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Wurde beim Service zu wenig Öl nachgefüllt?

Mercedes C-Klasse W204
Themenstarteram 31. Juli 2017 um 20:10

Hi Leute,

Hintergrund Info: Hatte am Donnerstag letzte Woche einen B Service beim :) für meinen W204, BJ 2012, 220 CDI. Da ich kein eigenes Öl mitgebracht habe (dummerweise), wurden mir beim Standard Öl- und Filterwechsel 6,5 Liter Öl nachgefüllt.

Heute morgen habe ich dann einfach mal aus Neugier meinen Ölstand nachgemessen (Motor war warm, Fahrzeug stand 10 min., Straße waagerecht). Und was sehe ich da? Der Ölstand liegt in der Mitte, also bei 50% der Skalierung des Ölmessstabes. Ich war eigentlich der Auffassung, dass da etwas mehr reingehört, vor allem wenn angeblich 6,5 Liter reingekippt wurden.

Also sicherheitshalber den :) angerufen und kurz vorbei gefahren. Der hat nachgeguckt und war der Meinung, dass 50% optimal sind, da das Öl bei hohen Temperaturen/langen Fahrten "aufschäumt". Zudem sagte er, dass bei allen "neueren" Daimlern 50% optimal sind.

Ich frage euch jetzt, da ich der ganzen Sache etwas misstrauisch gegenüber stehe (Ist mein erster Daimler, bin davor Volvo gefahren und da war nach dem Service definitv mehr Öl messbar). Ist das wirklich so, wie der Mitarbeiter mir die Sache erklärt hat oder wurde bei mir Öl gespart?

Danke für jede Antwort.

Gruß Peter

 

Beste Antwort im Thema

50% oder mittig beim Ölmessstab sind optimal. Da gibt es ernsthaft nichts zu meckern.

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50% oder mittig beim Ölmessstab sind optimal. Da gibt es ernsthaft nichts zu meckern.

Mittig bis 3/4 am Ölmessstab ist schon i.O.

Nach meiner Erfahrung liegt der bei effektiv eingefüllten 6,5 Listern bei "Max" oder sogar leicht drüber. Vermutlich hat er also nur 6 oder 6,25 eingefüllt aber 6,5 berechnet. Wie du damit umgehst mußt du selber entscheiden. :-)

Themenstarteram 1. August 2017 um 9:43

Danke für die Antworten. Dann bin ich mal gut aufgeklärt. In Zukunft plane ich sowieso mein eigenes Öl mitzubringen.

Einspruch!!

Die Markierungen am Ölpeilstab signalisieren den unteren bzw. den oberen Füllstand des Motoröls. Wenn es in den Betriebsanleitungen heißt "der Ölstand sollte sich zwischen den beiden Markierungen befinden", bedeutet das nicht, daß er mittig sein soll. Um Schäden zu vermeiden, muß er sich irgendwo zwischen den beiden "Polen" befinden. Ist der Ölstand schon fast unten, muß ja bald nachgefüllt werden, ist er ganz oben, kann man noch längere Zeit weiterfahren, ohne sich um ein evtl. Nachfüllen zu kümmern. Der optimale Füllstand ist immer in der Nähe der oberen Markierung, damit sind für alle Betriebszustände ausreichend Reserven vorhanden. Gerade bei Turbomotoren würde ich immer darauf achten, daß genügend Öl im Motor kreist, damit alle thermischen und mechanischen Belastungen beherrscht werden. Möglicherweise hatte die Werkstatt den Kraftstoffeintrag im Zusammenhang mit der Regeneration des DPF berücksichtigt und vorsichtshalber nicht bis oben aufgefüllt. Wenn ich z.B. nonstop bis Athen durchbrettere, möchte ich nicht zu Beginn der Fahrt einen zwar technisch "ausreichenden", aber geringen Ölstand haben.

Zitat:

@jueppken schrieb am 2. August 2017 um 15:47:59 Uhr:

Einspruch!!

....

Möglicherweise hatte die Werkstatt den Kraftstoffeintrag im Zusammenhang mit der Regeneration des DPF berücksichtigt und vorsichtshalber nicht bis oben aufgefüllt.

Und wo ist jetzt der Einspruch?

Man kann aus einer Mücke auch einen Elefanten machen und um jeden Millimeter rumdiskutieren.

Jeder Ölstand zwischen Min und Max ist vollkommen i.O..

Die Werkstatt weiß nicht, wie der Kunde im Alltag fährt, evtl. jeden Tag drei Kaltstarts. Bei jeder 2. Regeneration stellt er den Motor zufällig mittendrin ab, weil er vielleicht gar nicht merkt, daß da was läuft. Ich gebe dir recht, daß jeder Ölstand zwischen Min und Max in Ordnung ist - so habe ich das ja auch mit den beiden "Polen" gemeint. Der untere Pegelstand signalisiert allerdings, daß ein technisch schadensfreier Betrieb bald aufhört und nachgefüllt werden muß. Geht es noch weiter runter, erfolgt eine (oft zu späte) massive Warnung. Im realen Betrieb ist jedoch meiner Meinung nach ein "höherer" Ölstand nur von Vorteil. Also ich fühle mich unwohl, wenn der Pegel so kurz vor dem Nachfüllen steht. Man könnte ja (auch zurecht) sagen, auch bei niedrigem Pegelstand sind ja noch einige Literchen im Motor - dann brauchte man allerdings auch keine untere Markierung. Wie auch immer, da gehen die Meinungen auseinander.

