Werden die Kisten bald teurer ?
Die EU will sich ja offensichtlich gegen Trump's Strafzölle wehren, ab Ende Juni sollen auf importierte Harley's 25 % Strafzoll draufkommen, dann werden wohl bald die Harleypreise steigen ?
Beste Antwort im Thema
...also ich bin mit meiner M8 sehr zufrieden ;-)
( nicht meckern, erstmal selber fahren und dann objektiv urteilen ! )
132 Antworten
Die Anhebung der EU-Zölle von bisher 6 auf 31 Prozent bedeutet 25% mehr als vorher. Allerdings auf den netto Preis.
Somit kommen auch da noch mal 19% Mwst. obenauf. Wären also nochmals 4,75%
Zitat:
und, zu nicht geringem Teil, zur Forschung und Entwicklung neuer Fzg.e, weiterführender Technologien etc. draufgehen.
Grüße
Uli
Ah ja, für Schummelsoftware..... 😉
Zitat:
@Uli G. schrieb am 26. Juni 2018 um 20:35:42 Uhr:
Zitat:
@Todty schrieb am 26. Juni 2018 um 18:41:37 Uhr:
Wenn die Moped`s durch 25% Zoll 2200$ teurer werden, dann kosten die in der Herstellung nur 8800 $ ?Mehr kostet m.W. ein voll ausgestatteter Passat auch nicht (in Euro, in der Herstellung!), und ein max. ausgestatteter Touareg dürfte um 10k€ liegen. Die "klägliche" Differenz zum VK wird für Steuern, haupts. aber zur Befriedigung der Gier der Aktionäre, und, zu nicht geringem Teil, zur Forschung und Entwicklung neuer Fzg.e, weiterführender Technologien etc. draufgehen.
Grüße
Uli
Die Herstellungskosten eines PKW liegen zwischen 10 und 15% des Listenpreises, d.h. ein 10.00 € Kleinwagen kostet gerade mal 1.000 € alles inklusive, bei Asiaten also einschließlich des Transports. Bei Mopeds dürfte die Marge etwas geringer sein.
re
Ein paar 00 wurden geschluckt, es muss natürlich heißen ein 10.000 € Kleinwagen.
Die Kunden verweigern? Kaum. Honda produziert für den europäischen Markt die Motorräder überwiegend in Italien, der Golf Variant stammt aus Brasilien. Wer jetzt glaubt, dass HD eine Art Sonderfall, "Premium", oder was auch immer sei, dem kann man den "Premiumfall" Mini darlegen. Als teures BMW-Derivat erfolgreich vermarktet, besaß die erste Baureihe einen Benziner, von GM in Brasilien gefertigt, einbaufertig just in time inklusive aller Nebenaggregate und Transport, Zoll usw. kostete die Maschine rd 500 $. Das System funktioniert auch heute, die F-Baureihe kommt aus China und wird mit Preisen vermarktet, und die Dinger laufen und werden laufen, die 50% (!) über denen des Wettbewerbs liegen. Es ist der Name der zieht, Marketing eben. Das soll bei HD nicht funktionieren?
Den Fehler der Vergangenheit wird man sicher nicht wiederholen, einen HD-Aufkleber auf eine Aermacchi pappen, war vom Kunden nicht honoriert worden, aber eine Harley, die aussieht und fährt wie eine Harley soll nicht laufen? Die Qualität kann es nicht sein, zumindest früher war der Käufer da tolerant und bei entsprechender Kontrolle muss die Qualität made in Europe bestimmt nicht unter der von amerikanischem Gerät angesiedelt sein. Auch in China und Indien hat man gelernt.
Wenn dann die Arbeitskosten auch noch niedriger liegen als im Stammland, ist es nur verständlich, wenn die Leitung Donalds Getwittere als letzten Anstoß zur Umsetzung nimmt. Der amerikanische Stahl ist weder billig noch von besonderer Qualität, wie sonst ist trotz der niedrigen Kohlepreise der Niedergang der amerikanischen Stahlkocher zu verstehen? HD wird auch guten Stahl vorziehen, Wüterich Donalds Dekrete hin oder her.
re
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Die US-Dealer haben von HD dieses Schreiben bekommen:
Dear Dealers:
I’d like to take this opportunity to give you some additional perspective on our response to the tariffs being imposed by the EU and clarify some inaccuracies that have been reported in the media.To clarify, we are not moving our Kansas City production to Thailand.
Our Kansas City plant is being consolidated into our state-of-the art plant in York, PA. This decision was based on our need to address excess capacity we have in the U.S. Harley-Davidson motorcycles sold in the U.S. will continue to be made in the U.S. Harley-Davidson motorcycles will not be imported into the U.S. from international facilities.On June 22, 2018, the European enacted tariffs on various U.S. manufactured products including Harley-Davidson motorcycles.
The increased EU tariff from 6% to 31% results in an incremental cost of approximately $2,200 per average motorcycle exported from the U.S. to the EU. We do not feel it is acceptable to pass that additional cost on to our dealers or the retail customer and therefore have chosen to take the actions outlined in our 8-k.As we’ve said before, increasing international production to alleviate the EU tariff burden is not our preference, and we are hopeful the U.S. and EU governments will continue to work together to reach an agreement on trade issues and rescind these tariffs, so we do not have to take these extraordinary steps.
This decision was made after very carefully weighing our options and choosing the best decision for our riders, our dealers, our business and brand. As a dealer you are among the greatest advocates for Harley-Davidson. And I share this clarification with you because you can help relay our position and our intention when you’re asked about it, from your customers, your teams, your friends and family. It’s unfortunate that the real facts are not always reported on, and it’s important to us that you know and understand the facts.
Thank you for your continued commitment to our great brand.
