Wir Diesel Fahren bald UNBEZAHLBAR???

Hallo!
Ich habe die Tage in der Zeitung gelesen das ab nächstes Jahr das fahren mit Diesel Fahrzeugen bald unbezahlbar sein soll,Das die Steuern bis auf 600€ gehen sollen und das der Diesel dem Benzin Preislich angeklichen werden soll!Und was ist mit dem Rußpartikel Filter-Gestez????

Weiß einen von euch etwas darüber,ich will mir einen neuen Diesel holen und jetzt weiß ich nicht ob ich soll oder nicht!

Wäre nett wenn mir jemand da heiter helfen könnte!

Gruss Jörg

211 Antworten

Re: CO2-Emissionen

Zitat:

Original geschrieben von a6_Fan


Hallo martins42,
[...]
Das die modernen TDIs sehr gute CO2-Emissionen aufweisen ist unbestritten. Allerdings sind die Flottenverbräuch derzeit deutlich zu hoch. Auch bei den Dieseln. Das Ziel von 140 g CO2/km wird von den meisten TDIs deutlich verfehlt. Und von den Benzinern erst recht. Aber die holen in letzter Zeit gewaltig auf.

Das hängt natürlich auch mit dem "Leistungseifer" der TDI-Anbieter zusammen. Viele TDIs sind eben primär auf viel Drehmoment und Leistung konstruiert, sind ein Stück weit "Spaßmobile".

Kleinere Vernunftsfahrzeuge - wie mein 1.6er 😉 - unterschreiten diese Schwelle oft deutlich.

Zitat:

Original geschrieben von a6_Fan


[...]
Die direkteinspritzenden Benziner haben auch ein Partikel-Problem. Das ist richtig. Die Benziner liegen jedoch einige Größenordnungen unter den Dieseln. Das sollte man ehrlicherweise sagen.

Mir fehlen da mangels Meßsystematik konkrete Zahlen im Feinsstaubbereich (PM2,5). Hast du da zufällig was zur Hand?

Zitat:

Original geschrieben von a6_Fan


[...]
Beim Zweitakter gibt es Steinzeitmaschinen, die verboten gehören und High-Tec-Lösungen die im Abgasverhalten keinen Vergleich scheuen müssen...

Auch hier zu den HighTech-Zweitaktern. Hast du da zufällig einen Link. Würde mich mal interessieren.

Zitat:

Original geschrieben von a6_Fan


Fazit: Es gibt noch unendlich viele Verbesserungsmöglichkeiten; durch sein Verhalten kann jeder sofort beginnen Feinstaub und CO2-Emissionen wirksam zu senken.

Sehe ich auch so, da ist noch nicht aller Tage Abend.

Zitat:

Original geschrieben von a6_Fan


[...]
P.S.: Inwieweit meine Kupplung (noch die erste !) nennenswert beiträgt weiss ich nicht zu sagen. Ich reguliere die Geschwindigkeit mit dem Gaspedal.

Die Kupplungsemissionen waren in der Gesamtmengenbetrachtung einer Untersuchung als Komponente enthalten. War da nicht weiter aufgeschlüsselt.

Es wurde da von einer Kupplung auf 250.000 km, Bremsbeläge alle 60.000 und Reifen alle 30.000 km ausgegangen.

Gruss

modernere Zweitaktmotoren...

