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Wieso bildet sich sowas auf den Bremsscheiben?

Themenstarteram 9. Januar 2020 um 15:37

Hallo, ich wollt fragen, wieso sich nach ein Tag so eine Schicht auf meinen Bremsscheiben bilden? Ist immer so wenn er ein Tag steht seit kurzem..

Danke

Asset.HEIC.jpg
Beste Antwort im Thema

Wir wohnen hier direkt neben einem Bach, umgeben von viel Wald und Wiesen. Egal, ob beim qualitativ hochgelobten Volvo (der ist auch nicht besser als andere) oder beim verächtlich bewerteten Hyundai (der ist auch nicht schlechter als andere) haben wir diesen Flugrostansatz jeden Tag - im Winter stärker, nach trocken-kühlen Sommernächten etwas weniger. Dagegen bleiben die Scheiben nach ein paar Tagen im Parkhaus noch blank. Im Dorf die erste Kurve anbremsen, und schon ist der Rost wieder weg. Und wenn der Wagen mal drei Wochen steht, muß ich halt 3 Kurven anbremsen, bis alles wieder glänzt.

Diese Flugrostansätze haben nicht das Geringste mit der Qualität der Bremsscheiben oder des Fahrzeugherstellers zu tun. Schaut mal in die Bremstrommeln der Handbremse rein, wenn sie selten benutzt wird!

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aha

Hab heute zufällig mal meine hinteren Bremsscheiben angeschaut....

Oooopsi. Da ist/war wohl was im Belag.

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Index

Am besten mal den Sattel abnehmen und den Belag anschauen. Kann gut sein, dass der Hersteller dafür verantwortlich ist. Kommt schon mal vor, dass eine Schraube oder anderer Fremdkörper im Belag ist und dann die ganze Scheibe zerstört.

Danke Nuwandax..

Endlich mal ein paar die verstehen das es kein flugrost ist.

Also, ich seh da keine Rostlöcher,alles nur Oberflächenrost.

Der TE hat doch sicher schon mal wieder die Bremse betätigt ,Bilder mit dem aktuellen aussehen der Scheiben würden das Rätsel aufklären.

Löcher sind da auch keine. Oberflächliche Korrosionen - leichte kleine Krater, wenn man genau schaut. Aber meiner Meinung nach definitiv kein Flugrost. Kann mich natürlich irren.

 

Der TE macht es spannend :D

Zitat:

@Oguzhan-32 schrieb am 15. Januar 2020 um 22:14:51 Uhr:

so ein starker flugrost nach einem tag?

Als es noch die "ORIGINAL" VW waren hatte ich das nahezu täglich. Seit dem Wechsel ist es weg...

Zitat:

@Leon596 schrieb am 18. Januar 2020 um 14:47:51 Uhr:

 

Hab heute zufällig mal meine hinteren Bremsscheiben angeschaut....

Oooopsi. Da ist/war wohl was im Belag.

Nicht nur im Belag.

Wenn ich das Foto der Scheibe richtig deute, wächst der Rost von außen nach innen bis der TÜV das Tragbild beanstandet.

Ich habe diesen Rost lange Zeit verhindert, indem ich am Rand der Scheibe den Rost zweimal im Jahr , auch mit einem kleinen Hammer und einem Winkelschleifer, entfernt habe.

Dabei werden die Beläge auch auf Leichtgängigkeit überprüft.

Das Problem ist, daß der Rost den Bremsbelag stärker angreift als die blanke Scheibe.

Hat man erst einen groben Rost auf der Scheibe, kann man die Scheiben nur noch achsweise austauschen.

Im Anfangszustand habe ich den Rost entfernt und mit UHU-Plus auch schon einmal Schmirgelleinen auf die Stellen der Bremsklötze geklebt.

Eine andere Möglichkeit wäre, die Scheiben neu zu schleifen. Aber da wird es niemand mit den entsprechenden Maschinen geben und die Bremsbeläge kann man trotzdem nicht wieder verwenden.

schrauber

 

 

Zitat:

@schrauber10 schrieb am 21. Januar 2020 um 19:32:57 Uhr:

 

Wenn ich das Foto der Scheibe richtig deute, wächst der Rost von außen nach innen bis der TÜV das Tragbild beanstandet.

Ich habe diesen Rost lange Zeit verhindert, indem ich am Rand der Scheibe den Rost zweimal im Jahr , auch mit einem kleinen Hammer und einem Winkelschleifer, entfernt habe.

Dabei werden die Beläge auch auf Leichtgängigkeit überprüft.

Das Problem ist, daß der Rost den Bremsbelag stärker angreift als die blanke Scheibe.

