Wie hoch muss die Anzahlung sein? Gibt es dort einen Mindestsatz? Hilfe...

Hallo.
Meine Freundin möchte sich evtl. nächsten Monat einen neuen Wagen kaufen.

Soll ein Golf 5 für ca. 18000Euro sein.(VW Händler)

Nun möchte Sie gerne wissen, was Sie anzahlen MUSS?

Kann Sie z.B. Ihren Ford KA in Zahlung geben (Wert ca. 2200Euro) und dann über 4 Jahre finanzieren, für monatlich 200 Euro?

Der Rest (ca. 5800Euro) per Schlussrate.

Ist diese Idee (kommt von mir) realistisch, oder macht dort kein Händler mit?

Ich bin ratlos, habe mit solchen Sachen keine Erfahrung! Aber macht das ein Autohändler mit? Ich meine, einen 18000Euro teuren Wagen mit einer Anzahlung von NUR ~2200 Euro zu finanzieren?

Hoffe ihr könnt mir im Sinne meiner Freundin ein paar Ratschläge diesbezüglich geben!?

Vielen Dank im voraus.

MfG
DerGTi

42 Antworten

Auf jeden Fall hingehen.
Dem Berater die Situation erklären, also geringe Miete, etc. Auch den Nebenverdienst beim Schwager erwähnen.

Die € 6000,- wären ja in diesem Fall keine Anzahlung, sondern Eigenleistung/Eigenkapital. Das macht sich bei der Bank auch nochmal gut.

Versprechen kann Dir hier keiner etwas, aber einen Versuch ist es wert.

Genauso würde ich mich nicht auf einen Händler fixieren, sondern hausieren gehen und bei dem kaufen, der das Beste Angebot bei Barzahlung macht.
Sagt den anderen Händlern ruhig, dass Ihr bei dem und dem gewesen seid und folgendes Angebot erhalten habt.
Es gibt nur drei Möglichkeiten:

1. Der Händler sagt von vorne herein Nein, macht er nicht zu diesen Konditionen
2. Der Händler zieht mit und unterbreitet das gleiche Angebot
3. der Händler toppt das Angebot nochmal um ein wenig mehr als der vorherige

Aber fallt nicht gleich mit der Tür ins Haus. Sagt erstmal um was es geht und für welches Auto sie sich interessiert. Stellt das Auto so zusammen wie sie es will. Hat der Verkäufer den Endpreis ermittelt, fragt Ihr nach dem Hauspreis. Dabei ruhig etwas grinsen...;-)) .
Hat er den Hauspreis genannt, vergleicht es im Kopf mit dem bisher besten angebot und sagt ihm dann, dass Ihr ien besseres Angebot vorliegen habt.

Man muss einfach nur frech genug sein zu fragen und zu pokern.
Das Rabattgesetz ist gefallen. Es darf gehandelt werden.

Gruss
Ken

Ok, dann erstmal allen vielen Dank für die hilfreichen Antworten.

Werde dann mal morgen berichten, wie es gelaufen ist.

MfG
DerGTi

Zitat:

Original geschrieben von DerGTi


P.S.: Monatliches Gehalt beträgt ca. 1050 Euro Netto.

Da würde ich der Freundin aber mal einen dezenten Hinweis geben, dass man sehr leicht über seine Verhältnisse leben kann. Miit dem Netto würde ich mir jedenfalls nicht die Belastung für einen 18.000 Euro-Wagen ans Bein binden. Niedriege Raten klingen immer Verlockend, jedoch ist die Rate allein nur ein Teil der monatlichen Autokosten. Versicherung (beim NW sollte es Vollkasko sein), Sprit, Wartung, Steuer etc. müssen auch bezahlt werden. Besser einen jungen GW oder anderen NW zwischen 8-12.000 Euro aussuchen und dann mal eine Ballonfinanzierung ausrechenen lassen. Da bleibt am Ende noch genug zum Leben übrig.

Gruß, Wolf.

Da stimme ich AutoMensch auch zu.
Es grenzt schon fast an finanziellen Selbstmord bei dem Einkommen ein so teures Auto zu kaufen.
Den Kaufpreis des Fahrzeuges hatte ich gar nicht gesehen.

Dann lieber einen guten Gebrauchten kaufen. Preislich bis max. € 8.000,- bis 10.000,- .

Alles, was darüber liegt, würde zu folge Haben, dass sie nur noch für das Auto arbeitet.

Allerdings halte ich nicht viel von einer Ballonfinanzierung.
Zumindest nicht bei dem Einkommen. Da ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Endsumme zum Ablauf der Finanzierung nicht angespart hat und erneut finanzieren müsste.

Gruss
Ken

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Habt Ihr mit der Hausbank gesprochen und was hat der Verkäufer ausgerechnet? Wie sieht es denn nun aus?