Hallo,

anbei ein Link mit etwas Lesestoff.

http://members.fortunecity.de/wiso1/MOTOR/zweitakt/einspritz.htm

und zur Partikelmessung ein Auszug aus
"Internationales Wiener Motorensymposium am 25. und 26. April 2002"

...
"Dr. rer. nat. O. Bechmann, Dr. Ing. St. Carli, W. Engeler, Dr. rer. nat. T. Garbe, Dipl.-Chem. G. Lach, L. Ryan (M.S.), Dr. rer. nat. K.-P. Schindler, Volkswagen AG, Wolfsburg: „Partikelemission und -messung aus Sicht des Anwenders: heute und morgen“

Um die Partikelmessung diskutieren zu können, wird zuerst dargestellt, wie Partikel entstehen und welche Parameter zur Messung genutzt werden können. Weiterhin werden die Mindestanforderungen an die Partikelmesstechnik formuliert. Aus einer breiten Analyse von 22 Messverfahren zeigt sich, dass für die Messung der Masse nur die Gravimetrie direkt kalibrierbar ist. MassMo-, Li2SA-(EC), Streulicht- und QCM-Verfahren sind indirekt über die Gravimetrie oder Coulometrie kalibrierbar. Eine Kalibrierung zur Messung der Partikelanzahl oder –oberfläche ist zur Zeit nicht möglich. Außerdem stellen die Wiederholbarkeit und die Reproduzierbarkeit, also die Stabilität der Messtechnik, die für Zulassungsmessungen von entscheidender Bedeutung ist, große Hürden für die meisten Methoden dar.

Somit hat der derzeitige Stand der neuen Messtechnik nur den Status der Gewinnung von qualitativen Aussagen zu Partikelanzahl und Größenverteilung erreicht, ist jedoch von der Möglichkeit der quantitativen absoluten Messung dieser Eigenschaften weit entfernt. Durch geeignete Wahl der Testbedingungen kann die Partikelanzahl praktisch beliebig manipuliert werden. Grundsätzlich sollte eine zukünftige Methode aber die Qualitätsanforderungen des derzeitigen Verfahrens zur Bewertung der Partikelemission erfüllen können. Deshalb liegt in der Weiterentwicklung der Gravimetrie das höchste Potential.
"
...

Quelle: http://www.xn--vk-eka.at/.../index.htm

Fazit: Durch geeignete Wahl der Testbedingungen kann die Partikelanzahl praktisch beliebig manipuliert werden...

Anbei noch ein Link mit interessanten Themen zum Stand der aktuellen Motoren- und Kraftstoffentwicklung.
http://www.xn--vk-eka.at/.../vortraege2006_de.htm#3

Grüße!

a6_Fan

Re: modernere Zweitaktmotoren...

Hi a6_Fan,

danke für dein Links. Der erste funktioniert (zur Zeit) nicht, aber gucken wir mal.

Zitat:

Original geschrieben von a6_Fan


[...]
Fazit: Durch geeignete Wahl der Testbedingungen kann die Partikelanzahl praktisch beliebig manipuliert werden...
[...]

War auch soweit mein Kenntnisstand. Insbesondere im Bereich PM 2,5 und kleiner bewegt man sich zur Zeit messtechnisch im Bereich von "hätte, täte, möchte, könnte", geschweige den das man ein sinnvolles Konzept hätte um die Auswirkungen einschätzen zu können.

Es fehlt da komplett die Metrik um sinnvoll drüber diskutieren zu können. Interessant aber wie elegant das Politik, Medien und "Trendsetter" ausblenden können. 😉

Aber heutzutage ist es ja auch mediengängig sich als Politiker zu beschweren, dass man an seinen Wahlversprechen gemessen wird (ich glaub', ich wiederhole mich) und als Karrierefrau die Frauen der Nation zu mehr Häuslichkeit aufzurufen. Meine Güte, was für ein Zirkus, und ich bin mitten drin. 😉

Gruss

Benzinmotor EURO 2 / 3 / 4 / 5 (Vorschlag)
CO2 - / - / - / -
CO 3.20 / 2.30 / 1.00 / 1.00
HC 0.34 / 0.20 / 0.10 / 0.075
NOx 0.25 / 0.15 / 0.08 / 0.06
HC + NOX - / - / - / -
Partikel - / - / - / 0.005

