Zukünftiger Restwert für EQE im Alter von 3 Jahren
Hallo zusammen,
Mich beschäftigt gerade die Suche nach einem Nachfolger für mein E400d.
Die Voraussetzungen für den Umstieg auf die E-Mobilität mit eigener Wallbox und 17 kWp auf dem Dach und teilweise Arbeiten im Home Office sind für das günstige Laden ideal.
Als Vielfahrer (ca. 50 TKM/Jahr) absolviere ich die meisten Strecken im 200 km Umkreis, so dass ich geschätzt ca 80 % zu Hause laden kann.
Ein preislich interessanter Kandidat ist der EQE 300 oder EQE 350 als Limo. Diese gibt es als "Jahreswagen" mit Premiumpaket ab ca. 45 TEUR mit ca 25 TKM Laufleistung.
Auf einer Probefahrt überzeugte das Fahrzeug am meisten durch den sehr leisen Geräuschkomfort.
Leider gibt es Dinge, die bei einer Probefahrt kaum bzw. nicht zu prüfen sind, wie z. B.
- Zuverlässigkeit der öffentlichen Ladeinfrastruktur (Defekt / blockierte Ladesäulen durch parkende Fahrzeuge)
- Ladestau an Ladesäulen, v. a. im Ausland
- Wie komme ich in meinem Lieblingsurlaubsland Kroatien mit dem Laden klar (dass es nicht so einfach wie in D wird, ist klar)
- Wird die versprochene Ladegeschwindigkeit auch eingehalten, gerade im Winter
- Wie arg nervt mich das Warten auf die Schnelladung (30 min von 10 % auf 80 %), da meine momentane Pause eher max. 15 min auf der BAB beträgt.
Mich beschäftigt nun die Frage, mit welchen Wertverlust ich rechnen muss, wenn ich im Laufe des Besitzes des Fahrzeugs feststelle, dass die E-Mobilität für mich auf Langstrecke ein fauler Kompromiss ist. Ist der Ansatz von einem Restwert von ca 22 TEUR für ein Fahrzeug von 3 Jahren mit ca 125 TKM gegenüber dem jetzigen Preis realistisch?
Was ist euere Meinung?
Danke und Gruß
c220
PS: Der Verkäufer wo ich die Probefahrt gemacht habe, war nicht in der Lage mir eine Einschätzung zu geben.
34 Antworten
Versuchs einfach. Wenn Du kein sturer Dieselfahrer bist, der 1.000km am Stück Vollgas fahren können will kann das mit einem EQ schon klappen. Drauf einlassen und es macht sehr entschleunigt viel Spass. Bin am Ende auf meiner Tour nach Malaga mit Anhänger nur rund 2h langsamer als mit dem Diesel weil ich alle 2h nachlade. Bei 24h Fahrzeit völlig egal aber entspannter
.. es stellt sich natürlich eher mehr die Frage was ein Verbrenner in 3 Jahren Wert ist, speziell wenn der Treibstoff dann das Doppelte kostet, die KFZ Steuer verdoppelt wird und den Stinker keiner will oder sich den Unterhalt nicht leisten will oder kann?
PS: Dieser Reichweiten Jammer ist ohnehin krank.
Hallo zusammen.
erst mal vielen Dank für eure Rückmeldungen.
Über die Alternative (kein E-Auto) habe ich bewusst nichts geschrieben, da ich diese auf jeden Fall min 5 Jahre bzw. 250 TKM fahren kann.
Die Reichweite ist ja nicht meine größte Sorge, mit der werde ich schon klarkommen. Viel mehr stört mich da die Ladedauer von 10 % auf 80 %, die 32 min beträgt. Im Normalfall mache ich Pausen von max. 15 min. Außerdem stellt sich mir die Frage der Verfügbarkeit der Ladesäulen (blockiert durch ICE-Fahrer oder Ladestau, ...) und die Frage, ob die Ladezeit (mit eingeschalteter Akkukonditionierung) von 32 min immer eingehalten wird.
