Wurde heute fast gerammt. Wer wäre Schuld gewesen?

Auf dem Weg zur Arbeit wäre mir heute fast jemand reingefahren. Situation sah wie folgt aus: Ich fahre durch ein Wohngebiet und sehe schon vom weitem, dass jemand die Strasse komplett versperrt (stand quer auf der Fahrbahn). Als ich näher kam, setzte das Auto zurück, sodass eine breite Gasse entstand. Ich vermutete, dass die Fahrerin entweder Platz machen wollte oder Rückwärts in die Einfahrt fährt. Als ich dann am Vorbeifahren war, fuhr die Fahrerin allerdings ruckartig nach vorne und wäre mir fast in die Seite gefahren. Besagte Person (Frau und schmieriger Typ) fuhren mir dann hinterher um mich an der nächsten Ampel wüst zu beschimpfen.

Wer wäre bei einem Unfall schuld gewesen?

Das ist übrigens die Straße:

Bildschirmfoto-2012-02-22-um-08-55-54-2
Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Cohni


@servicetool
Das ist doch jetzt ein bisschen müßig, oder? Natürlich wäre es besser, wenn man beide Seiten eines Vorfalls betrachten könnte.

Deine fiktive Geschichte in allen Ehren, aber sie bringt uns nicht weiter. Von daher sehe ich erstmal keinen Grund, die Geschichte des TE anzuzweifeln.

Man kann doch auch so vortrefflich diskutieren. 😉

Ich wollte mit dieser fiktiven Geschichte nur vorführen wie man alleine durch geübte Rethorik auf MT Stimmung machen kann.

-Frau am Steuer
-schmieriger Typ als Beifahrer
-sehe schon vom weitem, dass jemand die Strasse komplett versperrt
-um mich an der nächsten Ampel wüst zu beschimpfen

Da ist der Böse in dieser Schilderung gleich gefunden.

Unter zivilisierten Autofahrern wäre es so abgelaufen:

- Geschwindigkeit verringern bei dieser unklaren Verkehrslage
- Blickkontakt zum anderen Autofahrer aufnehmen und durch Handzeichen verständigen.
- Im Zweifelsfall anhalten und auch mal auf sein Vorrecht verzichten.

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Wenn es gekracht hätte, sicher eine Mithaftung deinerseits.
Wenn ich in so eine Situation komme, warte ich lieber ein paar Sekunden länger damit ich 100 % sicher sein kann das der/die nicht rangieren muss beim einparken. 😉

OT: Habe das an meiner Einfahrt auch öfter, muss rangieren um Rückwärts einzuparken und oft sind da welche dabei, denen es nicht schnell genug gehen kann. Sofort, sobald ein wenig Platz ist, wird sich an mir "vorbeigedrückt", wenn ich da noch mal vor rollen würde (Einfahrt ziemlich steil) würde es krachen. 🙄

Lieber 10 Sekunden warten und sich sowie denjenigen, der gerade mit dem parken/rangieren beschäftigt ist, nicht geährden. Wenneskracht dauert es viel länger 😉

Zitat:

Original geschrieben von franky2201



OT: Habe das an meiner Einfahrt auch öfter, muss rangieren um Rückwärts einzuparken und oft sind da welche dabei, denen es nicht schnell genug gehen kann. Sofort, sobald ein wenig Platz ist, wird sich an mir "vorbeigedrückt", wenn ich da noch mal vor rollen würde (Einfahrt ziemlich steil) würde es krachen. 🙄

Natürlich, warum warten? Ich kann nichts dafür, wenn jemand nicht einparken kann.

Natürlich hat der fließende Verkehr Vorrang - keine Frage.
Andererseits muss ich bei einem Hindernis - oder auch einer verstopften Kreuzung trotz grüner Ampel - warten, bis ich wieder freie Fahrt habe.

Wie ist es eigentlich, wenn der eben noch vor mir dahin Fließende sich entschließt, rückwärtig seitlich einzuparken? Soweit ich das erinnere, muss ich warten, bis er eingeparkt hat und meine Fahrspur wieder frei ist.
Wenn ich ihn während seines Einparkvorgangs überhole und dabei etwas passiert, komme ich nicht schuldfrei aus dieser Nummer heraus - oder täusche ich mich jetzt?

Die ZEIT scheint sich zum größten Knüppel für den Autofahrer zu entwickeln. Es ginge oft nur um ein paar Sekunden, aber selbst diese will man nicht "opfern", obwohl es für beide Seiten zur Entspannung beitragen würde. Es würde viel Druck vom VT nehmen.

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Zitat:

Original geschrieben von freddi2010


Die ZEIT scheint sich zum größten Knüppel für den Autofahrer zu entwickeln. Es ginge oft nur um ein paar Sekunden, aber selbst diese will man nicht "opfern", obwohl es für beide Seiten zur Entspannung beitragen würde. Es würde viel Druck vom VT nehmen.