Dieselmotor EURO 2 / 3 / 4 / 5 (Vorschlag)
CO2 - / - / - / -
CO 1.06 / 0.64 / 0.50 / 0.50
HC - / - / - / -
NOx 0.811 / 0.50 / 0.25 / 0.20
HC+NOx 0.91 / 0.56 / 0.30 / 0.25
Partikel 0.10 / 0.05 / 0.025 / 0.005

Bei CO2 gibt es eine freiwillige Flottenabsprache

Zitat:

Während die Autoindustrie sich nun mit Technologien zur Reduzierung der Verschmutzung auseinandersetzt, muss sie auf längere Sicht auch die noch größere Herausforderung bewältigen, die Emissionen von Kohlendioxid (CO2) zu senken, die heute als eine der Ursachen für die globale Erwärmung gelten.

Die Kommission hat bereits ein freiwilliges Übereinkommen mit den europäischen Automobilherstellern getroffen, die CO2-Emissionen von in der EU verkauften Neuwagen bis 2008 auf 140 g/km zu beschränken, und japanische und koreanische Autokonstrukteure haben sich bereit erklärt, bis 2009 nachzuziehen (2). Dies entspricht in etwa einem Verbrauch von 5 Litern Benzin oder 4,5 Litern Diesel auf einer Fahrt von 100 km. Im Gegensatz zu dem Euro-5 Vorschlag gilt das Ziel hinsichtlich der Verringerung der Kohlendioxidemissionen nicht für einzelne Fahrzeuge, sondern ist ein Durchschnittswert für alle binnen eines Jahres verkauften Neuwagen.

Aus dem aktuellsten Bericht (für 2003) geht hervor, dass das Niveau in der EU15 von 186 g/km im Jahr 1995, als die Kontrolle begann, auf 164 g/km gesunken war. Diese Verbesserung ist zu einem großen Teil der steigenden Beliebtheit von Dieselautos zuzuschreiben, die seit 1998 stetig Marktanteile hinzugewinnen – derzeit ist etwa jeder zweite verkaufte Neuwagen ein Diesel.

Um den Druck aufrechtzuerhalten, prüft die Kommission nun Möglichkeiten, CO2-Emissionen bis zum Jahr 2012 auf durchschnittlich 120 g/km zu senken. Es lässt sich jedoch nicht vermeiden, dass beim Verbrennen von Kohlenwasserstoff Kohlendioxid erzeugt wird. Solange Autos mit Benzin, Diesel oder irgendeinem anderen Erdölprodukt fahren, werden sie CO2 ausstoßen. Ist ein solches Ziel überhaupt realistisch?

....

Bisher betraf der Hauptansatz die Fahrzeugtechnik: erhöhte Kraftstoffeffizienz durch bessere Motoren, Getriebe, Reifen, Schmierstoffe, Aerodynamik und durch Gewichtsreduzierung. Um jedoch 120 g/km zu erreichen, werden weitere Maßnahmen erforderlich sein. Die Kommission arbeitet derzeit an Steueranreizen und Kennzeichnungssystemen – ähnlich wie das äußerst erfolgreiche System für elektrische Küchen- und Haushaltsgeräte – und anderen Ideen, die zum Kauf kraftstoffeffizienterer Autos anregen könnten. Die vollständigen Vorschläge sollen später dieses Jahr veröffentlicht werden.

Mittelfristig dürfte der größte Effekt durch alternative Kraftstoffe erzielt werden, die den Vorteil haben, Emissionen sowohl von alten wie von neuen Fahrzeugen zu senken (Kasten 3). „Wenn wir uns auf Biokraftstoffe zubewegen, die letztlich niedrigere CO2-Emissionen haben werden, lassen sich recht beachtliche Einsparungen erreichen“, sagt Cucchi. „Derzeit sind Biokraftstoffe im Grunde Mischungen von Äthanol mit Benzin und Biodiesel mit Biokraftstoffen.“ Das Ziel der Kommission, bis 2005 einen 2%igen Marktanteil von Biokraftstoffen – der bis 2010 auf 5,75 % steigen soll – zu erreichen, wurde laut Cucchi hauptsächlich wegen Versorgungsproblemen verfehlt. „Die Ölgesellschaften sollten unserer Meinung nach Anstrengungen unternehmen, um dieses Ziel zu erfüllen, doch selbst wenn es nicht vollkommen eingehalten wird, könnten wir immer noch mehr CO2 sparen als es allein durch Technologie möglich ist.“

