xc60 Kupplung rutscht 54.000 km

Volvo XC60 D

Ich brauche Euren Rat.

Bei meinem Volvo rutscht die Kupplung durch bei 54000 km Laufleistung.

Ich fahre einen volvo xc 60 Baujahr 2010 er ist jetzt 2 1/2 jahe alt.

Ich habe éine Garantieverängerung abgeschlossen für 3 Jahre für 1000 € aber jetzt will keiner den Schaden ünernehmen.

Ich fahre keinen Anhänger und strapaziere den wagen auch nicht.

Alle meine anderen Autos fuhren immer locker über 130000 km ohne Kupplungsprobleme.

Dasist jetzt mein erster Vollvo und ich glaube auch mei letzte Vollvo.

Jetzt soll ich 1200 Euro bezahlen und ich frage mich ob ich meinen Rechtschutz einschalten soll.

Was sagt Ihr dazu bitte um Hilfe.

Danke !!

Gruß

Diabohr

Beste Antwort im Thema

Die Kupplung ist ein Verschleißteil und durch die Garantiebedingungen, denen du durch den Kauf der Garantieversicherung zugestimmt hast ausgeschlossen. Das du die Garantiebedingungen nicht sorgfältig durchgelesen hast ist allein deine Schuld, da braucht es keinen Anwalt.

Kulanz wird dir Volvo auch nicht gewähren weil Verschleißteil und ohnehin eine freiwillige Leistung.

Bleibt nur selbst zahlen. Allerdings versagen die Kupplungen bei Volvo extrem selten weshalb eine Fehlbedienung wahrscheinlich ist.

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Zitat:

@mjbralitz schrieb am 5. November 2014 um 17:30:00 Uhr:



Zitat:

@sannnn schrieb am 4. November 2014 um 21:28:15 Uhr:


Ich hatte den Kupplungswechsel selbst erleben dürfen, ca. vor 3 Monate, also ganz "frisch". Da ich schon lange Zeit aus der Garantie raus bin, habe ich alles selbst bezahlt, die Kosten waren 1300€ in der Volvo-Werkstatt. Ich habe bei den anderen freien Werkstätten angerufen, die Vorschläge waren alle um 1100-1300€.
Die Symptomen waren bei mir die gleichen. Die Kupplung rutschte im 5-6 Gang durch, was man auch an der Drehzahl erkennen konnte. Ich habe nicht lange gewartet und sofort beim 🙂 angerufen.
1300€ bei Volvo? Inkl. 2Massen-Schwungrad? Wir haben 2000€ bezahlt! (mit ZMS)

na das sind ja tolle Aussichten wenn nicht alles auf Kulanz geht 🙁

Wichtig bei längeren standzeiten an einer Ampel oder sonst wo (Neutral- oder leerlauf) einlegen und Fuß von der
Kupplung. Dadurch wird das Schwunrad verschließen. Auch der Schleif oder Anfahrtspunkt der Kupplung suchen kostet immer verschleiß, ob nun mit dem Automatik-Getriebe oder Handschalter. Beim Wandler wird auch das Oel häufiger gewechselt.
Das Auto wiegt 2 To und im großen (Gang 2-3) im Stand anfahren geht eine Zeit lang Gut aber nicht lange.
Die meisten Kupplungsschäden sind auf Fehlverhalten zurück zu führen. Ich habe schwer Hängerlasten gezogen im
Wald mit nassem Kaminholz,teilweise mit 2 to Anhängerlast. Bei mir war beim verkauf des Autos des Handschalter die Kupplung noch Jungfräulich.Dafür zickte die Lima bei 30.000 km Laufleistung.

