Zeit für Spekulationen!

Mercedes E-Klasse W212

Die Erlkönige der zukünftigen C-Klasse (W205) sind unterwegs. Laut jesmb.de wird die neue C-Klasse ein HeadUp-Display und Comand NTG5 erhalten.

Es darf somit vermutet werden, dass zum nächsten oder übernächsten Modelljahr dies auch für die E-Klasse kommen wird.

Anscheinend hat Mercedes auch die Poliktik geändert zu haben. Es ist heutzutage möglich bei der kleinsten Klasse (alles unter C-Klasse ist kein Mercedes für mich) alle möglichen elektronischen Helfer und Features zu erhalten.

Früher war immer die S-Klasse die Klasse die neue Technik erhalten hat. Heutzutage wird kreuz und quer gemixt.

E-Klasse Facelift war die Klasse die die neue Distronic mit quer Erkennung erhalten hat.

C-Klasse W205 wird wohl die Klasse werden die zuerst Headup Display und NTG5 erhält. Sogar Airmatic kann man zum W205 ordern.

Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Ich sehe heutzutage keinen Grund mehr auf eine höhere Klasse zu steigen, wenn man beim kleinsten Modell eh alles erhalten kann.

Die E-Klasse würde ich gegenüber dem W205 nur wegen dem AMG vorziehen.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Dr.Mabumsen



Zitat:

Original geschrieben von golf_2.0_tdi



Was ich eigentlich sagen möchte :
Meinem subjektiven Empfinden nach ist der Trend zu größer/teurer/protziger ungebrochen.
Und dass bald niemand mehr ein großes, teures Auto fährt, sondern alle nur noch koreanische 3-Zylinder oder Bus -- das ist Wunschdenken derer, die sich groß/protzig/teuer nicht leisten können und zu persönlichen Neidproblemen tendieren.
(Aber das sage ich nur im Mercedes-Forum laut -- im VW-Forum würde ich mich das nicht trauen 😁 )
Ich glaube das hat nichts mit dem Neid zu tun, eher mit der Realität. Ich leiste mir durchaus ein teures AUto, es wird aber wieder abgeschafft wenn ich in den Bereich eines funktionierenden ÖPNV ziehe.

Das ist doch unlogisch. Die Alternative zum ÖNPV ist doch nicht eine E KLasse sondern eher ein DACIA oder ein anderes billiges Auto. Wer einen Mercedes kauft, gibt viel zu viel Geld für die reine Mobilität aus.

Ich denke eher, dass mangelnde finanzielle Möglichkeiten vom Autokauf abhalten. Aber ich glaube auch, dass in Großstädten andere Autos gefragt sind und man im Urlaub entweder ein größeres Auto mietet oder gleich fliegt.

Ein Auto wird immer mehr zum Luxusgut. Nachdem seit Jahren die Löhne kaum gestiegen sind, haben die unteren Lohngruppen doch kaum noch eine Chance sich ein neues Auto zu leisten. Aus meiner Sicht liegt hier die Wahrheit. Wer mit 1.500 Euro netto auskommen muss, der fragt sich nicht, ob es ein E250 CDI oder ein E 350 CDI sein muss. Sogar viele "Besserverdienende" würden sich die Frage nicht stellen, wenn nicht die Firma die "Kiste" vor die Tür stellen würde und sie von Ihrem Nettolohn sich ein Auto kaufen müssten.

Ich bin kein Sozialist aber die geringen Lohnsteigerungen bzw. die geringen Löhne haben uns auch heute zu dieser niedrigen Arbeitslosigkeit gebracht. Aber Fakt ist, wer 2 Kinder hat und mit geringem Einkommen klar kommen muss, der hat keine Chance sich ein Auto zu kaufen. Ich bin jetzt 45 Jahre alt und habe als Schüler bzw. nach dem Abi um die 10 bis 12 DM in Ferienjobs verdient. Bei großzügiger Euroumrechnung sind das 5 bis 6 Euro. Heute gibt es untere Lohngruppen, die mit 6 bis 8 Euro vergütet werden.

