Zusammenhalt unter US-Car Fahrern !?

So muss mal etwas "Frust loswerden und ne kurze Geschichte:

Und zwar war ich am vergangenen Wochenende Sonntags auf dem Weg zu einem nahe gelegenen US-Car Meeting mit einem 79er Mustang. Leider riss mir wie sich im nachhinein herausstellte ca. 1km vor dem Meetinggelände der Zahnriemen und blieb stehen.

Nach längerer Fehlersuche entschied ich mich zum Veranstalter zu laufen und fragte ob mich jemand abschleppen könnte !?

"Kein Problem in 10 min. sind wir für dich da !"

Alles super dachte ich und wartete. Nach wenigen Minuten kam schon ein Stammtischkollege mit seinem Ford Econoline angefahren und ich bat ihn mich bitte abzuschleppen, also fuhren wir zurück und befestigten einen Abschleppgurt am Mustang.

Wie es das Schicksal nun wollte sprang nun sein Van auch nicht an als wir den Stang abschleppen wollte.

Nun standen wir beide da mit offener Motorhaube, Warnblickanlage... - weit ersichtlich das wir technische Probleme hatten.

Währendessen versuchten wir den Van wieder in Gang zu bekommen. Aber nix da - Lichtmaschine kaputt !

Nach ca. 30 min beschloss ich wieder zum Veranstalter zu laufen und bat nochmals jemand vom Team uns bitte doch zu überbrücken - Lief alles wunderbar und wir kamen doch noch beide am Treffen an.

Was aber die große Scheisse ist und ich eigentlich sagen möchte ist: Das während wir die knappe 1/2 Stunde standen mit den beiden Fahrzeugen ca. 5-10 US-Cars vorbeifuhren und kein Schwein mal angehalten hätte oder auch mal gefragt hätte ob sie helfen könnten !?

Es ist echt zum heulen wie wenig Zusammenhalt stellenweise unter den US-Car Fahrern herrscht.

Auch der Typen-Rassismus geht mir und auch anderen auf den Senkel ! Es ist ja ganz lustig über die einzelnen Marken in der runde herzuziehen und seine Späße zu machen alá: " Tja mit nem Dodge wäre das nicht passiert !" usw. - Aber manche meinen anscheinend sie sind etwas besserer wenn sie nen seltenen Mopar oder einen neuen Mustang, ne C5 Vette etc. fahren.

Auch übelst pampige oder auch arrogante Antworten auf ernst 😠gemeinte Fragen zu ihren Autos habe ich schon öfters hören müssen. ( Ich kann auch nicht immer wissen wie viel Hubraum / Leistung etc. das Fahrzeug hat das gerade vor mir steht und mich interessiert)

Ich glaube kaum das so etwas einem auf nem VW-Treffen auch passieren würde ?!

Etwas mehr Zusammenhalt in der Gemeinschaft würde meines Erachtens nicht Schaden. Immerhin sind wir doch aus den selben Interessen hier oder nicht ?

Es war trotzdem ein schönes Treffen, auch wenn das Wetter kurz einmal nicht mitspielte.

Gruß HEMI.

Beste Antwort im Thema

Was erwartet ihr eigentlich in einer Welt, in der der Egoismus regiert?
In der es kaum noch jemand schafft, beim betreten oder verlassen eines Geschäftes die Tageszeit zu sagen, bzw. sich zu verabschieden. Bitte und Danke sind Fremdworte geworden, man läuft tagsüber mit der offenen Bierflasche am Hals durch die Stadt und findet das cool und jeder ist sich selbst der Nächste. Dieser Egoismus wird aber doch auch überall vorgelebt. Manager machen sich die Taschen voll, während sie Arbeitsplätze vernichten, Banken werden mit Milliarden Steuergeldern und massiven Zinssenkungen gerettet, diese wiederum lassen Handwerksbetriebe am ausgestreckten Arm verhungern. Hochbezahlte Bankbosse fahren ihre Unternehmen mit Volldampf an die Wand und erstreiten, nachdem sie dann endlich gefeuert wurden, millionenhohe Abfindungen und Altersbezüge. Das grösste Ziel junger Menschen ist es, Deutschlands next Topmodell, Superstar oder Sommermädchen zu werden. In daily Soaps wird der jugendlichen Zielgruppe vermittelt, das Entführungen, Körperverletzungen, Meineide, etc.pp. ohne Konsequenzen bleiben und den persönlichen Erfolg verstärken, bei Schulhofschlägereien tritt man den am Boden liegenden Verlierer noch mehrmals kräftig gegen den Kopf und die Erziehungsberechtigten sind anderweitig beschäftigt… Wie soll es denn da, bitteschön, mit der Hilfsbereitschaft noch klappen?

