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Wieviel Geld fürs Auto ?

Themenstarteram 7. Febuar 2006 um 14:52

Hallo Sportsfreunde,

da ich mich zur Zeit öfter hier bei Toyota „herumtreibe“ stelle ich die nachfolgende Frage mal hier:

Wie legt ihr eigentlich fest, wieviel Geld ihr für euer neues Fahrzeug investiert?

Bei mir lief die Sache bisher immer sehr nüchtern ab. Beim ersten Fahrzeug, dass ich kurz nach dem Studium gekauft habe (also mit eigenem verdientem Geld) habe ich mir keine großen Gedanken gemacht. Bei den nachfolgenden Fahrzeugen (bisher 3 Stk.) habe ich immer geprüft, wie sich mein Gehalt in der Zwischenzeit verändert hat und im gleichen Verhältnis habe ich das Budget für das neue Fahrzeug festgelegt. Und aus diesem Budget habe ich dann versucht, das Beste zu machen. Damit bin ich immer ganz gut klar gekommen. Und ihr werde es auch bald wieder so machen.

Wie läuft das bei euch ab? Macht ihr das ähnlich? Kauft ihr nach aktuellem Kontostand? Sucht ihr euch ein Fahrzeug aus, wie es euch gefällt und finanziert zur Not?

Schönen Gruß

Michael

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39 Antworten

Moin,

Ganz allgemein ist das eine Frage des Anspruches. Muss Ich ein möglichst neues Auto haben, oder reicht mir irgendeines, das mich einen Zeitraum X begleitet.

Muss Ich ein möglichst neues Auto haben, würde ICH mein Jahreseinkommen zu Grunde legen. Beträgt mein Jahreseinkommen z.B. 20.000 Euro netto, dürfte mein neues Auto 20.000 Euro kosten, mindestens 25% müßte Ich auf der Bank liegen haben (Vorher würde ich nicht zum Händler gehen). Den Rest könnte Ich mir vorstellen zu finanzieren.

Kaufe Ich mir ein Auto X ... dann würde Ich persönlich nicht mehr Geld ausgeben als ich Bar besitze, Plus maximal 2 Monatsnettoeinkommen.

Mich für ein Auto ÜBERSCHULDEN, käme für mich nicht in Frage.

MFG Kester

Mein Vorgehen:

Entweder ich habe das Geld bar oder ich lasse es!

Verstehe garnicht wieso man finanzieren soll?(als Privatmann)

Dann muß ich z.B.250 Euro monatlich abzahlen..und noch Zinsen,niemals!

Ich kann doch genausogut 250 Euro sparen!(Bekomme noch Zinsen)

Wenn ich den Betrag zusammen habe dann kaufe ich.

Sorry, aber die Fragestellung ist SCHWACHSINN!

Für den einen ist das Auto sein einziger Liebling - für mich ein reines Fortbewegungsmittel.

Ich persönlich halte nichts von teuren Autos, da ich max. 1 Stunde am Tag dort verbringe und es wohl keine größere Geldvernichtungsmaschine gibt wie ein Auto.

Aber jeder hat da nun mal seine Vorlieben.

Der eine verschuldet sich für ein Auto, der andere für Frauen oder Reisen..

Eine brauchbare Antwort wirst du so nicht bekommen

Zitat:

Original geschrieben von Kai112

Verstehe garnicht wieso man finanzieren soll?(als Privatmann)

Weil man sich sagt:

"Hey, ich lebe nur einmal also will ich es auch genießen. Und da ich weder Lust auf ewiges Sparen noch die Disziplin dafür habe, zahle ich für den Luxus des Sofort-Genusses ein wenig mehr.

Und wenn es dumm kommt und ich in einem halben Jahr von einer Eishallendecke erschlagen werde, habe ich wenigstens nicht umsonst gespart..."

für mich ist nicht die endgültige Zahl ausschlagggebend, sondern viel mehr eine gewisse Sicherheit was die laufenden Kosten anbelangt. Deswegen bin ich auch bei Toyota gelandet, auch wenn es erst ein anderes Modell werden sollte. Versicherungseinstufung, Verbrauch und Werkstattaufenthalte waren für mich die ausschlaggebenden Argumente.

