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Skoda Kodiaq RS: Innenraum, Details, Preis - Skoda zeigt das Kodiaq-RS-Cockpit

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So viele Salami-Scheibchen gab es bisher wohl für kein anderes Skoda-Derivat: Die Tschechen zeigen neue Details des Kodiaq RS. Dieses Mal ganz ohne Skizze und Tarnung.

Ein Blick ins Cockpit: So sieht es im Kodiaq RS aus Ein Blick ins Cockpit: So sieht es im Kodiaq RS aus Quelle: Skoda

Mlada Boleslav – Man kann die Aufregung bei Skoda verstehen. In der eng gestrickten Konzern-Hierarchie sind Alleinstellungsmerkmale etwas Besonderes. Ein Sport-SUV auf kompakter Plattform gab es bei Audi, darunter nicht. Bald kommt Seat mit dem Cupra Ateca. Und Skoda legt als einziger Hersteller einen Blechklotz mit Dieselmotor flott aus.

Der Kodiaq RS parkt ab dem 2. Oktober auf dem Pariser Autosalon. Bis dahin gibt es Infohäppchen in bester Salami-Taktik. Zunächst eine Rekordrunde auf der Nordschleife (schnellstes SUV mit sieben Sitzen), danach Skizzen. Jetzt zeigt der Hersteller den Innenraum.

Skoda Kodiaq RS: Erster Blick in den Innenraum, Vorstellung in Paris

Der Kodiaq RS ist das schnellste Siebensitzer-SUV auf dem Nürburgring Der Kodiaq RS ist das schnellste Siebensitzer-SUV auf dem Nürburgring Quelle: Skoda Was wir bereits wissen: Unter der Haube des Kodiaq RS arbeitet ein 2,0-Liter-Biturbo-Diesel mit 240 PS und SCR-Kat. Diesen Antrieb gab es bisher nur bei VW Passat und Tiguan. 20-Zöller kommen serienmäßig ans Auto, dahinter sitzt eine 17-Zoll-Bremsanlage. Allrad und ein Doppelkupplungsgetriebe kommen wohl serienmäßig zum Einsatz.

Auf neuen Fotos sind stark ausgeformte Sportsitze mit Integralkopfstützen zu erkennen. Serienmäßig gibt es Alcantara-Bezüge und Kontrastnähte. Der gleiche Stoff spannt auf den Türverkleidungen. Skoda bezieht den Fahrzeughimmel mit schwarzem Stoff und baut Pedalabdeckungen aus Edelstahl ein.

Das Lenkrad bekommt einen Bezug aus Lochleder, auf Armaturenbrett und Türverkleidungen sitzen Carbon-Spangen. Zudem sind virtuelle Instrumente mit eigener Grafik und das große Navigationssystem „Columbus“ zu erkennen. Zumindest Letzteres wird Aufpreis kosten.

Außen erwarten wir neue Schürzen, böse dreinschauende LED-Lampen, schwarze Akzente und ein Fahrwerk mit verstellbaren Stoßdämpfern. Zudem verspricht Skoda kernigen Klang, vermutlich durch einen Soundaktuator. Die Fahrdaten des Kodiaq RS werden sich an denen des VW Tiguan Allspace mit gleichem Motor orientieren. Der sprintet in 6,7 Sekunden auf Tempo 100 und verbraucht laut NEFZ 6,5 Liter pro 100 Kilometer. Offizielle Daten folgen am kommenden Montag. Wir gehen von einem Preis um 47.000 Euro aus.

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