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Wieso bildet sich sowas auf den Bremsscheiben?

Themenstarteram 9. Januar 2020 um 15:37

Hallo, ich wollt fragen, wieso sich nach ein Tag so eine Schicht auf meinen Bremsscheiben bilden? Ist immer so wenn er ein Tag steht seit kurzem..

Danke

Asset.HEIC.jpg
Beste Antwort im Thema

Wir wohnen hier direkt neben einem Bach, umgeben von viel Wald und Wiesen. Egal, ob beim qualitativ hochgelobten Volvo (der ist auch nicht besser als andere) oder beim verächtlich bewerteten Hyundai (der ist auch nicht schlechter als andere) haben wir diesen Flugrostansatz jeden Tag - im Winter stärker, nach trocken-kühlen Sommernächten etwas weniger. Dagegen bleiben die Scheiben nach ein paar Tagen im Parkhaus noch blank. Im Dorf die erste Kurve anbremsen, und schon ist der Rost wieder weg. Und wenn der Wagen mal drei Wochen steht, muß ich halt 3 Kurven anbremsen, bis alles wieder glänzt.

Diese Flugrostansätze haben nicht das Geringste mit der Qualität der Bremsscheiben oder des Fahrzeugherstellers zu tun. Schaut mal in die Bremstrommeln der Handbremse rein, wenn sie selten benutzt wird!

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Bei mir wurde es mit ATE-Cearamic-Belägen besser, da gabs nur noch so gelbliche Spuren (die hinterlassen eine Schicht auf den Scheiben).

Gruß Metalhead

material macht sicherlich auch einen mehr oder weniger großen unterschied.

Immernoch die Fragen von mir an den TE! Wurde nicht beantwortet. Vorher spekuliert man nur rum...

 

MfG

Zitat:

@jw61 schrieb am 16. Januar 2020 um 14:01:58 Uhr:

Mein KFZ-Meister des Vertrauens sagt immer, dies wäre das Resultat von "vorauschauender Fahrweise", statt das Bremspedal zu streicheln sollte man öfter mal kräftig drauftreten.

...

Das ist nicht ganz falsch:

Leichter Rost bildet sich recht schnell. Wenn man den nicht kräftig herunterbremst, gibt es Bereiche wo der Rost eher etwas vom Bremsbelag abträgt. Dort kann dann der Bremsbelag den Rost nicht mehr richtig abtragen und etwas Rost bleibt stehen. So bilden sich dann mit der Zeit die Rostränder.

Beim Bremsen ist die meiste Last vorne, weshalb hinten meist nur wenig Kraft benötigt wird.

Wer zaghaft bremst, bekommt hinten Rostränder.

Was hier im ersten Beitrag gezeigt wird ist aber noch kein Rostrand und leicht wegzubremsen. Es tritt wirklich sehr schnell auf. Ein parkendes Auto, Sommerregen und Seitenwind schon sieht man auf der einen Seite den Roststaub, die Scheiben auf der anderen Fahrzeugseite glänzen.

Frage:

Welche Brembo Scheiben wurden denn montiert?

Ich habe die Brembo Maxx seit 2013 drauf, gute Dinger !!!

Setzen auch nach Tagen im Regen kaum Flugrost an, kaum Verschleiß an der Scheibe.

Bei stärkerem Bremsen rattern sie auf den letzten paar Metern, ist aber den Nuten geschuldet.

Die aber sorgen für gleichmäßigen Verschleiß der Klötze.

Zitat:

@slv rider schrieb am 16. Januar 2020 um 14:24:27 Uhr:

material macht sicherlich auch einen mehr oder weniger großen unterschied.

Meine originalen damaligst sahen genauso aus.

Danach hatte ich bembo drauf. Die waren deutlich besser. Aber die ich jetzt untergebaut bekommen habe sind die besten. Schon mehrere Jahre drauf. Da rostet nichts. Einzig wenn ich Waschen fahre, ihn danach abstelle, leicht gelb/bräunlich angelaufen, ist aber sofort freizubremsen und sehen wie geleckt aus.

Kurzstreckenfahrzeug. Abbildung hintere Scheibenbremsen.

Das was da auf dem TE bildern zu sehen ist, ist meiner Meinung nach, ist schon kein Flugrost mehr.

mfg

Zitat:

@flashrigo schrieb am 17. Januar 2020 um 11:40:11 Uhr:

 

Das was da auf dem TE bildern zu sehen ist, ist meiner Meinung nach, ist schon kein Flugrost mehr.

Was dann?

Gold.

Zitat:

Das ist nicht ganz falsch:

Ich würde mal sagen, es ist falsch.

Meine ersten beiden PKWs mit Scheibenbremse hatten nach jeweils 14 Jahren (11 1/2 und 10 1/3 Jahre selbst damit gefahren) und über 150.000km immer noch ihre originalen Bremsen drauf. Und ich kenne nur vorauschauende Fahrweise.

Das mir da irgendwie die Scheiben "weggerostet" sind, kenne ich nicht. Das es mal bei bestimmten Wetterlagen, früh morgens beim ersten, sanften, Tritt auf die Bremse etwas ruppelt, schon. War dann aber spätestens mit dem zweiten sanften Tritt aufs Bremspedal Geschichte.

Das aktuelle, diesmal Neuwagen, geht nun auch schon auf 60.000km zu und da ist an den Bremsen alles noch ohne Beanstandung.

