Wird Qualität wirklich schlechter, oder unsere Ansprüche höher??
Tja, das frage ich mich??
Bei einem meiner ersten BMW, ein e28 (BJ 82), da klapperte nichts!
Diesen kaufte ich mit einem Haufen km und trotzdem knarzte, raunzte oder quietschten da nichts.
Und der e34, e39, die waren super Autos. Das Spiegeldreieck z.B. perfekt verbaut. Beide hatten Schiebedach und wenn sie geschlossen waren, war es leise.
Die Fahrzeuge werden immer teurer, ja teilweise kann man sich schon günstiger einen Rohbau hinstellen, als so ein Auto erwerben!!!
Oder wird die Gesellschaft immer anspruchsvoller, mit nichts mehr zufrieden??
Ich persönlich glaube nicht, denn wenn mein guter alter e39 im Wind so gerauscht hätte, hätte ich mich damals auch aufgeregt. Und bei jedem anderen Knarrzer wäre ich auch in die Werkstatt gefahren.
Nur hat es damals nicht so viel gegeben.
Aber man kann alles ins Gute reden, oder ins Schlechte.
Die Fahrgeräusche werden allgemein vielleicht leiser, daß einem ein stöhrendes Geräusch mehr auffällt??
Wie auch immer, damals baute BMW bei Gott auch keine schlechtere Qualität!
LG julmar
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Birddog
...200 tkm ??? 😰... mein S4 hat 9 Jahre und 220.000 km gelaufen.....Zitat:
Original geschrieben von Dadof3
Anderes Beispiel: Vor 30 Jahren sah man ein Auto mit 100 tkm auf dem Tacho als bald reif für den Schrottplatz an. Heute sind es 200 tkm.
Ist doch ein modernes Auto.
Zitat:
Original geschrieben von Birddog
Ich glaube schon, dass die neuen und modernen Autos nicht mehr die gleiche Solidität und Qualität haben als die von früher.
Nimm mal im Vergleich einen Audi 80 von 1980. Nach 9 Jahren war der komplett verrostet.
Heutzutage werden Gölfe im Alter von 10 - 12 Jahren noch für 2000 - 4000 Euro gehandelt und laufen auch nochmal 5 Jahre. Ein Golf 1 war im Alter von 10 Jahren schon ein Dauerschweissstelle, wenn er überhaupt noch lebte.
Das gilt auch für die Premiumhersteller so. Die 6 Zylinder BMW in den 80ern erkannte man an ihren Ölfahnen schon unter 100Tkm, die den nahen Motortod ankündigten. Und E21, E28 haben es nun beim besten Willen nicht grossartig in die 90er geschafft. Alle verrostet.
Und das Geklapper? Ein E28 hat schon im Stand soviel Lärm gemacht, wie ein F10 bei 200km/h. Logisch, dass das nicht zu hören war. Im Betrieb waren FW-Geräusche, Windgeräusche, Abrollgeräusche soviel höher, dass man sich um sowas keinen Kopf machte.
Amen
105 Antworten
Moin,
Zitat:
Original geschrieben von j123
Zum Thema paßt gerade diese Meldung : BMW gibt seinen Autos nur 150.000 Kilometer 😕
Nein, paßt nicht!
Das hat gar nichts damit zu tun, es geht um die Berechnung
von Nutzungsentschädigungen.
Das ist auch bei jedem Autohersteller dasselbe (auch bei Audi)
und kein spezielles BMW-Thema.
munter bleiben
Skotty
Zitat:
Original geschrieben von j123
Zum Thema paßt gerade diese Meldung : BMW gibt seinen Autos nur 150.000 Kilometer 😕
Zum Thema passt der Artikel eigentlich nicht, denn darin geht es um die fragwürdige Vorgehensweise der BMW Leasing (in dem beschriebenen Fall) bei vorzeitiger Vertragsauflösung und nicht um die Qualität der Fahrzeuge.
Zu der marktschreierischen Headline passt auch nicht, dass ich z. B. meinen letzten E61 auf drei Jahre und 180.000 km geleast hatte - und dann war ja noch ein beachtlicher Restwert kalkuliert, denn sonst wäre ja kein Leasingfaktor von 1,4 möglich gewesen ...