Themenstarteram 7. Febuar 2006 um 20:31

Zitat:

Original geschrieben von heinrichv.

Sorry, aber die Fragestellung ist SCHWACHSINN!

Für den einen ist das Auto sein einziger Liebling - für mich ein reines Fortbewegungsmittel.

Ich persönlich halte nichts von teuren Autos, da ich max. 1 Stunde am Tag dort verbringe und es wohl keine größere Geldvernichtungsmaschine gibt wie ein Auto.

Aber jeder hat da nun mal seine Vorlieben.

Der eine verschuldet sich für ein Auto, der andere für Frauen oder Reisen..

Eine brauchbare Antwort wirst du so nicht bekommen

... brauchbar ist relativ. Ich dachte, dass sich jeder, der ein Auto kauft, die oben gestellten Fragen irgendwie beantwortet haben muss.

Jeder auf seine Weise. Du doch auch.

Schönen Gruß

Michael

@michael60:

Da du ja wohl schon aus dem Studium heraus bist, kannst du etwas freier wählen.

Zu meiner Studienzeit war ein Auto nur Fortbewegungsmittel - heute hauptsächlich auch noch - und ich habe immer bar bezahlt, Kredit kommt auch heute nicht in Frage, da man selbst mit Vollkasko auf einem Kredit sitzt - für nichts mehr... Die einzige Alternative wäre ein 0-1% Kredit, wenn das bare dann mehr Zinsen bringt... - den gibt es aber nicht bei Toyota ;)

Studienzeit: Unter 100PS, da Versicherung noch leistungsbezogen, wenig Anschaffungskosten. damals habe ich mit einer "Abschreibung" von ~500DM pro Jahr gerechnet. Später waren es dann 1000, jetzt sind ca. 1500€-2000€ draus geworden. Also möglichst sparsam, denn die Anschaffung ist reiner Verlust, egal wie alt...

Also zwei Jahre fahren, da bleiben nur 3000€ übrig - wenn man vom Altauto und 2 Jahren ausgeht.

Beim Prius war das etwas anders. Der spart mir alleine 2500€ Benzin pro Jahr gegenüber dem E9, den ich vorher hatte. Da war die Rechnung 4 Jahre á 2500€+1500€=4000€, also sind 16T€ ok. So, über zwei Jahre sind um, den kann ich jetzt sogar zu dem selbstgesetzten "Restwert" von 8T€ leicht verkaufen... Beim nächsten rechne ich bestimmt anders, da ist der Spritbonus bestimmt kleiner...

Das ganze nüchtern nur von der finanziellen Seite betrachtet....

Ein Neuwagen ist finanzieller Unfug, der Verlust im ersten Jahr zu hoch. Aber man gönnt sich ja sonst nicht, oder?

PS: Das Finanzamt rechnet mit 5 Jahren Abschreibung für einen Neuwagen, das ist ziemlich realistisch...

Themenstarteram 8. Febuar 2006 um 8:27

Zitat:

Original geschrieben von Fubbel

 

Ein Neuwagen ist finanzieller Unfug, der Verlust im ersten Jahr zu hoch. Aber man gönnt sich ja sonst nicht, oder?

.... aber nur, wenn du vom Listenpreis ausgehst und wer tut das heute noch. Heute kann man doch getrost damit rechnen, ca. 15 % Rabatt zu bekomen. Und einen Jahreswagen gibt es für vielleicht 25 % unter dem ehemaligen Listenpreis.

Das wären dann 10 % Wertverlust im ersten Jahr. Dafür kann man sich den neuen Wagen nach eigenen Vorstellungen zusammenstellen.

Beim Prius wird es aber schwer bzw. unmöglich sein, einen zweistelligen Rabatt auszuhandeln.

