Wie würdet ihr euren Traumsportwagen bauen?

Porsche

Guten Tag...

Laut meinen Eltern war mein erstes Wort "Porsche", ob es Schicksal oder reiner Zufall war weiß ich nicht. Fakt ist, dass ich seither ein Auto- und Techniknarr bin.

Deshalb habe ich mich bei meiner Berufswahl (KFZ- Mechatroniker) nicht für das entschieden was mir wo möglich mehr Geld eingebracht hätte (Bankkaufmann od. Immobilienmarkler) sondern, für das was mir am meisten Spaß macht.
Mein Traum ist es später einmal eine eigene Automarke zu gründen, welche Fahrzeuge nach meinen Visionen fertigt! Und Träume sind dazu dar um sie zu verwirklichen! Meine Vorbilder sind hier einmal Alois Ruf (Ruf Automobile) und Bodo Buschmann (Brabus), wobei ich bei letzterem die Geschäftsidee beeindruckender finde als die Fahrzeuge an sich. Ganz klar dass ich mit einem Gesellenbrief da nicht sehr weit kommen werde, weshalb ich nach meiner Ausbildung mein Fachabi nachhole und dann Motorenbau oder allgemeine Fahrzeugkonstruktion studieren möchte. Krönen würde ich diesen Werdegang mit einem, Meisterbrief. Zwar mag dies ein wenig überflüssig erscheinen wenn man schon Dipl. Ing. ist und dann einen Meister macht, welcher eigentlich unter dem des Dipl. Ing. steht. Wichtig ist mir hierbei aber das „Theoriewissen“ mit den dementsprechenden Praxiserfahrungen zu vereinen. Manchmal frage ich mich ob manch ein Dipl. Ing. sich bewusst ist was er da gerade Konstruiert, bzw. sich auch mal Gedanken über eine gewisse Wartungsfreundlichkeit macht! Ein herrliches Beispiel hierbei ist ein Ölfilterwechsel eines Fiat Stilo, viel Glück und vor allem Geduld dem, der so was mal machen muss! Folglich würde ich in Bezug auf meine praktische Erfahrungen die Fahrzeuge Konstruieren.

Würde ich ein Fahrzeug bauen, so würde dies aufjedenfall ein Sport- oder Supersportwagen werden. Wichtigstes Ziel währe mir dabei, das Gewicht so niedrig als irgend möglich zu halten. Denn die reine Motorleistung hat sich heutzutage zu etwas, ich möchte mal sagen, inflationärem entwickelt. Ein Mercedes SLR mit 626PS schafft "gerade" einmal nur eine 7:52min auf der N-Schleife. Andersrum, ein Radical SR8 mit (im Vergleich zum SLR) nur 360PS fährt dieselbe Strecke fast eine Minute schneller, nämlich eine 6:55min momentaner N-Schleifenrekord. Ich weiß dass diese Rechnung nun sehr banal ist, aber ich wollte damit nur verdeutlichen wie wichtig der Leichtbau heutzutage im Sportwagenbau ist!

Wo der SLR McLaren 1768 Kg wiegt und das wohlgemerkt mit einem kompletten Carbonmonoque, hat der Radical SR8 nur mit circa 500 Kg zu kämpfen.

Aber eins ist mir auch klar. Diese zwei Fahrzeuge sind vom Schöpfergedanken so unterschiedlich wie Tag und Nacht.

Da ich ein Purist bin, liebe ich die Mechanik/Technik und hasse in gewisser Maßen die Elektrik/Elektronik, da diese das Gewicht enorm in die Höhe treibt, siehe S-Klasse, 7er BMW, Maybach etc.

