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Wie habt ihr die Nordschleife "gelernt"?

Themenstarteram 5. August 2017 um 18:23

Moin!

Ich bin ab und an an der Schleife und wollte dem ganzen mal Hand und Fuß geben, also sauber fahren lernen.

Wie habt ihr die Strecke gelernt?

Einfach immer und immer und immer wieder gefahren, bis das ganze im Blut war?

...oder auch theoretisch; sprich irgendwelche kurven auswendiggelernt?

Ich habe mir schon GT5 gekauft und spule fleißig meine Runden ab, jedoch fehlen mit dort Anhaltspunkte.

Am Ende kommt es einem doch eher wie ein endloses Sammelsurium aus Kurven vor...

Freue mich über eure Anregungen!

Grüße :-)

Beste Antwort im Thema

Ohne VIEL Zeit und VIEL Geld wird da nichts gehen oder eben lange dauern ...

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Zitat:

@lowrider1234 schrieb am 9. August 2017 um 12:54:54 Uhr:

Twingo C06 (der alte, erste generation) 1.2L 58Ps.

@greentea868

Cool! Für den gibt es doch auch RS-Teile zum Upgrade. :D

Ich glaub bei 58 PS muss man nix upgraden :=)

BTG unter 10min mit 52 PS will ich sehen

https://youtu.be/JYwAXnF_ccI

Da haste das Video ;) ich kann Maody da nur zustimmen, ich würde es genauso machen.

hehehe sportlich

Zitat:

@greentea868 schrieb am 9. August 2017 um 13:22:51 Uhr:

https://youtu.be/JYwAXnF_ccI

Da haste das Video ;) ich kann Maody da nur zustimmen, ich würde es genauso machen.

Das Video kannte ich noch nicht. Der Typ: Hochachtung und Hut ab!

Diese Runde sollte sich eigentlich jeder Anfänger (und nicht nur die) anschauen, weil es perfekt zeigt, worauf es auf der NoS ankommt.

1. Leicht überdurchschnittliche fahrerische Skills

2. Blindes Verständnis mit dem Auto

3. Streckenkenntnis, Streckenkenntnis, Streckenkenntnis

4. Perfekte Linie

5. Ausnutzen der Strecke bis zum letzten Zentimeter

6. So gut wie nicht bremsen, wenn das Auto mal auf Tempo ist

7. Durch die Kurven keinen Speed verlieren

8. Cojones :cool:

Und worauf es eben nicht ankommt: Motorleistung.

Der Mann hat sogar noch Zeit, sich im Eingang Brünnchen zu bedanken und verliert auf der BTM Spur ausgangs Brünnchen mindestens 5 Sekunden. Da es nachher bergauf geht, eher mehr. Großartig! Und Angst scheint der Kollege auch nicht zu kennen... ;)

Naja ein bischen Motorleistung ist schon ganz nett :=)

Ich musste am WE mit dem 84PS KIA von meiner Frau die GLP fahren, selbst wenn man die Bergwerkskurve perfekt getroffen hatte, kam man im Kesselchen nicht über 135km/h.

Hochschalten in den 5. brauchte man erst gar nicht versuchen, da wurde man langsamer.

Wenn du GLP fährst gehe ich aber auch davon aus, dass du schon mit Fahren im Renntempo vertraut bist und die Strecke kennst ;) die Vorraussetzungen sind ja beim TE bisschen anders

Zitat:

@Kaltverformer schrieb am 9. August 2017 um 14:58:37 Uhr:

Naja ein bischen Motorleistung ist schon ganz nett :=)

Ich musste am WE mit dem 84PS KIA von meiner Frau die GLP fahren, selbst wenn man die Bergwerkskurve perfekt getroffen hatte, kam man im Kesselchen nicht über 135km/h.

Hochschalten in den 5. brauchte man erst gar nicht versuchen, da wurde man langsamer.

Du weißt doch, wie ich das meine. ;) Das ist etwas ganz anderes, wenn man mal > 1.000 Runden hat und schon mit fast jedem denkbaren Fahrzeugkonzept und Leistungsumfang unterwegs war. :)

Aber im Grunde stimmt es...

Twingo??? Uii!

Da würde ich mir auf jeden Fall das Thema Bremsen überlegen. Neues Material, und etwas Zurückhaltung im Abschnitt Metzgesfeld bis Breitscheid. Oder liege ich falsch?

Zitat:

@Ray_Y schrieb am 9. August 2017 um 15:59:16 Uhr:

Twingo??? Uii!

Da würde ich mir auf jeden Fall das Thema Bremsen überlegen. Neues Material, und etwas Zurückhaltung im Abschnitt Metzgesfeld bis Breitscheid. Oder liege ich falsch?

Nee, liegst Du richtig.

