Wie leistet man sich einen neuen BMW?

BMW 5er F10

hallo forum mitglieder,

erstmal möchte ich mich als neu user rein höflichkeitshalber mal vorstellen. ich heisse stefan und bin 18 jahre alt und mache gerade mein abi. ich lese seit einem jahr regelmässig in diesem forum. zwar besitze ich noch kein auto, aber wenn es soweit ist, wird es zu 100% ein bwm. wieso gerade ein bwm? nun ich arbeite für eine grosse deutsche mietwagen gesellschaft und darf die autos zu den verschiedenen standorten fahren. in dieser zeit habe ich meine vorliebe für bmw entdeckt. wie soll ich es sagen? es macht einfach spass ein bmw zu fahren. aber das muss ich euch ja nicht erzählen......

- zurück zum eigentlichen thema:

ich wunder mich doch, wieviele menschen sich einen neuen premium pkw leisten (können/wollen). zwar ist das forum nicht repräsentativ, denoch wunder ich mich über die hohe zahl an privaten käufer solcher hochpreisigen autos, auch wenns über leasing läuft, wobei beim leasing einem das auto ja auch nicht geschenkt wird, sondern man den wertverlust des wagens über 3 jahre abzahlen kann.

und genau das ist der punkt, der mich erstaunt. man kauft einen wagen für etwa 50.000 - 60.000 und macht in drei jahren einen verlust von 20.000 - 30.000 euro.

da die meisten nicht millionäre sind, frage ich mich wie man so etwas leisten kann!? ich schätze die meisten sind angestellte, wahrscheinlich auch teils arbeiter. spart ihr für euren hobby, verzichtet stattdessen auf urlaub und sonstige sachen, wohnt ihr mietfrei, so dass die freien mittel für das leasing verwendet werden können usw oder bekommt ihr von eurem arbeitgeber die autos als firmenwagen zur verfügung?

selbst wenn ich nach dem studium gut verdienen würde (2.500-3.000 netto), wäre es schwer für mich so einen wagen fabrikneu zu refinanzieren. für leasing und unterhalt kämen etwa 1000 euro, dann möchte ich auch noch gut wohnen, würde auch noch mal mindestens 1.000 euro kosten. macht schonmal. 2.000 euro - bleiben noch etwa 500 euro übrig für essen, klamotten, pflege, kultur usw. kaum mehr als ein hartz 4 empfänger.

ich freue mich über jeden user, der sich einen bmw kauft und seine berichte hier postet (motiviert einen), aber für wen werden solche autos gebaut, wenn selbst ein akademiker nicht im stande wäre (nach meiner moderraten rechnung) sich so ein auto zu leisten?

ich würde mich gern über eure erfahrungen, ohne dass ihr ins detail geht, sehr freuen.

lg stefan

Beste Antwort im Thema

hallo forum mitglieder,

erstmal möchte ich mich als neu user rein höflichkeitshalber mal vorstellen. ich heisse stefan und bin 18 jahre alt und mache gerade mein abi. ich lese seit einem jahr regelmässig in diesem forum. zwar besitze ich noch kein auto, aber wenn es soweit ist, wird es zu 100% ein bwm. wieso gerade ein bwm? nun ich arbeite für eine grosse deutsche mietwagen gesellschaft und darf die autos zu den verschiedenen standorten fahren. in dieser zeit habe ich meine vorliebe für bmw entdeckt. wie soll ich es sagen? es macht einfach spass ein bmw zu fahren. aber das muss ich euch ja nicht erzählen......

- zurück zum eigentlichen thema:

ich wunder mich doch, wieviele menschen sich einen neuen premium pkw leisten (können/wollen). zwar ist das forum nicht repräsentativ, denoch wunder ich mich über die hohe zahl an privaten käufer solcher hochpreisigen autos, auch wenns über leasing läuft, wobei beim leasing einem das auto ja auch nicht geschenkt wird, sondern man den wertverlust des wagens über 3 jahre abzahlen kann.

und genau das ist der punkt, der mich erstaunt. man kauft einen wagen für etwa 50.000 - 60.000 und macht in drei jahren einen verlust von 20.000 - 30.000 euro.

