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Leasing Ö besser mit oder ohne Anzahlung

Themenstarteram 10. April 2014 um 15:30

Hallo.

Was ist günstiger. Leasing mit oder ohne Anzahlung.

Will einen X5 auf 4 Jahre leasen. Hätte das Geld für die max. Anzahlung und dann halt eine kleinere Rate.

Könnte aber das Geld auf ein Konto geben und fast die ganze Laufzeit davon abbuchen. Kann auch abschreiben was aber laut Steuerberater nicht viel bringt, da man in Ö 8 Jahre rechnen muß.

Vielleicht gibts Profis hier, die einen Tip geben können.

danke

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15 Antworten
Themenstarteram 16. April 2014 um 9:14

so, hab selber eine Antwort bekommen.

Mit Anzahlung ist besser, da die Gesellschaften die Anzahlung mit ca. 3% verzinst abrechenen.

Zitat:

Original geschrieben von paulianlage

so, hab selber eine Antwort bekommen.

Mit Anzahlung ist besser, da die Gesellschaften die Anzahlung mit ca. 3% verzinst abrechenen.

So gesehen ist es noch besser, wenn Du das Auto bar bezahlen würdest, weil Du dann gar keine Zinsen bezahlen musst. In einer Leasingrate ist nämlich immer ein Zinsanteil einkalkuliert.

Themenstarteram 16. April 2014 um 17:01

logisch, geht sich aber nicht aus wenn man 40 hat und einen neuen um 68 kauft;)

Zitat:

Original geschrieben von paulianlage

logisch, geht sich aber nicht aus wenn man 40 hat und einen neuen um 68 kauft;)

Das ist schon klar. Aber Deine Fragestellung war eben sehr offen und daher war die Resonanz Null.

am 23. Mai 2014 um 22:06

Zitat:

Original geschrieben von paulianlage

so, hab selber eine Antwort bekommen.

Mit Anzahlung ist besser, da die Gesellschaften die Anzahlung mit ca. 3% verzinst abrechenen.

Stammt diese Aussage vom Steuerberater, oder dem Händler/Leasing?

Diese erstaunt mich erheblich, da beim Finanz-Leasing, die Sonderzahlung eine Vorauszahlung auf die Monatsraten bedeutet. Die Einsparung kommt damit über einen "Verzinsungsvorteil" ähnlich, wie es auch bei einem Darkehen ist.

Die Antwort auf die eigentliche Frage kann bei Unternehmern eigentlich nur ein gut informierter (über seinen Mandanten und dessen Finanzen) Steuerberater geben.

Bei Privatpersonen würde ich, aus mehreren Gründen, fast immer, eine möglichst hohe Sonderzahlung vorschlagen.

Themenstarteram 23. Mai 2014 um 22:14

Hallo Christian

danke für deine Antwort.

Die Info mit den 3 Prozent kam von einer Leasinggesellschaft.

Hab meinen Steuerberater nur bezüglich Kredit oder Leasing gefragt und das wäre gleich.

Werd da auch mal wegen mehr oder weniger oder keiner Anzahlung nachfragen.

Wäre aber über einer grundsätzlichen Antwort bzw. Tip dankbar.

am 23. Mai 2014 um 22:37

Ich will es mal so annehmen und zusammen fassen:

steuerlich ist es unrelevant,

die Liquidität wird nicht relevant beeinflusst,

Rücklagen und/oder höhere Belastungen im Folgegeschäft sind bewusst,

dann Leasing (Kilometer-Vertrag, ohne Restwertabrechnung) mit möglichst viel Sonderzahlung.

Folglich bietet sich eine geringere monatliche Belastung.

Eventuelle Sonderrisiken, Unfall, Aufhebung, Fahrzeugwechsel, Unternehmensveränderungen, fallen weniger ins Gewicht.

Der Gesamtaufwand ist damit geringer.

(außer man würde dafür eine "geniale Anlage" mit hoher Rendite auflösen, oder die Kreditlinie, oder andere Bankgeschäfte verschlechtern).

Themenstarteram 24. Mai 2014 um 0:17

kann nicht ganz folgen, aber KM plus Restwert ist Fakt.

am 24. Mai 2014 um 13:05

Nun ich meinte, wenn die ersten drei Punkte erfüllt sind,

Zitat:

Original geschrieben von Personal-Car-Consult

...

steuerlich ist es unrelevant

(ob Sonderzahlung oder nicht),

die Liquidität wird nicht relevant beeinflusst

(Geld fehlt anderen Orts),

Rücklagen und/oder höhere Belastungen im Folgegeschäft sind bewusst,

(für's nächste Auto müssen wieder 40tEUR angespart werden, oder die Rate wird massiv höher)

....

dann ein Leasing mit Sonderzahlung.