Das und soziale Inkompetenz aufgrund infantilem Egomanengehabe.

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass jeder Autofahrer vom anderen Perfektion erwartet und dem anderen einfach nicht zugestehen will, dass er sich eben schwer tut damit, rückwärts einzuparken wie im vorliegenden Fall. Wer von sich behauptet, das passiere ihm nie, mag damit sogar Recht haben, aber dafür lässt er vielleicht beim Spurt zum Bäcker die Fahrertür offen, vergisst zu blinken, unterschreitet mal den S-Abstand, fährt in der Dämmerung ohne Licht usw. usw. Das sind doch all die kleinen Sünden und Unzulänglichkeiten, die hier ständig angeprangert werden. Wären alle perfekt, so wie einige erwarten, verlöre MT viel an Masse oder soll ich besser sagen: An Salz und Pfeffer?!

Zitat:

Original geschrieben von freddi2010


Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass jeder Autofahrer vom anderen Perfektion erwartet und dem anderen einfach nicht zugestehen will, dass er sich eben schwer tut damit, rückwärts einzuparken wie im vorliegenden Fall. Wer von sich behauptet, das passiere ihm nie, mag damit sogar Recht haben, aber dafür lässt er vielleicht beim Spurt zum Bäcker die Fahrertür offen, vergisst zu blinken, unterschreitet mal den S-Abstand, fährt in der Dämmerung ohne Licht usw. usw. Das sind doch all die kleinen Sünden und Unzulänglichkeiten, die hier ständig angeprangert werden. Wären alle perfekt, so wie einige erwarten, verlöre MT viel an Masse oder soll ich besser sagen: An Salz und Pfeffer?!

Ja logisch, was ich bin verlange ich auch von anderen.

Ne mal Spaß beiseite, Perfektion sollte und kann man nicht erwarten, aber die Einhaltung einfachster Regeln des Miteinanders und der STVO setze ich schon vorraus. Dank des immer komplexer werdenden Verkehrs ist dies auch zwingend notwendig.

Ich hoffe, Deadland bezieht das jetzt alles nicht auf sich. Denn wie er die Situation schilderte, hätte das mir genauso passieren können. Er ging ja wohl irrtümlicherweise davon aus, dass die Pöbel-Gang einparken wollte.

Aber was sich danach wieder mal teilweise als Lebensphilosophien präsentierte, erzeugt manchmal regelrechten Würgereiz...😉

Zitat:

Original geschrieben von AndyB1971


Natürlich hat der fließende Verkehr Vorrang - keine Frage.
Andererseits muss ich bei einem Hindernis - oder auch einer verstopften Kreuzung trotz grüner Ampel - warten, bis ich wieder freie Fahrt habe.

Wie ist es eigentlich, wenn der eben noch vor mir dahin Fließende sich entschließt, rückwärtig seitlich einzuparken? Soweit ich das erinnere, muss ich warten, bis er eingeparkt hat und meine Fahrspur wieder frei ist.
Wenn ich ihn während seines Einparkvorgangs überhole und dabei etwas passiert, komme ich nicht schuldfrei aus dieser Nummer heraus - oder täusche ich mich jetzt?

Ich denke Du täuscht Dich nicht.

Naja, ich hatte es schon eilig, da ich ja zur Arbeit musste. Aber es war eine ziemlich breite Lücke frei und die waren ja am Zurücksetzen. Aber fürs nächste Mal weiß ich bescheid. Bevor ich mir von irgendwelchen Irren in den Wagen fahren lasse, warte ich lieber.

Hättest du nicht bis zur letzten Minute gepennt, hatte dein Zeitfenster eine Reserve gehabt😁😁 😁Löbliches Vorhaben! Gut so!!

Zitat:

Original geschrieben von deadland


...Bevor ich mir von irgendwelchen Irren in den Wagen fahren lasse, warte ich lieber.

Eben, manchmal ist es taktisch cleverer, zurückzustecken. 😉

Zitat:

Original geschrieben von freddi2010


Hättest du nicht bis zur letzten Minute gepennt...

Das sage ich zu mir selbst seit 20 Arbeitsjahren...😁

Wie schön lala war es als Student. Vorlesung? Um acht? Neeee....😁

@Cohni

Taktik ist die eine Sache, ein Gespür für die augenblickliche Situation eine andere! Da haben manche eben Defizite.

Zitat:

Original geschrieben von freddi2010


@Cohni

Taktik ist die eine Sache, ein Gespür für die augenblickliche Situation eine andere! Da haben manche eben Defizite.

Mach es nicht an dem Wort taktisch fest, dass verwende ich oftmals als Phrase und manchmal passt es nicht ganz. Im Grunde meine ich genau das, was Du schreibst. 😉

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