Zitat:

@Elcheber schrieb am 11. November 2014 um 09:20:39 Uhr:


Das Auto wiegt 2 To und im großen (Gang 2-3) im Stand anfahren geht eine Zeit lang Gut aber nicht lange.

so, das ist ja interessant! Im Handbuch steht, dass empfohlen wird, den D5 im 2. Gang anzufahren! Insofern mache ich das auf gerader Strecke auch meist! - weil ich damals auch skeptisch wg. der Kupplung war, habe ich VCG extra deswegen angeschrieben (die Mail müsste mir auch noch vorliegen). VCG versicherte mir, dass ein Anfahren im 2. Gang KEINE Auswirkung auf die Kupplung hat! Und jetzt hab ich den Sch... bei 46.000 🙁

Warum soll man denn im 2. Gang anfahren? Wozu ist dann der erste gut?
Und warum hast du keine Garantieverlängerung?

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Zitat:

@renesomi schrieb am 11. November 2014 um 16:52:25 Uhr:


Warum soll man denn im 2. Gang anfahren? Wozu ist dann der erste gut?
Und warum hast du keine Garantieverlängerung?

Handbuch MY12 S. 288

Empfehlungen für die Fahrt:

Fahrzeuge mit D5-Motor und 6-Gang-
Schaltgetriebe oder DRIVe-Motor und 6-
Gang-Schaltgetriebe, werden unter normalen
Bedingungen auf ebenem Untergrund
im 2. Gang gestartet.

die Garantieverlängerung war mir mit 1800 Euro zu teuer und hätte bezgl. Kupplung ohnehin nichts gebracht, weil Verschleißteile da ausgeschlossen sind.

@elcheber
Entscheidend für den Kupplungsverschleiss ist i.d.R. der Drehzahlunterschied Motor zu Getriebeeingang. Wer also im 1sten mit viel Gas anfährt schädigt die Kupplung eher.
Beim D5 ist es möglich mit Standgas im 2. Gang anzufahren und wenn sich der Elch bewegt hat dann erst Gas zu geben. Natürlich für den Fall wie es Volvo vorsieht, also in der Ebene.

das stimmt von der Physik her alles nicht. je geringer die Geschwindigkeit ist, bis zu der ich schleifen lasen muss, desto schneller ist eingekuppelt. Klar, mit hohen Drehzahlen kriege ich alles kaputt.

Die letzte Kupplung, die ich selbst zerstört habe, starb unter anderem an der zu langen Übersetzung des dabei verwendeten Rückwärtsgangs. ich selbst würde das niemals machen, im zweiten Gang anfahren.

Zitat:

@Kickdown-169 schrieb am 4. November 2014 um 17:17:30 Uhr:



Zitat:

@Driftmaster25 schrieb am 3. November 2014 um 12:11:48 Uhr:


Man lernt eben nie aus 😉 ja die Handschaltgetriebe beim Volvo S60 D3 (und wahrscheinlich auch andere) sind baugleich mit dem Ford Getriebe und kommen vom selben Zulieferer. Das kann ich dir zu 100% sagen.

Mit den Motoren hab ich mich noch nicht bis ins Detail beschäftigt. Kann mir aber gut vorstellen das die 5 Zylinder teils gleich sind mit den Ford 5 Zylindern (oder von Ford entwickelt) 100% reine Volvo Triebwerke sind die neuen 4 Zylinder.

Auch die Platform von S60 und V40 soll ja noch von Ford sein (zumindest entwickelt)

Der erste zu 100% reinrassige Volvo ist der neue XC90.

Der größte Blödsinn, den ich seit langem gelesen habe 😉

Von PSA stammen nur die alten 1.6D (109-115PS) und 2.0D (136PS), sowie von Ford die T2-T4 Motoren, da sind auch Ford-Getriebe drin, Schalt oder Powershift.

Die 5-Zylinder sind und waren immer (mit Ausnahme des VW/Audi TDI mit 140PS im V70 bis 2000) eigene Volvo-Entwicklungen und die Schaltgetriebe haben nichts mit denen von Ford gemein.

Die Plattform V40 ist tatsächlich vom Focus, die des S60/V70/XC60 vom Mondeo.