Wo ist der Bus?

Zitat:

@jueppken schrieb am 2. August 2017 um 16:53:52 Uhr:

Man könnte ja (auch zurecht) sagen, auch bei niedrigem Pegelstand sind ja noch einige Literchen im Motor - dann brauchte man allerdings auch keine untere Markierung. Wie auch immer, da gehen die Meinungen auseinander.

Auch wenn noch einige Liter drin sind, irgendwann fängt die Ölpumpe an Luft bzw. Gas anzusaugen und genau dann wird es hässlich. Und natürlich passiert das nicht einen Millimeter unter Min, sondern auch da ist eine Sicherheit eingebaut.

Sich aber einen Kopf drüber zu machen, ob mittig zwischen Min und Max besser ist oder doch eher etwas mehr, ist vollkommen überzogen und nicht zielführend.

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 2. August 2017 um 18:25:34 Uhr:

Zitat:

@jueppken schrieb am 2. August 2017 um 16:53:52 Uhr:

Man könnte ja (auch zurecht) sagen, auch bei niedrigem Pegelstand sind ja noch einige Literchen im Motor - dann brauchte man allerdings auch keine untere Markierung. Wie auch immer, da gehen die Meinungen auseinander.

Auch wenn noch einige Liter drin sind, irgendwann fängt die Ölpumpe an Luft bzw. Gas anzusaugen und genau dann wird es hässlich. Und natürlich passiert das nicht einen Millimeter unter Min, sondern auch da ist eine Sicherheit eingebaut.

Sich aber einen Kopf drüber zu machen, ob mittig zwischen Min und Max besser ist oder doch eher etwas mehr, ist vollkommen überzogen und nicht zielführend.

wir haben den W204 jetzt knapp 11 Monate in Betrieb, hatte seinerzeit frisches Öl vor kauf bekommen. Ölstand immer ca. 2/3 zwischen Min und Max. Vo ein paar Wochen bei der ersten richtig langen Langstrecke fängt das Ding nach 650 km plötzlich bei 130 km/h auf der bahn an zu Piepen. "Beim nächsten tankstopp Ölstand kontrollieren". habe ich gemacht, war auf Max. Paar Mal während des Urlaubs kontrolliert, immer Max. 3 Wochen keine Meldung. Heimreise 2 Std fahrzeit, 130 km/h auf der Bahn: "Beim nächsten tankstopp Ölstand kontrollieren". Nächster Tag 2. Etappe, 100 km gefahren: "Beim nächsten tankstopp Ölstand kontrollieren". Zuhause geprüft: Max. 3 Tage später geprüft. 2/3. Seither keine meldung mehr. Ich habe lieber nur 1/2 zwischen Min und Max als das unberechenbare Gepiepe, wenn das Öl so dünn wird, dass es den Ölstandssensor kirre macht....

Themenstarteram 2. August 2017 um 21:03

Bin heute gut 500km mit dem Ölstand gefahren und hatte absolut keine Probleme. Ich vertraue jetzt einfach auf den Meister, der gemeint hat, dass 50% optimal sind. Aber ob da ein halber Liter mehr oder weniger drin ist macht den Kohl jetzt auch nicht fett.

Mir ging es in diesem Thread auch eher darum, ob 6,5 Liter wirklich nur 50% ergeben oder ob der Lehrling das teure Öl verschüttet hat. Und ich glaube immernoch, dass mir zu viel Öl verrechnet wurde. Deshalb nächstes Mal eigenes Öl.

Zitat:

@Pertoo schrieb am 2. August 2017 um 21:03:03 Uhr:

Mir ging es in diesem Thread auch eher darum, ob 6,5 Liter wirklich nur 50% ergeben oder ob der Lehrling das teure Öl verschüttet hat. Und ich glaube immernoch, dass mir zu viel Öl verrechnet wurde.

Ja, wahrscheinlich hat er nur 6,1-6,2l eingefüllt.

Aber mal im ernst, sollten die das jetzt auslitern? Nein ausmillilitern?

Überall wird das Öl pauschal abgerechnet. Hier sind es 6,5l Nennfüllmenge, die pauschal abgerechnet werden.

Ich habe auch was gegen die Ölpreise bei MB, aber nicht dagegen, dass 6,5l angesetzt werden. Das ist der falsche Schluss.

Früher hieß es: Lieber zu wenig Öl, als zu viel Öl. Eben weil Öl sich nicht komprimieren lässt und zu viel Öl auch zu Motorschäden führen kann. Wobei das wahrscheinlich schon viel zu viel Öl sein müsste. Gilt das grundsätzlich heute auch noch?

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