da die meisten nicht millionäre sind, frage ich mich wie man so etwas leisten kann!? ich schätze die meisten sind angestellte, wahrscheinlich auch teils arbeiter. spart ihr für euren hobby, verzichtet stattdessen auf urlaub und sonstige sachen, wohnt ihr mietfrei, so dass die freien mittel für das leasing verwendet werden können usw oder bekommt ihr von eurem arbeitgeber die autos als firmenwagen zur verfügung?

selbst wenn ich nach dem studium gut verdienen würde (2.500-3.000 netto), wäre es schwer für mich so einen wagen fabrikneu zu refinanzieren. für leasing und unterhalt kämen etwa 1000 euro, dann möchte ich auch noch gut wohnen, würde auch noch mal mindestens 1.000 euro kosten. macht schonmal. 2.000 euro - bleiben noch etwa 500 euro übrig für essen, klamotten, pflege, kultur usw. kaum mehr als ein hartz 4 empfänger.

ich freue mich über jeden user, der sich einen bmw kauft und seine berichte hier postet (motiviert einen), aber für wen werden solche autos gebaut, wenn selbst ein akademiker nicht im stande wäre (nach meiner moderraten rechnung) sich so ein auto zu leisten?

ich würde mich gern über eure erfahrungen, ohne dass ihr ins detail geht, sehr freuen.

lg stefan

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Zitat:

Da möchte ich auch nochmal auf eine Aussage in diesem Thread zurück kommen. "Geld was einmal ausgegeben ist, ist weg!"
Nach diesem Motto musst du die ganze Pubertät durchleben. Kein Rauchen, kein Alkohol, keine besonders teuren Handys, keine sinnlosen Anschaffungen wie PC, Xbox und Playstation gleichzeitig usw. usw. Taschengeld von Eltern, Oma, Opa. Geburtstagsgeschenke immer in Euro auszahlen lassen, statt sinnlose Klamotten schenken lassen. Keine teuren Markenklamotten usw usw.

Wenn man das alles beachtet, hat man plötzlich ohne das man je gearbeitet hat sehr viel Geld beisammen.

Wenn du nichts vermisst hast: Schön für dich. (Und das meine ich ganz ehrlich!) 🙂

ICH jedoch hätte meine Jugend ganz sicher nicht so verbringen wollen. Denn im Rückblick war meine "Sturm und Drang Zeit" jeden einzelnen -deiner Meinung nach wohl sinnlos verschwendeten- Euro wert. 😁
Und genau diese Erkenntnis ist mir um soooo unendlich viel mehr wert als ein paar hundert oder tausend gesparte Euros.

Zitat:

Original geschrieben von masvha



Zitat:

Da möchte ich auch nochmal auf eine Aussage in diesem Thread zurück kommen. "Geld was einmal ausgegeben ist, ist weg!"
Nach diesem Motto musst du die ganze Pubertät durchleben. Kein Rauchen, kein Alkohol, keine besonders teuren Handys, keine sinnlosen Anschaffungen wie PC, Xbox und Playstation gleichzeitig usw. usw. Taschengeld von Eltern, Oma, Opa. Geburtstagsgeschenke immer in Euro auszahlen lassen, statt sinnlose Klamotten schenken lassen. Keine teuren Markenklamotten usw usw.

Wenn man das alles beachtet, hat man plötzlich ohne das man je gearbeitet hat sehr viel Geld beisammen.

Wenn du nichts vermisst hast: Schön für dich. (Und das meine ich ganz ehrlich!) 🙂

ICH jedoch hätte meine Jugend ganz sicher nicht so verbringen wollen. Denn im Rückblick war meine "Sturm und Drang Zeit" jeden einzelnen -deiner Meinung nach wohl sinnlos verschwendeten- Euro wert. 😁
Und genau diese Erkenntnis ist mir um soooo unendlich viel mehr wert als ein paar hundert oder tausend gesparte Euros.

Wie meinte ein berühmter Rockmusiker:

Die eine Hälfte meines Vermögens habe ich für Sex, Alkohol und Drogen ausgegeben, die andere Hälfte sinnlos verprasst.

Hallo **,

Zitat:

...
Sobald einer mit einem Ferarri und co. vorbei fährt weiß man in den meisten Fällen das er / sie es geschafft hat bzw. nicht gerade schlecht betucht ist.
...

Glaube nicht, dass man auf Grund eines Fahrzeuges Rückschlüsse auf die Finanzsituation eines Menschen bzw. überhaupt Rückschlüsse machen sollte - obwohl es sehr viele Leute tun - auch im obigen Text herauslesbar. Kenne - leider nur indirekt - zwei "normale" Menschen, die sich einen Ferrari

gönnen

.