Auch wer ein gutes/ordentliches Einkommen hat, der muss doch heute genau rechnen. Bereits mit der Miete oder Baufinanzierungsrate wird das Einkommen doch schon stark belastet. Kommen dann noch Kinder dazu, dann ist doch schon enorm viel Geld weg. Wer jetzt einen 350 CDI privat fahren möchte, der muss doch sehr gut verdienen. Ein Wagen im Bereich von 60 bis 80 TEUR hat einen so starken Wertverlust, dass dies dem Einkommen eines Menschen mit geringerem Einkommen entspricht.

Bei den jüngere, gut ausgebildeten Kollegen, kann ich den Trend zum ipad, iphon etc. auch bestätigen. Aber auch hier muss man doch feststellen, dass inzwischen sich auch der Dümmste ein iphon leisten kann und eher soziale Randgruppen über diese Dinge Anerkennung suchen. Ich stelle aber bei den Kollegen um die 30 folgendes fest:
- Haus mit Familie, 2 Kinder gewünscht
- die Frauen möchten berufstätig sein (Ausbildung bzw. auch aus finanziellen Gründe)
- Reisen sind wichtig
- Dienstwagen wird gewünscht
- und jetzt kommt der Große Widerspruch: Das alles ohne Überstunden mit geringem Einsatz.

Der Wunsch zum Dienstwagen ist ganz groß. Privat reicht ein Skoda Octavia, wenn es die Firma zahlt, sollte es ein Audi A4 sein....

Viele, die einen Porsche Cayenne für überzogen halten, würden diesen sofort fahren wenn die Firma ihn zur Verfügung stellen würde. Sicher sogar in Berlin....

Wie immer wird die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen. Wenn ich in die Firma 5 Minuten mit der S Bahn habe und genug verdiene, dass ich mir eine Auto mieten kann wenn ich möchte, alle meine Hobbys zentral liegen und ich z. B. ins Theater mit dem Taxi fahre, dann stellt sich sicher die Frage mit dem Auto. Aber eine Familie mit 2 Kindern wird ungern auf das Auto verzichten und versuchen, nicht direkt in der Stadt zu wohnen. In den Großstädten ist das sicher alles anders wie in Städten bis zu 100.000 Einwohner und es wird auch ganz stark von der Witterung (Schnee im Winter erschwert das Radfahren etwas :-) ) abhängen.

Also freut euch, wenn ihr über die Frage " ob ein 200 CDI ausreichen ist oder nicht?" diskutieren könnt und vergesst nicht, dass es euch dabei viel besser geht wie vielen anderen. Keine Angst. Ich gönne euch das Auto und ich weiss auch, dass viele viel arbeiten müssen und sich das auch alles verdienen "dürfen".

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Zitat:

Original geschrieben von golf_2.0_tdi



Was ich eigentlich sagen möchte :
Meinem subjektiven Empfinden nach ist der Trend zu größer/teurer/protziger ungebrochen.
Und dass bald niemand mehr ein großes, teures Auto fährt, sondern alle nur noch koreanische 3-Zylinder oder Bus -- das ist Wunschdenken derer, die sich groß/protzig/teuer nicht leisten können und zu persönlichen Neidproblemen tendieren.
(Aber das sage ich nur im Mercedes-Forum laut -- im VW-Forum würde ich mich das nicht trauen 😁 )

Ich glaube das hat nichts mit dem Neid zu tun, eher mit der Realität. Ich leiste mir durchaus ein teures AUto, es wird aber wieder abgeschafft wenn ich in den Bereich eines funktionierenden ÖPNV ziehe.

Zitat:

Original geschrieben von Dr.Mabumsen



Zitat:

Original geschrieben von chess77



Also bei BMW/Sixt kann ich über 1er, X1, Mini, Mini-Cabrio und inzwischen sogar den Elektro-BMW schon jetzt die deutlich attraktiveren Autos bekommen als bei Car2Go, wo ich immer diese unsäglichen Rumpel-Smarts nehmen muss.
Kann ich sie wie bei Car2Go auch überall im Stadtgebiet abstellen oder muss ich zu einer Sixt/BMW-Station bringen?