Gruß
Der Chaosmanager
Zitat:
Original geschrieben von Nytro_Power
Setz dich dazu mal einfach in einen alten E39 und fahre ein paar Meter (einfach mal eine Probefahrt bei irgendeinen Fähnchenhändler machen). Wenn du dich dann in deinen F10 sitzt werden das Unterschiede wie zwischen Himmel und Erde sein! Das garantier ich dir! Und zwar in ALLEN Disziplinen, außer vielleicht beim Verbrauch...Zitat:
Original geschrieben von julmar
Oder wird die Gesellschaft immer anspruchsvoller, mit nichts mehr zufrieden??
Ich persönlich glaube nicht, denn wenn mein guter alter e39 im Wind so gerauscht hätte, hätte ich mich damals auch aufgeregt. Und bei jedem anderen Knarrzer wäre ich auch in die Werkstatt gefahren.
Nur hat es damals nicht so viel gegeben.
Aber man kann alles ins Gute reden, oder ins Schlechte.
Die Fahrgeräusche werden allgemein vielleicht leiser, daß einem ein stöhrendes Geräusch mehr auffällt??
Wie auch immer, damals baute BMW bei Gott auch keine schlechtere Qualität!
LG julmarDer Mensch ist ein Gewohnheitstier und es wird alles immer besser und trotzdem fällt ein jedesmal eine Kleinigkeit auf, da man sie förmlich sucht. So nach dem Motto: "Alles kann nicht perfekt sein, es MUSS noch Raum für Steigerungen geben."
Und das sehe ich auch beim F10 so, man kann Dinge verbessern. Trotzdem ändert es nichts daran, das der F10 das beste Auto ist, was ich je gefahren bin. Auch heute noch!
Grüße
Peter
Hi Peter!
"Mein" alter e39 war garantiert leiser, denn der hatte Doppelverglasung!
Da hörte man bei 180 km/h nur ein gaaaaaaanz dezentes Säuseln. Absolut o.k!
Leider kann man den f10/11 gar nicht mehr mit Doppelverglasung ordern! Da hätte ich nämlich mein erstes X angekreuzt.
Zufällig hat einer in meiner Wohnstraße einen e39, 525d! Ich fahre jetzt echt mal mit ihm mit und achte auf viele Dinge, welche den Komfort, die Geräusche und den Qualitätszustand betrifft. Berichte nach dieser "speziellen Probefahrt" wieder!
LG julmar
Hi Mannschaft!
Gesagt - getan! Ich komm´grad von der Probefahrt mit dem e39! Mein Nachbar war natürlich ein bißchen erstaunt, aber ich sagte, daß ich einfach mal den Unterschied zwischen e39 und f10 testen wolle.
Zum e39: ist ein 6 Zyl. mit 163 PS, BJ 2001 und eigentlich mit einer sehr guten Ausstattung.
Ich mich reingesetzt, gestartet und.. .. ? Jo, läuft nicht schlecht. Im Stand auch sehr ruhig - Paßt!
Automatikhebel auf D und los geht es.
Jetzt der erste Schreck: Boah eh, der fährt aber mit viiiel Wandlerschlupf an, extrem! Sobald man langsamer wird und Gas gibt, jault nur der Motor auf und es rührt sich nicht sehr viel.
O.k, die neue 8-Gang Automatik ist um Welten, um 10 Welten 😛besser, als die alte 5 Gang.
Der e39 hat auch keine Servotronic, sondern "nur" Servolenkung. Das geht sehr schwer, keine Ahnung, vielleicht ist da auch was defekt.😕
Was mich total begeistert hat, war das Hifi-System. Das hört sich wirklich sehr gut an, kann meiner Meinung nach mich den Systemen von heute locker mithalten.
Das Navi hat 16:9 Format, war damals freilich ein Hit, heute ist es von der Graphik natürlich komplett veraltert. Obwohl die Menüführung nicht schwer ist, man findet sich sofort zurecht.
Der Fahrkomfort ist natürlich auch nicht mit einem f10/11 zu vergleichen. Sind aber auch nicht sehr schnell gefahren, sondern eher gemütlich mal um den Block.