Dennoch gibt es gewisse Innovationen die ich in meiner/meinen "Vision/en" von einem perfekten Sportwagen nicht missen möchte, aber ohne Elektrik und Elektronik nicht machbar währen, sodass ich hier in einen Zwiespalt gerate.
Meiner Meinung nach muss Purismus auch effizient sein, somit kann ich bei einem Supersportwagen der rein dafür ausgelegt ist Rundenrekorde zu erzielen auf Systeme wie ein ABS, ASR oder ein intelligentes Fahrwerk mit adaptiven Federelementen wie das IDS Plus Fahrwerk nicht verzichten. Wobei ich hier noch ein paar Abstriche machen müsste; ich würde in keinem meiner Fahrzeuge ein ESP verbauen, viel eher würde ich meinen Kunden ein kostenloses Fahrsicherheits- oder Performancetraining spendieren; davon hätten sie bei weitem mehr! Und wer dann noch kein Auto fahren kann, der sollte einfach die Finger von diesen Fahrzeugen lassen!
Ein gut eingestelltes ABS verzögert den Wagen besser als irgend ein Rennfahrer einen Wagen ohne ABS. Genauso das ASR. Wobei ich hier lieber auf den mechanischen Grip (z.B. mithilfe einer Differenzialsperre) Wert lege und hier der Mensch u.U. im Gegensatz zum ABS auf Dauer besser als die Elektronik sein kann.
Was das Bremssystem angeht, so habe ich großen Gefallen an den Keramikscheiben gefunden, noch viel besser aber finde ich die Idee von Delphi, ein Doppelscheibenbremssystem , perfekt währe natürlich eine Doppelscheibenbremse aus Keramik! Da aber bei der Verzögerung über den "Boden" man sehr bald eine Grenze erreicht, finde ich die Idee einer zusätzlichen Luftbremse (Heckflügel stellt sich beim Bremsen senkrecht auf), wie sie im Isdera Commendatore 112i oder Mercedes SLR (ich glaube auch McLaren F1) zu finden ist sehr gut, welche aber nur bei Verzögerungen aus hoher Geschwindigkeit effektiv funktioniert, dabei aber das Fahrzeug noch zusätzlich in der Spur stabilisiert!

Was die Materialauswahl angeht, würde ich natürlich nur das Beste nehmen. Carbonmonoque, Keramik oder Alu als Motorblock, je nachdem was leichter und letztendlich qualitativ besser ist. Kolben und Pleuel aus Titan usw. Karosserieteile aus Carbon, Kevlar und/oder GFK (Glasverstärkter Kunststoff). Felgen, wenn möglich auch aus Carbon (hab ich schon bei Motorrädern gesehen), wobei ich nicht weiß inwiefern das im Autobau umsetzbar ist, ansonsten eben Magnesium oder Titan.
Soweit das Kapitel Karosserie/Motor (in Bezug auf Leichtbau).

Was die Motorisierung angeht, so hätte ich hier auch ein paar sehr verschiedene und interessante Motorsysteme.
Das Konzept des Wankelmotors ist meines Erachtens perfekt, allerdings leider kaum ausgereift. Beim Hubkolbenmotor liebe ich die Hochgezüchteten Sauger wie z.B. den BMW CSL genauso wie Hubraum und Drehmomentmonster wie eine 427er (ci = cubic inch) Cobra.
Ich finde aber auch die vielfältigen Aufladungssysteme sehr interessant. Abgasturbolader gibt es in zig verschiedenen Versionen, wie z.B. G-Lader (VW), Registerturboaufladung (Porsche 959), Rootslader, bis hin zum Mix aus Turbo und Kompressor, dem mechanischen Radialverdichter von Alpina!
Da ich mich bei den Kompressoren nicht so gut auskenne, weiß ich nicht ob es da nun auch so viele verschiedene Systeme gibt wie beim Turbo. Was ich auch sehr gut finde ist der Mix aus Turbo und Kompressor, nicht in einem wie dem Radialverdichter, sondern als jeweils einzelnes Bauteil. Also einen vollwertigen Turbo und einen vollwertigen Kompressor, wie VW es in dem Golf GT nun verbaut, daran hatte ich vor dem Golf GT auch schon gedacht, aber nun nicht damit gerechnet das des so der Kracher werden würde, *grml* des hätte ich mir Patentieren lassen sollen. 😉

Da die Möglichkeiten so vielfältig beim Motorenbau sind, würde ich mich hier gar nicht auf ein spezielles System festlegen, sondern eher viele verschiedene Motorsysteme zusammenstellen und x beliebig in dem Fahrzeug verbauen.

