

 

Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, dieses Museum zu besichtigen. Kein Museum wie jedes Andere. Zum Ersten ist es komplett in Privater Hand. Die Exponate wechseln dort, denn einige der ausgestellten Fahrzeuge kann man auch käuflich erwerben. Da schaut man dann schon einmal mit anderen Augen hin. Schöne und seltene Exponate geben sich dort die Hand. Rassige Italiener und schöne Amis stehen dort in Reih und Glied. Über 200 Exponate sind auf 2 Häuser und 3 Etagen verteilt. 

Selbst Motorrad Fans kommen nicht zu Kurz. Seltene Stücke wie eine Münch Mammut gibt es zu bestaunen.

Eines schöner als das Andere. Hätte man doch ein volles Portemonnaie oder Scheckbuch oder die TitanAMEX, schon könnte es losgehen.

Es bräuchte dann nur noch ausreichend Platz.

 

TRÄUMEN ERLAUBT

 

Hier ist es Erlaubt und auch Erwünscht! Das Träumen, der Eine schwelgt in Erinnerungen, "so einen hatten wir auch", beim Nächsten kommen die Träume von damals hoch. "So etwas wollte ich mir auch kaufen, aber wir waren Jung und brauchten das Geld für anderes."

Zum Teil versonnen schlendert man durch glänzenden Lack und strahlenden Chrom. Wenn dann auch noch die Sonne durch die Scheiben scheint und alles noch mehr strahlt, ist es noch schöner!

Selbst die eigenen Kinder staunen nicht schlecht, was es so alles Schönes gab, in den Jahren von 1950 bis 1990. 

 

PROBIERT ES MAL AUS

 

Geht einfach Mal in ein Automuseum oder auch Technikmuseum, es gibt viel zu Erleben und danach noch lange was zu Erzählen.

Für alle die es mal ins Fichtelgebirge verschlägt, hier noch die Daten vom Museum.

 

AMF Automobil Museum Fichtelberg

Familie Eckert

Nagler Weg 9-10

95686 Fichtelberg

Telefon:

09272 / 971-0 (Zentrale)

09272 / 6066 (Museum)

info@amf-museum.de

www.amf-museum.de


15.05.2012 13:33    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (55)    |   Stichworte: A, Admiral, Agila, Ascona, Astra, Corsa, Diplomat, Kadett, Kapitän, Monza, Omega, Opel, Rekord, Senator, Vectra

,Kapitän - Admiral - Diplomat

 

Das waren noch Zeiten! Der Generaldirektor fuhr Opel Diplomat, der Sparkassendirektor zeigte stolz seinen Opel Admiral und der Schreinermeister war stolz auf seinen Opel Kapitän!

Keiner dachte daran sich einen Mercedes zu kaufen, alle waren stolz auf ihren Opel und zeigten dies auch! 

Selbst Opel Rekord und Opel Commodore waren noch etwas ganz besonderes!

Alle Modelle nach dem Krieg bis Mitte der 90er Jahre, waren für mich was besonderes!

 

Was nun? Opel wohin geht dein Weg?

 

Das ist nun aktueller denn je! Selber mal gerne Opel gefahren, treibt es mir die Tränen in die Augen. Was läuft da bloß alles Schief?

Vom unfähigen Manager in Detroit, bis hin zum geknebelten und getretenen Opel-Arbeiter im Werk Bochum!

 

Alles tut mir weh, wenn ich HEUTE Opel seh!

 

Hier können wir uns austauschen, schimpfen und uns auch erfreuen an den schönen alten Zeiten!

 

Euer MB Dieselmaster


08.05.2012 18:55    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Bootshaus, Bremen 05.05.2012, s.klasse, www.sklasse-bremen.de

Eine tolle Truppe!

 

Hier in Bremen da könnt Ihr was erleben, besonders wenn ihr eine S-Klasse fahrt!

 

Ich komme zwar aus dem entfernten "Hedwig Holzbein", aber weil es so tolle Leute sind , fahre ich jeden Monat diese Strecke nach Bremen. Nun kam der Monat Mai und wir hatten unser Grill- und Sommerfest.