Das Raumgefühl ist ein bißchen kleiner, er kommt mir im Verhältnis innen sehr schmal vor.
Mein Fazit: für ein Auto, daß 11 Jahre alt ist, kann er sich wirklich sehen lassen. Das er natürlich nicht mit den jetzigen 5ern mithalten kann, ist nach einem direkten Vergleich eindeutig!!
Obwohl: er hat jetzt fast 250.000km gelaufen und steht für das erstklassig da!! Jetzt müssen unsere mal das laufen und dann schauen wir weiter.
LG julmar
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Zitat:
Original geschrieben von julmar
Obwohl: er hat jetzt fast 250.000km gelaufen und steht für das erstklassig da!! Jetzt müssen unsere mal das laufen und dann schauen wir weiter.
LG julmar
Jo so hab ich mir das auch fast gedacht. Sound ist so ziemlich das einzigste wo sich nichtsmehr getan hat, kann ich auch von anderen Autos bestätigen. 😁
Bin neulich einen 320d Touring gefahren (E91), war bequem nur das Lenkrad wirkte etwas speckig. Ich schaute daraufhin mal auf den KM Stand und mich traf fast der Schlag! Die Mühle hatte 292.000 Km! auf der Uhr 😁 Lief echt super sonst, nur das Leder am Fahrersitz war deutlich faltiger und auch etwas speckiger als auf den anderen Sitzen, das Lenkrad wie gesagt etwas glatter als normal. Aber sonst lief das Teil perfekt, hat auch nix gescheppert oder so....
Also denke das wird heutzutage auch nicht anders sein.
Zitat:
Original geschrieben von nieger
Sicher, der Innenraum des F10 wirkt wertiger und das Design ist einfach cool.
Wertiger? Dann schnapp Dir mal einen F10 und einen E39 und drück mal mit dem Finger in das Armaturenbrett. Beim E39 wirst Du kaum auf Grund geraten, so dick ist das gepolstert. Beim F10 fühlt sich das an, als würde man eine dünne Gummischicht auf Hartplastik drüberziehen.
Das Cockpitdesign des F10 ist wieder absolut standesgemäß und auch ergonomisch, die Qualität jedoch "nur" gut.
Naja 2 Generationen unterschied, was soll man da noch zu sagen....
Ein gepflegter e39 ist immer noch ein tolles auto. War meiner Meinung nach der letze BMW mir richtiger Premium Qualität....Was ich ärger mit dem e61 schon hatte. Mit meinem 20 jahre alten e32 hatte ich übrigens die letzten 17tkm kein einziges. Naja auch BMW ist zu sparen gezwungen, und irgendwo kommts dann raus- beim Kunden!!!!
Blöde Frage.
Eben gesehen, dass der Kofferraumdeckel an der Heckscheibe von hinten gesehen rechts schön bündig mit der Karosserie abschließt und links der Deckel (wo das Scharnier sitzt) ca. halben cm tiefer sitzt. Also es sackt ein klein wenig von der Karosserie ab, schließt nicht bündig. Hm. Solcher Fertigungstoleranzen okay oder steigt mein Anspruch? An meinem E46 ist mir so etwas nie aufgefallen.
vgS
Ich bin im allg. mit meinem BMW 520 D zufrieden,
allerdings scheint die BMW Verarbeitungsqualität erschreckend hinter dervon mir diesbezüglichen gewonnten Qualität a la Audi A6 oder Mercedes E-Klasse zurückzubleiben:
z.B.
Werkseitig Spur und Sturz aller 4 Räder verstellt: Musste korrigiert
werden
Instrumentenkombi erweitert; fiel mehrere Male aus und wurde getauscht
wellige Frontscheibe: kann man mit Leben, in der Premiumklasse aber trotzdem ein Affront ggü dem Kunden.
Knister- und Knarrgeräusche aus den Türen/ Dachhimmmel: dies alleine
erforderte 3 Werkstattbesuche und jetzt bei dem kalten Wetter fängt es nun hinten an zu rumoren.
Unmöglicher Spalt beim Spiegeldreieck links, rechts okay.