Was den Vertrag anbetrifft, würde ich ganz genau nachfragen/nachlesen, wer das Restwertrisiko trägt!

Wenn der Restwert auf z.B. 40.000 Euro angegeben ist bei z.B. 20tkm im Jahr:

Was passiert wenn die Kilometer und der Zustand passen, aber das Auto nur noch 30.000 Euro wert ist?

Also wer trägt die 10.000 Euro Verlust? (Alles ganz hypothetische Zahlen!)

Das muss klar geregelt sein. Wenn es ein echter KM-Vertrag ist, dann trägst das nicht Du!

Bei welchem Dienstleister in Österreich (und darüber reden wir ja) gibt es für Privatpersonen echtes KM Leasing? Meiner Wissens nach gibt es hierzulande Operating Leasing oder Restwertleasing, wobei ersteres für Private selten Anwendung findet.

Beim Restwert trägt grundsätzlich der Leasingnehmer das Risiko außer es ist anders vereinbart - so etwas sehe ich in AT aber recht selten.

 

Zur Anzahlung. Das mit der 3% Verzinsung würde mich auch interessieren. In der Regel ist die Vorauszahlung unverzinst und wird einfach über die Laufzeit gegen die Leasingrate gerechnet. Da findet man normalerweise bessere Wege, die Vorauszahlung anzulegen... und sei es das Geld auf ein Sparbuch zu legen und davon die monatliche Rate zur reduzieren. Im Gegegensatz zur Vorauszahlung wird das Geld dann wenigstens verzinst.

am 5. Juni 2014 um 17:17

Werde versuchen Dit einen Vorschlag zu machen wo das geht.

Privat-Leasing verstehe.

Verringert die verzinste Vorauszahlung die monatliche Rate genauso wie eine unverzinste?

 

Zitat:

Verringert die verzinste Vorauszahlung die monatliche Rate genauso wie eine unverzinste?

Ich meinte ja: ich kenne keine verzinste Vorauszahlung bei den div. Leasinganbietern in Österreich.

Ich kenne das nur so, daß die Vorauszahlung durch die Anzahl der Leasingraten dividiert wird. Genau dieser Betrag wird von der monatlichen Leasingrate abzogen. Somit ergibt sich eine Verzinsung von 0% auf die Vorauszahlung.

Das ist natürlich jetzt nicht besonders interessant.

Mit "div Leasinganbietern" meine ich in erster Linie die Porsche Bank (kaufe hauptsächlich aus dem VAG Konzern) und die führenden Banken.

 

Zitat:

Original geschrieben von dsf.ben

 

Ich kenne das nur so, daß die Vorauszahlung durch die Anzahl der Leasingraten dividiert wird. Genau dieser Betrag wird von der monatlichen Leasingrate abzogen. Somit ergibt sich eine Verzinsung von 0% auf die Vorauszahlung.

Diese Berechnungsmethode wäre mir neu und hört sich nicht gerade professionell an.

Ich kenne es nur so, dass eine Anzahlung so behandelt wird wie ein Nachlass, d. h. die Leasingrate wird berechnet, indem die Anzahlung vom Leasingwert abgezogen wird und die Leasingrate dann auf Basis des geringeren Leasingwerts - bei unverändertem kalk. Restwert - ermittelt wird.

Ergo zahlt man weniger Zinsen (die ja in der Leasingrate enthalten sind) und hat somit eine indirekte Verzinsung der Leasingsonderzahlung.

Bei Deiner Berechnungsmethode würde man ja Zinsanteile aus dem höheren Betrag zahlen, was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann.

Gruß

Der Chaosmanager

Zitat:

 

Diese Berechnungsmethode wäre mir neu und hört sich nicht gerade professionell an.

Nun ja, es werden ja verschiedene Varianten für die Vorauszahlung angeboten: Depot, VZ-Depot, Anzahlung etc. Das wirkt sich dann jeweils unterschiedlich auf die Leasingrate, den Restwert, die Besteuerung (bei uns in AT sehr relevant aufgrund der Luxussteuer - auch Nova genannt) etc.

Allerdings muß ich mein Statement von oben revidieren. Die Porsche Bank, z.B., spricht bei VZ-Depot (reduziert die monatliche Belastung) tatsächlich von einer "attraktiven Verzinsung". Ich bezweifle aber, daß wir hier von 3% sprechen.

Das VZ-Depot wird wie ich eingangs erwähnte, auf die Monate aufgeteilt. Sie reduziert also lediglich die Monatsrate.

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