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Wie groß ist eigentlich gefühlt der Unterschied v8 w12

VW Phaeton 3D
Themenstarteram 27. April 2017 um 10:05

Mal ne Frage

 

Ich fahre ja zuhause den großen w12 l bin aber nun für 3 Jahre beruflich in Österreich. Wollte zwar erst was kleines aber nun ja einmal Phaeton immer Phaeton.

 

Aber in der Alpenrepublik wäre Nen w12 glaub ich etwas too much. Deswegen dachte ich an nen süßen v8 4Seater. Kann man damit als W12 verwöhnter überhaupt happy werden oder eher nicht. Und bei dem Modell was ich mir evtl anschauen mag fehlen wohl hinten die oberen versteller der Sitze. Kann man die Nachkaufen oder muss da das ganze Panel getauscht werden

 

Lg

 

Steff

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@SteffB schrieb am 27. April 2017 um 10:31:35 Uhr:

...mal persönliche Erfahrung gehofft von Leuten die beides mal länger gefahren sind.

Ich hatte irgendwann mal den Satz gelesen der w12 macht nichts besser als der v8 nur wesentlich treuer deswegen frag ich

Hallo,

ich kann nicht mit Langzeiterfahrung beim V8 glänzen, aber ich bin ihn schon gefahren. Der ist vom ganzen Charakter total unterschiedlich zum W12. Das im Alltag markanteste ist wohl die Akustik. Der V8 ist ständig präsent, gerade innerorts und über Land finde ich das ziemlich aufdringlich. Da verwöhnt einen der W12 schon sehr. Auch in punkto Durchzug ist der W12 klar überlegen, aber das fand ich nicht so schlimm. Zumindest das V8 Exemplar, das ich zur Probefahrt hatte, hat da adäquaten Ersatz gefunden. Soll heißen: Er schaltet halt frühzeitig runter und kompensiert mit Drehzahl das etwas fehlende Drehmoment. In der Sache ist das völlig unauffällig. Wäre da nicht die allgemein präsente Akustik, wäre das einfach völlig schnuppe.

Ich glaube, Du wirst eine Probefahrt machen müssen, um das mit der Akustik für Dich entscheiden zu können. Von den Fahrleistungen reicht der V8 sicher auch. Ich habe das Zusammenspiel aus Motor und Getriebe jedenfalls als harmonisch empfunden. Das empfinde ich beim W12 auch so. Sie gehen halt verschiedene Wege um trotzdem beide gut ans Ziel zu gelangen.

MfG

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Themenstarteram 27. April 2017 um 10:31

Hi Udo

 

Ich hätte schreiben sollen das ich die FAQ schon vor Jahren gelesen habe bevor ich mir mein w12 bestellt habe;) ich hatte auf sagen wir mal persönliche Erfahrung gehofft von Leuten die beides mal länger gefahren sind.

 

Ich hatte irgendwann mal den Satz gelesen der w12 macht nichts besser als der v8 nur wesentlich treuer deswegen frag ich

Zitat:

@SteffB schrieb am 27. April 2017 um 10:31:35 Uhr:

...mal persönliche Erfahrung gehofft von Leuten die beides mal länger gefahren sind.

Ich hatte irgendwann mal den Satz gelesen der w12 macht nichts besser als der v8 nur wesentlich treuer deswegen frag ich

Hallo,

ich kann nicht mit Langzeiterfahrung beim V8 glänzen, aber ich bin ihn schon gefahren. Der ist vom ganzen Charakter total unterschiedlich zum W12. Das im Alltag markanteste ist wohl die Akustik. Der V8 ist ständig präsent, gerade innerorts und über Land finde ich das ziemlich aufdringlich. Da verwöhnt einen der W12 schon sehr. Auch in punkto Durchzug ist der W12 klar überlegen, aber das fand ich nicht so schlimm. Zumindest das V8 Exemplar, das ich zur Probefahrt hatte, hat da adäquaten Ersatz gefunden. Soll heißen: Er schaltet halt frühzeitig runter und kompensiert mit Drehzahl das etwas fehlende Drehmoment. In der Sache ist das völlig unauffällig. Wäre da nicht die allgemein präsente Akustik, wäre das einfach völlig schnuppe.