Ansonsten hat Volvo mal zeitweise den 5-Ender-Benziner (2.5L Turbo, T5) an Ford gespendet, für den Focus.

Woher weißt du das??? 😉 Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Von den Motoren war es eine Vermutung. Aber bei dem Getriebe im D3 liegst du falsch. Das M66 Getriebe wird auch in diversen Ford Modellen verbaut.

Ja, kann ich dir mitteilen. Meine Werkstätte hat die Spiegel hinbekommen. Auch das Problem von unserem "alten" XC60 (Retourgang geht zeitweise schwer rein) wurde abgestellt. Werkstätte wäre auch in Österreich (Steiermark).

Arbeitszeit war bei unserem XC60 ca. 5h für das Getriebe

Spiegel wurden bei einem Service mitgemachtDann bist du scheinbar der einzige hier in dem Forum.
Weißt du vielleicht auch wie die die Spiegel und dem Getriebe hinbekommen haben bzw. was gemacht wurde, wäre für viele Andere sicherlich interessant?
Hier wurde nämlich schon mehrfach erklärt das dies bei den Spiegeln z.B. nicht möglich sei und man sich abfinden müsse.

@driftmaster
Die Schaltgetriebe werden bei GETRAG hergestellt.
Der Volvo V60 D3 trägt den Code

6MTT400
Dieses wird nach Angaben des Herstellers nur in Volvo-Modellen verwendet (den Pfeil vor der Bezeichnung öffnen)
http://www.getrag.com/.../manual_transmissions_mt.html

Bei anderen Getrieben stimmt Deine Aussage, dass diese bei Ford & Volvo verbaut sind
so z.B. hier:

6MTT450
http://www.getrag.com/.../manual_transmissions_mt.html

Grüsse vom Grizzly

Hallo Zusammen

Mich hat es jetzt auch erwischt.
Unser XC60 D4 FWD eDrive 5 Zyl. 2.0l mit EZ 7/2013 und 33.000km rutscht nun auch durch in den oberen Gängen.
Ich vermute nun auch eine Undichtigkeit mit Ölverschmutzung als Folgeerscheinung. Denn eine Fehlbedienung schließe ich definitiv aus. Meine bisherigen Autos hatten alle zwischen 240.000 und 280.000 km auf der Uhr und das sogar mit Wohnwagenbetrieb. Und nie musste ich eine Kupplung wechsel.
Der XC60 hingegen musste noch nicht einmal einen Wohnwagen ziehen.

Werde meinen Händler nun aufsuchen und dann sehen wir weiter.

Gruß

ich war am Montag beim 🙂 - - - allerdings: seit einer längeren Autbahnfahrt am vergangenen Freitag, tritt das Problem mit der rutschenden Kupplung aktuell nicht mehr auf... auch mein 🙂 konnte nichts feststellen.... sehr seltsam... eine Ölundichtigkeit besteht auch nicht, das hat mein 🙂 geprüft.

Der Kulanzantrag bei Volvo, der trotzdem pro Forma mal gestellt wurde war sehr enttäuschend: 20 % mit dem Hinweis, die Kulanz über Heico zu beantragen. Der Antrag bei Heico ergab immerhin 50 % aber auf 50 % bleibe ich wohl sitzen wenn es die Kupplung ist 😠 finde ich einen schlechten Scherz bei 46.000 km! Eine Fehlbedienung schließe auch ich aus! ich hatte auch in meinen vorigen Fahrzeugen nie einen Kupplungswechsel!