Im Sommer ist ja der Verbrauch und damit das Verhältnis von Reichweite zu Ladezeit ganz gut. Eine Probefahrt ergab hier ca 20 kWh/100 km (bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 115 km/h und 90 km Fahrtstrecke). Wenn ich im WInter bei -5 °C oder -10 °C aber 30 kWh/100 km annehme, muss ich alle 200 km für 32 min eine Ladepause einlegen. Das ist dann doch eher abschreckend.
Hallo,
das kommt drauf an welches Fahrprofil du hast. Ich kann nur von mir reden. Wir fahren meistens Strecken im urlaub so zwischen 400 und 700 km einfach. Je nach Verbrauch muss ich mal 20 min laden und dann nochmal kurz. Je nachdem was ich angegeben hab mit wieviel SOC ich am Ziel ankommen möchte. Also ich hab bis jetzt nur einmal von 20 auf 80 laden müssen, ansonsten immer kürzer. Also im Winter kann ich noch nix sagen da ich meinen EQE 300 erst seit April hab. Im Sommer hatte ich aber immer Verbräuche so um die 17-18 kwh.
Zitat:
Hallo zusammen.
erst mal vielen Dank für eure Rückmeldungen.
Über die Alternative (kein E-Auto) habe ich bewusst nichts geschrieben, da ich diese auf jeden Fall min 5 Jahre bzw. 250 TKM fahren kann.
Die Reichweite ist ja nicht meine größte Sorge, mit der werde ich schon klarkommen. Viel mehr stört mich da die Ladedauer von 10 % auf 80 %, die 32 min beträgt. Im Normalfall mache ich Pausen von max. 15 min. Außerdem stellt sich mir die Frage der Verfügbarkeit der Ladesäulen (blockiert durch ICE-Fahrer oder Ladestau, ...) und die Frage, ob die Ladezeit (mit eingeschalteter Akkukonditionierung) von 32 min immer eingehalten wird.
Im Sommer ist ja der Verbrauch und damit das Verhältnis von Reichweite zu Ladezeit ganz gut. Eine Probefahrt ergab hier ca 20 kWh/100 km (bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 115 km/h und 90 km Fahrtstrecke). Wenn ich im WInter bei -5 °C oder -10 °C aber 30 kWh/100 km annehme, muss ich alle 200 km für 32 min eine Ladepause einlegen. Das ist dann doch eher abschreckend.
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Wenn du wissen willst, mit welchem Wertverlust aktuell kalkuliert wird, dann lass dir ein Leasingangebot , z.B. von deiner Hausbank, machen. Das ist dann das Worst Case Szenario.
Eine bessere Ausgangssituation als Wallbox, PV und Fahrten im 200km Radius gib es kaum. Meine Standardstrecke ist seit Jahren München-Zürich. Je nach Wetter komme ich mit 20-40% an.
Einer meiner Mitarbeiter fährt regelmäßig mit seinem Ioniq 5 nach Albanien. Das ist schon abenteuerlicher als Kroatien.
Zitat:
@c220 schrieb am 29. Oktober 2024 um 22:00:36 Uhr:
Hallo zusammen.erst mal vielen Dank für eure Rückmeldungen. [....]
Im Sommer ist ja der Verbrauch und damit das Verhältnis von Reichweite zu Ladezeit ganz gut. Eine Probefahrt ergab hier ca 20 kWh/100 km (bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 115 km/h und 90 km Fahrtstrecke). Wenn ich im WInter bei -5 °C oder -10 °C aber 30 kWh/100 km annehme, muss ich alle 200 km für 32 min eine Ladepause einlegen. Das ist dann doch eher abschreckend.
Mir fehlt hier die Kontinuität in den Sachverhalten. Im Eingang steht "Die Voraussetzungen für den Umstieg auf die E-Mobilität mit eigener Wallbox und 17 kWp auf dem Dach und teilweise Arbeiten im Home Office sind für das günstige Laden ideal. Als Vielfahrer (ca. 50 TKM/Jahr) absolviere ich die meisten Strecken im 200 km Umkreis, so dass ich geschätzt ca 80 % zu Hause laden kann."
