XC90, Grand Cherokee oder Vito 4matic? als Alltagsfahrzeug bei 40.000km/Jahr und 25% Anhängeranteil

Mercedes Vito W639

Hi zusammen,

meinen Subaru habe ich vor eineinhalb Jahren verkauft und fahre nun einen 99er A4 Avant 1,9tdi quattro.
Das Fahrzeug ist zwar außerordentlich hart im Nehmen, sparsam und robust, für den regelmäßigen Anhängerbetrieb allerdings ungeeignet.

Ich bin damit unlängst von Ö nach SE mit Anhänger gefahren (flacher Hänger mit Tandemachse, Ladelänge 5m, ca 1,2t Gewicht).
Verbrauch im Schnitt bei 7,5l.

Soweit so gut - auf Dauer kann das für das Auto nicht gut sein.

Jahres-KM: 40.000+
davon mit Anhänger: 10.000+

Deshalb sehe ich mich nach einem neuen gebrauchten Fahrzeug um.

Bedingung:

Diesel (Autogas kostet bei uns in Ö schon 0,88 EUR und ist daher sinnlos)
Automatik
Allrad
Hohe Sitzposition
Verbrauch bis ca 11L im Schnitt
Zuverlässig bei entsprechender Wartung und Pflege

Engere Auswahl (bin für weitere Vorschläge offen)

Volvo XC90 D5 AWD, EZ egal, ab ca 8-9tsd EUR zu haben
Jeep Grand Cherokee 3.0 crd EZ 05, ab ca. 9-10tsd EUR zu haben
Mercedes Vito oder Viano 2,2cdi 4-matic (ab ca. 10tsd EUR zu haben)

Geplante Vorgehensweise:
Nach dem Kauf das Auto zu einem befreundeten Mechaniker bringen, alles was zu tauschen ist tauschen und servicieren.

Meine bisherigen Pro/Contra - Überlegungen

XC90 -
Pro: niedrigster Spritverbrauch, angenehmstes Interieur, gefällt mir einfach gut
Contra: geringe Stütz- und Anhängelast (nur 85kg) Belastung für die Karrosserie möglicher Weise zu Hoch

Jeep -
Pro: höchste Zuglast (3,0 - 3,5t), Stützlast bis 145kg,
Contra: Hoher Verbrauch (11,00 Liter), Höhere Steuer weil mehr Leistung (in Ö wird nach KW besteuert)

Vito -
Pro: Vorsteuerabzugsberechtigt bei Firma (alle anderen kosten mich brutto für netto), viel Platz
Contra :Modelle bis 2011 gelten als äußerst Fehler- und vor allem rostanfällig (weil nur außen verzinkt),

Infos zum Anhänger:

Stützlast bei 150kg,
5,00 Meter Ladelänge
10-Zoll Räder
Tandemachse mit 1,1 Meter Achsabstand
Regelgesamtgewicht: 1,2 - 1,5 t
Rangierbetrieb: Auf Asphalt und Gras (deshalb Automatik pflicht)

Ihr seht, ich habe mir schon so meine Gedanken gemacht und möchte euch nun nach wertvollen Inputs fragen.
Mag sein, dass ich mich bei einigen Daten geirrt habe.
Im Großen und Ganzen hat das aber so hin.

Für Volvo spricht der Komfort und das Aussehen, für den Jeep der Motor und die technische Leistung, für den Vito möglicher Weise die Raison.

Vielen Dank für Eure Inputs und schönen Gruß aus Ö.

subaru-neuling

(PS: der Subaru war extrem zuverlässig aber durstig - 3,0R bei o.e. Kilometerleistung. )

Beste Antwort im Thema

Moin,

dann möchte ich doch noch mal den XC90 EZ 05/2005 Vorfaceliftmodell als preislich sehr gute Möglichkeit zur Entschleunigung, guten Übersicht, Multieinsatzmöglichkeit (7 Sitze - transportiere jeden Wertktag 6 Schüler zur Schule, 3,2 m lange Holzbohlen oder ein Fahrrad mal eben so eingeladen, und und und ...) und vor allem Bezahlbarkeit in die Waagschale werfen.

Meinen XC90 D5 163PS habe ich vor 2,5 Jahren mit 90.000 km vom Volvo Händler für 17.000€ erworben. Jetzt habe ich 200.000 km runter und das angeblich so schlechtere Vorfaceliftmodell des XC90 hat mir bis heute viel Freude und keinen Ärger bereitet!

