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Zu zweit auf einem Motorrad zum Nordkap ?

Themenstarteram 25. Oktober 2007 um 20:31

Tach zusammen

hab mal eine Frage an die erfahrenen Tourer :-)

Meine Freundin und ich planen eine Tour zum Nordkap von Ende Mai bis Ende Juni 2008 !

Könnte man diese Tour auch nur auf einem Motorrad machen ?? Mächtig viel Gepäck an Board und höherer Reifenverschleiß.

Fahren würden wir mit einer DL- 1000 ( V-Storm )

Schreibt mir eure Meinungen

Beste Grüße

René

P.S. Weitere Tips und Infos sind herzlich willkommen

Beste Antwort im Thema

Das kommt in erster Linie auf die Freundin an. Das Motorrad ist da nicht so entscheidend.

Zum Nordkap fährt man, weil man unbedingt mal dahin möchte. Der Weg dahin ist lang und wenn schlechtes Wetter ist, sitzt ihr tagelang frierend und nass auf dem Mopped.

Hat sie Erfahrung mit langen Touren?

Will sie da auch unbedingt hin oder fährt sie nur Dir zuliebe mit?

Ich war noch nicht da, aber nach dem Studium diverser Reiseberichte sagen die allermeisten, dass es sich eigentlich nicht lohnt und man lieber deutlich weiter südlich in Norwegen die Fjorde abfahren sollte. Aber man war dann eben nicht am Nordkap und das soll ja auch für einige ein Ziel im Leben sein.

Wobei ich Gibraltar schon wettermäßig für erstrebenswerter halte. ;)

 

 

 

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Das kommt in erster Linie auf die Freundin an. Das Motorrad ist da nicht so entscheidend.

Zum Nordkap fährt man, weil man unbedingt mal dahin möchte. Der Weg dahin ist lang und wenn schlechtes Wetter ist, sitzt ihr tagelang frierend und nass auf dem Mopped.

Hat sie Erfahrung mit langen Touren?

Will sie da auch unbedingt hin oder fährt sie nur Dir zuliebe mit?

Ich war noch nicht da, aber nach dem Studium diverser Reiseberichte sagen die allermeisten, dass es sich eigentlich nicht lohnt und man lieber deutlich weiter südlich in Norwegen die Fjorde abfahren sollte. Aber man war dann eben nicht am Nordkap und das soll ja auch für einige ein Ziel im Leben sein.

Wobei ich Gibraltar schon wettermäßig für erstrebenswerter halte. ;)

 

 

 

Nördlich des Polarkreises ist die (Mond-)Landschaft schon ganz anders als in den südlichen Fjorden. Und auch noch anders als auf den Fjells.

Aber man muß das zeitlose fahren (24h Sonnenschein, alternativ Regen und Dämmerlicht) auch lieben. Für die einen eine Meditation, für die anderen eine Quälerei.

Ich bereue meine Tour nicht.

Themenstarteram 26. Oktober 2007 um 14:42

Hallo

erstmal vielen lieben Dank für eure Antworten !

Meine Freundin fährt nicht mir zuliebe mit, sondern weil sie auch unbedingt dort hinmöchte ! Naja, mit dem " Ziel des Lebens " ist es wohl etwas weit hergeholt :-))

Ist mehr eine Herausforderung und selbst wenn wir es, aus zeitlichen Gründen nicht bis zum Nordkap schaffen, so ist es auch egal ! Der Weg ist das Ziel und wir würden uns da kein Streß machen, wollen wir doch etwas von dem Land sehen :-)

Hier die Freundin , die auch schreiben kann :)..... also lange Touren habe ich zwar noch nicht gemacht,aber das mal übers WE fahren wollen wir vorher schon noch machen. Wenn wer gute Tips hat um mein durchhalte Vermögen zu testen immer her damit. Bin wie fast jede Frau nee Frostbeule aber Zelt Erfahrung ist vorhanden und der Wille durchzuhalten ebenso. In Schweden war ich schon und bin von der Landschaft usw. genauso begeistert wie mein Schatz. Zum Punkt die Tour für mein Schatz zu machen .... denke jede Frau sollte auch versuchen Ihrem Partner auch seine Wünsche zu erfüllen. Also begeistert eure Frauen doch so wie er mich dafür begeistert hat mit mehreren zusammen wären wir auch nicht abgeneigt :) Optimalerweise könnte man das vorher bei Treffen testen, ob die Truppen gut zusammen past.

Hier mal paar Infos zu uns:

Er 34 ich 32

wohnen nähe Köln

Landschftsliebend

Reisetermin ist vorgesehen 2008 Ende Mai / Ende Juni

Freuen uns auf Antworten

Ein Ziel, nicht "das" Ziel. ;)

Das klingt doch schon mal gut. Ihr könnt ja mal üben. Wartet auf einen trüben, nasskalten Herbsttag und dann fahrt mal 8 Stunden am Stück Autobahn mit 90. Schneller darf man nämlich in Schweden und Norwegen nicht. Das nehmt ihr dann für euch mal 4 Tage, innerlich, dann habt ihr die Schlussetappe zum Nordkap bei schlechtem Wetter. ;)

Köln - Nordkap sind übrigens auf der kürzesten Route etwa 3250km. Köln - Gibraltar sind nur 2450km.