Beim Antrieb schließe ich schon kategorisch den Frontantrieb aus, da man mit diesem System im Sportwagenbau auf keinen grünen Zweig kommt!
Hier die möglichen Konstellationen: Allrad/Mittelmotor oder Heckantrieb/Mittelmotor. vll. auch Allrad/Transaxlebauweise (Frontmotor Getriebe vor der Hinterachse, Bsp. Porsche 924, 944 und 928) sowie Heckantrieb/Transaxlebauweise. Ich finde zwar das SMG Getriebe von BMW, sowie die Cambiocorsa Schaltung von Maserati, bzw. von Ferrari sehr gut, da sie schneller schalten kann als der Mensch, aber diese Systeme wurden nun schon vom Doppelkupplungsgetriebe (DSG), oder auch Direktschaltgetriebe genannt, überholt. Was im Übrigen auch von Porsche in den ´80ern für den Rennsport entwickelt wurde!

Und natürlich sollte auch die Aerodynamik stimmen! Hierbei würde ich mich des „Groundeffects“ (Auto saugt sich mit einem speziellen Unterboden am Boden fest) bedienen. Diese Methode entwickelte man in den ´80ern für Formel 1 Fahrzeuge, wurde dann aber später wieder verboten. Durch den Groundeffect kann man sich u.U. ein großes Flügelwerk am Fahrzeug ersparen (bsp. Ferrari Enzo Ferrari oder F430), was natürlich der Aerodynamik sehr zu Gute kommt. Wie ich mal bei Gallileo gesehen habe verwendet man im Flugzeugbau eine spezielle Schicht als Außenhaut, welche der Haifischhaut nachempfunden wurde und man damit die Aerodynamik und somit den Spritverbrauch senken, bzw. die Effizienz erhöhen kann! Und was gut für die Luftfahrt ist, ist eigentlich auch gut für den Sportwagenbau…

Hier nun mal ganz "kurz" in Stichworten meine zwei Traumautos:

Modell "Purismus":

-verschiedene Motorsysteme zur Auswahl
-keine überflüssige Elektrik/Elektronik.
-kein ABS, ASR oder ESP
-Differenzialsperre, mechanisches ASR!
-keine Airbags (dafür gibts Helme)
-eine reine mechanisch/technische Konstruktion
-Luftbremse
-Doppelscheiben-(keramik)bremse
-Cabonmonoque
-Verwendung der Leichtesten und besten Materialien.
-2 oder 4 Sitzer, tendiere aber eher zum 2 Sitzer
-Unterboden mit Groundeffect Funktion
-Handschaltgetriebe
-Geschlossen oder offen, je nachdem was Aerodynamisch besser ist, bevorzuge aber geschlossene Variante.
-Verzicht auf alles was man nicht braucht!
-Anti Hopping Kupplung
-Gewicht: <700Kg
-Leistung: 300 - mechanischen Gripgrenze 700PS???!!!
-Gute Aerodynamik <0,28 cW-Wert
-Preis: Möglichst fairer Preis.

Modell "Innovation":

-verschiedene Motorsysteme zur Auswahl
-ABS und vll. ASR
-Differenzialsperre
-Adaptive Federelemente
-DSG
-Luftbremse
-Doppelscheiben(keramik)bremse
-keine Komfortausstattung (Radio, Leder, Klima etc.)
-Unterboden mit Groundeffect Funktion
-Anti Hopping Kupplung
-Verwendung der leichtesten und besten Materialien
-Carbonmonoque
-Geschlossene Version
-2 oder 4 Sitzer
-Fahrer- Beifahreraibags
-Gewicht: <1100Kg
-Leistung: 500 - mechanischen Gripgrenze 800Ps???!!! Der Gripaufbau sollte auch hier zum größten Teil mechanisch geschehen und vll. als kleine Hilfe ein "leichtes" ASR!
-Gute Aerodynamik <0,28 cW-Wert
-Preis: Möglichst fairer Preis

Soweit erst mal, bin schon fleißig am trainieren für meine Dipl. Arbeit in 10 Jahren 😁

Mit freundlichen Grüßen Tuscan

Ps.: Ich werde noch ein paar Dinge nachtragen, bzw. ergänzen wenn mir noch was Gutes einfällt!