Ich glaube, Du wirst eine Probefahrt machen müssen, um das mit der Akustik für Dich entscheiden zu können. Von den Fahrleistungen reicht der V8 sicher auch. Ich habe das Zusammenspiel aus Motor und Getriebe jedenfalls als harmonisch empfunden. Das empfinde ich beim W12 auch so. Sie gehen halt verschiedene Wege um trotzdem beide gut ans Ziel zu gelangen.

MfG

Zitat:

@SteffB schrieb am 27. April 2017 um 10:05:06 Uhr:

Aber in der Alpenrepublik wäre Nen w12 glaub ich etwas too much.

Also in der Alpenrepublik, wo ich mich auch schon mal rumtreibe (Wörthersee), fahren auch W12er.

Das ist kein Grund auf den V8 umzusteigen. Grund wären eher die günstigeren Wartungskosten des

V8 (wenn Zahnriemen gemacht, oder nicht kurz vor den 120 TKM). Der V8 braucht eigentlich keinen Getriebeölwechsel (der W12 alle 30 TKM), Zündkerzenintervall auch länger (V8 alle 90TKM o. 6 Jahre, W12 60TKM o. 4 Jahre). Ansonsten machen sich die fast 120 Mehr-PS schon im Durchzug etwas bemerkbar, wobei der Klang des V8 wieder etwas schöner ist. Der V8 ist auch etwas service-freundlicher, beim W12 kaum noch Platz unter der Haube. Am W12 kommt auch kein gechipter 3.0 Diesel vorbei, aber in der Alpenrepublik spielt das keine Rolle.

 

 

 

Themenstarteram 27. April 2017 um 20:52

;) ok überzeugt wird nen w12 l. Was soll's lol Spaß muss definitiv sein. Wenn der nicht mehr geht fahr ich Golf als abschreckendes Beispiel

Wg/Golf: da gibt es einen Anbieter, der den auf 700PS bringt...

Hatten Sie mal bei GRIP zum Testen.

Themenstarteram 28. April 2017 um 8:11

;) es geht nicht um die PS. Eher um Komfort Stil und Freude am fahren und da schneidet so ein Golf bei mir ( und nur bei mir) wirklich schlecht ab.

Der Phaeton ist eine sauschwere Karre. Deshalb braucht es fürs Beschleunigen viel Drehmoment. Der Diesel liefert das durch den Turbo-Punch, der V8 muß hohe Drehzahlen bemühen. Der W12 kann das ohne hohe Drehzahlen (6 Liter Hubraum sei Dank).

Seit dem Wegfall des V10 TDI ist damit in den Augen vieler Enthusiasten der W12 der einzige Motor der wirklich perfekt zum Phaeton paßt: hohe Laufruhe und ausreichend Kraft. (dem V6 TDI geht zu früh die Puste aus und nicht jeder verbindet eine Diesel-Geräuschkulisse mit Oberklasse).

Was spricht gegen den W12?

  1. Geringe Auswahl. Suchen Sie einmal auf mobile.de nach einem W12 jünger als 6 oder 7 Jahre. Die Auswahl ist reichlich dünn, vor allem wenn Sie vom VW-Händler kaufen wollen.
  2. Für Kurzstrecken und Stadtverkehr absolut die falsche Motorisierung.

Interessanterweise gibt es hier im Forum viele Problemmeldungen zum V10 aber praktisch nichts zum W12. Er scheint wesentlich zuverlässiger und Reparatur-ärmer als sein Ruf zu sein. Ich fahre z.B. schon über 4 Jahre W12, ohne irgendwelche Probleme. Bin seinerzeit vom V6TDI umgestiegen und bereue das keine Minute, trotz deutlich gestiegener Tankstellenmaut.