Grüsse
Norske

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...das traurige ist doch,dass dieses Phänomen nicht nur auf die "US Car Gemeinde" (wenn ich das mal verallgemeinern darf) bezieht,sondern in alle Lebenslagen einzug gehalten hat.

Egal ob jemand zusammengeschlagen wird,jemand hilfebedürftig auf der Straße liegt...ist halt mittlerweile Programm in unserer Gesellschaft.

Ich habe mal versucht,von 10 Schaulustigen jemand zur HLW (mit) zubewegen bei einem älteren Herrn,der vom Fahrrad gefallen war.Geendet hat es damit,dass ich auf der Straße stand und nen Fahrlehrer fast aus seinem Auto gezogen habe.

Geiz ist geil...auch bei Hilfsbereitschaft...

Zitat:

Original geschrieben von DonC



Als ich in Orlando in einem KFZ-Zubehörhandel war und der das Teil nicht vorrätig hatte, nahm der das Handy und rief bei einem anderen, benachbarten Konkurrenzbetrieb an und erklärte mir noch den Weg dahin.

Hi,

DAS kann ich bestaetigen, ging mir sogar mehr als einmal so. Allerdings kauft unsereins in jenen Laeden auch immer die exotischsten Sachen 😁

Aber das kenne ich nicht nur aus Florida so, dasselbe passiert mir hier bei uns auch des oefteren. Dieser Wettbewerbsdrang scheint mehr eine "europaeische" Eigenart zu sein, Hilfsbereitschaft als Kostenfaktor und nicht als Service anzusehen.

Das faellt mir immer auf wenn ich nach laengerer Zeit mal wieder nach Deutschland komme 🙁

Also versuchen wir doch mal im Kleinen anzufangen, und uns gegenseitig zu helfen. Wenn das naechste Mal jemand hilfe-suchend am Strassenrand steht, egal ob mit automobiler Massenware oder Exot, einfach mal anhalten und fragen.
Die meisten von uns kennen sich doch nunmal wegen unserem Hobby besser mit Autos aus als Otto-Normal-Fahrer. Oder mindestens kennen wir jemanden, der beruflich was mit Autos zu tun hat, und koennen mal schnell telefonieren.
Und wenn der (oder die 😁) Hilfe-suchende sich nicht helfen lassen will, ist auch nichts verloren...

So halt ich es jedenfalls.

Allzeit stoerungsfreie Fahrt
Tom

Was erwartet ihr eigentlich in einer Welt, in der der Egoismus regiert?
In der es kaum noch jemand schafft, beim betreten oder verlassen eines Geschäftes die Tageszeit zu sagen, bzw. sich zu verabschieden. Bitte und Danke sind Fremdworte geworden, man läuft tagsüber mit der offenen Bierflasche am Hals durch die Stadt und findet das cool und jeder ist sich selbst der Nächste. Dieser Egoismus wird aber doch auch überall vorgelebt. Manager machen sich die Taschen voll, während sie Arbeitsplätze vernichten, Banken werden mit Milliarden Steuergeldern und massiven Zinssenkungen gerettet, diese wiederum lassen Handwerksbetriebe am ausgestreckten Arm verhungern. Hochbezahlte Bankbosse fahren ihre Unternehmen mit Volldampf an die Wand und erstreiten, nachdem sie dann endlich gefeuert wurden, millionenhohe Abfindungen und Altersbezüge. Das grösste Ziel junger Menschen ist es, Deutschlands next Topmodell, Superstar oder Sommermädchen zu werden. In daily Soaps wird der jugendlichen Zielgruppe vermittelt, das Entführungen, Körperverletzungen, Meineide, etc.pp. ohne Konsequenzen bleiben und den persönlichen Erfolg verstärken, bei Schulhofschlägereien tritt man den am Boden liegenden Verlierer noch mehrmals kräftig gegen den Kopf und die Erziehungsberechtigten sind anderweitig beschäftigt… Wie soll es denn da, bitteschön, mit der Hilfsbereitschaft noch klappen?