Überall im jeweiligen Geschäftsgebiet. Die Gebiete sind natürlich nicht identisch. Die E-BMWs von DriveNow kann man sogar ebenfalls überall abstellen, während die Miete der paar E-Smarts in Berlin von C2G nur an der jeweiligen Ausleihstation wieder beendet werden kann (Potsdamer Platz).

Zitat:

Original geschrieben von Dr.Mabumsen



Zitat:

Original geschrieben von golf_2.0_tdi



Was ich eigentlich sagen möchte :
Meinem subjektiven Empfinden nach ist der Trend zu größer/teurer/protziger ungebrochen.
Und dass bald niemand mehr ein großes, teures Auto fährt, sondern alle nur noch koreanische 3-Zylinder oder Bus -- das ist Wunschdenken derer, die sich groß/protzig/teuer nicht leisten können und zu persönlichen Neidproblemen tendieren.
(Aber das sage ich nur im Mercedes-Forum laut -- im VW-Forum würde ich mich das nicht trauen 😁 )
Ich glaube das hat nichts mit dem Neid zu tun, eher mit der Realität. Ich leiste mir durchaus ein teures AUto, es wird aber wieder abgeschafft wenn ich in den Bereich eines funktionierenden ÖPNV ziehe.

Das ist doch unlogisch. Die Alternative zum ÖNPV ist doch nicht eine E KLasse sondern eher ein DACIA oder ein anderes billiges Auto. Wer einen Mercedes kauft, gibt viel zu viel Geld für die reine Mobilität aus.

Ich denke eher, dass mangelnde finanzielle Möglichkeiten vom Autokauf abhalten. Aber ich glaube auch, dass in Großstädten andere Autos gefragt sind und man im Urlaub entweder ein größeres Auto mietet oder gleich fliegt.

Ein Auto wird immer mehr zum Luxusgut. Nachdem seit Jahren die Löhne kaum gestiegen sind, haben die unteren Lohngruppen doch kaum noch eine Chance sich ein neues Auto zu leisten. Aus meiner Sicht liegt hier die Wahrheit. Wer mit 1.500 Euro netto auskommen muss, der fragt sich nicht, ob es ein E250 CDI oder ein E 350 CDI sein muss. Sogar viele "Besserverdienende" würden sich die Frage nicht stellen, wenn nicht die Firma die "Kiste" vor die Tür stellen würde und sie von Ihrem Nettolohn sich ein Auto kaufen müssten.

Ich bin kein Sozialist aber die geringen Lohnsteigerungen bzw. die geringen Löhne haben uns auch heute zu dieser niedrigen Arbeitslosigkeit gebracht. Aber Fakt ist, wer 2 Kinder hat und mit geringem Einkommen klar kommen muss, der hat keine Chance sich ein Auto zu kaufen. Ich bin jetzt 45 Jahre alt und habe als Schüler bzw. nach dem Abi um die 10 bis 12 DM in Ferienjobs verdient. Bei großzügiger Euroumrechnung sind das 5 bis 6 Euro. Heute gibt es untere Lohngruppen, die mit 6 bis 8 Euro vergütet werden.

Auch wer ein gutes/ordentliches Einkommen hat, der muss doch heute genau rechnen. Bereits mit der Miete oder Baufinanzierungsrate wird das Einkommen doch schon stark belastet. Kommen dann noch Kinder dazu, dann ist doch schon enorm viel Geld weg. Wer jetzt einen 350 CDI privat fahren möchte, der muss doch sehr gut verdienen. Ein Wagen im Bereich von 60 bis 80 TEUR hat einen so starken Wertverlust, dass dies dem Einkommen eines Menschen mit geringerem Einkommen entspricht.