Schönen Gruß

Michael

Sicher richtet sich der Autokauf nicht nur nach dem Einkaufspreis, andere Ansprüche spielen eine wichtige Rolle (Aussehen, Platzverhältnisse, Sicherheitsausstattung, wahrscheinliche Zuverlässigkeit, verfügbare Werkstatt).

Für mich ebenso wichtig ist ein Vergleich von Verbrauch, Steuer, Versicherung der in Frage kommenden Wagen.

Außerdem muß ich sagen, daß ein Auto für mich nicht mehr das emotionale HIghlight ist, sondern im Wesentlichen ein Instrument, was mich mit bestimmten Ansprüchen von A nach B bringt.

Moin,

Denk aber mal ein Stück weiter :D Das ein Auto heute selten zum Listenpreis gekauft wird, sondern das an diesem Punkt oftmals 3-5.000 Euro Rabattierung drin sind ... das wissen auch die Gebrauchtwagenkäufer.

Meinst Du im Ernst, wenn du dir heute einen Fiat Grande Punto kaufst (sagen wir 12500 Euro Barpreis Liste), und Fiat dir durch einen hohen Ankaufpreis deines Gebrauchten und einen guten Hauspreis insgesammt einen Rabatt von knapp 6000 Euro bei einer 0.9% Finanzierung einräumt ... das das am Gebrauchtwagenpreis vorbei geht (du also nur 6500 + Überführung und Co. zahlst also ~7200 Euro) ?! Wenn du den Wagen nach 2 Jahren verkaufen willst, dann hast du deinen 6000 Euro Rabatt genauso verbrannt, weil wer kauft denn einen gebrauchten 2 Jahre alten Wagen für 6500 Euro, wenn er den NEUEN (inkl. voller Garantie etc.pp.) für 7200 Euro, durch die Rabatte bekommt ?!

MFG Kester

Zitat:

Original geschrieben von michael60

 

.... aber nur, wenn du vom Listenpreis ausgehst und wer tut das heute noch. Heute kann man doch getrost damit rechnen, ca. 15 % Rabatt zu bekomen. Und einen Jahreswagen gibt es für vielleicht 25 % unter dem ehemaligen Listenpreis.

Das wären dann 10 % Wertverlust im ersten Jahr. Dafür kann man sich den neuen Wagen nach eigenen Vorstellungen zusammenstellen.

Beim Prius wird es aber schwer bzw. unmöglich sein, einen zweistelligen Rabatt auszuhandeln.

Schönen Gruß

Michael

Ich habe zuerst mal geschaut was für ein Auto will ich überhaupt haben? Kombi, Kompakter, Coupe.

Dann hab ich mich informiert was es am Markt gibt. Habe mit dem günstigsten Modell angefangen und Probefahrten gemacht. Bis ich den Wagen fand, der zu meinen Bedürfnissen passte. War dann ein Toyota.

Da ich selber Kundenberater in einer Bank bin hab ich keine Vorurteile oder Angst vor einer Finanzierung.

Wichtig dabei ist nur: Rechnet von euren Eingängen alles ab, was ihr im Monat an Kosten habt. Schönrechnen hilft da nix, denn das holt euch später ein. Was übrig bleibt ist die maximale Kreditrate. Und betriebswirschaftlich gesehen ist ein Kredit nichts anderes als Sparen. Nur das man beim Kredit erst kauft und dann Spart.

Und wie haben mein Vorredner schon so schön gesagt, man muss sich auch mal was gönnen. Falls morgen das Dach der Eishalle runterkommt.

SO ODER SO

 

Wie vieles im Leben, kann man auch dieses Thema so oder so sehen. Ich habe als Junggesselle mit dem Auto als Lebensmittelpunkt sicher anteilig mehr von meinem Einkommen für das Auto ausgegeben, aber trotzdem nie eines auf Pump gekauft.