Grüsse
Norske

Zitat:

Original geschrieben von DonC


Als ich in Orlando in einem KFZ-Zubehörhandel war und der das Teil nicht vorrätig hatte, nahm der das Handy und rief bei einem anderen, benachbarten Konkurrenzbetrieb an und erklärte mir noch den Weg dahin.

Daraufhin musste ich doch gleich noch ein paar Fussmatten bei ihm mitnehmen, weil er so supernett war!

Da könnten sich mal einige in diesem unseren dämlichen Land was abschauen!

Genau dieselbe Erfahrung habe ich bis jetzt auch gemacht.

Wenn ich irgendein Prob. hatte, z.b. mit Ersatzteilen, ich habe jederzeit auf Hilfe in den Staaten hoffen können, obwohl denen es ja völlig Latte sein könnte, was son doofer Deutscher von ihnen will.

Als Beispiel:

Ich habe bei KTS hier in D per US-Order eine Laderaumabdeckung bestellt.

Die kam auch, und zwar in völlig zerstörter Original-Verkaufsverpackung. Es fehlte eine dämliche Mini-Edelstahl-Mutter in Zoll-Maß.

KTS war absolut überfordert so was zu besorgen, und bot an, das ganze Cover zurück nach USA zu schicken und ersatz zu besorgen...Wahnsinn oder???

Letztlich habes sie mir 15€ von 270€ zurücküberwiesen.

Ich habe dann selber recherchiert und den Vertrieb des Lebra-covers kontaktiert.

Und siehe da, 2 Wochen später war ne Tüte voll mit Muttern und Schrauben in meinem Breifkasten,kostenlos, obwohl es 12$ Porto gekostet hat. In D unvorstellbar, oder????

Und nicht zu vergessen, die Jungs vom S10forum, ohne die ich so manche Sachen nicht hinbekommen hätte. Die besorgen auch Teile und verschicken nach D, obwohl es Ihnen persönlich nix bringt...

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Zitat:

Original geschrieben von norske


Was erwartet ihr eigentlich in einer Welt, in der der Egoismus regiert?
In der es kaum noch jemand schafft, beim betreten oder verlassen eines Geschäftes die Tageszeit zu sagen, bzw. sich zu verabschieden. Bitte und Danke sind Fremdworte geworden, man läuft tagsüber mit der offenen Bierflasche am Hals durch die Stadt und findet das cool und jeder ist sich selbst der Nächste. Dieser Egoismus wird aber doch auch überall vorgelebt. Manager machen sich die Taschen voll, während sie Arbeitsplätze vernichten, Banken werden mit Milliarden Steuergeldern und massiven Zinssenkungen gerettet, diese wiederum lassen Handwerksbetriebe am ausgestreckten Arm verhungern. Hochbezahlte Bankbosse fahren ihre Unternehmen mit Volldampf an die Wand und erstreiten, nachdem sie dann endlich gefeuert wurden, millionenhohe Abfindungen und Altersbezüge. Das grösste Ziel junger Menschen ist es, Deutschlands next Topmodell, Superstar oder Sommermädchen zu werden. In daily Soaps wird der jugendlichen Zielgruppe vermittelt, das Entführungen, Körperverletzungen, Meineide, etc.pp. ohne Konsequenzen bleiben und den persönlichen Erfolg verstärken, bei Schulhofschlägereien tritt man den am Boden liegenden Verlierer noch mehrmals kräftig gegen den Kopf und die Erziehungsberechtigten sind anderweitig beschäftigt… Wie soll es denn da, bitteschön, mit der Hilfsbereitschaft noch klappen?