Seit Anfang an- in Abhängigkeit von der Aussentemperatur ein sehr
hochfrequenter Fiepton aus dem Armaturenbrett. Sehr, sehr, sehr ervig, aber der Herkunftsort ist praktisch nichts zu realisieren und würde wohl den Komplettausbau des Armaturenträgers erfordern.Deshalb bislang nicht behoben.
Insgesamt komme ich auf bislang 8 ausserplanmässige Werkstattbesuche in Sachen Behebung werksseitiger Qualitätsmängel-
okay es gibt noch schlimmeres, aber da ich mitlerweile 3 Audi A6 und 2 Mercedeswagen hatte, kann ich zumindest hier beurteilen, dass BMW
hier eine richtige Baustelle hat, m.a,W. die Verarbeitung wirklich sehr, sehr zu wünschen übrig lässt.
Also nächstes Mal doch wieder Audi A6 oder E-Klasse ?!
Zitat:
Original geschrieben von zzz100
Insgesamt komme ich auf bislang 8 ausserplanmässige Werkstattbesuche in Sachen Behebung werksseitiger Qualitätsmängel-
okay es gibt noch schlimmeres, aber da ich mitlerweile 3 Audi A6 und 2 Mercedeswagen hatte, kann ich zumindest hier beurteilen, dass BMW
hier eine richtige Baustelle hat, m.a,W. die Verarbeitung wirklich sehr, sehr zu wünschen übrig lässt.Also nächstes Mal doch wieder Audi A6 oder E-Klasse ?!
.. so unterschiedlich kann`s sein .. nach 12 Jahren Audi A6 (4 versch. Fahrzeuge- kann also nicht am berühmten "Montagsauto" gelegen haben) und (mind.) 1 ausserplanmässigen Werkstattbesuch jährlich(div. Dinge wie MMI, ABS, Xenon, Multitronic usw.), hab ich entnervt aufgegeben und bin auf den F11 umgestiegen ... nach mittlerweile knapp 20 TKM (ok, is auch erst 9 monate alt) noch kein einziges (Holzklopf 😁) Problem und Begeisterung pur ... ich hoffe mal, das bleibt auch so 🙂 .. aber bei 5 Jahren/200 TKM Garantie hier oben bin ich zuversichtlich ...
Also mein alter Herr fährt seit Mai 2012 nen 520d F10, vorher hatte er nen W211.
Ich war vom F10 anfangs auch begeistert, der leise Motor (Damals waren die 212er CDIs noch nicht überarbeitet und hingen an der 5 Gang Automatic, reinste Traktoren), das gänzlich andere Innenraumdesign, Head up Display, der wesentlich geringere Minimalverbrauch.
Also im groben und Ganzen waren alle Beteiligten relativ begeistert.
Doch der Schein des Neuen währt bekanntlich nicht allzu lange, und so langsam sehe ich meine Skepsis gegenüber neuen Autos vollständig bekräftigt.
Dazu sagen muss ich noch, dass sämtliche Autos hier sehr pfleglich behandelt werden, einfach weil hier nebst 1 Firmenwagen 3 uralte privatautos Dienst tun, die man lieb hat und daher wird da im Umgang nicht wirklich ein Unterschied gemacht.
Was die Qualität angeht:
Die Innenausstattung im 5er ist, hart gesprochen, ein Fall für den gelben Sack. Das Armaturenbrett knistert und knackt nach 20.000 km bei Bodenwellen, Abbremsen auf der Autobahn, wenn man das Knie mal gegen die Türverkleidung lehnt.....Die Mittelkonsole ist hochgradig empfindlich gegenüber Kratzern (schwarzer Lack, keine Holzausstattung). Zierleisten und Knöpfe kann man mittels Fingerdruck ca 3 mm nach hinten drücken, knackend kommt der Kram dann wieder nach vorne.
Im 7er sieht die Welt übrigens keinen Deut anders aus.....Und in der S Klasse zwar irgendwie schon, dafür sieht die Bedienung der Klimaanlage da so aus als würde sie von Mazda geliefert werden (und fühlt sich auch so an)
Ganz brauchbar wegkommen tut der Bedienknopf vom Idrive, sowie der Schaltknüppel.