Beim Kauf wurden die hinteren Bremsen gemacht und ein Radlager hinten. Das zweite Radlager hinten wurde nach einem Monat über die Gebrauchtwagengarantie auch gemacht werden und der Händler übernahm die nicht abgedeckten Kosten!

Zum TÜV vor einem halben Jahr habe ich beide Spurstangen vorne gewechselt. Mit Arbeitslohn zusammen 70€ bei einem Bekannten.
Der TÜV hat dann noch eine Stabistange vorne bemängelt und den Wechsel in absehbarer Zeit empfohlen. Da ich sehr vorausschauend fahre (alles andere ist mit diesem Wagen und 2,2to Leergewicht sowieso wenig Spaß bereitend), sind die Scheiben und Beläge nach 2,5 Jahren Nutzung noch völlig in Ordnung! - Neue original Scheiben und Beläge (günstig aus dem www.) liegen schon im Carport und müssen aber wohl noch 1,5 - 2 Jahr warten.

Ich fahre seit vielen Jahren wegen des geringen Abriebs = lange Kilometernutzbarkeit nur Michelin. ALLE Reifen, Sommer wie Winter sind absolut gleichmäßig abgefahren. Allrad funktioniert bestens. Auch die Standheizung hat nun nach der 'Sommerpause' zur vierten Einsatzperiode wieder ohne zu mucken die Arbeit aufgenommen.

Die Anhängerkupplung von Westfalia für 370,- € habe ich nachgerüstet. - Gut, war ein wenig 'frikkelig', aber zu zweit hatten wir sie 1,5 Stunden drunter. - Kein Freischalten, alles funktioniert!

Außer normalen Verbrauchsausgaben wie Diesel (ca. 7,3 l. im Schnitt - werde ich demnächst mal genau aus den Belägen errechnen), Öl und Reifen (3x Auswuchten - Wechseln kann ich selber und ist eine nette Tätigkeit in einer 3/4 Stunde) hat mich der Wagen in 2,5 Jahren und 110.000 km folgendes gekostet:

25,- ein Xenonbrenner (2 Stück original Phillips für 50,- aus dem www.) - Fahre immer mit Licht!
70,- Spurstangen
560,- Zahnriemen bei Volvo
110,- für Reifen unziehen und Auswuchten
30,- Scheibenwischer SWF

Also werde ich den XC90 D5 Vorfacelift wohl wieder so lange fahren wie seinen Vorgänger V70 II TDI, den ich erst mit ca 470.000km veräußert habe.

Grüße aus Norddeutschland
wollgraeser

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Hallo, hier ein kurzes Update.

Ich hatte Gelegenheit, den Hänger mit einem geborgten Vito 111CDI (Schaltgetriebe, Heckantrieb, 9 Sitzer, langer Radstand ohne Überhang) zu ziehen. Reversieren auf Asphalt und ca 70km Landstraße und Autobahn.

Obwohl beinahe gleichviel Leistung wie der Audi und "nur" 400kg mehr Eigengewicht, habe ich dabei ertappt, wie ich immer wieder in den Rückspiegel geschaut habe um mich zu vergewissern, dass hinten noch etwas hängt.

Fazit:

- Leistung war zu wenig. Steigungen merkt man schon bevor sie das Auge erkennt
+ Geradeauslauf und Schwankstabilität waren unvergleichbar gut. (120 km/h zum Test waren genauso stabil wie 90 km/h) Der Hänger ist übrigens für 140km/h eingetragen.

Der Vito ist dennoch eine Schüssel, zumindest aus der Baureihe bis 2010. Dennoch haben sich hier zwei Forums-Aussagen bewahrheitet, die mir während der Fahrt wieder eingefallen sind:

1.) Länge läuft (nicht nur beim Schiff, sondern auch beim Zugfahrzeug)
2.) Gewicht bringt stabilität

Erkenntnis:

A: Für Hänger ab 1.000kg+ Leergewicht (inklusive diversem Zubehör das fix installiert ist) empfiehlt sich längerer Radstand. (Probleme gibt es erst bei engen Gassen)

B: Handschaltung ist im Prinzip akzeptabel, sofern das Getriebe und die Kupplung für höheres Drehmoment und daher höhere Belastung ausgelegt sind.