Ob Sie es geschafft haben kann ich nicht sagen, aber betucht würde ich sie nicht nennen. Sie haben meines Wissens nach mit langem Sparen ihren Wunsch erfüllt und das finde ich super. Der eine oder die eine verwirklicht sich im Beruf, die anderen im Privatleben, die anderen im Sport, die anderen mit Suchtmitteln et cetera - wir sind glücklicherweise Individuen und das ist imho gut so.

Oft ist es so, dass wenn sich jemand einmal seinen Wunsch erfüllt hat, kommt nach einer gewissen Zeit der Sättigungsgrad und schon ist das Ding "uninteressant" geworden und er/sie streben nach neuen Zielen - so ist (entwickelt sich) der Mensch.

Viele Grüße,
Peter

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager



Zitat:

Original geschrieben von mh12300


Dieses Beispiel hinkt sehr deutlich. Als selbstständiger Bauingenieur zahlst Du Deine Einkommensteuer nicht gemäß einer Steuerklasse; diese Steuerklassen sind nur für Angestellte/Arbeiter für den Lohnsteuerabzug durch den Arbeitgeber maßgebend.

Als Selbstständiger wird Dein Gewinn besteuert, d. h. von Deinen Einkünften werden Deine Kosten abgezogen (u. a. auch die Deines geschäftlich genutzten Fahrzeugs zuzügl. der Versteuerung des Privatanteils) und vom Gewinn bezahlst Du Deine Einkommensteuer. Zudem bist Du vorsteuerabzugsberechtigt. Da Du Deinem Auftraggeber Deine Dienstleistung zuzügl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer berechnest, kannst Du die Vorsteuer direkt davon abziehen.

Von Deinen erwähnten 10.000 € zahlst Du für höchstens 7.000 - 7.500 € Einkommensteuern, wenn Du Alleinverdiener bist, sind dies rd. 2.500 €.

Die von Dir in Deinem Post erwähnte Einkommensteuer von 50 % ist ein Märchen. Seit längerem beträgt der Spitzensteuersatz in Deutschland 45 % - und dieser gilt nur für die Spitzeneinkommen über 250.400 € p. a.

Es ärgert mich, wenn auf solch polemische Art Halbwahrheiten verbreitet werden, wie Du es tust.

Gruß
Der Chaosmanager

Ab einem Einkommen von 52.882,- zahlst Du bereits 44,31% (inkl. Soli). Dies gilt natürlich nicht für jeden Euro Einkommen sondern es gibt Grundfreiberträge + Steuerzonen mit Eingangs- und Spitzensteuersätzen. Ab 250K (Verheiratet 500k) kommt noch die sogenannte "Reichensteuer" von umgerechnet 0,45€ je 1 Euro der über 250k/500k liegt. Vorsteuerabzug hängt von vielen Faktoren ab und hat auch nichts mit Gewinn zu tun als auch Gewinn nichts mit Geld auf dem Konto zu tun hat. Auch sind nicht alle Ausgaben Kosten. Aber um das mal etwas pschl. und polemisch zu sagen: Vor der Steuer sind alle gleich - ausser die Ackermanns und Zumwinkels dieser Welt... 😠
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Zitat:

Original geschrieben von HAYES HDX



Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager


Ab einem Einkommen von 52.882,- zahlst Du bereits 44,31% (inkl. Soli). Dies gilt natürlich nicht für jeden Euro Einkommen sondern es gibt Grundfreiberträge + Steuerzonen mit Eingangs- und Spitzensteuersätzen. Ab 250K (Verheiratet 500k) kommt noch die sogenannte "Reichensteuer" von umgerechnet 0,45€ je 1 Euro der über 250k/500k liegt. Vorsteuerabzug hängt von vielen Faktoren ab und hat auch nichts mit Gewinn zu tun als auch Gewinn nichts mit Geld auf dem Konto zu tun hat. Auch sind nicht alle Ausgaben Kosten. Aber um das mal etwas pschl. und polemisch zu sagen: Vor der Steuer sind alle gleich - ausser die Ackermanns und Zumwinkels dieser Welt... 😠

Dass Vorsteuer absolut nichts mit Gewinn zu tun hat und dass nicht alle Ausgaben Kosten sind, ist mir selbstredend klar; ich habe solches auch niemals behauptet. Bitte betrachte mein Posting im Kontext mit dem Beitrag, auf den ich geantwortet hatte.