Ohne mich nun vom Threadtitel entfernt über Sachen auslassen zu wollen die eigentlich nicht zum Thema gehören sind einige Dinge an dem Auto m.E gelinde gesagt fehlkonstruiert.
Die Anhängerkupplung fuhr die ersten beiden Male hochelegant zur Seite weg, und kam auf Knopfdruck wieder hervor, nach 7 Monaten klemmt sie mittlerweile immer, und muss mittels Fusstritt dazu gebracht werden vollständig auszufahren.
Anhängerbetrieb kann der G hier sowieso viel besser, der hat das seither wieder übernommen.
Was einige als Fortschritt, ich aber als völlig daneben empfinde ist auch die Tatsache dass ich nicht mit offener Tür rangieren darf. Auto nimmt den Gang raus. Völlig unbrauchbar wenn ich Schnee aufm Auto hab und nach hinten nix sehen kann und nur mal eben rangieren will ohne das Auto zu enteisen.
Die parktronic die 40 cm vor Kollision durchgehend piept ist ebenfalls keine große Hilfe.
Einen Sicherheitsrelevanten Qualitätsmangel hat die Baureihe ebenfalls, die Lenkung "klebt" bei höheren Tempi fest, vermutlich weil aus Effizienzgründen die Servopumpe abgestellt wird. Die ersten Monate hat das für so manch ängstlichen Moment gesorgt.
Der Motor, der nach Auslieferung so leise war, wird mittlerweile auch spürbar dröhniger.
Und die Kennlinie vom Motorsteuergerät was das Gaspedal angeht ist auch völlig für die Katz, auf den ersten 30% Weg liegen gefühlt 90% der Leistung an, was vermutlich sportlich wirken soll, aber dafür sorgt dass das Ding losspringt wie ein Eichhörnchen, wirklich viel danach aber auch nicht mehr kommt.
Ich muss aber fairerweise hinzufügen dass die meisten Mängen auch bei Mercedes und der Marke mit 4 Ringen zu finden sind. Das scheint einfach als Fortschritt verstanden zu werden, auch wenn ich das eher als Rückschritt empfinde.
Aber nach 2x W211 und 1x F10 kann ich sagen dass der beste 5er den wir in der Familie hatten Opas 520i e39 war (schwarzer Touring, Vormodellpflege, ein traumhaftes Auto welches in 150.000 km keine einzige Reparatur benötigte)
Ich bin neulich auch mal wieder nen e39 gefahren, nen e38 auch derletzt und ich muss sagen dass BMW damals nicht nur wesentlich bessere Autos gebaut hat als Mercedes (W210 und 220 sind Kernschrott), sondern m.E auch bessere Autos als heute. Bombenfeste Verarbeitung, zeitloses Design.
Ansonsten ist es schon bedenklich dass die Innenausstattung eines W126 mit 281.000 km auf der Uhr absolut still ist was Knirschen und Knattern angeht, während ein F10 schon nach 20.000 km so klingt als würde er bald auseinanderfallen.
Ich glaube also, um die Eingangsfrage zu beantworten, dass die Qualität zwar immer schlechter wird, das den meisten Leuten aber nicht auffällt, weil der Schwerpunkt nicht mehr bei Anmut und Haptik liegt, sondern darin möglichst bunte Werbung für rollende Iphones zu machen. Das Auto muss nun Internet haben, mit einem sprechen können, sich mit dem Iphone synchronisieren, möglichst alles muss elektronisch sein und aggressiv aussehen.
Und Leute wie ich die möglichst bequem in einem hochwertig verarbeiteten Auto von A nach B kommen wollen fallen dabei hinten runter.
Deswegen fahr ich auch nen W126.......Wobei das eigentlich egal ist, ein e34 oder e38 stünde für das gleiche.
Zitat:
Original geschrieben von Dadof3
Es mag sein, dass nicht ALLES besser wird in der Qualität, aber überwiegend schon. Heute hat schon ein VW Polo oder ein Ford Fiesta eine Qualitätsanmutung, die nicht einmal eine S-Klasse der 80er erreicht.Anderes Beispiel: Vor 30 Jahren sah man ein Auto mit 100 tkm auf dem Tacho als bald reif für den Schrottplatz an. Heute sind es 200 tkm.