Themenstarteram 28. April 2017 um 10:28

Ich denke das du in vielem Recht hast. Habe ja in den USA den W12 und würde ihn für nichts hergeben. Allerdings muss ich dir in einem widersprechen ich glaube nicht das er wirklich Problemfreier ist. Warum hier im Forum wenig Probleme auftauchen liegt vermutlich daran das er immer noch sehr teuer ist und die Leute die die Kohle haben nicht auf Problem Hilfe im Forum sondern von VW setzen. Bis auf wenige Liebhaber bzw bekloppte. Der v10 is einfach billig und wird halt von vielen missverstanden. Den Krieg ich ja schon für 5k ohne Probleme.

Zitat:

@SteffB schrieb am 28. April 2017 um 10:28:19 Uhr:

...Allerdings muss ich dir in einem widersprechen ich glaube nicht das er wirklich Problemfreier ist. Warum hier im Forum wenig Probleme auftauchen liegt vermutlich daran das er immer noch sehr teuer ist und die Leute die die Kohle haben nicht auf Problem Hilfe im Forum sondern von VW setzen. Bis auf wenige Liebhaber bzw bekloppte...

Naja, ich hatte meinen ersten W12 viereinhalb Jahre und meinen aktuellen fünf Jahre. Bisher waren es Verschleißteile, die außerhalb der Inspektionen angefallen sind. Mein erster hatte mal einen defekten LMM. Mein jetziger hat aktuell seine zweite defekte Zündspule. Aber das würde ich bei einem Fahrzeugalter von knapp zehn Jahren jetzt nicht als Problemzone, sondern als normalen Altersverschleiß werten.

Natürlich hast Du damit Recht, wenn Du von einer Problembehebung bei VW ausgehst. Aber selbst dort ist das jetzt keine Reparatur, für die man reich sein muß. Ich würde mich in Deiner Kategorisierung auch eher als leicht (Auto-) bekloppten Liebhaber sehen. Für die Problemlosigkeit sehe ich vor allem den Leistungsüberfluß als Grund. Für ruhige Fahrer, die einfach den Komfort schätzen, ist der W12 leistungstechnisch einfach überdimensioniert. Das dürfte aber genau die Primärklientel sein. Wer die Leistung wirklich braucht/einsetzt, der kauft vermutlich von vornherein ein Konkurrenzmodell, denn da gibt es deutlich potentere Motorisierungen. Das bedeutet aber auch, daß der W12 kaum jemals gefordert wird. Ein solch geruhsames Motorleben ist eben länger...

MfG

Themenstarteram 28. April 2017 um 13:15

Auch ich Stimme dir zu. Ich halte mich ja auch für völlig gestört nen w12 zu fahren :) ich darf selten über 75 meilen fahren. so what ;) es is einfach was anderes mit gemütlichen 1200 umdrehungen zu fahren wenn neben mir irgendwelche leicht minderbemittelten halbstarken in Ihren GT86 in Ihren Nähmaschienen herumheizen die klingen als würde der Motor gleich durch die Motorhaube schauen und hallo sagen

Damit ist der Thread doch zu einer Conclusio gekommen: der W12 muß es sein! :-)

Ja so einen GP3 W12 für die Scheune, zum später finden, wäre schon toll. Leider noch nicht in meiner Preisklasse angekommen. Aber man wird doch wohl mal träumen dürfen :)

Einen schönen Abend

Sebastian

Themenstarteram 28. April 2017 um 21:00

;) in der Scheune hab ich keinen meiner steht in der Garage schön warm und trocken. is aber auch nur nen GP 2. ich hab den damals als Schnäppchen bekommen. der wurde von meinem Arbeitgeber als Hotel Shuttle benutzt und kurz nach dem Kauf ist dem Direktor aufgefallen man kommt ja an keine Ersatzteile. Also musste der wieder weg. und ich hab mich schweren Herzens von meinem F02 verabschieded und hab den Phaeton adoptiert. und hab nicht mal 50k zahlen müssen. und das obwohl der Quasi neu war.

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