Beste Antwort im Thema

omg.. wenn ich sowas schon lese - ein Ferrari holt seine Leistung auch aus der Drehzahl net aus nem Turbo -.-
man man man immer diese Drehmomentfetischisten die ahnungslosen Bürgern irgendwas vom Pferd erzählen wollen

btw.. der Thread hier is n halbes Jahr alt.. und das ganze nur wegen nem Werbepost wieder hochkramen? Schwach 😛

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Zitat:

Original geschrieben von Delanye



Zitat:

Also "meine Flugmaschinen " strotzen vor Design . Da gilt wirklich noch "form follows function".

Eigentlich meinen wir dasselbe Rolf. Also im Flugzeugbau gilt besonders wenn du dich eben NICHT mit Innenausstattung befasst (oder sagen wir besser, befassen musst 🙂 ) eben Funktion, Funktion und Funktion. Wenn es gut aussieht, umso besser, für mich ist beispielsweise eine Boing S 307 ein Design Meilenstein im Flugzeugbau. Es schliesst sich ja nicht aus dass ein rein funktional gebautes Stück Maschinenbau gut und gleichzeitig hübsch sein kann.

Ich meine eben beim Auto ist man da etwas freier im Design. Kommerzielle Schiffe, Flugzeuge werden eben so gebaut wie man es bauen muss und wenn es zwei gleichwertige Möglichkeiten gibt etwas zu machen, nimmt man auch hier oftmals die optisch ansprechendere, aber man kann eben nicht wie beim Automobil viele Kompromisse eingehen nur um besseres Design zu realisieren. Deshalb ist ein Auto für mich immer die Verknüpfung zwischen Design und Maschinenbau, während Flugzeuge eben Maschbau pur sind, so hab ichs gemeint. Trotzdem sehen eine F16, eine F15 oder ne Concord einfach geil aus, keine Frage.

Ein Chevy Bel Air hat so garnix mit Form follows Function zu tun und is trotzdem ein tolles Auto, als Beispiel.

Grüsse

Delanye

Ich weiß was du meinst, beim Auto ist die Technik - und leider heutzutage oft auch die Funktion - losgelöst von der Gestaltung. Ich bin sogar sicher, dass nur im Automobilbau der Begriff "Design" ausschließlich auf die Optik bezogen ist. Mit einem rein funktionalen Auto (auch wenn es für das geschulte Auge ein Traum auf Rädern ist, ob seiner puren Ästhetik und der sauberen, einfachen Konstruktion) ist auf dem Markt kein Blumentopf mehr zu gewinnen, die Käufer verlangen nach "Design, Design, Design", ohne überhaupt zu wissen, was Design ist. Nur ein paar Verrückte gieren nach Caterhams und Fiat Pandas im Urzustand.

"Nur vollkommene Harmonie in der technischen Zweck-Funktion sowohl wie in den Proportionen der Formen kann Schönheit hervorbringen." Walter Gropius.

Zitat:

Original geschrieben von TVR_Tuscan



Beim Antrieb schließe ich schon kategorisch den Frontantrieb aus, da man mit diesem System im Sportwagenbau auf keinen grünen Zweig kommt!
Hier die möglichen Konstellationen: Allrad/Mittelmotor oder Heckantrieb/Mittelmotor. vll. auch Allrad/Transaxlebauweise (Frontmotor Getriebe vor der Hinterachse, Bsp. Porsche 924, 944 und 928) sowie Heckantrieb/Transaxlebauweise.

Sehr vernünftig, Frontantrieb ist eigentlich nur für Brot-und-Butter Autos, nicht für Autos mit Ambition.

Auch Allrad ist eigentlich nur nötig für Bergbauern und Leute in chronisch verschneiten Gegenden. Oder für Audi, die wegen  ihrer Firmenphilosophie nicht auf angetriebene Vorderräder verzichten möchten. Selbst beim R8, der nun wirklich nicht 20% vorne haben müsste.