 

Die Werbetrommel wurde gerührt und Flyer gedruckt. Verteilt und Eingeladen. Es kamen immerhin 13 Autos mit Sternen und etwa 40 Personen. Gespräche rund ums Auto wurden geführt, da auch etliche Damen da waren hatten diese auch viel Freude.

 

Es gab reichlich zu Essen, erst Kaffee und leckeren Kuchen. Am frühen Abend wurde unser Fest dem Namen gerecht, dann wurde das Feuer (Gas) geschürt und der Grill angeheizt! 

Leckere Salate rundeten das Grillbuffet ab! Nach dem Genuss von Würstchen und Steaks in verschiedenen Varianten, gab es noch eine Überraschung! TOMBOLA für einen guten Zweck! Der gute Zweck sollte ich sein, ja über sich selbst schreibt man ja normalerweise nicht!

Der Erlös kam mir als Dankeschön zugute für die Werbung, in gedruckter Form. 

Den Dank möchte ich gerne weitergeben, an euch alle!

 

Ihr seid eine:

 

Tolle Truppe!

 

Euer MB Dieselmaster


03.05.2012 16:54    |    MB Dieselmaster    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: Bentley, Buick, Chevrolet, Ciroen, Corvette, Daimler, Ford, Jaguar, Lincoln, Mercedes, MG, Mini, Mustang, Oldtimer, Opel, Peugeot, Renault, Rolls Royce, Rover, Thedinghausen, VW, Youngtimer

Es ist wie es ist!

 

Ja genau so ist es! Auch an den meisten Dingen gibt es wenig was zu ändern. Nun habe ich mich mal getraut und selbst mich auf ein Oldtimer-/Youngtimertreffen gewagt. Nicht nur als Besucher, nein mal "Mittendrin statt nur Dabei"!

Ja das ist schon was anderes, dein Auto steht auch dort und die Leute schauen und sprechen dich direkt an. Haben Sie nicht das Auto vom Kanzler? Ja der Herr Kohl fuhr auch so ein Exemplar, gut seiner hatte 2 Zylinder mehr! Nur die wenigsten Wissen, dass der alte Kanzler immer vorne mitfuhr. Hinten sitzen war nicht so sein Ding.

 

Gut nun stand ich und mein HELMUT dort auf dem großen Gelände in Thedinghausen. Echt Klasse, so viele Autos aus verschiedenen Epochen vom Ford A bis hin zum fast neuen Mercedes W140. Von 1920 bis zum Jahr 1992, also 72 Jahre Automobile Technik gab es zu bestaunen.

 

Der Stern leuchtet hell!

 

Es war schon der helle Wahnsinn, von den geschätzten 2000 Autos waren ein Drittel davon Sternenträger! Das Feld wurde vom W/C126 angeführt, gefolgt von zahlreichen SL-Modellen, vom klassischen 190 SL über die wunderschönen Pagoden bis hin zum Barocken R 107 Modellen, aber auch neuere R 129 gab es zu bestaunen.

Wir als S-Klassse Fahrer legten ein besonderes Augenmerk auf die vielen S-Klassen. Vom Ponton, den Heckflossen, die Flachkühler, einige wenige W 116, sowie die vielen W126 Modelle und unsere 2 W 140 welche ich nicht vergessen möchte.

Die Mittelklasse mit Stern war auch reichlich vertreten vom 170V bis hin zum schönen C 124 Coupe. Einige Babybenze also W 201 fanden auch den Weg nach Thedinghausen, aber warten wir mal ab, was in den folgenden Jahren so alles passiert!

 

Auch der Blitz schlug ein!