Als Familienvater sieht man die Dinge doch etwas anders. Nicht nur Wohnung und Zweitwagen, auch die anderen Ansprüche der übrigen Familienmitglieder wollen berücksichtigt werden.

Wie man in allen Ecken von MT lesen kann, hat das sogar meist Auswirkungen auf die Fahrzeugwahl! ;)

Und: Wenn mir "eine Eishalle aufs Haupt fällt" hat meine Witwe genug Probleme, dann muss ich ihr nicht noch zusätztlich einen Berg Schulden hinterlassen ...

Zitat:

Original geschrieben von Rotherbach

Moin,

Denk aber mal ein Stück weiter :D Das ein Auto heute selten zum Listenpreis gekauft wird, sondern das an diesem Punkt oftmals 3-5.000 Euro Rabattierung drin sind ... das wissen auch die Gebrauchtwagenkäufer.

Meinst Du im Ernst, wenn du dir heute einen Fiat Grande Punto kaufst (sagen wir 12500 Euro Barpreis Liste), und Fiat dir durch einen hohen Ankaufpreis deines Gebrauchten und einen guten Hauspreis insgesammt einen Rabatt von knapp 6000 Euro bei einer 0.9% Finanzierung einräumt ... das das am Gebrauchtwagenpreis vorbei geht (du also nur 6500 + Überführung und Co. zahlst also ~7200 Euro) ?! Wenn du den Wagen nach 2 Jahren verkaufen willst, dann hast du deinen 6000 Euro Rabatt genauso verbrannt, weil wer kauft denn einen gebrauchten 2 Jahre alten Wagen für 6500 Euro, wenn er den NEUEN (inkl. voller Garantie etc.pp.) für 7200 Euro, durch die Rabatte bekommt ?!

MFG Kester

Na das ist aber auch eine Milchmädchenrechnung - eine Inzahlunggabe eines Gebrauchten stellt auch einen finanziellen wert dar, den man letztendlich berücksichtigen muß.

Du bekommst den Fiat ( Gott bewahre mich davor) also nicht für 7200 € .

Moin,

Moment *fg* Ich habe den FAHRZEUGWERT des in Zahlung gegebenen Fahrzeuges extra rausgelassen.

Fiat hat (Mitte letzten Jahres) für jedes Fahrzeug, das du angeschleppt hast, 5000 Euro gegeben, ÜBER seinem DAT/Schwacke-Wert. Das ist ein 5000 Euro Rabatt. Hinzu kommt, das in der Regel noch Ausstattungsextras im Fahrzeug drin sind, die man quasi umsonst mitbekommt. Auch das ist ein Rabatt.

Beide Rabatte muss ich auf den Listenpreis anrechnen. Habe Ich auf diese Weise einen Rabatt von 6000 Euro bekommen, ziehe Ich diese vom Listenpreis ab, und habe das was Ich für das Fahrzeug bezahlen muss. Von diesem Wert darf ich dann noch den "Wert" meines Fahrzeugs abziehen.

Gehe Ich heute zum Händler, dann sagt der mir, dein Auto ist 1 Euro wert, ich nehm ihn für 5001 Euro in Zahlung. Meinst Du denn, der kann den Wagen noch für 5000 Euro verkaufen ?! Ergo kostet der Wagen, der ursprünglich 12500 Euro kostete, nur noch 6500 Euro Plus Überführung und Kleinkrams (kommt bei Fiat auf rund 7200 Euro hin). Im übrigen ... habe ich diese Rechnung gesehen, als sich ein Bekannter ein Auto gekauft hat. Er hat einen 1989er Lancia Y10 1.0 in Zahlung gegeben, und musste schlussendlich noch 7600 Euro zahlen und DAS hat Auswirkungen auf den Gebrauchtwagenwert. Warum sind denn gerade die Gebrauchten von Fiat/Citroen/Kia/Hyundai so billig. Weil die Autos so grotten schlecht sind, oder weil die Neuwagen so massiv in den Markt gedrückt werden ?!

MFG Kester

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