Die Kulanzzusage gilt nun 4 Wochen in denen ich das ganze jetzt beobachten kann... - so wie ich mein Glück kenne, taucht es dann nach den 4 Wochen wieder auf... 🙄

Moin moin zusammen,

ui (@Frank), das tut mir leid. Ich habe ja auch ständig Angst, dass mir das mal passiert. Ich hoffe dann auf eine ähnlich kulante Lösung durch HEICO. :-)
Sicher ist das nur ein schwacher Trost, aber immerhin. Ich vermute, dass die modernden Diesel (Drehmoment) die Kupplungen überfordern. Daher werden wohl fast alle dieser Motoren mit Automatik angeboten.
Und ja, das ändert eigentlich nichts daran, dass wenn es eine Kombination mit Schaltgetriebe angeboten wird, diese auch halten müsste - nein: muss.
Alles ziemlicher Mi... (hinten blöckt es grade "SCh... sagt man nicht"😉. :-)

Wenn ich an meine ganzen Volvos denke - durchaus ja nicht immer die schwächsten. Die Kupplung war NIE defekt. Mein 2.0T fährt mit über 300.000km gechippt durch die Lande und ist fit...
Auch nicht der T5, der T5-R oder der AWD meines Vaters...

Wie hoch sind denn die zu erwartenden Kosten? Sicher das es "nur" die Kupplung und nicht das ZMS? Zumindest das wäre in der VolvoPro (habe ich - was ich davon in einem solchen Fall hätte, will ich eigentlich nie in Erfahrung bringne) drin...

WEnn ich das richtig verstehe geht es hier nicht "nur" um die D5, sondern auch um D3s und D4s? Uiuiui...

Grüße & Kopf hoch,
Michael

Hi Michael,

also dass Kupplungen nicht mit manuellen Getrieben fertig werden kann nicht sein - was machen dann Porsches oder Lamborghinis? - das ist alles eine Frage des Materials.... - aber wie geschrieben, seit Freitag tritt das Problem nicht mehr auf... mein 🙂 meint jetzt, evtl. war nur etwas Schmutz auf der Kupplung.... - naja nachdem ich nicht an Selbstheilungskräfte von Kupplungen glaube, wäre das noch eine Möglichkeit... aber wie ich mein Glück kenne.... - naja abwarten, ich berichte wieder...

was ist denn ZMS? also das Schwungrad, das hier teils erwähnt wird muss lt. meinem 🙂 bei einer defekten Kupplung grundsätzlich nicht ausgetauscht werden. Das verzieht sich nur, wenn der Kupplungsschaden schon extrem im Endstadium ist - und so lange sollte man natürlich nicht warten.

Von den Kosten wurden mir für die Kupplung ca. 1350 Euro genannt. Ist schon ganz schön happig! - bei 50 % Kulanz ja immer noch knapp 700 Euronen 🙁

Hi,

naja, der HS D5 wird sicher mehr NM haben als angeben. Ich tippe mal auf gute 550. Irgendwo geistert hier doch ein Leistungsdiagramm rum. Ein 911er mit 400 PS hat nur 440NM. :-)
Aber stimmt schon, was in der Kombi verkauft wird, muss auch in der Kombi halten... Zumal ja fast alle der "Problemkandidaten" gar keinen Chip verbaut haben.
Ich habe mal irgendwo gelesen (immer diese Quellenfrage), dass die D5s ab irgendwann (ja, sehr konkret) eine stärkere Kupplung bekommen haben sollen. Kannst Du das den Freundlichen mal fragen? Wenn dem so sein sollte, würde ich da schon irgendwie Wert drauf legen. Und auch mal so an sich drüber sprechen wollen... :-)

Sauer wäre ich auch, klar. An Selbstheilung glauben würde ich auch nicht.

Das ZMS ist das Zweimassenschwungrad. Das wäre über die Garantie abgesichert. Ein Freund hatte das mal mit einem Peugeot, wo die Kupplung durch das ZMS beschädigt wurde. Das hat dann zum Glück die Versicherung komplett übernommen. Hilft Dir aber auch nicht. :-(
Sie sollen sich das Ding eben mal anschauen - das Meiste bei den Kosten sind die Lohnkosten, bis man an die Kupplung kommt. Da ist das ZMS direkt daneben...

Grüße,
Michael

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