Also wo ich das hier gerade lese muss ich sagen dass ich kein Auto auf dem Markt kenne welches von der Innenraumqualität an die eines W126 oder W140 rankommt. Vielleicht der W116, aber das geht schon fast Richtung Reichsbahn. Sagt sich immer so leicht pauschal dass die Qualität besser geworden sei, ich halte das für Quatsch. Mein W126 hat 281.000 km runter, und wurde bevor ich ihn übernommen habe nicht mehr als irgend nötig gepflegt, der Innenraum ist trotzdem ohne Fehl und Tadel. In der G Klasse hier is das nich anders.
Das könnte aber auch daran liegen dass die Innenausstattung genau wie Stoßstangen und co aus GFK und nicht aus ABS Kunststoff sind, und daher auch nach intensiver Benutzung kaum Verschleißspuren zeigen.
Man darf natürlich nicht die letzte Hinterhofkarre als Referenz nehmen, kaputt kriegt man alle Autos irgendwie.
Schrottreif ist von den Autos irgendwie noch keins.......Das war eher der W211 hier, der in 130.000 km ab Werk ca 10.000 Euro an Reparaturen aufgeworfen hat. Beim G sinds von 256-356.000 km man gerade 5.000 Euro.....
Aber das kommt natürlich auch immer drauf an welche alten Autos man dann genau meint....
Wo ich es hier eben las: die windgeräusche am F10 sind tatsächlich lauter als am W211....
Also irgendwie habe ich das Gefühl, ein absolutes Montagsauto erwischt zu haben:
Bei mir knistert und knarrt nichts, das Auto fährt geradeaus (und auch dorthin wo ich will), die Windgeräusche sind ziemlich gering, meine Ledersitze haben keine Falten und am Spiegeldreieck kann ich auch keine Fehler entdecken; die Spalten links und rechts sind gleich und nicht sonderlich groß. Ich kann auch die Leisten und Knöpfe nicht 3 mm eindrücken, zumindestens nicht mit normalem Kraftaufwand.
Meine Lenkung (Servotronic) ist bei geringem Tempo leichtgängig und "klebt" auch nicht bei höherem Tempo. Auch die Dosierbarkeit des Gaspedals finde ich als angenehm (ich fahre allerdings auch zu 80% im EcoPro-Modus).
Das einzige was auch bei mir auftritt ist das Klappern des Beifahrergurts, was man jedoch leicht verhindern kann wenn man das Gurtschloß ganz nach oben schiebt.
@Mercedes_GD300:
Man kann auch mit dem F10/11 (wie auch mit allen anderen BMW-Automatikfahrzeugen) mit geöffneter Tür fahren, solange das Gurtschloß eingesteckt ist (also zuerst Gurt (oder Dummy) einstecken und dann erst einsteigen). Ist zwar nicht besonders praktisch, funktioniert aber.
KH
Mir fällt da auch ein weiterer Mangel auf, der für mich Qualitätsminderung darstellt:
Beim F10 (bzw bei dem 520d meines alten Herren) fallen mir einige Schwächen im Bereich der Aerodynamik auf. So scheinen die Wischerblätter ab ca 70 km/h bei Regen einen Sog zu erzeugen, wenn sie aus der Senkrechtstellung wieder in die Ruheposition fahren. Das führt dazu, dass weggewischtes Wasser wieder zurück auf die Scheibe gesogen wird, und dort bis zum nächsten Wischen verbleibt, die Scheibe ist also immer nur für etwa eine halbe Sekunde gewischt. Die Endstellung der Wischer in exakt senkrechter Stellung, aber nicht parralel zur Strömungsrichtung des Fahrtwindes sorgt aber auch beim W211 dafür, dass bei höheren Autobahntempi das weggewischte Wasser teilweise wieder auf die Sichtfläche zurückgesogen wird. Zwar nicht über 2/3 der Sichtfläche wie beim F10, aber immerhin ein paar Zentimeter. Ich finde das einfach nur lästig.