C: Möglichst höhes Leergewicht des Zugfahrzeuges ist empfehlenswert.

D: Leistung ab 150 PS bei Drehoment von 380 - 400 NM in Drehzahlbereich von 1.800 - 2.500 upm.

E: Übersetzung sollte so sein, dass bei ca. 100 km/h in etwa 2.000 upm erreicht werden, dann hält sich der Spritverbrauch in klaren Grenzen. (hier bin ich mir allerdings noch nicht sooo sicher)

lg und bis bald, Pete

Hi,

Anhänger für 140 km/h? Wie soll das gehen?

Schönen Gruß
Jürgen

Zitat:

Anhänger für 140 km/h? Wie soll das gehen?

Das frage ich mich allerdings auch. Zumindest europaweit kenne ich nur die bauarbedingten Zulassungen bis 100 km/h, auch wenn in Belgien & Luxemburg mit Gespannen auch bis 120 km/h erlaubt sind. Sind dort ja aber auch nur KURZstrecken 😁

Guckst du hier

Welches Land trägt denn so etwas ein, wenn es eh nicht erlaubt ist - egal was im Schein stehen mag?

Zitat:

Luxemburg mit Gespannen auch bis 120 km/h erlaubt sind.

Guckst du hier

Der Webseite würde ich mein Vertrauen entziehen, könnte sonst teuer werden. 90km/h ist erlaubt.

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Hi Subaru-Neuling 🙂

Jetzt muss ich mich doch noch kurz zu dem Thread einschalten, da ich schon von Anfang an mitgelesen habe 😉

Vorweg kurz was:
Mein (Zukünftiger) Schwiegervater fährt seinen zweiachsigen 1600 kg Wohnwagen mit seinem V70II D5 (163PS) Automatik durch die Gegend. Mit "Gegend" ist bei Ihm die Schweiz und Frankreich gemeint, manchmal auch noch Schweden. Egal ob im Winter oder bei 35°C im Frankreich-Sommer und egal ob über den Gotthard-Pass oder die Landstrassen von Schweden, der V70 tut immer seinen Dienst... Und das ohne je probleme gemacht zu haben 😉

Durch das gute Drehmoment und der gut abgestimmten Automatik, passt dem Elch der Anhängerbetrieb sehr gut... Und übervordert ist der Wagen nie wirklich gewesen. Auch liegt er sicher und satt auf der Strasse! Und wenn das ein V70 kann, wirds ein XC90 auch können 😉

Zitat:

Original geschrieben von subaru-neuling


Der Vito ist dennoch eine Schüssel, zumindest aus der Baureihe bis 2010.

Oh ja das ist er!! Hatte das vergnügen auch schon... Als Transporter eine super Sache. Aber für den Alltag und für die Zwecke für welche du einen Wagen suchst, denke ich ungeeignte!

Zitat:

Erkenntnis:
B: Handschaltung ist im Prinzip akzeptabel, sofern das Getriebe und die Kupplung für höheres Drehmoment und daher höhere Belastung ausgelegt sind.

C: Möglichst höhes Leergewicht des Zugfahrzeuges ist empfehlenswert.
D: Leistung ab 150 PS bei Drehoment von 380 - 400 NM in Drehzahlbereich von 1.800 - 2.500 upm.

E: Übersetzung sollte so sein, dass bei ca. 100 km/h in etwa 2.000 upm erreicht werden, dann hält sich der Spritverbrauch in klaren Grenzen. (hier bin ich mir allerdings noch nicht sooo sicher)

Zu den Audi und MB modellen, kann ich dir nichts sagen, aber ein XC70 und auch ein XC90 werden die oben genannten Ansprüche auf jeden Fall halten können!

Kurz zum XC70:
Auch hier würd ich eine Automatik empfehlen, einfach weils angenehmer ist mit Anhänger zu fahren. Allerdings ist ein Handschalter nicht soooo ein "Problem" wie's beim XC90 ist, dass die Kupplung unterdimensioniert wäre!
Gegen einen IIer spricht eigentlich nichts, nur dass du selbstverständlich mit den IIIern das neuere Modell hast und auch bei den neueren Jahrgängen einen Biturbo Diesel hast (heisst aber immer noch D5) mit 205 PS anstatt 163 / 185 PS beim alten.