Dass Audi auch gute Hecktriebler bauen kann, beweisen sie in der Tourenwagen-Meisterschaft.

Zitat:

Original geschrieben von Naflord


Apropos superleichter Supersportwagen...
 
Kennt einer von Euch den Zato L3? 😁
 
 
P.S. Mein Jubiläums-Beitrag... ausgrechet bei so einem Thema 😁
 
 
 

Tja ich kenne nicht nur den Hersteller sonder habe auch den Prototyp in meinem Besitz. Den Zato L3s er ist der einzige mit 140PS Turbodiesel 1,9 TDI mit Audi A3 Motor und 3,3l Drittelmix Verbrauch. Es wurden weitere 5 Stück mit nur 90 PS gebaut. Ich habe für diesen Prototyp viel Zeit und Geld verwenden müssen bis er endlich seinen TüV Segen erhalten hatte. Nun steht das gute Stück zum Verkauf unter

www.mobile.de/libertycare

Hier noch ein paar technische Daten von dem Einzelstück Zato L3s !!!

ZATO L3-S EINZELSTÜCK + Prototyp 3,3l /100km
(Pkw, Cabrio/Roadster, Gebrauchtfahrzeug)

NPreis: 128000,- DM
Preis:
38.675 EUR MwSt. ausweisbar

Kraftstoffverbr. Diesel
Kraftstoffverbr. kombiniert: ca. 3,3 l/100km

Daten
15.500 km , 103 kW / 140 PS , Diesel (Biodiesel geeignet, Pflanzenöl geeignet) , Getriebe: Schaltgetriebe , Anzahl Sitzplätze: 2 , Schadstoffklasse: Euro3 , Erstzulassung: 4/2006 , Herstellerfarbbezeichnung: schwarz metallic

Ausstattung
HU & AU neu, Leichtmetallfelgen,

Fahrzeugbeschreibung:
ZATO L3S EINZELSTÜCK 140 Turbo-PS, Das ist 1996 das ERSTE. 3L-Auto m. 2-Sitzer Monocoque High-Tech F1 Carbon Karosserie u. m. EU-Straßenzulassung! Nur 5 Zato L3 mit 90PS wurden gebaut. Dieser ZATO L3S m modifiziertem AUDI 1,9 TDi-140 PS ist der erste Prototyp mit 2 Mio DM Entwicklungskosten! Sagenhafte 302 Nm bei 2200 U/Min. Ein Ferrari-360-Modena schafft gerade 70 Nm mehr, bei deutlich höherer Nenndrehzahl! VERBRAUCH NUR 3,3L/100km Drittelmix, 2000km Reichweite m. dem 65LTank! 0~100km/h=7,1Sek, V/Max 220 km/h. Ein ZATO-L3 90-PS kostete NP= 92.500 DM u. dieser ZATO L3S /140 PS Turbodiesel kostete NP=128.000 DM. Viel F1-HighTech stecken in diesem Leichtbau-Roadster der seiner Zeit weit voraus war u. ohne überflüssigem Zubehör. Die Masse: L x B x H 3980 x 1740 x 985mm, Radstand 2400mm, Leergewicht 590kg / gesamt 905kg. F1-Carbon Monocoque Karosse kompl. aus schwarze Kohlefaser gebacken! 1996 dem Zeitgeist weit voraus! Für Sammler des Außergewöhnlichen ist ein Zato L3s ein MUSS! "Die Farbe schwarz", sagt Gerhard Rose, Technischer Vorstand der SGL Carbon AG, "gibt dem Auto nicht nur Eleganz. Sie steht auch für den Werkstoff." Chassis und Karosserie des Zato L3, der jetzt in Frankfurt vorgestellt wurde, bestehen aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK), wie er auch in der Formel-1-Technik angewendet wird. Als Antrieb des Roadsters dient mit Einverständnis von Audi der serienmäßige 1,9-Liter-Turbodiesel. Der Zato L3s Vierzylinder leistet 140 PS, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 220 km/h. Die bekannt sparsame Maschine in Verbindung mit der Leichtbauweise, der Zweisitzer wiegt leer nur 590 Kilogramm, sollen den Verbrauch auf 3,3 Liter im Drittelmix drücken. Optimal gefahren, könnte eine Tankfüllung (65 Liter) für knapp 2000 Kilometer reichen. Rund 40 Wagen, Stückpreis 128 000 DM, sollen jährlich gebaut werden. Auf die Räder gestellt hat den rabenschwarzen Flitzer Dirk Krämer u. es waren leider nur 5 Stck mit 90PS und dieser 1 Prototyp mit 140PS mit dem alles anfing! Das erste 3L Auto das auf den Markt kam. Der Zato L3s ist ein seltener und schneller Roadster ohne viel Schnick Schnack mit einer Menge Fahrspass!