In einer ferneren Zukunft eröffnen Biokraftstoffe der zweiten Generation die Aussicht auf einen vollständigen Ersatz von Erdölprodukten, und auf sehr viel längere Sicht mögen von Wasserstoff angetriebene Fahrzeuge die ultimative Lösung darstellen. Sie liegen jedoch in viel zu weiter Ferne, um einen Beitrag zum Ziel 2012 leisten zu können, auch wenn später dieses Jahr der Entwurf einer Verordnung über die Typenzulassung von Wasserstofffahrzeugen veröffentlicht werden soll.

Quelle
Ähnliche Themen

Möchte auch noch meinen Senf dazu geben 🙂

Ich fuhr bis vor kurzem einen 14 Jahre alten (abbezahlten) Nissan mit 2.0 Hubraum. Ich bin zwangsläufig schon langsam und vorausschauend gefahren und lag hinterher bei um die 8 l im Durchschnitt. Gings flotter zur Sache war ich bei 10 (im Durchschnitt).

Jetzt fahre ich einen 2.0 TDI, fahre deutlich flotter (macht halt Spass) und verbrauche bisher 6,5 l. Dazu tanke ich nur alle zwei Wochen und ab nächstes Jahr fahre ich sogar nach Holland (sind nur 20 km). D.h. ich spare mir da nochmal einige Cent, auch wenn km für die hin und rückfahrt draufgehen spare ich momentan 2,30 € pro Tankfüllung.

Versicherung:
Komisch mein alter kostete in der Teilkasko 820 € jährlich, der neue mit Vollkasko 780 €.

Reperaturanfälligkeit:
Ob ein LMM oder ein Turbo über die Wupper geht ist doch latte. Ein Benziner geht auch irgendwann mal kaputt und seien es nur die Querlenker etc. So blauäugig kann man es einfach nicht sehen.

Wiederverkauf:
Manche fahren ihre Autos auf, ich ab jetzt nicht mehr. Wenn ich meinen in 3 Jahren verkaufen sollte (mal angenommen) krieg ich deutlich mehr, als wie für einen vergleichbaren Benziner. Der Wertverlust ist einfach geringer, der beliebtheit wegen.

Unterm Strich:
Diesel fahren lohnt sich nach wie vor. Ich habe oft genug mein Geld verpulvert an der Tanke. Inzwischen sieht der Tankwart mich nur alle zwei Wochen und ich zahle auch noch weniger. Ab nächstes Jahr sogar noch weniger, denn während in Villariba die Preise erhöht werden bleibt Willabacho günstig 🙂

lass es gut sein, es gibt immer wieder unbelehrbare, die einzige kostengünstige Alternative zu Diesel ist Gas, nur das hat mir auch wieder zu viele Nachteile, also bleibe ich beim Diesel, kann zügig fahren und brauche meist nur knapp über 6L/100km, was will man mehr....

Zitat:

Original geschrieben von Rheobus


lass es gut sein, es gibt immer wieder unbelehrbare,

Wer anders denkt als ich ist unbelehrbar und damit blöd.

Sehr eloquenter Diskussionsansatz.

Zitat:

Original geschrieben von AditusFides


Unterm Strich:
Diesel fahren lohnt sich nach wie vor. Ich habe oft genug mein Geld verpulvert an der Tanke. Inzwischen sieht der Tankwart mich nur alle zwei Wochen und ich zahle auch noch weniger. Ab nächstes Jahr sogar noch weniger, denn während in Villariba die Preise erhöht werden bleibt Willabacho günstig 🙂

Der Titel ist vom Threadersteller sehr provokant gewählt.

