Werkstatt nutzt Auto als Zugfahrzeug und fährt ca 350km!

Hallo zusammen,

Hoffe hier im richtigen Forum zu sein.

Ich möchte euch kurz mein Sachverhalt schildern und euch um Rat fragen wie ihr reagieren würdet.

Mein Vater bringt vor ca. 1,5 Woche seinen Qashqai in die Vertragwerkstatt wg. wiederholten Ausfall der Start/Stoppautomatik. Nach über vier Tagen wunderten wir uns, dass das Auto immer noch nicht fertig sei. Nach einigen Telefonaten hieß dann plötzlich, dass das Auto fertig sei, der Werkstattmeister wollte noch Persönlich bla bla bla irgendwas machen.

Am nächsten Tag wurde das Auto abgeholt und meine Eltern sind dann anschließend zum Einkaufen gefahren. Beim öffnen des Kofferraums wurde die montierte AHK bemerkt (abnehmbarer Kopf) und im Kofferraum war ein Koffer mit Spanngurte drin.
Einfach um Funktion des Fahrzeugs zu prüfen wird keine AHK und Spanngurte benötigt sowie eine 350km Teststrecke benötigt

Wir sind echt Baff, wie würdet ihr damit umgehen?!
Für Tipps und Ratschläge bin ich dankbar.

Schöne Grüße
superkombi

Beste Antwort im Thema

Ich würde das mal freundlich zur Sprache bringen. Unfreundlich kann man später immer noch werden.

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Zitat:

@superkombi schrieb am 22. Dezember 2019 um 00:03:15 Uhr:


Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Diskussionen, Tipps und Hinweise.

Meine Eltern sind nicht mehr die Jüngsten und vertrauen noch auf den guten alten Handschlag.
Das Auto ist von Werk aus mit einer abnehmbaren AHK ausgestattet und bei Übergabe des Autos war der AHK-Kopf auch nicht angebracht.
Bzgl. des S-S-Ausfalls gab es auch eine Fehlermeldung im Kombiinstrument. Denke daher nicht dass die Fehlerursache was mit der AHK in Verbindung steht.

Ich werde mal mit meinen Paps am Montag zum Händler gehen und der Sache auf den Grund gehen. Sowas habe ich noch nie erlebt! Und ja, die Gurte machen einen doch sehr robusten Eindruck - kein Baumarkt dings 🙂

Schönen Abend Euch

Nicht mit der Fehlersuche vielleicht, aber mit der Kontrolle der S/S.
Da diese bei Hängerbetrieb eigentl. deaktiviert ist.

Zitat:

@Schubbie schrieb am 22. Dezember 2019 um 10:40:48 Uhr:


Die AHK wurde zur Diagnose gebraucht.
Das Fahrzeug ist selbst bei einer Probefahrt liegen geblieben (kann bei einem Massefehler passieren) und wurde getrailert.
Nach dem Abladen hat jemand die Spanngurte in dem Fahrzeug vergessen. In den Kofferraum hat er die gelegt, da das Auto eh in die Halle zur weiteren Diagnose musste und er die dort ausladen wollte.
Also alles plausibel ;-)

Zitat:

🙂 🙂 🙂 klingt vernünftig

Naja, selbst wenn sich alles aufklären sollte, so bleibt immer noch festzuhalten, daß es in der Werkstatt erhebliche Kommunikationsdefizite gibt.

Wie viel Anhängelast hat eigentlich so ein Qashqai? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine Nissan Vertragswerkstatt nicht Zugfahrzeug geeignetere Autos rum stehen hat. Ist das mit den 350km eigentlich auch sicher? Oder ist das mehr so "des waren doch weniger, glaube ich"?
Bei meinem Vater seiner LPG Odyssee waren Mal 800km Überführungsfahrt dabei, ohne Absprache und ohne Nachtanken. Aber das war damals eine von den Gas Spezial Umrüster die es an jeder Tanke gab.

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Zitat:

@9891 schrieb am 22. Dezember 2019 um 11:05:22 Uhr:


Wie viel Anhängelast hat eigentlich so ein Qashqai? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine Nissan Vertragswerkstatt nicht Zugfahrzeug geeignetere Autos rum stehen hat.

Gen 1 hat nur zwischen 1,2 und 1,4 Tonnen. Gen 2 immerhin zwischen 1,3 und 2,0. Geht man von mindestens 400kg für den Trailer aus sind die Fahrzeuge ziemlich ungeeignet als Abschlepper.

Aber vielleicht hat auch einfach irgendein Mitarbeiter den als Lastesel zweckentfremdet, für sperrige Ladung reichts allemal.