omg.. wenn ich sowas schon lese - ein Ferrari holt seine Leistung auch aus der Drehzahl net aus nem Turbo -.-
man man man immer diese Drehmomentfetischisten die ahnungslosen Bürgern irgendwas vom Pferd erzählen wollen

btw.. der Thread hier is n halbes Jahr alt.. und das ganze nur wegen nem Werbepost wieder hochkramen? Schwach 😛

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Zitat:

Original geschrieben von DateneAutosport


Leergewicht 590kg

Sicher?

Mir schwirrt da eher ein Gewicht von knapp 800kg im Gedächtnis herum.
Bei 590kg und 140PS wäre eine Beschleunigung von 7,1Sek für den Standardsprint jedenfalls nahezu armselig.

Oder heisst Leergewicht in diesem Fall auch ohne Motor bzw. komplette Antriebseinheit?

Zitat:

Original geschrieben von ancalagon


omg.. wenn ich sowas schon lese - ein Ferrari holt seine Leistung auch aus der Drehzahl net aus nem Turbo -.-
man man man immer diese Drehmomentfetischisten die ahnungslosen Bürgern irgendwas vom Pferd erzählen wollen

btw.. der Thread hier is n halbes Jahr alt.. und das ganze nur wegen nem Werbepost wieder hochkramen? Schwach 😛

tja der eine hat es und kann es und der andere kann nur schwache dumme Beiträge schreiben wie deiner als schlechtes Beispiel dient! Keiner hat verlangt das man dich langweilt und vor allem kann es ja nicht langweilig gewesen sein.... wenn man sich noch so schriftlich verausgaben muss. Diese Antwort hat mit der Frage des Thread nichts zu tun und am Besten Hirn einschalten bevor man hier die Feder schwingt. Denn nur wer es hat kann hängen lassen, statt mit dem Stummelschwänzchen zu winken.... lol

j

Zitat:

Original geschrieben von tomato



Zitat:

Original geschrieben von DateneAutosport


Leergewicht 590kg
Sicher?

Mir schwirrt da eher ein Gewicht von knapp 800kg im Gedächtnis herum.
Bei 590kg und 140PS wäre eine Beschleunigung von 7,1Sek für den Standardsprint jedenfalls nahezu armselig.

Oder heisst Leergewicht in diesem Fall auch ohne Motor bzw. komplette Antriebseinheit?

800 kg==??????===== fährst du nen Traktor?

meiner hat 590kg leergewicht und die Medien wie Focus oder die Welt haben die gleichen Daten geschrieben. Dann habe ich noch das orig. Prospekt indem es auch steht und habe den orig. Kfz-Brief indem es auch bescheinigt ist. Also 590kg ja da bin ich ganz sicher weil ich habe diesen Wagen Tüven lassen und da muss man das LEERGEWICHT und das GESAMTGEWICHT einschreiben. 800 kg ist weit entfernt von dem was wirklich zugelassen ist. Da es das erste 3 L Auto war und es 1996 seiner Zeit weit voraus war, kann man nicht maulen. Denn es war die erste Maschine von Audi 1,9 TDI die erlaubten diesen Motor in dieses Fahrzeug zu vermarkten. Vor allem sollte man,selbst ein solches Fahrzeug auf die Füsse stellen und das dann schneller und sparsamer machen, dann darf man auch herum unken und diese Meinung vertreten. Aber das kann man ruhig Herrn Krämer dem Erbauer mitteilen er wird es verkraften. lol..... Ich bin nur derjenige der über das Kleingeld verfügt und auch solche Autos in seiner Sammlung stehen hat. Da ich nur seltene Stücke sammle, somit dürfte dieser Prototyp als selten angesehen werden, da es nur 5 mit 90PS gibt und nur dieser 1 mit 140PS. Ich wünsche angenehmes schwirren und ziehe mal dein Körpergewicht von 210kg wieder ab dann stimmts mit den 590kg.... :c))))