Unbestritten lohnt sich Diesel noch.

Sonst würden sich nicht so viele Neuwagenkäufer dafür entscheiden.

Allerdings ist der Abstand vom Diesel zu Normal von 1994 bis Heute von 19 auf 11 Cent geschrumpft, Tendenz weiter abnehmend. Das liegt am Nettopreis des Rohstoffes.

Ohne Steuervorteil wäre Diesel sogar 10 Cent teuerer als Normal.

Zitat:

Original geschrieben von AditusFides


Ich fuhr bis vor kurzem einen 14 Jahre alten (abbezahlten) Nissan mit 2.0 Hubraum. Ich bin zwangsläufig schon langsam und vorausschauend gefahren und lag hinterher bei um die 8 l im Durchschnitt. Gings flotter zur Sache war ich bei 10 (im Durchschnitt).

Jetzt fahre ich einen 2.0 TDI, fahre deutlich flotter (macht halt Spass) und verbrauche bisher 6,5 l. Dazu tanke ich nur alle zwei Wochen und ab nächstes Jahr fahre ich sogar nach Holland (sind nur 20 km). D.h. ich spare mir da nochmal einige Cent, auch wenn km für die hin und rückfahrt draufgehen spare ich momentan 2,30 € pro Tankfüllung.

Entscheidend sind doch wohl die Vollkosten!

Ich bezweifele, dass ein 14 Jahre altes Auto in der Vollkostenrechnung teurer werden kann als ein Neuwagen!

Das liegt schlicht und einfach am Wertverlust.

Hinzu kommen beim Neuwagen aus Garantiegründen die teuren Inspektionen beim freundlichen Markenhändler!

40 km Umweg (20 km einfach) um beim Tanken 9 EUR (60 Liter mit je 15 Cent Preisvorteil) zu sparen?

Der Grenzwert in der Vollkostenrechnung liegt dann bei knapp über 20 Cent je km ...

... und 30 Minuten Freizeit für die 40 km geopfert und jede Menge extra Dreck durch den Auspuff geblasen (Luftverschmutzung).

Da solltest Du lieber noch Mal nachrechnen und ein billige Tanke auf dem Weg wählen.

Zitat:

Original geschrieben von AditusFides


Versicherung:
Komisch mein alter kostete in der Teilkasko 820 € jährlich, der neue mit Vollkasko 780 €.

Eine saubere und faire Rechnung wäre:

Alter Nissan gegen alten Nissan, neuen TDI gegen neuen Benziner.

Alt gegen neu, TK gegen VK (womöglich mit 30 Prozent) und unterschiedliche Marken gegeneinander zu stellen ist weder aussagefähig noch fair.

Zitat:

Original geschrieben von AditusFides


Reperaturanfälligkeit:
Ob ein LMM oder ein Turbo über die Wupper geht ist doch latte. Ein Benziner geht auch irgendwann mal kaputt und seien es nur die Querlenker etc. So blauäugig kann man es einfach nicht sehen.

Die alten Diesel liefen und liefen. Ähnliches findet man bei Saugern (Benziner), allerdings nicht so extrem.

Beiden gemein:

Kein Turboschaden zu ein paar Tausend EUR, keine geplatzten Motoren etc.

Entscheidend ist der sachgerechte Umgang durch den Fahrer.

Moderne Motoren sind bei unsachgemäßer Handhabung entsprechend anfälliger.

Das Querlenkerargument ist keines. Das Teil gehört zur Karosse und hat nichts mit dem Treibstoff zu tun.