Gruss
Ken

Hallo.
Also ich meine Freundin hat am Freitag Nachmittag mit ihrer Bank telefoniert. Sie hat nun einen Termin für den 15. August.

Nun heisst es 2 Wochen warten, dann wissen wir´s genau🙂

MfG
DerGTi

aus der Sicht unserer heimischen Autoindustrie handelt Deine Freundin vernünftig

kann aber auch sein, daß Deine Freundin in ein paar Jahren zur Schuldnerberatung muß ... zu Fuß !

Alle Ausagen bezüglich "Schulden über Schulden", stimme ich zu und das sehe ich ja auch ein.

Nun noch einmal die Rechnung, die ich mir "überlegt" habe/hatte:

Kauf des PKW bei einem VW Händler

Golf 5 VK 18.000 Euro
Anzahlung 6.000 Euro

Rest 13.000 Euro

Diese 13.000 Euro würde sich meine Freundin nun in Form eines Kredits von Ihrer Bank geben lassen.

Diese 13.000 Euro möchte sie dann mit monatlichen Raten in Höhe (max.) von 230 Euro abzahlen.

Und sollte nun nach einem oder zwei Jahren die Einsicht bzw. das "Böse Erwachen" kommen, in Form von: "Oh Gott...auf Dauer ist der Wagen einfach zu teuer..." ...oder.... "Ich will mich nicht mehr monatlich an ~230 Euro binden.." etc., dann kann sie ja immernoch den Wagen pirvat verkaufen!

Dann hat sie (wir gehen von 2 Jahren aus) evtl. noch eine Restschuld von vielleicht (wir rechnen mal ganz großzügig!) von 10.000 Euro. Den Wagen verkauft sie nun für, sagen wir mal (wir gehen auch hier vom schlechtesten Wert aus!) 11.000 Euro.

Dann würde Sie den Kredit (Rest 10.000 Euro) der Bank sofort auszahlen können!

Zwar ist diese Rechnung nicht ganz so praxisnah, aber dennoch würde ich davon ausgehen, das es so ablaufen könnte (im NOTFALL!).

Also stürzt sie sich ja nicht gleich in ein finanzielles Chaos, wenn sie sich diesen Kredit nimmt.

Zum Schluß noch etwas, was ich vergessen hatte. Sie hat ihr 1.tes Auto auch "finanziert". Zwar gab es damals den "Kredit" von ihren Eltern, aber auch dort hat sich mindestens 200 Euro (im Regelfall aber 300 Euro) monatlich abgezahlt und konnte auch noch recht gut vom "Rest" leben.

Nun, was spricht also noch dagegen?

Vorschläge und (gutgemeinte) Ratschläge sind natürlich willkommen!

Vielen Dank.

DerGTi

In Deinem geschilderten Fall wären dann nach 2 Jahren 5.000€ der Anzahlung weg. Deine Freundin hätte dann noch 1.000€ und kein Auto. Na prima. 😉

Hi,

schnelle Rechnung sagt mir ohne Zinsen eine Laufzeit von 56 Monaten, bei € 230,-/Monat.
Das ist schon knackig und ich weis nicht ob die Bank sich darauf einlassen wird, da der Wertverlust zu hoch sein kann.

Man muss ich im Vergleich bei einem Kredit bei den eigenen Eltern folgendes überlegen, bei den Eltern so habe ich das verstanden, haben die Raten etwas viriert. Mal waren € 200 mal € 300. Bei einer Bank gibt es nichts zu diskutieren. Die Raten sind da.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass die Summe, die Deine Freundin für das Auto aufnehmen will, einfach zu hoch ist.
Ein Fahrzeug für € 18.000 bei einem Einkommen von € 1050,- ist schon etwas sehr viel, finde ich.

Wie schon vorher empfohlen wurde, würde ich eher einen schritt zurück gehen, und vieleicht, wenn es denn ein Golf sein soll, auf einen neueren Golf IV gehen.
Da hat sie was vernünftiges und keinen so hohen Kredit.

Lieber ein Auto für € 10.000,- gekauft, mit einer Anzahlung von € 5000,- oder € 6000,-. Bleiben € 4.000,- zu finanzieren übrig. Das wäre gerade mal eine Laufzeit von knapp 24 monaten bei € 230,-/Monat, oder weniger im Monat bei längerer Laufzeit.

Das macht viel mehr Sinn, als jetzt ein so teures Auto zu kaufen.

Gruss
Ken

Zitat DerGTI:

Golf 5 VK 18.000 Euro
Anzahlung 6.000 Euro
Rest 13.000 Euro

... ?

nebenbei: Ich habe mal im Zug während zweier Stunden den Ausführungen von Laien bezüglich EDV lauschen müssen und ich habe mich nicht zu erkennen gegeben

aber es tat echt weh

Wie kleinlich!

Dann sagen wir .. 12.000 .. zufrieden?!

DerGTi

Moment

18.000 - 6.000 = 12.000

O.K., korrekt

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