Zitat:

Original geschrieben von DateneAutosport



800 kg==??????===== fährst du nen Traktor?

Was hat das damit zu tun?

Zitat:

meiner hat 590kg leergewicht und die Medien wie Focus oder die Welt haben die gleichen Daten geschrieben.

Na, wenn so ausgewiesene Kfz-Fachmedien wie der Focus oder die Welt das schreiben, dann muss es ja stimmen. 😉

Übrigens, auch Angaben im Fahrzeugschein KÖNNEN fehlerhaft sein.

Zitat:

800 kg ist weit entfernt von dem was wirklich zugelassen ist.

Wie darf ich diese Aussage verstehen?

Zitat:

Da es das erste 3 L Auto war und es 1996 seiner Zeit weit voraus war, kann man nicht maulen. Denn es war die erste Maschine von Audi 1,9 TDI die erlaubten diesen Motor in dieses Fahrzeug zu vermarkten. Vor allem sollte man,selbst ein solches Fahrzeug auf die Füsse stellen und das dann schneller und sparsamer machen, dann darf man auch herum unken und diese Meinung vertreten. Aber das kann man ruhig Herrn Krämer dem Erbauer mitteilen er wird es verkraften. lol.....

Was hat das mit meiner Frage nach dem Gewicht zu tun?

Ist ja schön und toll, dass es möglicherweise das erste 3ltr-Auto war und dass AUDI die Erlaubnis für diesen Motor gegeben hat, trotzdem bleibe ich bei der Frage, warum das Ding mit einem Leistungsgewicht von 4,2kg/PS dann so dermaßen lahmarschige Beschleunigungswerte hat? Ein tatsächliches Leergewicht von knapp 800kg, wie ich das aus der damaligen Berichterstattung in der Fachpresse in Erinnerung habe, würde diese Diskrepanz jedenfalls erklären. Sollte er wirklich nur 590kg wiegen, dann macht er auf jeden Fall verdammt wenig aus seinem "bärigen" Drehmoment, das käme einem Armutszeugnis gleich.

Zitat:

Ich bin nur derjenige der über das Kleingeld verfügt und auch solche Autos in seiner Sammlung stehen hat. Da ich nur seltene Stücke sammle, somit dürfte dieser Prototyp als selten angesehen werden, da es nur 5 mit 90PS gibt und nur dieser 1 mit 140PS. Ich wünsche angenehmes schwirren und ziehe mal dein Körpergewicht von 210kg wieder ab dann stimmts mit den 590kg.... :c))))

Auch habe ich nie bestritten, dass es sich dabei um einen extrem seltenen Exoten handelt, keine Frage. Außerdem habe ich immer nur vom LEERGEWICHT gesprochen, also OHNE Insassen, egal wie schwer diese sind.

Mal eine praktische Frage.

Kommt man mit dem eigentlich noch in die Umweltzone?

Zitat:

Original geschrieben von DateneAutosport


Den Zato L3s er ist der einzige mit 140PS Turbodiesel 1,9 TDI mit Audi A3 Motor

Sagenhafte 302 Nm bei 2200 U/Min. Ein Ferrari-360-Modena schafft gerade 70 Nm mehr, bei deutlich höherer Nenndrehzahl!

Herzlichen Glückwunsch!

Du bist der Gewinner des Nm-Awards der Woche! 🙂

Zitat:

Original geschrieben von Emmet Br0wn



Zitat:

Original geschrieben von DateneAutosport


Den Zato L3s er ist der einzige mit 140PS Turbodiesel 1,9 TDI mit Audi A3 Motor

Sagenhafte 302 Nm bei 2200 U/Min. Ein Ferrari-360-Modena schafft gerade 70 Nm mehr, bei deutlich höherer Nenndrehzahl!

