Golf 6 1,6 TDI Software-Update (Abgasskandal)
Hallo Leidenskollegen,
Bitte hier nur Erfahrungen/ Aussagen zum 1,6er TDI bezüglich des Abgas-Updates!
Beste Antwort im Thema
Ironie an:
Hey, bin schon 5 km seit dem Update gefahren. Injektoren halten noch, AGR ist nicht verrußt, DPF ist auch noch nicht voll. Von daher alles cool.
Auto hat gefühlt mehr PS. Danke VW. Weiter so!
Ironie aus.
2496 Antworten
Bis das Update zur Pflicht wird (falls es das wird) vergeht locker noch wenigstens ein Jahr, du fährst also noch gut und gerne 30-40Tkm, oder mehr. Falls bis dahin noch etwas kaputt geht, kannst du auf Kulanz hoffen. Kulanz ist eine kann-, aber keine muss-Regelung. Lässt du das Update jetzt machen (warum auch immer), kannst du genauso in den Genuss von Kulanz kommen. Also ich sehe hier kein Problem.
Wenn ich die 35%, die myright einstreicht, akzeptiere, kann ich das Auto auch einfach mit 35% Nachlass verkaufen.
Mein Golf sollte knapp 10.000€ wert sein. Für 6.500€ ist der Eimer weg, bevor ich bei mobile.de auf Absenden geklickt habe.
Dafür habe ich dann nicht irgendwelche windigen Rechtsverdreher reich gemacht.
Mehr als dass VW das Auto zum Zeitwert (Dieselskandal rausgerechnet) zurücknehmen muss, wirds eh nicht geben.
Nö, du machst die windigen Rechtsverdreher von myright reich. Wenn dir das besser passt, bitte...
Das ist Verarsche im großen Stil. Und ich dachte, davon sind wir geheilt.
Wie gesagt, ich halte die Herangehensweise von myright im Ansatz für ungünstig für den Kunden, deshalb wundert es mich, dass so viele darauf anspringen. Aber das "Gratis-Angebot" ist einfach zu verlockend...
Zitat:
@muhmann schrieb am 4. März 2017 um 22:34:52 Uhr:
Wenn ich die 35%, die myright einstreicht, akzeptiere, kann ich das Auto auch einfach mit 35% Nachlass verkaufen.
Stimmt nicht ganz. 😉 Du zahlst nicht auf den kompletten Fahrzeugpreis die 35%. Auf der Seite von myright unter FAQ ist genau beschrieben wie das läuft. Mach dich dort einfach mal schlau.
Beste Grüße vom Sven
Ähnliche Themen
Ich fahre nicht so viele Kilometer im Jahr. Das Auto war erste Hand. Ich liege bei 15 - 20 Tausend im Jahr. Besitze es jetzt aber mehr als 1 Jahr. Bin auch sehr zufrieden mit dem Wagen. Finde nur, dass wenn ich irgendwann zum Update gezwungen werden sollte, sollten auch Folgeschäden durch VW Kulant oder durch Garantie behoben werden. Dazu sollten sie zur Not dann auch gezwungen werden.
Deshalb war meine Frage: Wie es außerhalb der Presse mit der Beseitigung und Kostenübernahme von Folgeschäden aussieht? Nicht ob ich das Update jetzt mache oder später oder oder oder...?
Ich freue mich schon auf das Gejammer, wenn myright einen Erfolg erzielt hat.
Egal, wie der aussieht, die werden einen Erfolg erzielen. Ob das jetzt das Ergebnis ist, dass sich der Kunde gewünscht hat, lasse ich mal dahin gestellt.
Aber 35% von einem beschissenen Ergebnis ist mehr, als 35% von nichts.
Da gewinnt niemand außer myright.
OK, dann versteh ich dich.
Genau, myright gewinnt auf deine Kosten. Als herausgekommen ist, dass VW dich beschissen hat, da waren dies die größten Betrüger aller Zeiten. Und jetzt, wo myright sich auf deine Kosten bereichert und erzählt, dass je mehr mitmachen, die Chancen größer werden, da sind es die Heilsbringer. (das einzige, was größer wird, je mehr mitmachen, ist deren Gewinn)
Das ist für mich ne Doppelmoral. Aber jedem das seine...
Auf meine Kosten gewinnen die sicher nicht.
Der Golf wird noch ein paar Jahre gefahren, bis er eh nicht mehr viel wert ist.
Da meine Gebrauchtwagengarantie abgelaufen ist, das AGR neu ist und ich ansonsten mit 117tkm und 7 Jahren wohl ohnehin nicht mehr auf Kulanz hoffen darf, wird das Auto so schnell auch keine VW-Werkstatt mehr von innen sehen.