Bei den jüngere, gut ausgebildeten Kollegen, kann ich den Trend zum ipad, iphon etc. auch bestätigen. Aber auch hier muss man doch feststellen, dass inzwischen sich auch der Dümmste ein iphon leisten kann und eher soziale Randgruppen über diese Dinge Anerkennung suchen. Ich stelle aber bei den Kollegen um die 30 folgendes fest:
- Haus mit Familie, 2 Kinder gewünscht
- die Frauen möchten berufstätig sein (Ausbildung bzw. auch aus finanziellen Gründe)
- Reisen sind wichtig
- Dienstwagen wird gewünscht
- und jetzt kommt der Große Widerspruch: Das alles ohne Überstunden mit geringem Einsatz.

Der Wunsch zum Dienstwagen ist ganz groß. Privat reicht ein Skoda Octavia, wenn es die Firma zahlt, sollte es ein Audi A4 sein....

Viele, die einen Porsche Cayenne für überzogen halten, würden diesen sofort fahren wenn die Firma ihn zur Verfügung stellen würde. Sicher sogar in Berlin....

Wie immer wird die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen. Wenn ich in die Firma 5 Minuten mit der S Bahn habe und genug verdiene, dass ich mir eine Auto mieten kann wenn ich möchte, alle meine Hobbys zentral liegen und ich z. B. ins Theater mit dem Taxi fahre, dann stellt sich sicher die Frage mit dem Auto. Aber eine Familie mit 2 Kindern wird ungern auf das Auto verzichten und versuchen, nicht direkt in der Stadt zu wohnen. In den Großstädten ist das sicher alles anders wie in Städten bis zu 100.000 Einwohner und es wird auch ganz stark von der Witterung (Schnee im Winter erschwert das Radfahren etwas :-) ) abhängen.

Also freut euch, wenn ihr über die Frage " ob ein 200 CDI ausreichen ist oder nicht?" diskutieren könnt und vergesst nicht, dass es euch dabei viel besser geht wie vielen anderen. Keine Angst. Ich gönne euch das Auto und ich weiss auch, dass viele viel arbeiten müssen und sich das auch alles verdienen "dürfen".

@Belcanto: Bei mir darf ein Auto bis 900€ im Monat kosten, dass sind je nach Zahl der Überstunden 20-25% meines Nettlohns. Trotzdem würde ich sofort das Autos sofort komplett abschaffen wenn ich mit dem ÖPNV 75% meiner Strecken erledigen könnte. Das ist hier allerdings nicht möglich. In die Arbeit fahre ich mit dem Fahrrad, obwohl ich einen Parkplatz in der Tiefgarage hätte.
Es ist aber auch Einstellungssache, wenn ich mir ein Auto kaufen dann ist es sicher kein x-beliebiges sondern muss entsprechend ein wenig mehr Leistung und Komfort bieten. Entweder ganz oder gar nicht.

Du hast Recht, die unteren Gehaltsgruppen haben es schwer, allerdings fehlt bei dieser Gruppe auch oft die Motivation selbst etwas für das eigene fortkommen zu tun. Ich hab während dem Studium nebenher oft in solchen Berufen gearbeitet, da wird viel auf "die da oben" geschimpft, aber es wird nichts dafür getan um selbst nach oben zu kommen!

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Zitat:

Original geschrieben von Dr.Mabumsen


Ich hab während dem Studium nebenher oft in solchen Berufen gearbeitet, da wird viel auf "die da oben" geschimpft, aber es wird nichts dafür getan um selbst nach oben zu kommen!

Ja da ist sicher etwas dran. Aber nicht jeder hat die Chance und auch nicht die Fähigkeiten um einen besser bezahlten Job zu "erreichen".

Denk mal in einer ruhigen Minute nach, wieso es bei Dir "gut gelaufen" ist und wieso manche es nicht so weit bringen. Natürlich ist die eigene Leistung sehr wichtig. Aber ich glaube, dass auch viele äußere Faktoren wichtig sind.

Es fängt schon beim Elternhaus, Freunde, Sport, Verein, Menschen die einem manchmal einfach helfen, Zufall, etc. an.