Das wichtigste beim Motorradfahren über längere Strecken ist das Sitzen.

Meistens taugt die Seriensitzbank dafür wenig bis gar nicht. Man kann diese zum Autosattler bringen und straffer Polstern lassen. Kostet so um die 100-150 Euro.

Dann gibt es teure Komfortsitzbänke, auch mit Heizung, für viel Geld.

Preiswerte Alternative: Lammfell. Packt ein richtig dickes Lammfell auf die Sitzbank und der Popo tut nicht weh. Auch nicht nach 10 Stunden. Und kalt wirds dann auch nicht dort.

Selbst bei Regen kann man damit stundenlang fahren, solange man nicht absteigt. Echtes Lammfell hat einen natürlichen Wasserabweiser.

Mich ziehts nicht in den Norden, zumindest nicht mit dem Motorrad.

Zitat:

Original geschrieben von Lewellyn

Wartet auf einen trüben, nasskalten Herbsttag und dann fahrt mal 8 Stunden am Stück Autobahn mit 90.

Landstraße, nicht Autobahn. Und Feldwege nicht vergessen. Im Norden kann man nämlich auch mal 50km Schotter antreffen. Wann sollen die sonst reparieren, wenn nicht im kurzen Sommer!?

Und Tiere mitten auf der Straße. Keine zierlichen Rehe, sondern ausgewachsene Rentiere. Rudelweise!

Man lernt, die Warnschilder ernst zu nehmen...

Zitat:

Schneller darf man nämlich in Schweden und Norwegen nicht.

Teilweise schon schneller (insbes. Schweden). Aber im Norden Norges gibt es eh keine Autobahn. Nur Kurven und Berge.

Autobahn war nur wegen der Eintönigkeit. Solche Landstrassen wie da oben haben wir hier nicht, vermute ich einfach mal. ;)

Ihr wollt es beide und habt das richtige Motorrad. Also, was hält Euch auf.

Und wenn Madamme auf Pumps, Föhn und Lockenstab verzichten kann, reicht auch das Gepäckvolumen.

Gute Fahrt

Moin ReneN

Es gibt überhaupt kein Argument gegen eine Nordkaptour zu zweit auf einem Motorrad!

Bin mit meiner Liebsten vor 2 Jahren zu den Lofoten gefahren.

Wichtig ist, das die Sozia bequem sitzt. Denn hinten drauf zählen die gefahrenen km doppelt & dreifach!

Aus diesem Grund wurde meine alte Moto Guzzi V7 Bj, 1969 unser Reisemotorrad.

Meine Freundin konnte auf ihr besser sitzen als auf meiner CX 500, und die Honda ist nun auch ein super Tourer...

Die Maschine ist eigendlich egal, d.h. hauptsache man fährt... hab oberhalb des Polarkreises schon Starr-Rahmen Chopper und 125ccm Mopeds gesehen.

Hab auf meiner ersten Nordkapp-Tour einen Japaner getroffen, der mit einer 125er die Welt umrundet.

Was ich Euch jedenfalls wärmsten empfehlen kann, ist über Schweden hoch zu fahren

und dann Norwegens Küste südlich runter.

Das Wetter soll Ende Juni/Anfang Juli in Nordnorwegen relativ trocken sein...

Habe es bisher immer erst die erste Juli Woche in den Norden geschaft und wurde doch hin und wieder nass ;)

Ein Abstecher auf die Lofoten ist nur zu empfehlen! Grandiose Eindrücke!

Grandios... nun, das Gebiet über dem Polarkreis hat seinen eigenen Reiz,

und ich habe schon 'n paar Mopedler getroffen, die durch Süd-Norwegen zum Nordkapp wollten, aber denn Weg dahin scheuten, nachdem sie halt die herrlichen Fjorde und Gletscher und Jotunheimen und und und... abgefahren sind, und ihnen dann die Zeit (und das Geld...) zu knapp wurde.

Jedenfalls wird der Weg ,die E6, von Trondheim nach Narvik doch etwas unspektakulär...

zieht sich auch lang hin.

Besser dann die Nr. 17 die Küste entlang! Das dauert zwar auch, und viele kleine Fähren (die zu Norwegen gehören wie Myseost), aber super Aussicht auf Land und Leute.

Also meinen Rat an jeden der zum Nordkapp will: Bequem und schnell durch Schweden- Lappland-Finnland hoch und gemütlich durch Norwegen wieder runter.