Und jetzt machst Du Dir Gedanken über die epische Ladezeit. Die hast Du doch nach Deine Schilderung gar nicht. Dazu passt auch die Reichweitenannahme nicht.
Bin selbst Vielfahrer mit dem dargestellten Umkreis und mein Wagen hat einen deutlich höheren Verbrauch und eine schlechtere Ladeperformance, aber das juckt nicht, da ich diese Faktoren auch in Deinem Nutzungsszenario nicht habe.
1. Zu Hause aufladen auf 100%
2. Im Sommer fährst Du wahrscheinlich >350 km mit einer Akkufüllung, im Winter dann 50-80 km weniger, Bist Du dann mit Akku <5%SoC zu Hause? Wenn Nein: Gar kein Problem. Wenn Ja: Dann lädt man halt an der BAB für 3-5 Minuten die letzten kW nach und kommt mit 5% daheim an. Da kann geladen werden.
3. Fahrten mit deutlich längerer Distanz werden für manche Fahrer durch Ladepause aufgewertet. Laden ist besser als Staustehen!
Es klappt!
Vielleicht ein Gedanke zum Restwert.
Wenn du ein Auto haben willst und möglichst lange fahren und behalten möchtest, dann spielt er Restwert so gut wie keine Rolle. Ich habe meinen gekauft um ihn so lang wie möglich zu behalten. Hatte davor eine A Klasse die 20 Jahre gehalten hat.
Wenn du aber alle Paar Jahren immer das neueste fahren möchtest, solltest du kein Auto kaufen und stattdessen leasen.
Ich habe halt noch die vielleicht nicht mehr moderne Sichtweise Dinge so lange zu behalten bis sie tatsächlich nicht mehr gehn oder reparieren lassen.
Zitat:
@StefanLi schrieb am 30. Oktober 2024 um 08:57:53 Uhr:
...
Mir fehlt hier die Kontinuität in den Sachverhalten. Im Eingang steht "Die Voraussetzungen für den Umstieg auf die E-Mobilität mit eigener Wallbox und 17 kWp auf dem Dach und teilweise Arbeiten im Home Office sind für das günstige Laden ideal. Als Vielfahrer (ca. 50 TKM/Jahr) absolviere ich die meisten Strecken im 200 km Umkreis, so dass ich geschätzt ca 80 % zu Hause laden kann."
...
1. Zu Hause aufladen auf 100%
...
Mmh, wenn ich das lese, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Man findet ja in der Gebrauchsanweisung aber auch im Eco Coach (unter Tipps-->Laden) immer wieder den Hinweis, dass man möglichst nur bis 80% aufladen sollte. Zitat "Längere Standzeiten können sich bei einem Ladezustand über 90% negativ auf die Leistung deiner Hochvolt-Batterie auswirken". 100% kann man mal machen, wenn man unmittelbar nach Erreichen losfährt.
Ich besitze keine Wallbox. Ich habe nicht direkt die Möglichkeit, auf Arbeit zu laden. Alltags lade ich am Schnelllader am Supermarkt oder Parke bei Besorgungen in der Stadt kostenlos an AC- oder DC-Ladesäulen und nutze die Gelegenheit zum Zwischenladen. So spare ich mir sogar den Zeitaufwand, den ich vorher fürs "Tankenfahren" hatte. Den Akkustand halte ich zwischen 20% und 80%. Laden auf langen Fahrten ist dank des MBUX-Navis überhaupt kein Problem - das Auto kümmert sich selbst um die Planung, wenn man sich navigieren lässt.