Natürlich bezahlst Du bei 52.882 Einkommen auch nicht 44,31 % Einkommensteuer - dieser Prozentsatz bezieht sich auf die Spitze und nicht auf das gesamte Einkommen. Die Durchschnittsbelastung liegt bei diesem Einkommen bei rund 28 %.

Was ich versucht hatte darzustellen (zugegebenermaßen stark vereinfacht)war, dass ein selbstständiger Bauingenieur nicht 50 % Steuern bezahlt, um dann seine betrieblichen Kosten vom versteuerten Einkommen zu bezahlen.

Freundliche Grüße
Der Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von tria65


Hallo **,

Zitat:

Original geschrieben von tria65



Zitat:

...
Sobald einer mit einem Ferarri und co. vorbei fährt weiß man in den meisten Fällen das er / sie es geschafft hat bzw. nicht gerade schlecht betucht ist.
...

Glaube nicht, dass man auf Grund eines Fahrzeuges Rückschlüsse auf die Finanzsituation eines Menschen bzw. überhaupt Rückschlüsse machen sollte - obwohl es sehr viele Leute tun - auch im obigen Text herauslesbar. Kenne - leider nur indirekt - zwei "normale" Menschen, die sich einen Ferrari gönnen.
Ob Sie es geschafft haben kann ich nicht sagen, aber betucht würde ich sie nicht nennen. Sie haben meines Wissens nach mit langem Sparen ihren Wunsch erfüllt und das finde ich super. Der eine oder die eine verwirklicht sich im Beruf, die anderen im Privatleben, die anderen im Sport, die anderen mit Suchtmitteln et cetera - wir sind glücklicherweise Individuen und das ist imho gut so.
Oft ist es so, dass wenn sich jemand einmal seinen Wunsch erfüllt hat, kommt nach einer gewissen Zeit der Sättigungsgrad und schon ist das Ding "uninteressant" geworden und er/sie streben nach neuen Zielen - so ist (entwickelt sich) der Mensch.

Viele Grüße,
Peter

Fakt ist aber das so ein Fahrzeug auch unterhalten werden muss, wer sich mal damit beschäftigt hat weiß was ich meine. Alleine Versicherung, Service und Ersatzteile fressen jährlich das Einkommen eines Normalbürgers. Sparen hin oder her, wer 250.000€+ (Lamborghini Gallardo LP560) für ein Auto ausgeben kann, der hat Geld das ist einfach so. Ein Bekannter von mir hat so ein Teil bzw. nicht nur eins und zahlt jeden Monat 4000€ Leasingrate + 60.000€ Anzahlung, ich weiß nicht ob man das mit langem Sparen als normaler Mitarbeiter schafft... 😉

Nun genug mit OT, hat ja nicht mit dem eigentlichen Thema zu tun... 😉

Zitat:

Original geschrieben von HAYES HDX



Ab 250K (Verheiratet 500k) kommt noch die sogenannte "Reichensteuer" von umgerechnet 0,45€ je 1 Euro der über 250k/500k liegt.

Nur damit unser TE als Berufsanfänger nicht durcheinander kommt und es ein Missverständnis gibt:

Die von Dir zitierte "Reichensteuer" (korrekt: Proportionalzone 2) in Höhe von 0,45 € je 1 € (= 45 %) kommt nicht zusätzlich dazu, sondern ist der von mir bereits früher erwähnte Grenzsteuersatz (zuzügl. Soli 5,5 % = 47,48 %) und greift für den Teil des Einkommens, der über exakt 250.731/501.462 € liegt.

Viele Grüße
Der Chaosmanager

PS: Sorry für OT.

Hallo Stefan,

habe erst heute deinen Beitrag und die vielen Antworten gesehen, sehr interessant!
Ich melde mich, in dem ich mich oute als Privatkunde (Leasing) und Beamter, der in dieser Konstellation wohl hier im F10-Forum den "Exoten-Status" innehat (ich hoffe es kommen jetzt nicht noch die Schlaumeier-Kommentare à la "ja die Beamten sind ja eh die wahren Reichen"...)