 

Erstaunlich es gibt Sie noch die Fahrer der Marke Opel, ja damals war alles Besser! Für keine andere Marke trifft dies so zu, wie für Opel! Damals leuchtete das Logo noch Hell! Am Anfang war es der Zeppelin, der die ersten Nachkriegsmodelle zierte, erst im Lauf der 60er änderte sich der Zeppelin zum Blitz. Opel Fahrzeuge mit denen ich Groß wurde, den Opel Kadett B fuhr mein Opa in Inkagoldmetallic. Erst den Rekord, dann den Commodore und zum Schluss den Senator, dass waren die Autos meines Vaters. Bis ich schließlich auch einen Kadett mein Eigen nennen durfte.

Da blieb es nicht bei einem, es folgten in meiner Auto-Karierre noch 8 Opel, alle haben mir Freude bereitet, bis ich über Umwege wieder beim Stern landete.

 

Borgward - Eine Bremer Legende!

 

Klar das Borgward so in der Nähe zu Bremen eine große Rolle spielte. Zahlreiche Isabella waren erschienen, als Limousine, Kombi, Coupé und auch als Roadster, aber auch ein großer Borgward hatte sich verirrt, oder besser gesagt, er hatte überlebt! Eine Arabella mischte sich Stolz unter die vielen Isabellas, auch zwei Llyods fanden den Weg nach Thedinghausen, auch gleich als Spitzenversion Alexander TS, in zeitgenössischer Zweifarbenlackierung.

 

FORD aus deutschen Landen und der deutsche Rest!

 

Ford war auch erstaunlich gut vertreten, mit Granadas, Knudsen Taunus und Capris welche Ford damals in Richtung Sport schoben. Es gab schöne VWs, nicht nur Käfer, auch einige andere schafften es, Passat, Golf 1 und 2, dabei wirkte der 2er Golf irgendwie fehl am Platz, er sieht ja noch so sehr Modern aus. VWs schönste Modelle von Karman gab es auch.

Zuffenhausen war auch vertreten mit Modellen vom Typ 356 über diverse 911 er bis hin zum 964 er Speedster, in einen irren Türkis!

 

FRANKREICH - Citroen eine Macht!

 

Was war das? Citroen soweit das Auge reicht, von der legendären Ente 2CV über die berühmt berüchtigte Gängsterlimousine über die Göttin bis hin zum modernen CX. Selbst ein in Fell gehüllter DS durfte nicht fehlen. Renault war mit einigen wenigen Autos vertreten, wobei einige schöne R16 aus der Reihe fiehlen. Peugeot machte sich sehr rar. Einzig ein 205 machte auf sich aufmerksam.

 

Amis und der Rest der Welt!

 

Ford Mustang soweit das Auge reichte, von Serie I bis hin zum IV, also von Schön bis Hässlich! Auch dies gehört zu der Geschichte. Als zweite große Fraktion der Amis präsentierten sich die Corvetten. Etliche Cobras vervollständigten die Sportwagen aus Amerika. Noch einige Einzelexponate verschiedener Hersteller gab es zu bestaunen. Darunter auch ein Lincoln Mark IV war dort und ich bekam Lust auf Lollis. (Woher das wohl kam?)

 

Eine starke Fraktion MG Modelle sowie Triumph, Jaguar, Rover und Mini gaben die Engländer zum Besten. Doch die Creme della Creme stellten zwei Rolls Royce Cabrios dar.

 

Schlepper, Trecker und Lastwagen

 

Feldschlepper der Marke Lantz Bulldog, putzten sich besonders heraus. Einen Ursus Schlepper konnte man sogar live erleben, ein Auspuffklang wie Kanonenschläge, von einem Rußpartikelfilter ganz zu schweigen! Porsche durfte auch bei den Treckern nicht fehlen. Einige Fendt, Hanomag und diverse Mercedes Unimogs vervollständigten die Aufstellung. Darüber hinaus gab es noch 8 LKW zu bestaunen, aus den 50er und 60er Jahren. Herausragend war jedoch ein alter englischer Doppeldecker, der heute seinen Dienst am Bremer Flughafen versieht.

 

Fazit:

 

Eine rundum gelungene Oldtimer-Veranstaltung die Appetit auf mehr macht! Hoffe nun haben auch Andere Lust bekommen, sich dort mal zu treffen.

 

Euer MB Dieselmaster