Zum Thema:
Zum Restwert. Der Markt spielt derzeit verrückt. Das muss nicht so bleiben. Ich denke auch, dass wenn die Nachfrage nach E-Autos sich wieder stabilisiert (und das wird sie, wenn die nächsten Ökostufen für die Besteuerung von fossilen Brennstoffen zünden), sich die Wertverluste wieder verringern. Es kann dann sogar passieren, dass auf einmal der Restwert eines gebrauchten Diesels absackt, weil mehr Leute wechseln wollen und sich Angebot und Nachfrage verschieben. Momentan scheint ein guter Moment für den Wechsel zu sein. Weiterhin ist ein EQE, vor allem wenn er gut ausgestattet ist, immer noch ein Premiumfahrzeug mit vielen technischen Spielereien und Vorzügen, die den Restwert aufwerten. Ich könnte mir vorstellen, dass es zukünftig sowieso zur Gepflogenheit wird, dass Autos gebraucht nur noch mit Batteriezertifkat an- und verkauft werden. Wenn man den SoH kennt, weiß man, was man hat/bekommt. Und hier kommt es wieder auf die Pflege und Nutzung des Vorbesitzers an (siehe oben: Umgang mit dem Akku).
Wie bei einem Verbrenner (Ölwechselintervalle einhalten!!!) kann man auch bei einem E-Auto viel selbst tun, um den Wert zu erhalten oder vorzeitig zu senken.
Zitat:
@Fahrkomfort schrieb am 30. Oktober 2024 um 09:26:56 Uhr:
Zitat:
@StefanLi schrieb am 30. Oktober 2024 um 08:57:53 Uhr:
...
Mir fehlt hier die Kontinuität in den Sachverhalten. Im Eingang steht "Die Voraussetzungen für den Umstieg auf die E-Mobilität mit eigener Wallbox und 17 kWp auf dem Dach und teilweise Arbeiten im Home Office sind für das günstige Laden ideal. Als Vielfahrer (ca. 50 TKM/Jahr) absolviere ich die meisten Strecken im 200 km Umkreis, so dass ich geschätzt ca 80 % zu Hause laden kann."
...
1. Zu Hause aufladen auf 100%
...Mmh, wenn ich das lese, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Man findet ja in der Gebrauchsanweisung aber auch im Eco Coach (unter Tipps-->Laden) immer wieder den Hinweis, dass man möglichst nur bis 80% aufladen sollte. Zitat "Längere Standzeiten können sich bei einem Ladezustand über 90% negativ auf die Leistung deiner Hochvolt-Batterie auswirken". 100% kann man mal machen, wenn man unmittelbar nach Erreichen losfährt.
Ich besitze keine Wallbox. Ich habe nicht direkt die Möglichkeit, auf Arbeit zu laden. Alltags lade ich am Schnelllader am Supermarkt oder Parke bei Besorgungen in der Stadt kostenlos an AC- oder DC-Ladesäulen und nutze die Gelegenheit zum Zwischenladen. So spare ich mir sogar den Zeitaufwand, den ich vorher fürs "Tankenfahren" hatte. Den Akkustand halte ich zwischen 20% und 80%. Laden auf langen Fahrten ist dank des MBUX-Navis überhaupt kein Problem - das Auto kümmert sich selbst um die Planung, wenn man sich navigieren lässt.
[...]
Du bist ja auch nicht der TE, der hat nämlich zu Hause eine Wallbox. Und was Akkunutzng 20-80 kannst Du gerne die Foren durchsuchen. Nach meiner Recherche und meinen Erlebnisse über Jahre ist da viel Fehlinterpretation, die leider dem verunsicherten Besitzer die Performance klaut. Den o.a. Vorschlag lebe ich seit vielen Jahren so. Dabei ist "längere Standzeit" in meiner Interpretation nicht 1-2 Tage sondern deutlich länger!
Zitat:
...
Du bist ja auch nicht der TE, der hat nämlich zu Hause eine Wallbox. Und was Akkunutzng 20-80 kannst Du gerne die Foren durchsuchen. Nach meiner Recherche und meinen Erlebnisse über Jahre ist da viel Fehlinterpretation, die leider dem verunsicherten Besitzer die Performance klaut. Den o.a. Vorschlag lebe ich seit vielen Jahren so. Dabei ist "längere Standzeit" in meiner Interpretation nicht 1-2 Tage sondern deutlich länger!