Wobei der Diesel meist 100 Kilo mehr auf die Achse bringt. 😉

Zitat:

Original geschrieben von AditusFides


Wiederverkauf:
Manche fahren ihre Autos auf, ich ab jetzt nicht mehr. Wenn ich meinen in 3 Jahren verkaufen sollte (mal angenommen) krieg ich deutlich mehr, als wie für einen vergleichbaren Benziner. Der Wertverlust ist einfach geringer, der beliebtheit wegen.

Einen Neuwagen zu kaufen und ihn nach kurzer Zeit zu veräußern ist die Garantie dafür sehr hohe Kosten je km zu produzieren. Wer je km 3 bis 4 Cent gegenüber dem vergleichbaren Benziner an Treibstoffkosten spart, aber je nach EK und VK je km 15 bis 40 Cent an Wertverlust rausknallt, rechnet nicht wirklich. 😉

Umgekehrt wird der Wertverlust je km beim Kauf eines alten Fahrzeuges mit niedriger Laufleistung sehr niedrig sein.

Wie die Marktpreise in drei Jahren sind hängt stark vom Dieselpreis an der Tanke ab.
Steigt die Dieselnachfrage weiter so, wird auch der Preis weiter steigen.
Was wiederum die Gebrauchtpreise drücken wird.

Wobei ich persönlich nicht glaube, dass das so schnell passieren wird.
Die Deutschen lieben Ihre Autos und können nicht rechnen.
Es reicht nur zum Ausrechnen von Verbrauch und Ablesen der Spritpreise.

Daher sorgen die zunehmend an Tankstellen zu lesenden Gaspreise für viel Neid.
Der Unterschiede je km ist unter Berücksichtigung des Verbrauchs nicht sehr groß.
Aber man fährt eben einen Benziner (Komfort, Leistung) zum Dieselpreis.
Was viele zunehmend attraktiv finden und weltweit bereits mehr als 10 Mio Fahrzeuge tun.
Manche müssen es aus Umweltgründen: einige asiatische Millionenmetropolen lassen nur noch gasbetriebene Taxen zu.

Sehr interessant ist in der AMS ein Vergleich zu Diesel und b
Benziner zu lesen...
In diesem Beispiel der 335i und der 335d mit 2,5 Liter Verbrauchsunterschied!!!!!!!!!
Und nun ratet mal wer auch nach 20000Km , auch wegen der Steuer UND DER VERSICHERUNG , immer noch günstiger ist :
Der Benziner mit 306PS hat gegenüber dem Diesel (etwas schwächer) den VORTEIL in den Kosten !

Und die wenigsten dürften in dieser Preisklasse deutlich mehr als 20000km machen!

Zitat:

Original geschrieben von toby120


Sehr interessant ist in der AMS ein Vergleich zu Diesel und b
Benziner zu lesen...
In diesem Beispiel der 335i und der 335d mit 2,5 Liter Verbrauchsunterschied!!!!!!!!!
Und nun ratet mal wer auch nach 20000Km , auch wegen der Steuer UND DER VERSICHERUNG , immer noch günstiger ist :
Der Benziner mit 306PS hat gegenüber dem Diesel (etwas schwächer) den VORTEIL in den Kosten !

Und die wenigsten dürften in dieser Preisklasse deutlich mehr als 20000km machen!

Der Diesel wird allerdings als junger Gebrauchter unterm Strich vorne liegen.

Ist unter Berücksichtigung des Ergebnisses zwar widersinnig, aber eben (noch) so.

Gerade in der Klasse fahren einige sehr viel, d.h. 30 bis 50.000 und mehr.
Immer mehr kaufen sich solche Benziner für relativ kleines Geld als junge Gebrauchte und rüsten um.

Man könnte den o.a. Benziner natürlich auch sofort umrüsten und läge dann auch noch bei den Tankkosten günstiger als der Diesel - ab dem 1. km, da die Umrüstung 2.500 bis 3.000 EUR kostet und der Benziner ab Werk satte 3.100 EUR günstiger ist.