Deine Aussagen zu Beginn kann ich zu 100% nachvollziehen, so habe ich vor 25 Jahren auch gedacht. Ich hätte zum Zeitpunkt meines Studiums (als E-Kadett-Fahrer) auch nie im Leben gedacht, mal einen Wagen wie den F10 zu Gegenwert von 120.000 DM zu fahren. Nun verdiene ich gut, hab in den letzten Jahren auch anständig dafür geackert und der F10 ist halt der "kleine" Luxus, den ich mir gönne, ohne mein Leben nun großartig einschränken zu müssen.

Dir alles Gute!
Gruß
Dirk

Muss man um dieses Thema so viele Postings schreiben? Das lässt sich doch alles einfach zusammenfassen aus meiner Sicht. Wie leistet man sich typischerweise einen neuen BMW?
- man leistet ihn sich nicht, eine Firma leistet sich ihn, zum Beispiel als Gehaltsbestandteil eines angestellten mittleren Managers, steuerlich geltend gemacht.
- auch die Firma leistet sich den neuen BMW nicht, sondern der neue BMW wird von einer Bank mit Gewinn an die Firma vermietet (Englisch: Leasing).

Der 5er BMW ist ein klassisches Firmen-Mietfahrzeug nach oben genanntem Finanzierungsmodell. Die Konkurrenten E-Klasse und A6 natürlich genau so.

Wirtschaftlich interessant werden diese Fahrzeuge für Privatleute erst nach dem großen anfänglichen Wertverlust nach 2 Jahren Alter.

Oft von privat neu gekauft (reichlich unwirtschaftlich) werden eher Kleinwagen und Kompakte wie Polo, Corsa, A-Klasse, Golf usw. 5er-BMW werden privat in Deutschland vielleicht von ein paar wohlhabenden Rentnern gekauft.

Wer sieht's anders?

Zitat:

Original geschrieben von zerschmetterling81


....
Wer sieht's anders?
...ich...

😎

...denn ich halte den F10, in meiner persönlichen

Konfiguration, für überaus preiswert...

...habe selbstverständlich bar bezahlt

und verzichte seit Jahrzehnten auf den

mir zustehenden Firmenwagen...

...den "ungeheueren" Wertverlust eines
neuen Autos...
...habe ich (seit Jahrzehnten) nie realisiert...
...denn ich fahre meine BMW's mehrere 100tkm
(den letzten E39 530D z.B. 430tkm in knapp 8 Jahren,
jetzt wird er von meinem Sohn weitergefahren...)
...ohne Probleme
...gebe meine 5er, auch nach hoher Laufleistung,
eher ungern her...
(...die Trennung von meinem E39 war mir, in der
Phase des E60, gänzlich unmöglich)
...und ja, ich freue mich auch darüber,
keinen "geldwerten Vorteil" versteuern zu müssen...

...aber ein echt facettenreicher thread..
...da stellt ein junger Mensch, der
seinen beruflichen Weg noch gar
nicht gefunden hat, die, aus seiner Sicht,
durchaus berechtigte Frage, wie man sich ein
besonderes Auto der oberen Mittelklasse leisten soll...

...und es wird mit beruflicher Karriere kokettiert,
über Steuerfragen diskutiert...
...der 5er auf Dienstwagenniveau reduziert..
...gar über den Sinn des Lebens spekuliert...

(und ja, ich könnte mir auch vorstellen, den F10 in's
Renterdasein mitzunehmen...so what??)

Luke

Zitat:

Original geschrieben von BMW_1992


selbst bei einem sehr guten gehalt würde ich kein neuwagen kaufen. die zigtausend euro verlust sind es mir dann doch nicht wert.

Vielleicht änderst Du Deine Meinung, wenn Du mit dem Gebrauchten dann häufiger in die Werkstatt musst. Vielleicht geht's gar soweit, dass Du bereit bist, ein bisschen mehr auszugeben, um Dir Ärger und wertvolle Zeit mit den nicht geplanten Werkstattaufenthalten zu ersparen. Und vielleicht ist es Dir dann sogar egal, ob die Mehrkosten für ein neues Fahrzeug höher oder niedriger sind als Zeitersparnis und Lebensqualitätssteigerung ;-)

Zitat:

Original geschrieben von zerschmetterling81


Wer sieht's anders?