Fahrprofil besteht übrigens überwiegend aus Fahrzeiten von um die 20min/Fahrt über Land. Zweimal im Jahr Verwandschaftsbesuch, 105km/Strecke und gelegentlich ein Fahrsicherheitstraining mit knapp 160km Anreise (Letzteres aber auch erst seit dem aktuellem Fahrzeug). Ebenfalls alles über Land.

Nur beim Fahrsicherheitstraining wird dann mal ein wenig die "Sau" rausgelassen. Ansonsten kennen die zu 99,99% nur sanften bis moderaden Bremsdruck.

 

Probleme würde ich da eher bei Fahrzeugen mit Rekuperation sehen, wenn dann die mechanische Bremse nur noch auf die letzten 5m zum Anhalten genutzt wird.

Zitat:

@Lancelot59 schrieb am 17. Januar 2020 um 11:50:17 Uhr:

Zitat:

@flashrigo schrieb am 17. Januar 2020 um 11:40:11 Uhr:

 

Das was da auf dem TE bildern zu sehen ist, ist meiner Meinung nach, ist schon kein Flugrost mehr.

Was dann?

Für mich erkennbar haben die Belege einst bis kurz an die Kante gepresst. Das ist seit längerem nicht mehr passiert. Ich schätze so 0,5 cm blüht der Aussenbereich der Reibfläche/Bremsfläche bereits.

Das ich einen Hauch von Flugrost oder nach längerem Stehen in den Bereich zur Mitte nicht gänzlich ausschliesse sollte klar sein. Aber für mich sollte die Anlage hinten vom Fachmann überprüft werden. Das ist ein Abbild was So nach kurzer Zeit, hier ein Tag, für mich als FLUGROST nicht nachvollziehbar ist.

Für mich wäre wichtig als Info, oder als Bild wichtig, damit ich anders argumentieren oder eines besseren Belehrt werde, wie sehen die Scheiben, und zwar genau diese Scheiben dann nach einer Fahrt aus wo sie beansprucht wurden.

mfg

Bei den Citroen-, Peugeot-, Lancia- und Audi-Sechszylindern (also keine billigen Kleinwagen) hatte ich noch nie Probleme mit den breiten Rosträndern an der Hinterachse. Dort wurden die Scheiben jeweils deshalb getauscht, weil sie untermaßig waren.

Dauernd Theater hatte/habe ich dagegen mit MB und Volvo (erst recht keine billigen Kleinwagen).

Flugrost muss nicht unbedingt mit der Qualität zu tun haben, sondern hängt auch von der Legierung ab. Wer es nicht glauben mag, frage mal im Maschinenbau und der Gießereitechnik nach.

Z. B. am Tucson habe ich extremen Flugrost*), aber nach nun 110.000 km dennnoch die ersten Scheiben ohne Rostränder.

 

*) Dürfte auch der Wohnlage/der Landschaft geschuldet sein, zu der meine Schwester meint: "Fast wie in der Via Mala."

Naja Legierung und Qualität hängt proportional zusammen. Gute Legierung - gute Qualität. Je nach Einsatz natürlich.

 

Ich finde es ebenfalls schwer zu glauben, dass es sich nur um Flugrost handeln soll.

 

Hab mal mit Essigessenz versucht einen Gusskrummer zu entrosten. Hat super geklappt, aber da ich nicht sauber gewaschen habe, gab es den selben Rost wie auf dem Bild vom TE. Deshalb meine Vermutung mit dem Felgenreiniger...

 

Den TE interessiert das alles glaub ich aber anscheinend gar nicht mehr. Hat er sich nochmal gemeldet?

Ob die Bremse fest sitzt würde mich interessieren :)

Zitat:

@Lancelot59 schrieb am 17. Januar 2020 um 11:50:17 Uhr:

Zitat:

@flashrigo schrieb am 17. Januar 2020 um 11:40:11 Uhr:

 

Das was da auf dem TE bildern zu sehen ist, ist meiner Meinung nach, ist schon kein Flugrost mehr.

Was dann?

Na ROST.

Wer meint, dass ist Flugrost, der sich nach einem Tag abgesetzt hat und völlig normal ist, der hat null chemisches Verständnis. Da sind gewaltige Krater in der Scheibe, die entstehen nicht über nacht. Der Wagen muss schon mindestens mehrere Monate gestanden haben ohne bewegt worden zu sein.

Flugrost ist ein dünner Film, den jede Scheibe nach 1-2 Tagen in der Feuchte entwickelt. Der ist mit der nächsten bremsung wieder runter und dann ist die Scheibe wieder glänzend silber, wie vorher. Das was auf dem Bild zu sehen ist kriegt man nicht mehr runter von der Scheibe, auch nicht mit neuen Belägen. Da muss man schon so viel Material von der Scheibe abtragen, dass sie sowieso gewechselt werden muss, bis die Krater da raus sind.

Also lieber Tim, hin und wieder mal das Auto bewegen, dann ersparst du dir sowas.

@Nuwandax

Mir mußt das nicht erklären was da abgebildet ist.:cool:

Wenn du den Verlauf verfolgst im Thema kannst Du meine Meinung dazu lesen.;)

mfg

Meine Antwort galt ja nicht dir sondern @Lancelot59. :)

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