Zum XC90 wurde ja schon alles gesagt 😉

Ich will dir nicht dreinschwatzen 😉 aber ich an deiner stelle würde mit deinem Budget einen guten gebrauchten XC70II nehmen. Am besten mit dem 185 PS D5 und Automatik und ohne AHK. Aus den oben schon erwähnten Gründen 😉

So oder so wünsch ich dir viel Spass beim aussuchen und dann viel Erfolg 🙂 Natürlich ist zu hoffen, dass es schlussendlich doch ein Elch wird 😁

Schöne Grüsse vom Volvo-Friend

Zitat:

Der Webseite würde ich mein Vertrauen entziehen, könnte sonst teuer werden. 90km/h ist erlaubt.

Ich hab mal eben geschwindt Danke gedrückt. Gut wenn man Insider hat😛

Man soll halt nicht allem glauben, was man auf Anhieb im Netz findet. Aber zumindest die Infos über Belgien stimmen (noch) 🙄

Hi Zusammen,

hehe, ich habe bei der Zulassungsstelle auch geschmunzelt. Ja, in meinen Fahrzeugpapieren ist tatsächlich 140km/h als höchst zulässige Geschwindigkeit eingetragen. Habe eben nochmal nachgesehen.

Das heitere Detail dazu: in Österreich darf selbst mit einem PKW nirgendwo schneller als 130 km/h mit fahren.

Dennoch hat das hier rechtlich nicht dieselbe Auswirkung wie in D. Für mich gilt 80 km/h, einfach weil das höchst zulässige Gesamtgewicht 750kg überschritten ist. Es geht hier also um die bauartbedingte Geschwindigkeit die nunmal so im Zulassungsschein übernommen wird. Die meisten Büroangestellten können heute nur noch abtippen. Selbst denken muss extra verlangt, geschult und bezahlt werden. (kleiner Gedanke zur Gesamtsituation 😉 )

Volvo-Friend, was Du schreibst klingt ganz nach meinem Einsatz. Ich werde mal Ausschau nach einem geeigneten Testfahrzeug in der Nähe halten.

Vom XC90 bin ich mittlerweile abgekommen. Selbst wenn ich nur die Hälfte von dem Glaube was frustrierte Nutzer in diversen Foren posten, so ist der Wagen nicht so robust wie ich das gerne hätte. Ich habe den Eindruck, der XC90 ist ein aufgeblasener V70. Zwar wunderschön aufgeblasen, aber eben doch in seiner Substanz nicht der erhöhten Belastung des Materials angepasst.

Ich habe in Stockholm übrigens einen XC90 umgebaut mit gedoppelter Hinterachse als Pick-Up gesehen.

Was den Audi und meinen Anhänger betrifft ist mir heute gedämmert, dass mein Zugfahrzeug schlechtere Traktion hat als das Gezogene. (Mag wohl an den 15-Zöllern des Audis und and den 10-Zoll Breitreifen mit 110cm Doppelachs-Abstand des Anhängers liegen) Wie dem auch immer sei - gelegentlich fährt der Hänger mit dem Auto, nicht umgekehrt. Macht die Sache bisweilen interessanter 🙂

In diesem Sinne, vielen Dank für Eure wertvollen Inputs. Ich sammle sie alle und lasse sie in meine Recherchen einfließen.
Ihr werdet es nicht glauben - aber ich meine, auf der Suche nach der Eierlegendenwollmilchsau zu sein... da bin ich wohl nicht der Erste wie mir schwant.

lg, Pete

Moin,

dann möchte ich doch noch mal den XC90 EZ 05/2005 Vorfaceliftmodell als preislich sehr gute Möglichkeit zur Entschleunigung, guten Übersicht, Multieinsatzmöglichkeit (7 Sitze - transportiere jeden Wertktag 6 Schüler zur Schule, 3,2 m lange Holzbohlen oder ein Fahrrad mal eben so eingeladen, und und und ...) und vor allem Bezahlbarkeit in die Waagschale werfen.

Meinen XC90 D5 163PS habe ich vor 2,5 Jahren mit 90.000 km vom Volvo Händler für 17.000€ erworben. Jetzt habe ich 200.000 km runter und das angeblich so schlechtere Vorfaceliftmodell des XC90 hat mir bis heute viel Freude und keinen Ärger bereitet!