Ich 🙂

Ich gehöre zu der Gattung von Menschen, die in Deinen Augen gleich gegen 2 Grundmauern des gesunden Menschenverstandes verstoßen. Zum einen fahre ich Neuwagen, welch abscheuliche Vorstellung, oder? Und zum anderen Lease ich das Ganze auch noch. Und um dem noch die Krone aufzusetzen. Ich mache dies als Privatperson.
Vorweg gleich mal der allerwichtigste Punkt warum ich Neuwagen kaufe. Auf den könntest auch Du kommen. Richtig. Wenn es solche Idioten wie mich nicht gäbe, hättest Du keinen Gebrauchtwagen den Du dir irgendwann mal kaufen kannst. Bestechende Logik, oder? 🙂
Ich will jetz auch keine Kauf - Leasing - Firmenwagen Diskussion beginnen. Es kommt nur immer auf die jeweilige Gesamtsituation jeder einzelnen Person an. Man kann hier nichts verallgemeinern.
Ich hatte einen Firmenwagen, ich könnte noch immer einen haben. Jedoch ist es für mich einfach zu teuer. Ja, auch ein Firmenwagen kostet Geld und mit steigender Fahrstrecke zum Arbeitsweg wird ein Firmenwagen irgendwann uninteressant. So ist es bei mir und deswegen habe ich einen Privatwagen.
Durch diese etwas längere Fahrstrecke ergibt sich auch, das dieses Auto relativ viele Kilometer im Jahr fahren muss. Also wird nach 3 Jahren ein neues her müssen. Oder besser gesagt. Nach 3 Jahren will ich auch ein neues Auto. Es ist einfach so. Etwas Abwechslung schadet ja nie. Autokaufen macht ja Spaß, mir und meiner Frau jedenfalls. Einen Neuwagen ganz nach seinen eigenen Wünschen zusammenbauen - das hat was. Bei BMW kann man das ja so schön zelebrieren. Dank langer Zubehörliste, Inividual usw..
Ich schweife ab. Okay.
Es gibt also sehr wohl Gründe einen Neuwagen zu erwerben, auf welche Art und Weise auch immer.
Und das es mitunter, dank diverser Angeboter der Hersteller zur Förderung des Neuwagenverkaufs, günstiger sein kann einen Neuwagen zu erwerben als einen Gebrauchten, sollte sich nun auch schon langsam rumgesprochen haben. 😁

Man kann es drehen oder wenden wie man will. Ob Leasing/Kauf/privat/Geschäft. Neu wird der 5er nicht ohne weiteres erreichbar sein für einen Berufsanfänger mit 2500 netto (was ja schon eine Hausnummer ist). Das war schon immer so.

90% der Fahrer - egal wie das Auto finanziert ist - liegen sicher über 5T netto - und dann ist ein 5er so im Rahmen, wie der Golf für den Berufsanfänger. Der "Normalaussendienstler" fährt den 5er auch nicht. Da muss i.A. schon mindestens Ebene Hauptabteilungsleitung her.

Amen

Zitat:

Original geschrieben von spike_xxx



Zitat:

Original geschrieben von zerschmetterling81


Wer sieht's anders?
Ich 🙂

Ich gehöre zu der Gattung von Menschen, die in Deinen Augen gleich gegen 2 Grundmauern des gesunden Menschenverstandes verstoßen. Zum einen fahre ich Neuwagen, welch abscheuliche Vorstellung, oder? Und zum anderen Lease ich das Ganze auch noch. Und um dem noch die Krone aufzusetzen. Ich mache dies als Privatperson.
Vorweg gleich mal der allerwichtigste Punkt warum ich Neuwagen kaufe.

widerspruch?

Zitat:

Original geschrieben von DOKDON



Zitat:

Original geschrieben von spike_xxx


Ich 🙂

Ich gehöre zu der Gattung von Menschen, die in Deinen Augen gleich gegen 2 Grundmauern des gesunden Menschenverstandes verstoßen. Zum einen fahre ich Neuwagen, welch abscheuliche Vorstellung, oder? Und zum anderen Lease ich das Ganze auch noch. Und um dem noch die Krone aufzusetzen. Ich mache dies als Privatperson.
Vorweg gleich mal der allerwichtigste Punkt warum ich Neuwagen kaufe.

widerspruch?

ich brauchte jetzt eine Zeit um zu begreifen was Du mit Deinem Beitrag aussagen willst. Aber gut, ich kaufe keinen Neuwagen. Ich beschaffe ihn. Auf welchem Weg auch immer 😁

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