Wissen und Können ist sehr wichtig. Ohne hohem Einsatz geht es nicht. Aber nicht jeder hat die Veranlagung und die Fähigkeiten und nicht jeder ist gesund genug. Hohe Positionen erreicht man aber auch oft nur, wenn man von jemanden gefördert wird.

Man darf Stolz auf das sein, was man sich erarbeitet hat. Aber man darf dabei nie vergessen, dass man dabei auch immer etwas Glück gehabt hat.

Die Gesellschaft braucht alle Menschen. Eine Gesellschaft nur aus Professoren und Wirtschaftsbossen hätte niemand, der den Müll weg fährt. Daher sollte jeder der arbeitet sich ein vernünftiges Leben finanzieren können.

Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich bin extrem leistungsorientiert. Auch bin ich überzeugt, dass sich Leistung lohnen muss und dass der der nichts leisten möchte dies auch selbst verantworten soll.

Ich bin kein Sozi und stehe gedanklich der CDU und/oder der FDP sehr nahe. Ich bin überzeugt, dass der Erfolg von Dacia und Co. nicht an der Qualität der Autos oder an einer geänderten Einstellung der Leute liegt. Vielleicht kauft der eine oder andere einen Dacia, weil es ihm "ausreicht". Aber die meisten die einen Duster kaufen, hätten doch gerne einen Tiguan.... Der Erfolg der Billigautos liegt nur an den "zu geringen" Löhnen. Im Prinzip haben aber gerade diese unteren Lohngruppen dazu geführt, dass wir heute eine geringe Arbeitslosigkeit haben. Die negative Seit ist aber, dass diese Menschen mit ihrer Arbeit kaum ihr Leben finanzieren können.

Noch was zu den Kosten eines Autos.
Wenn ich den Wagen nicht beruflich benötigen würde, dann würde ich niemals so viel Geld in ein Auto stecken. Bei 20 % des Nettolohnes würde ich eher einen c200 CDI fahren als eine E Klasse.

Zitat:

Original geschrieben von kutjub


Alleine weil mehr Platz im E ist, würd ich diese vorziehen.

Länge läuft ;-)

Ich hatte zwei Tage einen BMW mit Headup Display.

Also ich fand das nicht so toll. Mich hat das gestört, die Anzeige in der Scheibe.
Genauso wie bei Ford die Scheibenheizung in der WSS.

Grüße

Manch einer ist schon mit der Fernbedienung seines Fernsehers überfordert.

Zitat:

Original geschrieben von Dr.Mabumsen


@Belcanto: Bei mir darf ein Auto bis 900€ im Monat kosten, dass sind je nach Zahl der Überstunden 20-25% meines Nettlohns. Trotzdem würde ich sofort das Autos sofort komplett abschaffen wenn ich mit dem ÖPNV 75% meiner Strecken erledigen könnte. Das ist hier allerdings nicht möglich. In die Arbeit fahre ich mit dem Fahrrad, obwohl ich einen Parkplatz in der Tiefgarage hätte.
Es ist aber auch Einstellungssache, wenn ich mir ein Auto kaufen dann ist es sicher kein x-beliebiges sondern muss entsprechend ein wenig mehr Leistung und Komfort bieten. Entweder ganz oder gar nicht.

...

Vieles ist richtig und dem Stimme ich zu. 20% bis 25% für ein Auto auszugeben ist sicherlich noch ok ist aber eher ein Wert für einen Berufseinsteiger/Doppelverdiener. Als Alleinverdiener mit fünf Kindern gebe ich deutlich weniger für zwei Autos aus. Schließlich gibt es noch viele andere Hobbies....

Und wer sich den Luxus leisten kann, wird ihn sich leisten. Bei den hohen Wohnkosten direkt in Ballungszentren, verzichten manche auf ein Auto einfach deshalb, weil die Miete 500-1000€ höher ausfällt. Und ein tolles Auto in der Garage hält niemanden davon ab Fahrrad oder ÖPNV zu nutzen oder sich noch ein stadttaugliches Kleinmobil zuzulegen. Da der Grenznutzen einer teuren Limousine aber abnimmt und Budget nicht unbeschränkt ist entscheiden sich aber viele wirtschaftlich gegen das Auto.