Hat man erst einen groben Rost auf der Scheibe, kann man die Scheiben nur noch achsweise austauschen.

Im Anfangszustand habe ich den Rost entfernt und mit UHU-Plus auch schon einmal Schmirgelleinen auf die Stellen der Bremsklötze geklebt.

Meines Erachtens löst das Achsweise erneuern der Bremsscheiben / Beläge nicht das Problem.

Mein Rentnergolf hat die werksverbauten Beläge bis 115 Tkm mit tadellosen Tragbild abgeschliffen. Der nächste Satz war von ATE und ebenso völlig Problemlos. Der dritte Satz wieder von ATE und von Anfang an Probleme mit Rostringen, ......

Bei der HU bemängelte der Prüfer rundum die Bremsschläuche. Diese habe ich dann erneuert und weil die Bremswerte an der HA gerade noch in der Toleranz waren, neue Bremsscheiben, Bremsbeläge und Bremszangen.

Seit dem Tausch ist wieder alles topp. Ergo liegt die Ursache mMn. an der Bremszange. Schwergängige Bremskolben, Feststellbremsmechanismus oder Mix aus allem.

 

 

Zitat:

Eine andere Möglichkeit wäre, die Scheiben neu zu schleifen. Aber da wird es niemand mit den entsprechenden Maschinen geben und die Bremsbeläge kann man trotzdem nicht wieder verwenden.

Bremsscheiben nachplanen lohnt sich nur dann, wenn man es selbst kann (bei 0815 Bremsanlagen). Die Bremsbeläge kann man auch mechanisch nachplanen, sodass diese wieder eben sind, lohnt sich eigentlich auch nicht. Es sei denn, man kauft Bremsenteile beim Markenhändler.

Sieht nach der Waschanlage in 5 min so aus :D

Normal ne... Feuchtigkeit + unbehandeltes Metall

Wenns jetzt noch Billigheim ist ist die Sache perfekt. Mehr Eisenanteil im Stahl = günstiger = schneller Rost.

Völlig normal. Bei meinem A6 (4B) sahen die Scheiben nach einem Wochenende auch so aus, bei der ersten Bremsung hat es ordentlich gekratzt. Stand er im Winter mal mehrere Tage, hat es sogar beim ersten Anfahren einen kleinen Ruck gegeben und laut geknackt (Klötze angeklebt).

Bei meinem jetzigen Skoda Octavia (5E) hält sich das Kratzgeräusch sogar noch nach mehreren Bremsungen hartnäckig. Allerdings sahen bei dem die Scheiben schon beim Kauf ziemlich übel aus, längere Standzeit und Riefen wie bei @Leon596 .

Dem TE kann ich nur sagen: Keine Waffel darüber machen, Bremsklötze und -scheiben sind Verschleißteile! :)

Zitat:

@schrauber10 schrieb am 21. Januar 2020 um 19:32:57 Uhr:

[...] Ich habe diesen Rost lange Zeit verhindert, indem ich am Rand der Scheibe den Rost zweimal im Jahr , auch mit einem kleinen Hammer und einem Winkelschleifer, entfernt habe. [...]

Gib mir 5! ;) Das habe ich beim Audi auch eine Zeit lang gemacht. Den Winkelschleifer habe ich dann aber weggelassen, weil ich Bedenken hatte, Unwuchten in die Scheibe zu schleifen. Drehbank wäre schöner, aber wer hat schon so eine im Keller...

Meines Erachtens nach ist das ein Bekämpfen von Symptomen, jedoch kein Abstellen der Fehlerursache. Die Rostringe entstehen mMn., wenn in der Bremszange / Sattelführung was nicht stimmt, also Feststellbremsmechanismus o. schwergängige Bremskolben.

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 24. Januar 2020 um 12:25:28 Uhr:

 

Meines Erachtens nach ist das ein Bekämpfen von Symptomen, jedoch kein Abstellen der Fehlerursache. Die Rostringe entstehen mMn., wenn in der Bremszange / Sattelführung was nicht stimmt, also Feststellbremsmechanismus o. schwergängige Bremskolben.

Während des vergangenen Studiums fuhr mein Wagen zu wenig, ich hatte nicht die Zeit zur Wartung und es bildeten sich die Rostspuren auf einer Scheibe. Leider waren dann 2 neue Scheiben notwendig.

Jetzt habe ich einen Anflug von Rost mit angeklebtem Schmirgelleinen wieder beseitigt.

Wenn zu wenig gefahren und gebremst wird bekommt man d ie Probleme

Bremszylinderpaste ist bei mir selbstverständlich. Ich möchte keine gerosteten Kolben bekommen.

schrauber

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