318i - Unterhalts- und Reparaturkosten?
Hi,
ich werde bald 18 und würde mir dann gerne in naher Zukunft ein Auto kaufen. Das Bugdet für das Auto ist relativ knapp (ca. 3.500 max.).
Trotzdem würde ich mir gerne einen E46 kaufen, da ich finde, dass das eines der schönsten Autos ist. Natürlich habe ich schon etwas recherchiert und von den Standard Problemen des E46 gelesen. Ich habe auch einen Thread gefunden, in dem empfohlen wurde, keinen 318i zu nehmen, sondern einen der 6 Zylinder. Laut den Leuten aus dem Thread kostet der 318i viel mehr bei den Reparaturen. Ich würde jedoch gerne einen 318i nehmen, da vom Budget her nur der 318i und der 320i in Frage kommen und der 320i einen höheren Verbrauch hat (vor allem innerorts) und auch mehr in der Versicherung kostet.
Außer in dem besagtem Forum habe ich noch nichts über die Unterhaltskosten (also nur Wartung/Reparatur, Versicherung, Steuer und Benzin kann ich mir selbst ausrechnen) eines 4-Zylinders gelesen. Gibt es da überhaupt Unterschiede und hat da jemand schon Erfahrungen gemacht?
Die Modelle, die ich mir leisten könnte, wären Modelle nach 2001 (also 143PS) und sind ca. 150.000km gelaufen.
Viele Grüße
Vale
Beste Antwort im Thema
Ich denke bei deinem Budget ist ein e46 nicht das richtige Auto.
Ich würde dir für die Zeit des Studiums einen Audi A3 oder Golf4 empfehlen. Ich weiß. Das sind keine Highlights aber die Kisten sind wesentlich dankbarer. Bin selbst 10 Jahre nen a3 gefahren. Der e46 Word dich finanziell auffressen. Von den 3500 solltest du dir ca 1000€ immer in der Hinterhand behalten für Reparaturen. In wie fern kannst du selbst schrauben? Beim e46 gibt es schon ein paar Überraschungen. Und für 2500 bis 3000 euronen bekommste hauptsächlich Baustellen. Wenn du dich etwas auskennst und schrauben kannst ok. Ansonsten lass es.
22 Antworten
Mittlerweile leasen aber auch viele Privatleute Neuwägen.
Was ist denn Negativ bei Leasing anstatt normale Finanzierung?
Mit 200 € pro Monat nur für Instandhaltung sollte das wie beschrieben funktionieren.
Ich brauche für meinen 325xi weniger, weil der durchrepariert ist.
Wenn ich die letzten zehn Jahre betrachte, seit denen ich das Fahrzeug besitze, hat der im Durchschnitt weniger als 100 € pro Monat für Reparaturen und Wartung gekostet, der war aber auch jünger, als ich den gekauft habe.
Zitat:
@4998 schrieb am 11. Januar 2017 um 22:55:16 Uhr:
Mittlerweile leasen aber auch viele Privatleute Neuwägen.
Was ist denn Negativ bei Leasing anstatt normale Finanzierung?
Dazu gibt es sicherlich andere Threads und auch unterschiedliche Ansichten.
Für mich käme Privatleasing jedenfalls nie und nimmer in Frage.
Es gibt aber Neuwagenfinanzierungen mit guten Konditionen, interessant vor allem für kleine Fahrzeuge in Verbindung mit Fahranfängern.
Ich hab nen 318i und kann dir mal kurz erzählen wie es bei mir läuft. Ich hab einen durchschnittlichen Verbrauch von 8,6-8,7 l. Da ich zur Ausbildungsstelle über einen hohen steilen Berg fahren muss. Im flachen brauch ich ca. 7,5-8,0 Liter. Reparaturen hatte ich bis jetzt nur eine ( hab das Auto auch erst ein Jahr) und zwar ist die Ölfilterdichtung geplatzt. Das Auto hab ich übrigens für 3000€ gekauft, hatte aber auch Glück das der Inserator einige Ausstattungsmerkmale nicht inseriert hatte. Ich verdiene im Monat ca. 800€ wovon ca. 400€ fürs Sparbuch und andere feste Ausgaben draufgehen. Der Rest bleibt mir dann fürs Auto oder anderes. Tanken muss ich ca. Alle 2 Wochen (also ca. 160€) und dazu kommen noch die Versicherung (580€) und die Steuer (120€ oder so..). Versicherung und Steuer sind natürlich Jährlich. Zu erwähnen ist noch das ich noch Zuhause wohne. Das waren glaube ich alle Ausgaben fürs Auto 🙂
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Also ich habe mir jetzt einige Gedanken gemacht und so wie ich das alles verstanden habe, sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass das Auto gut gewartet ist. Wie ist es also, wenn man etwas mehr ausgibt und dafür einen mit ca. 100.000 und Scheckheft bekommt? Der sollte doch dann nicht viele Probleme machen, vor allem wann man Dinge wie den Kettenspanner vorsorglich tauscht...
Und wie schlimm ist Kurzstrecke mit dem N42/N46 wirklich, was kann da passieren?
Wenn ich das hier lese muss ich die Hände über dem Kopf zusammen schlagen.
Aber verständlich ist es das du so ein schönes Auto kaufen Bzw fahren möchtest.
Aber glaube mir wenn du jeden Monat auf dein Geld achten musst dann ist ein BMW kein Auto für dich. Kauf die ein vernünftiges Anfänger Auto was günstig in den Steuern und Versicherrung ist . Wenn du fertig bist mit deinem studium bist dann kannst du dir sicherlich einen BMW leisten .
Mit freundlichen Grüßen
Zitat:
@vh789 schrieb am 31. Januar 2017 um 15:23:03 Uhr:
Also ich habe mir jetzt einige Gedanken gemacht und so wie ich das alles verstanden habe, sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass das Auto gut gewartet ist. Wie ist es also, wenn man etwas mehr ausgibt und dafür einen mit ca. 100.000 und Scheckheft bekommt? Der sollte doch dann nicht viele Probleme machen, vor allem wann man Dinge wie den Kettenspanner vorsorglich tauscht...
Und wie schlimm ist Kurzstrecke mit dem N42/N46 wirklich, was kann da passieren?
Also 100.000 km und Scheckheft können ein guter Indikator sein, müssen aber nicht. Auch damit musst bzw. müsstest Du halt genauer ins Auto schauen und wie die Vorbesitzer es behandelt haben, damit Du wirklich mehr weisst. Die üblichen Probleme des N42 wie Kettenspanner und Steuerkette sind idealerweise schon gemacht worden.
Kurzstrecke ist generell mehr belastend. Wenn Du heute was mit 100.000 km holst, ist der zwangsläufig nicht viel bewegt worden, da kann gut viel Kurzstrecke dabei gewesen sein.
Ich hatte meinen N42 auch mit 106T km vom Händler mit Scheckheft gekauft. Da musste der Händler auf Gewähr aber auch so einiges tauschen, trotz der "wenigen" km (u.A. Steuerkette+Spanner). Privatkauf ohne Gewähr oder ein sich weigernder Händler wäre in meinem Fall ein teurer Spaß geworden. So habe ich nur später den VSD-Wechsel in Berlin selber bezahlt (preislich aber sehr human). Dazu kamen noch einige Verschleißteile und Wartungsmaßnahmen (z.B. AT-Getriebeölwechsel), die natürlich nicht auf Gewähr gehen.