Ja, wobei ich mir nicht sicher bin, ob der TE schon eine hat, wenn er erst noch umsteigen will. Ohne eigene PV-Anlage kann man sich die Anschaffung der Wallbox m.E. sparen. Gleichzeitig weise ich darauf hin, dass ein langjähriger Gebrauch einer eigenen Wallbox in Kombination mit ständigen Vollladungen den Akku über die Maßen strapaziert, was später den Restwert beeinflussen könnte. Es ist viel besser, das E-Auto halb-geladen herumstehen zu haben, was ja bei den allermeisten 20-23h am Tag der Fall sein sollte. Die Zersetzungsprozesse in der Zellchemie sind ja kontinuierlich stattfindende Vorgänge, die man eben mit höherem Ladestand oder bei höheren Temperaturen beschleunigt.
Zudem sollte mein Einzelbeispiel aufzeigen, dass man auch ohne eigene Wallbox mit einem E-Auto sicher durch den Alltag kommen kann, weil die Ladeinfrastruktur langsam in die Gänge kommt. Wenn sich das rumspräche und in den Köpfen ankommt, würden die Restwerte unserer Fahrzeug ganz woanders stehen und wieder steigen. Und das wäre sicher auch in Ihrem Interesse, oder?
Zitat:
@Fahrkomfort schrieb am 30. Oktober 2024 um 11:28:54 Uhr:
... Ohne eigene PV-Anlage kann man sich die Anschaffung der Wallbox m.E. sparen. Gleichzeitig weise ich darauf hin, dass ein langjähriger Gebrauch einer eigenen Wallbox in Kombination mit ständigen Vollladungen den Akku über die Maßen strapaziert, was später den Restwert beeinflussen könnte. ...
Quatsch!
Man kann problemlos ohne Wallbox laden, aber es ist bequemer und derzeit sehr viel billiger. Meine Kosten für Wallbox und Einbau habe ich bereits nach einem Jahr mit geringeren Strompreisen eingespart.
Es zwingt Dich niemand an der Wallbox auf 100% zu laden. Die heutigen Autos kann man so einstellen, dass automatisch ab einem frei gewählten Füllstand die Ladung gestoppt wird.
Schonender als mit Wallbox kann man gar nicht laden. Vor längeren Fahrten ist es völlig problemlos, dass man auf 100% geht. Nur wochenlang mit 100% herumstehen lassen, ist nicht empfohlen.
@>Fahrkomfort Du machst das alles richtig!
Der TE schrieb, dass er eine PV-Anlage und eine Wallbox hat. Und das er viel fährt ca. 50 Tkm p.a. mit täglichen Strecken um 200 km. Da ist dann nicht viel Platz um den Wagen voll rumstehen zu lassen.
Zurück zum Restwert: Einfach fahren bis es nur och Materialwert gibt, dann spielt es nur die Rolle, wie gut der Wagen gepflegt wird. Ob da jetzt 3.000 € oder 5.500 € rauskommen, ist nach >10 Jahren IMHO rechnerisch irrelevant.
Zitat:
@ibond schrieb am 30. Oktober 2024 um 11:55:36 Uhr:
...
Quatsch!Man kann problemlos ohne Wallbox laden, aber es ist bequemer und derzeit sehr viel billiger. Meine Kosten für Wallbox und Einbau habe ich bereits nach einem Jahr mit geringeren Strompreisen eingespart.
Es zwingt Dich niemand an der Wallbox auf 100% zu laden. Die heutigen Autos kann man so einstellen, dass automatisch ab einem frei gewählten Füllstand die Ladung gestoppt wird.
Schonender als mit Wallbox kann man gar nicht laden. Vor längeren Fahrten ist es völlig problemlos, dass man auf 100% geht. Nur wochenlang mit 100% herumstehen lassen, ist nicht empfohlen.
