Womo: Reifen geplättet, wem ist es auich schon passiert und was kann man dagegen tun?
Stand mein geliebtes Womo (ausgebauter Kastenwagen, 5,4m) mehrere Wochen auf einem Parkstreifen, ist halt grad kein Campingwetter, da hat mir jemand auf der Bürgersteigseite die beiden Ventilkappen abgedreht und die Luft abgelassen. Es stand auch irgendeine Botschaft in den Schnee auf der Scheibe gekritzelt, war aber nicht mehr lesbar.
Reifen scheinen noch ok, wahrscheinlich ist 'nur' ein Ventil hin.
Beim Googeln stelle ich fest: das ist ja fast Standard und passiert ständig. meist schlimmer mit zerstörten Reifen.
Ich brauche ja eh neue Kappen, da kaufe ich gleich diebstahlsichere in der Hoffnung, dass der Depp jetzt nicht mit einem Messer kommt. Was kann man denn sonst machen? Video ist ja eher nicht erlaubt, wegen öffentlichem Raum.
BTW Krönung war der zugezogene Polizist, der behauptete ernsthaft, ich dürfte nur maximal vierzehn Tage an einem Ort stehen und hätte daher meinen Anteil an der Sache. Ich hatte den aufgefordert mir bitte unbedingt deswegen ein Ticket auszustellen. Hat der natürlich nicht gemacht, der wusste, dass er mich gerade anlügt.
59 Antworten
Hallo Koi-Karpfen,
ziemlich "blöde" Sache.
Das Gleiche kann Dir auch mit einem alten Ventil passieren.
Zum Reifen selbst:
Wenn Du einen Kompressor hast (oder einen ordentlichen für ca. € 30.-- besorgen) und die Reifen so gut es geht wieder aufpumpen. (Auf vielen der kleinen Kompressoren steht zwar drauf bis 8 atü; meist ist aber bei ca.3,5 bis 4 atü Schluss oder die Geräte überhitzen..)
Der schwächste Punkt sind immer die Reifenflanken, die natürlich durch die Verformung mangels Luftdruck stark belastet waren.
Ich würde in einem Reifenfachbetrieb einen R. demontieren und begutachten lassen. Monteure mit Erfahrung haben durchaus einen Blick für so etwas.
Wenn es begründete Zweifel am Reifen gibt: erneuern.
Ist allemal sicherer und ggf. auch billiger als ein Reifenplatzer mit Fahrzeugschaden.
Gruss
Jazzer2004
Räder vorsichtshalber abnehmen ist wohl keine Lösung?
Nein, im Ernst, gegen Idioten gibt es keine vorbeugenden Maßnahmen. Außer vielleicht Ausschau nach einem zu bezahlenden Dauerparkplatz (Halle, Scheune o.ä.) suchen.
Der Sheriff hat zwar gelogen, aber gleichzeitig die Wahrheit gesagt. Grund für diese "Maßnahme" dürfte das wochenlange Blockieren des Parkplatzes sein. Ist zwar legal, aber trotzdem nicht gerne von anderen Autofahrern gesehen, die deshalb keinen Platz finden.
Beim Parken gibt es aber schon Unterschiede zwischen einem Wohnmobil (hat ja einen Motor) und einem Wohnwagen (ohne Motor). So lange das Wohnmobil angemeldet ist kann es so lange stehen wie es will, denke ich mal.
MfG kheinz
Zitat:
@crafter276 schrieb am 25. Dezember 2021 um 19:45:29 Uhr:
Beim Parken gibt es aber schon Unterschiede zwischen einem Wohnmobil (hat ja einen Motor) und einem Wohnwagen (ohne Motor). So lange das Wohnmobil angemeldet ist kann es so lange stehen wie es will, denke ich mal.MfG kheinz
das denkst Du richtig
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Beim umgebauten Kastenwagen dürfte es sich um ein (e Art) Wohnmobil handeln. Nur ist das den Parkplatz suchenden Autofahrer vollkommen egal, ob die Kiste das legal oder illegal steht. Sie stört und was besonders "angenehm" ist, wenn der Halter nicht einmal in der Straße wohnt.