Beim Kauf wurden die hinteren Bremsen gemacht und ein Radlager hinten. Das zweite Radlager hinten wurde nach einem Monat über die Gebrauchtwagengarantie auch gemacht werden und der Händler übernahm die nicht abgedeckten Kosten!

Zum TÜV vor einem halben Jahr habe ich beide Spurstangen vorne gewechselt. Mit Arbeitslohn zusammen 70€ bei einem Bekannten.
Der TÜV hat dann noch eine Stabistange vorne bemängelt und den Wechsel in absehbarer Zeit empfohlen. Da ich sehr vorausschauend fahre (alles andere ist mit diesem Wagen und 2,2to Leergewicht sowieso wenig Spaß bereitend), sind die Scheiben und Beläge nach 2,5 Jahren Nutzung noch völlig in Ordnung! - Neue original Scheiben und Beläge (günstig aus dem www.) liegen schon im Carport und müssen aber wohl noch 1,5 - 2 Jahr warten.

Ich fahre seit vielen Jahren wegen des geringen Abriebs = lange Kilometernutzbarkeit nur Michelin. ALLE Reifen, Sommer wie Winter sind absolut gleichmäßig abgefahren. Allrad funktioniert bestens. Auch die Standheizung hat nun nach der 'Sommerpause' zur vierten Einsatzperiode wieder ohne zu mucken die Arbeit aufgenommen.

Die Anhängerkupplung von Westfalia für 370,- € habe ich nachgerüstet. - Gut, war ein wenig 'frikkelig', aber zu zweit hatten wir sie 1,5 Stunden drunter. - Kein Freischalten, alles funktioniert!

Außer normalen Verbrauchsausgaben wie Diesel (ca. 7,3 l. im Schnitt - werde ich demnächst mal genau aus den Belägen errechnen), Öl und Reifen (3x Auswuchten - Wechseln kann ich selber und ist eine nette Tätigkeit in einer 3/4 Stunde) hat mich der Wagen in 2,5 Jahren und 110.000 km folgendes gekostet:

25,- ein Xenonbrenner (2 Stück original Phillips für 50,- aus dem www.) - Fahre immer mit Licht!
70,- Spurstangen
560,- Zahnriemen bei Volvo
110,- für Reifen unziehen und Auswuchten
30,- Scheibenwischer SWF

Also werde ich den XC90 D5 Vorfacelift wohl wieder so lange fahren wie seinen Vorgänger V70 II TDI, den ich erst mit ca 470.000km veräußert habe.

Grüße aus Norddeutschland
wollgraeser

Zitat:

Original geschrieben von subaru-neuling


Volvo-Friend, was Du schreibst klingt ganz nach meinem Einsatz. Ich werde mal Ausschau nach einem geeigneten Testfahrzeug in der Nähe halten.

Vom XC90 bin ich mittlerweile abgekommen. Selbst wenn ich nur die Hälfte von dem Glaube was frustrierte Nutzer in diversen Foren posten, so ist der Wagen nicht so robust wie ich das gerne hätte. Ich habe den Eindruck, der XC90 ist ein aufgeblasener V70. Zwar wunderschön aufgeblasen, aber eben doch in seiner Substanz nicht der erhöhten Belastung des Materials angepasst.

Leider ist es in den Foren immer das selbe leidige Thema... 😉 Meist wird nur negatives zu einem Fahrzeug berichtet und das positive bleibt auf der Strecke 🙁 Wenn man sich all dies zu sehr zu Herzen nehmen würde, dürfte man weder XC90 noch V70 oder irgend welche andere Autos von irgendwelchen Herstellern kaufen... Ich denke daher schon lange über einen "Mein Elch ist Super - Thread" nach 😁

Aber nochmals kurz zurück zum Thema:
Eigentlich wäre ja (rein optisch, sowie technisch) der XC70 ein aufgeblasener V70 😁 Und wenn bei dir die Fahrten über Wiesen nicht noch dazu kämen würde ich sagen, würde ein V70 auch vollkommen ausreichen 😉
Aber mit deinen Ansprüchen wäre ein XC70 in meinen Augen die beste Wahl vom Volvo-Regal! Da hättest du auch rund 20cm (XC90 hat ähnlich "viel"😉 Bodenfreiheit, womit Wiesen und Feldwege keine Hürde wären...