Grüsse
Norske

dann lasst UNS anfangen und ein Zeichen setzen, dass sich die Dinge auch bessern können wenn man es nur will 🙂

@deville73: Klar ausnahmen bestätigen die Regel, ich meinte damit eigentlich auch eher die "Eure armut kotzt mich an" Garde.

Mit USA habe ich auch bisher Erfahrung gemacht, wenn auch über Ebay. Hatte mir ein Manual Shop ersteigert von einem Händler der die Dinger zu Hauf hat. Gekauft hatte ich ein 83er, geschickt hatte er ein ´82er. Ich hatte Ihm nur geschrieben das es ein 82er Exemplar war welches er mir geschickt hatte (was völlig in Ordnung war, da sich eh nix geändert hatte) aber statt es dabei zu belassen hat er mir das 83er kostenlos per Express geschickt und das 82er geschenkt... Das würde hier KEINEM in 1000 Jahren einfallen.

Und wie mein Vorredner schon sagte, wir habens ja selbst in der Hand und Hilfbereitschaft hat nix mit der US-Car szene zu tun.

Irgendwie lebe ich wohl in einem anderen Land als Einige hier.
Ich finde, daß die Deutschen äußerst hilfsbereit sind. Man muß sie nur bitten und das ist auch gut so.
Wenn ich mir ein Basketballspiel vom Rand anschaue, will ich nicht gefragt werden ob ich mitspielen will, ich bin schon in der Lage selbst nachzufragen. Der Deutsche empfindet dies als aufdringlich und er möchte auch nicht aufdringlich sein. Dies ist auch meine Mentalität.

Wenn man also mit Warnblinkanlage und offener Motorhaube am Straßenrand steht, sollte man einfach mal aussteigen und zu erkennen geben, daß man Hilfe braucht, es wird zwar nicht jeder anhalten weil sich auch nicht jeder in der Lage fühlt ein Auto flott zu machen, aber nach kurzer Zeit wird sicher einer anhalten.

Was Norske schreibt kann ich garnicht nachvollziehen, ist zwar das übliche Gerede was man täglich im Fernsehen hört, hat aber mit meiner Wirklichkeit nichts zu tun, ich finde die aufdringliche Freundlichkeit in Geschäften eher abstoßend, wo einem am Donnerstag schon "ein schönes Wochenende" gewünscht wird und mit Managern und biertrinkenden Proleten habe ich keinen Kontakt.

Mit einem US-Car Fahrer habe ich erstmal nur einen ungefähren Autogeschmack gemeinsam, deshalb ist er doch noch nicht mein Kumpel oder gehört mit mir zur gleichen Gemeinschaft.
Ich suche mir die Leute mit denen ich umgehe danach aus wie sie sich verhalten und nicht welches Auto sie fahren.

Also hört endlich auf zu greinen wie egoistisch doch alle sind, 90% der Deutschen sind sehr hilfsbereit, man muß sie nur zu nehmen wissen.

Gruß Helmut

Heeeeerpess- LOL ich brech zam😁😁😁

Ich sehe schon ein thread mit Humor und schönem Einverständnis - endlich -gabs hier auch immer seltener - Super ...................

Gruß an alle`` Alteisen ``-was nichts mit dem Alter zun tun hat ........

Ps .
Ich lach immer noch des mit dem Herpes pack ich nicht LOL😁😁

@ al kamino
Sorry - aber Komische Mentalität !!! ( Basketball)

Zitat:

Wenn man also mit Warnblinkanlage und offener Motorhaube am Straßenrand steht, sollte man einfach mal aussteigen und zu erkennen geben, daß man Hilfe braucht, es wird zwar nicht jeder anhalten weil sich auch nicht jeder in der Lage fühlt ein Auto flott zu machen, aber nach kurzer Zeit wird sicher einer anhalten.