Zitat:

@9891 schrieb am 22. Dezember 2019 um 11:05:22 Uhr:


Wie viel Anhängelast hat eigentlich so ein Qashqai? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine Nissan Vertragswerkstatt nicht Zugfahrzeug geeignetere Autos rum stehen hat. Ist das mit den 350km eigentlich auch sicher? Oder ist das mehr so "des waren doch weniger, glaube ich"?
Bei meinem Vater seiner LPG Odyssee waren Mal 800km Überführungsfahrt dabei, ohne Absprache und ohne Nachtanken. Aber das war damals eine von den Gas Spezial Umrüster die es an jeder Tanke gab.

Die max. zul. Anhängelast liegt bei 1800kg, und die Laufleistung ist nachweisbar (Auftragsannahme) und die anschließende Rechnung sowie der fast leere Tank (bei Übergabe an Werkstatt Halbvoll gewesen).

Hmmmm, klingt ja fast danach, dass der nächste Service gratis wird 😉. Ich meine lieber ne ausgedehnte Probefahrt als 1 km um den Block und nix festgestellt, aber das ist wirklich übel. Über die Spanngurte würde ich erst Mal nix sagen, Mal schauen ob die dreist genug sind danach zu fragen.

Wegen der Spanngurte würd ich auch nichts sagen, nur wegen der montierten AHK und der 350 Km nachfragen. Wenn sie wegen der Gurte fragen, würd ich mich dumm stellen und nachhaken, was die denn im Kofferraum zu suchen hätten.

Zitat:

@Mongo-Slade schrieb am 22. Dezember 2019 um 12:13:29 Uhr:


Wegen der Spanngurte würd ich auch nichts sagen, nur wegen der montierten AHK und der 350 Km nachfragen. Wenn sie wegen der Gurte fragen, würd ich mich dumm stellen und nachhaken, was die denn im Kofferraum zu suchen hätten.

Die Antwort wegen der AHK wird folgende sein, " um die volle Funktionweise der S/S zu prüfen müsste diese montiert werden. "

Zitat:

@Schubbie schrieb am 22. Dezember 2019 um 10:40:48 Uhr:


Die AHK wurde zur Diagnose gebraucht.
Das Fahrzeug ist selbst bei einer Probefahrt liegen geblieben (kann bei einem Massefehler passieren) und wurde getrailert.
Nach dem Abladen hat jemand die Spanngurte in dem Fahrzeug vergessen. In den Kofferraum hat er die gelegt, da das Auto eh in die Halle zur weiteren Diagnose musste und er die dort ausladen wollte.
Also alles plausibel ;-)

Jaaaaa, das klingt irgendwie plausibel und nachvollziehbar.

Aber warum wird sowas dem Kunden nicht bei der Abholung mitgeteilt ?!
Wie z.B. "Bei der Fehlerdiagnose musste eine längere Strecke gefahren werden, deshalb war es erforderlich ca. 350 Km damit zu fahren. Leider kam es dabei zu einem Zwischenfall und das Auto mußte abgeschleppt werden.

Warum die Spanngurte jedoch in den Kofferraum des Kundenfahrzeugs geladen wurden und nicht wieder zurück zum Abschlepper gelegt werden klingt doch eher sehr komisch ?!

Wenn es sich also um eine Vertragswerkstatt handelt, dann sollten solche Vorfälle dokumentiert sein, also längere Testfahrten von insgesamt ca. 350 km und das das Fahrzeug liegen geblieben ist und abgeschleppt wurde.

Ich würde auch raten den Werkstattmeister direkt anzusprechen warum dort die AHK montiert ist und die Spanngurte im Kofferraum liegen und ob das Fahrzeug zu Abholzwecken mißbraucht wurde ?

Ich würde wegen der 350km und dem leeren Tank nachfragen.
Eine Werkstatt die ihre Kunden behalten möchte, sollte da im Sinne der Kundenzufriedenheit schnell reagiert werden.

Mach mal ein Foto der Spanngurte. Vielleicht kann man daran schon sehen, für was die überhaupt geeignet oder ungeeignet sind.

Zitat:

@superkombi schrieb am 22. Dez. 2019 um 00:4:35 Uhr:


Auto hatte ein Massefehler

Na, das erklärt doch dann die AHK und Spanngurte, das Auto allein hatte zu wenig Masse 😛

Total witzig, dass es die Masse ja nun aber wieder nicht hat und der Fehler somit wieder bestehen müsste...

War der TE jetzt schon zum Gespräch? Oder ist das wieder so ein Thread wo zwar viel geredet wird, aber der TE sich nie sagt was rausgekommen ist?

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