Also auf jeden Fall probefahren und berichten, wie deine Erfahrung war 😉

Viel Spass und Grüsse vom Volvo-Friend

ich habs schon geschrieben, ruf es aber trotzdem noch mal in erinnerung.

ich hab den xc70 mit niveaumaten, für b führerscheinbesitzer ideal, weil um ca 200 kg leichter als der 90er, braucht weniger sprudel, hat awd und ist ein wirklich sicheres zugfahrzeug.
d5 mit 185ps reicht easy, verbrauch im zugbetrieb gemischte strecke 9lmax. ich ziehe damit auch anhänger mit hochbauenden, mittelschweren forstmaschinen und finde die stabilität klasse. niveaumaten sind einfach das non plus ultra für zugfahrzeuge!

Hi,

wenn du ein Auto für die Langstrecke suchst ist der XC 70 II mit FOUR-C (hatte ich) (aller)erste Wahl. 1000 km auf einer A...backe, kein Problem! 😁

Der XC 90 ist innen geräumiger, dadurch außen größer und schwerer und deshalb durstiger.

XC 70 II D5 Schalter ca. 8,5 Liter // XC 90 D5 Automat ca. 10,5
Einsatz Vmax: Tempomat StVO + Tempomat 160 km/h

Beim XC 90 mußt du dich entscheiden: auf der Autobahn wie Wolke 7 und in der Kurve ein Schiff bei Windstärke 7, oder RDesign (hab ich) auf der Autobahn nicht straff, eher verbindlich und um die Kurve (für einen XC 90) wie ein RIESIGES Gokart. 😉

Das FOUR-C in Komfort beim XC 70 ist wie ein fliegender Teppich 50cm über dem Asphalt: in der Kurve nicht straff aber ohne Seitenneigung -STRANGE- 😕

Schneekönige sind sie beide nicht, da sie beide leicht Schlupf (unsichtbar, aber spürbar) an der Vorderachse brauchen um die Hinterachse zu aktivieren, was auf Schnee zu übermäßigen Untersteuern führt. 🙁

Seit einem Jahr hab ich nen Viano lang allerdings hab ich mich gegen den 4-Matic und für den V6 entschieden. -YEEHA- 😁
Wenn man den mit Anhänger betreibt muß man der Ladungssicherung nach hinten eindeutig mehr Priorität geben.

Mit Luftfederung hinten ist der Fahrkomfort auf der Langstrecke ladungsunabhänging OK, aber nie so gut wie bei den Volvos.

Die große oder besser kleine Stunde der Viano schlägt in der Stadt. Der Wendekreis ist da die Vorderachse nicht angetrieben werden muß für dieses Schiff mini. 😰 Bei den Volvos speziell beim XC 90 sollte man sich vorher vergewissern das der Tank voll ist, ein Öltanker ist wendig gegen die Schweden. 😛

Im Winter hatte ich keine Probleme, allerdings auch kaum Schnee. Klimaerwärmung sei Dank! 😁 Ich sag mir halt auf den Berg auf den ich nicht rauf komm, von dem muß ich schon nicht runter. 😉

Hi zusammen,

nach laaanger Überlegungszeit habe ich nun kurzer Hand einen A6 Avant 2,5tdi quattro mit Handschaltung gekauft. Der Preis war top, die KM belegt und nochdazu in Österreich zugelassen, d.h., keine vierstelligen Importgebühren.

AHK muss ich noch montieren lassen (heißt aber auch, dass er bisher nichts gezogen hat).

Gegen Volvo hat im Endeffekt die verzögerte Zuschaltung der Heckachse (bei Allrad) gesprochen.
Vito wegen Rost und Heckantrieb (bei 4-matic überhöhte Preise) nicht in der engeren Auswahl.

Hätte auch einen 3.0tdi A4 nehmen können, hatte aber keine Lust, regelmäßig Injektoren tauschen zu müssen bzw auf B8er Injektoren umzurüsten.

Vielen Dank für Eure hilfreichen Tipps und Euer Engagement.

Pete

Hey Pete

Danke für das Update - genau so wirds gemacht 😉
Wünsch dir viel Spass mit dem Audi und möge er deinen Ansprüchen & Vorstellungen noch viele tausend Kilometer entsprechen 🙂

Schöne Grüsse vom Volvo-Friend

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