Darüber hinaus ist das ganze Wasserleitsystem an den Autos irgendwie auch zunehmend völlig daneben. Bei allem möglichen an modernen Fahrzeugen, sei es der W211, der F10, oder auch die S Klasse W220 hat man bei Regen sofort nasse Seiten&Heckscheiben, an denen die Wasserbahnen bei Regen längsziehen. Das führt vorallem im Herbst und im Winter dazu, dass die Aussenscheiben ständig eingesaut sind und eigentlich nach allen Fahrten gesäubert werden müssen damit man da wieder durchgucken kann. Beim 7er übrigens sind nach jeder längeren Autofahrt die Kameralinsen (sofern bestellt) im Stoßfänger vorne verdreckt, so dass man, sofern man das System benutzt, erst aussteigen und die Linsen reinigen muss bevor man den Wagen dann mithilfe der Kameras einparken kann.
Auch da muss ich leider wieder nen 420 SE von 1989 als Musterbeispiel für Durchdachtheit heranführen. Die oben genannte Sogproblematik ist völlig fremd weil die Wischer in Endstellung parralel zum Luftstrom stehen, bzw beim Zurückwischen keinen Sog erzeugen. Dann hat der Wagen an den A Säulen zur Windschutzscheibe hin Regenrinnen die ihren Namen verdienen, aufs Dach führen und in Form einer Sicke bis zur Heckscheibe führen, deren Rahmen über die Dichtung hinausgeht und ca 5 mm Abstand zur Karosserie hat, so dass das Wasser links und rechts der Heckscheibe zum Kofferraum hinuntergeführt wird und dort anschließend das Fahrzeug verlässt. Die Scheibenrahmen der Seitenscheiben schließen übrigens nicht fast bündig mit den Seitenscheiben ab, sondern sind deutlich eingerückt.
All das sorgt dann in Kombination dafür, dass ich nen W126 auch bei Regen mit uneingeschränkter Sicht nach Aussen bewegen kann, was für mich ein erhebliches Sicherheitsplus darstellt.
Bei momenten Temperaturen um den Gefrierpunkt mit dann und wann Schnee stelle ich zudem fest dass im W126 nie die Scheiben festfrieren, wie das im F10 täglich der Fall ist, wo direkt nach dem Starkt im eiskalten Fahrzeug die Fensterheber ihren Dienst quittieren.
Das sind alles nur Kleinigkeiten und natürlich ist der F10 ein deutlich moderneres Auto, aber dennoch ärgert es mich massiv dass solche absolut relevanten Details scheinbar niemanden interessieren so lange das Auto Internet hat und viel bunte Leuchten Knöpfe und pieper.
Was machen eigentlich die Autotester den ganzen Tag dass die sowas nirgendwo mal erwähnen!? Ich weiß nicht ob das zu individuell ist, aber die Kriterien die die AMS anlegt, vorallem natürlich die Sportlichkeit gehen für mich irgendwie völlig an der Realität vorbei, wenn die solche absoluten Konstruktionsmängel einfach abtun.
Ein Auto aus dem ich auch bei Regen rausgucken kann is für mich im Alltag geschätzt dreihundert mal mehr Wert als ein bretthartes Fahrwerk im 184 ps Diesel, mit dem ich dann auf Landstraßen wie der kleine Schumi ganz toll ohne Seitenneigung durch Kurven wetzen kann (was ehrlich gesagt kein Mensch braucht).
Mag sein dass ich da ne Minderansicht vertrete, aber ich hab das Gefühl dass die Gesellschaft insgesamt vor lauter Abgelenktheit durch vermeintlich tolle Gimmicks das Wesentliche aus den Augen verliert.
Zitat:
Original geschrieben von Mercedes_GD300
Was einige als Fortschritt, ich aber als völlig daneben empfinde ist auch die Tatsache dass ich nicht mit offener Tür rangieren darf. Auto nimmt den Gang raus. Völlig unbrauchbar wenn ich Schnee aufm Auto hab und nach hinten nix sehen kann und nur mal eben rangieren will ohne das Auto zu enteisen.
Stimmt, muss/will auch des öfteren mit offener Tür rangieren und ärgere mich jedesmal wenn das Getriebe blockiert. Ist mit Abstand der grösste Schrott was so von den Ingenieuren verbaut wurde. Hat sonst kein Auto! 😠 😠 😠