Es stand die ganze Zeit jemand draussen und es war wie gesagt doch recht stark ersichtlich das Hilfe angesagt war.

Gut es stimmt schon das dieses "Phänomen" wirklich eine deutsche Tugend ist, das es so in anderen Ländern auch nicht gibt - zumindestens bis jetzt nicht bei mir.

Denn ich war auch schon auf ettlichen Treffen im nahen Frankreich und da herrschte immer eine sehr familiäre Atmosphäre.

Natürlich muss nicht jeder US-Car Fahrer gleich mein Buddy werden, allerdings herrscht z.B. unter Fußballfans vom gleichen Verein auch eine "Zusammgehörigkeit" die einen irgendwie verbindet.

Wieso sollte man dann zu einem US-Car Trefen / Stammtisch etc. gehen - nur um anzugeben ?

Wie gesagt einige machen das wohl offentsichtlich aber ich nicht denn ich erfreu mich einfach an den Auto und den Menschen die ich kenne und manchmal auch kennen lernen werde, auch ohne ~ The American Way of Life ~ im Alltag oder Zuhause.

Zitat:

Original geschrieben von illbesmart



@ al kamino
Sorry - aber Komische Mentalität !!! ( Basketball)

Wieso, wenn ich was will sage ich es und wenn ich nichts sage, will ich auch nichts. Gaaaaanz einfach. 😁

Gruß Helmut

Alles klar - dann halte es so - sollte keine Kritik sein - finds einfach nur besser und schöner wenn man andere Fragt ob Sie mitmachen wollen bei etwas - Weißt du Helmut nicht jeder traut sich nämlich zu Fragen .........Sind nicht alle so Testosterossas wie du und ich .😁

Zitat:

Original geschrieben von Al Kamino


[…]
Was Norske schreibt kann ich garnicht nachvollziehen, ist zwar das übliche Gerede was man täglich im Fernsehen hört, hat aber mit meiner Wirklichkeit nichts zu tun, ich finde die aufdringliche Freundlichkeit in Geschäften eher abstoßend, wo einem am Donnerstag schon "ein schönes Wochenende" gewünscht wird und mit Managern und biertrinkenden Proleten habe ich keinen Kontakt.
[…]

Helmut,

diese biertrinkenden Proleten findest Du in allen Gesellschaftsschichten, es handelt sich dabei nicht mehr um Obdachlose, nein, Du siehst Deppenkappenträger mit tiefhängender Sackjeans ebenso wie junge Frauen oder Anzugträger am Mittag mit der offenen Reissdorf-Flasche durch die Stadt laufen. Hier gibt es inzwischen eine regelrechte Subkultur, die ihr Leben durch das einsammeln der Pfandflaschen finanzieren.

Ich habe nicht von aufdringlicher Freundlichkeit gesprochen, sondern von schlichten Dingen, wie sie, jedenfalls für mich, zum normalen Umgang miteinander gehören. Wenn Du zu Deinem Bäcker gehst, dann grüsst Du doch, oder nicht? Und wenn Du mit Deiner Frau abends essen gehst, dann bedankst Du Dich doch sicher für den ausgezeichneten Service bei der freundlichen Kellnerin? Genau von diesen Kleinigkeiten habe ich gesprochen.
Ich habe etwa 8 Jahre lang in der Gastronomie gearbeitet, und hier war sehr schön zu beobachten, das gerade jüngere Gäste, ich rede hier von Leuten zwischen 20 und 30, es nicht hinbekommen beim betreten der Gaststätte einen guten Tag/Abend zu wünschen, oder sich zu verabschieden wenn sie gehen. Die Härte in dieser Beziehung hat sich ein Hockey-Club geleistet, diese 20- bis 22-jährigen Schnösel kannten definitiv kein Bitte und Danke und behandelten den Kellner wie einen Lakaien. Nachdem diese Leute sich später auch noch wie die Axt im Walde benommen haben, flogen sie selbstverständlich raus, inklusive Lokalverbot, übrigens eines der äusserst wenigen, die wir ausgesprochen haben.