Regards,
Dave Cotteleer
VP and Managing Director, U.S. Sales
Google hilft beim Übersetzen. ;-)
Was soll auch sonst drin stehen? HD für die USA gemacht in den USA. Der Rest ergibt sich in eben dieser Weise aus der Gesamtsituation von Kosten und Erlös. In familiärem Ton und rührend umschrieben, aber eben harte Wirtschaftsrealität. Donni würde es nicht anders machen...
re
Eigtl. ist das Dealerschreiben nur typisches Ami-Bla-Bla, stehen keine größeren Neuigkeiten drin, außer dass das Werk Kansas nicht nach Thailand verlegt und keine Harley für US nach US importiert wird......
BTW: ja was denn nun? Gab es nicht vor paar Monaten das Announcement, dass Kansas geschlossen wird??
"Our Kansas City plant is being consolidated into our state-of-the art plant in York, PA. "
Das lese ich so, dass die Werke zusammengelegt werden in York. Also Kansas City wird geschlossen.
Zitat:
@remanuel schrieb am 26. Juni 2018 um 22:22:01 Uhr:
Zitat:
@Uli G. schrieb am 26. Juni 2018 um 20:35:42 Uhr:
Mehr kostet m.W. ein voll ausgestatteter Passat auch nicht (in Euro, in der Herstellung!), und ein max. ausgestatteter Touareg dürfte um 10k€ liegen. Die "klägliche" Differenz zum VK wird für Steuern, haupts. aber zur Befriedigung der Gier der Aktionäre, und, zu nicht geringem Teil, zur Forschung und Entwicklung neuer Fzg.e, weiterführender Technologien etc. draufgehen.
Grüße
UliDie Herstellungskosten eines PKW liegen zwischen 10 und 15% des Listenpreises, d.h. ein 10.00 € Kleinwagen kostet gerade mal 1.000 € alles inklusive, bei Asiaten also einschließlich des Transports. Bei Mopeds dürfte die Marge etwas geringer sein.
re
Also die Aussagen schreien nach Belegen. Herstellungskosten 10-15% vom Listenpreis ? Wo kommt denn die Information her ?
Eine einfache Recherche im I-Net genügt um zu klären, welche Gewinnmargen die einzelnen Hersteller pro Fahrzeug haben (siehe Bild). Der Händler bekommt vielleicht 30% auf den Listenpreis. Dann ziehen wir noch 19% Märchensteuer und die Gewinnmarge ab und kommen auf die Herstellkosten. Die Gewinne von VW und Co. kommen nämlich auch zu einem erheblichen Teil aus Finanzgeschäften etc. und verfälschen teilweise das öffentliche Bild.
Einfache Beispielrechnung:
Listenpreis 10.000 Euro, abzüglich 49% (Steuer und Marge des Händlers) = 5.100 Euro Verkaufspreis des Herstellerwerkes, abzüglich Gewinnmarge des Herstellers (angenommen ca. 750 Euro, bei dieser Fahrzeugkategorie wohl eher noch weniger)
= ca. 4.350 Euro reine Herstellungskosten.
Gruß Michel
Die Informanten (Zulieferer/Dozent TH) werde ich nicht gefährden, sorry. Aber ein konkretes Beispiel kann ich nennen, alt aber eben beispielhaft.
Honda Logo, VK rd 10.000 €, kostete den Importeur frei Bremerhaven 900 $.
re
Hier sollten erst mal Definitionen geklärt werden.
Herstellungs- Produktions-, Vertriebskosten, Selbstkosten usw.
Hier ist wohl eher von Selbstkosten die Rede.
Denn Produktionskosten oder Herstellungskosten sind noch lange keine Selbstkosten.
Nur mal so als Beispiele zur Klärung der Def. https://wirtschaftslexikon.gabler.de/.../herstellungskosten-33124
https://welt-der-bwl.de/Kalkulationsschema
Aber jetzt wird es zu kompliziert. Also lassen wir das.
@KapitaenLueck, das muss gar nicht kompliziert sein.
In den Herstellungskosten sind alle Kosten kalkulatorisch einbezogen, die aufgewendet werden ein Fahrzeug herzustellen, außer Steuern (also anteilige Entwicklungskosten, Logistik, Zukaufteile, Löhne, Investitionen in Werkzeuge und Anlagen, Gemeinkosten etc.).
Natürlich zählen auch Zölle nicht dazu, es sei denn diese sind bereits Bestandteil des Preises von Zulieferteilen und entsprechenden Dienstleistungen.
@remanuel: Ich arbeite seit mehr als 28 Jahren für die Automobil/Motorradzulieferindustrie und habe berufsbedingt auch Einblick in viele, viele Kalkulationen. Sorry, aber diese Aussage ist einfach nicht seriös.
Gruß Michel
Oh doch, denn nach Handelsrecht dürfen schon mal keine Forschungs- und Vertriebskosten eingerechnet werden, steuerrechtlich ähnlich aber anders.
Also stimmt deine Aussage so schon mal nicht.
Wie gesagt, das ist nicht so einfach wie man sich das immer denk;t wenn man es korrekt machen will.
Zitat:
@KapitaenLueck schrieb am 27. Juni 2018 um 09:49:22 Uhr:
Oh doch, denn nach Handelsrecht dürfen schon mal keine Forschungs- und Vertriebskosten eingerechnet werden, steuerrechtlich ähnlich aber anders.Also stimmt deine Aussage so schon mal nicht.
Wie gesagt, das ist nicht so einfach wie man sich das immer denk;t wenn man es korrekt machen will.
Jetzt machst du es aber wirklich kompliziert.
Also geschenkt und zurück zum Thema 😉
Gruß Michel
Zurück zum Thema.
Gebrauchte US Importe werden jedenfalls ordentlich teurer , da fängt keiner die Mehrkosten auf .