Ansonsten noch mal Bergwerk und Steilstrecke. Aber ansonsten musst Du mit dem Twingo eigentlich eher gar nicht bremsen . ;) Schurz beiseite, ich denke, die Teile vom Twingo RS sind da sicher keine schlechte Anschaffung. Wobei 10 - 20 Ründchen zum Lernen auch mit OEM Material drin sein müssten.

Als ich den R versenkt und noch nichts Neues hatte, bin ich ja mit dem komplett serienmäßigen GTD gefahren. Da haben die OEM Scheiben und Beläge ca. 45 - 50 Runden "alles was geht" mitgemacht. Und das Auto hatte schon ca. 55 TKm auf der Straße absolviert. Erstaunlich! Dann waren aber auch vorn wie hinten Scheiben und Beläge fällig. Vorn war schon Metall auf Metall... :D

Ich habe gerade von Youtube noch ein schönes Video vorgeschlagen bekommen, das ich für absolut sehenswert halte - vor allem, weil es alle Abschnitte immer mindestens zwei Mal und teilweise auch in Zeitlupe oder mit hilfreichen Pfeilen etc. zeigt: https://www.youtube.com/watch?v=WY8NCszsZ9s

Maody, welche Teile vom Twingo RS meinst du eigentlich? Von der Generation gabs doch gar keinen RS, oder habe ich da was übersehen?

Sollte ich mich da vertan haben? Das täte mir Leid, kenne mich auch in der Renault-Welt nicht so wirklich aus. Ich meine aber, dass es auch von dem ersten Twingo eine Sportversion gegeben hat, vielleicht hatte die einen anderen Namen?

Und sonst kann man u. U. auch Teile von einem anderen Modell verwenden, so wie das zumindest teilweise bei Clio RS und Megane RS auch zu gehen scheint. Nehme sowas aber immer nur am Rande im Touri-Forum wahr und bin da nicht wirklich Experte. Insofern: Bitte Äußerungen nur als Denkanstoß verstehen - zum selbst weiter recherchieren. :)

- Viel Beifahrer Touris+GLP

- NoS-Spezial der sport-auto/BMW

- DVD Nordschleifen Fahrertraining

- viel und vorsichtig fahren..

Ich hab sie "gelernt" und gestern zum ersten Mal real befahren. Und das mit schon Ü50 ;)

Es hilft enorm, sich gut vorzubereiten. So hatte ich gerade an den kritischen Stellen genug Sicherheit, das richtige zu tun. Nur für mich gesprochen: Die Videos von Maody66, und die mit Instruktoren, brachten mir doch mehr als ein Racegame (Assetto Corsa). Außerdem habe ich das eine oder andere an Beschreibungen gefunden. Speeds und die Gänge habe ich auch festgesetzt für mich - aber hey, das war in der ersten Runde seltenst abrufbar. Ich kannte jede Kurve, Kuppe, und Gefahren. Aber:

Was man nicht vorbereiten kann: Wie das eigene Auto mit den Streckengegebenheiten fertig wird - die vielen kleinen und großen Wellen, Bremsen, Grip usw. Und ganz drastisch für mich: Wenn all die schnelleren von hinten kommen. Man hat an den meisten Stellen wenig Zeit, lange genug in den Rückspiegel zu schauen, um die Geschwindigkeit des anrückenden Verkehr abzuschätzen. "Da kommt einer, irgendwo 100 Meter hinter mir" siehste als Anfänger noch, und ich hab dann lieber zu oft Platz gemacht. Und worauf ich mich auch nicht vorbereiten konnte: Die schnelle Abfolge der Kurven. Hinter dem Adenauer Forst gehts gemütlich zum Metzgesfeld? Holla, da ist ja dieser Baum - schon flog die erste weite, aber unfallträchtige Links auf mich zu (Lach, ich hatte da vielleicht 150 drauf). Es wirkt oft wie im Zeitraffer.

Nur 2x rief ich laut ein Schimpfwort, weil ich an weniger kritischen Stellen (rauf zur hohen Acht; Belloff S :eek: ) schneller als mein Gefühl war, aber da hilft der enorme Grip der Strecke. Fährt man wie auf der Straße, hat man etwas mehr Reserven.

Meine 11:05 BTG enttäuschten mich ein bisschen - aber letztlich war ich sehr auf der sicheren Seite. Und so soll es sein! Mein lustiger Tipp gegen zuviel Übermut: Ich hatte beide Fenster ein wenig offen, um die schnellen Touristenfresser ;) wenigstens rechtzeitig zu hören. Der sichere Nebeneffekt: Als Straßenfahrer hat man schnell einen ungewohnten Orkan an den Ohren, der so gar nicht zu der engen Kurve passt, die dramatisch näherrückt. ;) So bin ich auf der Quiddelbrücke schon bei 140 eingeschüchtert vom Gas gegangen ... :D :D

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