Dem damals zwölfjährigen Sohn eines meiner besten Freunde wurde von einer Gruppe Jugendlicher das Taschengeld abgenommen, weil es nicht besonders viel war, schnitten sie ihm die Brust auf. Die Schnittverletzung war zum Glück nicht besonders tief und das spielte sich nicht in einem Ghetto oder sozialen Brennpunkt, sondern in einem stinknormalen Viertel Kölns ab.

Wenn das in anderen Regionen Deutschlands anders ist, so freut mich das sehr, macht es doch Hoffnung, trotzdem darfst Du mir glauben, das ich hier keinen Unsinn erzähle.

Grüsse
Norske

Zitat:

Original geschrieben von norske



Wenn das in anderen Regionen Deutschlands anders ist, so freut mich das sehr, macht es doch Hoffnung, trotzdem darfst Du mir glauben, das ich hier keinen Unsinn erzähle.

Grüsse
Norske

Was bin ich froh, dass ich ein Landei bin - und sich daran niemals etwas ändern wird. Doch, Norske, diese Region(en) gibt es, und in einer davon wohne ich. Wenn ich im Fernsehen die Horrormeldungen aus den Parallelwelten der Großstädte sehe, reicht ein Blick über die Pferdekoppeln und die Parklandschaft des Tecklenburger Landes, um dankbar dafür zu sein, nicht täglich von Hobbyneurotikern und Psychos rumgeschubst zu werden, die nicht mal in ihrer Freizeit die innere Stechuhr abgestellt bekommen.

Zum Thema: letzthin waren wir mit mehreren Autos auf dem Rückweg vom Treffen der Streethops, als unserem Youngster mit seinem frisch erworbenen Anfangs-7oer Galaxie mitten auf der Bahn der zündende Funke abhanden kam. Wenn nun einer glaubt, dass da irgendeiner dringend nach Hause gemußt hätte-nix da! 6 Amis auf dem Pannenstreifen mit dem Cop-Car als Absicherung, das Ganze solange, bis der Ford wieder lief ( Kabelschuh der Zündspule hatte Kontakt zum Metallrohr der Klimaanlage ). Oberschrauber war unser Paul, der Gute bewegt einen just fertiggestellten Eleanor-Umbau vom Allerfeinsten mit Sahne-Motor, ist sich aber nicht zu fein, einem angejahrten Full-Size wieder auf die Räder zu helfen. Das Gleiche in Grün könnte jederzeit woanders passieren, und es würde genau so laufen, das gilt auch für alle anderen automobilen Liebhaberstücke, für deren Bewegung man einen rostigen Nagel quer durch den Schädel braucht. Und es wäre nicht das erste Mal, daß sich ein Sonntagnachmittag von ganz allein mit Schrauberei füllt und am Grill endet. Wer's nicht glauben mag, ist jederzeit gern gesehener Gast - aber vergeßt die Putzlappen nicht😉

Zitat:

Original geschrieben von HemiV8



Zitat:

Gott hat die Erde nur einmal geküsst - genau an dieser Stelle wo jetzt Deutschland ist

Genau ! Und dabei hatte er Herpes !😁

Wau da sieht man Deine Einstellung u. dann soll Dir geholfen werden schade das man Dich nicht sehen kann dann würd ich den Rest der Deutschen vor Dir warnen

Zitat:

Original geschrieben von Al Kamino



Zitat:

Original geschrieben von illbesmart



@ al kamino
Sorry - aber Komische Mentalität !!! ( Basketball)
Wieso, wenn ich was will sage ich es und wenn ich nichts sage, will ich auch nichts. Gaaaaanz einfach. 😁

Gruß Helmut

Basketball - gute Idee, könnte ich auch mal wieder spielen 😁

Aber ich muss illbesmart zustimmen: Ab und an schadet

es auch nicht wenn mal jemand pro aktiv wird,

der NICHTS will und nicht immer der agieren muss

der was will....

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