wiedeking ueber hybridantrieb und zukuenftiges layout sportwagen
im manager-magazin. was sagt ihr dazu? wuerdet ihr hybridantrieb in einem sportwagen wuenschen? meiner meinung nach ein deutlicher widerspruch - spassautos widersprechen fundamental dem gedanken, die umwelt so wenig wie møglich zu belasten; høheres gewicht untergræbt idr sportliche ansprueche. also leicht, wiedeking zuzustimmen.
lieb gruss
oli
33 Antworten
@eviljogga, dein (gutes) argument wird durch deine unsachlichkeit vollkommen untergraben! møchte doch um ein wenig diskussionskultur bitten... 😉
lieb gruss
oli
Zitat:
Original geschrieben von oli
ein anderes fahrzeug als ... ? 🙂
lieb gruss
oli
Caterham HPC, Leergewicht 600kg, 165PS, 0-100 in 4,9Sek (Werksangabe), Verbrauch min. 6ltr (ohne grosse Anstrengung erreichbar) max. 11ltr (nur bei Dauervollgas auf der Rennstrecke mit Gewalt erreichbar).
Kleine bis mittlere Einkäufe möglich, Urlaub, wie gesagt, mit Tricks ebenfalls.
Ist zugegeben ein Extremfall, aber zeigt doch, wo der Sportwagen herkommt und wo er meiner Meinung nach auch wieder hin muss.
Die Fahrzeuge auf deutschen Straßen sind im Durchschnitt mit 1,x Personen besetzt (die genaue Zahl weiss ich gerade nicht), statistisch gesehen ist somit ein Zweisitzer das Optimum, wenn er dann noch leicht ist, spricht nichts dagegen, auch sparsam zu sein. Die Sportlichkeit könnte dann ein gern gesehener Nebeneffekt sein, wenn sie nicht ohnehin das Entwicklungsziel war.
beim ersten wort dachte ich noch "oha", im endeffekt aber sehr gut argumentiert...🙂 praktikabel ist das fahrzeug dennoch nur fuer eine kleine randgruppe, aus preis- und wettergruenden. ausserdem ist es zweifelsohne ein umweltfrevel in einem mehr-als-zwei-personen-haushalt ausschliesslich aus dem grund ein zweites (erstes?) fahrzeug zu kaufen, das praktische grundfunktionen erfuellen kann. was urlaubsfahrten angeht: ich war schon zu dritt im twingo in spanien und wuerde das lieber wieder machen als mit dem steinharten caterham die gleiche strecke zu fahren... 😉
lieb gruss
oli
Du würdest Dich wundern, wieviel Komfort das Caterham-Fahrwerk zu bieten hat.
Ganz im Ernst, der ist dank des niedrigen Gewichts eindeutig weniger knüppelhart, als viele der breiter, tiefer, schneller-Fraktion. (Du weisst schon, die, die allen zu nicken. 😉 )
Der 650Km-Nonstop-Trip war jedenfalls ohne Blessuren überstanden.
Aber Du hast trotzdem Recht, er erfordert schon ziemliche Nehmerqualitäten, belohnt dafür dann aber mit einem unvergleichlichen Fahrerlebnis.
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Statistik hin oder her, es gibt auch noch die Familie mit zwei
Kinder. Dann mit den Fahrrad einkaufen zu fahren (Pampers,
Getränke etc) schaue ich mir sehr gerne an.
Und es gibt ja auch einschließlich mich noch genug Menschen
die zu viert auf Urlaub fahren und nicht die ganze Woche eine Jean und zwei T.Shirt anhaben.
Sicher gibt es immer wieder fahrten die man alleine zurücklegt
aber für jede Gelgenheit die vernünftigsten Untersatz zu fahren ist doch reine Theorie.
Gruß Trapos
Zitat:
Original geschrieben von Trapos
Statistik hin oder her, es gibt auch noch die Familie mit zwei
Kinder. Dann mit den Fahrrad einkaufen zu fahren (Pampers,
Getränke etc) schaue ich mir sehr gerne an.
Und es gibt ja auch einschließlich mich noch genug Menschen
die zu viert auf Urlaub fahren und nicht die ganze Woche eine Jean und zwei T.Shirt anhaben.
Das stimmt zwar, aber in diesem Thread geht es ja vordergründig um Sportwagen, und in dieses Anforderungsprofil, welches Du da beschreibst, passt nunmal kein Sportwagen.
Erdgas wäre für Porsche, wie auch für andere Hersteller, wesentlich vernünftiger:
- Der Antrieb bleibt ein gewöhnlicher Otto-Motor, der ganz normal "brumm brumm" macht und stinkt... nix "Opa-like"-Elektromobil
- ca. 50% geringere Abgas-Emissionen als bei Hybridfahrzeugen
- ca. 30-40% geringere Spritkosten als bei Hybrid (geringe Besteuerung ist bis mind. 2020 gesichert)
- In der Anschaffung kaum teurer als benzinbetriebener Verbrennungsmotor, wesentlich günstiger als Hybrid
- evtl. wertstabiler (wer kauft einen gebrauchten Hybrid wo nach 6-10 Jahren zuerst einmal kostenintensiv Akku's getauscht werden müssen?)
- kaum Entwicklungskosten, da bestehende Verbrennungsmotoren verwendet werden können
- Erdgasvorräte halten noch mindestens doppelt so lange wie unser heißgeliebtes Erdöl.
Contra:
- Ein (noch) relativ schlechtes Tankstellennetz (etwa 500-750 Stück in Deutschland)
Die Sicherheitsbedenken bei Erdgas sind meist übertrieben.