Zitat:

Original geschrieben von toby120


335i und der 335d

Und die wenigsten dürften in dieser Preisklasse deutlich mehr als 20000km machen!

Da bin eher der gegenteiligen Meinung. In dieser Klasse handelt es sich überwiegend um Firmenfahrzeuge, und die liegen bei der Jahresfahrleistung i.d.R. deutlich über 20.000 km.

ich weiß nicht, welche Sonderfällen hier noch rausgekramt werden, in meinem Fall (Neuwagen immer 4Jahre lang) ist es definitv so, das der Benziner viel teurer gewesen wäre, ich habe es bevor ich bestellt hatte, mehrfach auf den Cent genau berechnet!
ich verstehe diese ganze Diskusion sowieso nicht, der Diesel ist in 90% der Fälle, bei ca. >17000km/Jahr, günstiger in der Unterhaltung, als der ähnlich motorisierte Benziner, das ist Fakt!

@madcruiser, meine Aussage bezieht sich auf die Benzinverbrauch und Wiederverkauf-schönrechnerei und Wiederverkaufs und Inspektionskosten-schlechtrechnerei des Diesels, also eine zwecklose Diskussion, so nach dem motto: "ich möchte mir mein Auto schön günstig reden, also belüge ich mich selber, bestes Beispiel ist dabei der Spritverbrauch, viele verbrauchen weniger als Werksangabe, sind die Hersteller so doof und rechnen sich den Spritverbrauch ihrer Produkte schlecht, nee bestimmt nicht, also lügt einer, oder?
mein Diesel braucht zwischen 6 und 8L/100km das ist realistisch und nachvollziebar!
wie ich schon sagte, Gas ist kostenmäßig die einzige Alternative, hat aber für mich zu viele andere Nachteile, die ich wohl nicht aufzählen muß, das du diese wohl kennen wirst.

Rheobus,

alle vier Jahre einen Neuwagen?
Respekt, Respekt.
Dafür bin ich ehrlich gesagt zu geizig.

Beim Diesel lasse ich es mir noch eingehen, sofern man die Chance hat nicht mehr als 50 Prozent zu versenken.
Beim Leon (und nicht nur da) werden sehr hohe Gebrauchtpreise für Diesel im Segment 80 bis 150.000 km bezahlt.

Da kann man sich nur über den Verstand und die Erwartungshaltung der Gebrauchtkäufer wundern.
Da bezahlen Leute tatsächlich für ein vier Jahre altes Auto mit 100. bis 150.000 km die Hälfte des Neupreises?
Solche Preise sind ein deutliches Zeichen für einen Hipe.

ADAC-Tabelle Juli 2005
Bei Deinem Leon (Vorgängermodell) sind es meist so 2 bis 4 Cent je km, ob man dafür die dieseltypischen Nachteile in Kauf nimmt?

Die kennst Du besser als ich, ich bin nach zwei Dieselexperimenten Anfang der 90er gerne wieder zum Benziner zurückgekehrt.

Den 2.0 TDI mit 125 kw bin ich im A6 gefahren und war erschrocken über dessen Laufkultur. Erinnerte mich an der Ampel mehr an ein Lastenschiff als an ein Auto.

Da genieße ich lieber den ruhigen V6 mit der harmonischen Gasverbrennung und nehme in Kauf, dass ich alle 550 km wieder 40 EUR in den Tank hauen muss. 😉

Aber Geschmäcker sind verschieden - und das ist im Sinne des Energiemix ganz gut.

Zitat:

Original geschrieben von madcruiser


Rheobus,

alle vier Jahre einen Neuwagen?
Respekt, Respekt.
Dafür bin ich ehrlich gesagt zu geizig.

Wenn der Wiederverkauf besser wäre hätte ich alle 9 Monate einen Neuwagen. 😁

Der Wertverlust ist aber erwiesenermaßen in den ersten 3-4 Jahren am höchsten.

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