Es geht mir doch nicht um den Ladevorgang an sich, sondern um das, was danach passiert. Wenn das Auto lange vollgeladen herumsteht, wird es problematisch. Ich bin darauf eingegangen. Natürlich bin ich mir sicher, dass dies alle E-Auto-Besitzer wissen und beherzigen. Jemand der vom Verbrenner wechselt sollte das aber wissen, weil es ja auch relevant für die tatsächliche Reichweite und Lebensdauer des Akkus wird. Den Zusammenhang zur Frage nach dem möglichen Restwert habe ich hergestellt.
Wenn man dann noch auf Arbeit sehr günstig laden kann, lohnt sich die Wallbox zu Hause nicht. Aber es geht mir gar nicht um die Kosten. Mir ist wichtig, denjenigen Mut zum Wechsel auf ein E-Auto zu machen, die immer noch glauben, man braucht unbedingt zu Hause eine Lademöglichkeit. Sie bestätigen es ja, das es in der Praxis nicht notwendig ist, eine Wallbox zu haben. Dieser Punkt der Alltagstauglichkeit...ich glaube, das wird immer noch zu unrecht mit Skepsis betrachtet.
Zitat:
@StefanLi schrieb am 30. Oktober 2024 um 11:56:39 Uhr:
@>Fahrkomfort Du machst das alles richtig!Der TE schrieb, dass er eine PV-Anlage und eine Wallbox hat. Und das er viel fährt ca. 50 Tkm p.a. mit täglichen Strecken um 200 km. Da ist dann nicht viel Platz um den Wagen voll rumstehen zu lassen.
Zurück zum Restwert: Einfach fahren bis es nur och Materialwert gibt, dann spielt es nur die Rolle, wie gut der Wagen gepflegt wird. Ob da jetzt 3.000 € oder 5.500 € rauskommen, ist nach >10 Jahren IMHO rechnerisch irrelevant.
Ok - ich habe das lediglich so interpretiert, dass der TE zu dem Schluss gekommen ist, dass Zitat "Die Voraussetzungen für den Umstieg auf die E-Mobilität mit eigener Wallbox und 17 kWp auf dem Dach und teilweise Arbeiten im Home Office..." und für "...das günstige Laden ideal" sind. Es klingt so, als plant er den Umstieg, weil die Voraussetzungen gerade ideal sind. Dem ist nichts zu erwidern. Es kann ergänzt werden, dass die Voraussetzungen für den Umstieg auf die E-Mobilität auch ohne eigene Wallbox sinnvoll sein kann.
Hallo,
eine PV Anlage ist absolut nicht zwingend, zu Hause Laden ist immer billiger als auswärts!
Ich verwende einen 1-Phasen Ladeziegel der bis 3,5kw geht (16A) und zeitweise wenn es schneller gehen muss einen 11kw Ziegel. Beide sind transportabel und an einer CEE Steckdose in der Garage angesteckt. Beide zusammen haben damals (2020) ca. Euro 600.- gekostet.
Da ich auch eine PV-Anlage (12kwp) und jetzt seit April den EQE, werde ich mir eine Regelbare Wallbox mit Phasenumschaltung und Überschuss-Laderegelung zulegen. Wird in AT zur Zeit mit bis zu euro 600.- vom Land gesponsert. Dann muss ich nicht umstecken von 3,5kW auf 11kWund kann auch eine Leistung dazwischen wählen.
Wenn ich täglich 200-300km fahren würde, dann würde ich eben jeden Abend anstecken und wieder auf 80% laden.
Wenn weniger gefahren wird, dann eben Tage auslassen.
PV-Überschussladen geht ja nur wenn das Auto unter Tags zu Hause steht und die Sonne Scheint.
Da ich beim EQE 10 Jahre Garantie auf Antrieb und Batterie habe, werde ich den sicher lange fahren wodurch dann der Restwert nicht mehr so wichtig ist.