Nur so als kleiner Rat,nur mit Ventilkappen wirste wohl nicht auskommen,ist denn der Ventileinsatz noch drinnen )
AEG
Zitat:
@z435is schrieb am 25. Dez. 2021 um 20:1:50 Uhr:
das denkst Du richtig
War da nicht mal was mit der 6m-Grenze?
Okay, danke. Ich hatte das irgendwie im Hinterkopf und meine, dass unser Nachbar das mal erwähnt hätte.
Er hatte auch mal so seine Problem mit der Parkerei....
Bin ich froh, dass wir eine eigene Zufahrt / Stellplätze habe.
Froh Weihnachten.
Wir hätten zwar ausreichend Platz auf dem eigenen Grundstück, zahle aber lieber 80,- €/monatlich für einen Stellplatz in einer Halle. Geschützt vor den Unbilden des Wetters, das Dach wird nicht grün vom benachbarten Wald, die Dichtungen leiden nicht in der Sonne. Und die Anzahl der Vögel, die das Womo zweckentfremden hat sich auch stark verringert.
Bezog sich nicht auf deinen Wohnwagen, sondern auf
"Stand mein geliebtes Womo (ausgebauter Kastenwagen, 5,4m) mehrere Wochen auf einem Parkstreifen"
des TE.
Danke für den Beistand, machen kann man leider wohl nichts gegen Idiotie: ich wollte nämlich gerade wegfahren, als ich das Malheur mit den Reifen gesehen habe. Das muss in der Nacht vorher passiert sein. Der Spinner hat das genaue Gegenteil erreicht: jetzt steht das Mobil da noch länger.
Aufpumpen ging übrigens recht gut mit einer Fahrradstandpumpe. Dauert ca. 10 Minuten bis 4 bar. Der hintere Reifen war nur nach so zwei Stunden doch wieder deutlich platter. Hätte der ein Loch gestochen, hätte der das auch vorne gemacht und auch die Kappen erst gar nicht abgeschraubt, daher nehme ich an, dass das Ventil nicht richtig schließt. Besorge ich am Montag und dann kann ich wieder fahren. Dann mache da das Reserverad hin und der Schadeni ist überschaubar.
Der selbst hätte da garantiert nicht stehen können. Hier ist immer nach spätestens einer Minute ein freier Platz besetzt. Ich habe allerdings zusätzlich den Fehler gemacht und nach Umzug mein altes Kennzeichen behalten und bin 'Ausländer'.
Hallo Miteinander,
ich vermute mal unser Thread-Eröffner steht mit seinem Fzg. in einem dichter besiedelten, innerstädtischen Gebiet.
Dort herrscht P-Not und damit entsprechende Konkurrenz um zu wenige Stellplätze.
Der Womo-Boom der letzten beiden Jahre tut hier ein übriges.
Hinzu kommt eine stetig wachsende Zahl von Paketdienstfahrzeugen, die nach Feierabend auch irgendwo stehen wollen/müssen, da die Eigner Subunternehmer ohne private Stellflächen sind.
In meiner Region (Großraum Stuttgart) greifen die Kommunen zunehmend zum Mittel entsprechender Beschilderung und markierter Parkplätze. Damit sind Womos und Kastenfahrzeuge "draussen".
Auch in Industriegebieten wird der Platz knapp; die Zahl der LKWs wird auch nicht kleiner.
Einen privaten Stellplatz zu finden, ist schwierig bis aussichtslos und wenn, recht kostspielig. Und wenn der Platz dann noch nicht mal eingefriedet ist, hilft es im Bezug auf mutwilige Beschädigungen auch nicht weiter.
Wir sind beim Kauf unseres Womos auch in die Parkplatzfalle geraten. Um allem Ärger aus dem Weg zu gehen, steht das Fzg. mittlerweile an unserem Zweitwohnsitz, gut 5 Autostunden entfernt.
Dies schränkt die spontane Nutzung einigermaßen ein.
...aber man kann nicht alles haben.
Gruss
Jazzer2004