An mir verdient der Konzern so schnell kein Geld mehr.
Die nächste Inspektion findet in einer freien Werkstatt oder der heimischen Garage statt.
Sollte myright etwas erreichen, dann bekommen sie einen gewissen Anteil von dem, was VW an dich zahlt. Das kannst du jetzt ja mal hochrechnen... ;-)
Im Übrigen stehe ich voll und ganz auf deiner Seite, was die Inanspruchnahme von freien Werkstätten betrifft.
Allerdings muss man eins bedenken: an der Problematik ist der Konzern schuld, nicht die Autohäuser/Händler/Werkstätten.
Zitat:
@Collossus schrieb am 4. März 2017 um 20:39:54 Uhr:
Naja, 35% im Gewinnfall abtreten klingt für mich sinnlos. Denn für den Fall, dass das Update zur Pflicht wird, steigen die Chancen vor Gericht um ein Vielfaches. Dann benötigt man myright nicht mehr, kommt aus der Nummer aber auch nicht mehr raus. Den Beschiss bei VW konnte man nicht ahnen, aber sich jetzt von myright bescheißen lassen, geschieht bei vollem Bewusstsein. Ich würde es nicht machen...
Das Update wird ja nicht zur Pflicht.
Nur den TÜV bekommst du nicht mehr ohne Update...
Nur durch Druck von myright oder anderen Anwälten`/ Organisationen wird VW irgendwann reagieren....
Die sich nicht dort angemeldet haben, werden in die Röhre schauen. ---- Allerdings die angemeldeten eventuell auch. Aber dann kostet es auch nichts.
PS:
Auch ich habe mich da angemeldet .... und zwar schon vor 6 Monaten.
Wenn du eine HU-Plakette nur in Abhängigkeit vom Update bekommst, impliziert das eine Pflicht.
Und wenn die Plakette verweigert wird, ist das ein Eingeständnis der arglistigen Täuschung (eventuell in Verbindung mit dem fehlen der EU-TG) - dazu brauchst du dann kein myright mehr. Versteht ihr, was ich meine? Dann würdet ihr alles bekommen.
Ich habe mich bewusst NICHT bei myright angemeldet.
Ich sehe es nicht ein, dass irgendwelche Rechtsverdreher auf meine Kosten reich werden.
Wir sind nicht in Amerika. Niemals würde VW meinen 7 Jahre alten Golf zu mehr als dem Zeitwert - zzgl. eines Aufschlags für den erlittenen Wertverlust - zurück nehmen. Egal, wer klagt. Das gibt unser Recht einfach nicht her.
Der erlittene Schaden ist maximal der Wertverlust durch den Abgasskandal. Mehr wird es als Schadensersatz nicht geben. Es gilt immernoch das Bereicherungsverbot.
Nehmen wir an, mein Golf ist ohne Abgasskandal 10.000€ wert.
Dank Abgasskandal bekäme ich für den Eimer 8.000€.
Mehr als die fehlenden 2.000€ kann ich nach deutschem Recht nicht bekommen.
Von den 2.000€ würde ich dann noch 650€ an myright abgeben.
Bleibt ein Mehrerlös von 1.350€ bei einer Rücknahme durch VW.
Da ich das Auto überhaupt nicht abgeben will, weil es für mich dafür keine Veranlassung gibt, sehe ich nicht ein, die Rechtsverdreher zu bereichern.
Eine Rücknahme zum Neupreis wird es niemals geben. Egal, wiesehr mancher davon träumt.
Selbst wenn, ist der Abschlag für die erfolgte Nutzung so hoch, dass sich das kaum lohnt.
Da das sehr viele Leute interessiert , die nur mitlesen und nicht mitschreiben - das ist bei rumgekommen beim defekten AGR 4 Monate nach Update.
50% Kostenübernahme bei 151.000km seitens VW. - that's it.
100% Scheckheftgepflegt.
Weiterreichende Kostenübernahmen seitens Autohaus/ weitere Vereinbarungen gehen nur mich und den freundlichen was an, da nicht offiziell und nicht für alle zutreffend.
Bei Fragen stehe ich gerne per pn zur Verfügung.
Ab jetzt bin ich aus diesem Thread raus. Der Umgang untereinander ist hier unter aller Sau.
So Leute 1 monat und knapp 2 tsd kilometer nach dem update: soweit alles ok nur das einzige was mir aufgefallen ist, wenn ich ob in der stadt oder auf der Autobahn fahre also langsam oder schneller, höre ich ein rasseln oder klappern beim Gaspedal treten, sobald ich das gaspedal loslasse also Fuß runternehme ist das Geräusch weg und wenn ich wieder leicht aufs Gaspedal drücke höre ich es sofort wieder. Weiß jemand was das sein kann?