Werkstatt nutzt Auto als Zugfahrzeug und fährt ca 350km!

Hallo zusammen,

Hoffe hier im richtigen Forum zu sein.

Ich möchte euch kurz mein Sachverhalt schildern und euch um Rat fragen wie ihr reagieren würdet.

Mein Vater bringt vor ca. 1,5 Woche seinen Qashqai in die Vertragwerkstatt wg. wiederholten Ausfall der Start/Stoppautomatik. Nach über vier Tagen wunderten wir uns, dass das Auto immer noch nicht fertig sei. Nach einigen Telefonaten hieß dann plötzlich, dass das Auto fertig sei, der Werkstattmeister wollte noch Persönlich bla bla bla irgendwas machen.

Am nächsten Tag wurde das Auto abgeholt und meine Eltern sind dann anschließend zum Einkaufen gefahren. Beim öffnen des Kofferraums wurde die montierte AHK bemerkt (abnehmbarer Kopf) und im Kofferraum war ein Koffer mit Spanngurte drin.
Einfach um Funktion des Fahrzeugs zu prüfen wird keine AHK und Spanngurte benötigt sowie eine 350km Teststrecke benötigt

Wir sind echt Baff, wie würdet ihr damit umgehen?!
Für Tipps und Ratschläge bin ich dankbar.

Schöne Grüße
superkombi

Beste Antwort im Thema

Ich würde das mal freundlich zur Sprache bringen. Unfreundlich kann man später immer noch werden.

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@superkombi

Viel Wind um nichts?

Leider, wie so oft.
Letzter Besuch vom TE: 04.01.2020
@superkombi bitte melden

Zitat:

@DerSterni schrieb am 10. Mai 2020 um 19:24:30 Uhr:


Viel Wind um nichts?

War es das nicht von Anfang an?

Letztlich muss jeder Werkstattkunde auch ein Stück weit darauf vertrauen, dass die Werkstatt mit dem überlassenen PKW in seinem Sinne umgeht.

Hier ist das Vertrauen berechtigt erschüttert. Der Kunde muss sich halt überlegen, ob er der Werkstatt eine Chance gibt, dass richtigzustellen bzw. wiedergutzumachen, oder ob er ohnehin die Werkstatt wechselt.

Ob man hier ernsthaft wegen eine vielleicht ungerechtfertigten Nutzung von 300KM und einem niedrigen dreistelligen "Schaden" hier in den Krieg zieht, muss letztlich jeder selbst wissen. Im Zweifel sind die Spanngurte nicht viel weniger wert 🙂

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Es gab hier "letztens" einen ähnlich gelagerten Fall.
Ein Azubi hatte nicht widerstehen können und mit dem hochpreisigen Kundenfahrzeug eine längere Spritztour gemacht. Allerdings wurde er dabei geblitzt und so kam es raus.

Wenn ich mich recht entsinne, hat das Autohaus einen Satz Reifen und eine oder zwei Inspektionen als Wiedergutmachung angeboten.

Hi!

Zunächst einmal würde ich eine Rechnung stellen mit Zahlungsziel "sofort". Die Mahnung mit Zahlungsfrist 2 Wochen gleich hinterher.

Berechnen würde ich brutto (außer es handelt sich um den Firmenwagen einer abzugsberechtigten Fa.):

Nicht vereinbarungsgemäße Nutzung Fahrzeug XY:
0,5 Eur / Km x 350 Km = 175,00 Eur

Zuschlag für Intensivnutzung Anhängerbetrieb:
0,5 Eur / Km x 350 Km = 175,00 Eur

Bearbeitungsgebühr pauschal:
100 Eur

Porto/Versand pauschal:
5 Eur.

Summe:
455,00 Eur.

Zahlbar sofort auf Kto.....

Gruß,
ZK

Gnade denen Gott wenn die so eine Scheiße mit mir abgezogen hätten.

Hätten sie mich nicht angemessen entschädigt oder wären mir sogar noch blöd gekommen, hätten sie ganz viel Spaß mit meinen Anwälten gehabt.

So etwas geht garnicht, da kann ich kein Verständnis aufbringen.

Keiner hat sich unnötig an meinem Eigentum zu vergreifen.

Erschütterte Grüße, Flo

Zitat:

@Textron schrieb am 11. Mai 2020 um 13:01:13 Uhr:


Es gab hier "letztens" einen ähnlich gelagerten Fall.
Ein Azubi hatte nicht widerstehen können und mit dem hochpreisigen Kundenfahrzeug eine längere Spritztour gemacht. Allerdings wurde er dabei geblitzt und so kam es raus.

Wenn ich mich recht entsinne, hat das Autohaus einen Satz Reifen und eine oder zwei Inspektionen als Wiedergutmachung angeboten.

Das ist eine angemessene Entschädigung, bei der ich von weiteren Maßnahmen abgesehen hätte.

Sicherlich sind die Herrschaften sich nach nun fast 5 Monaten einig geworden. Am Besten alles selbst machen, dann hat man keinen Ärger und weiß, was tatsächlich gemacht wurde.

Vielleicht kann der Thread nun wieder schlafen, bis es eventuell Neuigkeiten vom TE gibt...

Ne, schlafen ist gut, aber auf Neuigkeiten denke ich mal wartest du noch länger.

Aber in 1-2 Jahren könnte man über nen erneuten Vorschlag über die Forderungen nachdenken.

Hallo zusammen,

bitte vielmals um Entschuldigung für die extreme Verzögerung... tatsächlich hat sich die ganze Geschichte bis Ende März diesen Jahres hingezogen.
Unzählige Werkstattbesuche wurden in Kauf genommen bis mein Papa mal wie so oft mit dem Quashqai liegen geblieben ist. Fall konnte nur noch durch anwaltliche Unterstützung gelöst werden. Ein KFZ-Sachverständiger konnte ein Defekt im Batterie-Management sowie (durch womöglich Wassereinbruch) ein Defekt im Steuergerät feststellen.

Fahrzeug ging letztendlich an den Händler zurück (Wandlung).

Lang hat’s gedauert.

Sorry nochmal und viele Grüße

Wozu die Entschuldigung? Wir haben immer zu danken, wenn eine Rückantwort kommt. 🙂

Und was ist aus der Geschichte mit den 350km und der AHK geworden? Das war ja der Grund des Threads.

Ich glaube, dass war das geringste Problem. Der Vertrag wurde eh gewandelt.

Ich glaub lieber an.... ach lassen wir das!
Das Mysterium der 350km und der AHK hat immerhin zu 6 Seiten geführt.

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