Zitat:

Original geschrieben von dickschiffsdiesel


Lieber DD , deine Beiträge verfolge ich meistens in freudiger Zustimmung , bringen sie doch die Dinge amüsant auf den Punkt , wie auch in deinem letzten hier .
Danke DSD! Ich bin bemüht zukünftig auch deine restliche Zustimmung zu erlangen😉

Ich fühle mich mit meinem großen Auto in meiner Proleten - Nische durchaus enthusiastisch , wenn ich an Wartenden mit Einkaufstaschen an Haltestellen vorbeifahre oder mir das abwechslungsreiche Ambiente im ÖPNV mit schniefelnden Grippekranken oder betrunkenen Jugendlichen vorstelle . Wer Parkprobleme fürchtet oder sich lieber ökologisch in einem Kleinwagen zusammenkauert , mag ja damit glücklich werden...

Perfekte Ergänzung und Untermalung meiner Stellungname 😎

Und nun noch einmal für die Statistikhörigen (junge Leute immer weniger Autos; pro ÖNV und dgl.):
"Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."😁

Hier geht es allerdings um reale Zulassungszahlen und nicht um werbewirksame ÖNP- oder carsharing-Lockmitteilungen:

Die Überschrift(en) eines Artikels zur Zahlenveröffentlichung des Kraftfahrbundesamtes:

"Fahrzeugbestand 2013: 52 Mio. Kfz für 69 Mio. Erwachsene"
"AutolanD: 52,4 Mio. Kfz in Deutschland, darunter 43,4 Mio. Pkw"
"Exakt 52.391.012 zugelassene Kraftfahrzeuge gab es zum Jahresbeginn 2013 in Deutschland, darunter 43.431.124 Pkw – so viele wie nie zuvor. Ob Fahrzeugarten, Bundesländer, Hersteller – erneut gab es fast überall Zuwächse."

Mag ja sein, dass in Berlin der ein oder andere Drittwagen gestrichen und zum 2.oder 3.Wohnsitz in`s Ausland geschafft wurde. Die Tendenz ist allerdings eindeutig pro.
Und jetzt erzähl mir keiner, dass die Autos alle/überwiegend von den Alten gefahren werden😁

Gruß
D.D.

Zitat:

Original geschrieben von D.Duesentrieb



Perfekte Ergänzung und Untermalung meiner Stellungname 😎

Und nun noch einmal für die Statistikhörigen (junge Leute immer weniger Autos; pro ÖNV und dgl.):
"Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."😁

D.D.

Und wo kann ich aus diesen Zahlen jetzt rauslesen das immer mehr Junge Menschen kein Auto besitzen nicht stimmt?

Berlin ist tatsächlich das Armenhaus der Republik und meines Wissens gibt es in keinem anderen Bundesland einen so geringen Pro-Kopf-Bestand an Autos wie in Berlin. Ich fahre seit 28 Jahren Auto in Berlin und in dieser Zeit hat sich die Parkplatzsituation deutlich verbessert, obwohl die Parkraumbewirtschaftung eingeführt wurde und durch entsprechende Massnahmen die Parkplätze verknappt wurde. Und nein, es sind nicht unzählige Parkhäuser gebaut worden. Mir liegen keine Zahlen vor, aber es kann nur daran liegen, dass die Zahl der Autos in Berlin rückläufig ist.

Ich persönlich mache im Moment die Erfahrung, dass die Anzahl neuer Führerscheine abnimmt - in Folge wird sicher auch die Anzahl Zulassungen (vielleicht auch zeitversetzt) abnehmen.