Gruß

der Sonne entgegen..

hallo

mal so von freundin zu freundin oder von sozia zu sozia,das müsst ihr unbedingt machen.die landschaft dort oben ist einfach genial da vegisst man das lange sitzen hinten drauf!!

könnt ihr das nicht verschieben in august dann würden wir mitkommen!haben es nämlich letztes jahr nur bis trondheim geschafft und würden auch noch gerne die tour zum nordkapp machen,dachten aber mit einem anderen paar wäre dies noch nett und man ist im notfall nicht alleine wo hase und fuchs sich gute nacht sagen:-))sind zudem leidenschaftliche camper mit viel erfahrung in skandinavien;-)

Hallo

Hie ist der Fahrer von Suomi1. Also ich habe eine 1400 GSX und wir haben die Norwegentour ohne Platz/Gepäckprobleme gemacht.Wir hatten ein 4Personenzelt,edlste Luftmatrazen,Kochgeschirr etc dabei.Kein Problem!!!Hatten sogar noch Platz für den Einkauf den wir immer unterweg eingekauft haben.Klar ,die Ausrüstung ist nicht von der Stange .Wenn man so Reisen möchte solllte man schon spezielle Hersteller wählen ,die auch letztlich die Grösse ausmacht.

Mit dem Reifen bin ich klar gekommen.Hab beim Start einen neuen Satz aufgezogen und bin mit dem gute 8000km weit gekommen.Reifen bekommt man aber besser wie auf Korsika.Also keinen Sorge.

am 27. Januar 2008 um 14:48

Sage nur CBR 600 F Modell PC31 mit Sozia und Gepäck.

Dazu ein Arsch aus Eisen, und etwa verrückt sein.....

Mit eurem Tourenschiff sehe ich da kein Problem, ich war mit der CBR dort inklusive Sozia.

Empfele euch einen Rucksack der niederländischen Armee, das Ding ist aus gummi und absolut wasserdicht, egal wie stark der Regen ist. Kostet etwa 20 euro gebrauchtim US-Shop.

Ansonsten braucht man nur einen Arsch aus Eisen, gute Laune und vorallem eine gute Vorbereitung.

Dann wird das auch was.

Wir waren damals spontan gefahren, das Kap war nie unser Ziel gewesen.

Einfach drauf los richtung Norden, und als wir nicht mehr weit weg waren (nur noch 800km) haben wir dann kurz den Abstecher zum Kap gemacht.

Nach dem Motto wenn man schon fast da ist.....

am 27. Januar 2008 um 17:56

Hallöchen! Zieht das Ding durch, es wird ein unvergessliches Erlebnis werden. Und wenn Ihr vernünftige Camping u Outdoor Sachen habt ist das Ok, muss nicht unbedingt Markenware sein. In Schweden kann man auch wild Campen das spart Kohle. Aber Vorsicht ab der Mitte von Schweden gibt es auch wild Tiere, wie Bären u Wölfe, aber keine Angst die werdet Ihr nicht zu Gesicht bekommen es sei denn Ihr last Lebensmittel rumliegen. Fahre dieses Jahr auch nach Schweden mit meinen Bock u meiner Frau, wir haben sogar Camping Tisch u Stühle dabei. Noch nen Tipp wenn der A.... anfängt zu schmerzen dann versucht doch mal im Wechsel während der Fahrt aufzustehen dann hält man noch etwas länger durch. Wünsche euch eine Sturz freie Saison u viel Spass. Mfg Leo

am 28. Januar 2008 um 1:29

Zitat:

Original geschrieben von nordmann-5444

Hallöchen! Zieht das Ding durch, es wird ein unvergessliches Erlebnis werden. Und wenn Ihr vernünftige Camping u Outdoor Sachen habt ist das Ok, muss nicht unbedingt Markenware sein. In Schweden kann man auch wild Campen das spart Kohle. Aber Vorsicht ab der Mitte von Schweden gibt es auch wild Tiere, wie Bären u Wölfe, aber keine Angst die werdet Ihr nicht zu Gesicht bekommen es sei denn Ihr last Lebensmittel rumliegen. Fahre dieses Jahr auch nach Schweden mit meinen Bock u meiner Frau, wir haben sogar Camping Tisch u Stühle dabei. Noch nen Tipp wenn der A.... anfängt zu schmerzen dann versucht doch mal im Wechsel während der Fahrt aufzustehen dann hält man noch etwas länger durch. Wünsche euch eine Sturz freie Saison u viel Spass. Mfg Leo

Zu der Empfelung sage ich nur Auf und Ab Spiele gibts noch andere als vom Nordmann beschrieben. Und die Spiele die Ich meine, helfen bestimmt auch. *fg*

Am Nordkap war ich noch nicht, aber ich bin Ganzjahresfahrer und meine weiteste Tagesetappe war knapp 900 km ohne Autobahn. Ich empfehle Euch nach guter Vorbereitung (Training) mit Topmaterial loszufahren, das Ziel vor Augen. Dazu braucht Ihr dann ein gewisses Gespür füreinander um zu erkennen wann Grenzen erreicht sind, denn ein ganzer Urlaub zu weit auf 95 cm Sitzbank erfordert etwas Toleranz. Sollte die Tour dann für einen von Euch zur Tor-Tour werden, dann könnt Ihr immer noch umplanen.

Ach ja noch etwas Wichtiges: Nicht auf dem Sozius einschlafen, das kann gefährlich werden.

Ansonsten: Gute Fahrt, viel Glück und tolle Erlebnisse zu zweit - das schweißt zusammen.

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