Herzlichen Glückwunsch!

Du bist der Gewinner des Nm-Awards der Woche! 🙂

Auch meinen herzlichsten! Diese Auszeichnung ist hier mehr als verdient 🙂

Zum Glück habe ich diese Auszeichnung nie erhalten. Für mich ist sie auch in etwa so erstrebenswert wie der Darwin-Award 😉

Zitat:

Original geschrieben von meehster



Zitat:

Original geschrieben von Emmet Br0wn


Herzlichen Glückwunsch!

Du bist der Gewinner des Nm-Awards der Woche! 🙂

Auch meinen herzlichsten! Diese Auszeichnung ist hier mehr als verdient 🙂

Zum Glück habe ich diese Auszeichnung nie erhalten. Für mich ist sie auch in etwa so erstrebenswert wie der Darwin-Award 😉

Wenn man sich mal den Typ auf der wikipedia Seite anguckt und sieht, dass er wegen Raketen an seinem Chevy draufgegangen ist, könnte man fast annehmen, dass beide Awards sehr eng miteinander verwandt sind 😁

Zitat:

Original geschrieben von ancalagon



Zitat:

Original geschrieben von meehster


Auch meinen herzlichsten! Diese Auszeichnung ist hier mehr als verdient 🙂

Zum Glück habe ich diese Auszeichnung nie erhalten. Für mich ist sie auch in etwa so erstrebenswert wie der Darwin-Award 😉

Wenn man sich mal den Typ auf der wikipedia Seite anguckt und sieht, dass er wegen Raketen an seinem Chevy draufgegangen ist, könnte man fast annehmen, dass beide Awards sehr eng miteinander verwandt sind 😁

Dieser Verdacht drängt sich nicht nur Dir auf 😉

Mir fällt ein, wo ich schon mal da bin, kann ich auch mal etwas zum eigentlichen Thema sagen - wobei ich mich der Lehre Colin Chapmans anschließe: Das Wichtigste ist geringes Gewicht in Verbindung mit einem niedrigen Schwerpunkt, erst dann kommt weit abgeschlagen die Motorleistung.
Das Schöne am Fahren mit einem Sportwagen ist das Zirkeln um enge Kurven und das Herausbeschleunigen aus denselben bis zum Anbremsen auf die nächste Kurve.

Die beste und passenste Definition eines Sportwagens habe ich übrigens mal in der Signatur von Speed4me gelesen: "Sportwagen = Sitzgelegenheit, die es einem ermöglicht, von unten auf andere hinabzublicken" 🙂

Wenn ich ehrlich bin, mag ich auch den Blick aus dem Seitenfenster auf die Straße, der bei für nich guten Autos (nicht nur Sportwagen) mit einer optischen Täuschung einhergeht: "Die Straße ist da oben und ich sitze hier untzen - wie geht das?" Ich geben es zu, am liebsten würde ich von der Straße noch eine Treppe abwärts gehen zum Fahrersitz. Zur Verdeutlichung setzt Euch mal in einem doppelstöckigen Eisenbahnwagen unten ans Fenster direkt am Bahnsteig! So möchte ich in meinem Auto in Relation zur Straße sitzen!

Zitat:

Original geschrieben von ancalagon


omg.. wenn ich sowas schon lese - ein Ferrari holt seine Leistung auch aus der Drehzahl net aus nem Turbo -.-
man man man immer diese Drehmomentfetischisten die ahnungslosen Bürgern irgendwas vom Pferd erzählen wollen

die erzählen was vom drehmoment und nicht vom pferd !! 😁

Um mal auf die Ausgangsfrage zurückzukommen und halbwegs realistisch zu bleiben: eine Art leichterer 987 Boxster S wäre im Grunde alles, was ich bräuchte. Alternativ zur Gewichtseinsparung (wenn zu teuer) würde ich mich auch mit dem 3.8l DI begnügen. 😁

Ich träume mal besser weiter... 😎

Gruß, Stephan

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