Mein Freundes-/Bekanntenkreis ist in einem Alter, dass viele Kids nun zw. 18-20 sind.
Als ich 18 wurde gab's kaum ein anderes Thema im Umfeld, als schnellstmöglich den "Lappen" zu machen (bei mir war bereits fertig zum 18. und das erste Auto stand schon da). Heute gibt's in unserem Umfeld fast keinen, der es irgendwie eilig hätte, einige haben auch mit 20 noch keinen Führerschein. das ist mittlerweile wirklich auffällig.

Zitat:

Original geschrieben von Dr.Mabumsen



Zitat:

Original geschrieben von D.Duesentrieb



Perfekte Ergänzung und Untermalung meiner Stellungname 😎

Und nun noch einmal für die Statistikhörigen (junge Leute immer weniger Autos; pro ÖNV und dgl.):
"Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."😁

D.D.

Und wo kann ich aus diesen Zahlen jetzt rauslesen das immer mehr Junge Menschen kein Auto besitzen nicht stimmt?

Das kann man nicht rauslesen. Da muss man zunächst differenzieren und dann ggf. kombinieren:

Zählen zu den Jungen für dich nur die 18-25jährigen?

Wenn ja, mag es sein, dass in Berlin und anderen Großstätten die Tendenz bei der Personengruppe rückläufig ist.

Ich räume auch ein, dass Berlin generell ein "Problem"mit den PKW-Zuwachsraten haben mag.

Aber Freunde- die Republik besteht nicht nur aus Berlin😉

Fakt ist, dass sich immer mehr Autos im Besitz deutscher Bürger befinden. Und das ist gut so, denn mittlerweile leben die meisten Bürger direkt oder indirekt von der Automobilindustrie oder deren Einflüssen.

Zudem sind wir hier im E-Klasse-Forum und sollten themenbezogen eh immer die Klientel >25 Jahre betrachten.😛

Sagen wir unter 30, denn wer studiert hat wird sich mit 25 noch keine Auto leisten (können). Ich bin im übrigen auch noch keine 30 😉
das mehr Fahrzeuge im Bestand sind, keine Frage. Aber sind mehr Fahrzeuge in privater Hand?

Zitat:

Original geschrieben von D.Duesentrieb


Das kann man nicht rauslesen. Da muss man zunächst differenzieren und dann ggf. kombinieren:
Zählen zu den Jungen für dich nur die 18-25jährigen?
Wenn ja, mag es sein, dass in Berlin und anderen Großstätten die Tendenz bei der Personengruppe rückläufig ist.
Ich räume auch ein, dass Berlin generell ein "Problem"mit den PKW-Zuwachsraten haben mag.
Aber Freunde- die Republik besteht nicht nur aus Berlin😉
Fakt ist, dass sich immer mehr Autos im Besitz deutscher Bürger befinden. Und das ist gut so, denn mittlerweile leben die meisten Bürger direkt oder indirekt von der Automobilindustrie oder deren Einflüssen.

Zudem sind wir hier im E-Klasse-Forum und sollten themenbezogen eh immer die Klientel >25 Jahre betrachten.😛

Für mich schon.😉

Ein kurzer Beitrag zum Karrierethema:

Es kommt heutzutage nicht nur auf Talent und Leistung an, um Karriere zu machen; viel wichtiger sind entsprechende Kontakte - es gibt übrigens viele unfähige Personen in Führungspositionen, die durch Kontakte dort hingekommen sind. Das "Hocharbeiten" im klassischen Sinn ist eher ein Auslaufmodell.

Auch beurteile ich den Trend zu Privatunis kritisch - damit wird nur bezweckt, dass Kinder reicher Eltern auch die besten Jobs bekommen. Es gibt viele Akademiker in Deutschland, die nicht üppig verdienen; selbst Ingenieure werden in Werkverträge ausgegliedert und als Testfahrer (auch bei Daimler) zu Dumpinglöhnen eingesetzt.

Ich gehe soweit und behaupte, dass die Hälfte aller Akademiker, die bei Daimler, BMW, Audi oder Porsche fest angestellt sind (und nicht bei einem Subunternehmen), bereits aus sehr wohlhabenden Verhältnissen kommen.

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