Ich halte es für kaum "gefährlicher" als Benzin.
Ich kann diesen Hybrid-Trend nicht ganz nachvollziehen.
Gruß
Sind diese Erdgastanks (CNG) nicht schwer, sperrig und ermöglichen nur eine geringe Reichweite? Für nen Kombi kann das sinnvoll sein, aber ein Sportwagen? Da würde ich lieber auf LPG setzen... oder Ethanol, damit steigt sogar die Motorleistung.🙂
Gruß
Hast Du Dir mal überlegt, wie lange das von Dir so "heiß geliebte" Erdgas reichen würde, wenn nur 25% der auf der Erde zugelassenen Fahrzeuge mit Gas betrieben würden?
Wäre doch mal eine interessante Rechnung! 😉
Gruß
Konni
will mal mit einer these bzgl. energiewirtschaft und -politik provozieren:
es ist doch besser wir bauen in den industriestaaten autos die 30 und mehr liter verbrauchen. dabei senken wir die benzinkosten auf 1/3.
vorteile:
1. die rohstoffe sind schneller verbraucht (was ohnehin geschieht, weil gefahren wird, bis der letzte tropfen weg ist. ob das in 20 jahren oder in 10 jahren geschieht ist egal)
2. da unsere autos über katalysatorn etc. verfügen, hält sich so die umweltverschmutzung in grenzen. grund: länder wie indien, china, etc. wo sich die industrialisierung gerade einstellt, würden mit ihren "schmutzigen" autos mehr schaden anrichten. so tanken wir ihnen den sprit einfach weg bis nichts mehr da ist :-)
3. der endende rohstoff benzin muss so schneller ersetzt werden. wie unsere wirtschaft ja in den letzten jahren mit dem scotty-effekt (brauche 10 jahre - du hast aber nur 4 jahre - ok, ich schaffs in 2) gezeigt hat (katalysator, rußkohlefilter), gibt es einen großen aufschrei, dass man mind. noch jahre entwicklung braucht. sie schaffen es aber dann doch innerhalb kürzester zeit.
wie gesagt eine provokation meinerseits an die grüne fraktion
nun bin ich gespannt auf antworten
gruß
harlelujah
Wenn man Bevölkerungswachstum und Ressourcenverknappung in die Zukunft extrapoliert, wird das Auto sicher zu einem der kleinsten Probleme werden. Es werden sicher noch Zeiten kommen, in denen Treibstoff so teuer wird, das nur sehr funktionelle, sparsame Fahrzeuge halbwegs rentabel sein werden. In letzter Konsequenz werden dies nur Massenverkehrsmittel leisten können. Dann wird Motorsport und Sportwagenfahren eh nicht mehr denkbar sein. Mit dem Energieeinsatz eines aktuellen, schnellen Sportwagens kann man locker 10-15 Menschen transportieren. Man sollte nicht vergessen, das das Auto primär als Fortbewegungsmittel gedacht war. Selbst modernste Flugzeuge (A 380) werden pro Passagier das Energieäquivalent von ca. 3 L Kerosin / 100 km benötigen. Demnach ist ein extremer PS-Bolide zum persönlichen Spass bereits heute ein ökologischer und emmissionsmässiger Hirnriss. Wenn man bei Porsche heute über Hybrid etc. redet, weiss man schon wie der Porsche der Zukunft "zwangsweise" aussehen wird. Einen Sportwagen mit Hybridantrieb empfinde ich als lächerlich. Ausser man definiert dann den Begriff Sportwagen neu....ist dann vielleicht nicht mehr der schnellste Wagen, sondern der am wenigsten langsamste.
Insgesamt ist das Potential der Motoren noch lange nicht bzgl. Verbrauch erschöpft, neue Energieträger miteingeschlossen. Ich würde mir wünschen, dass sparsames Verhalten bzgl. Fahrzeugtyp und Fahrweise-Verbrauch mehr unterstützt und gefördert würde. Mir persönlich ist mein Geld und die Umwelt zu schade, um es aus dem Auspuff zu blasen. Da gibt es wesentlich erstrebenswertere Dinge 😉
Wasserstoff ist keine Lösung. Wir stecken mehr Energie herein, um ihn zu produzieren, als wir bei der "Verbrennung" erhalten.
nun fangen ja schon - pr-wirksam - die ølkonzerne an, zu geringerem verbrauch aufzufordern. es gibt eine reihe leute, die sagen, dass das fass in langfristig absehbarer zeit 200-250 dollar/barrel kosten wird. dann wird øl nur noch fuer die herstellung von medikamenten u.æ. rentabel sein.
lieb gruss
oli
Wenn wir hier über alternative Antreibsformen sprechen
bei Sportwagen ist dies doch für unsere Energiereserven
fast "wurscht". Wieviel Sportwagen Fahrer gibt es und
was würde hier ein Verbrauch reduktion um 25% bringen!
Wirklich sparen kann man nur bei den Massenherstellern wo
jeder 10% Benzin Ersparniss ins Gewicht fällt.
Und es bleibt die Frage ob in den nächsten 6 Jahre
überhaupt bei Porsche ein Markt für ein Hybrid Motor
etc ist, der sich auch Kaufmännisch rechnet.
Kann man sich ja noch am ehersten beim Cayenne
vorstellen.
Gruß Trapos
was ist mit dem sportwagen. das wær doch mal was... leicht, schnell, robust und verbrauchsguenstig. 😁
lieb gruss
oli